The Abyss

The Abyss (1989), US
Laufzeit 171 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 08.07.1993

7.1 Kritiker
31 Bewertungen
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7.2 Community
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von James Cameron, mit Ed Harris und Mary Elizabeth Mastrantonio

Im Atlantik geht auf myteriöse Weise ein Atom-U-Boot unter. Da sich der Unglücksstelle mit hoher Geschwindigkeit ein Unwetter nähert, wird Bud Brigmans Team einer versenkbaren Bohrinsel zur Hilfe gebeten. Als Unterstützung wird noch eine zuvor eingeflogene Spezialeinheit der Navy-Seals und Buds Exfrau Lindsey auf die “Rig” gebracht. Während die beiden Gruppen das Wrack untersuchen, kommt es zu einer “unheimlichen Begegnung” mit seltsam leuchtenden UFOs (Unterwasser fliegende Objekte). Coffee, der Anführer der Soldaten, wittert dahinter gleich die Russen und entwickelt sich zu einem paranoiden Psychopathen. Er entwendet ein Mini-U-Boot der Rig, um einen der Nuklearsprengköpfe sicherzustellen. Gerade in dem Augenblick tobt über Wasser der Sturm, das Verbindungskabel zwischen Bohrinsel und Mutterschiff reißt und sie sind von der Oberfläche abgeschnitten.

Bud Brigman leitet die Unterwasser-Ölbohrstation Deepcore auf dem Grund des Atlantik. Als ein Atom-U-Boot der US-Navy aus rätselhaften Gründen in 600 Metern Tiefe verunglückt, starten Brigman und seine Leute eine riskante Rettungsaktion. Die Bergung der Sprengköpfe entwickelt sich zu einem verzweifelten Überlebenskampf, als Brigman eine unglaubliche Entdeckung macht: Sie sind nicht die einzigen intelligenten Wesen da unten …James Camerons Begeisterung für die Tiefsee begann früh: Noch auf der Highschool schrieb er eine Kurzgeschichte mit dem Titel “The Abyss”. Nach den Riesenerfolgen, die ihm mit “Der Terminator” und “Aliens – Die Rückkehr” gelangen, kam seine spektakuläre Unterwasser-Saga 1989 in die Kinos und wurde verdient mit einem “Oscar” für die besten Special Effects ausgezeichnet.Artikel unter Wikipedia

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Kritiken (1) — Film: The Abyss

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] Der Unterwasser-Science-Fiction-Thriller "The Abyss" von James Cameron arbeitet mit sehr ähnlichen Methoden wie Spielberg. Seine dreigliedrige Erzählstruktur – der Film handelt von einer Ehekrise, der mysteriösen Niederlassung fremdartiger Wesen und thematisiert obendrein noch Ängste vor einem Atomkrieg – täuscht eine gewisse narrative Komplexität vor, während Cameron im Zentrum seines Spektakels lediglich eine wundersame Liebesgeschichte zu erzählen versucht. Diese ist mit Klischees, ja, all american values, durchzogen und legitimiert den männlichen Helden im Mittelpunkt (gespielt von Ed Harris) zu ähnlich eigensinnigen, mitunter cholerisch anmutenden Handlungen wie die Richard-Dreyfuss-Figur in Spielbergs "Close Encounters". Der heimische Bereich ist in "The Abyss" dabei augenscheinlich zu einer Tiefseestation ummodelliert, auf der das Ehepaar sich jedoch kennen- und lieben gelernt hat. Wie man später erfährt, haben sie die meiste Zeit ihrer Beziehung auf oder unter Wasser verbracht – der Spielort also *ist* ein heimischer Bereich, ein Quasi-Gegenstück zum Suburbia-Wohnhaus bei Spielberg, das hier wie dort einer Bewährungsprobe ausgesetzt wird. [...]

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Kommentare (51) — Film: The Abyss

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für 1989 kann sich der Film aber auf alle Fälle sehenlassen. Gucke ich immer wieder gerne. Die Werke von Cameron sind schon ziemlich epic.

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lieber_tee

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Unbedingt in der Director's Cut-Fassung.


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht unbedingt hyperspannend, zumal der DC mit seiner beachtlichen Laufzeit schon so manche Länge birgt, aber trotzdessen stark umgesetzt, auch wenn die Wiederbelebungsszene dann doch etwas mächtig fett aufgetragen war.

