Der seltsame Fall des Benjamin Button

The Curious Case of Benjamin Button (2008), US
Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.01.2009

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6.5 Kritiker
71 Bewertungen
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von David Fincher, mit Cate Blanchett und Brad Pitt

“Ich bin unter außergewöhnlichen Umständen geboren.” So beginnt “Der seltsame Fall des Benjamin Button”, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger – ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert – einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten – vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

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Kritiken (26) — Film: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.5Schwach

Eine ziemlich träge und dröge Angelegenheit: Offenbar erlag Regisseur Fincher der Annahme, Fitzgeralds zugrunde liegende Geschichte wird - wie die titelgebende Hauptfigur - trotz nominellen Alter immer jünger, sprich moderner. Ein Fehlschluss, der gepaart mit Finchers Hang zu über- und meistens auch zu -langen Filmen, eine valiumgleiche Präsenz entwickelt.
"The Curious Case of Benjamin Button" ist das Biopic eines Menschen, welches außer CGI-Effekten und Makeup-Spielereien nichts Essentiellens zu bieten hat. Die Tatsache, dass die Hauptperson - -charakter wäre das falsche Wort, denn außer seiner krankheitsbedingten Eigenart ist Pitts Figur ein schrecklich eindimensionales und emotionsloses Mittel zum Zweck - den Handlungsablauf am Anfang und Ende chronlogisch verdreht erlebt, reicht (vielleicht) für eine Kurzgeschichte, aber nicht für einen abendfüllenden Film. "Eine Liebe die alle Zeiten überdauert" steht hinten auf dem Cover der DVD, und genau so schmalzig-verklärt wie es sich anhört, sieht es sich im Mittelteil auch an - eine schon hundertmal durchdeklinierte Lovestory, die sich durch die Abstinenz von jeglicher Wendung, Spannung oder Emotion nur allzuschnell in ein nervtötend langwieriges Stückchen Zelluloid verwandelt. Eine Wahrnehmung, die Cate Blanchett als grießgrämig dreinguckendes Schwanensee-Ensemblemitlied mit Hinkebein eher verstärkt, denn abmildert.
Wenn "Benjamin Button" eines ist, dann der Beweis für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Symbiose von computergenerierten und handmade Makeup-Effekten - leider auf Kosten einer ordentlichen literarischen Aufbereitung des Drehbuchs; insofern gilt: Uninteressant!

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 17 Antworten

fabel

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ja, damals hab ich den noch als gut empfunden ;)
aber wie ich ihn heute finde, werd ich sehen ;)
damals war ich noch am Anfang meiner Zeit als Filmfan, da hab ich
noch nicht soviel Wert drauf gelegt ;)
aber wie gesagt, hab jetzt schon von mehreren Ernst zu nehmenden MP Mitgliedern das der Film doch wirklich nicht sehr prickelnd war, aber wie gesagt, umbiegen lässt sich der alte Fabel ganz sicher dadurch nicht ;)
udn ja, ein FORREST GUMP Vergleich ist mir damals auch ein wenig aufgefallen, aber ich fands einfach nur schön. Wie gesagt. Damals!
So, nun aber wirklich schluss. :D


fabel

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hehe :D
gleichfalls....also, gute nacht..übrigens hab ich mir grad mal überlegt, dir eine Freundschaftseinladung zu schicken..wehe du lehnst ab....:D


Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Keine Frage: „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ist perfekt produziert, bietet tolle Bilder, erstaunlich unaufdringliche CGI-Effekte und einen Soundtrack der Spitzenklasse, was einige Nominierungen für den Academy Award tatsächlich rechtfertigt. Das heraufbeschworene epische Meisterwerk ist der Film dennoch nicht geworden.

