The Host

Gwoemul (2006), KR Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 29.03.2007


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6.5
Kritiker
36 Bewertungen
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6.1
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72 Kommentare
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von Joon-ho Bong, mit Kang-ho Song und Hie-bong Byeon

Ein ganz normaler Tage am Ufer des Hanflusses: Familien beim Picknick, Gangdu schläft mal wieder im Kiosk und wartet auf seine halbwüchsige Tochter Hyun-seo. Doch plötzlich bewegt sich etwas im Wasser. Schneller als die geschockte Menge begreifen kann, was geschieht, taucht ein Monster aus dem Fluss auf und macht Jagd auf sie. Zu den Opfern, die das Monster in die Tiefe reißt, gehört Hyun-Seo. Die Behörden verhängen daraufhin den Ausnahmezustand, das Flussgebiet wird abgesperrt. Die Überlebenden der Monster-Attacke werden interniert. Unter ihnen Gang-du, fassungslos. Da klingelt sein Handy, und er hört einen Hilferuf seiner Tochter! Sie ist in einen Abwasserschacht verschleppt worden. Aber sie lebt! Noch. Gang-du macht sich zusammen mit seinem Bruder Nam-il, einem Alkoholiker, seiner Schwester Nam-joo, Koreas berühmtester Bogenschützin, und seinem Vater auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei steht sich die Familie nicht nur ständig selbst im Weg, sie wird auch von der Polizei und der Regierung, die mithilfe amerikanischer Militärs einen Giftgaseinsatz vorbereitet, verfolgt. Doch der Familie gelingt es, mit Gewehren bewaffnet ins Sperrgebiet einzudringen – wo sie dem Monster plötzlich Auge in Auge gegenübersteht…

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Kommentare (70) — Film: The Host


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Stalone33

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Bewertung1.0Ärgerlich

ehrlich gesagt nur Zeitverschwendung mehr nicht

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Haffelpaff

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach Snowpiercer wollte ich mir ansehen was Joon-ho Bong noch so fabriziert hat.
Auch hier wieder ein bunter Genremix und ebenso gemischte Gefühle beim Ansehen.

Spannende Szenen münden in absolut absurd-komische Momente und über allem schwebt ein blinkender Kritikpfeil.

Mit mehr Budget hätte man aus dem übergroßen Nacktmullfischsalamander noch etwas mehr herausholen können, ansonsten gefallen mir die Schnitte und der Score wieder mal sehr gut.

Im Gegansatz zu Snowpiercer muss den Asiastyle mögen, sonst wird man mit dem Film wahrscheinlich nicht warm. Mir hat er sehr gut gefallen.

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Laserdance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine krude Mischung aus Monsterfilm, Sozialkritik, Humor und alles Mögliche.

Natürlich gibt es auch schwächen. Das Monster ist etwas trashig. Und so manche Schauspiel Einlage sehr grotesk.

Aber der Mix stimmt irgendwie. Der Film ist spannend und weiß einfach zu unterhalten.

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ThomasWzS

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow. Sympathisches Satire Drama, das in solch einem abgefahrenen Mix aus Monster-Movie, Komik, Familiedrama, beissender Polit-kritik, sicherlich seinesgleichen sucht.
Ein Regisseur der ein Meisterwerk wie Snowpiercer geschaffen hat, weiss schon wie es in unserer Welt tickt. Gefällt mir sehr gut diese koreanische Art uns die Dinge anders sehen und neu empfinden zu lassen.

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jurijboyka

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sorry, konnte aber überhaupt keinen Gefallen an dem schlecht animierten "Monster", der Schauspielerei der Hauptdarsteller und der zum Kotzen schlechten Story finden. Nach einer Stunde ausgemacht, weil ich sonst Durchfall gekriegt hätte, nur noch nervig!
Versteh nicht, wie man in so einen Film so viel reininterpretieren kann, wie manche Kritiker hier... Bleibt mir ein Rätsel, ist aber definitiv kein Film für mich!

