Tatort: Altes Eisen

Tatort: Altes Eisen (2011),
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
43 Bewertungen
2 Kommentare
Tatort
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Mark Schlichter, mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär

Die transsexuelle Trudi Hütten hat Angst. Wenn das Haus, in dem sie seit 30 Jahren zur Miete wohnt, nun verkauft wird, hat sie Angst vor Entmietung durch den neuen Besitzer. Bei ihren Ermittlungen im Mordfall von Trudis Vermieterin Erika Roeder tauchen Ballauf und Schenk ein in das Leben eines kölschen Viertels. Auf den ersten Blick ist es eine intakte Nachbarschaft, in der jeder jeden kennt und so sein lässt wie er ist. Doch je mehr die Kommissare mit ihren Fragen bohren, desto mehr bröckelt es hinter der nur scheinbar toleranten Fassade. Immer wieder hatte die “toughe” Hauseigentümerin Erika Roeder versucht, Trudi und ihre pflegebedürftige Nachbarin Gerda aus ihren Wohnungen zu mobben, um die Immobilie so besser veräußern zu können. Für den Eisenwarenhändler Frank Roeder ist der Tod seiner Mutter ein Neuanfang. Den schlecht laufenden Familienbetrieb will er abstoßen, und mit Hilfe des Erbes werden sich jetzt auch seine finanziellen Sorgen erledigen. Wenn da nur der Wettbüro-Zocker Peter Stamm nicht wäre. Mit dem Ex seiner Freundin Sophie hat Roeder noch eine Rechnung offen. Über ein neues Kapitel in seinem Leben macht sich auch Max Ballauf Gedanken. Ihm wurde ein interessanter Job vom BKA in Wiesbaden angeboten. Und die Polizeipsychologin Lydia Rosenberg hat dem Kommissar den Kopf verdreht. Der ewige Single spricht plötzlich von Liebe.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Tatort: Altes Eisen

Kommentar schreiben
Sortierung

derblonde

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sehr gelungener Tatort mit dem alten Ehepaar Ballauf und Schenk.
Zum Goldjubiläum setzte es eine Folge, die mehr als Sozialdrama denn als Krimi überzeugen konnte. Recht glaubwürdig wurde hier ein Kölner Viertel mit seinen Anwohnern und ihren Problemen gezeigt. Und Edgar Selge als Transsexueller spielte alle an die Wand.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schloøpselcki

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Wollen wir mal sagen: Es war mäßig. Von Ballauf und Schenk bin ich eigentlich besseres gewohnt und das hier.. Extrem gestelztes Drehbuch, aufgesetzte Dialoge.. Das "Veedel" wirkt total angelegt, den coolen Jugendlichen die immer an der Straßenecke herumlungern wird ziemliches Pseudokiezdeutsch in den Mund gelegt und natürlich sind auch Wetten und verlotterte Gaststätten mit von der Partie. Einzig Selde als Trudi Hütten hat mir sehr gut gefallen. Leider war (meinen Mitbewohnern und mir zumindest) von Anfang an klar wer der Mörder ist. Und ein bisschen weniger das Dramahorn blasen hätte dem ganzen auch gut getan. Ich will endlich mal wieder einen guten Krimi um 20:15 Uhr.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben