Pontypool - Radio Zombie
Pontypool (2008), CA Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Drama
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431 Bewertungen
39 Kommentare
Keine ?
von Bruce McDonald, mit Stephen McHattie und Lisa Houle
Der Radio-Moderator Grant ist ein Urgestein und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Eines Nachts, er ist gerade auf Sendung, erfährt er, dass sich ein tödliches Virus in der Stadt Pontypool ausbreitet. Er verschanzt sich mit seiner Crew im Sender, die einzige Verbindung nach draußen ist das Radio. Ihre einzige Möglichkeit, die Welt vor der totalen Vernichtung zu bewahren ist ihre Sendung, in der sie die Menschen warnen. Sie wissen aber nicht, wie lange sie sicher sind. Wird das Virus in das Gebäude eindringen?
Cast & Crew
-
Bruce McDonald
-
Stephen McHattie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grant Mazzy
-
Lisa Houle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sydney Briar
-
Georgina Reilly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laurel Ann
-
Hrant Alianak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Mendez
-
Rick Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ken Loney
Regie
Schauspieler
-
Tony Burgess
- Genre
- Thriller, Horrorfilm, Drama
Drehbuch
Filmdetails Pontypool - Radio Zombie
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Trailer zum Film Pontypool - Radio Zombie

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Kritiken (8) — Film: Pontypool - Radio Zombie
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenEin sehr erfrischender Horrorfilm aus Kanada, der eine absurde Idee zumindest in der ersten Hälfte glaubwürdig und konsequent verpackt. Denn die Verweigerung, über weitere Strecken des Films die Bedrohung nicht zu zeigen, sondern nur als Radioübtragung zu beschreiben, erzeugt ein klaustrophopisches Gefühl, das denen der in der Radiostation eingesperrten Protagonisten gleicht. Sobald das Studio überrannt wird, verliert der Film zwar sein Alleinstellungsmerkmal und verstoplert sich etwas in seiner Erklärungsnot. Jedoch hat mich das neugierig auf das Buch zum Film gemacht, in dem die Ursache hoffentlich etwas eleganter erklärt wird.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenAuf seine Weise zieht „Pontypool“ das Zombie-Genre aus der Sackgasse, was einen hohen Verdienst darstellt. Andererseits ist es gar kein Zombiefilm, sondern vielmehr eine sinnbildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kommunikation und Redefreiheit. Ein kleines Ausnahmewerk ist dieser kammerspielartige Thriller so oder so. Reizvoll ist, wie der Schrecken (oder naja, sagen wir die Beklemmung) sich nur im Kopf des Zuschauers abspielt, wobei fast nur mit Musik nachgeholfen wird. Der restliche Horror besteht aus Hören und Reflektieren, Gesichtsausdrücke lesen und interpretieren. Die passend ausgewählten Identifikationsfiguren halten einen während dieses gemäßigten und untypischen Filmrezepts bei Laune. [...]
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenWarum erfreuen sich Zombie-Filme eigentlich so dauerhafter, wenn nicht gar wachsender Beliebtheit? Böse Zungen meinen, das läge daran, dass die tumbe Masse der Bevölkerung einen fortgeschrittenen Grad an Degeneration erreicht habe und somit innerlich mit der Thematik resoniere! Wie dem auch sei: Pontypool ist - zumindest in großen Teilen - anders als der durchschnittliche Zombiestreifen: Der wesentliche Plot spielt sich kammerspielartig innerhalb einer provinzialen Radiostation ab, doch der Clou liegt in der (fiktiven?) Art und Weise der viralen Übertragung bzw. Infektion. Der Filmemacher hat sich hier nicht nur bei Norman Mailer (im äußerst starken Intro) bedient, sondern wohl auch bei Richard Dawkins' Memetik ...
