Die Nacht der lebenden Toten

Night of the Living Dead (1968), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 13.08.1971

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8.1
Kritiker
39 Bewertungen
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7.4
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66 Kommentare
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von George A. Romero, mit Duane Jones und Judith O'Dea

“Barbra – sie kommen und holen dich!” Dieser Satz, den Johnny seiner Schwester im Scherz auf dem Friedhof zuruft, soll schon Sekunden später grausame Wirklichkeit werden. Ein mysteriöser Fremder greift sie an und Barbra kann in letzter Sekunde fliehen. In der kleinen Stadt sind alle tot, überall liegen Leichen. Mit einigen weiteren Überlebenden verschanzt sie sich in einem Haus. Starre Totenhände kratzen an der Tür – die Leichen sind aus ihren Gräbern gekrochen und haben einen unbändigen Hunger auf Menschenfleisch. Für die kleine Schar Überlebender gibt es keine Hoffnung.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Die Nacht der lebenden Toten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

"Die Nacht der lebenden Toten" ist die erste politische Regiearbeit in der Vita eines rebellisch-umstürzlerischen Kompagnons, der aus seinem Leibe eine verwesende Totgeburt gebar, deren Biss ein Genre infizierte. Das ist ein rustikales Debüt voller "antikommunistischer Hysterie", das ist ein Protest, der Fieber hat, Wunden aufreißt, der weh tut, das ist eine symbolkräftige Zeitgeistreflektion über Jagen, Flüchten und Macht, über das Bonbon, das zum Supermarkt schielt. In Bewegung, dieser Film, immer wieder, in traumwandlerischer, in zittriger Bewegung, die in kannibalischen Praktiken eine eigene originäre Körperästhetik definierte. Menschen rasten in einem Haus, selbstsichere Schwarze, verstörte Frauen und militante Weiße, verbarrikadieren sich, lernen, beten, reden, umschlingen Ein- und Ausgänge und die Kameraschrägen schneiden ihre Gesichter zu expressionistischen Relikten an Licht und noch mehr Schatten. Den kulturellen Zerfall des Gemeinschaftswesens vertont Romero in den vielseitigen Mentalitäten hierarchisch geprägter Gruppenorganisationsprozesse gegen ein Wahrzeichen gesellschaftlicher Randexistenz, während sich der Raum der behaupteten Sicherheiten (und zupackender Hände aus der Wand) stetig einengt. Der Regisseur aus Pittsburgh zerkleinert in anatomischer Beharrlichkeit die verstohlenen Anfeindungen jener, die sterben, weil sie überleben, angekommen in völliger Dekonstruktion der Dekonstruktion der Dekonstruktion. Eine Revolution ohne Alternative, eine Selbstzerfleischung ohne Narkose, die unerfüllbare Hoffnung eines Entrechteten. Verängstigte Augen im Glockenspiel erzeugen Leere.

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SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Neben dem Überlebenskampf, lässt Romero immer weiter das geordnete Bild der amerikanischen Familie zerbrechen, in der das Kind das Ende der Gemeinsamkeit bedeutet und der Mann sich als verlogener Schwächling herausstellt. Die gesellschaftlichen Sichtweisen und Missstände werden offenbart und ihr Handeln bitterböse kritisiert. Der afroamerikanische „Held“, der als einziger klare Gedanken fasst, wird in der letzten Szene mit der extremen Ironie Romeros konfrontiert und der Zuschauer blickt dem wahren Wert seines Mutes und Verstandes entgegen. [...]

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Was diesen Film auszeichnet, ist die Tragik der Geschichte, die den wahren Horror entfacht. Jede Szene, in der einer der vor den Untoten geflüchteten Menschen zu Tode kommt, bringt eine besondere Bitterkeit mit sich, und zwar durch die Art wie und den Grund warum die Person stirbt. Da ist alles durchdacht und nichts läuft nach einem faden Schema ab. Außerdem nutzt der Regisseur die geringen Mittel auf brillante Weise aus, in dem alle nötigen Informationen über die auferstandenen Toten über Erzählungen, Radio und Fernsehen gegeben werden und gleichzeitig die quälende Isolation, Beklemmung, Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit der Protagonisten verdeutlicht wird. So ist es eben gerade der Reiz des Films, dass sich alles „nur“ in einem kleinen Haus und dessen näheren Umkreis abspielt. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

Genreprimus des Zombiefilms und noch viel mehr. Das Ende bleibt unvergessen. Die Musik geht durch Mark und Bein.

