Zu Listen hinzufügen

Submarine

Submarine (2010), GB/US Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 17.11.2011


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.6
Kritiker
35 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5
Community
1533 Bewertungen
69 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Richard Ayoade, mit Noah Taylor und Paddy Considine

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. In Submarine muss Oliver Tate (Craig Roberts), ein verschrobener Teenager, mit vielen Problemen gleichzeitig fertig werden. Auf der Beliebtheitsskala seiner Mitschüler belegt er die untersten Plätze, die schöne Jordana (Yasmin Paige) hat sein Herz gestohlen und die Ehe seiner Eltern lief auch schon mal besser. Der altkluge Oliver schmiedet also so manchen Plan, um seine Mutter (Sally Hawkins) vor einer Dummheit mit ihrem neuen Nachbarn und ehemaligen Geliebten (Paddy Considine) zu bewahren. Und dann will auch noch seine Angebetete, die Angst um ihren kranken Vater hat, irgendwie beeindruckt werden. Dabei hat Oliver seine ganz eigenen Ansichten darüber, wie die Welt funktionieren sollte und sein Verständnis von Mitgefühl treibt ihn mitunter zu bizarren Handlungen.

Richard Ayoade, bekannt als schrulliger Maurice Moss aus der BBC-Serie The IT Crowd, lieferte mit Submarine sein Regiedebut, das 2011 auf der 61. Berlinale seine Premiere feierte. Die von Ben Stiller produzierte Coming of Age-Geschichte überzeugte sowohl Kritiker als auch Publikum. Unter zahlreichen Bewerbern für die Besetzung der jungen Hauptdarsteller konnten sich die Filmneulinge Craig Roberts und Yasmin Paige durchsetzen. Der Cast wird durch etablierte Darsteller wie Sally Hawkins und Paddy Considine komplettiert.

  • 37795279001_921687242001_th-921679076001
  • 37795279001_802812587001_th-802785751001
  • Submarine - Bild 5990945
  • Submarine - Bild 5990931
  • Submarine - Bild 5990917

Mehr Bilder (18) und Videos (4) zu Submarine


Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: Submarine

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Es geht hier um Liebe, das erste Mal, Gefühle, Berührungen, Nähe, Herzschmerz und die Familie. Ein blasser Außenseiter, schräg, eigenwillig und doch so unendlich sympathisch, der die Dinge im Leben entdeckt, die wirklich wichtig sind. Und ein Mädchen, das sich von Idioten beeindrucken lässt, sich vor Gefühlen und Romantik versteckt, aber ihr Herz Stück für Stück öffnet, ohne es zu merken. Das wird uns so britisch, skurril, sarkastisch und liebevoll erzählt, dass man sich dem Charme des Films einfach nicht entziehen kann. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Joeyjoejoe17

Antwort löschen

Da fehlt vor allem ein Herz! So einen wunderschönen, aus dem Leben gegriffenen Film, der einen immer und immer wieder mit diesem Gefühl, das du beschreibst, zurücklässt, kann man nur lieben.
Aber das kommt mit Sicherheit noch :)


SoulReaver

Antwort löschen

Wer weiß :) Toll ist er ja. Aber obs zum LIEBEN reicht. Wer weiß, wer weiß..:)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Endorphin. Überall Endorphin.

„Wieso magst du Filme?“

Das werde ich hin und wieder wirklich gefragt.

„Weil manche Filme etwas auslösen, was unbeschreiblich ist. Ein undefinierbares Gefühl. So wie <Submarine>. Schau ihn dir an.“

Das werde ich das nächste Mal antworten, obwohl ich weiß dass dieses Gefühl individuell ist. Ich kann es nicht teilen, selbst wenn ich es auf Facebook finden würde.

Lieblingsfilm. Voll und ganz. Vom Beginn bis zum letzten Atemzug des Abspanns.

Einfach nur spaßigmelancholischkreativbewegend. Wie gesagt: Lieblingsfilm. Mit ganzem Herzen.