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moviee

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Bewertung5.5Geht so

Visuell ist 'The Abyss' selbst heute einfach nur großartig. Und da der Film von 1989 stammt ist dieser SciFi-Streifen tatsächlich ein Mei­len­stein der Geschichte der Spezialeffekte. Der Unterwasserthriller von James Cameron, dem man gewisse Ähnlichkeiten zu 'Das Boot' nicht abstreiten kann, ist mit Ed Harris als Hauptcharakter wirklich hervorragend besetzt. Nur das Drehbuch ist leider sehr dünn geraten, sodass man aus der Directors Cut Fassung gut und gerne mal eine Stunde herausschneiden kann. Und damit lehne ich mich mMn auch nicht zuweit aus dem Fenster, denn 'The Abyss' ist wirklich viel zu lang geraten, sodass sich zwischendurch, besonders in der Mitte des Filmes einige Langeweilephasen einschleichen. Das hervorragende Finale inklusive weltklasse Spezialeffekte bietet dann aber zum Schluss noch mal Spektakel pur.

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Tachitalili

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Bewertung9.0Herausragend

Ein etwas älterer und dennoch grandioser Sci-Fi mit Charme.

Storyanfang: Eine Tauch-Bohrplattform soll zusammen mit den Navy Seals nach Überlebenden eines havarierten Atom-U-Boots suchen.

**Kann spoilern**
Eine spannende Geschichte über den Kontakt mit unbekannter Lebensform.

Enthält:
- wunderbare Schauspieler (Ed Harris in einer sehr liebenswerten Rolle)
- große Bandbreite zwischenmenschlicher Aspekte, es geht um Liebe, Hass, Freundschaft, Verbundenheit, militärische Mentalität, Opferbereitschaft usw
- faszinierende beklemmende Darstellung der Tiefsee und ihren Gefahren
- gute Action-Einlagen, Nervenkitzel
- kreative, intelligente und schöne Darstellung der Lebensform sowie des Kontakts
- Humor
- bewegende und ungewöhnliche Lovestory
- wertvolle Statements
- schöne (zumindest für damals) Optik
- Nebenbei: interessante technische Details sowie
medizinische und psychologische Aspekte.
- Politik und die Weltgeschichte werden thematisch angerissen.
*******

Fazit: Sehr sehenswert.

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Dom699

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Audiovisuell großartiger Film, den ich als Kind absolut geliebt habe. Hat fast alles was ein guter Actionfilm brauch: eine komplizierte Liebe, Außerirdische, Soldaten, Paranoia, eine Atombombe und eine Intrige. Die ganze Suppe vom Meister gekocht, gut abgeschmeckt und findet ausserdem noch in einer hervorragenden Kulisse, hunderte Meter unter der Wasseroberfläche statt. Wasser ist auf jeden Fall Camerons Element.

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filmfreak23

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein unterwasser, Since Fiction, psycho Thriller.
Tricktechnisch für damalige Verhältnisse einfach sagenhaft und storytechnisch eine Meisterleistung.
Dieser Film ist atmosphärisch atemberaubend, teilweise unerträglich spannend, äußerst dramatisch und schauspielerisch phänomenal.
Dazu kommt dann noch eine politische Message.

James Cameron kann in meinen Augen einfach nichts anderes außer Meisterwerke erschaffen.

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Sonse

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für viele wahrscheinlich eine ungewöhnliche Wahl, aber "The Abyss" ist wohl mein liebster Cameron, noch vor "Aliens" und "T2". Und sei es auch nur für eine Szene oder einen Abschnitt, der für mich das Beste ist, was Cameron je gemacht hat: Fight you bitch!

*Spoiler*
Ab dem Zeitpunkt, wo Virgil und Lindsey festsitzen, Wasser eindringt und sie ihm sagt: "If you'll be logical for one second... […] I drown, and you tow me back to the rig […] and I can, I can be revived […] maybe […] I know. But it's the only way." Sie genau das machen und Cameron eine wunderbar mutige, lange Szene folgen lässt, in der Virgil um ihr Leben kämpft und ihren leblosen Körper anbrüllt: "Goddammit, you bitch! You never backed away from anything in your life! Now fight!" Aufgibt, nicht aufgeben kann...
Teil1-Ertrinken: http://www.youtube.com/watch?v=-fjS0ocT4FM
Teil2-Wiederbelebungsversuch: http://www.youtube.com/watch?v=8Q60x_5WOqk
*Spoiler Ende*

Gänsehaut. Ed Harris ist einfach klasse in dieser Szene. Die habe ich nach dem ersten Sehen von "The Abyss" vor vielen Jahren nie vergessen.