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Kommentare (61) — Film: Die Nacht der lebenden Toten


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ossi29

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Bewertung9.0Herausragend

Der Zombie in seiner ersten nach menschenfleisch geifernden Rolle. Die Inszinierung einer anbrechenden Apokalypse aufgrund langsamer stöhnender Untoter kann einen tatsächlich auf jeder Ebene begeistern. Romero vereint in seinem Erstling viele Ängste auf engstem Raum und schafft es trotz der damalig begrenzten Mittel einen Film zu zaubern, an welchen sich noch viele heutige Werke messen, jedoch nur wenige tatsächlich herankommen. Einer der besten Zombiefilme, die ich bis jetzt gesehen habe.

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BOW666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die 60er hatten auch schon ordentlich was zu bieten, man siehe Papa Zombie Gorge Romero an, sein Werk liess die Zombies auferstehen, Schwarz/Weiss dennoch kultiker, klassicher Horror der besonderen Art, durch diesen Teil wurde Dawn of The Dead erst möglich, Romeo hat mit diesem Werk seinen Master abgelifert und braucht sich auch nicht zu verstecken, er hat einen Horror abgelifert der damals für Schrecken sorgte, für manche der heutigen Zeit bring es nur ein Gähnen, aber die sich an den alten Klassikern anmessen wollen ist diese Sorte ein Treffer mit Herz.
"Sie kommen dich holen Babara! Sie kommen und nehmen nicht nur Babara mit sondern auch dich und ziehen dich in den Bahn."

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Freidenker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Night of the Living Dead" ist nicht nur ein großer Meilenstein des Horrorfilms und insbesondere natürlich des Zombiefilms,sondern auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Zur Story:Barbara ist mit ihrem Bruder auf einem Friedhof und besucht das Grab ihres Vaters.
Plötzlich kommt ein verwirrt aussehender Mann und attackiert beiden,woraufhin der Bruder getötet wird.
Barbara flüchtet in ein abgelegenes Haus und trifft auf Ben,keiner weiß was los ist,aber vor dem Haus versammeln sich noch mehr von diesen seltsamen Kreaturen,so dass sie sich verschanzen und um ihr leben kämpfen.
Die Story klingt sehr simpel,ist sie eigentlich auch,dennoch bietet sie enorm viel Spannung und einen hohen unterhaltungswert.
Desweiteren bietet der Film eine sehr gelungene und unheimliche Atmosphäre,die auch heute noch beeindruckend ist.
Sicher große Effekte und Splatterorgien darf man natürlich nicht erwarten,doch eine gute Atmosphäre und ein gelungener Spannungsbogen,finde ich persönlich auch wichtiger.
Dazu gibt es,wie man es von George A. Romero gewohnt ist,eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik,wie zu den Themen Vietnamkrieg und Rassenkonflikt.
Anders als jedoch bei seinem dritten Werk "Crazies",ist diese Gesellschaftskritik viel besser platziert und geht nicht auf kosten der Spannung und Stimmung.

Endfazit: Romero hat mit seinem Regiedebüt "Night of the living Dead" einen Horrorklassiker geschaffen der noch heute beeindruckt und für jeden Horrorfan eigentlich Pflicht ist.

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damian.thorne.3

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Eier der besten Zombiefilme überhaupt.Und der erste der die Ära der Menschenfressenden Zombies einläutet und mit den alten Regeln bricht das Zombies immer nur Tote sein müssen, die durch Vodoo Zauber zum Leben erweckt werden,da es sich in diesem Film ja um Tote handelt,die durch eine Venussonde verstrahlt wurden, und schon durch den kleinsten Biss oder Kratzer zu Menschenfressenden Toten mutieren.Genau wie die Tochter von Harry der immer mit Ben aneinander geriet,vermutlich weil er Rassistische Vorurteile hatte.Der Film spielt sich ja schließlich im gleichen Jahr ab in dem er gedreht wurde also Ende der 60er.


damian.thorne.3

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Also die Menschen die von den Toten gebissen wurden mein ich.


beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Leider Gottes hab ich Dich bis vor 10 tagen nicht angefasst. Ich weiß gar nicht warum? Zumindest hab ich gelernt, dass man Dich nachts nicht schauen sollte, vor allem nicht wenn man im Wind wackelnde Rolläden hat. Du bist ein Meilenstein. Gibt allerdings ein Punkt Abzug, weil ich wegen Dir beschissen geschlafen habe...... Ausserdem gabs leider von Dir eine bessere Fortsetzung. Sei mir nicht böse, aber danke, dass es Dich gibt.

