Martyrs

Martyrs (2008), CA/FR Laufzeit 97 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Drama, Kinostart 03.09.2008

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6.5
Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
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3161 Bewertungen
284 Kommentare
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von Pascal Laugier, mit Morjana Alaoui und Mylène Jampanoï

Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Martyrs

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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10.0Lieblingsfilm

Trotz der enormen Härte ist dies ein Film, den man (als volljähriger Zuschauer) gesehen haben sollte. Der die Intelligenz der Genrefans nicht verspottet und wirklich wieder eine berührende, innovative Geschichte erzählt.

Wenn so der Untergang des Kinos aussieht, sind wir gern Zeugen.

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SiameseMax: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

[...] „Martyrs“ ist ein Film, über den man eine Nacht schlafen muss, um ihn zu verarbeiten. Ein Film, der die Bezeichnung „Splatter/Gore“ eigentlich nicht verdient, geht ihm doch der ursprünglich augenzwinkernde und unterhaltsame Subtext dieses Genres komplett verloren, und gerade dieses Fehlen jeglicher Ironie macht ihn so schockierend. Jawohl, „Martyrs“ meint es ernst. So ernst, dass die Zuschauer scharenweise vorzeitig das Kino verließen und diejenigen, die es geschafft haben ihn durchzuhalten, sich fragen, warum sie ihn durchgehalten haben. Die Filmfreaks unter ihnen tun sich derweilen schwer, den Film zu bewerten: Kann man einen Horrorfilm gut bewerten, der handwerklich perfekt gemacht ist, einen aber von Grund auf abstößt? Kann man einen Horrorfilm schlecht bewerten, der mehr ist als ein Film, sondern eine, man möchte beinahe sagen, „Grenzerfahrung“ darstellt? [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Auf die Suche nach einem tieferen Sinn für all die ausführlichst auf der Leinwand zelebrierten Gewaltdarstellungen begibt sich Pascal Laugier mit seinem Film „Martyrs“. Er schildert den Leidensweg des Mädchens Anna, die von einem spirituell motivierten Geheimbund so grausam gefoltert werden soll, bis sie zur erleuchteten Blutzeugin, also Märtyrerin wird. Neben der Konzentration des Films auf die systematisch ausgeführte körperliche und seelische Zerstörung der jungen Frau ist besonders die absolute Gefühlskälte der intellektuellen Folterer verstörend. Die für das Genre typische unterschwellige Sexualisierung der Gewalt findet hier nicht statt. Der Film beginnt zwar wie ein genrekonformer Horrorfilm, gleitet aber zum Ende, wenn die Grenze des Darstellbaren erreicht scheint, in performative und abstrakte Gefilde ab. „Martyrs“ ist Frankreichs Antwort auf die von der konservativen Filmkritik als Torture-Porn gescholtenen amerikanischen Erfolgsfilme „Saw“ (2004) und „Hostel“(2005), und kann als selbstreflexiver Höhepunkt der neuen französischen Horrorwelle verstanden werden.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

J. Buttgereit

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Als Kind hatte ich eine Meerschweinchendame. Susi war ihr Name.


Henry Spencer

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Meerschweinchen sind auf jeden Fall sympathischer - bei Hasen muss man aufpassen... (siehe z.B. http://www.youtube.com/watch?v=xulXFB3-A3c)


Kubrick_obscura: CinemaForever

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3.0Schwach

Es gab im Museum für Film- und Fernsehen in Berlin ein Kolloqium zum Thema “Gefährliches Kino? Filme im Konflikt mit Gesetz, Geld und Gesellschaft”, wo es unter anderem um die Zensur von Horrorfilmen ging. Der von mir eigentlich sehr geschätzte Marcus Stiglegger ("Splitter im Gewebe" tolles Buch!) hat dort einen Vortrag über "Torture Porn", wie "Saw" und "Hostel" gehalten, um zu dem Schluss zu kommen, dass diese Filme eigentlich keine Folter-Porno-Filme sind, sondern Terror-Filme. Damit gehe ich auch zu einem gewissen Grad konform. Allerdings, Hr. Stiglegger erwähnte während seines Vortrags einen Film namens "Martyrs", den er ungern in eine Ecke wie "Saw" und "Hostel" stellen würde, weil "Martyrs" weitaus intellektueller und künstlerisch-wertvoller sei. Ich hatte den Film schon lange auf meiner Merkliste und mit einer solchen Filmempfehlung kann doch eigentlich nichts schief gehen. Gestern war es dann soweit,…

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Kubrick_obscura

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Aha!


