Wild Hunt
The Wild Hunt (2009), CA Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
82 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Alexandre Franchi, mit Ricky Mabe und Kyle Gatehouse
Das Leben von Erik ist trostlos: Er muss allein für seinen pflegebedürftigen Vater sorgen, während seine Freundin Evelyn und sein Bruder Björn lieber in die Welt einer Liverollenspiel-Con eintauchen. In der Rolle eines Wikinger-Berserkers strebt Björn nach seinen nordischen Wurzeln und göttlicher Führung durch den Donnergott Thor. Evelyn schließt sich auf der Suche nach Freiheit und Entfaltung dem Schamanen Murtagh an. Als sie eine Affäre mit ihm beginnt, macht sich Erik auf, Evelyn zurückzuerobern. Widerwillig muss er sich auf die Fantasie-Welt einlassen. Doch bald wird aus dem Spiel tödlicher Ernst und Murtagh bläst zur skrupellosen Blutjagd auf ihn.
Cast & Crew
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Alexandre Franchi
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Ricky Mabe
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Kyle Gatehouse
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Trevor Hayes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shaman Murtagh
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Kaniehtiio Horn
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Kent McQuaid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Greg-ash
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Claudia Jurt
Regie
Schauspieler
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Terry Simpson
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Spiro Malandrakis
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Victor Trelles
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Martin Stone
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Holly O'Brien
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ambrosia
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Nicholas Simard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wikinger
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Claude Gauthier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wikinger
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Alexandre Franchi
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Mark Antony Krupa
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kanada
- Handlung
- Bedrohung, Bruder-Bruder-Beziehung, Eifersucht, Liebe, Live-Action Rollenspiel, Phantasie, Schauspielern, Theater, Vorstellungskraft, Wald, Überleben
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wild Hunt
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Trailer zum Film Wild Hunt
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Kritiken (2) — Film: Wild Hunt
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Im Mittelpunkt der Handlung steht jedoch der Konflikt der Hauptcharaktere. Eine Viererkonstellation befindet sich im Mittelpunkt, mit Erik und dem bezeichnenderweise ohne realen Namen vorgestellten Murtagh als gegensätzliche Pole. Der erste gehört der Wirklichkeit an, der zweite ist der LARP-Extremist, dessen martialische Haltung zur Inspirationsquelle für seine Anhänger wird und ihn beinah zu einem erotischen Zentrum dieser Welt machen. Dazwischen befindet sich zunächst Lyn, eine Hedonistin ohne Persönlichkeit, die einem Aspekt der LARP-Welt nachjagt: dem Spaß. Geflüchtet aus der traurigen Wirklichkeit ist ihre Aufgabe im Film zu entdecken, dass Weltkonstruktionen einander ähneln, dass sie nach Selbstbewusstsein suchen sollte. Eine fortgeschrittene Variante der Verlorenheit Lyns stellt Bjorn dar. Geflüchtet vor der Krankheit seines Vaters, ist er mitten in einem ödipalen Konflikt. Doch bis zum Ende vermeidet er diesen aufzuarbeiten und sucht stattdessen nach einem Vaterersatz in Thor, dem Gott des Donners. Seine Manneskraft hat er leider auch zuhause vergessen und ein Freund muss sich um ihre Beschaffung kümmern. Sie findet sich in seiner Waffe Mjölnir, ohne die Bjorn nutzlos in der bevorstehenden Schlacht wäre....
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEigentlich sind Leute, die Live Action Role Playing betreiben, ja ebenso wie Goths und Horrorfilmfans (um nur zwei äußerlich auf die meisten Menschen mindestens genauso bizarr wirkende Minderheiten zu benennen), ja äußerst ausgeglichene und friedliche Naturen. Insofern tut ihnen "The Wild Hunt" vielleicht etwas unrecht, der im Wesentlichen beschreibt, wie auf einem LARP-Wochenende aus dem Spiel sehr schmerzhafter Ernst wird.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Sonoel 2011/04/17 10:21:50
Antwort löschensehe ich genauso. Ich bin so etwas wie eine Goth, und seit kurzem darf ich dank meines Bardendaseins auch in die Welt des LARP reinschnuppern, und was ich dort getroffen habe waren (natürlich, Ausnahmen gibt es immer, aber das ärgste waren da nur unfreundliche Einzelpersonen) wirklich ausgeglichene, freundliche und in ihrer Rolle auch sehr fröhliche Menschen, Menschen die noch altes Liedgut kennen und weitergeben, Menschen die nach regeln kreativ "spielen" und die auch mal Spaß daran haben, ein nicht existentes Erdbeben nachzustellen, sehr vergleichbar mit der Schiffszene auf dem Film, die keine Mätzchen machen wenn sie tot sind, die aber trotzdem wissen dass das Ganze am Ende eben doch nur ein Spiel ist...
Es wäre schade, sollten einige diesen Film als eine Vorstellung des LARP ansehen!!So ist er nicht gemein, er zeigt vielmehr die Welt des LARP, eingebaut in einen Horrorfilm... wenn man einen Film über ein besessenes Kind sieht denkt man doch auch nciht sofort dass alle Kinder besessen sind;)
Ich fand den Film sehr toll, aber sehr...überraschend am Ende O.o das hätte ich in dem Ausmaß nicht erwartet... hatte richtig Angst...
Kommentare (6) — Film: Wild Hunt
Kommentar schreibendiceman 2012/02/06 08:53:08
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Der Film beginnt als unterhaltsamer Clash der Kulturen, treibt den Humor nie über den Rand der Groteske hinweg, sondern zieht seine Gags ausschließlich aus aufeinanderprallenden Welt-Anschauungen: Erics nüchterne No Shit-Mentalität und ein Grüppchen von Verbündeten, die Evelyns Befreiungs-Aktion als aufregendes Abenteuer verstehen. Irgendwann kommt der unvermeindliche Wendepunkt, naive Spielfreude kippt in tödlichen Ernst um, und der Bruch in der Stimmung ist drastisch; weniger mit Werkzeugen eines Schockers vom Kaliber EDEN LAKE denn als dramatische Eskalations-Studie, an deren Höhepunkt Gewalt als einziges legitimes Mittel steht. So ist auch der Ausgang des Spiels mehr Drama als Showdown, setzt allerdings in der letzten Szene eine vordergründig ausgespielte Pointe hinterher, welche die Zugehörigkeit des bis dahin unentschlossenen Thrillers im Genre-Film endgültig besiegelt. [...]
--> Review in voller Länge:
http://www.dasmanifest.com/01/wildhunt.php
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Dysta 2011/11/06 17:08:23
Kommentar löschenWenn man beachtet das es das Regiedebüt und bisher einziger Film von Franchi war und mit einen Budget von nur 500.000 Dollar gearbeitet werden musste, dann wurde mit "Wild Hunt" ein halbwegs ansprechendes Ergebnis abgeliefert und hat auch beachtlichen Erfolg auf den Filmfestival in Toronto gefeiert.
Allerdings sollte man ein gehöriges Interesse an LARP mitbringen, damit einen dieser Film packen kann. Filmisch ist die Leistung der Schauspieler nicht viel mehr als unterer Durchschnitt und eine Spanungskurve, welcher der Trailer verspricht, exisitiert praktisch nicht. Der Sprung vom Rollenspiel hin zur Gewalt geht so schnell, wie es auch schon wieder vorbei ist.
Man merkt das hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde und so lässt sich der Film auch gut angucken mit einer Flasche guten Met. Filmisch kann man hier nicht viel erwarten und der Zuschauer wird auch zu keinen Zeitpunkt von einer unerwarteten Wendung oder Inszenierung gepackt. Leider eine gute Idee, die wieder verkehrt verarbeitet wurde und in einen Film zum Vergessen resultierte.
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Bandrix 2011/08/23 19:14:00
Kommentar löschenErst einmal einen großen Dank an Moviepilot für die Blu Ray zu „Wild Hunt“.
„Wild Hunt“ beginnt auf gar keinen Fall wie ein Thriller. Viel mehr ist er in der ersten Stunde eine liebevolle Hommage an all die Leute, die an Wochenenden gerne auf solch Turniere gehen und sich wie Ritter kleiden.
Natürlich ist es für die Hauptperson ein kleiner Schock, dass sich Menschen im heutigen Zeitalter benehmen, wie im Mittelalter. Doch der Film macht sich nicht über sie lustig, sondern nimmt sie ernst. Die Witze, die hier eingebaut sind, sind subtil und machen niemanden je lächerlich. Der Regisseur nimmt das Umfeld ernst und lässt diese Ritter und Wikinger durchaus lebensecht und sympathisch erscheinen.
Deshalb nimmt einen die letzte halbe Stunde umso mehr mit. Denn urplötzlich entwickelt sich aus diesem vergnüglichen Filmchen ein Thriller allererster Güte.
Man muss sich natürlich drauf einlassen. Wenn man das Thema von vornherein als lächerlich empfindet, wird es schwer fallen, den gesamten Film ernst zu nehmen. Wem dies aber gelingt, dem präsentiert sich mit „Wild Hunt“ ein stimmungsvolles Thrillerjuwel, das gegen Ende schonungslos zu Ende bringt, was anfangs noch so spaßig begann.
Der Film tut diesen Leuten auch nicht unrecht, er nutzt lediglich das Umfeld eines LARP- Turniers um etwas Neues zu präsentieren.
Und das ist in der Tat gelungen. „Wild Hunt“ ist mal subtil komisch, dann brachial spannend und schafft es dennoch genau die richtige Mischung zu finden.
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BigH 2011/08/07 18:56:36
Kommentar löschenDie Thematik mag ja interessant sein (als Rollenspieler muß ich sowas natürlich sagen), aber trotzdem ist das Ganze letztendlich nicht wirklich spannend, und alles in allem würde ich "Wild Hunt" als eher enttäuschend einstufen. Muß man nicht gesehen haben.
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Jona89 2011/02/27 22:24:04
Kommentar löschenEin interessanter Film mit sehr interessanter Thematik. Live Action Role Playing ist sicherlich nicht jedermans Sache, aber ich finde es durchaus interessant. Schade ist natürlich, dass diese Leute, die eigentlich friedliche Leute sind, die nur ihr Hobby ausüben so "barbarisch" dargestellt werden. Aber klar. Sonst hätte der Film ja auch nicht funktioniert. Das so etwas so aus dem Ruder läuft ist aber eher unwahrscheinlich. Trotz dieser Kritik weiß der Film gefallen, was am Thema und dem Spannungsaufbau liegt. Dieser gelingt nämlich sehr gut und man merkt richtig, wie sich ein großes Unheil ankündigt. Insofern gibt es 7.5 Punkte für den Film, da er mich gut unterhalten hat und Kaniehtiio Horn tut ihr übriges.
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madmax1500 2011/01/27 21:54:12
Kommentar löschenDen muss man mögen,ich tu es nicht!
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