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neon

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4.5Uninteressant

Der seltsame Fall des Benjamin Button ist der erste große Blockbuster des Jahres 2009. Leider kann der Film seine Qualität nicht ausspielen. Dramaturgisch ist der Film unerwartet schwach. Was man dem Film jedoch zu gute halten muss sind die tollen Bilder. Fincher zaubert unglaublich schöne Bilder auf die Leinwand und auch hier merkt man Ihm seine Herkunft (Werbung & Musikvideos) an. Leider zieht sich dies über 3 Stunden und wirkte ohne Witz und Charme nur sehr ermüdend auf mich. Die Parallelen zu Forrest Gump sind groß. Beiden Filme werden episodisch erzählt und die unterschiedlichen Szenen werden immer wieder durch eine Off-Stimme kommentiert. Was bei Forrest Gump noch durch Wort- und Szenenwitz funktionierte, möchte bei Benjamin Button so gar nicht zünden.

Trotz all seiner vorgegebenen Tragik, die die Figur in sich durch die Rahmenhandlung besitzt, konnte ich bei Benjamin Button nicht mitleiden. Die größte Schwäche des Filmes ist in meinen Augen das Drehbuch und die ungemein monotone Darstellung des Charakters. Die Geschichte bietet keine Substanz und ist in sich selbst sehr inhaltsleer, fast schon belanglos. Das Treiben und die Motivation der Charaktere bleibt unangetastet ist oberflächlich. Bei dieser ernsten Thematik finde ich den kindlichen Humor eher unpassend. Zu oberflächlich und einfach kommt diese "Romanze" daher und setzt sich inhaltlich schwach mit Thema "Tod" auseinander. Nach knapp 2 Stunden Laufzeit schleppt sich der Film nur noch von Szene zu Szene bis es zu einem vorhersehbaren Ende kommt. Benjamin Button ist für mich bislang die große Überraschung in diesem noch jungen Kinojahr. Überraschend im negativem Sinne. Ich hatte mir deutlich mehr von der Zusammenarbeit Fincher - Pitt erhofft. So bleibt "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ein gewöhnlich langweiliger Fall.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

The Curious Case of Benjamin Button hat trotz der vielen allgemeinen, im Hintergrund stehenden Aussagen über das Leben, den Tod und die Verbindung derer in den vielen Minuten nicht die Zeit gefunden tiefer zu gehen, den Grundton weiter zu führen und nicht nur anzusetzen; die Menschen, besonders Benjamin, näher zu beleuchten und nicht nur auf der Oberfläche zu verbleiben. Zum Schluss wird man dann alleingelassen, so wie es jeder Mensch an seinem Lebensende widerfahren wird. Gleichzeitig hegt man einen kleinen Wunsch doch noch etwas zu bekommen, und sei es die verlorene Zeit.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen. Meinte mal Mark Twain. Noch hat "Der seltsame Fall des Benjamin Button" nicht genetische Schule gemacht, und darin liegt das Problem: Denn während seine große Liebe (Cate Blanchett) wie alle Menschen älter wird, läuft die Lebensuhr bei ihm (Brad Pitt) rückwärts.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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5.0Geht so

Ebenso ein Rätsel bleibt auch die Frage, warum der Film soeben für 13 Oscars nominiert wurde. Es sei denn, man begnügt sich zur Beantwortung von Letzterem mit dem Hinweis auf teures, technisch aufgemotztes und insofern hochgradig perfektes Industrie-Kino-Hollywoods. Und darauf, dass die Mitglieder der "acedemy" bekanntlich einen sehr hohen Altersdurchschnitt haben. Vielleicht lässt man sich, dem Tode nahe, leichter von einem solchen Altendrama rühren. Das ist der Film nämlich auch.
Schon jetzt ist absehbar: Trotz aller Ehren wird dieser seltsame Fall eines Films sein Publikum gespalten zurücklassen - wo die einen sich im Innersten berührt fühlen und mit Benjamin Button identifizieren, erkennen andere nur eine kalte Fingerübung und einen zu langen, langweiligen Film.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

"Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist ein Filmmärchen, dem ich mich – trotz leichter Abneigung gegen seinen männlichen Hauptdarsteller - gerne anvertraut habe. Es besitzt die richtige Mischung aus lebensnaher Melancholie, souveränem Humor und verdaulich portionierter Weisheit. Wer die eine phantastische Prämisse des Films akzeptiert, bekommt zur Belohnung eine sanft fesselnde, mit behutsamer tänzerischer Eleganz inszenierte Geschichte erzählt. (Hendrik für SchönerDenken)

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]„Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ist ein wunderbar melancholischer Film mit zutiefst traurigen Grundtenor, dem Hoffnung jedoch nicht fremd ist. Keinesfalls. Eine Parabel über die Vergänglichkeit der Zeit, das Altern, den Verlusten, die das Leben mit sich bringen. Aber natürlich auch eine große Geschichte über eine zeitlose Liebe zwischen Benjamin und Daisy, die diesen Film in seinem selbst gesponnenen und dichtem Bedeutungsgewebe dominiert und trägt und somit zum Mittler der Geschichte wird. Ein Film der, die nötige Fantasie vorausgesetzt, ein Großer ist, weil er weiß das seine ruhige Bedächtigkeit Stärke ist, nicht Makel. Getragen von zwei wunderbaren Schauspielern, Brad Pitt in seiner dritten Zusammenarbeit mit David Fincher und einer bezaubernden Cate Blanchett, eingehüllt in eine Aura der Würde und Schönheit, erhebt sich „Benjamin Button“ zu voller Größe. Wenn zur Mitte des Film Daisy in einem rotem Kleid für Benjamin im Licht der Sterne tanzt, so wunderschön, bewegend und traurig zugleich, dann ist das einer jener Momente voller Magie, in denen der Film, der doch vor allem von der Endlichkeit der Zeit berichtet, schlussendlich zur Unendlichkeit des singulären Augenblicks findet.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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4.0Uninteressant

[...]Ob wunderschöne Kamerafahrten, die rückwärts ablaufende Kriegsszene oder die Alterungseffekte – audiovisuell dürfte Der Seltsame Fall Des Benjamin Button eines der Highlights des Jahres werden. Doch Fincher versäumt es im weiteren Verlauf des Films, die optischen und akustischen Sahnestückchen mit hochwertigem Inhalt zu füllen. Schon bei Benjamins ersten Job als Matrose baut die Geschichte stark ab, dümpelt auf einem niedrigen Niveau und hat wenig Neues zu bieten.[...]

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Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

[..]

“Benjamin Button” ist nämlich, leider, vor allem eins: Lang und weilig. Selten habe ich es bei einem Film erlebt, dass er über eine so lange Laufzeit (knappe drei Stunden) so wenig zu erzählen hat und dies auch noch so beiläufig und gelangweilt abspult, als wäre es ihm völlig egal. Es passiert recht wenig im Leben von Benjamin Button, und die Dinge, die geschehen, scheinen zumindest den Erzähler, also Benjamin himself, recht wenig zu interessieren. Er spult seine Geschichte so emotionslos herunter, als wäre es ihm sehr wohl bewusst, dass es niemanden interessieren könnte. Ist die Grundidee mit dem rückwärts altern zu Beginn noch sehr vielversprechend und auch gerne mal der Grund einiger witziger Einfälle, ist es dann irgendwann akzeptiert, wird als gegeben hingenommen und von da an wird es noch monotoner, da selbst das herausragendste Merkmal der Story nicht mehr herausragt.

[...]

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]Trotzdem verkommt der Film nicht zur reinen Effekt-Show, sondern erzählt vor allem in grandios gefilmten Bildern von einem ungewöhnlichen Leben. Dieses ist wie jedes Leben mal traurig, mal lustig und mal spannend, und wie jedes Leben wie kein anderes. Brad Pitt und vor allem Cate Blanchett beweisen dabei erneut, dass sie zu Recht zur A-Liga Hollywoods gehören und zeigen bewegende Emotionen auch durch dicke Latexschichten. Regisseur Fincher nimmt sich wie schon bei Zodiac mit extravaganten Inszenierungsideen zurück und lässt dafür lieber das Spiel der Akteure wirken. Aber es wäre auch kein echter Fincher-Film, wenn es nicht doch immer wieder verblüffend originelle optische Ideen zu sehen gäbe.[...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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10.0Herausragend

