Verschwörung im Nordexpress
Strangers on a Train (1951), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 01.02.1952
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von Alfred Hitchcock, mit Farley Granger und Ruth Roman
Der Tennisprofi Guy Haines (Farley Granger) lernt auf einer Zugfahrt Bruno Anthony (Robert Walker) kennen. Die beiden kommen ins Gespräch, und schon bald bekommt Guy von Bruno das Angebot, dass er seine Frau umbringt. Im Gegenzug soll Guy Brunos Vater ermorden. Guy hält die Sache zunächst für einen Witz, doch plötzlich ist seine Frau tatsächlich tot.
Cast & Crew
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Alfred Hitchcock
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Farley Granger
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Ruth Roman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anne Morton
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Robert Walker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bruno Anthony
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Leo G. Carroll
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Patricia Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barbara Morton
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Kasey Rogers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miriam Joyce Haines
Regie
Schauspieler
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Marion Lorne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Anthony
-
Jonathan Hale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Anthony
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Howard St. John
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John Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Professor Collins
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Norma Varden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Cunningham
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Robert Gist
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leslie Hennessy
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Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gastauftritt
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Paul Panzer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zuschauer
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Raymond Chandler
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Whitfield Cook
-
Czenzi Ormonde
-
Ben Hecht
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Film Noir
- Ort
- Zug
- Handlung
- Alter Mann, Ballons, Doppelmord, Eifersucht, Erwürgen, Feuerzeug, Geistige Krankheit, Hörfunk, Jahrmarkt, Kampf auf Leben und Tod, Karussell, Klassiker, Minderwertigkeitskomplex, Mord, Mord an Ehefrau, Perfektes Verbrechen, Prominente, Psychopath, Schwester-Schwester-Beziehung, Stadtpark, Telefonanruf, Tennis, Tennisschläger, Tennisspieler, Vatermord, Verlust der Ehefrau, Versuchter Mord, Wahnsinn, Wut und Hass, Zugfahrt
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Drehbuch
Filmdetails Verschwörung im Nordexpress
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Kritiken (2) — Film: Verschwörung im Nordexpress
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Will man veranschaulichen, was „Suspense“ bedeutet, ist „Der Fremde im Zug“ eines der guten Beispiele. Kluge Schnitt- und Kameraeinfälle leisten dabei einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Ein kleiner Höhepunkt der Inszenierung ist, wie Hitchcock sich ein Tennismatch zur Spannungserzeugung zunutze macht. Desweiteren legt der Film einen guten, oft zynischen Humor an den Tag und belohnt den Zuschauer mit einem spektakulären Showdown, wie ihn Hitchcock bis dato höchst selten verwendete. Ein gelungener Psychothriller über die mal mehr, mal weniger ernsthaften Mordgedanken in uns allen, bei dem man auch lachen kann.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] In gewisser Hinsicht fühlt sich der Film wie eine Fortsetzung von "Rope" an: Beide funktionieren tätermotivisch nur über einen aufgeprägten schwulen Subtext, während sie mit einer kriminalistischen Handlung kokettieren, die ein weiteres Mal um die Idee vom ‚perfekten Mord’ kreist, und beide scheinen dabei so sehr plot driven konstruiert, dass ihre gradlinige, geschlossen wirkende Erzählstruktur keine Zwischenstellen mehr zulassen dürfte. Dabei ist gerade "Strangers on a Train" mit einigen offenkundigen Ungereimtheiten, um nicht zu sagen: eklatanten logischen Unwahrscheinlichkeiten, behaftet, die Hitchcocks sonst so undurchlässiges Erzählkonzept mehr als einmal in Frage stellen. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (11) — Film: Verschwörung im Nordexpress
Kommentar schreibenRoosterCogburn 2011/10/16 08:45:05
Kommentar löschenBasierend auf Patricia Highsmiths Roman verfilmte Hitchcock ein Drehbuch, dessen Enstehung nicht immer einfach war. Die Zusammenarbeit mit Raymond Chandler funktionierte überhaupt nicht. Heute wirkt "Der Fremde im Zug" altmodisch, aber die Geschichte ist nicht nur originell, sondern wurde auch spannend und makaber inszeniert. Für jeden Krimifreund und Hitchcock-Anhänger ein sehenswerter Film!
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ElMagico 2011/05/31 17:43:57
Kommentar löschenEin Film, der eigentlich fast schon darum bettelt in der Luft zerissen zu werden. Aber da er es trotz allem schafft Spannend zu sein, es zeitweise sogar schafft zu fesseln, bin ich in meiner Beurteilung recht milde.
Hitchcock verschwendet keine 5 Minuten um das Gründgerüst des Plots aufzustellen, die Hauptcharaktere einzuführen und hat in diesem Moment auch schon das Interesse des Zuschauers geweckt, weil eben jener Plot einiges verspricht. Und die erste Hälfte des Films wird diesen Erwartungen locker gerecht. Rober Walker brilliert als Geisteskranker mit Ödipuss-Komplex, Hitchcock serviert für ihn fast schon experimentelle Bilder und vermag es bis zum ersten Mord gekonnt am Spannungsrad zu drehen. Gerade für den Aufbau des ersten Mordes gibt es Szenenapplaus von mir, völlig detailversessen und gleichzeitig sehr, sehr morbide. Im Anschluss schafft er es zwar, die bedrohliche Stimmung mit einigen optischen Spielereien noch weiter zu steigern, verliert dann aber scheinbar den roten Faden, bleibt visuell völlig Belanglos und und bombadiert die Glaubwürdigkeit des Films aufs Extremste. Es ist schon fast eine kleine Achterbahn der Gefühle, der man sich hier ausgesetzt fühlt. Auf langweilige und viel zu lange Tennis-Szenen, folgt ein wirklich grandios in Szene gesetzter Endkampf, der aber wiederum von soviel zum Himmel schreienden Fehlern umgeben ist, dass man ihn nur schwerlich geniessen kann. Wie gesagt: "Strangers on a train" schafft es trotzdem seine Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten, fällt aber zum Ende hin Qualitativ deutlich ab und ich bin mir der Widersprücklichkeit dessen durchaus bewusst.
Er hat schon zu Beginn seine Ungereimtheiten, über die sieht man aufgrund der Qualität des Films aber gern hinweg, dieses Wohlwollen wird in den letzten 40 Minuten dann aber leider wirklich bis zum Anschlag ausgenutzt...und seltsamerweise empfinde ich ihn immernoch als Sehenswert, denn Langweilig wurde es nie!
Um nur ein bisschen zu verdeutlichen, von was ich hier spreche:
- wieso erzählt er nicht der Polizei was passierte? er kennt Mörder und Tathergang!
- wieso muss man eigentlich gleich jeden umbringen? ;)
- wenn man jemand warnen will, sollte man dies tun, indem man nachts bei ihm einbricht und eine Waffe in der Hand hält?
- wenn ein Verdächtiger in eine Menschenmenge flüchtet, sollte man als Polizist dann in diese Menge reinschiessen?
Ich bin Eric Cartman, ich stelle nur Fragen!
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
filmschauer 2011/05/31 18:08:54
Antwort löschenEs ist zwar schon etwas länger her, dass ich ihn zuletzt gesehen habe, aber zumindest deine erste Frage kann ich versuchen zu beantworten:
Er kann doch deshalb nicht zur Polizei gehen, da er selbst durch den Robert Walkers Mord an seiner Frau eben kein Alibi hätte und durch das Scheidungsvorhaben ein klares Motiv besäße.
Ansonsten ist der Film einer meiner Lieblingsfilme vom Altmeister. Die Tennisszene ist doch gerade so toll, weil da eine Parallelmontage gemacht wird. Die letzte Szene war eben klassische Effektspielerei mit Miniaturen und Rückprojektionen, natürlich ist diese Szene nicht sehr gut gealtert.
ElMagico 2011/05/31 18:15:11
Antwort löschenHatte schon verstanden, was Alfred mir da als Hinterungsgrund vorlegte...Nur: Jeder Mensch würde trotzdem sagen "Hey, so und so war das..." ;).....Ich fand die Tennisszenen einfach zu lang(-atmig), klar hat das Hitchcock zum Aufbau dieser Wechselszene verwendet, aber hier muss ich wiederum sagen: Ich hätte dieses Tennisspiel einfach abgesagt, so in Anbetracht einer Mordanklage, kann man so ein Match schon mal sausen lassen ;)
filmschauer 2011/05/31 18:30:30
Antwort löschenIch fand den Film durchweg sehr spannend mit ordentlich Suspensecharakter und gerade diese Irrwitzigkeit (Tennismatch, Kirmes) im Zusammenhang mit dem absurden Angebot im Zug macht den Film für mich aus. "Eines der essenziellsten Hitchcock-Werke", wie ich mal schrieb. :)
ElMagico 2011/05/31 18:32:19
Antwort löschendem widersprech ich noch nicht einmal :)
Joe Gillis 2011/05/31 18:34:00
Antwort löschen»Wieso erzählt er nicht der Polizei, was passierte?«
---> Weil er, wie jeder anständige Mensch, nichts mit der Polizei zu tun haben will.
»Wieso muss man eigentlich gleich jeden umbringen?«
---> Kompromisse führen doch zu nichts.
»Wenn man jemand warnen will, sollte man dies tun, indem man nachts bei ihm einbricht und eine Waffe in der Hand hält?«
---> Man könnte natürlich auch gleich einen gezielten Warnschuß abgeben.
»Wenn ein Verdächtiger in eine Menschenmenge flüchtet, sollte man als Polizist dann in diese Menge reinschießen?«
---> Wer einem Flüchtenden Deckung gewährt, macht sich selbst verdächtig.
Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen... ;)
ElMagico 2011/05/31 18:35:50
Antwort löschenthank god for moviepilot! :) jetzt seh ich alles viel klarer...danke joe! :D
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Joe Gillis 2011/05/31 18:37:25
Antwort löschenDa nicht für... :)
filmschauer 2011/05/31 18:49:58
Antwort löschenHerrliche Antworten, Joe. ;)
Loss 2010/10/06 20:04:37
Kommentar löschenDie Story an sich hat schon eine Menge Potential aber viel zu vielen Schwachstellen.
Zu Beginn hat er genug Spannung und diese wird auch aufrecht erhalten. Aber das Ende ist viel zu leicht Gestaltet ....
Ein schön anzusehender Hitchcock aber definitiv nicht sein bester Film!
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nattfoedd 2010/09/08 22:13:08
Kommentar löschenSchöner Film mit klassischen (visuellen) Elementen des Film Noir, die Hitchcock hier aufgreift. Ständig kippt die Kamera aus der Achse, kontrastreiche Licht-und-Schattenspiele und der geniale Einsatz von Reflektionen (Brille) erinnern sehr stark an das düstere Genre. Die Story ein typisches Motiv auch späterer Hitchcock-Filme war durchaus unterhaltsam, konnte mich jedoch nicht ganz so fesseln wie andere Werke von ihm. Die Karusellszene war hingegen überflüssig.
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Kubrick_obscura 2010/09/05 00:38:03
Kommentar löschenExzellente Geschichte, die nur durch Hitchcocks Regie zum Leben erweckt wird. Die Stilisierung geht hier über alles. Sie definiert den Inhalt. Dabei sind manche Szenen so klar, dass man sich fast in einem Animationsfilm wähnt.
Doch hier ist alles echt, genauso wie der Mann, der unter das Karusell kriechen musste, wofür sich Hitchcock später selbst ohrfeigte. Ebenso echt sind die Akteure, wobei Granger ein ungeliebter Held bleibt. Unsere Sympathie gilt dem Maniac Robert Walker, der eine beeindruckende Performance abliefert.
Die wenigen Schwächen des Films liegen allesamt bei ein paar Darstellern. Die logischen Ungereimtheiten des Drehbuchs gleicht Hitchcock durch Tempo und Effekte aus. Neben "Rebecca" vielleicht auch einer der besten schwarz-weißen Kameraarbeiten in Hitchcocks Werk.
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Filmkenner77 2010/08/11 15:48:29
Kommentar löschenDer Fremde im Zug ist ein klassischer, typischer Hitchcock mit seiner Tochter in einer kleinen Nebenrolle.
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filmschauer 2010/01/30 16:15:35
Kommentar löschenGanz großes Kino und eines der essenziellsten Hitchcock-Werke ist für mich zweifellos "Der Fremde im Zug". Dabei ist die Handlung, die auf einem Roman beruht, nicht das herausragende Element, sondern die gewitzte Inszenierung mit scheinbar einfachen, aber schlicht genialen Regieeinfällen (Bootsfahrt auf der Liebesinsel, Ohnmachtsanfall, Tennisspiel vs. Gullideckel u.a.). Hinzu kommt ein illustrer Cast, der mit dem leider viel zu früh verstorbenen Robert Walker einen der besten, wohl auch charmantesten Antagonisten aufbietet, die ich je gesehen habe. Ein unterhaltsames Duell und cineastische Odyssee, der man sich gerne öfters hingibt!
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Blonder 2009/02/11 13:34:48
Kommentar löschenTja, so spannend kann ein Tennis match sein. Nicht sein bester Film, aber denoch sehenswert. Besonders kreativ finde ich wie der Mord gefilmt wurde. Die Brille des Opfers ist auf den Boden gefallen und durch die Gläser nach oben wurde die Scene gefilmt.
Meiner meinung nach sind die Filme, die Hitchcock noch in England machte immer noch am besten.
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JoeShoe 2008/06/28 19:08:02
Kommentar löschenSchade, dass der Schluss mit dem Karussell so unglaubwürdig ist und der Kampf darauf etwas lächerlich wirkt. Sonst ein toller Film.
Es soll ja offenbar ein Remake geben? Hoffentlich mit Bill Murray als Bruno :) Bei der Ähnlichkeit hab ich teilweise gestutzt.
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Goblin-Commander 2011/04/26 14:23:51
Antwort löschennichts gegen das battle auf dem Karussell ... ich fande aber dann das ende allgemein ein bisschen zu abrupt und einfach.
annaberlin 2008/05/18 18:39:16
Kommentar löschenGewiss kein Höhepunkt im Werk des Meisters, aber unterhaltsam bis spannend und mit großartig gezeichneten Figuren versehen.
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doctorgonzo 2008/01/23 13:22:20
Kommentar löschenEiner der echten alten Hitchcocks, Spannung par excellence und ein cooler Plot, der übrigens viel später für "Schmeiß die Mama aus dem Zug" nochmal auf sehr amüsante Art neu aufgelegt wurde.
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