Bint-Lilith

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Hier stimme ich auch nur der ersten Hälfte des Kommentars zu... Hostel... also echt.


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Während man im üblichen Kunstkino, auch höheren Niveaus, viel Muße hat, in Ruhe über Ästhetik, Machart und Theorie nachzudenken, ist diese Art von Gore-Horror reines Körperkino, das den Betrachter direkt packt, schüttelt, anwidert vielleicht, ihn zum Wegschauen nötigt unter Umständen, das aber, wenn man sich bis dahin ein wenig Offenheit erhalten hat, in jedem Fall mit ihm etwas anstellt, dem er sich nicht entziehen kann. Und das hat die herausfordernde Seherfahrung von Martyrs dann wieder mit allem guten Kunstkino gemeinsam.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Ein weiterer handwerklich ordentlicher Horrorfilm aus Frankreich, der durch ein paar dramaturgische Schlenker verzweifelt versucht seinen Folterporno-Charakter zu vertuschen. Seine Auflösung ist letztlich aber noch ärgerlicher als vergleichbarer US-Scheiss wie Hostel. Martyrs zeigt 90min sinnlose Gewalt und leidende Frauen um am Ende einen religiösen Spin zu bekommen, der vielleicht als Gag eines Kurzfilms funktioniert, aber nach derartig episch gezeigtem Leid einfach nur ärgerlich ist. Auch wenn Martyrs mit den Formalien des Dramas und Arthauskinos kokettiert, bleibt er doch nur ziemlich grausige und freudlose Exploitation, die ähnlich unansehbar ist wie Die 120 Tage von Sodom - ohne allerdings dessen inhaltliche Komplexität zu erreichen. Ich werde den Verdacht nicht los, das sich der französische Horrorfilm grade in der Pubertät befindet und um jeden Preis schocken will - so sieht also Horror aus, von Leuten die mit Depardieu und Eric Rohmer aufwachsen mussten. Sadistische heiße Luft, die unterm Strich aber auch so gar nichts substanzielles zu sagen hat, ganz egal wie gut sie gespielt ist...

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Vasco

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Nur Folter zeigen ist nur dann besser, wenn es um die Folter an und für sich geht.
Dieser Film vermittelt mir, dass es eben um denn religiösen Plot geht und nicht um die Folterszenen. Darum hat meiner Meinung nach der Macher dieses Films nichts verstanden.
Unendlich lange Folterszenen die man auch auf ein Minimum hätte reduzieren können wäre hier angebrachter gewesen.
Ich hab mich einfach genervt :-(


nilswachter

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Batzmann hat absolut recht. Diesem Film Substanz zu attestieren kommt einem schlechten Witz gleich.


Evie: www.inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Horrorfilme, die ich je gesehen habe. Der Film grenzt sich ganz klar von den anderen franz. Filmen ab, wie Frontiers oder Inside, hier ist die Gewalt nicht Zweck zum Mittel sondern hat eine Funktion. Ein Horrfilm, der so in die Tiefe geht ist fast einzigartig.
Absolute Empfehlung, aber anschauen auf eigene Gefahr :D!!!!

Dann hab ich noch eine Super Kritik in einem Forum gelesen, was genau den Inhalt bzw. die Bedeutung des Filmes beschreibt unbedingt lesen:(von mistajericho)

"Der Film beginnt ja eher wie ein Rachefilm und bietet eine gnadenlose Racheszene im Haus der Familie. Die Szene ist gut gemacht, da sie keine Kompromisse eingeht.Generell hält sich der Film überhaupt nicht an gewisse Regeln. Der Junge wird nicht geschont und die Tochter auch nicht. Hier bekommt die ganze Familie die Wut der Protagonistin Nr.1 zu spüren. Für manchen sicherlich schon verstörend zu sehen, wie die Familie hingerichtet wird. Der Film vollzieht dann aber einen…


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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Fakt ist, dass die schonungslosen Gewaltdarstellungen in Verbindung mit der depressiven Unerträglichkeit des Drehbuchs und der eindringlichen Atmosphäre ein grausames Endprodukt ergeben, das den Zuschauer in einer nie dagewesenen Form direkt und nachhaltig ins Mark trifft. Martyrs ist überraschend vielseitig, überraschend clever, überraschend inspiriert - einfach überraschend stark. Und da verzeiht man dem Film auch einen kurzen Leerlauf vor dem großen Finale.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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9.0Herausragend