[...]"Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist großes, gefühlsgeladenes Kino, beinahe bedächtig erzählt, dabei von ungeheurer visueller und kreativer Energie. Die Special Effects, die aus Brad Pitt einen Greis machen, aber auch das New Orleans des frühen 20. Jahrhunderts wieder auferstehen lassen, sind phänomenal gelungen und im besten Sinne als unterstützendes Element der Geschichte eingesetzt. Über die emotionale Themenvielfalt und Reichhaltigkeit in deren Umsetzung, sowie weitere erwähnenswerte Aspekte des Films ließe sich seitenweise schreiben, vieles wird einem wohl auch erst deutlich werden, wenn man ihn eine längere Zeit hat wirken lassen, beziehungsweise, wenn man ihn ein zweites Mal sieht. Die Balance zwischen tiefer Melancholie und ehrlicher Lebensfreunde, zwischen Tragik und Komik und die Symbiose zwischen Geschichte und optischer Stilistik gelingt David Fincher in einer Perfektion, wie man es lange nicht mehr gesehen hat.[...]

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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3.0Schwach

[...] Was also ein Film hätte werden können, der sich seine absurde Ausgangsidee zu Eigen macht, um eine allegorische, metaphorische oder – wenn es denn nun sein muss – auch intellektuelle Meditation über die Diskrepanz zwischen Körper und Geist, über Vergänglichkeit, die Wertigkeit von Zeit und natürlich den Irrsinn der Liebe anzustimmen, ist eben doch nur ein Beweihräuchern an der eigenen Genialität. Die Idee, und das ist alles: die Idee, bleibt grotesk, albern und schwachsinnig, weil sie nicht in ein Märchen übersetzt, sondern immer wieder vorgeführt wird. Hier ist der Film, neben zahlreichen banalen Übereinstimmungen in der Plot-Struktur, seinem geistigen Vorgänger “Forrest Gump” am Ähnlichsten. Nicht gerade wunderlich, dass in beiden Fällen derselbe Drehbuchautor zugange war. [...]

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.0Schwach

Dieser Grundgedanke - zwei Liebende, die gegensätzlich altern und nur in der Mitte ihrer Leben für eine begrenzte Zeit einander in gleicher Reife begegnen - ist nicht ohne Reiz. Auch der Kniff, einen Brad Pitt erst als Greis zu zeigen und ihn dann, mit allen Tricks der Maskenbildner und Computertrickser, immer jünger zu machen, selbst jünger, als er heute ist, hat einen gewissen Schauwert. Damit aber sind die Vorzüge des Films bereits genannt. Schon an der interessanten Perspektive, die große Historie durch eine kleine Geschichte, den Lauf der Zeit durch einen aus der Zeit Gefallenen zu kontrastieren, scheitern Fincher und Roth.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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5.0Geht so

Fincher hat gesagt, der Tod sei in jeder Einstellung des Films gegenwärtig. Gern nähme man ihn beim Wort. An der persönlichen Betroffenheit, die ihn und den Drehbuchautor Eric Roth über lange Jahre mit diesem Stoff verbunden hat, ist kein Zweifel: Der Autor verlor beim Schreiben der ersten Entwürfe seine Eltern, der Regisseur begleitete seinen Vater ein Jahr lang beim Sterben. Dem Film ist das nur passagenweise anzumerken. Er ist als qualliges, sentimentales Epos angelegt, in dessen Zentrum eine unerfüllte Liebe steht.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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3.0Schwach

