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The Host

Gwoemul (2006), KR Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 29.03.2007


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6.5
Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1
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1838 Bewertungen
72 Kommentare
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von Joon-ho Bong, mit Kang-ho Song und Hie-bong Byeon

Ein ganz normaler Tage am Ufer des Hanflusses: Familien beim Picknick, Gangdu schläft mal wieder im Kiosk und wartet auf seine halbwüchsige Tochter Hyun-seo. Doch plötzlich bewegt sich etwas im Wasser. Schneller als die geschockte Menge begreifen kann, was geschieht, taucht ein Monster aus dem Fluss auf und macht Jagd auf sie. Zu den Opfern, die das Monster in die Tiefe reißt, gehört Hyun-Seo. Die Behörden verhängen daraufhin den Ausnahmezustand, das Flussgebiet wird abgesperrt. Die Überlebenden der Monster-Attacke werden interniert. Unter ihnen Gang-du, fassungslos. Da klingelt sein Handy, und er hört einen Hilferuf seiner Tochter! Sie ist in einen Abwasserschacht verschleppt worden. Aber sie lebt! Noch. Gang-du macht sich zusammen mit seinem Bruder Nam-il, einem Alkoholiker, seiner Schwester Nam-joo, Koreas berühmtester Bogenschützin, und seinem Vater auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei steht sich die Familie nicht nur ständig selbst im Weg, sie wird auch von der Polizei und der Regierung, die mithilfe amerikanischer Militärs einen Giftgaseinsatz vorbereitet, verfolgt. Doch der Familie gelingt es, mit Gewehren bewaffnet ins Sperrgebiet einzudringen – wo sie dem Monster plötzlich Auge in Auge gegenübersteht…

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: The Host

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Wenn der Spannungsbogen während der stattlichen und vielleicht etwas zu langen Laufzeit auch manchmal schwächelt, hat „The Host“ einige gute Actionsequenzen und Spannungsmomente wie auch viel skurrilen, meist recht trockenen Humor zu bieten. Die verschiedenen Komponenten Tragik, Witz und Monster-Action passen zwar nicht zusammen und bilden auch kein wirklich stimmiges Gesamtbild, stehen sich einander aber auch nie im Wege, das muss man dem Film lassen. Da er ja in erster Linie eine Metapher ist, kann und muss er die Genreregeln auch nicht befolgen. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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6.0Ganz gut

Wie sein halb fisch-, halb reptilienartiges Zwitter-Ungeheuer, quält sich auch Joon-ho Bong in seiner Interpretation des Monsterfilms mit einer nicht vollständig abgeschlossenen Metamorphose herum: Sein Ansatz, auch die zu billigen Eskapismus neigenden Creature-Movies jüngerer Vergangenheit, an die politisch- und gesellschaftskritischen Standards anderer Genreströmungen heranzuführen, ist lobenswert, und zumindest konzeptionell innovativ genug, als das er den geneigten Zuschauer trotz seiner - mit zwei Stunden überstrapazierten - Laufzeit, bei der Stange zu halten vermag, in Gänze aber doch unrund und nicht zu Ende gedacht.

Mehr als einmal stolpert "The Host" über die Tücken, die solchen Cross-Over-Beiträgen oftmals immanent sind: Seine satirische und zivilisationskritische Note ist letztendlich alt und abgekaut, ergeht sich allzu oft in peinlichen Slapstick-Passagen, genauso wie es der Mischung aus Horror, Humor und Dramatik oftmals an handwerklicher und narrativer Homogenität fehlt. Alles in einen Topf zu werfen und zweimal umzurühren, erhebt einen noch nicht in den Stand eines Kochs.

Darstellerisch und in puncto CGI-Einsatz geht Bong mit "The Host" dagegen einen durchaus vertretbaren Mittelweg; Glanzpunkte findet man ebensowenig, wie Fremdscham-Momente: Gemessen an seinen Artgenossen und dem Budget ist soetwas durchaus positiv hervorzuheben.

Letztendlich bleibt "The Host" dann doch nur ein überambitioniertes, aber für Fans des Creature-Horrors durchaus ansehnliches, weil partiell neuartiges, Genre-Kino. Schade, hätte mehr sein können.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön!


