Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken

Taras Bulba (2009), RU
Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama

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- Kritiker
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von Vladimir Bortko und Vladimir Bortko, mit Bogdan Stupka und Igor Petrenko

Für einen Kosaken gibt es nichts Ehrenvolleres, als für die Freiheit seines Vaterlandes zu sterben. Lange genug haben die polnischen Besatzer die Söhne der Steppe unterdrückt. Die Zeit der Rebellion ist gekommen. Immer weiter greift der Aufstand der Kosaken um sich. Seine Leidenschaft für die Freiheit und seine Tapferkeit führen Taras Bulba an die Spitze der Rebellenarmee. Er verlangt sich selbst und seinen Truppen alles ab. Als die Polen ihn schließlich überwältigen und gefangen nehmen, bringt er für die Rettung seiner Leute das größte Opfer, das ein Mann bringen kann.

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Kommentare (5) — Film: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken

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Igzorn

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Bewertung1.0Ärgerlich

Antisemitischer, polenfeindlicher, großrussischer Kosakenblödsinn.

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Rukus

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Bewertung1.5Ärgerlich

Mehr Pathos und Nationalismus geht in einem Film kaum noch. Fast wundert man sich, dass nicht Putin selbst den Taras Bulba gegeben hat. Es ist kein originär historischer Stoff, sondern eine Literaturverfilmung. Eine der besonderen Art, denn es gibt gleich mehrere Versionen bzw. Editionen des Romans, die mal in die eine oder andere Seite tendieren (Russland - Ukraine). Da das russische Kulturministerium seine Schatulle weit für diesen Film geöffnet hat, fällt es nicht schwer zu erraten, in welche Richtung dieses Werk tendiert. Dass dabei die "Romantisierung" des Romans bei weitem übertroffen wurde, ist auch kaum verwunderlich.

Was bietet dieser Film? Die Ausstattung und viele Aufnahmen sind durchaus gut bis beeindruckend. Aber das war es im Grunde schon an echten Pluspunkten. Neben der oft schon lächerlichen und peinlichen Überheroisierung der Kosaken sind die Kampfszenen auch abseits des überbordenden Heldentums oft eher misslungen. Es spritzen etliche Liter Filmblut, aber es wirkt oft unrealistisch. Ein Säbelhieb, glatt auf einen metallenen Küraß, der durchgeht, als wäre die Rüstung als Alu und einen perfekten Einschnitt nebst Blutfontäne hervorruft? Das klappt vielleicht, wenn Wolverine seine Krallen ausfährt. Dazu Sterbemonologe mitten in der Schlacht, die nicht nur von Pathos triefen, sondern den Brechreiz gleich mitliefern. Und dann werden auch noch diverse Kosaken zu Tode gefoltert, was man so richtig blutig und brachial vorgesetzt bekommt. Bei Braveheart hatte die Szene mit Wallace Stil. Hier ist es mehr ein propagandistisches Gorefest als alles andere. Nur ekelhaft. Kein Wunder, dass der Film in Polen gelinde gesagt "diskutiert" wurde. Dazu kommt eine Beimengung von Antisemitismus und ein alles überschattender Schleier, gewoben aus dem Kampf zwischen orthodoxem und römisch-katholischem Christentum.

Apropos überschatten ... nicht zuletzt aufgrund der pathosgeladenen Dialoge und Monologe haben wir es mit einer durchweg schaurigen Schauspielleistung zu tun. Und nicht zu vergesse - Der Sprecher! Immer wieder wird man von einer netten Stimme mit nationalistischem Geseier genervt. Das hier und da ein wenig Erklärtext untergemengt wurde, macht es nicht besser. "Ich mache das, weil ..." und ähnliche "Kunstgriffe" sollte man sich nebenbei bemerkt auch sparen. Das wirkt nämlich extrem lächerlich und entlarvt Lücken und Pannen beim Plot. Zumindest, wenn man es so aufdringlich betreibt.

Wer sich den Film jetzt noch ansehen will, bitte. Ich werde niemanden aufhalten. Wer allerdings eine auf fast allen Ebenen bessere Version sehen will, sollte zur altbekannten Brunner-Curtis-Verfilmung greifen. Einzig bei der natürlichen und dreckigen Ausstattung hat die russische Fassung vielleicht einen kleinen Vorsprung. Manchmal ist es halt doch von Vorteil, wenn jemand mit einem gewissen Abstand so einen Stoff verfilmt.

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Howaldo

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Bewertung0.0Hassfilm

Langweilig, von anfang bis ende.

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Bradbury

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Bewertung2.0Ärgerlich

Da steppt der Bär, der Stupka-Bär,
und wo er tanz, da wächst nichts mehr.
Das Blut muss fließen, polnisch Blut
Da rollen Köpfe - resolut.
Der Bulba prahlt und frönt dem Morden
ich bin alsbald recht müd geworden.

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fabel

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Wirklich göttlich. :)


Ho100oH

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genial ^^!!!


Selon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz schön viel Patriotismus muss man aushalten - will man diesen Film bis zum Ende sehen. Und das ist stellenweise ziemlich schwer. Große Bilder, tolle Kostüme, ein zwar eintöniger aber eingänger Soundtrack stehen zwar auf der Haben-Seite, jedoch gestaltet es die minimale Geschichte, die nicht recht weiß wo sie eigentlich hin will, etwas langwierig.

Kann man darüber hinwegsehen und kann auch mit brutalen und blutigen Szenen etwas anfangen, so erwartet einen ein monumentaler typisch russischer Film mit klasse Massenkampfszenen.

Ein russischer Braveheart ist es nicht geworden - wer aber auf spätmittelalterliche Kriegsfilme steht, könnte durchaus seinen Spaß haben.

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Rukus

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Der letzte Absatz erstaunt, wenn ich sehe, dass Braveheart nen halben Punkt weniger von dir bekommen hat. Und was du nett als Patriotismus bezeichnest, ist wohl eher Nationalismus von der harten Sorte. Das ist nicht böse gemeint, klingt nur etwas seltsam. ;)


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