Schtonk!

Schtonk! (1992), DE
Laufzeit 115 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 12.03.1992

6.7 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
1474 Bewertungen
16 Kommentare
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von Helmut Dietl, mit Dagmar Manzel und Christiane Hörbiger

Eine Illustrierte kauft gefälschte Tagebücher Hitlers und veröffentlicht diese in ihrem Heft. Weit hergeholt? Keineswegs, im Jahre 1983 ist der Stern tatsächlich auf einen Betrüger hereingefallen und hat die Hitlertagebücher veröffentlicht, die allerdings nicht der Diktator des Dritten Reiches sondern ein Mann namens Kujau verfasst hat.

HandlungWeiterführende Informationen

Wissenswertes

Der Film war 1993 als “Bester ausländischer Film” für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Harald Juhnke wurde mit dem Ernst Lubitsch Award ausgezeichnet.

Weitere Informationen im Internet

Kritiken zum Film bei Filmportal.de von:

H. G. Pflaum in der Süddeutschen Zeitung vom 12.03.1992
Hans-Dieter-Seidel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.03.1992
Rudolf Worschech in epd Film Nr. 4 im April 1992

Quellen

  • Schtonk! - Bild 42640
  • Schtonk! - Bild 42641
  • Schtonk! - Bild 42642
  • Schtonk! - Bild 42643

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Schtonk!

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Die starken Darsteller tragen die gelungene Farce auch über einige klamaukige Untiefen.

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Kommentare (15) — Film: Schtonk!

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george.taylor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Tage … und Eva sagt ich habe Mundgeruch?" – "Mondgerecht?

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Sigmund

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Bewertung9.0Herausragend

Hab mir das gute Stück nach langer Zeit mal wieder angeschaut. Der ist ja sowas von gelungen. Erstaunlich!
Kann mich gar nicht erinnern, von Seite der Darsteller oder des Regisseurs was annähernd Ebenbürtiges gesehen zu haben. Dietl: wow! George: kein bisschen nervig! Ochsenknecht: knuffig! Hörbiger: ein Traum! Mühe: auch komödiantisch top. Und selbst die Ferres: richtig gut!
Fällt mir überhaupt eine bessere deutsche Nachkriegskomödie ein?
Nein.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Bitterböse Satire auf die Eitelkeiten der Medienbranche. Teilweise wirken die Protagonisten jedoch selbst für eine Satire ein wenig zu überzeichnet.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz große deutsche Komödie. Schöne Variation des wahren Stern-Skandals von 1983.
Ochsenknecht, George, Hörbiger und Junhke geben den halb fiktiven, halb realen Figuren soviel Farbe, dass man hier weit mehr als nur braune Soße ausmachen kann.
Entlarvende Kommentare über Wert und Anspruch pseudo-intellektueller Wochenzeitungen und erfrischende Komik in Form wüst-grotesker Tagebucheinträge ("Eva sagt, ich habe Mundgeruch"), tolle Darsteller und eine irre, aber trotzdem in ihren Grundzügen wahre Geschichte sorgen hier für ein sehr schönes Filmerlebnis.
Sollte man kennen, nicht nur als Deutscher.

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Deutscher Film, der eine kuriose Medienblamage humoristisch super ausarbeitet.

Der Film erzählt eine filmreife Story, welche aber zur Abwechslung nicht ausgedacht ist, sondern die Realität strickte diesen Fall mit ihren eigenen Fingern. Storymäßig kann sich der Regisseur diesen Punkt schonmal nicht auf die eigene Fahne schreiben. Aber dafür kann man ihm das Gespür für die goldrichtige Besetzung anerkennen. Die ausgesuchten Hauptdarsteller passen chameleonartig in diesen Film.

Uwe Ochsenknecht als halbtalentierter Pfuschkünstler mit Hang zum Persönlichkeitsverlust ist wirklich amüsant zu beobachten. Ihm nimmt man diese Rolle einfach total ab und dabei spielt der gute Herr Ochsenknecht ja nicht immer konstant. Hier aber beweißt er wiedermal, dass er die Rollen gut zu meistern versteht.

Mein persönlicher Favorit, was die schauspielerische Kompetenz in diesem Film anbelangt, sehe ich Götz George mit seiner Rolle des, wie auch im Film so betitelten "schmierigen Journalisten" als glänzensten Vertreter.