Shorty06

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Toll geschrieben, gehe mit all deinen Worten konform!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Der Inhalt klingt mehr als nur drittklassig, doch »The Host« bietet, so lange man nicht von diversen Blockbustern schon abgestumpft ist, eine tragikomische Monsterhatz die dank tollen Charakteren, satirischen Seitenhieben und spannenden Horrorelemente an den Fernseher zu fesseln versteht. Da verzeiht man gerne die etwas holprige deutsche Synchronisation und die nicht ganz so gelungenen Effekte. Im Übrigen einer der wenigen Filme, dessen Hollywood-Remake ich gespannt gegenüber stehen. Hoffentlich verwässern sie es nicht.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"The Host" ist ein Muss für Freunde des Horrorgenres. Auf Grund der gelungenen Inszenierung dürfen aber auch Genrefremde einen Blick riskieren.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Eine Familie versucht die von einem mutierten Fischmonster entführte Tochter zu befreien. Großartige Effekte (aus Amerika...), tolle Bilder und skurille Szenen, die in einer Ami-Produktion keine Gnade gefunden hätten. Ein prima Creature-Movie, der problemlos mit den Kollegen aus Übersee standhalten kann.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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2.0Ärgerlich

Für einen ernsthaften Film fehlt es „The Host“ allerdings auch an Qualität. Alle Charaktere sind arg klischeebehaftet: der trottelige Hauptarsteller, sein abgebrannter, alkoholkranker Bruder, die ebenfalls leicht verhaltensgestörte Schwester und der weise, mutige „Opa“, der die sich häufig streitenden Geschwister mahnend zur Ordnung ruft, ergeben eine koreanische Skurril-Version einer „Addams Family“. US-Militärs mit einem arg „amerikanischen“ Akzent tun ebenso wie unbeholfene, autoritätshörige Assistenten ihr übriges, um diesem Film jeglichen Tiefgang zu versperren.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

russel

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Ich überlege gerade welcher Monsterfilm ernsthaft ist. Im moment fällt mir keiner ein.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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9.5Herausragend

The Host gewinnt einen Teil seines Reizes aus der gelungenen Verschaltung der Familiengeschichte mit sozialen und politischen Diskursen, die unter anderem das Abhängigkeitsverhältnis Südkoreas zu den USA thematisieren.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

Joon Ho-Bong auf Spielbergs Spuren - der große Koreaner vermischt den typischen Survivalhorror, der hier äußerst sehenswerte Effekten vorzuweisen hat, mit einer witzigen und dramatischen Familiengeschichte. Kang-ho Song ist überragend wie immer. Der Pathos wird eher parodiert und Seitenhiebe auf die USA und das restriktive koreanische Politmonster namens Regierung werden geschickt eingebaut. Must-See!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Monsterheuler und Familiendrama in einem. Nette Tricks und Dialoge zwischen Ernst und Pathos.

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Kommentare (62) — Film: The Host


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Mattes Teschabai

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Bewertung9.0Herausragend

Um Snowpiercer zu verdauen, habe ich mir erstmal The Host angesehen - ehrlich wie ein Kind und abgewichst wie eine Tarot-Tante erzählt Bong Joon-ho da unterhaltsam von den Unterschieden zwischen Drachentötern und Polizisten, zwischen leben und gelebt werden. Fatalistisch, kitschig, provokant und poetisch - ein Blockbuster, der weiß, wo man die Massen packen muss: am Herz.

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Friedsas

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe damals den Film eher rein zufällig gesehen und war von Anfang an mitgerissen und begeistert! Ich muss sagen die Nebenhandlung wird nicht ganz konsequent durchgezogen und am Ende ein bisschen wirr, aber das gleicht die Haupthandlung mit einer geschickten Monsterjagd in der jedes Familienmitglied eine tragende und zugleich auch tragische Rolle spielt sehr gut wieder aus.

Wer keine Angst hat vor Filmen aus Übersee, sollte ihn sich definitiv anschauen.

Besonders hervorzuheben ist auch Kang-Ho Song!!

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BadLabrador

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist kein Monsterfilm. Natürlich kommt ein Monster darin vor. Relativ häufig. Und trotzdem ist da soviel mehr. Für mich. Ja, der ganze Streifen ist eine Mutation. Mit vielen Facetten, die eigentlich, auf den ersten Blick, gar nicht zusammen passen. Das würde Hollywood sagen. Aber eine Mutation kümmert das nicht. Und darum kann ich mich wirklich jedes Mal wieder an diesem Film erfreuen. Tolles Ding!

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ShawnStein

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Bewertung5.5Geht so

Obwohl ich Kaiju-Filme mag und auch sonst nichts gegen asiatische Filmkunst habe, fand ich die ganze Drumherum-Story (insbesondere die merkwürdigen Dialoge und diese ganze bekloppte Familie) nicht sehr spannend. Das Ding selbst war für meine Ansprüche ausreichend gut animiert, allerdings hätte es noch blutiger sein können. Hätte zumindest gepasst.