Leider lässt sich nicht behaupten, dass der Film dadurch an Spannung gewinnt. Es plätschert weiter dahin. Und hat schon die zentrale Handlung kaum Spannung, die Rahmenhandlung hat sie erst recht nicht. ... Der gesamte Film ist vollgestopft mit überflüssigen Figuren und Handlungssträngen, als wollte man ihn mit aller Macht auf knapp drei Stunden Spielzeit bringen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Dieser aufwändige Prozess - und das ist die erste Überraschung von Der seltsame Fall des Benjamin Button - ist dem Film kaum anzusehen. Fincher hat eine etwas behäbige Rahmenhandlung um Buttons Geschichte gebaut, doch sobald die Fabel richtig losgeht, ist man von ihren existenziellen Dimensionen eingenommen und denkt nicht mehr an das technische Zauberwerk.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Benjamin Button ist die Elegie auf einen zutiefst langweiligen Menschen. Brad Pitt spielt ihn, hinter viel echtem und digitalem Make-up mit waidwundem Blick und knarzig-monotoner Erzählstimme, die den Eindruck erweckt, der “Held” würde sich selbst nicht sehr für sein eigenes Leben interessieren. Trotz der unübersehbaren und an vielen Stellen korrekt genannten Parallelen zu “Forrest Gump” (die nur deswegen nicht abmahnungsfähig sind, weil beide Filme den selben Drehbuchautoren haben), unterscheidet Benjamin Button eine Sache deutlich von seinem Vorgänger: Er ist unglaublich monoton. Gefühlte fünf Stunden (es sind nur knapp drei) - in denen es wenige Dialoge und viel nöliges Voice-Over gibt - wird mit wichtiger Miene das Leben des rückwärts alternden Benjamin nacherzählt. Ausufernd in dutzenden kleinen Pastiches, die nur zu oft pointenlos enden und für die Entwicklung des Hauptdarstellers erstaunlich unwichtig sind.

Denn Fincher ist wenig am Innenleben seiner Figuren interessiert und definiert sie fast ausschließlich über Ticks und Äusserlichkeiten. Benjamin Button ist ziemliche lange ca 70, dann ziemlich lange irgendwas Mitte 30 und ziemlich kurz dann sehr jung und irgendwann tot. Ein liebenswerter, eigenständiger Charakter, jemand der Witz oder Charme, wirkliche Interessen und Eigenschaften hat ist er dabei im Grunde nie. Dazu bleibt die Figur zu sehr Gimmick, zu sehr Spezialeffekt. Der Film glaubt es sei genug Pitts Kopf mit aller tricktechnischen Raffinesse auf verschiedene digitalen und echten Körper zu schrauben, erzeugt damit nach der anfänglichen Faszination aber eher Distanz. Button bleibt creepy, bleibt - wie es ein US-Kollege formulierte - ein Gimmick auf der Suche nach Sinn.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

David Fincher („Se7en“, „Fight Club“, „Zodiac“) gelang mit viel Liebe fürs Detail eine ganz große Kinogeschichte. Wenn die symbolische Uhr, die rückwärts läuft, vom Strom der Zeit weggespült wird, wenn die Parallelmontage von Daisys Unfall mit dem Zufall spielt, erleben wir erzählerische Kunststücke. Vielleicht bemüht er zu viele Hollywood-Tricks, blendet zu häufig zur Rahmenhandlung mit der sterbenden Daisy zurück. Aber dieser Rahmen, das Kaleidoskop der Ereignisse und der Figuren, all das lässt viele Schauspieler in reizvollen Rollen glänzen, die Ausstatter, Kulissenbauer und Maskenbildner brillieren. Und man kann sich dem Strom der bewegenden Ereignisse ebenso wenig entziehen wie dem Lauf der Zeit.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«The Curious Case of Benjamin Button» ist eine verführerische Zeitreise auf den Spuren eines gegen den Strom schwimmenden Menschen, ein wunderbares Märchen über die Unaufhaltsamkeit der Zeit.

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Kommentare (266) — Film: Der seltsame Fall des Benjamin Button

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

eine tolle und orginelle geschichte, der gute alte pitt wird mit dem alter immer mehr zum schauspieler

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Thewlis

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Er war schon immer ein herausragender Schauspieler.


Nicki Minaj Lover

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Bewertung7.0Sehenswert

etwas langweilig trotz den großes Stars und der etwas anderen Geschichte
eigentlich schade

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Jomo

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine nicht uninteressante Grundidee, die aber zu einem auf weite Strecken äußerst zähen und belanglosen Liebes-Melodram ausufert. Das kommt davon, wenn man versucht, eine Kurzgeschichte auf knapp 3 Stunden Film zu strecken.

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Markbln

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Bewertung1.0Ärgerlich

So, jetzt reichts mir mit dem überbewerteten Fincher. Langeweile kann ich sinnvoller haben.

