Martyrs

Martyrs (2008), CA/FR
Laufzeit 97 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller

7.2 Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
2079 Bewertungen
201 Kommentare
Martyrs - Bild 1176163
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von Pascal Laugier, mit Morjana Alaoui und Mylène Jampanoï

Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.

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Kritiken (10) — Film: Martyrs

BuzzG: mannbeisstfilm.de BuzzG: mannbeisstfilm.de

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10.0Lieblingsfilm

Trotz der enormen Härte ist dies ein Film, den man (als volljähriger Zuschauer) gesehen haben sollte. Der die Intelligenz der Genrefans nicht verspottet und wirklich wieder eine berührende, innovative Geschichte erzählt.

Wenn so der Untergang des Kinos aussieht, sind wir gern Zeugen.

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SiameseMax: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

[...] „Martyrs“ ist ein Film, über den man eine Nacht schlafen muss, um ihn zu verarbeiten. Ein Film, der die Bezeichnung „Splatter/Gore“ eigentlich nicht verdient, geht ihm doch der ursprünglich augenzwinkernde und unterhaltsame Subtext dieses Genres komplett verloren, und gerade dieses Fehlen jeglicher Ironie macht ihn so schockierend. Jawohl, „Martyrs“ meint es ernst. So ernst, dass die Zuschauer scharenweise vorzeitig das Kino verließen und diejenigen, die es geschafft haben ihn durchzuhalten, sich fragen, warum sie ihn durchgehalten haben. Die Filmfreaks unter ihnen tun sich derweilen schwer, den Film zu bewerten: Kann man einen Horrorfilm gut bewerten, der handwerklich perfekt gemacht ist, einen aber von Grund auf abstößt? Kann man einen Horrorfilm schlecht bewerten, der mehr ist als ein Film, sondern eine, man möchte beinahe sagen, „Grenzerfahrung“ darstellt? [...]

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Auf die Suche nach einem tieferen Sinn für all die ausführlichst auf der Leinwand zelebrierten Gewaltdarstellungen begibt sich Pascal Laugier mit seinem Film „Martyrs“. Er schildert den Leidensweg des Mädchens Anna, die von einem spirituell motivierten Geheimbund so grausam gefoltert werden soll, bis sie zur erleuchteten Blutzeugin, also Märtyrerin wird. Neben der Konzentration des Films auf die systematisch ausgeführte körperliche und seelische Zerstörung der jungen Frau ist besonders die absolute Gefühlskälte der intellektuellen Folterer verstörend. Die für das Genre typische unterschwellige Sexualisierung der Gewalt findet hier nicht statt. Der Film beginnt zwar wie ein genrekonformer Horrorfilm, gleitet aber zum Ende, wenn die Grenze des Darstellbaren erreicht scheint, in performative und abstrakte Gefilde ab. „Martyrs“ ist Frankreichs Antwort auf die von der konservativen Filmkritik als Torture-Porn gescholtenen amerikanischen Erfolgsfilme „Saw“ (2004) und „Hostel“(2005), und kann als selbstreflexiver Höhepunkt der neuen französischen Horrorwelle verstanden werden.

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J. Buttgereit

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Als Kind hatte ich eine Meerschweinchendame. Susi war ihr Name.


Henry Spencer

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Meerschweinchen sind auf jeden Fall sympathischer - bei Hasen muss man aufpassen... (siehe z.B. http://www.youtube.com/watch?v=xulXFB3-A3c)


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Während man im üblichen Kunstkino, auch höheren Niveaus, viel Muße hat, in Ruhe über Ästhetik, Machart und Theorie nachzudenken, ist diese Art von Gore-Horror reines Körperkino, das den Betrachter direkt packt, schüttelt, anwidert vielleicht, ihn zum Wegschauen nötigt unter Umständen, das aber, wenn man sich bis dahin ein wenig Offenheit erhalten hat, in jedem Fall mit ihm etwas anstellt, dem er sich nicht entziehen kann. Und das hat die herausfordernde Seherfahrung von Martyrs dann wieder mit allem guten Kunstkino gemeinsam.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Ein weiterer handwerklich ordentlicher Horrorfilm aus Frankreich, der durch ein paar dramaturgische Schlenker verzweifelt versucht seinen Folterporno-Charakter zu vertuschen. Seine Auflösung ist letztlich aber noch ärgerlicher als vergleichbarer US-Scheiss wie Hostel. Martyrs zeigt 90min sinnlose Gewalt und leidende Frauen um am Ende einen religiösen Spin zu bekommen, der vielleicht als Gag eines Kurzfilms funktioniert, aber nach derartig episch gezeigtem Leid einfach nur ärgerlich ist. Auch wenn Martyrs mit den Formalien des Dramas und Arthauskinos kokettiert, bleibt er doch nur ziemlich grausige und freudlose Exploitation, die ähnlich unansehbar ist wie Die 120 Tage von Sodom - ohne allerdings dessen inhaltliche Komplexität zu erreichen. Ich werde den Verdacht nicht los, das sich der französische Horrorfilm grade in der Pubertät befindet und um jeden Preis schocken will - so sieht also Horror aus, von Leuten die mit Depardieu und Eric Rohmer aufwachsen mussten. Sadistische heiße Luft, die unterm Strich aber auch so gar nichts substanzielles zu sagen hat, ganz egal wie gut sie gespielt ist...