Auch Veronica Ferres spielte gut, aber nur wenn sie nackt war. Aber mehr wurde in diesem Film ja auch nicht von ihr verlangt, außerdem kann man an dieser Frau auch noch gut sehen, wie eine richtige Frau auszusehen hat, nicht wie diese Hungerhacken, welche uns tagtäglich aus Magazinen, Werbeplakaten und auch in Pornos müde-gekünselt lächend anguckern. Da bekommt man ja glatt Lust an Brot für die Modewelt zu spenden.

Ein anderes deutsches Schauspielurgestein wirkte hier wunderbar mit, Harald Juncke. So ene Type jipt et in Deutschland leider nurnoch selten, waa. Immer wenn er im Dialog war, spürte man seine Fähigkeiten, er konnte sie nie wirklich erfolgreich vor dem Zuschauer verstecken.

Generell ein Film für erqickende Abende ohne viel Actionüberdosis, also schönes Kontrastprogramm zu den blockbustergeschwängerten Sendern wie Pro 7, RTL und Co.

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Acry

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine weitgehend innovative und amüsante Mediensatire aus deutschen Landen. Fein!

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Acry

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Ooh...Tut mir Leid, wenn ich zu anspruchsvoll für dich bin :D


JimiHendrix

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ach schon ok, damit kann ich grad noch so leben...und kannst du mit meiner anspruchslosigkeit leben?^^


Joe Gillis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»Eines kann ich Ihnen ganz zweifellos und verbindlich sagen: Das ist allerechtester Hitler« ... »Da weht einen hier schon so was an, so ein Gefühl... so ein... ich will mal sagen, so ‘n Eishauch der Geschichte.« ... »Das ist ja ungeheuer, das ist ist ja von so einer so schonungslosen Wahrhaftigkeit.« ... »Der Führer brennt nicht, und die Frau Führer auch nicht.« – Und außerdem: bittere Orangenmarmelade, Hamburg (d i e deutsche Pressestadt), Führers Hund, falscher Hase, mit Akzent auf dem E. – Épochal (& staatspolitisch wertvoll).

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alanger

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Bewertung9.0Herausragend

geht doch, aus deutschland können also tolle filme kommen.
auch wenn dietl danach nie wieder an diese klasse andocken konnte, der film ist genial.
und das sage ich nicht (nur) wegen der nackten veronika ferres.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

J0J0

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Schon lange auf meiner Liste. Den Kommentar nehm ich jetzt zum Anlass, ihn zu schauen.


Kanaldrache

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Jep , werd ich mir mal wieder anschauen


Ekki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man sagt unseren 'Filmschaffenden' (nicht zu Unrecht) eine gewisse Verkrampftheit beim Thema 'Nazi-Deutschland' nach. Vermutlich ist das nach wie vor ein zu gefährliches Minenfeld.
Wie auch immer - Schtonk! beweist das Gegenteil ('...Der Führer brennt nicht!').
Daneben passt hier sogar das ansonsten eher nervige 'over-acting' von Götz George. Vielleicht hätte der Mann einfach weiter überdrehte Komödien machen sollen...

Zugegeben wirkt der Skandal um die Veröffentlichung der gefälschten FH-Tagebücher in einem (bis dato) renommierten Magazin in der heutigen Zeit etwas überholt. Dank des Internets und der Bereitschaft der großen Online-Redaktionen, nahezu jeden Schwachsinn ungefiltert zu publizieren (und dabei auch noch hemmungslos voneinander abzuschreiben...), würde sowas heutzutage niemanden wirklich kratzen - denn mittlerweile verglühen sogar die abstrusesten Enten innerhalb weniger Tage im virtuellen Äther.

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Delgetti

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Bewertung10.0Herausragend

Herausragende deutsche Komödie - bis auf die operettenhafte Gesangseinlage auf dem Boot.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Intelligenter Film. Wie der jetzt wohl nach den vielen Jahren wirkt? - wär mal interessant zum wieder Anschauen.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gelungene Komödie mit ernstem Hintergrund und einem wirklichen Presse skandal. Die deutsche Schauspielelite zeigt unter Dietel gewohnt solide Kunst.

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flokru

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Bewertung4.0Uninteressant

Kann mich überhaupt nicht überzeugen. Handlung und Charaktere wirken auf mich total unstimmig. Die Ferres gibt dem Film dann den Rest.

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nelly43

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Genial! Uwe Ochsenknecht ist zum Brüllen komisch.

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Volker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tolle Dialoge, alle Charaktere sind kauzig-überzogen, nur Veronica Ferres ist doof wie Stein.

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