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FumerTue

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Freundin, die von sich selbst sagt, aus Zeitmangel "die ganzen Filme nicht zu kennen, die jeder kennt," erzählte mir kürzlich, dass "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ihr Lieblingsfilm sei. Ich kannte ihn noch nicht, aber nachdem ich sagte, dass er weit oben auf meiner Liste stünde, gab sie mir die DVD.
Und das war er nun. Bestimmt kein schlechter Film, aber halt auch nix Besonderes, irgendwie...
Die Maske ist in der Tat gut und ewig lange fragt man sich, wann denn nun endlich Brad Pitt auftauchen würde - dabei spielt er gut getarnt schon die ganze Zeit den Protagonisten, den Mr Benjamin. Leider ist das Ganze etwas in die Länge gezogen und man hätte das ganze mindestens in 30 Minuten weniger erzählen können, aber letztlich doch ein ganz schöner Streifen.

Ich würde 7,5 geben, aber da ich einen Menschen kenne, der wohl 10 geben würde, bin ich mal großzügig und bewerte mit 8,0 ;)

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Petr

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Bewertung4.0Uninteressant

Manchmal fällt man völlig aus der Norm raus. Bei mir ist das bei diesem Film der Fall. Er berührt mich einfach nicht. Die Handlung kennt man ja, man weiß was passiert und wie es ausgehen wird. Das wird aber viel zu lange dargestellt. Das Original ist eine Kurzgeschichte und das wohl auch zurecht. Denn mehr Handlung als Er altert rückwärts gibt es ja nicht wirklich. Es wird dann nur auf 166 min. ausgedehnt. Auch die Inszenierung mit diesem ständigen Gelbton lag mir nicht.

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torwei

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Bewertung7.0Sehenswert

Zum einen sehr faszinierend und berührend, zum anderen aber auch verdammt lang.

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Das_Schema

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Bewertung7.5Sehenswert

"Es ist komisch nach Hause zu kommen, sieht genauso aus, riecht genauso, fühlt sich genauso an, das Einzige, was sich verändert hat bist du."
Und bei Benjamin Button ist genau das das Besondere. Er verändert sich in die "falsche" Richtung.
Spoiler!!!
Während andere immer älter werden, wird er jünger.
Und diese Geschichte erzählt und der Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button" in einer charmanten und facettenreichen Art und Weise.
Die Einbettung der Handlung mit zwei Rahmenhandlungen (mit der Uhr und dem Krankenhaus), finde ich sehr gelungen und überzeugend.
Zum anderen fasziniert mich der Werdegang von Benjamin. Die erste Liebe, sein erster Job als Matrose und die Liebesgeschichte mit Daisy.
Wobei eigentlich dreht sich der Film weniger um das Leben des Benjamin, als vielmehr um die Liebesgeschichte zwischen Daisy und ihm. Wie das Paar alle Problme und Hürden überwindet wurde sehr schön dargestellt. Besonders die Szene wo sie sich kennenlernten war sehr eindrucksvoll.
Spoiler Ende!!!
Schade finde ich nur, dass der Film manchmal etwas abfällt oder anfängt vor sich hin zu plätschern.
Auf jenden Fall ist der Film sehenswert.