33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Fabes

Antwort löschen

Genau das gleiche habe ich auch gespürt :)


Uli Kunkel

Antwort löschen

Unterschrieben.


Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Die hübsch bebilderte Geschichte von der ersten Liebe und erstem Liebeskummer schafft es, das Herz des Publikums zu treffen, bleibt insgesamt jedoch eher an der Oberfläche, was das zwar romantisch-offene, aber auch relativ nichtssagende Ende unterstreicht. „Submarine“ ist trotz Anspruch an die Andersartigkeit weit entfernt von einer Revolution und leidet im fortgeschrittenen Verlauf unter kleinen Durchhängern, bleibt aber eine sympathische, gut nachzufühlende Komödie mit einigen tollen Einfällen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Flibbo

Antwort löschen

Danke, ebenso!


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Der Brite Richard Ayoade versteht sich hervorragend darauf, Wort und Bild so zusammenzuführen, dass jener trockene Witz entsteht, für den seine Landsleute berühmt und berüchtigt sind - Unterstatement inklusive. Auf die Schwärze, die damit oft Hand in Hand geht, verzichtet er jedoch - und setzt stattdessen auf eine aufregende Optik, nachdenkliche Songs von Arctic-Monkeys-Frontmann Alex Turner und viel Herz.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Das hat alles viele wahrhaftige Momente, allerdings auch eine gewisse Schwerfälligkeit. [...] Das hat mehrere Gründe. Zum einen der veränderte Ton des Films, der nach seinen recht drolligen Anfängen immer mehr auf Krisen und Ernsthaftigkeit setzt, ohne diesen Elementen hundertprozentig zu trauen. Zudem kann man dem Film und Ayoade eine gewisse Hipsterattitüde nicht absprechen, die bisweilen ein wenig zu selbstverliebt und prätentiös wirkt [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Kloppo09

Antwort löschen

Aber der Soundtrack ist Genial!


Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[S]elbstreflexiven Esprit versprüht Submarine in einem fort, und auch Olivers Geschichte lebt von feinem, selbstironischem Humor, ohne dabei je ins Platte abzugleiten. Bei der Betrachtung seiner Figuren übt sich Ayoade vielmehr in Ruhe und Understatement, in einer wunderbaren Unaufgeregtheit, die alles ganz unspektakulär und darum umso glaubwürdiger erscheinen lässt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

"Submarine" ist ein Film zwischen Kino-Nostalgie und Videoclip-Spielerei, der sein Genre nicht neu erfindet, aber wegen seiner schrulligen Figuren, seiner Musik und seinen optischen Spielereien unbedingt sehenswert ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian Ihle: taz Christian Ihle: taz

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Regisseur Richard Ayoade wurde durch seine Rolle als Computer-Geek in IT Crowd bekannt und präsentiert mit “Submarine” seinen ersten eigenen Kinofilm – der ihm fabelhaft gelungen ist. Ein wunderbares Drehbuch, eine hervorragende Besetzung sowie ein eigens dafür geschriebener Soundtrack von Alex Turner (Arctic Monkeys) tun ihr Übriges.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Die amüsante, von skurrilen Figuren bevölkerte Coming-of-Age-Geschichte überzeugt durch gute Darsteller, eine erfindungsreiche Bildgestaltung und ein mitreißendes Erzähltempo, auch wenn der humorvolle, mitunter recht makabre Blick auf die Widrigkeiten des Erwachsenwerdens eher an der Oberfläche bleibt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Ayoade, der britische Komiker, dem mit der Adaption von Joe Dunthornes Roman von 2008 ein beeindruckendes Filmdebut gelingt, vermischt Fröhlichkeit und Boshaftigkeit mit trockener Brillanz.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Der Film fängt die Grausamkeit der Schulzeit und die verschiedenen 'Typen', die die Schule hier und da bevölkern gekonnt ein. Aber er ist eher niedlich als clever, eher zärtlich als romantisch und verspricht mehr als er halten kann.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt... Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