Harris und Mastrantonio geben hier ohnehin ein sehr gutes Duo ab, ob sie ihn anbrüllt, er seinen Ring in die Toilette wirft, um ihn sofort wieder rauszufischen und für den Rest des Films mit einer blauen Hand herumzulaufen, oder beide gegen Michael "trigger-happy" Biehn kämpfen und Erste Kontakte herstellen... Wunderbar, und fernab der DiCaprio/Winslet-Heulnummer und dem blauen Kinderkram.

Zwar spürt man am kitschigen Ende (und ich bin trotz Überlänge für den Director's Cut) rückblickend eindeutig wohin sich Cameron leider entwickeln würde, aber hier kann ich das noch vergeben. Denn da war noch ein gigantischer Tank im Spiel, kein Greenscreen. Selten wirkte die Unterwasserwelt so beklemmend echt.
"The Abyss" ist nicht nur maßlos unterschätzt, sondern für mich Camerons bester Film. Blubb.

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

greenkeeper

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Blauer Kinderkram trifft es auf den Punkt. :D
Mist, ich werd wohl nie erwachsen. :(

Besser als "Aliens". Da muss ich mir den DC wohl bei Gelegenheit mal aufmerksam anschauen.


Tina Scheidt

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Das kann ich Wort für Wort unterstreichen. Auch ich bevorzuge diesen Film eindeutig vor Titanic und Avatar. Hinzufügen möchte ich die getippten Botschaften und gesprochenen Antworten, die beiden Kerzen in der Dunkelheit, die hier erneut zum Tragen kommen und mich berühren, die Tränen in die Augen treiben. Ganz großes Kino von Ed Harris und Matrantonio!


Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, den empfand ich seinerzeit als einen gelungenen SiFi-Tiefsee-Thriller, allerdings mit viel Zeit zum immer wieder Luft holen, also keine Dauerspannung.

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FrankB2B

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Bewertung4.0Uninteressant

Mit dem Film bin ich noch nie wirklich warm geworden.
Jedesmal wenn ich vor hatte mir "The Abyss" im Fehrnsehen anzuschauen (meistens auf Pro7 oder Kabel 1) bin ich entweder eingeschlafen oder habe nach einer bestimmten Zeit umgeschaltet da es äußerst langatmig & leider auch langweilig war.
Die Handlung finde ich nicht sonderlich interessant und dem Film fehlt es an einer gewissen Dynamik da er nie so recht in Schwung kommt.
Nicht einmal die Anwesenheit von "Ed Harris" macht mir den Film ansehnlicher was aber wahrscheinlich auch an dieser unpassenden Synchronstimme liegt die man ihm hier verpaßt hat.
Da tendiere ich doch mehr zu "Barry Levinson's" SPHERE - Die Macht aus dem All...zwar ist da "Dustin Hoffman" ohne Ende peinlich aber "Samuel L.Jackson" dafür umso cooler.

Fazit:
Wer "The Abyss" nicht kennt braucht ihn sich nach meinem Empfinden auch nicht anzusehen....da das hier so ein Film ist den man nicht unbedingt kennen muß.

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george.taylor

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Bewertung9.5Herausragend

Irgendwie liebe ich den.
Vom technikafinen Cameron mit so einer tollen Atmosphäre inszeniert… spannend.
Davon würde sich mal ne Blueray lohnen.

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Visuell ist 'The Abyss' überaus beeindruckend und hat den Oscar für die besten Effekte in Anbetracht des Filmalters mehr als verdient. Das täuscht aber nicht über die recht flache Story hinweg, denn die ist in zwei bis drei Sätzen erzählt. Dies bedingt, dass der Streifen den ein oder anderen Hänger zu verzeichnen hat, bei denen man sich über die enorme Lauflänge doch beschweren könnte. Auch über Logik sollte man hier nicht allzu viel nachdenken, denn sonst hängt man sich relativ schnell auf. Zu Gute halten muss man dem Film allerdings den Cast, der wunderbar zusammen funktioniert und auch das Ende überzeugt, selbst wenn ordentlich die Moralkeule geschwungen wird. Dazu kommt noch der ein oder andere Witz und schon kann man sich 'The Abyss' durchaus mal anschauen: "Oh nein, sieh mal wer da kommt. Der Superdrachen der westlichen Hemisphäre!"

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Tyler Durden 22

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film den ich mir immer noch gerne ansehe. Das beste sind nätürlich die Effekte die zu damaliger Zeit noch nie da gewesen waren. Ok die Darsteller waren auch schon mal besser aber das ist bei Abyss nicht so wichtig. Die hitzigen Duelle der Crews unter Wasser sind wirklich packend und spannend. Dazu kommt eine sehr gute Story mit einem etwas lahmen Finale!!

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Rodon

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film von James Cameron entführt uns nicht auf einen bizarren Planeten mit blauen Männchen, sondern in die Tiefe der Weltmeere - oder auf den Grund eines nicht fertiggestellten Atomkraftwerks, wie das interessante Making Of verrät. In diesem erkennt man auch, wieviel Aufwand hinter den überzeugenden Unterwasseraufnahmen steckt, immerhin spielen rund 40% des Films im kühlen Nass. Zum Inhalt: Was als Thriller beginnt, in der ein havariertes Atom-U-Boot gerettet werden muss, endet dann als mahnende Sci-Fi-Erfahrung, die sicher nicht jeder als absolut passend empfinden wird, ich finde auch, dass man sich auf vielleicht eine große Handlung hätte beschränken sollen... Man braucht darüber hinaus ein wenig Zeit, um mit den ganzen Crewmitgliedern warm zu werden, dennoch oder gerade deswegen würde ich die Laufzeit von über 160 Minuten nicht als zu lang bezeichnen. Technisch braucht der Streifen dringend ein runderneuertes BD-Release, das Bild ist nicht einmal anamorph, versumpft daher stark im Schwarzblau des Ozeans, der Ton ist zwar ganz gut, die Stimmen klingen aber zu platt und passen nicht zu der Räumlichkeit der anderen Geräusche.

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strangelet

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Bewertung5.5Geht so

Naja. Irgendwas ist da unten im Wasser, aber solange es einen noch interessiert, muss erstmal der Psychopath vom Militär aus dem Weg geräumt werden. Auf sehr langwierige Art und Weise. Irgendwann interessiert einen dann gar nicht mehr, was da unten im Wasser ist, aber statt denn Film einfach enden zu lassen, zeigt es uns James Cameron dann doch, und alles endet in einem riesigen, stinkenden Haufen Schmalz. Auch das passiert aber nicht gerade in der allerflottesten Erzählgeschwindigkeit. Es gibt vielleicht noch einen schlechteren Cameron-Film, aber das muss dann einer von denen sein, die ich noch nicht gesehen habe.

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Schubi

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Bewertung7.5Sehenswert

Vielleicht liegt es daran, da ich den Film erst heute zum ersten Mal angeschaut hab, nach all den Jahren die ABYSS schon auf dem Buckel hat. Aber so richtig inovativ, war die Story nicht wirklich und die Tatsache, das er sich zwischendurch doch arg zieht (grösster Kritikpunkt), ist meiner Meinung nicht zu verleugnen. Da könnte ich dem Film insgesamt ca.6,0 Punkte geben.
Aber: Da mir ansonsten die Schauspieler sammt Leistung ganz gut gefallen haben, die Inszenierung gelungen und die Effekte sich eigentlich immernoch sehenlassen können, bekommt der Film sogar eine Aufwertung.
Na ok,wenn ich mal erlich überlege, dann war die "uninovative Story" zu ihrer Zeit auch mal garnicht so verbraucht.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Unterwasser-Action, aber insbesondere am Ende gleitet mir der Film zu sehr ins Reich der Fantasy ab.

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joogla

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Bewertung10.0Herausragend

"spannung unter wasser" sag ich da nur. james cameron von dem nun wahrlich nicht täglich ein film erscheint, aber der mann weiss was der zuschauer will und braucht. und da nehm ich ihm es keinesfalls übel das man recht selten was von ihm zu sehen bekommt. für mich einer der besten science fiction filme die ich kenne. sehr packende story die bis zum schluss einem angeregt folgen lässt.