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Carnifex

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Bewertung5.5Geht so

Die Protagonisten sind absolut unsympathisch und agieren teilweise strunzdumm. Auch die Zombies wirken mit ihrer Unbeweglichkeit eher gemütlich als gefährlich. Trotzdem wird die Story einigermaßen gut erzählt. Der Kult um diesen Film erklärt sich aber wohl nur dadurch, dass er der erste seiner Art war.

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Commentator

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Bewertung6.0Ganz gut

Nachdem ich die ersten Minuten gesehen habe, war ich etwas überrascht. Sehr einfaches Setting und es geht sofort los. Das die Protagonisten immer hinfallen müssen oder immer Unfälle bauen, verstehe wer will. Mich nervt das immer. In der Mitte des Films dreht der Film für die damalige Zeit die Gewaltschraube an. Diese Gewaltspitzen haben selbst heute noch ihre Wirkung.
Der Film ist recht solide und wegweisend für das ganze Zombiegenre - allerdings ist das auch ein Genre, welches ich nicht gerade liebe.

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Chillja

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Atmosphärischer und Gesellschaftskritischer Horrorfilm, der ganz nebenbei ein eigenes Subgenre schuf und ein, bis heute funktionierendes, Filmmonster. Der Zombie erschreckt uns nicht nur weil er Menschenfleisch frisst, sondern weil er dem Menschen so ähnlich ist. Alleine sind sie eher ungefährlich, doch mehrere stellen eine beträchtliche Gefahr dar. Und sie vermehren sich schnell! Die Ansteckungsgefahr führt dazu, dass Gebissene Opfer ihre eigenen Agehörigen angreifen. Doch das wahre Monster zeigt sich im Menschen selbst. Dies zeigt sich nicht nur durch die Metaphorik der Zombies, sondern auch in den Handlungen der Überlebenden im Film.

"Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde".

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Trotz teilweise furchtbarem Overacting, ein stilprägender und wegweisender Schwarz/Weiß Klassiker der mehr auf Atmosphäre setzt als aktuelle Vertreter. Die Nacht der lebenden Toten aka Night of hte living Dead ist der Grundstein in Romeros Regieseurkarriere gewesen und trotz seines beachtlichen Alters ein Film den man heute auch noch gut anschauen kann. :)

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Eixenxxl

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein netter Zombieklassiker der als Fan dieses genre nich uninteressant ist aber heutzutage auch niemanden mehr so richtig vom Hocker haut.
Trotzdem kein schlechter Film der auch stellenweise ganz gut Spannung aufbaut.
Das Ende hat mich aber doch schon etwas Schockiert.

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bornsleepy

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Bewertung3.5Schwach

ich fand den film leider fast nur langweilig eigentlich. wirklich spannung oder gruseln oder so kamen da bei mir nicht auf. bzw ich finde nicht dass es dem film überhaupt gelingt eine schöne einnehmende gruselatmosphäre zu erschaffen, was ja schon mal etwas gewesen wäre und ich von den bildern her, die ich vorher gesehen habe eigentlich auch erwartet hatte.
und so extra respektpunkte von wegen uhrzombiefilm und so gibts von mir nicht. man baut auch irgendwie null bezug zu den verschiedenen charakteren auf, find ich. dazu kommt dann auch noch das dumme ende, ja. das beste an dem film ist leider der titel und das tolle filmplakat. also nicht das was man hier oben sieht, sondern das mit dem mädchen.