„Submarine“, das Spielfilmdebüt des 31-jährigen Comedians und Musikvideo-Regisseurs Richard Ayoade, ist an der nicht unbedingt malerisch gefilmten walisischen Küste angesiedelt und in seiner skurrilen Anmutung deutlich britisch. [...] Craig Roberts und Yasmin Paige als Oliver und Jordana sind authentische Sonderlinge, Sally Hawkins als Olivers zauberhaft verklemmte Mutter und Noah Taylor als dessen kauziger, depressiver Meeresbiologenvater sind in ihrer Zerbrechlichkeit anrührend. Vielleicht wirkt „Submarine“, wie sein Protagonist, ein wenig zu schlau. Seinem Charme schadet das nicht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kammerer: der Standart D. Kammerer: der Standart

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Submarine, und das bereitet einiges Vergnügen, ist ein Film, der in jedem Moment genau weiß, wie er seine Zuschauer mit seinen nicht immer liebenswürdigen Figuren versöhnen kann.
Aber - und das ist der Moment, an dem ein kritischer Einwand formuliert werden muss - ausgestellte Smartness alleine kann einen auch etwas ratlos zurücklassen, vor allem, wenn der Film die potenziell wahren Dramen (Ehebruch, Hirntumor) letztendlich am fernen Horizont, im Blick übers Meer watteweich abfedert.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan Volk: film-dienst Stefan Volk: film-dienst

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

«Submarine» spielt in einer nicht näher bezeichneten, nostalgisch eingefärbten Vergangenheit, erzählt aber von den «ewigen», stets aktuellen Dingen des Lebens: Familie, Schmerz, Vergänglichkeit, Liebe. Lustig und sanft, lakonisch und quasselnd: ein wunderbarer Film.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Submarine ist nicht wirklich bewegend, abgesehen von der extrem zur Schau gestellten Traurigkeit und Einsamkeit jeder einzelnen Hauptfigur. Im Kern funktioniert sie wie eine Komödie und ist weit entfernt von jeglicher emotionaler Realität. [...] Trotzdem ist der Film berührend, süß und vor allem sehr lustig.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

In einer der zärtlich-humorvollen Szenen tragen die jungen Liebenden Plastiksonnenbrillen mit herzförmigen Gläsern. Durch eine solche betrachtet auch Regisseur und Drehbuchautor Richard Ayoade seine tragisch-trübe und trotzig-tröstliche Handlung: Pechschwarz vom bitterbösen Humor ist seine (Welt)Sicht, doch dafür immerhin umrahmt von Romantik.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Submarine ist eine mit schwarzem Humor angereicherte Coming-of-Age-Story. Die Darsteller, allen voran die Junggarde, sind toll und die Situationskomik ist umwerfend. Ein richtig toller Indiefilm mit Herz und mit einem wunderschönen Soundtrack von Arctic-Monkeys-Sänger Alex Turner. Leider hatte man Ende nicht ganz den Mut, konsequent zu bleiben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

