Die Nacht der lebenden Toten
Night of the Living Dead (1968), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 13.08.1971
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von George A. Romero, mit Duane Jones und Judith O'Dea
“Barbra – sie kommen und holen dich!” Dieser Satz, den Johnny seiner Schwester im Scherz auf dem Friedhof zuruft, soll schon Sekunden später grausame Wirklichkeit werden. Ein mysteriöser Fremder greift sie an und Barbra kann in letzter Sekunde fliehen. In der kleinen Stadt sind alle tot, überall liegen Leichen. Mit einigen weiteren Überlebenden verschanzt sie sich in einem Haus. Starre Totenhände kratzen an der Tür – die Leichen sind aus ihren Gräbern gekrochen und haben einen unbändigen Hunger auf Menschenfleisch. Für die kleine Schar Überlebender gibt es keine Hoffnung.
Cast & Crew
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George A. Romero
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Duane Jones
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Judith O'Dea
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Karl Hardman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Cooper
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Marilyn Eastman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Cooper
-
Keith Wayne
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Judith Ridley
Regie
Schauspieler
-
Kyra Schon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karen Cooper
-
George A. Romero
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
S. William Hinzman
-
John A. Russo
-
George A. Romero
- Genre
- Zombiefilm
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Bürgerwehr, Friedhof, Geschwister, Grab, Gruppe, Haus, Kultfilm, Rassismus, Verlassenes Haus, Zombie, Überlebenskampf
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Die Nacht der lebenden Toten
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Trailer zum Film Die Nacht der lebenden Toten
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Kritiken (1) — Film: Die Nacht der lebenden Toten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Was diesen Film auszeichnet, ist die Tragik der Geschichte, die den wahren Horror entfacht. Jede Szene, in der einer der vor den Untoten geflüchteten Menschen zu Tode kommt, bringt eine besondere Bitterkeit mit sich, und zwar durch die Art wie und den Grund warum die Person stirbt. Da ist alles durchdacht und nichts läuft nach einem faden Schema ab. Außerdem nutzt der Regisseur die geringen Mittel auf brillante Weise aus, in dem alle nötigen Informationen über die auferstandenen Toten über Erzählungen, Radio und Fernsehen gegeben werden und gleichzeitig die quälende Isolation, Beklemmung, Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit der Protagonisten verdeutlicht wird. So ist es eben gerade der Reiz des Films, dass sich alles „nur“ in einem kleinen Haus und dessen näheren Umkreis abspielt. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (40) — Film: Die Nacht der lebenden Toten
Kommentar schreibenJoeyjoejoe17 2012/01/26 08:25:37
Kommentar löschenNachdem mein gestern angesetzter kleiner Horrorabend mit "High Tension" und "The Unborn" richtig enttäuschend angefangen hat, musste es am Ende der "Meister" selbst richten. Auch wenn der Film sehr in die Jahre gekommen ist, so blieb er über weite Strecken recht spannend und sorgte für mehr Grusel als alle anderen modernen Horrorfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe, zusammen.
Nach dem langweiligen "The Crazies" mein zweiter Romero, und siehe da: Am Anfang ist alles besser.
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Benjamin Barker 2011/11/23 22:36:03
Kommentar löschen"Die Geburt des modernen Zombies". Unbestritten handelt es sich bei "Night of the living dead" um einen wegweisenden Klassiker, den man mit Sicherheit mal gesehen haben sollte. Doch buchstäblich umgehauen hat der Film mich trotz (oder gerade wegen) einer angemessenen Erwartungshaltung nicht.
Am handwerklichen Teil liegt das mit Sicherheit nicht: Das Setting ist klug gewählt, die Musik ist vorteilhaft eingesetzt, das Schwarz/weiß wirkt schön oldschool, die Kamera ist absolute Sahne - und auch die Untoten ansich waren top! Doch standen sie leider die meiste Zeit über nicht in dem Maß im Mittelpunkt, wie ich es erwartet und mir auch gewünscht hatte. Sie dienen vorwiegend als Motiv anstatt als handfeste Bedrohung, während die wahren Spannungen zwischenmenschlicher Natur waren und im Haus stattfanden. Das bot natürlich genügend Platz zum Behandeln gesellschaftlicher Probleme. Habe ich per se auch nichts gegen, im Gegenteil, in der Regel bin ich von Kammerspielen sehr angetan - doch hatte ich mich hier einfach auf was anderes eingestellt.