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenPontypool ist vor allem eins: Talk Cinema. Ein Radiomoderator spricht, und wir sehen ihm dabei zu, sehen noch sein Umfeld und seine Kolleginnen, aber es ist vor allem seine Stimme, also die von Stephen McHattie, die die Wahrnehmung bestimmt. Im Keller einer Kirche hat sich die kleine Radiostation des kanadischen Pontypool eingerichtet, und der neue Moderator hat seinen ersten Tag, während es draußen offenbar zu seltsamen Ereignissen und Unruhen kommt.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenPONTYPOOL ist eine gewitzte Variation des Zombiegenres, deren fantastische erste Hälfte im Voraus alles wett macht, was die zweite womöglich verbockt. Wer späte Enttäuschungen schlecht verwindet, sei hiermit mild gewarnt; wer partielle Brillanz dem durchgehaltenen Mittelmaß indes vorzieht, umso deutlicher angespornt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEin wunderbares kleines Kammerspiel mit allerhand sehr klugen und innovativen Spielereien. PONTYPOOL, der Quasi-Zombiefilm, ist am Ende nichts anderes als eine lupenreine Allegorie auf die Macht der Worte und deren Wirkung. Es ist eine kleine Meisterleistung, wie es der Film schafft einen enormen Suspense zu kreieren in dem er uns meistens das gefilmte Bild verweigert. In diesen Momenten zählt und wirkt einzig und allein das gesprochene Wort. Im letzten Drittel wird die Handlung zwar zunehmend konfuser, doch auch hier beweist PONTYPOOL echte Außenseiterqualitäten in dem er sich gekonnt auf ein sicheres Ufer rettet. Insgesamt nicht nur ein fieser Chiller, sondern eben auch eine (stellenweise nicht ganz so genaue) Stilisierung von Meinungsaustausch, Redefreiheit und dem gesprochenen Wort als Wurzel allen Übels. Definitiv einen Blick wert.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenKlaustrophobischer Zombie-Schrott, der an frühe und überaus miese John-Carpenter-Flicks erinnert: schlechte Schauspieler, unglaubwürdige Figuren, mehr als nur merkwürdige Infektionswege und die Gibberish-Haiku-Immunisierung ist einfach nur lachhaft. „Pontypool“ weiß in keiner Weise zu unterhalten und bietet im Rahmen des Low-Budget-Zombie-Genres viel zu viele Logiklöcher, dramatisch schlechte Dialoge und definitiv zu wenige Zombies.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGut besetztes und bedacht inszeniertes Kammerspiel, das ein klassisches Zombieszenario aus neuer Perspektive angeht und einen originellen, wenn auch nicht vollauf überzeugenden Infektionsweg aufzeigt. Die humorvolle Herangehensweise lässt kleinere Längen und Logikfehler verschmerzen. Sehenswert.
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Kommentare (31) — Film: Pontypool - Radio Zombie
Kommentar schreibenaburn 2011/12/19 01:31:48
Kommentar löschenIn meinen Augen völlig überbewertet. Auch wenn man sich drauf einlässt, so besteht der Film dennoch nur aus pathetischem Gerede, dem so einiges an Sinn fehlt ...
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metroid 2012/01/07 22:18:48
Antwort löschenStimme ich zu! Es wird zu lange in diesem Radiostudio rumgehangen, bis wirklich mal was passiert.
Und diese Anrufe bei dieser Pappnase aus dem "Helicopter" machen die Sache auch nicht besser.
Üffes Müffes 2011/12/14 08:22:08
Kommentar löschenAlso "Zombiefan" ist es immer schwer annehmbare Filme zu finden. Die meisten Perlen gibt es nur in der Literatur oder in Form von Audiobooks. Und so hat mich dieser Film wirklich überrascht, auch wenn er gerade aufgrund seiner sehr speziellen Entschlüsselung der Handlung nicht jedermanns Sache sein sollte. Der Film überlässt einiges der Fantasie und das ist genau mein Ding. Werde ich mir auf jeden Fall nochmal anschauen...
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DerDude_ 2011/11/05 15:24:05
Kommentar löschenHallo
hier spricht DerDude_ vom MP Sender
Machen sie es sich bequem und lauschen sie ein wenig meinen filmischen Impressionen.