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fkfilmkritik

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Bewertung3.0Schwach

Fincher würde uns mit dieser Geschichte sicher gerne berühren. Er gibt mir aber leider absolut keinen Grund dazu. Dass ein Film sich Zeit lässt bewirkt oft Wunder, aber in "The Curious Case of Benjamin Button" wirkt das von Moment zu Moment gezwungener und angestrengter. Bei "Zodiac" empfand ich diese Überlänge als durchaus passend. Hier ist es so, dass es so wirkt als müsse Fincher den Film unbedingt über 2 1/2 Stunden abdrehen. Die Länge tut dem Film jedoch in keinster Weise gut. Der Verlauf wirkt immer plätschernder und schleppender. Die Hälfte der Verlauf der Geschichte, die Nebenfiguren, der kitschige Beginn wirken einfach nur so als wären sie aus irgendeinem Grund in der Geschichte. Nichts wirkt begründet. Es wird eben erzählt, aber auch nicht mehr. Normalerweise weiß der Regisseur sehr wohl auch seine Stories mit Aussagen und Charakteren zu versehen, doch in diesem Film mangelt es an diesen zwei Dingen ganz besonders. Gerade dieses Genre will schließlich eine Figur charakterisieren, doch Brad Pitt wird stattdessen - wenn auch in wirklich makelloser Maskierung - gezeigt und eben so schnell vergessen, da der Regisseur nur seinem "Seltsamen Fall" und nicht mehr mitbekommt. Ein stillschweigendes, fades und schmalziges Filmchen, was aber immerhin technisch zu brillieren weiß.

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seven

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Ich mag den ja total, aber: In diesem Fall versteh ich auch, wenn man mal lieber ne Stunde schläft und danach sein Zimmer putzt. Der eine ist gebannt (wie ich^^), der andere ersäuft im Kitsch.


Punsha

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Hier hast du mal ausnahmsweise vollkommen recht. ;)


Mailynn

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film der mich gefesselt hat und einem mit dem Gefühl zurückließ einen guten und sinnvollen Film geschaut zu haben.

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Diggsagg

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Bewertung5.0Geht so

Der Film stand bei mir ja immer auf der Liste der Streifen, die ich immer vor mir her geschoben habe. Jetzt habe ich ihn mir aber abgeschaut und weiß immer noch nicht so genau, was ich von David Finchers Werk halten soll.

Im Prinzip habe ich nichts gegen ein bisschen Kitsch und Dramen mit Überlänge. Deswegen war ich auch vom Beginn des Films recht angetan, der damit anfängt, dass jemand im Sterbebett liegt und "seine Geschichte" erzählt. Für mich eigentlich ein relativ vielversprechender Auftakt. Thematik und düstere Atmosphäre versprechen außerdem einen mehr als abendfüllenden Film.

Die Schauspieler machen ihre Sache definitiv solide, und auch die Optik weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Positiv hervorheben sollte man an dieser Stelle auf jeden Fall die Maskenbildner, die eine überwältigende Arbeit abgeliefert haben und Pitts Aussehen perfekt an s jeweilige Alter angepasst haben.

Die Krux von "Benjamin Button" offenbart sich aber dann im schwachen Drehbuch, das die interessante Thematik irgendwie nicht ordentlich zu verpacken weiß. Besonders die Charakterzeichnung der Hauptfigur hätte viel tiefgründiger ausfallen sollen. Irgendwann hat man einfach das Gefühl, es gar nicht mehr mit einer Figur zu tun zu haben, die solch einen interessanten Hintergrund hat. Button wirkt über weite Strecken viel zu gewöhnlich, aus seinem "Anders-Sein" hätte man wohl viel mehr rausholen können. Außerdem schafft es das Drehbuch auch nicht wirklich, dass man allzu viel Empathie oder gar Sympathien für die Figuren entwickelt.

Aufgrund seiner Thematik hatte ich von "Button" eigentlich wesentlich mehr erwartet. Die Inszenierung ist Fincher auf der visuellen Seite durchaus gelungen, nur verflacht die Story nach einem vielversprechenden Auftakt eher zum konventionellen Drama, das durchaus hätte besser funktionieren können, wenn die Charakterzeichnungen liebevoller und detailreicher ausgefallen wären.

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M4x1k1ng

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Absolut wunderbare Geschichte!

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pepper85

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu diesem Film fällt mir nur ein Wort ein: "Meisterwerk".
Es gibt nur wenige Filme, die einen so fesseln und ein wirkliches Gefühlschaos hinterlassen.
David Fincher hat den Film perfekt umgesetzt, er hätte den Oscar für diesen Film mehr als verdient gehabt.

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Demeyusi

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Bewertung5.5Geht so

Fing interessant an und wurde zunehmend langweiliger - er war langatmig.
An manchen Stellen wollte ich umschalten.
Die Charaktere waren ganz ok. Vorallem seine Mutter. Mochte sie sehr gern.
An sich eine interessante Story, eher schlecht als recht umgesetzt.
Zusammengefasst ein ganz guter Film. Nochmal schauen? Eventuell...