Dazu benötigt der Film auch sehr lange, um richtig in Fahrt zu kommen. Zu lange. Denn nach dem tollen Einstieg (und mit Erreichen des Hauses) folgt ein folgenschwerer Leerlauf, der storytechnisch sicherlich nötig ist, doch mit rund 25 Minuten viel zu viel Raum einnimmt. Erst mit Auftauchen der weiteren Personen scheint der Film weiterzugehen.
Doch glücklicherweise dann auch richtig. Denn erst jetzt lieferten die ganzen handwerklichen Kniffe die gebührende Atmosphäre: beengt, bedrohlich & gereizt. Auch die Darsteller gingen in ihren Rollen auf und nach und nach erkannte ich den Klassiker in diesem Film. Es wurde temporeicher, die letzte halbe Stunde war ebenso spannend wie kurzweilig und endlich durften auch die Untoten loslegen. Das Ende setzte dem Ganzen dann die Krone auf. Denn obwohl konsequent auch echt schockierend.
Auch wenn "Night of the living dead" in der ersten Hälfte erheblich schwächelt, kann er sich kontinuierlich steigern und schlussendlich überzeugen.
Doch die richtige Zombie-Action erwarte ich mir dann eben von "Dawn of the Dead" - soll ja eh der bessere Film sein.
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Punsha 2011/11/23 22:45:54
Antwort löschenIch hatte den zuletzt als Kind gesehen (Oh ja, das war gruselig^^), hab aber jetzt wieder große Lust drauf. :)
nasenschleuder 2011/11/11 16:21:32
Kommentar löschenZugfahren mit Zombies, Teil 2
In direkter Nachbarschaft zu "White Zombie" fand sich zufälligerweise "Die Nacht der lebenden Toten" (http://www.archive.org/details/night_of_the_living_dead).
Klar, dass der Film auf der nächsten Fahrt dabei war.
Die bisherigen Kommentare machen eigene Inhaltsangaben und Lobhudeleien überflüssig, daher bringe ich gleich mein Lieblingszitat (Abteilung "famous last words"): "Are you sure we're doing the right thing, Tom?" ... "Well, the television said that's the right thing to do!"
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Azazil 2011/10/01 15:56:56
Kommentar löschenNight of the Living Dead bekommt einen Bonuspunkt als Klassiker und Begründer des Zombie-Genres. Man merkt ihm die Zeit einfach an und nicht nur weil er Schwarz-Weiss ist. So beschränkt sich die Rolle der Frauen im Wesentlichen darauf belämmert in der Gegend herum zu stehen und größtenteils nutzlos zu sein. Die Musik treibt einen gelegentlich an die Schmerzgrenze und das Aussehen und Verhalten der Zombies ist natürlich ebenso recht urtümlich. Leider stirbt auch die beste Figur nach 10 Minuten. Doch NOTLD schafft es eine spannende Geschichte zu erzählen und eine beklemmende, klaustrophobische Atmosphäre aufzubauen. Interessant ist auch der Streit innerhalb der Gruppe und die wohl damit verbundene Gesellschaftskritik. Überrascht hat mich außerdem die Handlung zum Ende hin. Dass hier keine großartigen Gore-Einlagen zu erwarten sind, wusste ich vorher und fand es auch mal angenehm einen Zombiefilm ohne diverse Entweidungen zu sehen.
Fazit: Es handelt sich hier um ein kleines Stück Filmgeschichte, das man sich ruhig mal anschauen kann.
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Smokémon 2011/09/25 06:05:47
Kommentar löschenRomero's Erstling ist trotz seiner etwas steifen und behäbigen Inszenierung sehr beklemmend und verbreitet klaustrophobische Spannung. Das bitter-sarkastische Ende überrascht angenehm.
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bluebigpappa 2011/08/07 17:04:03
Kommentar löschenHabe den Film gerade heraufgestuft von 8,5 auf eine 10,0.
Weil ich den Film sowohl in der s/w als auch in der Color Fassung gerne sehen mag und dieser im Vergleich zu so manch jüngeren Vertretern aus dem Mittelmeerraum eine bessere Kritik verdient hat. Keine Effekthascherei und halt wirklich alt und damit ein Meilenstein in diesem Genre.
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ElMagico 2011/04/04 13:53:42
Kommentar löschenDer Film mit dem das Zombie-Genre definiert wurde und an welchem sich neue Beiträge auch heute noch messen lassen müssen. Und ein Film der, zusammen mit anderen, das Horror-Genre einerseits Erwachsen werden ließ und vermehrt Soziale und Gesellschaftliche Aspekte verarbeitete...andererseits aber auch Stimmen auf den Plan rief, die meinten man müsse Menschen vor solchen Filmen schützen....aber vielleicht liegt dies eben genau an jener Emanzipation gegenüber eines althergetrachten Moralverständnisses.