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 12 Antworten

vPidschv

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Ich kann übrigens einfach nicht verstehen, wie man sich bei Martyrs über die sinnlose Gewalt aufregen kann, während man Audition, welcher eigentlich wesentlich intensiver mit der Torture-Porn-Gewaltdarstellung spielt, mit einer 10 bewertet.
Oder ist kein Grund zur Folter etwa besser und realistischer als ein so dermaßen lächerlicher "religiöser Spin"?


Vasco

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Nur Folter zeigen ist nur dann besser, wenn es um die Folter an und für sich geht.
Dieser Film vermittelt mir, dass es eben um denn religiösen Plot geht und nicht um die Folterszenen. Darum hat meiner Meinung nach der Macher dieses Films nichts verstanden.
Unendlich lange Folterszenen die man auch auf ein Minimum hätte reduzieren können wäre hier angebrachter gewesen.
Ich hab mich einfach genervt :-(


Evie: www.inderzange.de

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10.0Herausragend

Einer der besten Horrorfilme, die ich je gesehen habe. Der Film grenzt sich ganz klar von den anderen franz. Filmen ab, wie Frontiers oder Inside, hier ist die Gewalt nicht Zweck zum Mittel sondern hat eine Funktion. Ein Horrfilm, der so in die Tiefe geht ist fast einzigartig.
Absolute Empfehlung, aber anschauen auf eigene Gefahr :D!!!!

Dann hab ich noch eine Super Kritik in einem Forum gelesen, was genau den Inhalt bzw. die Bedeutung des Filmes beschreibt unbedingt lesen:(von mistajericho)

"Der Film beginnt ja eher wie ein Rachefilm und bietet eine gnadenlose Racheszene im Haus der Familie. Die Szene ist gut gemacht, da sie keine Kompromisse eingeht.Generell hält sich der Film überhaupt nicht an gewisse Regeln. Der Junge wird nicht geschont und die Tochter auch nicht. Hier bekommt die ganze Familie die Wut der Protagonistin Nr.1 zu spüren. Für manchen sicherlich schon verstörend zu sehen, wie die Familie hingerichtet wird. Der Film vollzieht dann aber einen…


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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Fakt ist, dass die schonungslosen Gewaltdarstellungen in Verbindung mit der depressiven Unerträglichkeit des Drehbuchs und der eindringlichen Atmosphäre ein grausames Endprodukt ergeben, das den Zuschauer in einer nie dagewesenen Form direkt und nachhaltig ins Mark trifft. Martyrs ist überraschend vielseitig, überraschend clever, überraschend inspiriert - einfach überraschend stark. Und da verzeiht man dem Film auch einen kurzen Leerlauf vor dem großen Finale.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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9.0Herausragend

Vielleicht nicht der beste, sicher nicht der schönste, aber ganz sicher der beeindruckendste Film des Jahres. Kein Horrorfilm, sondern ebenso eine Studie wie eine Versuchsanordnung über Schmerz, Sehnsucht und Erlösung; aber auch die maximal erschreckendste Zuspitzung einer Gesellschaft voller Dutrouxs, Priklopils und Mario M.s - Laugiers Film erreicht so die Unerträglichkeit von Pasolinis SALO und darf auch auf demselben Niveau diskutiert werden. Wer hier mit Punktewertung und "Härtegrad" anrückt, sollte auf einen anderen Planeten umsiedeln.

Laugiers Regie ist absolut fehlerlos. Daß er seinen Film im Abspann Dario Argento widmet, ist eine viel zu große Ehre für den gefallenen Italiener. Auf der visuellen wie auch und vor allem der akustischen Ebene ist MARTYRS schlicht meisterlich. Vor allem aber ist es ein Film, den man erlebt und nicht nur sieht, man leidet, fühlt die Pein in jeder Szene und durchlebt tatsächlich ein Martyrium. Und hat Bilder im Kopf, die vermutlich nie wieder weichen werden.

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sikkmeidack

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Für die Fans dieses Meisterwerks: Völlig legaler unverVirter freier download des Soundtracks unter http://seppukuparadigm.com/martyrs/index.html - den gibt´s sonst nirgends.


okami6

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danke :)


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Und sie will einfach nicht abbrechen. Die Rede ist natürlich von der Welle französischer Genrefilme, die derzeit den Horrormarkt überfluten und so schnell auch kein Ende zu nehmen scheinen. Der neueste Coup unserer Nachbarn: Martyrs, weniger ein Film als eine Grenzerfahrung, die einer Mutprobe gleichkommt. So sehen es zumindest etliche gorehounds, die den Film schon im Vorfeld abfeierten und dessen Veröffentlichungspolitik deren Rezeption nur weiter unterstreicht. Senator hat sich mit dem Kauf des Filmes wohl wahrlich keinen Gefallen getan, denn bereits Frontière(s) zeigte jüngst, dass die FSK beziehungsweise deren Juristen alles andere als begeistert sind von dieser gigantisch großen Welle. Doch alle potentiellen Käufer, die das Ganze auf dem FFF oder anderen Festivals verpasst haben, können aufatmen, denn Senator bringt den Film im Vertrieb über Österreich auf DVD, wie gerade erst bekannt wurde. Doch warum genießt die frankokanadische Koproduktion den Ruf einer Tour de Force, eines Filmes, an dem sich die Geister scheiden? Um es mit einer Metapher gleich vorwegzunehmen: Es wird heißer gekocht als gegessen, das macht Martyrs deutlich.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.0Geht so