„Submarine“, der erste Kinospielfilm des bisher vor allem als Fernsehregisseur bekannten Briten Richard Ayoade, ist ein wohltuend lakonisches Coming-of-age-Movie. Das Allerbeste daran ist Hauptdarsteller Craig Roberts mit Pilzkopf, Parka, Pickel und tiefbraunen Samtaugen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Volker Mazassek: programmkino.de Volker Mazassek: programmkino.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Zweifellos fängt der Regisseur mit seiner sehr eigenen Erzählweise elegant das Leiden und die schwierigen Umbrüche im Leben seiner jugendlichen Helden ein, erliegt aber manchmal deren Hybris. Ayoades visuelle Einfälle wirken bisweilen so, als wolle er zeigen, wie gut er ist. Aber ein paar Kranfahrten, Zooms und Splitscreens weniger hätten seinem Film gut getan.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Nicht die originellste Coming of Age-Story, aber dennoch eine sehr skurril und sehr englisch, respektive walisisch erzählte Story über das Erwachsenwerden und die erste große Liebe. Die Darsteller sind eher sympathisch, als schön und Meilen entfernt von den geleckten US-Kollegen. Der Soundtrack ist großartig stimmungsvoll und die Küste von Swansea bildet den passenden optischen Background, der die innere Melancholie und jugendliche Unsicherheit wie den Hang zum großen, prätentiösen Drama widerspiegelt. Als Geistesverwandter von Adrian Mole und Nick Twisp kann Oliver Tate durchaus überzeugen und wenn er mit seiner Freundin Freundin zusammen Dinge anzündet, sich selbst Super 8-Erinnerungen erschafft oder elaborierte Todesphantasien durchspielt, ist das eigenständig genug um davon abzulenken, dass die Themen natürlich universell sind und wir diese Teen-Angst schon dutzendfach gesehen haben. Letztlich funktioniert der Film auch eher darüber wie er die Story erzählt, als darüber was er erzählt. Besonders erwähnenswert neben den jungen Hauptdarstellern auch Noah Taylor, als dauerdepressiver Vater und Sally Hawkins als Olivers Mutter.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (24)


Kommentare (45) — Film: Submarine


Sortierung

Setric

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Herrlich skurril.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

natedb

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Als "Indie-Perle" und berührendes "Coming-of-Age-Filmchen" wurde er angepriesen. Also "Indie" ist er ja, ein bisschen zu sehr sogar für meinen Geschmack, denn der Stil wirkt hier zu keiner Zeit ehrlich oder glaubwürdig, vielmehr aufgesetzt und kalkuliert, absichtlich auf "komisch" getrimmt, um eine Tiefgründigkeit vorzugaukeln die nicht existiert. Die Handlung folgt keinem neuen Muster, was nicht weiter schlimm ist, allerdings ist der Film Drehbuchtechnisch und in seiner Charakterisierung zu gewollt, sodass ich den Protagonisten ihr vorgebliches Anderssein nicht abkaufte.
Und obwohl ich eigentlich ein Fan von Melancholie bin, war mir auch die ganze "Oh,-die-ganze-Welt-scheint-unterzugehen,-aber-keiner-checkt-weshalb-also-#yolo#-Stimmung" zu rigoros umgesetzt und ließ mich infolgedessen relativ kalt.
Gut gemeint ist der Film ja, Potential für ein gutes Drama birgt er auch, aber die Geschichte wirkte auf michzu gekünstelt tragikomisch und der Funke ist bei mir nicht übergesprungen, sodass ich "Submarine" im Großen und Ganzen als eher anstrengend empfand.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Prechtl

Antwort löschen

Das ist das Problem, wenn Indiefilme zu sehr Indie sein wollen. Wobei ich Submarine ja noch nicht gesehen habe.


natedb

Antwort löschen

Ja, hier fehlte mir einfach die Ehrlichkeit.


Caroline Schönsee

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

niedlicher britischer independent movie

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

based_god

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oliver Tate erobert die Herzen im Sturm. "Submarine" ist teilweise leichte und teilweise sehr traurige Kost, die den Zuschauer trotzdem mit einem guten Gefühl entlässt. Bitte mehr solche Liebesfilme!

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Gertrude4

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Edward mit den Scherenhänden" spaziert durch "die fabelhafte Welt der Amelie".