"Night of the living dead" legt seinen Fokus auf den Menschen, der Zombie ist im Grunde nur die namenlose Bedrohung, die das Monster im Menschen freilegt. Die Akute Gefahr und Aggressivität geht immer vom Menschen aus, er wartet nur auf den Moment in dem diese moralisch akzeptiert ist.
Zu keinem Moment merkt man dem Film sein niedriges Budget an, zu gut und dicht ist die Geschichte inszeniert und zu fesselnd wird die allgegenwärtige Bedrohung von aussen und innen dargestellt. Und manchmal ist es eben auch viel schöner nicht alles zu sehen...gerade die Radioberichte beflügeln die Phantasie des Zuschauers und sind auch der dunklen Stimmung des Films sehr zuträglich.
Besonders herzvorzuheben sind das tolle Ende des Films (hätte man für Geld gar nicht kaufen können) und das positive Bild, das Romero hier von einem intelligenten Afro-Amerikanischen Mann zeichnet....das ist ja selbst heutzutage noch nicht die Regel.
"Night of the living dead" hat völlig zurecht seinen Status und weil ich Zombie-Filme so mag: ein ganz grosses Danke an Herrn Romero für diese tolle Grundsteinlegung!
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NiboraC 2011/03/20 21:49:16
Kommentar löscheneinmal muss man ihn als Horrorfilmfan gesehen haben, damals war er natürlich echt gut, aber verglichen mit den heutigen Filmen ist er extremst langweilig!
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König Leonidas 2011/03/19 08:52:43
Kommentar löschenRomero's gesellschaftskritisches Meisterwerk das mit den Ängsten einer ganzen Generation spielte und mit einem überaus bitter nachschmeckenden Ende aufwartet...
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MurderSquad 2011/02/01 18:58:05
Kommentar löschenIch brauch dazu jawohl nichts mehr sagen...^^
Empfehlenswert ist aber auch die Farbfassung dieses Films, diese kommt mit einigen mehr Goreszenen daher.
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riemcheck 2011/01/22 16:54:07
Kommentar löschenich liebe diesen film.
ist auch meiner meinung der beste film, romero reihe ;)
und für zombie fans ein muss ;)
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kawummbaby 2010/12/17 23:29:38
Kommentar löschenWir hatten es uns mit Eis und Popkorn gemütlich gemacht, bereit viel und herzhaft zu lachen. Konnten wir auch, allerdings nur über den Friedhofsgärtner. Danach blieb uns das Lachen im Halse stecken. Dieses Langsame, mit gemächlichen Schnitten und zurückhaltenden Effekten wirkt viel mehr, als die hektische eklige Ware von heute.
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Filmkenner77 2010/10/03 13:44:25
Kommentar löschenSicherlich hat der Film als einer der ersten richtigen Zombiefilme einen Kultstatus erworben. Er wartet mit einigen heftigen Szenen für die damaligen Zeit auf und verpackt seine Gesellschaftskritik sehr gut. Die Lebenden sind mitunter genauso grausam wie die Untoten. Das alles täuscht jedoch nicht über einen etwas spröden und tristen Inszenierungsstil hinweg. Sicherlich unterstreicht dieses Stilmittel die Atmosphäre des Films, aber andererseits sieht man dem Film sein geringes Budget auch sehr deutlich an.
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JackoXL 2010/09/24 19:26:30
Kommentar löschenNatürlich angestaubt, wie könnte es bei einem über 40 Jahre alten extrem Low-Budget Film anders sein? Aber es ist die Mutter aller Zombiefilme, er hat ein komplettes Genre erschaffen. Und er ist wirklich heute noch sehenswert. Hab ihm mit zehn zum ersten mal gesehen und mich gefürchtet, heute ist er für mich pure Nostalgie, der immer noch Stimmung erzeugt. Jeder Horrorfilmfan muss ihn mal gesehen haben, führt kein Weg dran vorbei. Aber bitte nur in schwarzweiß, die DVD enthält eine Farbfassung, braucht kein Mensch.
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Phipz 2010/09/21 21:54:35
Kommentar löschenNur weil Night of the Living Dead ein Klassiker ist, muss dieser "Zombiefilm" nicht auch noch nach heutigen Maßstäben gut bzw. sehenswert sein.