Sind wir mal ehrlich: MARTYRS ist ganz fauler Budenzauber. Ich lasse das ganze "To-Hard-To-Alive" und "Sickest-Movie-Ever"-Gedöns jetzt einfach mal im Regen stehen und gehe ganz nüchtern an die Sache ran. Die erste Hälfte ist wirklich großartig. Nein, nicht verlesen, großartig. Die Inszenierung lässt keine Wünsche offen. Schnell, spannend, nervenzerrend und einleuchtend. In Rund 10 Minuten ist das Feld abgesteckt, sodass sich Pascal Laugier schnell um das Wesentliche kümmern kann. Dabei bleiben die Motive weitgehend plausibel - ob richtig oder falsch sei dahin gestellt, das lässt auch der Film offen - und stellenweise sogar erschreckend einfühlsam. Überhaupt ist MARTYRS durch und durch depressives Leidenskino. Bis hierhin. Doch dann macht der Film einen spürbaren Schnitt. Die Kamera ist nicht länger mittendrin, sondern nur noch stiller Beobachter. Der 2. Akt des trockenen Franzosen wirkt schrecklich aufgebläht, so als hätte man hier einen brauchbaren Kurzfilm unnötig aufgeblasen. Und ich verstehe einfach nicht was den Mann geritten hat. Er lässt sämtliche Motive fallen, verliert sich in gefährlichen Folterwiederholungen, die nur deshalb eingebaut wurden, um sich ein Alleinstellungsmerkmal zu sichern. Ja, MARTYRS ist grausam, er ist die visuelle Annäherung an physische Ausnahmesituationen. Gerade in Verbindung mit dem unglaublich lästigen Sekten-Plot aber auch tot peinlich. MARTYRS tauscht das Rachedrama gegen ein bedeutungsschwangeres Gewaltexperiment und ist letzten Endes deshalb auch weder Fisch noch Fleisch und gerade auch wegen seines Größenwahns im letzten Drittel auf Grund gelaufen. Von mir gibt es ein leises Achselzucken. Den Karren kilometertief in den Sand gefahren.

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Kommentare (191) — Film: Martyrs

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Üffes Müffes

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich finde es ist keine große Kunst ein Drehbuch zu schreiben, das hauptsächlich darauf basiert das der Plot bzw die Auflösung möglichst abwegig und pervers ist und man ordentlich mit Splatter und Gewaltexessen um sich wirft.
Das ist halt typisches "neues" französisches Horrorkino wo mittelmäßige Handlung durch solche Elemente überdeckt wird. Schade, dabei gehts doch auch anders.

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ProfTeapot

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Bewertung9.0Herausragend

Tja, was soll ich sagen...?
mal wieder so ein Film, den ich geheim halten sollte. Keiner darf jemals erfahren, dass ich sowas mag.
Aber im Ernst, ich sehe darin einen tieferen Sinn, und der Film hat mich wirklich berührt... das passiert sehr selten. Ausserdem hatte ich Angst, ich hatte Angst davor solche Gefühle zu empfinden wie diese "Sekten"-Menschen. und zum Teil konnte ich mich dennoch irgendwo, ein wenig, mit ihnen identifizieren. Der Film ist schrecklich aber herrlich zugleich, weil er absolut neue Weltanschauung aus einem rauskitzelt. Jedenfalls habe ich die Welt nach diesem Film etwas anders gesehen.
Die ...errr... "beste" Darstellung der Grausamkeit und Unmenschlichkeit imho.

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DukeNukem

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Bewertung4.0Uninteressant

na, den habt ihr mal richtig krass überwertet, ihr Weicheier!!
Der Beginn ist ne Mischung aus "High Tension" und "Funny Games". gähnende Langeweile macht sich breit. Logiklöcher so groß wie das Ozonloch(ich mach mir ja bei Horrorfilmen wirklich nicht viel aus Logik, aber wenn man auf "ernst" macht sollte es schon ein wenig logisch sein)
. Das einzige was mich zum Ende hin interessiert hat, war die Frage, WIE man diesen Film enden lassen kann. Und dass sich der Film dann auch noch vor einem Ende drückt, war dann irgendwie typisch für diesen pseudokrassen Franzosenmüll.