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REDDF1VE

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Bewertung5.5Geht so

Die Mutter aller modernen Zombie-Filme und damit vor allem historisch interessant. Einige Szenen haben mich direkt ans erste Resident Evil erinnert. Dennoch aufgrund der recht laienhaften Machart heute natürlich nicht mehr übermäßig gruselig. Ganz unterhaltsam war der Film dennoch die meist Zeit. Allerdings haben die Akteure teilweise noch bescheuerter gehandelt als in vielen modernen Horror-Filmen - und das ist will was heißen. Das Ende verärgerte mich geradezu und zieht den Film leider nochmal runter.

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Jim Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kann man diesen Film als Meisterwerk bezeichnen? Ich fand den Film jedenfalls sehr gruselig, auch wenn mir das vorher erst bei einem Film passiert ist. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich noch nicht allzu viele Horrorfilme gesehen habe. Der erste Film, den ich gruselig fand, war „Blair Witch Project“. Diesen Film würde ich allerdings nicht als Meisterwerk bezeichnen.
Aber zurück zu „Night of the Living Dead“. Dadurch, dass der Film in Momenten, in denen man es überhaupt nicht erwartet, das heißt, ohne z.B. durch Musik vorzubereiten, für Schockmomente sorgt gibt es hin und wieder regelrechten „Psychoterror“.
Jetzt kommt ein kleiner SPOILER: Derselbige wird durch moralisch fragwürdige Handlungen (Töten der eigenen Mutter) bzw. Handlungen ,die man den Charakteren einfach nicht zugetraut hätte (Schlagen von Barbra), noch verstärkt. SPOILER VORBEI
Ich finde, dass vieles wirklich sehr realistisch rübergekommen ist. Und das obwohl die Schauspieler, wie ich vermute, nur Laien waren. Ich fand, dass der Film toll inszeniert ist und auf jeden Fall nicht irgendwie „nicht zeitgemäß“ ist. Ich möchte hier nochmal darauf hinweisen, dass ich keine allzu große Erfahrung mit Horrorfilmen habe.
Ich weiß, dass George A. Romero zu den Begründern des Zombiefilms gehört und auch, dass der Film erheblich zum Bild, dass man heute von Zombies hat beiträgt und das ist ja schonmal etwas. Er hat mit dem Film die „Zombieklischees“ geprägt bzw. „erstellt“, wie z.B., dass ein Zombie nur durch einen Kopfschuss getötet werden kann oder, dass Zombies Kannibalen sind. Ohne diesen Film hätte es Meisterstücke wie die Serie „The Living Dead“ nie gegeben. Diese Serie spielt ja sogar im Namen auf diesen Film an.
Wenn wir schon bei Anspielungen sind: Das Filmplakat wird in „Kill Bill Vol. 2“ zitiert. Als man die Hand der Braut aus dem Grab kommen sieht. Dieses Bild schmückt auch die Vorderseite der DVD, die ich mir von diesem Film gekauft habe. Diese limitierte Version enthält neben einem Making-Of, dem Filmchen „Fan of the Dead“ und anderen Extras ein 28-seitiges, sehr informatives Booklet. Leider fehlt die colorierte Version des Films, die ich mir wohl auch noch anschauen werde.
Ich habe mich bei keinem Film so gegruselt wie bei diesem und bin immer noch ein bisschen geschockt. Die Handlung wird jedenfalls so realistisch rübergebracht, dass man sich fast vorstellen könnte, dass so etwas in Wirklichkeit passiert.
Aus all diesen Gründen würde ich den Film als Meisterwerk bezeichnen. Ganz zu schweigen vom Einfluss auf die Popkultur.

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Vincent_Vega

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Du meinst die Serie "The Walking Dead" oder? ;-)


Jim Vega

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Uuuuups ja :)


hutvic

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Gottfilm. Riesig.
Nach Evans City fliegen. Nicolas Cramers Grab fotografieren. Gewinnen!!!

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VisitorQ

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und an der Tankstelle in Evans City nach dem Weg zum Friedhof fragen und dabei beinahe erschossen werden von wilden Landbesitzern. :D


hutvic

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Der Redneck wollte mich ermorden. Ich habe mich gefürchtet.


Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Kult? Sicherlich, aber mir persönlich sind Zombie-Filme à la Dawn of the Dead (Remake), Land of the Dead, oder auch 28 Days/Weeks Later lieber!