Vielleicht nicht der beste, sicher nicht der schönste, aber ganz sicher der beeindruckendste Film des Jahres. Kein Horrorfilm, sondern ebenso eine Studie wie eine Versuchsanordnung über Schmerz, Sehnsucht und Erlösung; aber auch die maximal erschreckendste Zuspitzung einer Gesellschaft voller Dutrouxs, Priklopils und Mario M.s - Laugiers Film erreicht so die Unerträglichkeit von Pasolinis SALO und darf auch auf demselben Niveau diskutiert werden. Wer hier mit Punktewertung und "Härtegrad" anrückt, sollte auf einen anderen Planeten umsiedeln.

Laugiers Regie ist absolut fehlerlos. Daß er seinen Film im Abspann Dario Argento widmet, ist eine viel zu große Ehre für den gefallenen Italiener. Auf der visuellen wie auch und vor allem der akustischen Ebene ist MARTYRS schlicht meisterlich. Vor allem aber ist es ein Film, den man erlebt und nicht nur sieht, man leidet, fühlt die Pein in jeder Szene und durchlebt tatsächlich ein Martyrium. Und hat Bilder im Kopf, die vermutlich nie wieder weichen werden.

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okami6

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danke :)


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Und sie will einfach nicht abbrechen. Die Rede ist natürlich von der Welle französischer Genrefilme, die derzeit den Horrormarkt überfluten und so schnell auch kein Ende zu nehmen scheinen. Der neueste Coup unserer Nachbarn: Martyrs, weniger ein Film als eine Grenzerfahrung, die einer Mutprobe gleichkommt. So sehen es zumindest etliche gorehounds, die den Film schon im Vorfeld abfeierten und dessen Veröffentlichungspolitik deren Rezeption nur weiter unterstreicht. Senator hat sich mit dem Kauf des Filmes wohl wahrlich keinen Gefallen getan, denn bereits Frontière(s) zeigte jüngst, dass die FSK beziehungsweise deren Juristen alles andere als begeistert sind von dieser gigantisch großen Welle. Doch alle potentiellen Käufer, die das Ganze auf dem FFF oder anderen Festivals verpasst haben, können aufatmen, denn Senator bringt den Film im Vertrieb über Österreich auf DVD, wie gerade erst bekannt wurde. Doch warum genießt die frankokanadische Koproduktion den Ruf einer Tour de Force, eines Filmes, an dem sich die Geister scheiden? Um es mit einer Metapher gleich vorwegzunehmen: Es wird heißer gekocht als gegessen, das macht Martyrs deutlich.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.0Geht so

Sind wir mal ehrlich: MARTYRS ist ganz fauler Budenzauber. Ich lasse das ganze "To-Hard-To-Alive" und "Sickest-Movie-Ever"-Gedöns jetzt einfach mal im Regen stehen und gehe ganz nüchtern an die Sache ran. Die erste Hälfte ist wirklich großartig. Nein, nicht verlesen, großartig. Die Inszenierung lässt keine Wünsche offen. Schnell, spannend, nervenzerrend und einleuchtend. In Rund 10 Minuten ist das Feld abgesteckt, sodass sich Pascal Laugier schnell um das Wesentliche kümmern kann. Dabei bleiben die Motive weitgehend plausibel - ob richtig oder falsch sei dahin gestellt, das lässt auch der Film offen - und stellenweise sogar erschreckend einfühlsam. Überhaupt ist MARTYRS durch und durch depressives Leidenskino. Bis hierhin. Doch dann macht der Film einen spürbaren Schnitt. Die Kamera ist nicht länger mittendrin, sondern nur noch stiller Beobachter. Der 2. Akt des trockenen Franzosen wirkt schrecklich aufgebläht, so als hätte man hier einen brauchbaren Kurzfilm unnötig aufgeblasen. Und ich verstehe einfach nicht was den Mann geritten hat. Er lässt sämtliche Motive fallen, verliert sich in gefährlichen Folterwiederholungen, die nur deshalb eingebaut wurden, um sich ein Alleinstellungsmerkmal zu sichern. Ja, MARTYRS ist grausam, er ist die visuelle Annäherung an physische Ausnahmesituationen. Gerade in Verbindung mit dem unglaublich lästigen Sekten-Plot aber auch tot peinlich. MARTYRS tauscht das Rachedrama gegen ein bedeutungsschwangeres Gewaltexperiment und ist letzten Endes deshalb auch weder Fisch noch Fleisch und gerade auch wegen seines Größenwahns im letzten Drittel auf Grund gelaufen. Von mir gibt es ein leises Achselzucken. Den Karren kilometertief in den Sand gefahren.