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elias.megaopa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hätte ich nicht zuvor schon oft zu Ohren (oder Augen) bekommen, das sich hier um einen wilden Genre-Mix handelt, wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen. Und als Genre angegeben hätte ich wahrscheinlich: "Monsterfilm". Die einzelne Elemente greifen wahrlich perfekt ineinander über, und obwohl sie scheinbar zu verschieden sind, wirkt alles wie aus einem Guss.
Und da ist noch etwas: Bong Joon-Ho hat einen massiven Film gemacht. Das ist tatsächlich das erste wort, das mir zu dem Film einfiel: Massiv.
Die Kamera bewegt sich träge und fließend, wie "a broad river", und hier und da, klammheimlich und unauffällig, gleiten einige Einstellungen zu beeindruckenden Plansequenzen zusammen, die zwar nie besonders komlex sind, aber durch ihre rohe Energie in Kombination mit dem mal sarkastischem, mal mit epischem Ernst aufspielenden Soundtrack auf unheimlich schweres, aber erstaunlich leicht zu schluckendes Spektakel erschaffen, das einen so schnell nicht mehr los wird.
Dazu noch ein Schuss völlig bizarre Politik- und Mediensatire (Stichworte Chemikalien und Virus) und ein mehrwürdiges, schlammspringerartiges Monster, dessen Auftauchen zwischen beängstigend massiv (wieder dieses Wort) und amüsant behebig schwankt.
Das Viech ist zwar nicht immer so gut animiert, wie man es sich wünschen würde, und die ein oder andere Nebenhandlung hängt ein bisschen zu lang in der Luft, doch am Ende wünscht man sich, der Streifen würde doch noch weitergehen, und das ist wohl eins der besten Komplimente, die man einem Film geben kann.
Kann den Heimkino-Release von Snopiercer kaum abwarten - und werde mich schleunigst um Memories of Murder und Mother bemühen.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

THE HOST von Bong Joon-Ho ist ein wildes Mashup der Genres und Stile - auf den ersten Blick ein Monsterfilm, auf den zweiten Blick ein Familiendrama und auf den dritten Blick ganz plötzlich noch weitaus mehr, als nur ein gelungenes Genre-Filmchen!

Der Fluss Han wurde verseucht. Jahre später wälzt sich plötzlich eine Kreuzung aus Fisch und Eidechse in absoluter Übergröße ans Ufer und beginnt sich fröhlich und reichhaltig die anwesenden Menschen in den Mund (bzw. das Maul) zu stopfen. Dabei wird leider auch Hyun-Seo, die Tochter des tolpatschigen, schläfrigen Kiosk-Verkäufers Gang-Du mitgerissen. Die Suche nach dem verschollenen Mädchen beginnt, doch rundherum entspinnt sich noch weitaus mehr.

Dabei ist diese Zusammenfassung zunächst eine simple Geschichte, die ziemlich geradlinig klingt. Doch THE HOST agiert in der Schichtung, Mischung und Verknotung seiner Inhalts-Ebenen ziemlich klug. Er zeigt weder abgrundtief bizarre Dinge (das Monster ist eigentlich nur ein riesiger Fisch), noch besonders irre Charaktere (alle in der Familie sind schräg, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad), so dass weder die Familiengeschichte, noch das glitschige Flussmonster zu sehr im Vordergrund stehen. Das lässt genügend Raum dafür, relativ offensichtlich verpackt eine ziemlich bissige Botschaft an den Mann zu bringen. Scheinbar dominieren die Monster-Aspekte (oder die Erwartung an diese) bei der Filmrezeption jedoch immernoch so stark, dass die immerfort ausgeteilte subversive Kritik des Films bis auf ein leicht übersehbares Level herabgedämpft wird. So scheint es zumindest nach ersten Lesen von Meinungen und Reviews.

Dabei reicht es schon, sich in Bezug auf die Handlung ein paar grundlegende Fragen zu stellen:

Was ist in THE HOST die Wurzel allen Übels? Was ist der hindernde Faktor, wenn es darum geht jegliche Misstände wieder ins Gleichgewicht zu bringen? Und was fällt letztendlich mit der Tür ins Haus, um die selbstgemachte Misere mit noch mehr Unheil "zu beenden"?

Richtig (bitte in inbrünstiger, Patriotismus-geschwängeter Brüllart vorstellen):
"U.S.A.!
U.S.A.!
U.S.A.!"