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NastyNast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man man, der Film ist ja schon ziemlich alt!! Und trotzdem wird er immer wieder angeschaut, sobald er auf kabel 1 läuft! Die 171 Minuten sind großartig umgesetzt worden!! Ich hatte nie das Gefühl das es langweilig wird oder irgendwas abschweift!! Wie immer ein großartiger Ed Harris!! Und diesmal ein fieser Michael Biehn, der seine Rolle gut gemeistert hat!

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MasterTNQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man sich auf einen Film von James Cameron einlässt, dann muss man damit rechnen, dass dieser a) sehr lang und b) das Ende meist über die Maßen pathetisch und mitunter auch kitschig sein wird.
Beides trifft auch auf "The Abyss" zu. Zu Camerons Verteidigung muss man allerdings auch dazu sagen, dass der gute Herr noch nie einen unterirdisch schlechten Film gedreht hat - Auch "The Abyss" kann trotz einiger Hänger und langatmiger Passagen letztendlich überzeugen.

Wie bereits oft in anderen Kommentaren erwähnt, konnte sich der Regisseur jedoch schwer entscheiden, in welche Richtung die Geschichte gehen soll. Deshalb hat er einfach mal alles, was ihm auch nur halbwegs interessant vorkam, thematisiert und einen stellenweise leicht wirren Storybrei kreiert. Grob zusammengefasst haben wir es hier entweder mit einem Kriegsfilm, mit einem U-Boot-Psychothriller oder aber mit einem Science-Fiction-Öko-Film zu tun.
Am interessantesten und mit Abstand nervenzerfetzendsten gestaltet sich jedoch die tickende Zeitbombe in Form von Michael Biehn. Der psychopathische Navy Seal ist eine wahre Bereicherung für den Film und bleibt einem wohl am Ehesten in Erinnerung.
Das Cameron im Allgemeinen ein Händchen für ausgesprochen böse und teuflische Antagonisten hat, bewies er uns außerdem in "Terminator 2" und jüngst in "Avatar".

Fazit: Bunt durcheinandergewürfelte Unterwasser-SciFi-Thriller-Mixtur mit einigen Längen und einem etwas klebrigen Ende. Allerdings durchaus unterhaltsam und stellenweise höllisch spannend.
Wer die anderen Filme von Cameron liebt, wird "The Abyss" mögen.

P.S.: Ich habe die längere 164-Minuten-Fassung gesehen.

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Kenne nur den Directors Cut gesehen und muss mich da immer ganz schön durchbeißen.
Bis das einmal anfängt sind schon 45 Minuten vergangen, davor gab es nur Vorbereitungen und das Untersuchen des U-Boots. Okay, es war nicht langweilig, aber doch ziemlich langwierig.
Mit dem Einschreiten des Hurrikans und dem Absturz in die Schlucht wurde es dann schlagartig besser. Es war spannend, es war dramatisch, auch wenn es auch hier wieder enorme Längen gab. Aber war ziemlich gut.
Und ziemlich aufwendig gemacht. Also die ganze Unterwasserkulisse und die daraus entstehenden Gefahrensituationen wirkte sehr realistisch und vor allem auch sehr beklemmend, man musste ständig denken: "Zum Glück bin ich nicht da unten"
Also es war schon wirklich gut, aber doch viel zu lang. Kenne die Originalfassung nicht, aber in diesen gut 2,5 Stunden hätte man schon einiges weglassen können.
Spannungshighlight war für mich der Unterwasserkampf zwischen dem wieder mal sehr sympathischen und hervorragenden Ed Harris und dem ironischerweise (weil ja ja zuvor in Camerons Werken Terminator und Aliens noch der Held war) total durchgeknallten Michael Biehn (teuflisch gut gespielt!). Also das war so richtig spannend, ebenso wie der Tauchgang von Harris am Ende, atemberaubend spannend.
Das Ende mit den fand ich dann ziemlich schwach. Das kam einerseits fast wie aus heiterem Himmel, auch wenn es davor schon Anzeichen gab, und andererseits war das nicht nur unnötig, sondern zieht den ganzen Film fast schon ins Lächerliche. Also das hätte es nun wirklich nicht gebraucht, als reines Unterwasserdrama hätte der Film auch so gut funktioniert. Von der pseudmoralischen und wie aus dem Nichts kommenden Botschaft möchte ich gar nicht erst anfangen.....
Aber dennoch: Aufwendiger und sehr gut gemachter Film mit vielen Spannungselementen, der bis auf die letzte halbe Stunde überzeugt.

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