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hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Night of the Living Dead

»Barbara - They´re coming for you.« - Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Verfahren nun von vielen als unkonventionell verschrien wird, obgleich ich das eigentlich positiv deuten würde, so forsche ich weiter im Zombiegenre. Nach so großen Erfolgen wie des wertvollen »Dawn of the Dead«, der den modernen Zombie weit verbreitete und viele Nachahmer darin fand. Gehen wir also nun noch einen Schritt zurück. Etwa ins Jahre 1968, aus dem folgender Film stammt. Doch zunächst heißt es wieder definieren, wir definieren: Den Zombie. Im klassischen Stile. Frei nach dem Duden ist jener als Toter zu bezeichnen, der meist durch spirituelle Kräfte zum Leben erweckt wird, das heißt durch etwa Magie, Zauber, so wie ähnlichen Hokuspokus und daraufhin als seelenloser Sklave seines Magiers oder Herrschers gilt. Vodoo allseits. Dies spiegelte sich auch bis dato in vielem Filmen ideal wieder, als Beispiel Jacques Touneurs »I walked with a Zombie«. Doch dann kam er, George A. Romero. Er definierte neu und setzte vollkommen neue Maßstäbe, die im heutigen Zombiemilieu kaum weg denkbar wären. Er definierte den Zombie auf eine völlig neue Art: Als einen von den Untoten auferstandenen, die dennoch hierbei noch die Formen des Menschen bewahren, ganz standardtypisch. Denen, die es nach Blut dürstet. Langsam, aber ohne Gnade. Ein völlig neuer Schrecken. Jeder kennt ihn, zumindest den Titel. Der Zombie der Neuzeit, ohne ihn gäbe es weder Boyle noch Fulci und ihre Variationen. also ihre Filme, damit wir uns nicht falsch verstehen. Und durch sein Debüt wurde George A. Romero die Legende des Zombiefilms und schon wären wir beim Thema: Night of the Living Dead.

In der Romero seine neue Gattung des Zombies auf den noch ahnungslosen Zuschauer loslässt. Er lässt die Zombies erstmal nach seinem Ermessen tanzen und zeigt sich als meisterhafter Marionettenspieler seiner Puppen. Welche Romero auch hier zunächst als symbolisches Mittel benutzt, um damit die Ausgeschlossenen und die Minderheitengruppen der Gesellschaft zu repräsentieren, die sich wie auf den Schlag einer Naturgewalt allzu plötzlich vermehren und die unterdrückte Angst der Menschen wächst. Wie ich Romero für seine Symbolik liebe! Wobei dieser Vorgang so auch gleichzeitig eine Parabel über Rassismus aufzeigt und die Seiten kritisch in Hinsicht der Diskriminierung seitens Außenständigen und Ausgestoßenen aufzeigt. Dabei beginnt Romero, dort wo im späteren Verlaufe der Filmgeschichte, so gut wie jeder Zombiefilm seinen Ausgangspunkt findet: Auf einem Friedhof. Mit Gräbern und Unheil. Es wird spöttisch verhöhnt und noch scheint die Welt ohne Probleme. Doch es beginnt abrupt und ohne Vorwarnung. Dazu zwei wunderbar überspitzte, spießig wirkende Hauptprotagonisten (zwei Geschwister - eines von ihnen Barbara), wobei Romero wie auch in späteren Filmen die Frau emanzipiert, was sich auch im besonderen im letzten Gefecht des Films aufzeigt, um von spöttischen Gelächter, dies mit gekonnt-gruseligen Unterton, zum erahnten Grauen greift und die Flucht beginnt. Zuflucht in einem einfachem Farmerhaus. Recht schlicht eingerichtet, dennoch mit allgegenwärtig notwendigen Gegenständen ausgestattet - schick. Viel gilt es hierbei zu erfassen, denn größtenteils wäre »Night of the Living Dead« so auch als Kammerspiel zu bezeichnen, in denen Romero besonders die Angst, Hilflosigkeit und Isolation seiner Protagonisten beschreibt. Im Äußeren, in der finsteren Nacht, diese uns fremden Wesen und der Mensch selbst innen drinnen gefangen wie auch ratlos. Die einzige Kommunikation, die Rat weiß: Radio und Fernsehen. Von dort wird gelernt und man beginnt zu verstehen. Es wird frisch definiert wie erklärt. Und ironischerweise zeigt Romero auf, dass der wahre Überlebenskampf nicht draußen - vor den Toren und bei den Zombies - tobt.

Sondern im Inneren der Gesellschaft, welche Romero hierbei äußerst deutlich im zeitlichen Kontext reflektiert und so eine gewisse Dynamik zwischen den Charakteren aufzeigt. Welche an sich wiederum stereotypische wie auch klischeehafte Abbilder der Gesellschaft bilden, die Romero hierbei aber auch satirisch beleuchtet und so eine gewisse Selbstzerfleischung zwischen ihnen aufzeigt, in Form von Anfeindungen und Konflikten. Die Verzweiflung dieser Charaktere spürbar, aber auch dabei lässt Romero nicht von seiner hintergründig angelegten Rassismuskritik ab. Wobei Romero jenen Chancen einräumt, welche sich auf die menschlichen Instinkte besinnen und trotzdem mit bedacht agieren, obgleich Romero besonders in seiner letzten Konsequenz nochmal eine pure Gewalt an gesalzener Sozial-und Gesellschaftskritik beweist. Bitterböse. Wenn man letztlich selbst der Ausgeschlossene der Gesellschaft ist, durch sein Überleben. Auch wenn Romero auf bösartigste Weise, dass perfekte Familienbild bloß stellt und im Zuge des durchaus perfiden Untertons zerbrechen lässt. Romero halt. Und der Zusammenhalt derer förmlich im wörtlichen Sinne erstochen wird - mit etwaiger Referenz? Wer weiß.

So erzeugt Romero eine sich immer weiter zuspitzende Spannung. Stilistisch dann mitsamt seinen Licht- und Schattenspielen besticht er, ganz im Stile des deutschen Expressionismus. Außerdem selbstredend absolut minimalistisch inszeniert, dennoch sehr präzise und in Hinsicht des wirklich geringen Budgets von erstaunlicher Nachwirkung, wobei Romeros Erzählstil auf mich noch leicht konventionell wirkte im Vergleich zu späteren Werken, dennoch die Brechung ist vorhanden und mich faszinierte dies - nächsten Schritt dieser Entwicklung tat er ja dann in »Dawn of the Dead«. Die Kamera liefert dokumentarische Bilder und erzeugt zugleich atmosphärischen Charme, welcher diese Isolation und Hilflosigkeit des weiteren exzellent erneut glaubwürdig abzeichnet, unheimlich und spannend vom Score untermalt, welcher zusätzlich die Dramatik und die Tragik des Ganzen in einer verbundenen Form steigert.

Ja, dabei thematisiert Romero aber auch gleichzeitig noch hintergründig wie gesagt die zeitlichen Probleme und hier im besonderen die Missstände, als anderes kritisches Beispiel seinerseits wird demnach auch der Vietnamkrieg beleuchtet. Und so setzt er sich auch kritisch mit der amerikanischen Regierung auseinander und deren Methoden der Konfliktlösung. Grandios, dieser Romero. Selbst bei seinem Debüt und mit diesem Mitteln, den einfachsten. Und wieder bleibt es doch erstaunlich inwieweit Romero das Angesicht des Zombies definierte und nach seinen Belieben änderte. Wäre jener in heutiger Zeit überhaupt noch wegzudenken? Sicher wir wären um vieles befreit, aber doch genauso um so vieles ärmer, das mag zwar abgedroschen klingen, doch bitte ich zu bedenken: Was wären Zombies ohne den geliebten George A. Romero? Und wir? Ohne den Zombie, den wir alle liebten, dieses langsam laufende, blutrünstige und hirntote Stück Leiche. In jedem Fall sollte klar sein, dass Romeros Debüt »Night of the Living Dead«, die Welt des Zombiegenre vom Aufbau vollkommen veränderte und das macht diesen Film, neben seiner hintergründigen Symbolik und seiner minimalistischen Umsetzung, heute noch zu einem mehr als bedeutenden Stück Zelluloid.