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

milfhunter

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Von Anfang bis Ende Perfektion, danke.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

WZRDOnTheMoon

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was habe ich nur für ein Gefühl nach diesem wundervollen Film? Ich kann es, beim besten Willen nicht beschreiben. Seit einer geschlagenen Stunde sitze ich vor dem Computer, lasse zum gefühlten zehnten mal leise den Soundtrack von Alex Turner im Hintergrund laufen und überlege, wie ich den Film deuten, finden, lieben, ... oder einfach "verarbeiten" soll. Letzten Endes habe ich mich für meinen ersten Gedanken entschieden, meist ja die richtigen.
Ich glaube "Submarine" kann einigen begeisterten und teilweise auch mitfühlenden Zuschauern durchaus mehr geben als manch anderer erwartet. Da geht es viel um Außenseiterrollen, um die erste große Liebe, um (zu lösende) Eheprobleme, um Trauer, um den Tod, um Hoffnung, um Verzweiflung, um Fehler, .. und um Verzeihen, um glücklich sein, um "Erwachsen werden".
Aufgrund von so vielen, gut dargestellten und verschiedenen Wegen, Phasen & Szenen, die wohl eine enorm breite Menge ansprechen, ist "Submarine" ein Film, der zum nachdenken drängt, der vielleicht an selbst erlebte Szenarien erinnert, oder der einen einfach letzten Endes ein Stückchen glücklicher macht.
Exzellente Jungschauspieler und gute Nebendarsteller, sowie ein passender Soundtrack & schöne Szenen sowie Bilder erledigen obendrein ihr übriges..

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

KonTaicho

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"Submarine" schafft es, seine im Grunde doch sehr tragische Geschichte mit einer für den Zuschauer erträglichen Leichtigkeit und einer Prise tragikomischem Salz in der sonst doch sehr existenziellen Suppe zu servieren.

Die Protagonisten sind allesamt großartig, allen vorran Vater und Sohn. Die Metapher der "Submarine" ist logisch und nachvollziehbar und dürfte dem ein oder anderen doch sehr bekannt vorkommen ( Zumindest hoffe ich das für mich . _. ^^ ).

Beethovens Mondscheinsonate passt hier wunderbar, da sie mit ihrer schweren und psychedelischen Melodie das Herumtrudeln in den Gezeiten des Lebens wunderbar wiederspiegelt.
Wirklich böse sein kann man in "Submarine" eigentlich niemandem, da jeder seine eigenen Probleme und Beweggründe vorzuweisen hat. Der Vater ist seiner Melancholie verfallen, die Mutter sehnt sich nach Liebe und Nähe, die Freundin kommt mit der Situation ihrer Mutter verständlicherweise nicht klar und der Sohn ist schlichtweg überfordert, scheinbar alle Probleme der Welt auf einmal lösen zu wollen.

Jedoch fällt mir auf, dass es wiedereinmal der Junge ist, der sich entschuldigen muss. Sie ist es, die die Gummistiefel anhat und nicht nass wird. Er muss ihr folgen und sich die Anschuldigung gefallen lassen, nicht genug getan zu haben, war er doch der Einzige, der sich durch sein Engagement und seinen Einfallsreichtum wirklich bemüht hat.

Aber das nur am Rande.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SebastianK

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film... Es gibt da diesen Moment, in dem du denkst, dass du schon alle guten Filme geschaut hast und es keiner mehr schaffen wird dich von Anfang mitzureisen. Auf diesen Film hier bin ich völlig zufällig gestoßen und erwartete nichts.
-Kann Spoiler enthalten-
Der Film fängt also an und wir sehen einen Teenager auf dem Boden seines Zimmers sitzen. Anstatt einfach zu leben und seine jungen Jahre zu genießen, grübelt er über die Menschheit und deren Eitelkeit sich als Individuen zu sehen. Klaviermusik wird eingespielt und wir bekommen das weite Meer an den Stränden von Wales gezeigt. Möwen fliegen durch den blauen Verlauf am Himmel, der vom Horizont an immer dunkler wird.
Direkt in diesen wenigen Sekunden hatte mich der Film einfach... Jede weitere Minute, ja Sekunde, war und ist jedes mal wieder ein Hochgenuss.