Was Bong Joon-Ho und seine zwei Co-Autoren hier für wütende Kritik an der amerikanischen (oftmals ja leicht imperialistischen) Außen-, Geo- und Konfliktpolitik üben, geht runter wie Öl. Amerikanische "Wissenschaftler" geben die Anweisung den Fluss mit Chemikalien zu verseuchen ("It's a big river") und führen sich im Verlauf der Monster-Krise als der große, alles im Griff habende Bruder auf, dem keine Situation zu heikel ist, der sofort mit einem ausgefeilten Krisenplan anrückt und für alles eine Lösung hat. Doch die Realität sieht anders aus: trotz brachialer, absolut Menschenrechts-fremder Methoden hinter den Kulissen, haben die Sergeants der Army nicht den blassesten Schimmer was eigentlich los ist. Aber es wäre nicht die Weltpolizei, wenn sie mit dieser Erkenntnis hausieren ginge - lieber wird im großen Stile vertuscht, als verzweifelter, letzter Schachzug den unschuldigen "Verseuchten" der Schädel aufgebohrt und letztendlich die eigene Unfähigkeit durch ein hirnloses und fatalistisches Ausräuchern einer halben Stadt überspielt (herrlich hier: "Agent Yellow" als heilbringendes Gift).
Das sitzt!

Nebenbei bekommt auch noch die koreanische Regierung zu gleichen Teilen Hiebe in die Rippen. Diese folgt blind den U.S.A., erklärt wahllos Menschen für durchgedreht und tut, geschuldet ihrer, der Besatzungsmacht äquivalenten, Unfähigkeit, ihr Bestes die Rettung des kleinen Mädchens zu verhindern. Fiese Satire, in der so viel wahres steckt, dass sie nicht einmal besonders starker Überzeichnung bedarf!

Abseits dieser immer wieder zum Schmunzeln anregenden Provokationen, überzeugt THE HOST zudem vollkommen. Für das geringe Budget, haben die Animatoren eine wirklich tolle Kreatur geschaffen, die zwar in manchen Szenen ihr Low-Budget Dasein nicht verleugnen kann, jedoch besonders in den actionreichen Shots vollkommen mitreißt. Ohne Frage ist das hauptsächlich der tollen Choreografie und Kameraarbeit dieser Momente geschuldet - Kameramann Kim Hyung-Ku beherrscht sein Handwerk vortrefflich, die langen Takes und häufigen Slow-Motion-Shots treffen (besonders in verbindung mit dem bedrückenden Soundtrack) so sehr ins Schwarze, wie Park Nam-ju's Pfeile.

Aufgrund der sympathischen Figuren und der irgendwie ruppigen, aber sympathischen Art innerhalb der Familie Park, geht auch Gang-du's Suche nach seiner "entführten" Tochter richtig nah. Dem sympathischen Tolpatsch wünscht man so sehr, dass er nach all den Strapazen ans Ziel gerät. Familie ist hier ein zentraler Teil und sowohl die Akzeptanz von Menschen, die auf Anhieb etwas langsamer wirken, als auch den Zusammenhalt unter Geschwistern thematisiert THE HOST erfolgreich.

Humorvoller, spannender, actionreicher Film, der jedem auch nur entfernten Monster-Fan empfohlen ist. Und jedem, der sich bei satirischen Seitenhieben ins Fäustchen lacht, gleich noch dazu.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/06/28/review-the-host-2006]

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

brainchild

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Antiamerikanismus im Jahr 2014 finde ich relativ blödsinnig. 2006 war das aber richtig und wichtig. Und Bong ging, soweit ich mich erinnere, mit seiner Heimat schon in 'Memories of Murder' ziemlich hart ins Gericht. Der hat auch eigentlich in jedem seiner Filme sozialkritische Ansätze.


jacker

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Dann bin ich ja auf M.O.M. gespannt :)


uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

der ist immer wieder ein blick wert....aber mit abstrichen

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Gabe666

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Bewertung9.0Herausragend

Erst vor kurzer Zeit habe ich mir Bong Joon-hos neuesten Film "Snowpiercer" angesehen. Sein früheres Meisterwerk "The Host", das ich bereits kannte, kann ich da natürlich nicht unkommentiert lassen.
Joon-hos "The Host" ist auf jeden Fall noch schwerer zugänglich als sein "Snowpiercer". Es handelt sich hierbei um eine wilde Mischung aus einem ernsthaften Monsterfilm, einer bitterbösen Gesellschaftssatire und einem emotionalen Familiendrama, kann aber in allen Aspekten überzeugen. Die satirische Komponente wird dabei am stärksten betont.
Schon von Anfang an teilt der Film fiese Spitzen gegen Bürokratie, Medien und vor allem die Weltmacht USA aus, deren Vertreter die Politik Südkoreas maßgeblich mitbestimmen und hier sogar für den Schlamassel mit dem Monster verantwortlich zeichnen. Die handlungstragende Familie, deren jüngstes Mitglied von diesem verschleppt wird, kann bei ihrer verzweifelten Suche auf keinerlei Hilfe von den Behörden hoffen; nahezu alles ist von Korruption durchsetzt. Die Staatsgewalt, deren Vertreter eine extreme Inkompetenz an den Tag legen, ist mit der Lage hoffnungslos überfordert und versucht zuerst, Kontrolle über die Bevölkerung zu gewinnen, anstatt etwas gegen die Gefahr zu unternehmen. Um vom eigenen Versagen abzulenken, wird eine Seuchen-Hysterie ausgelöst, was im völlig überzogenen Einsatz eines chemischen Kampfstoffs gipfelt. Währenddessen macht sich das Monster munter über weitere Opfer her, sodass es letztlich der Familie überlassen bleibt, es zu bekämpfen.
Neben dieser bissigen Gesellschaftskritik kann der Film auch mit seinen Effekten überzeugen. Das Monster, was eine Art mutierte Amphibie darstellt, ist nahezu lebensecht animiert und beeindruckt durch seine Agilität. Ein vergleichbares Ungetüm gab es davor jedenfalls noch in keinem Film zu sehen.
Was den Film aber erst recht großartig macht, sind seine Schauspieler. Kang-ho Song, der auch eine wichtige Rolle in "Snowpiercer" hat, spielt den leicht zurückgebliebenen Hauptcharakter, den man einfach gern haben muss. Als seine vom Monster verschleppte Tochter ist die damals noch minderjährige Ko Ah-sung zu sehen, die in "Snowpiercer" ebenfalls die Tochter von Songs Charakter spielt. Die mittlerweile auch international bekannte Doona Bae, die einen der Hauptcharaktere in "Cloud Atlas" spielte, gibt ihre Tante, eine toughe Bogenschützin. Und Park Hae-il und Byeon Hie-bong sorgen als versoffener Onkel und resignierender Opa für viel Komik. Generell können alle Darsteller überzeugen, besonders Kang-ho Song liefert eine richtig tolle Leistung ab.
"The Host" ist mal spannend, mal melancholisch, dann wieder zum Brüllen komisch. Ein sehr sehenswerter Film, der zum Nachdenken anregt und einen der originellsten Beiträge im Subgenre des Monsterhorrors darstellt. Definitiv nicht für jeden was, da er nicht auf Action und Ekeleffekte ausgelegt ist, sondern seine Figuren sehr ernst nimmt und auch viel Gesellschaftskritik liefert. Kein anspruchsloser Film für zwischendurch. Da ist es im Grunde schon überraschend, dass er in seinem Produktionsland zum bisher erfolgreichsten Film avancierte.

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Schlopsi

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Danke Friedsas. Mit Durst bin ich mir noch nicht so sicher, aber TGTBTW liegt schon unlängst bereit ;)


Friedsas

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Den schau ich grad zum zweiten Mal :D übrigens im eher schwächeren aber trotzdem ziemlich blutigen The Howling rettet er als Oberchauvi vom Dienst ne Menge mit seinen trockenen Sprüchen :D Ach i moag den einfach^^


Mattes Teschabai

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Bewertung9.0Herausragend

Um Snowpiercer zu verdauen, habe ich mir erstmal The Host angesehen - ehrlich wie ein Kind und abgewichst wie eine Tarot-Tante erzählt Bong Joon-ho da unterhaltsam von den Unterschieden zwischen Drachentötern und Polizisten, zwischen leben und gelebt werden. Fatalistisch, kitschig, provokant und poetisch - ein Blockbuster, der weiß, wo man die Massen packen muss: am Herz.

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Friedsas

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe damals den Film eher rein zufällig gesehen und war von Anfang an mitgerissen und begeistert! Ich muss sagen die Nebenhandlung wird nicht ganz konsequent durchgezogen und am Ende ein bisschen wirr, aber das gleicht die Haupthandlung mit einer geschickten Monsterjagd in der jedes Familienmitglied eine tragende und zugleich auch tragische Rolle spielt sehr gut wieder aus.

Wer keine Angst hat vor Filmen aus Übersee, sollte ihn sich definitiv anschauen.

Besonders hervorzuheben ist auch Kang-Ho Song!!

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BadLabrador

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist kein Monsterfilm. Natürlich kommt ein Monster darin vor. Relativ häufig. Und trotzdem ist da soviel mehr. Für mich. Ja, der ganze Streifen ist eine Mutation. Mit vielen Facetten, die eigentlich, auf den ersten Blick, gar nicht zusammen passen. Das würde Hollywood sagen. Aber eine Mutation kümmert das nicht. Und darum kann ich mich wirklich jedes Mal wieder an diesem Film erfreuen. Tolles Ding!