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Kommentare (273) — Film: Martyrs


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weishuhn.tobias

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist einfach nur Hammer. Allein die story ist sowas von abgefahren das ich schon verstehen kann, das so mancher normalo Kinobesucher eher abgeschreckt ist. ist auch ok, der film ist nicht für jedermann. Aber ihn deswegen verteufeln? Wer nisch will muss ihn nicht schauen.

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BuzOr

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Bewertung2.0Ärgerlich

Habe ihn aufgrund des großen Hypes angeguckt. Ziemlich kranker Scheiß. Menschen versuchen mit ziemlich pseudowissenschaftlichen Methoden das Sein nach dem Tod oder die Schwelle von Leben und Tod zu ergründen. Doch die Erkenntnis ist niederschmetternd. Das ist so ziemlich die Handlung.
Kommt mir ein weg vor,wie eine Sekte,die versucht die Dinge in der Welt,die sie nicht versteht, mit hirnverbrannten Methoden zu "erforschen".
Unterhaltsam ist der Film nicht,er ist krank,ekelig und Menschen verachtend. Man guckt ihn sich aus Neugier an,schämt sich danach ein wenig und fragt sich wer sowas verfilmt :D.

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Penseur

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es geht um Lucy, die als Kind von einer Sekte gefangen gehalten und misshandelt wird, aus Gründen die im Verlauf des Films erklärt werden. Nach 15 Jahren will Lucy nun, mit Hilfe ihrer Freundin aus Kindheitstagen, Rache an ihren Peinigern nehmen und stürmt dabei mit einer Pumpgun das Haus einer ihrer Peiniger. Ab diesem Zeitpunkt, sieht man viel Blut, Gewalt und harte Szenen. Der Film ist sehr atmosphärisch und beklemmend. Die ganze Zeit wird eine gewaltige, furchteinflößende Grundstimmung erzeugt. Auf jedenfall ist er nichts für zarte Gemüter und Menschen die Gewaltdarstellungen wie bei den Hostel Teilen, oder den Saw Teilen brutal und hart finden. Denn diese Menschen werden bei diesem Film höchstwarscheinlich verachtend und schockiert wieder ausschalten. Denn im Gegensatz zu den meisten bekannten Hollywood Horrorfilmen wie den beiden genannten (Hostel, Saw u.s.w), hält Martyrs bei den Gewaltdarstellungen mit der Kamera voll drauf und zeigt Gewalt in seiner rohen, schrecklichen Art und Weise. Ich finde ihn deswegen auch so gut, denn er verherrlicht Gewalt nicht, sondern zeigt sie so wie sie sein sollte, nämlich abschreckend und furchteinflössend. Und furchteinflössend ist bei einem Horrorfilm, meiner Meinung nach, sowieso eine gute Zutat. Allerdings wird er nicht jedermanns Geschmack sein, zumindest nicht denen die sich zu sehr an Hollywood Horrorfilme gewöhnt haben.

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lina.lenz.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe den Film vor etwa einem Jahr gesehen, doch kann ich mich noch bestens an ihn erinnern. Was für mich bei einem "Horror" untypisch ist, da mich die meisten einfach kalt lassen. Dieser Film jedoch nicht. Ich finde, dass er alles andere als ein 08/15 Horror ist, denn dieser Film erzählt eine Geschichte und in gewisser Weise von der Angst vorm Tod! Ich fand die Stroy zwischen durch so einnehmend und auch traurig, dass mir tatsächlich die Tränen gekullert sind. Ich finde, dass das ein Horror mit Tiefgang ist.