"Ich finde es gibt nur eine Art durch's Leben zu kommen: Mich in eine völlig losgelöste Realität zu versetzen"

Ich liebe es, wie der Film sich selbst wenig ernstnimmt, aber dennoch so stark und tief ist.
Richard Ayoade ist ein bescheidenes Genie... Sympathischer geht es nicht mehr.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Sheeeeep

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Coming-of-Age auf walisisch (Nein Dori, nicht walisch).

Herrlich abgedreht, reichlich skurril und mit viel Herz - so könnte man das Regiedebüt von Richard Ayoade (der nette Kerl mit der Afromatte aus IT-Crowd) beschreiben. Der Film hantiert im großen Maße mit visuellen Spielereien, die aber an keiner Stelle aufgesetzt wirken und ein tolles und passendes Stimmungsbild der Protagonisten wiedergeben. Mit einer Vielzahl an Off-Kommentaren des jungen Oliver Tate wird man in seine äußerst amüsante Gedankenwelt hineinkatapultiert und fiebert förmlich mit dem vollkommenen verschrobenen Charakter mit. Die Liebesgeschichte ist erfrischend anders - so werden die typischen Stufen einer aufkeimenden Liebe durcheinander gewürfelt und ab absurdum geführt. Die Darstellerriege ist von vorne bis hinten perfekt ausgewählt worden, vor allem die beiden Jungdarsteller können sich in das Herz des Zuschauers spielen. Doch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist der Soundtrack vom Arctic Monkeys Frontmann Alex Turner, der die melancholische Grundstimmung hervorragend in passende Schallwellen transformiert.

Einzigartiger Independent-Streifen, der dem Coming-of-Age Genre frischen Wind verleiht. Da freut man sich schon direkt auf das nächste Projekt von Herrn Ayoade!

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

stuforcedyou

Antwort löschen

2Pkt zu wenig, aber dennoch ein :* wert


ProsperDune

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eltern, Schule, Lehrer, Mobbing, erste Liebe, Liebeskummer, Pubertät.

So ist das eben.
Und so passend und fabelhaft schräg-melancholisch ist "Submarine" inszeniert. Und bietet dir die Möglichkeit, über all die Widrigkeiten des Lebens herzhaft zu schmunzeln. Schön, oder nicht?
Wer schon jene Phase durchlebt hat, wird sich hier bestimmt wohlfühlen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hagen Hagen

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Wieder ein Debutfilm, bei dem die guten Ideen nicht bis zum Ende reichen. Die erste Stunde verzaubert, auch wenn das "Love Interest" ziemlich unattraktiv ist. Wales an sich, die Musik, die über Allem liegende Melancholie. Das ist wirklich schön anzusehen, aber je länger der Film dauerte desto unverständlicher wurden die Handlungen aller Protagonisten. Schade.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

patcharisma

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann die grosse Begeisterungswelle praktisch sämtlicher Moviplioten hier leider nur bedingt teilen. Zwar hat die Coming-Of-Age-Dramödie durchaus viel Charme, ein ungewöhnliches Storyboard, zwei tolle Jung-Schauspieler und viele (auch visuell) berückende Einfälle. Doch die Trümpfe kamen mir hier wie vorzeitig ausgespielt vor, der Film kann sein Niveau des ersten Drittels nicht wirklich halten. Die Puste geht dann ziemlich baden, wenn die Dramatik nicht wirklich zum Tragen kommt, da sie immer wieder dem Blödel-Slapstick zum Opfer fällt und wichtige Schlüssel-Szenen unfreiwillig verdooft werden. Keine Mutter würde zum Beispiel ihrem Sohn sagen, der sie beim Seitensprung vermutet und daher einen halben Selbstmord-Versuch hinter sich hat: "I gave Graham (dem Nebenbuhler) a Hand-Job (einen heruntergeholt) for his Relaxation but I discussed it with your Father and that's it!" Ist das nun deshalb "witzig", weil sie immer so ungemein streng angezogen ist? Auch sonstige zwischenmenschliche Patzer oder Probleme werden nie wirklich vertieft, sie werden meistens einer gewissen Lächerlichkeit preisgegeben. Um dann und wann dann doch noch etwas Melancholie zu unterstreichen, werden Songs von Alex Turner (von den überschätzten "Artic Mokeys") zur Untermalung der Stimmung hinzugefügt - das will dramaturgisch dann irgendwie so gar nicht zum schnittigen (und Beinahe-Videoclip-ähnlichen) Rest passen. Wenigstens sitzt immerhin das unaufdringliche Happy-End.