Werfen sie mal einen Blick nach draußen : Es ist verdammt Kalt im Filmgeschäft geworden. Hier ein Remake ,da eine Fortsetzung und da noch ein 0815 Action Film und hier noch ein paar schnulzige Vampir Romanzen.
All diese Genres hat es hart getroffen. Aber am härtesten hat es den Horrorfilm erwischt.
Ich meine, die Zeiten von Carpenters Halloween und Cravens Scream sind vorbei. Jetzt wollen wir dumme und substanzlose Torture Porns sehen. Und die ,die das nicht aushalten ,gehen in noch billigere Kamera / Geister Filme mit billigen Buh Momenten.
Ich denke, ich werde mit dieser Aussage einigen vor den Kopf stoßen, aber ich nehme keine Gefangenen. Zudem werde ich mit dieser Aussage einigen von euch aus der Seele sprechen. Doch umso erfrischender ist es ,das es noch irgendwo gute und interessante Horrorfilme gibt ,wie dieses Exemplar hier : Pontypool ,aus dem großem Nachbarn der USA. Zwar wird der Film Gorehounds nicht gefallen ,aber wer seine Freude an richtiger Spannung hat ,kommt hier auf seine Kosten. Was Pontypool so interessant macht ,ist das die im Film besprochene Apocalypse ,sowohl dem Zuschauer ,als auch den Prontagonisten nur durch wörtliche Übertragungen vermittelt werden. So findet quasi ein Weltuntergang im Off statt. Diese Tatsache sorgt dafür ,das der Zuschauer nie mehr oder weniger weiß ,als die Prontagonisten und wir somit perfekt mit dem Film verbunden sind. Auch die spannend und höchst verängstigende Atmophäre verhindert jegliches Aufkommen von Langeweile. Jedoch empfehle ich strikt den englischen Orginalton. Und außerdem empfehle ich den Abspann bis zum Ende anzusehen.
Gut ,das war DerDude_. Wir hören uns in meiner nächsten Sendung wieder und ich würde mich freuen ,wenn sie das nächste Mal wieder einschalten ;)
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BigDi 2011/09/06 11:30:43
Kommentar löschen"Sticks and stones may break my bones, but words..."
Deswegen heißt es "Kopfkino" und deswegen heißt es "Horror". Die ersten Minuten geben bereits die Richtung an: "Pontypool" ist nicht bloß ein spannendes Kammerspiel, es ist auch - gar vor allem - ein hypnotischer Trip, unheimlich irrational und unheimlich beunruhigend. Es ist ein Film für die späte Nacht, wenn man zu müde, um die Prämisse hinterfragen zu können, aber noch nicht müde genug, um das Werk mit seinem eigenen Unterbewusstsein zu vermischen. Dann entfaltet "Pontypool" seine volle Wirkung und seine filminterne "Logik", die der eines Traumes ähnelt, sorgt für eine lange anhaltende Gänsehaut. Einzigartig, mutig und rauschhaft. Der deutsche Untertitel "Radio Zombie" ist nicht nur blöd, sondern in einem gewissen Rahmen auch irreführend.
Wer die Grundidee faszinierend findet, dem sei das Buch "Lullaby" von Chuck Palahniuk ans Herz gelegt, welches glücklicherweise einen Ticken nachvollziehbarer ist.
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slangbanger! 2011/09/06 15:44:12
Antwort löschenMacht definitiv Lust auf mehr.
SiameseAlex 2011/09/22 17:57:31
Antwort löschendanke für den buchtipp!
lieber_tee 2011/08/10 17:21:28
Kommentar löschenHörspiel als Film, absurdes Sprachtheater, dadaistisches Filmexperiment, Medienkritik, politische Satire, apokalyptischer Zombiefilm für denkende Zuschauer. Schräger, verwirrender Mind - Fuck.