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Das Urteil

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe das Gefühl, dass einige Menschen die Luft zum individuellen Interpretieren dieses Meisterwerks nicht ausfüllen können, oder wollen. Der Film bietet so vieles, nicht nur rohe Gewalt. Und wenn ich mir hier die Kommentare durchlese, dann bekommt mich immer diese Gefühl, dass sich viele Leute mit Filmen gar nicht auseinandersetzen. Sie schauen sich den Film an, am besten dann noch nebenbei telefonieren, und folglich ist das einzige, was man dann bei einem Film dieser Art wahrnimmt, sinnlose Brutalität.
Ich für meinen Teil erkenne in diesem Film z.B. einige Bibel-Motive, ich will hier auch nicht spoilern, deswegen sag ich jetzt nicht welche. Diese jedoch werden durch völlig antichristliche Pfeiler gestützt. Und die Frage, diese eine Frage, welche viele als das größte Rätsel der Menschheit sehen, wird in diesem Film natürlich auch nicht beantwortet, weswegen hier einige enttäuscht sind, was ich nicht nachvollziehen kann, da der Film für mich dann eine null wäre, weil er dann wirklich nur noch auf Gewalt ausgelegt wäre. Aber diese eine Knackpunkt, auf den im ganzen Film über hingearbeitet wird, macht bei mir die 10 aus und macht ihn zu einem meiner absoluten Lieblings-Filme.
Wie bereits erwähnt steckt eine Menge Sinn hinter diesem Film, die Antwort auf die Frage steckt in jedem selbst und kann bei jedem unterschiedlich sein. Und ich empfehle jedem, sich den Film anzusehen, und mal ernsthaft anschließend vielleicht eine halbe Stunde über sich selbst und die Beantwortung des Rätsels nachzudenken. Wieder will ich auch hier nicht spoilern und werde die Pointe des Films nicht im Text aufgreifen. Nun gibt es tausende von Antworten auf das Rätsel, ist deine wirklich die richtige???
Denk drüber nach.

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siXer

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr geiler anfang, doch wird es mir am Ende etwas zu Gewaltgeil. Auch die Auflösung finde ich ewas fraghaft. Ein, zwei Logiklöcher gibt es aufjedenfall. Trotzdem ein guter Horrorfilm der nicht stumpf versucht seine Zuschauer zu schocken.

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Herr Konfitüre

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich bin etwas durchwühlt, geschockt, vielleicht sogar ein bisschen verstört... War es gut den Film zu sehen? Ich weiß es nicht... Hat es mir gefallen? Ich weiß es nicht... Will ich intensiver darüber nachdenken was der Film mir sagen will? Ich weiß es einfach nicht...
Selten hat ein Film so kontroverse Gefühle erzeugt, selten war die entstehende Spannung bis hin zur Auflösung so groß, selten die Enttäuschung dass genau diese fehlt...
Das wirklich Schlimme ist eigentlich dass sich jeder selbst einen Reim auf die große Frage machen muss, der Spiegel wird einem vors Gesicht gedrückt und nicht eher verschwinden bis man sich selbst darin sieht und bereit ist weiter zu denken.
Gefällt mir die Antwort die ich gefunden habe? Mit größter Wahrscheinlichkeit nein...

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Fulsome.

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vorgemerkt :)


DanielSun

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Bewertung2.0Ärgerlich

Habe mich gerade durch einige Meinungen durchgelesen und ich merke der Film polarisiert, das muss er auch, wenn man Gewalt so realistisch und schonungslos zu sehen bekommt fragt man sich wo die Grenzen sind. In der Tat ist es wirklich unglaublich wieso solch ein Film kein weltweites Verbot erhält sondern frei erhältlich ist. Wo bitte ist hier die Grenze? Fernab von jeglicher Realität sind die Filme bis heute verboten und heutige Filme wie Martyrs oder A Serbian Film frei erhältlich. Eine derart offene und realistische Gewaltdarstellung möchte ich nicht sehen, die Realität ist grausam genug man muss nur um 20 Uhr die Nachrichten einschalten. Habe den Film nur gesehen um mitreden zu können und eines ist sicher die hochgeloben Kritiken hier sind absolut ungerechtfertigt. Ein Bekannter machte mich auf den Film aufmerksam: ey geil haste gesehen Martyrs voll eklig voll brutal , geilster Horrorfilm der Welt....., er kriegte sich Begeisterung kaum ein. Was ist das für ein Film von dem er und alle anderen im Internet sprachen? Der Streifen bietet wirklich absolut gar nichts ausser roher Gewalt, keine Schauspieler, keine Spannung kein Nichts. Es gilt lediglich die Grenze zu sprengen die Filme wie SAW oder Hostel vorgelegt haben. Allen Ernstes wie weit wird die Filmindustrie noch gehen? Menschen die sich an einem Film wie Martyrs ergötzen und "aufgeilen" sind für mich genausokrank wie die Macher.

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Philipp Ebert

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Der Unterschied liegt darin, dass vor allem Filme verboten werden in der die Stilisierung durch Licht, künstlerische Kameraeinstellungen und Musik so kahl und pragmatisch ausfällt, dass Diskussionen über eine evtl. Echtheit des gezeigten Zustande kommen. Siehe Cannibal holocoust oder Men behind the sun, die 120 Tage von Sodom etc.


sneebley

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Bewertung4.0Uninteressant

Völlig überbewerteter wannabe-gore! Die Handlung kann man sich pisswarm als tee über die füße kippen! Die effekte sind zwar ganz nett aber das hat man schon besser gesehen. Warum also die ganze aufregung über diesen film? Da war High Tension kompromissloser und böser als diese sesamstraßen-veranstaltung!