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shadowhunting

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Du schaust in der Tat momentan viele Horrorfilme, ich bin ja bis heute von den Hammer-Produktionen begeistert, der britische Horrorfilm hatte immer gekonnt Witz mit Bann exzellent kombiniert. Aber die vielseitigsten und dominanten Horrorfilme stammen wohl aus den USA (Psycho, Die Vögel, Wenn die Gondeln Trauer tragen und Shining) Aber die Horrorfilme der Marke ''blutige Massaker sind beste Unterhaltung'' sind wohl eher dekadent, obwohl es dort natürlich auch Ausnahmen gibt.


hoffman587

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@shadowhunting: Stimmt wohl, obwohl "Psycho" wie auch die Gondeln darin immer Ansichtssache sind. Obwohl man bei dieser Aufzählung natürlich den Giallo vergessen sollte, der immerhin auch einige hervorragende surreale Meisterstücke zu Tage brachte. Und Argento in seinen besten Zeiten eh. Ist selbstredend auch eine Frage wie man das definiert.


Brentano

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr interessanter Film, kommt anfangs recht harmlos daher und steigert sich von Szene zu Szene. Romero arbeitete hier noch ohne all zu aufwendige Tricksequenzen und die Zombies schlurfen noch langsam und ohne "größere" Maske ihres Weges. Wie jeder sicher weiß, eine subtile Anspielung auf politische Zustände der nach MCCarthy Ära und eine Auseinandersetzung mit Rassenschranken in den USA.

Auch wieder gut beobachtet, die irrationalen Verhaltensweisen von Menschen sicher plakativ überhöht, aber gut vorstellbar in entsprechenden, auch anderen "Not-Situationen" die sich Bahnen brechen: Feigheit, Gier, arachaisches tritt zu Tage, mal offener, mal blindwütig, mal kaum verdeckt, ..sehenswert

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Skar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

*ACHTUNG SPOILER*

Wenn man die Hintergründe kennt, versteht man, dass The Night of The Living Dead so viel mehr ist, als einfach nur ein Zombie-Klassiker. Zur damaligen Zeit einer der abstoßendsten Filme schockierte er nicht nur aufgrund der krassen Gewaltdarstellung, sondern sorgte auch Furore, da er einer der ersten war, die einen Schwarzen als Hauptperson zeigten. Ironischerweise überlebt dieser die Invasion auch noch als einziger, nur um dann sinnlos niedergeschossen zu werden.
Ein gewaltiges Stück Filmgeschichte das damals viele Tabus gebrochen hat. Allein von der Story und den Schauspielern kann der Film heute natürlich nicht mehr hundertprozentig überzeugen, allerdings sollte man wie angesprochen den Hintergrund berücksichtigen. Für Zombie-Fans ein Muss ;)

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SienanntenihnMücke

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Bewertung5.0Geht so

Die Schauspieler waren einfach nur grausam, besonders Barbara. Das war für mich der größte Horror an dem Film!
Die Tragik am Ende und natürlich auch die Tatsache, dass der Film mit geringsten Mitteln auskommt, muss man ihm zugute halten. Kann/muss man als Zombiefilm-Fan schon mal gesehen haben, aber einmal reicht dann auch ;)

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Brentano

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man/frau sollte sich nicht zu sehr mit den Figuren in einigen Filmen zu identifizieren versuchen, als Tipp!
Diese "Barbara" war notwendig, um ein gestalterisches Gegengewicht gegenüber dem schwarzen Helden aufzubauen, u.a.


SienanntenihnMücke

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die taugt höchstens als Trinkspiel, für jedes dumme Gesicht was sie zieht einen Kurzen... aber dann erlebt man das Ende des Films nicht... gestalterisches Gegengewicht hin oder her.


FilmFuzzi

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Bewertung7.5Sehenswert

Solider Zombiefilm der auch gut ohne das ganze Gore-Trara auskommt.
Dann muss man noch bedenken das er aus dem Jahre 1968 ist und die Leute damals echt geschoschockt waren.
Er hält sich dafür immer noch sehr gut und ich hab weitaus langweiligere Zombiestreifen als den hier gesehen die nicht halb so alt sind.
Besonders am Ende fiebert man mit und hofft das ein paar überleben können.

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Murphante

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har har har har ... das merkt man dir fast gar nicht an :D :D :D


FilmFuzzi

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>_____< :D


der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Schwarzweißfilme sind nie spannend!"

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der cineast

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Vielleicht, wieso?


Brentano

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Das Sind "spannende" s/w Filme (meiner bescheidenen Ansicht nach, ..)



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