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Jenny von T 2011/07/23 20:10:12
Kommentar löschenSehr innovativer, intelligenter und kurzweiliger Horror-Thriller, der beinahe ohne jegliche bildliche Darstellung von Gewalt auskommt und von vorne bis hinten zu überzeugen weiß. Ein wenig durchgeknallt zwar, aber definitiv mal was anderes. Man muss sich eben drauf einlassen.
Unbedingt auch den Abspann bis zum Ende verfolgen! :-)
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Broda 2011/07/23 22:23:36
Antwort löschenSchön Schön, das dem auch mal einer aus meiner Freundes Liste hier gesehen hat! ;) Und Sogar Gefallen hat.
Jenny von T 2011/07/31 23:46:39
Antwort löschenViel mehr Leute sollten diesen Film sehen!
KazViPo 2011/07/08 02:06:29
Kommentar löschenSo ein billiger Film.... kaum Effekte... Ein Indy der bodenlosichkeit.... Dachte ich zu mindest als ich auf Play drückte.... Vergleicht man die englische und die deutsche Tonspur.... so eine geniale Synchro für ein Indy hab ich noch nie gehört... Zurück zu meinem Filmabend: Hab mich auf ein tristes B-Movie gefreut.... Radio Zombie lässt nichts anderes vermuten... ich wurde gefläscht... schon wenige minuten als Grand Mazzy (geniale Synchro auch in deutsch (selten)) seine Sendung startet, kann man kaum auf hören zu zuhören, Effekte? Drauf geschissen... der Film schafft es ohne Schnörkel eine der artige Spannung aufzubauen (nur durch Radio-durchsagen) dass einem vor Spannung die Pulsadern platzen... PURER INSTANT-KUTL!!!
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filmschauer 2011/07/01 23:03:01
Kommentar löschenManchmal kann auch nur das gesprochene Wort schon Angst einflößen. Bruce McDonalds Horrorbeitrag "Pontypool" ist einer der Kandidaten, welche man sich doch so gerne wünscht in diesem Genre. Ein irgendwie origineller Film, der mit begrenzten Mitteln einiges herausholen kann. Die Idee hinter der Gefahr, die hier aufgrund ihres schrägen Charakters nicht verraten werden soll, produziert auf eine Art ein Kopfkino, was man in der Form selten serviert bekommt. Die meiste Zeit befindet man sich nur auf der Radiostation und leidet genau am Informationsdefizit wie die Beteiligten. Die vermittelte Gruselatmosphäre und die aufkommende Spannung, die die Arbeitsroutine eines Senderteams immer mehr beiseite schiebt, machen "Pontypool" trotz kleinerer Längen zu einem lohnenswerten Schmankerl aus Kanada.
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HomerJ 2011/06/14 12:26:53
Kommentar löschenlangweiliger Zombiefilm, der irgendwie gelungen wirken will, mich aber in keiner Art und Weise fesselt... Spannend ist er auch nicht
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metal1bob 2011/05/21 17:33:28
Kommentar löschenViele hier haben schon das richtige Wort gefunden, um Pontypool passend zu umschreiben: "Erfrischend!" Der kanadische Horrorfilm macht vieles anders und beleuchtet das Zombie- bzw. Infiziertenthema mal ganz anders. Das Radiourgestein Grant ist mit seiner Chefin und seiner Assistentin in der Radiostation, um eine - nach seinem Verhältnis - gewöhnliche Morgensendung zu produzieren. Was in der Außenwelt Schreckliches und Chaotisches passiert, erfährt der Zuschauer ebenso häppchenweise wie die Protagonisten selbst, als Dritter ist man den Charakteren nie voraus. Aus diesem Ansatz entwickelt sich ein überraschend intelligenter Horrorfilm mit "wenig Blut und viel Raum für Fantasie", wie es Arte vor der Ausstrahlung treffend bezeichnete. Glücklicherweise lief der Film auf Arte, so konnte ich mich an der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln erfreuen. Das war in diesem Fall sicher förderlich für die Unterhaltung, baut man hier doch extrem viel auf Wortspiele und die englische Sprache im Allgemeinen als tragendes Storyelement. Ohne die deutsche Synchro zu kennen empfehle ich also dringend den O-Ton, wenn möglich. So bekommt man dann einen klugen, spannenden und an den richtigen Stellen humorvollen Film mit weit mehr psychischer denn physicher Grausamkeit.