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Papajuna

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bereue es nicht, ihn gesehen zu haben, aber ich bin so froh, dass ich ihn nie wieder sehen muss!!!

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Kristos

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Bewertung10.0Herausragend

Also...
Ich habe mir jetzt den Film mit einem Kumpel angesehen.
Und es war krass zu wissen das die ersten 5 Minuten schon erst der Vorspann waren.
Er fing gut an und hat eine kleine Wende ab der Mitte gemacht was richtig schockierend war...
Allerdings waren die Folterszenen echt krass dargestellt und haben mir so ein bisschen Abhärtung verpasst, daher ich auf Abhärtung nur so gewartet hab habe ich auch keine Sekunde damit verschwendet wo anders hinzugucken weil einfach der Film nur einen mitreißt.
Am Ende hat der Film eine echt krasse Wende gemacht ich war so gespannt und dann kam so was...
Nun ja allerdings kann man sich jetzt über den Film den Kopf zerbrechen wie es sein könnte und man würde die Antwort nicht auf den Film finden!!!.

Der Film war im großen und ganzen alles was mein Horror Fan braucht...

Blutiges
Psychisches
Story vor allem

Daher ist dieser Film bei mir auf Platz 1 der Horror Filme gelandet echt nie einen krasseren als den gesehen!

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Mr.Film

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das war. Aufwühlend. Das war. Erschütternd. Das war. Ekelhaft. Das war. Faszinierend.
Martyrs. Ich habe mich nicht allzu viel über den Film informiert, ich wusste nur das es ein heftiger Film sein soll der auf vielen Grenzen tänzelt oder sie gar übertritt. Ich wusste das er brutal sein wird, irgendwie hab ich es mir wie "Hostel" vorgestellt. Doch auf keinen Fall darf und kann man "Martyrs" mit "Hostel" vergleichen, auch sollte der Begriff "Torture Porn" nicht zu hoch gehandelt werden, der Streifen ist eher ein flacher Vertreter des Genres. Drama. Ja, das Genre Drama finde ich viel passender. Klar, Gewalt herrscht den ganzen Film über, doch muss man auch darauf achten in welchem Kontext dieses Stilmittel steht.
Das Intro zeigt schon extrem düstere Bilder. Ein kleines Kind, überzogen mit Blut und Staub, rennt heulend und schreiend auf einem Industriegelände. Sie flüchtet. Doch vor was? Keine Ahnung. Die Geschichte des Mädchens wird erst noch aufgedeckt. Jedoch ist es nicht nur ihre Geschichte. Es ist die von vielen.
Erbarmungslos und scheinbar kaltherzig geht es weiter. 15 Jahre später. Es klingelt an der Tür einer Vorzeigefamilie. Der Vater öffnet die Tür. Der Anblick des Laufs eines Gewehrs ist das letzte was er je sehen wird.
Die meisten werden sich schon nach solchen Szenen angewidert abwenden wollen, wollen sich denken das es nur geschmackloses Vehemenz-Kino ist, das die Story nur als Gerüst dafür dient Gewaltexzesse zu zeigen. Doch dem ist nicht so. Klar, diese heftigen Szenen spielen eine sehr wichtige Rolle, doch noch wichtiger ist die augenöffnende Geschichte die dahinter steckt. Entweder man bleibt bei dem Gedanken das dies alles nur Gewaltverherrlichender, abstoßender Schrott ist, oder man öffnet sich dem Ganzen und denkt kurz darüber nach.
Die Gegenüberstellung von Gut und Böse ist in "Martyrs" unglaublich hart, ein Mädchen rettet eines dieser gepeinigten Opfer und wird daraufhin nur selber zu solch einem, es tut einem unfassbar weh bei so etwas zuzuschaun, der Gedanke "Bin ich denn wirklich auch einer dieser Menschen?" verfolgte mich die Ganze zeit über. Grauenvoll können Menschen sein. Ohne jegliche Menschlichkeit. Menschlichkeit. Sowieso ein lustiges Wort, das bis auf ein paar Ausnahmen kaum eine Daseinsberechtigung hat.
Abgesehen vom Aussagetechnischem Punkt kann der Film auch mit tollen Charakterentwicklungen punkten, man geht mit den Protagonisten ein Wechselbad der Gefühle durch, wie man so schön sagt. Nein, nicht schön. Schrecklich triffts eher. Alleine schon die Inszenierung ist Goldwert, vom einem Moment auf den anderen entwickelt sich die Nebendarstellerin zur Protagonistin, die davor im Vordergrund stehende Hauptdarstellerin wird schockierend aus dem Spiel genommen. Man darf nicht allzu viel über die Geschichte erzählen, es warten einige erschütternde Momente auf den Zuschauer. Ein intensives Erlebnis das ich noch nie so durchlebt habe.
Martyrs. Abartig? Ja. Tiefgründig? Ja.

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derschokobaer

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ich weiß nicht wie er heißt is was japanischen (also der titel is auch japanisch) hab ihn von nem kumpel bekommen..ich frag ihn mal dann schreib ichs dir ;)


Murphante

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Okay mach das mal bitte @derschokobaer: denn ich bin gespannt was schockierender sein kann als dieser Streifen ... so gut wie unmöglich so ein Meisterwerk des Schreckens zu toppen der so nah an der Realität langschrappt und so fesselnd ist wieder Martyrs ...

bin gespannt ;-)


lucas0alberto

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Bewertung6.5Ganz gut

„Der Täter ist der Film, das Opfer ist der Zuschauer, und dieser ist das Opfer, das den Täter übersteht“

Kurze Handlungsbeschreibung
Pascal Laugiers „Martyrs“ erzählt eine Geschichte, die vor 15 Jahren begann. Aufgrund eines Zeitungsartikels setzt die Geschichte fort. Die degoutante misshandelte Julie erfährt, wer seine Peiniger waren. Rachesüchtig begibt sie sich zu Ihnen.... Hinter der allein handelten Folterer verbirgt sich eine geheime Organisation, welche raren gar skurrilen Beweggründe anstrebt.

Wende, Spannung
Das Publikum wird hier in eine kognitive Spannung (Mystery-Genre) ausgesetzt. Anhand von vorenthaltenen Informationen kreiert der Regisseur während des gesamten Films eine konstante Spannung. Als nun das Publikum das Gefühl hat, er wisse nun wovon der Film handelt, wird er mit einer Wende überrascht! Als würde jemand den Bau einer Sandburg fertigstellen. Und plötzlich muss der Beobachter feststellen, dass es keine eine Sandburg ist, sondern erst den Sockel der Sandburg.

Hintergrundinfos
Dario Argento, dem „Martyrs“ auch am Ende des Abspanns gewidmet ist, könnte man als stilistisches Vorbild von Pascal Laugiers eingeordnet werden. Sein Erstlings Werk „Saint Ange“, welches im MP gar nicht enthalten ist, hat International kaum Ansehen angeregt.

Zeitgenössischer Horror
Viele MP-Mitglieder rezipieren mediale Gewalt in Horrorfilmen nicht deshalb, dass die Gewalt an sich Genuss bereitet, sondern deshalb, um solche Filme zu überstehen. Daher besteht beim Sehen von Horrorfilme einen Kitzel deren dargestellte Gewalt physisch zu überstehen – eine Art von Angstlust. In Martyrs beansprucht eine schwere Mutprobe nicht wegen der visualisierten Bilder, sondern der Film packt den Zuschauer an seinem Mitleid!

Internationales Ansehen
Martyrs folgte nicht den Trendigen Horrorkino, sondern schlägt einen ganz eigenen Weg ein. Filme wie Inside, High Tension und Frontiers oder aus Amerika stammende Filme wie Hostel und die Saw-Reihe können nicht annährend an dem qualitativen Horrorpegel wie Marterst gelangen. Mit seiner expliziten Filmkunst, erschreckenden Bildern und des Publikums eroberten Mitgefühl könnte dieser Film ein Platz neben den Klassikern des Horrors (Ekel von Polanski oder Shinning von Kubricks) einnehmen.

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lucas0alberto

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Das Buch erläutern genaueres über dieses Thema http://www.bertz-fischer.de/product_info.php?cPath=21_24&products_id=69. Ich werde es demnächst kaufen.

Quelle von „Der Täter ist der Film...den Täter übersteht“:ihttp://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MEDIEN/FernsehenGewalt.shtml


LilApple

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Oh ja, ein Film wie ein Schlag ins Gesicht.
Der Streifen verfehlt seine angepeilte Wirkung nicht, im Gegenteil, bei mir hat er sie sogar stark übertroffen, inzwischen leider eine Seltenheit dieses Genres.
All diejenigen, die sich über die dargestellte Gewalt entbrüsten, seien darauf hingewiesen, dass Filmen wie diesen ihr Ruf sehr weit vorauseilt, und man sich solche, wenn man dies nicht möchte, nicht antun muss, niemand ist dazu gezwungen. Und durchaus ist dieser Film einer derjenigen, bei welchen ich es noch am ehesten nachvollziehen kann, wenn man sich weigert ihn anzusehen. Sowas ist einfach nicht jedermanns Sache und muss es auch nicht sein. Jedoch finde ich es doch immer wieder etwas verwunderlich, wenn man dann aufgrund der (wie ich voraussetze bereits vorher bekannten grafischen Darstellung von Gewalt) unterirdisch schlechte Bewertungen abgibt, da ich der Meinung bin, dass dies allein kein Grund für eine solche ist. aber zu diesem Thema lasse ich mich lieber nicht weiter aus.

Einmal davon abgesehen, dass "Martyrs" den von mir sehr geschätzten typischen französischen Touch hat und die Darsteller (zumindest mich) auf ganzer Strecke überzeugen, fängt dieser Film den Zuschauer sofort ein, ohne langes Drumherum geht es sofort in die Thematik und eine tiefgehend düstere Stimmung über.

Storytechnisch unterscheidet sich der Film insoweit von anderen, als dass es erst dann nochmals richtig zur Sache geht, wenn man meint, die Hauptgeschichte müsste doch bereits abgegrast sein.

Meines Erachtens nach macht die Güte solcher Filme vorallen Dingen das "Nachwirken" aus, deswegen komme ich nicht drum herum dem Film die volle Punktzahl zu geben. Das Ende, die "Auflösung" mag nicht für jeden befriedigend sein, hat bei mich persönlich aber durchaus zum Grübeln angeregt und zumindest wird hier dem interessierten Zuschauer eine "annähernd plausible Erklärung" für das Geschehene geboten, auch keine Selbstverständlichkeit in diesem Genre.

Alles in allem ist und bleibt "Martyrs" einer meiner absoluten Favourites, aber eben eines ganz bestimmten Subgenres. Wer Witz, Selbstironie und Splatter sucht ist hier fehl am Platz, hier handelt es sich um einen toternsten und hart zu verdauenden Film, den man sich am besten mit einigen Gleichgesinnten ansieht, da im Nachhinein durchaus Diskussionsbedarf bestehen kann.

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HxC_Moe

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Wer Splatter sucht ist hier auch relativ richtig, auch wenn es nicht diese Art von Fun-Splatter ist, scheiße brutal ist es dennoch


adnox

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr aufwühlender, schockierender und brutaler Film

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HxC_Moe

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Bewertung9.0Herausragend

Danke, ich wollte ja eigentlich sowieso nie wieder schlafen! Wirklich, dieser Film hat mir schlaflose Nächte beschert. Noch heute krieg ich Angst im Dunkeln wenn ich ein Knacken hör und an das Inhumane Wesen denke von dem die Hauptperson (bis zur Hälfte des Films) immer wieder verfolgt wird. Bis dato ist Martyrs wohl eigentlich auch ein sehr krasser Horrorfilm, bis alles irgendwie ein wenig aufgeklärt wird und der Film eine nüchterne, sehr bittere brutale Note annimmt. Interessant an Martyrs ist dass er diese Elemente so gut und so unglaublich düster miteinander vereint. Am Anfang ist alles noch Horrormäßig und unrealistisch, aber dann wird plötzlich alles so real und noch brutaler. Martyrs ist brutal, verdammt brutal. Martyrs ist auch krank, verdammt krank. Aber das ist grade das was dem Film die Aussage verleit. Wäre er nicht so, würde er einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen wie bei mir? Martyrs arbeitet viel mit Emotion. An manchen Stellen ist der Film wirklich sehr emotional, auch gegen Ende. Für viele mag das vielleicht eine einzige Schlachtplatte sein, aber ich sehe definitiv mehr darin. Man kann richtig spüren welche Erlösung der Tod bringen muss, so bedrückend ist der Film gemacht. Wenn man durch ist, wird man einfach nur Fassunglos zurückbleiben, und dann wird man sich überlegen müssen ob das jetzt gut oder schlecht war. Für mich ist es definitiv ein sehr guter Horrorthriller, da lässt sich nichts dran rütteln. Wirklich Horrormäßig, Stimmungsvoll und unglaublich brutal + eine gute Story mit einem seltsamen Twist am Ende = Klare Empfehlung für alle Horrorfans oder Leute mit starken Nerven.

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Titan30

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Enttäuschend. Nachdem ich hier die Rezensionen für diesen Schrott durchgelesen habe freute ich mich an Halloween auf einen Horrorfilm-Abend mit meinen Neffen. Wir machen das regelmäßig an Halloween und bisher wars immer lustig weil wir keinen Horrorfilm ernst nehmen und uns oft sogar amüsieren und tw. ins lächerliche ziehen.

Aber dieser Film hat uns echt die Laune verdorben. Erstens ist er ganricht so schlimm wie hier beschrieben. Ok, es gibt ein paar Splatterszenen die etwas härter sind, aber da habe ich schon wesentlich schlimmeres gesehen. Und WO bitte ist der HORROR in diesem Film zu erkennen oder zu sehen? Was verstehen manche bitte unter Horror? Das ist höchstens ein grenzdebiler Psychothriller ohne tieferen Sinn (eher total Sinnfrei).

So enttäuscht war ich echt schon lange nicht mehr. Und der Film ist auch ein Grund warum ich mich auf diesem Portal registriert habe, um andere Menschen so gut es geht davon abzuhalten sich diesen Schrott zu gemüte zu führen. Ich kann nicht verstehen wie man, nachdem man diesen Film angesehen hat, sich danach darüber noch lange gedanken machen kann bzw. wie er zum Sinnieren einladen soll? Was ist daran interessant oder auch nur ansatzweise verstörend? Die Gewaltszenen etwa? Ja ok, aber es ist immer noch ein Film und keine Reality-Show.

An alle Zartbesaiteten Wesen die schon ein Problem damit haben wenn Sie nur einen Tropfen Blut sehen, schaut euch so Filme am besten nicht an. Und wenn ihr das schon tut dann bitte nicht kommentieren. Denn sonst meinen Horrorfans es handelt sich wirklich um einen guten Horror. Und das ist diese Mist ganz sicher Meilenweit davon entfernt.

Und ja, es gibt etwas positivies an diesem Film: Die Anfangssequenz. Da ist man noch kurzzeitig gefesselt und glaubt man hat wirklich einen guten Film im Player. Aber mit der Zeit merkt man einfach wie sich der Film in belanglosen und unötigen Folterszenen verliert, vor allem weil bemerkt man einfach die Flache und äußerst dämliche und unlogische Story.

Logik ist nämlich nicht ansatzweise vorhanden.

Ich habe den Film am 31. Oktober gesehen und könnte mich heute noch darüber aufregen.

Eindeutig 3 mal NEIN wie der mindestens so unbegabte Dieter Bohlen sagen würde.

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BeaTAmInB12

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So einen Film guckt man nicht bei nem Halloweenfilm-Abend mit seinem Neffen, sonder alleine in ner dunklen Kammer ohne Kontakt zur Aussenwelt!


HxC_Moe

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Das ist die Reaktion wenn solche Filme an die falschen Leute geraten. Hier sehen sie sie ein Musterbeispiel meine Damen und Herren! Martyrs ist nicht irgendein blöder Horrorfilm, es ist viel mehr, aber manche Leute wollen sowas nicht und dann bewerten sie gute Filme scheiße und sowas kann ich echt grade gut leiden. Meine Fresse ey


vollschwul

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Bewertung0.5Schmerzhaft

ich fand den film eindeutig zu krass und an der grenze zur geschmacklosigkeit. zugegeben steh ich nicht wirklich auf splatter aber dieser film war einfach zu schlimm und abstossend

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G0DsTylA

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich fand den film echt gut...!!
Schauspielerisch gut und auch die story gefällt mir sehr gut ich fande in auch heftig aber soo extrem fand ich ihn von der darstllung nicht aber ich fand das er wirklich unter die haut geht und er hatt mich wirklich berührt. Denn irgendwie konnte ich wirklich gut mitfühlen was ich bei vielen anderen Filmen nicht kann,überhaupt wenn sie aus dem genre kommen habe ich meist keinen bezug zu denn charakteren hier allerdings schon..!!

Hatt mich echt berührt also gebe ich 8.0

mfg G0DsTylA

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BeaTAmInB12

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Bewertung10.0Herausragend

Puh! Ein Film, schlimmer als ein Tritt von Chuck Norris.
Ich habe diesen Film eigentlich aufgrund verschiedenster Kritiken im Internet gesehen.
Da sagt man sich: "Ok ansehen kann man sich das ja mal, man kann sich ja vieles ansehen". Und wenn man ihn dann gesehen hat sitzt man (in dem Fall ich) erstmal da und es stellt sich die Frage: "Warum"? Warum machen Menschen so etwas? Warum macht man einen Film darüber? Und warum zum Teufel hab ich mir den Scheiß (ich entschuldige mich für die Wortwahl) bis zum Ende angesehen. Obwohl Scheiß in dem Fall nicht einmal Negativ gemeint ist, weil mich noch kein Film (glaube ich zumindest) so lange
beschäftigt hat wie dieser. Was hier an psychischer Gewalt gezeigt wird, ist nicht nur grenzwertig, sondern leider auch realistisch. Zumindest wenn es darum geht dass Anhänger einer Glaubensrichtung zur Durchsetzung der eigenen Glaubensvorstellungen andere leiden lassen. Wie bewertet man nun solch einen Film. Würde ich nach dem Grundsatz gehen dass ein Film unterhaltsam sein muss, müsste ich 0,0 Punkte geben, denn unterhaltsam ist an diesem Werk nichts. Sieht man das gezeigte jedoch nicht als Unterhaltungsfilm sondern als Grenzerfahrung ist eine 10,0 im Rahmen des machbaren. Ich bin mir dessen noch nicht ganz sicher und lasse den Film erstmal unbewertet. Vielleicht kommt mir noch eine gerechtfertigte Wertung in den Sinn. Öfter kann man einen Film besser nach der 2. Sichtung beurteilen, was schwierig wird, da ich nicht vorhabe diesen Film noch einmal zu sehen.

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neunundachtzig

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich reichen schon drei Buchstaben aus, um diesen Film zu beschreiben - WTF -
Nach dem relativ schnell durchgeballerten Anfang dachte ich noch: Gut, die Rache ist damit durch... un nu? Doch alles Folgende ist eigentlich nicht zu beschreiben.. möcht ich auch an der Stelle eigentlich gar nicht, denn je weniger man im Vorraus über diesen Film weiß desto besser is dat wohl. Nur so viel: Manchmal ist man froh, dass es genügend Wege gibt seine doch recht kranken Ideen in verschiedensten Medien zu verarbeiten.. was täten die Drehbuchautoren wohl sonst ;)
Fazit: Schon 'n ziemlich fieses Ding..

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