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Hyperion00731

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Bewertung5.5Geht so

Der Film begann wahnsinnig gut mit toller Handlung und super Atmosphäre.
Aber gegen Ende triftete der Film in unterirdischen, ekelhaften, perversen B-Schund ab, der einem den gesamten Mageninhalt nach oben stülpt ohne irgendeine Story oder Niveau.
Schade! Sehr viel ungenutztes Potenzial.
Cast: 6/10
Story: 4,5/10
Bild: 5/10
Ton: 8/10
Unterhaltungswert: 5/10
=28,5/50
=57/100
=5,5/10

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Poor Boy

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz schwer diesen Schocker zu bewerten.Wer grundsätzlich auf Gewalt/Terror und Folterfilme steht wird ihn wohl lieben.Es ist ein hoffnungsloser Film über die menschlichen Abgründe.Die letzten 30 min sind auch der Grund warum ich mit meiner Bewertung nach unten gehe.Denn die erste Stunde gefiel mir recht gut,weil es sich da um einen reinen Rachefilm handelt.Drastisch in den Bildern,brutal,blutig aber man kann es als Horror Fan gut sehen und nachvollziehen.8 Punkte bis dahin.Aber dann verlässt mich der Film und geht eine andere Richtung,die des Märtyrer Todes.Nur das das nicht freiwillig geschieht.Was das arme Mädchen jetzt erleiden muss nachdem sie eingesperrt und angekettet wurde ist nicht mein Ding.Auch wieder schwer zu erklären,weil mir der Schocker Inside richtig gut gefiel,und der endet ja auch drastisch.Schade das Martyrs zum Schluss hin diesen Richtungswechsel vornimmt.

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Hartigan85

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Schade, dass er bei dir nicht so gut funktioniert hat.


Poor Boy

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Hätte sie überlebt,wäre entkommen und hätte ihre Peiniger gekillt sehe das anders aus.


Hartigan85

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der ebenso verschrien wie gefeierte Skandalfilm „Martyrs“ vom französischen Genrehoffnungsträger Pascal Laugier aus dem Jahr 2008 ist ein Grenzen auslotender Psycho-Horrorschocker der Spitzenklasse!
Die erste Stunde des Films ist an Intensität, Atmosphäre und Grausamkeit kaum zu überbieten und gehört wohl mit zum Besten, was man jemals in diesem Genre zu sehen bekommen hat. Nach diesem großartigen Beginn und Mittelteil lässt der Film leider gegen Ende etwas nach. Vor allem die mir unendlich lange vorkommende Folterszene schien mir unnötig in die Länge gezogen und in ihrer ausufernden Brutalität etwas zu viel des Guten, auch wenn der Regisseur sicher genau dies beim Publikum erreichen wollte. Seine „Schlag in die Fresse – Wirkung“ verfehlt der Film jedenfalls zu keinem Zeitpunkt. Genau genommen packt Laugier den Vorschlaghammer schon direkt zu Beginn aus und legt ihn danach bis zum Abspann nicht mehr zur Seite. Man fragt sich permanent „Warum? Warum nur?“ Schlussendlich ist die Antwort darauf ebenso erschütternd und sinnlos wie eine Folter im Allgemeinen.
„Martyrs“ wurde von Laugier grandios inszeniert und spielt auch handwerklich in der ersten Liga mit. Es ist ein sehr polarisierender Film, den ich mittlerweile schon 3 Mal gesehen habe. Nach der ersten Sichtung vor 4 Jahren direkt nach Veröffentlichung konnte ich dem Streifen anfangs noch nicht so viel abgewinnen. Doch ich gab ihm noch eine Chance und mit jeder Sichtung hat er dazu gewonnen. Für mich knapp vor „Inside“ und „High Tension“ der stärkste Vertreter der in den letzten paar Jahren verstärkt aufkommenden und äußerst kompromisslosen Terrorfilm-Welle aus Frankreich.
Zartbesaitete sollten jedoch definitiv die Finger von dem grausamen und beängstigenden „Martyrs“ lassen. Denn „Martyrs“ ist ein sehr, sehr böser Film. Hier gibt es keine Hoffnung, Schmerz und unfassbares Leid bestimmen dieses Biest von Film. Allen anderen, vor allem Genreliebhabern kann ich diesen Film nur empfehlen, auch wenn er wie bereits erwähnt, extrem polarisiert. Gesehen haben sollte man ihn dennoch, danach kann jeder für sich selbst entscheiden, ob dieser blutig-brillante Schocker etwas taugt oder ein Fall für die Tonne ist…

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Lorun

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Mutants - Du wirst sie töten müssen @ Poor Boy!! ist mir grad noch spontan eingefallen... hab den irgendwie gut in Erinnerung, allerdings ist der nicht mehr wirklich auf der selben Schippe :o


Tyler.Fincher

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Sehr treffender Kommentar! Hab den vor paar Jahren gesehen als er raus kam. Seit dem nicht mehr. Müsste ich glaub noch mal sehen. War nach der Erstsichtung so fertig, dass ich erstmal 10 Folgen "Friends" angeschaut hab! :D


EasyPauly

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Bewertung9.0Herausragend

GenreKlassiker!! Bitte mehr davon!!

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maximilian.ebker

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Wie nennt man denn das Genre?


EasyPauly

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Horror meeets Hate vielleicht!!


Mil82

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Bewertung6.0Ganz gut

So ganz kann ich weder die über allen Maßen positiven Lieblings- wie die total negativen Hassfilm-Wertungen nachvollziehen. Martyrs ist ohne Frage ein harter Film mit sadistischem Inhalt, welcher aber der Geschichte geschuldet ist und in dem Zusammenhang Sinn ergibt. Da gibt es weitaus schlimmeres.
Andererseits ist er bei weitem kein Augenöffner. Die Story ist unverbraucht und interessant umgesetzt, die Darsteller agieren gut. Das wars dann aber auch.

Insgesamt ein guter Film, der mMn zu unrecht verteufelt wie hochgelobt wird.

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EasyPauly

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" Die Story ist unverbraucht und interessant umgesetzt, die Darsteller agieren gut. Das wars dann aber auch." Was braucht eine Horrorfilm denn mehr??


Fantomas64

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film spaltet die Gesellschaft. Die einen werden ihn schrecklich sadistisch nennen. Aber das ist meiner Meinung nach falsch. Man sollte sich auf die Botschaft des Films einlassen. Es handelt sich hier um ein Gesamtkunstwerk mit erstaunlich dunkler, deprimierender Atmosphäre und hervorragenden weiblichen Hauptakteuren. Hier spielen keine netten Mädels, sondern knallharte Überlebenskünsterinnen die Hauptrolle. Ich habe bisher keinen Film gesehen, der so aufrüttelt wie dieser. Wenn man den Sinn des Films erkennen will, muss man etwas mehr Gehirnschmalz investieren. Man kann getrost unterschiedlicher Meinung sein, aber ich habe bisher nichts Vergleichbares in einmem anderen Film gesehen. Gratulation an die französischen Macher. Mein Gott, minutenlang saß ich regungslost vor dem Abspann und konnte mein "Glück" kaum glauben!!

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Optimus Daim

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dem Film ist nichts mehr hinzuzufügen als es einige meiner Vorredner schon getan haben die diesen Film in allen seinen Facetten verstanden haben.
Der ganze Film war echt nicht einzuordnen in welcher Richtung er geht. Aber als es dann Klick macht, und die Gedanken anfangen zu rattern wurde mir echt anders.
Viele von uns kennen und Lieben andere Filme die im ähnlichen Bezug dazu stehen was Opfer und Gewalt betrifft.

ABER DAS?

Großes Kino. Ganz großes Kino.

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Deathpool

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Martyrs der Anfang lässt tief schlucken,ein Zeugnis der Grausamkeit und der verletzten Unschuld.

Sein Mund zuckt ungläubig,die Augen brennen Verzweiflung ins Herz, dann endlich bricht meine Wahrheit in sein Gesicht.

Martyrs sucht seltsame Wege im Horrorgenre,genau genommen gibt er nicht mal eine Richtung vor.
Der oft völlig überstrapazierte und deplatzierte Begriff Torture Porn findet auch hier nur geringe Anwendung.
Vielmehr ist der Film eine Reise ins Unterbewusstsein und dabei kratzt er heftig an den Nerven.
War er am Anfang noch schizophrenes Drama ist er plötzlich ein Alptraum aus Gefangenschaft,Isolation und menschenverachtender Gewalt.
Sowohl physisch als auch psychisch schlägt das ganze derb auf den Magen.

Wenn dann am Ende das Unfassbare greifbar wird kann man nur erahnen welch krankhafte Phantasie dahintersteckt.

Niemand will mir glauben,niemand will es sehen.
Mein Körper ist eine fleischlose Hülle und in den Augen funkelt Erkenntnis.

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DonChris

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Für mich einer der krassesten Psycho-Horror-Filme die ich kenne. Geniales Ding.


Haschbeutel

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Schöner Kommerntar!


CHF

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Menschenverachtende sadistische kranke Scheisse.

Und selbst das ist noch beschönigend formuliert.

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CHF

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Nein, es ist nichts neues, aber es macht schon einen Unterschied, ob es sich um allgemein verstandene Fiktion handelt, oder ob man da seine kranken Fantasien in einer realen Welt ausleben möchte:)


DonChris

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Auf jeden Fall ist der Film extrem. Ich finde ihn dazu noch spannend und weil nicht viele Filme dieses Genres diesen Spagat schaffen finde ich ihn sogar gelungen. In den meisten Filmen dieser Art werden ja die Körperteile völlig zusammenhangslos abgetrennt und diese sind dann meist auch recht vorhersehbar und unspannend. Aber ich weiß genau was du meinst und lasse deine Meinung vollkommen gelten ;)


stizza

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Bewertung9.0Herausragend

omfg ist das ein geiler film, am anfang war ich kurz davor den film abzubrechen, weil es mir wie ein standarthorrorwerk vorkam, am ende habe ich sogar den kompletten abspann angesehen, um den film mit den gezeigten bildern und der chilligen musikuntermalurng sacken zu lassen

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dopodynamite

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Bewertung2.0Ärgerlich

Finde es sehr interessant wie unterschiedlich dieses "Kunstwerk" hier beurteilt wird, ich bin zwar der Meinung dass ich ein Anrecht darauf hätte die Produktionsfirma dieses Films zu verklagen, da sie mir 97 wertvolle Minuten meines Lebens gestohlen haben, jedoch trägt dieses Risiko leider jeder Film mit sich. Völlig in Ordnung und verständlich, dass bei so einem Schund die Meinungen weit auseinander gehen und darüber kontrovers diskutiert wird, dennoch kann ich diesem Film einfach nichts Gutes abgewinnen und auch wenn ich finde, dass viele Kommentare zu dem Film schön und durchdacht geschrieben sind und mögliche Interpretationsversuche bieten, bin ich jedoch davon überzeugt, dass das mehr für die Eloquenz, Intelligenz und Fantasie der moviepilot User spricht, als für den Film an sich und dessen Macher, deren Intention meiner Meinung nach eine ganz andere war.

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sevenseals

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Bewertung1.0Ärgerlich

So ein Scheiß muss man echt nicht schauen. Sadistische Phantasien kranker Regisseure.

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FordFairlane

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eher das der Drehbuchschreiber oder, der Regisseure filmt dieses nur.


yaqwerdx

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Bewertung7.5Sehenswert

Jetzt ist es so weit, habe den Film auch gesehen. Ganz guter Streifen, liegt meiner Meinung nach schon über dem durchschnittlichen Horrorzeug das sonst so gedreht wird. Sicherlich nicht der absolute Schocker wie er manchmal bezeichnet wird, obwohl ich die Uncut- Version sah, dafür gibts aber auch ein Bischen mehr Story als bei anderen Genrekollegen. Gut an der Geschichte ist, dass die ganze Story erst eher zum Schluss aufgelöst wird, das macht die Sache spannender, soll jetzt nicht heißen dass man sein Denkorgan wahnsinnig anstrengen muss, aber man sollte zumindest etwas aufpassen;)

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Silv1

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Bewertung5.0Geht so

So, endlich habe ich Martyrs gesehen. Muss sagen die erste Stunde war ziemlich fesselnd, gute Atmosphäre, düster und ziemlich heftig. Aber als diese Leute anfingen das Mädchen zu foltern verkommt der Film zum sinnlosen Torture Porn ohne Aussage. Sorry Leute, aber von einem Meisterwerk ist der Film meilenweit weg. Dafür ist das Ende einfach zu schwach.

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Hyperion00731

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Du sprichst mir aus der Seele.


DeutschePraezision

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

hey, ich habe mal ein paar Fragen an einige Film-Fans!
Vorsicht enthält Spoiler

Ich sah den Film heut das erste mal (lieh ihn mir aus der Videothek aus, hey ich dachte der ist auf dem Index )???

alsoooo... ich hatte SEHR hohe erwartungen,
gegen Mitte des Films gab ich aber die Hoffnung auf, dass diese noch erfüllt werden...
Doch wirklic, sie wurden erfüllt!!
Ich fand das Ende (den letzten Akt usw) wahnsinnig kreativ und irgendwie machte alles plötzlich einen Sinn.
FAST alles...
nun meine Fragen

-Die eltern mit kindern zu Anfang
in wie fern standen die in Zusammenhang ?
also WIESO halfen die damals mit bei diesen Machenschaften ?
Irgendwie wurde das nicht aufgeklärt, auch nicht wieso die kinder hatten usw.

-Das konkrete Ende hab ich nicht ganz verstanden. Die enthäutete Frau lag nun da im halben Jenseits und berichtete der alten Frau was sie gesehen hatte.
Wurde nun konkret aufgeklärt was sie sah?
(kann ja nix weiter schlimmes gewesen sein, die Alte Dame erschoss sich ja anschliessend.

SPOILER-ENDE

Echt guter, aber grausamer Film!
Toll durchdacht und enthält anders als erwartet Überraschungen.

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jannick.duderino

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Ich habs so interpretiert, dass die alte Dame einen Massensuizid verhindern wollte. Der Gedanke gefällt mir sehr gut.


DAWE265

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Widerspricht sich, meiner Meinung nach. Das war ja scheinbar schon sowas wie ein Geheimbund, immerhin machen die das schon seit Generationen und investieren dementsprechend auch gut darein und das alles mit dem Leid der Mädchen, die sie foltern. Warum sollte sie dann auf einmal so eine humane Ader haben und ihre "Freunde" retten?

Wie schon gesagt, die machen das seit Jahren und das was sie der alten Frau zuflüstert, ist nach so langer Zeit für sie nicht zufriedenstellend und daher der Selbstmord, auch vielleicht sich nicht die Blöße zu geben den anderen gegenüber. Dahingehend tendiere ich nach 3-4x gucken.


Illuminaten

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kunst!!

Es gibt wahrlich nur wenige Filme die einen derart intensiven Eindruck bei mir hinterlassen haben.
Dies ist ganz sicher kein Film für die breite Masse, Hype-Filme gibt es wahrlich genug.
Es sind eher diese Ausnahmefilme, die auch nur für die Leute gemacht werden, die sie verstehen, wie z.b.: High Tension, Die Klasse von 1984, Tesis, Funny Games, Menschenfeind oder Hard Candy.

Dieser Film besticht durch seine Klarheit und extremen Realismus.
Ein Film der unter die Haut geht und das nackte Grauen zeigt.

Er ist unglaublich spannend, extrem extrem, mitreissend und brutal, ebenso regt die Story sehr zum nachdenken an, ein Film der wirklich alle Grenzen sprengt, wie viel Arbeit die Schauspieler hatten kann man sich nur schwer vorstellen ...
Genauso sind die Wendungen mehr als schockierend sowie man immer weiter schauen will und gespannt wartet was als nächstes passiert!!
Auch die Kernaussage von dem Film ist heftig, ja da muss man halt mal seinen Grips anstrengen!!
Genau wie Natural Born Killers, Hellraiser oder Tanz der Teufel ist der Film revolutionär!!

Mit solch "legendären" Filmen wie The Hills Have Eyes, Eden Lake, The Last House On The Laft, Hostel oder SAW ist er überhaupt nicht zu vergleichen, ebenso nicht mit den menschenverachtenden Frontier's....

Die Filme: Inside oder I Spit On Your Grave könnte man hier als Vergleich angeben, die ebenso aufrüttelnd und die Frage des moralisch vertretbaren vertiefen...

Dies ist halt mal kein dummer Teeniehorror, wo jeder weiss was als nächstes passiert, er vertieft 2 Aspekte ganz wesentlich: Glauben und Fanatismus.
Er ist aber noch viel mehr als das, er führt uns vor Augen wie es um unserer Gesellschaft bestellt ist und wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Er hält uns einen Spiegel vor's Gesicht und zeigt uns den Wahn, dem wir fast alle anheim fallen, starker Tobak ich weiss!

Es gibt natürlich auch Filme die man meiner Meinung nach nur einmal schauen kann z.b. "Cannibal - Aus dem Tagebuch eines Kannibalen" oder "Die 120 Tage von Sodom" aber dieser Film ist derartig dicht, packend und düster in Szene gesetzt, einfach brillant!!
Ich sehe den Film immer Mal wieder gerne, es ist einfach diese einmalige authentische Atmosphäre und diese hoch intelligente völlig überreizte abgedrehte Art und Weise, das kann man gar nicht in Worte fassen...

einfach Kunst!!

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