Ich habe ihn nicht sehr lang ausgehalten; die Zombies sind für meinen Geschmack einfach zu "unrealistisch" und wirken auf mich eher kindlich-tollpatschig als lebensbedrohlich. Mag sein, das die Handlung gesellschaftskritisch, gut durchdacht, etc. ist, aber das erwarte ich von diesem Genre einfach nicht, ich bin wohl einfach zu sehr von den blutverschmierten, keuchenden Leichen aus aktuelleren Remakes geprägt ;)
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Hitmanski 2010/09/21 23:05:06
Antwort löschen"Mag sein, das die Handlung gesellschaftskritisch, gut durchdacht, etc. ist, aber das erwarte ich von diesem Genre einfach nicht"
Dabei war das eine der ursprünglichsten Anliegen in diesem Genre. Man wird - abgesehen von den einschlägigen - kein Genre finden, dass sich seit seinen Anfangstagen so sehr an subversiver Politik und Gesellschaftskritik verstanden hat, wie das des Zombiefilms ;)
doctorgonzo 2010/09/22 14:02:48
Antwort löschenich erneuere meine Forderung nach dem "Unterkommmentar gefällt mir" - Button
NewFilmkonsument 2010/08/27 22:07:36
Kommentar löschenMit "Night of the Living Dead" schuf George A. Romero den modernen, menschenfressenden Zombie, mit dem er unsere Populärkultur geprägt hat. Aber Romeros Debütfilm ist nicht nur ein Horrorfilm, sondern auch ein gesellschafts- und politkritisches Drama. Der Regisseur behandelt heikle Themen wie den Vietnamkrieg und den Rassenkonflikt. Sein Film lässt dem Zuschauer Interpretationsmöglichkeiten. Im diesem Genre eher eine Ausnahme. Vordergründig ist "The Night..." aber ein subversiver Horrorfilm, der auch blutig und etwas eklig ist. "Dawn of the Dead" (1978) ist zwar deutlich brutaler, aber der Vorgänger ist auch nicht unbedingt für schwache Mägen geeignet. Zur Story: Die Überlebenden einer Zombie-Invasion (darunter ein Schwarzer) verschanzen sich in einem abgelegenen Landhaus. Während draußen die Untoten warten und nach Menschenfleisch lechzen, bereiten die Menschen im Haus einen Fluchtversuch vor... Mit diesem Film traf Romero den Zahn der Zeit und sein Meisterwerk ist heute ein Klassiker. Absolut empfehlenswert.
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BigDi 2010/06/02 14:14:48
Kommentar löschenDie Geburt eines neuen Genres, mit all dem Blut und dem Schmerz, der dazugehört, und auch das Glücksgefühl, etwas Neues entstehen zu sehen, das ist gewiss da, aber der Vorgang ist wirklich recht seltsam und das nicht immer im positiven Sinne. Zudem schleicht sich hier und dort ein wenig Leerlauf ein, da werden Sätze wiederholt und wiederholt und selbst wenn das im echten Leben wohl auch ein ähnliches Hin- und Her wäre, ein wenig Langeweile ist hier nicht zu leugnen. Doch ansonsten trifft der Realismus, die abgeschottete und bedrohende Atmosphäre, die Rundfunkmeldungen, die die Ausmaße der Katastrophe schildern und man selbst mittendrin, von draußen nur das laute Geschmatze, von innen nur Misstrauen und Angst und Verzweilfung. Am Ende ist es ganz unspektakulär und doch verstörend und alles ist sinnlos und faszinierend auch - nur die Gähner ab und zu, die hätten nicht sein müssen.
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stuforcedyou 2010/05/17 15:31:37
Kommentar löschenDie Mutter als Zombiefilme? Nicht ganz, aber gewiss der Grundstein für das spätere Splatter- Genre auch wenn der erste Teil von George A. Romeros Zombie- Reihe weit weniger blutrünstig ist, als sein Ruf es vermuten lässt. Der Film ist dafür umso packender und spannender und im Gegensatz zu seinen Sequels und Epigonen erkennt man die Parabeln rund um Rassendiskriminierung, politischer und gesellschaftlicher Ohnmacht, Vietnamkriegs- Wahnsinn und Zukunftsangst hinter all dem Horror, der hier zumindest in stimmige schwarz- weiß Bilder verpackt wurde. Das böse, aber wahrhaftig wirkende Ende erhöht die Qualität des Schockers.
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dickerElf 2010/05/09 18:00:26
Kommentar löschenEin echter Horrorklassiker muss man gesehen haben einfach nur toll.
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Jayme 2010/05/09 14:24:31
Kommentar löschenEin Film den man gesehen haben muss. Dieser Film hat Kultstatus und ist quasi der Vorreiter aller Horrorfilme. Natürlich muss man sich auch das jahr vor Augen halten in dem er produziert wurde. Jedoch sehr unterhaltsamer Film.
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