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ShawnStein

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Bewertung5.5Geht so

Obwohl ich Kaiju-Filme mag und auch sonst nichts gegen asiatische Filmkunst habe, fand ich die ganze Drumherum-Story (insbesondere die merkwürdigen Dialoge und diese ganze bekloppte Familie) nicht sehr spannend. Das Ding selbst war für meine Ansprüche ausreichend gut animiert, allerdings hätte es noch blutiger sein können. Hätte zumindest gepasst.

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hellonearth

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Trotz einigem Wiedererkennungswert mit den vorherigen Werken von Jo-hoon Bong ist The Host ein für ihn und Südkorea eher untypischer Beitrag. Vollgestopft mit verschiedensten Genres stolpert das Werk von Monster-Horror zu Epidemie-Thriller zu Familen-Drama, mittendrin sind noch Splastick-Einlagen und Elemente eines Psycho-Thrillers sowie unterschwellige politische Botschaften. Trotz diesem wilden Mischmasch ist der Film jedoch durchgehend unterhaltsam und wirkt nicht zerstückelt. Das Monster im Film würde ich fast als Eigenreferenz deuten, lassen sich in ihm doch alle möglichen Arten und Eigenschaften von Lebewesen wiederkennen - eine richtige Mutation eben. Wie fast immer bei Joon-ho Bong ist auch sein Stammschauspieler Kang-ho Song (Memories of Murder, Snowpiercer) am start und liefert als leicht beeinträchtigter Gang-Doo erneut eine starke Leistung ab. Der sonstige Cast ist ebenfalls überzeugend und schafft es dieses skurille Biest in einem etwas trashigen Realismus zu verankern. Wäre der Film nicht voll mir Koreanern hätte ich einiges Geld darauf gesetzt, dass hinter dem ganzen Paul Verhoeven steckt.

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WendhartCreutzdorf

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie in vorangegangenen Kommentaren bereits erwähnt, scheint der Filme eine Menge Genres abdecken zu wollen. Ich selbst habe ihn die meiste Zeit als Komödie empfunden und bin mir fast sicher, dass ich dem Film, ohne diesen Blickwinkel, eher eine vernichtende Bewertung hätte geben müssen.

Abgedrehte Mischung.

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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Asiatische Wundertüte für den experimentierfreudigen Zuschauer.
Mögen auch einige Zutaten nach westlichen Geschmacksvorstellungen so gar nicht zusammen passen, hat es mir insgesamt gemundet.

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Lili 9ochefort

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Bewertung5.0Geht so

Der erfolgreichste südkoreanische Horrorfilm ist gut getrickst, und versucht viele Genre in einen Film zu Stoffen, und stellt sich selbst mit diesem großen unterfangen das Bein. Der Film will einfach zu viel sein Comedy, Virenhorror, Familiendrama, Monsterhorror, what ever. Die Darsteller fand ich ganz nett, den Humor unpassend und er schmälert das Filmvergnügen.

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HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

wow, einfach nur wow. koreanisches kino, in zukunft sollte man sich dieses land vormerken in sachen film und drama.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Free Park Gang-Du!

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Filmgespenst

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Bewertung6.0Ganz gut

The Host - als ich das DVD-Cover gesehen hatte, dachte ich es handelt sich um eine asiatische Nessi Verfilmung. Als ich mir den Film dann angeschaut hatte, wurde ich weder enttäuscht noch überrascht, denn „The Host“ ist irgendwie alles, aber keine Nessi Verfilmung wie erst angenommen. Tierhorror, Drama, Ökofilm und Trash, diese einzigartigen Mixturen schaffen wirklich nur die Asiaten und es funktioniert auch hier, wenn da nur nicht dieser „deppen“ Humor vertreten wäre, wie er häufig im asia Kino vorkommt. Dieser ist mir dann doch bitter aufgestoßen, da ich absolut nicht darauf klarkomme. Die Story ist schlicht aber so weit okay. Die Animation von diesem Monster was ein Zwischending zwischen Karpfen, Wahlross und halt Nessi ist, ist gelungen. Die Knochen auskotz Szene war am geilsten *g* schauspielerisch fand ich den Streifen auch in Ordnung. Alles im allen ein nettes Filmchen, was man sich mal anschauen kann. Wer aber lupenreinen Monster Trash erwartet wird enttäuscht sein.

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