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Finnigan 2011/05/18 10:57:21
Kommentar löschenHui, was hab ich denn da für ein Schmankerl entdeckt!
Das war ja mal sehr erfrischend!
Vor allem die erste Hälfte ist richtig stark! Was da an Atmosphäre aufkommt...genial!
Der Zuschauer weiß immer nur genauso viel wie die Protagonisten, wir befinden uns ebenfalls nur in der Radiostation und erfahren auch nur häppchenweise Informationen etwa durch die Telefonanrufe.
Mit zur Atmosphäre bei trägt auch Stephen McHattie mit einer unheimlich guten Radiostimme! Ich weiß nicht, inwiefern da in der deutschen Synchro etwas verloren geht. Hab aber gelesen, dass die Stimme von Hugh Laurie im Deutschen McHattie synchronisiert hat, und die ist ja auch sehr intensiv.
Die "Auflösung" ist schon sehr abgefahren. Auf der anderen Seite wiederum auch mal was anderes, also originell. Muss man selbst entscheiden, ob einem das gefällt oder nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig ists schon. Aber wenn dann so ein guter Film bei rauskommt, dann darf man gern auch so etwas leicht Abgefahrenes sich erdenken
Die letzte halbe Stunde baut dann qualitativ etwas ab und die Auflösung ist schon recht "weird", ingesamt ist das aber ein wirklich richtig gelungener Film, der vor allem in der ersten Stunde mit einer unheimlich dichten Atmosphäre aufwarten kann
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freakualizer 2011/04/12 12:34:26
Kommentar löschenNachdem ich den Streifen ein zweites Mal gesehen habe, bekommt er noch eine Aufwertung, die Punkte betreffend. Bis auf die Anfangsszene spielt sich der komplette Film in den Räumlichkeiten des Radiosenders ab und man bekommt die eigentliche "Apokalypse" lediglich durch die Berichte Filmcharaktere vermittelt, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut, im Gegenteil, sie steigert sich ständig. Untermalt mit atmosphärischer Musik, zwei, drei witzige Ideen hinzu und fertig ist ein kleines, feines Kammerspiel, das es verdient "ausgezeichnet" zu werden. Bis auf eine Szene bekommen wir auch kein Blut zu sehen. Mal ein erfrischend anderer Film des Genres.
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mikkean 2011/04/10 18:09:23
Kommentar löschenWenn es diese Woche ein Fernseh-Highlight gab, dann war es "Pontypool", eines dieser kleinen, feinen Schmuckstücke, die ein ausgelutschtes Genre immer wieder mal preisgibt. Und dabei ist für diesen trefflich geschriebenen Film die Bezeichnung Zombie-Streifen, genau wie der deutsche Titel-Zusatz, eher eine Beleidigung. Denn Bruce McDonald gewinnt mit spärlicher Besetzung, eingeschränktem Schauplatz und vielen ungewohnten Old School-Tricks dem Horror-Szenario "Menschen drehen durch" viel neues ab. "Pontypool" überrascht zunächst mit dem Dreh, das kleine Team der Morgen-Sendung von Grant Mazzy live miterleben zu lassen, wie ihre kleine abgeschnittene Gemeinde zum Ground Zero der vermeintlichen Zombie-Apokalypse wird. Aber anstatt hier auf bemühte und lächerliche Splatter-Effekte zu setzen, besinnt sich der Film auf die Stärken von Ur-Vater Romero und schraubt das Gedärm-Zerfleddere auf Null und dreht die Spannungs-Schraube dafür umso höher. Ja, hier darf man sich mal an "Night of the Living Dead" erinnert fühlen, ohne dass weite Teile bloß geklaut werden. Damit gelingt McDonald eine Dichte, die zuletzt auch George A. Romero bei der Darstellung von Bericht-Erstattern, die eine solche Katastrophe dokumentieren, nicht zustande bracht. Das Schildern, mit massenhaft Infizierten und schaurigen Tönen als Untermalung bringen die Beklemmung umso vieles realer rüber als grässliches Make-Up. Natürlich braucht es da auch tolle Darsteller, die uns für den Verlauf von neunzig Minuten fesseln können und die hat "Pontypool." Der Film wird zur großen Stunde von Stephen McHattie, einem jener Schauspieler, die über drei Jahrzehnte immer wieder am Rande in kleinen Rollen auffallen. Und die sich scheinbar nur so in Produktionen wie "Watchmen" oder "2012" verirren. Aber das macht nichts, denn McHattie ist für den Moderator Mazzy wie geboren. Ich kann mir nach Genusses des Films keinen anderen für die Rolle vorstellen. Auch seinen beiden weiblichen Mit-Spielerinnen Lisa Houle und
Georgina Reilly kann man wirklich nichts negatives zuschreiben. Gar nichts, bei diesem kleinen Reißer stimmt es einfach und so soll es sein. Und ist es leider nicht so oft, aber das ist ein anderes Thema. Hier soll es mal ganz um die Glanz und Glorie für Pontypool" gehen, die allein für die gnadenlos gute Idee gerechtfertigt ist, einfach die Sprache als Ursprung allen Übels zu nutzen. Was wiederum ein Argument für den Genuss dieses Schmankerls in seiner Original-Fassung wäre, denn hier kommen der Missbrauch simpelster Worte und das irrwitzige Entgegensteuern in Form von Französisch und dem Verdrehen der Bedeutung von Begriffen am besten rüber. Was soll ich sonst noch sagen? Vielleicht, dass es heute noch möglich ist, ein abgenutztes Thema wie "Zombie-Infektionen" in spannende Konzepte zu packen und durch glaubhafte Figuren tragen zu lassen. Mit viel Humor und vor allem einen der besten Schluss-Gags überhaupt, der eigentlich gar keiner ist, sondern ein echtes Geschenk an den Zuschauer. Zumindest, weil wir uns zu oft viel zu schnell und unnötig von so tollen Charakteren trennen müssen. Der Roman zum Film heißt "Pontypool changes everything" - wäre toll, wenn das noch Folgen fürs Genre hätte.
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derschokobaer 2011/04/10 13:52:31
Kommentar löschenPontypool macht Spaß, Pontypool macht Angst, Pontypool überzeugt mich auf ganzer Linie.
Dieser Film versteht es eine düstere,spannende Atmosphäre zu erzeugen die einen an den Fernsehschirm fesselt und ist auch nie langweilig oder zu langatmig.
Man kann nicht viel zu diesem Film sagen, außer das es mal nach langer Zeit ein guter "Zombie"film ist. Außerem ist die Ursache des Viruses so bescheuert, dass es schon wieder lustig ist.
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Haxow 2011/01/19 05:59:40
Kommentar löschenschöner kleiner film mit viel spannung. innovativ und durchgeknallt. genau das richtige für mich.
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Vincent_Vega 2011/01/19 00:47:32
Kommentar löschenFür einen Radiomoderator und seine beiden Mitarbeiterinnen wird es an diesem Tag ein sehr langer Moderations-Morgen. Denn wie eben bekannt wurde hat es eine Explosion im Krankenhaus gegeben. Hunderte von Menschen sind tot. Die verbleibenden Lebenden fallen übereinander her und sie scheinen sich gegenseitig Körperteile mit ihren Zähnen herauszureßen. Und wir sind Live auf Sendung...
Pontypool ist ein großartiger, klaustrophobischer, innovativer Kammerfilm!
Er ist deswegen so großartig, weil er den Zuschauer dazu zwingt, teil an dem Film zu haben. Denn ohne die Mitarbeit des Zuschauers würde der Film gar nicht funktionieren.
Ich kann auch versprechen, dass jeder am Ende dieses Filmes einen anderen Film gesehen hat.