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Lolly***

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Aus meiner Sicht ein sehr schönes Drama mit einer tollen Story. Jeder Charakter, der Benjamin im Laufe seines Lebens begegnet, hat seine eigene Geschichte und Bedeutung. Mir gefällt, dass der Film sich mit diesen auf den ersten Blick unwichtigen Aspekten befasst.
Das Ende ist ziemlich rührend und ein bisschen traurig.

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cannibal83

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hier kann ich nun wirklich nichts mehr schönreden: Leblose Figuren, in einer seichten und sichtbar Forest Gump inspirierten Story.

Für das schwache Drehbuch kann David Fincher freilich nichts, doch ein Regisseur der solch eine Reputation geniesst, sollte zumindest in der Lage sein diesen Stoff so zu verfilmen, das man sich am Schluss nicht die Haare raufen möchte.

Eigentlich hätte ich zu Beginn schon stutzig werden müssen. Denn wenn anfangs mal wieder eine alte Dame im Sterbebett ihre Lebensgeschichte zum Besten gibt, darf man im Grunde schon alle Hoffnungen auf ein annähernd subtiles Drama begraben. Und sich stattdessen auf Kitsch, Schicksals-Gequatsche und oberflächliche Gefühlsduselei einstellen. Selbst Cate Blanchett vermag hier nichts mehr zu retten.

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stuforcedyou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Kurzgeschichte ist ein wunderschöner und prachtvoller Film über die Liebe und die Zeit die uns bleibt. Die Symbiose aus den perfekten und deswegen nicht wahrnehmbaren Spezialeffekten, den tollen Darstellern und der feinen, bitterzarten Inszenierung machte aus dem Werk einen romantischen, einnehmenden, und leidenschaftlichen Film, der nur leider im Mittelteil etwas fahrig und leblos wirkt, sich jedoch schnell wieder seiner erzählerischen Stärken besinnt. Dass ist ganz großes Gefühlskino, pathetisch, mit ganz viel klebriger Sauce und einem Hang zum emotionalen Überfluss, aber so was muss man sich halt auch ab und zu mal gönnen (können).

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sehr_gerne

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Bewertung4.5Uninteressant

öde lovestory mit seltsamer altersentwicklung auf interessant geplustert. aber cate blanchet ist und bleibt n knaller.

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moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

So richtig kann ich die vielen negativen Kritiken hier ja nicht verstehen, ist "Der seltsame Fall des Benjamin Button" doch ein überaus einfühlsames und richtig schönes Liebesdrama. Ich würde sogar soweit gehen und es als Liebesmärchen titulieren, denn die Geschichte von einem Mann, der alt geboren wurde und mit der fortschreitenden Lebenszeit immer jünger wird ist einfach nur märchenhaft von David Fincher erzählt. Vor dem Hintergrund des Hurricane Katrina wird hier eine ganz besondere Lebensgeschichte aus dem Tagebuch des Benjamin Button ruhig und umfangreich der im Sterben liegenden Daisy vorgelesen und während die ganze Umgebung in Panik verfällt lassen sich die Vorleserin Caroline und ihre Mutter Daisy nicht beirren. Was folgt ist kein Meisterwerk, aber eine mehr als gelungene Adaption der Kurzgeschichte "The curious case of Benjamin Button" von F. Scott Fitzgerald, die man entweder genießen muss oder dankend ablehnen kann. Ich habe ersteres getan.

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dbassart

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Bewertung3.0Schwach

der schlechteste fincher, den ich bisher gesehen habe. langweilig, öde und unaufgeregt. eigentlich hätte ich ja weniger punkte gegeben, aber ich habe ihn nicht zu ende sehen wollen. und das schon nach der hälfte oder so - und wer weiß, vielleicht gehts dann erst richtig los :D

nee, ernsthaft: ich hoffe nicht, dass ich irgendwann mal gezwungen werde, den wieder anzuschauen.

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