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hellonearth

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Trotz einigem Wiedererkennungswert mit den vorherigen Werken von Jo-hoon Bong ist The Host ein für ihn und Südkorea eher untypischer Beitrag. Vollgestopft mit verschiedensten Genres stolpert das Werk von Monster-Horror zu Epidemie-Thriller zu Familen-Drama, mittendrin sind noch Splastick-Einlagen und Elemente eines Psycho-Thrillers sowie unterschwellige politische Botschaften. Trotz diesem wilden Mischmasch ist der Film jedoch durchgehend unterhaltsam und wirkt nicht zerstückelt. Das Monster im Film würde ich fast als Eigenreferenz deuten, lassen sich in ihm doch alle möglichen Arten und Eigenschaften von Lebewesen wiederkennen - eine richtige Mutation eben. Wie fast immer bei Joon-ho Bong ist auch sein Stammschauspieler Kang-ho Song (Memories of Murder, Snowpiercer) am start und liefert als leicht beeinträchtigter Gang-Doo erneut eine starke Leistung ab. Der sonstige Cast ist ebenfalls überzeugend und schafft es dieses skurille Biest in einem etwas trashigen Realismus zu verankern. Wäre der Film nicht voll mir Koreanern hätte ich einiges Geld darauf gesetzt, dass hinter dem ganzen Paul Verhoeven steckt.

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WendhartCreutzdorf

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie in vorangegangenen Kommentaren bereits erwähnt, scheint der Filme eine Menge Genres abdecken zu wollen. Ich selbst habe ihn die meiste Zeit als Komödie empfunden und bin mir fast sicher, dass ich dem Film, ohne diesen Blickwinkel, eher eine vernichtende Bewertung hätte geben müssen.

Abgedrehte Mischung.

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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Asiatische Wundertüte für den experimentierfreudigen Zuschauer.
Mögen auch einige Zutaten nach westlichen Geschmacksvorstellungen so gar nicht zusammen passen, hat es mir insgesamt gemundet.

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Lili 9ochefort

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Bewertung5.0Geht so

Der erfolgreichste südkoreanische Horrorfilm ist gut getrickst, und versucht viele Genre in einen Film zu Stoffen, und stellt sich selbst mit diesem großen unterfangen das Bein. Der Film will einfach zu viel sein Comedy, Virenhorror, Familiendrama, Monsterhorror, what ever. Die Darsteller fand ich ganz nett, den Humor unpassend und er schmälert das Filmvergnügen.

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HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

wow, einfach nur wow. koreanisches kino, in zukunft sollte man sich dieses land vormerken in sachen film und drama.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Free Park Gang-Du!

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Filmgespenst

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Bewertung6.0Ganz gut

The Host - als ich das DVD-Cover gesehen hatte, dachte ich es handelt sich um eine asiatische Nessi Verfilmung. Als ich mir den Film dann angeschaut hatte, wurde ich weder enttäuscht noch überrascht, denn „The Host“ ist irgendwie alles, aber keine Nessi Verfilmung wie erst angenommen. Tierhorror, Drama, Ökofilm und Trash, diese einzigartigen Mixturen schaffen wirklich nur die Asiaten und es funktioniert auch hier, wenn da nur nicht dieser „deppen“ Humor vertreten wäre, wie er häufig im asia Kino vorkommt. Dieser ist mir dann doch bitter aufgestoßen, da ich absolut nicht darauf klarkomme. Die Story ist schlicht aber so weit okay. Die Animation von diesem Monster was ein Zwischending zwischen Karpfen, Wahlross und halt Nessi ist, ist gelungen. Die Knochen auskotz Szene war am geilsten *g* schauspielerisch fand ich den Streifen auch in Ordnung. Alles im allen ein nettes Filmchen, was man sich mal anschauen kann. Wer aber lupenreinen Monster Trash erwartet wird enttäuscht sein.

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Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

The Host sah ich irgendwann mitten in der Nacht auf Arte.
Man könnte the Host mit einer Mischung aus Godzilla, irgend so einem Epidemien Film und einem Drama vergleichen.
Das Fischmonster sieht gut aus und es ist nicht nur ein plumper Action+Monsterfilm, sondern sehr gesellschaftskritisch in vielerlei Hinsicht. Außerdem ist er einfach spannend. Ich mag ihn und werde mir mal vorsichtshalber noch mehr Filme von Joon-ho Bong reinziehen!

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Miami Twice

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Bewertung5.0Geht so

Die Animation vom Monster finde ich super, da hat man alles richtig gemacht. Allerdings ist mir der Film zu lange, durch die Mischung der Genre zieht es sich immer wieder und am Ende ist man froh wenn er "endlich" vorbei ist.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja, einfach macht es „The Host“ dem Zuschauer nicht.
Zu viele Genres in einem, zu viel gewollt und dann zu wenig erreicht.
Oder doch nicht?
Regisseur Joon-ho Bong vermischt seinen Monsterfilm mit Elementen aus dem Bereich Familiendrama und Komödie. Dazu wird noch schnell etwas Kritik an Politik geübt.
Das ergibt ein nicht ganz rundes, sondern eher eckiges Rad, das es schwer hat beim westlichen Besucher wirklich zu funktionieren.
Die Darsteller sind im Großen und Ganzen in Ordnung, leider aber macht die Synchronisation vor allem in den Momenten der Trauer so einiges kaputt und zieht den Film in die Lächerlichkeit.
Davon aber mal abgesehen, ist „The Host“ oft spannendes und unterhaltsames Genrekino. Natürlich hin und wieder seltsam und irritierend, aber nicht schlecht.
Lässt man sich auf diese illustre Mischung ein, kann man einigermaßen gut unterhalten werden. Ich glaube auch, dass hier sogar eine Zweitsichtung mehr als angebracht ist, da man bei der Erstsichtung mit dem Gezeigten doch arg verprellt wird.
Inszenatorisch gesehen, ist „The Host“ aber nichts vorzuwerfen. Gerade der erste Auftritt des Monsters ist gekonnt eingefangen.
Hätte der Film auf seinen komödiantischen Anteil verzichtet, wäre sogar noch mehr daraus geworden. Aber so sind die Asiaten in ihren Filmen nun mal.
Sehr abgedreht.
Das muss man schon mögen, denn Mainstream ist das sicherlich nicht.

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timotion

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Host" war damals wohl mein erster bewusster Schritt ins koreanische Filmreich und was mich am ihm überzeugte ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Natürlich ist er oberflächlich gesehen ein Monster-Streifen. Aber genau das wird ihm nicht gerecht, da er unter seine Hülle ebenfalls viele andere Elemente verbirgt: Humor, Spannung (für ein Monster-Movie oft nicht selbstverständlich) und einen wirklich cleveren Einschub an Sozialkritik. Einen solchen Mix schaffen wohl nur die Koreaner. Und auch wenn er ein paar Minuten kürzer sein dürfte, hat er mich durch seine abwechslungsreiche Art keine Sekunde gelangweilt. Menschen mit der berühmten Anti-Monster-Movie Einstellungs-Krankheit, sollten wirklich mal eine Ausnahme machen - vielleicht werden sie ja etwas geheilt.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.5Ganz gut

so lang...

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Underworld

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film fängt wirklich gut an, jedoch ab einem bestimmten Punkt wird er einfach nur noch in die Länge gezogen. Eine Mischung aus 4 verschiedenen Genres ist auch etwas übertrieben, vorallem gerade diese Mischung. (Komödie+Drama->Hallo ?! soll man da lachen oder weinen ?!) Die Effekte sind den Koreanern gut gelungen, die Story jedoch ist vorhersehbar und schon 1000fach vorhanden. Hätte man die knapp 90 Minuten Laberei etwas gekürzt wäre der Film vielleicht etwas interessanter geworden, so jedoch einfach nur uninteressant. Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan Koreanischer/japanischer oder chinesischer Filme, habe mich in diesem Fall einfach von dem Cover, was sehr gut gelungen und anschaulich geworden ist, und den guten Bewertungen überzeugen lassen. Ich bereue nicht den Film gesehen zuhaben, würde ihn aber kein 2. Mal kaufen.

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Jonassi

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Bewertung7.0Sehenswert

Minus den albernen Komödienanteil wäre der Film besser gewesen, auch wenn ich ein paar mal gelacht habe.

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Üffes Müffes

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein gelungener Genremischmasch der überrascht, zumindest wenn man wie ich den Film ohne irgendwelche Kenntnisse über die Handlung sieht. Leider hat der Film trotzdem einige Mankos und der starke asiatische Beigeschmack ist sicherlich nichts für jedermann. Ich fühlte mich aber gut unterhalten und könnte mir auch vorstellen das ich mir den Film irgendwann ein 2. mal anschauen werde...

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agynessa

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Bewertung5.5Geht so

Geiler Anfang, aber dann eher nüchtern.

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