Der Film spielt in einer Radiostation (und nur in der Radiostation). Man sehnt sich regelrecht als Zuschauer danach einmal raussehen zu können, um sich ein Bild davon zu machen, was wirklich vor sich geht. Alles was man als Zuschauer durch den Moderator der Sendung und Anrufern hört, wird man in seinem Kopfkino visuell nachstellen. So ist der Zuschauer so gut wie nur auf einen Sinn beschränkt, dass zuhören - und analysieren des Gehörten. Er ist also auf seine eigenen Gedanken und Bilder, die in seinem Kopf entstehen, angewiesen.
Auch erzählt der Film davon, dass das Meiste, das unser Weltbild erschaffen hat durch Medien entsteht. Wir sind auf sie angewiesen, um nach draußen zu sehen. Deswegen weiß auch niemand, wie es zum Beispiel in Kriegsgebieten aussieht bzw. wie viel Realität durch die Medien nicht viellecht auf der Strecke geblieben ist, es sei denn man war selbst vor Ort.
Am Ende bleibt eben nur das Wort und nicht unbedingt die Realität.
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Hauserfritz 2011/01/05 14:30:07
Kommentar löschenGute Schauspielerische Leistung und ein dezenter Inhalt. Leider finde ich aber sonst nicht mehr viel positives. Langweilige Story, null Action, kaum Spannung oder gar gruselige Szenen. Reiner Psychoterror, der aber meiner Meinung nach misslungen ist.
4.5/10
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stuforcedyou 2010/09/21 12:40:10
Kommentar löschenDer plumpe Untertitel "Radio Zombie" irrt. "Pontypool" ist ein manchmal etwas zu bockiger aber jederzeit spannender Thriller im Gewand eines Kammerspiels, der fast komplett auf Splattereffekte verzichtet und die Bedrohung als meist unsichtbarer und ganz und gar irrationale Gefahr darstellt, die sich langsam aber sicher von den Straßen der Stadt in den kleinen, lokalen Radiosender schleicht. Zugegeben die Erklärungen die der Film den Zuschauer auftischt sind eher mau, aber sie werden zumindest so verpackt, dass sie recht smart daherkommen. Dies alles macht aus der kanadischen Produktion keinen wirklich großen Film aber eine nette Abwechslung im Zombie-Einerlei ist "Pontypool" auf alle Fälle.
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spanky 2010/04/20 18:05:41
Kommentar löschenSelten intelligenter Lowbudget-Film, der in seiner beengenden Kammerspielatmosphäre alles aus dem alten Spannungsschwamm herausquetscht. Mir persönlich allerdings im Abgang zu intellektuell für einen Zombieschocker.
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alanger 2010/04/20 18:11:21
Antwort löschen"im Abgang zu intellektuell" muss ich mir merken:)
Dr.Hasenbein 2010/02/21 16:40:48
Kommentar löschenPontypool ist, das muß man mal sagen was anderes!
Eher wie ein Hörspiel als ein "Horrorfilm" aufgebaut.
Denn der Zuschauer sieht fast den ganzen Film über nur drei Leute in einer Radiostation und hört wie die Hauptdarsteller was passiert.
Das ist endlich mal was anderes!
Trotzdem wird man nach einer Weile ungeduldig und will eigendlich endlich wissen was los ist.
Denn die Protagonisten hinterfragen einfach zu wenig WAS denn eigendlich um sie herum los ist.
Und dadurch kommt der Film leider zu langsam voran.
Aber gegen Ende lichtet sich das Bild ein wenig und wir sehen auch mal eine Hand voll anderer "Personen"!
Ich bin ein sehr großer Hörspielfan, aber wie gesagt, sind mir die Hauptdarsteller manchmal einfach zu dumm.
Trotzdem schafft es der film einen in seinen Bann zu ziehen und an den Lippen von Grant Mazzy zu hängen.
Wer wie ich die typischen Horrorfilme einfach nicht mehr sehen kann weil es einfach IMMER wieder das gleiche ist der sollte hier mal ein Ohr riskieren!
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