Viele hier vermuten (deswegen wahrscheinlich, weil aus dem New Age-Van billige Techno-Musik herausdröhnt), dass der Film in den 90ern spielt, aber es muss hier (komischerweise) doch das Jahr 1987 sein - dann nämlich lief "Crocodile Dundee" in den Kinos.

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

bobo-lemon

Antwort löschen

Sehr treffend - dem kann ich mich nur anschließen!


patcharisma

Antwort löschen

Thank you, Bobo! ;-)


eisbaerdios

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ich bin gerad viel zu sentimental für diesen Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Vika

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Deswegen liebe ich Filme! Wegen solchen skurillen Eigenarten die einem näherkommen, als das einfachgestrickte, happily-ever-after Hollywood Kino. Hier werden Gefühle transportiert die unbeschreiblich sind.
Erinnerungen die einem Vorkommen wie mit einer Super 8 Kamera aufgenommen. Die Vorstellung wie andere auf seinen Tod reagieren würden. Das sind einpaar Szenen die so skurill, aber doch so real sind. Für mich jedenfalls.
Ich wünschte es könnten mehr Menschen die Schönheit hinter diesem Film sehen. Andererseits freut es mich auch, dass dieses geheime Glück nur wenige sehen können und ich eine davon bin.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

sitzdisko

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

pretty good, pretty good. pretty me pretty me....

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

spanky

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein liebevoller Coming of Age, der alles zu bieten hat: Schulwege, Außenseiter, Lodenmäntel, Romantik, Zigaretten, Schuluniformen, Eltern, Krebs, Liebesbriefe, Esoterik, Hunde. Leise poetisch in seiner Erzähl- und Bildsprache, dabei nie aufdringlich, aber eindringlich. Und immer mit dunkel-skurrilem Humor gespickt. Der Balladen-Soundtrack vom Arctic Monkeys-Frontmann verleiht den letzten Schliff, sodass sogar John Hughes seine Freude daran gehabt hätte.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

MrZUPER

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Woha! Ich liebe diesen Film! Wunderschöne Bilder und tolle Kameraeinstellungen. Und vorallem die Musik ist einer der besten Soundtracks den ich in letzter Zeit gehört hab! Ich bin gespannt was man in Zukunft noch von Richard Ayoade und Craig Roberts hören wird!

<3

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

mcclane91

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist weder Fisch noch Fleisch, weder Komödie, noch Drama. Aber das muss er auch nicht. Das Erstlingswerk von Richard Ayoade überzeugt mit einer Menge Melancholie, trockenen Humor, wie er nur von der Insel stammen kann und grandiosem Schauspiel. Er ist zugleich lustig und traurig, aber auch zum Teil bizarr. Eine Geschichte wie sie nur das Älterwerden schreiben kann. Untermalt wird das Ganze von Bildern des wunderbaren Wales' und einen grandiosen Soundtrack von Alex Turner. Ein absoluter Geheimtipp! Bewertungsänderung nach oben ist beim zweiten Mal sehen durchaus möglich.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

atilla

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Der Streifen ist gut wenn man Lust auf etwas Melancholisches hat, nicht zu empfehlen wenn man sich aufgrund der Filmbeschreibung eine schwarze Komödie verspricht, da sollte schon mehr drinne sein als zwei Schmunzler pro Stunde.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch