Themba - Das Spiel seines Lebens
Themba (2010), DE/ZA Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Sportfilm, Drama, Kinostart 05.08.2010
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5 Kommentare
Keine
von Stefanie Sycholt, mit Jens Lehmann und Simphiwe Dana
Der Elfjährige Themba lebt mit seiner Mutter Mandisa und seiner jüngeren Schwester Nomtha in armen Verhältnissen in einem kleinen Dorf im Eastern Cape. Seine große Leidenschaft gilt dem Fußball: Er nutzt jede Gelegenheit, um mit seinem besten Freund Sipho zu kicken und den Vorbildern Zidane, Ronaldo oder den südafrikanischen Stars wie Andile Khumalo nachzueifern. Gemeinsam mit seinen Fußballfreunden gründet Themba die “Lion Strikers”. Das Fußballspiel ist bald die einzige Möglichkeit für Themba, seine Sorgen um seine Mutter zu vergessen, die ihn und seine Schwester mit ihrem arbeitslosen und trinkenden neuen Freund Luthando zurück lassen musste, um in Kapstadt Geld zu verdienen. Bei einem Jugendturnier wird der Leiter der “All Star Academy” John Jacobs (Jens Lehman) auf den talentierten Themba aufmerksam. Für Themba scheint ein Traum wahr zu werden, doch Sorgen und Leid holen ihn bald ein…
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Cast & Crew
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Stefanie Sycholt
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Simphiwe Dana
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Jens Lehmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Jacobs
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Melabantu Maxhama
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sipho (jünger)
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Anisa Mhlungula
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nomtha (älter)
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Sean Cameron Michael
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Max Taylor
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Patrick Mofokeng
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Luthando
Regie
Schauspieler
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Mihile Mtakati
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nomtha (jünger)
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Kagiso Mtetwa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sipho (älter)
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Junior Singo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Themba (älter)
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Emmanuel Soqinase
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Themba (jünger)
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Patrick Mölleken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sipho (jung)
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Stefanie Sycholt
- Genre
- Sportfilm, Drama
- Ort
- Kapstadt, Kapstadt, Slum, Slum, Südafrika, Township, Township
- Handlung
- AIDS, Armut, Chance, Erfolg, Fussballfan, Fußball, Fußballverein, HIV-positiv, Inspiration, Kind und Jugendlicher, Kindheitstrauma, Nationalelf, Schmerz, Talent, Talentsucher, Trainer, Training, Trauma, Trauma, Unglückliche Kindheit, Vergewaltigung, Wunschtraum, Wunschtraum
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Themba - Das Spiel seines Lebens
Trailer zum Film Themba - Das Spiel seines Lebens
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- Themba: film-zeit.de




















Kritiken (5) — Film: Themba - Das Spiel seines Lebens
U. Mies: Kölner Stadtanzeiger U. Mies: Kölner Stadtanzeiger
Kommentar löschenDa ist sie wieder, die Frage nach dem richtigen Timing. Ein Jugendfilm aus Südafrika, in dem es um Fußball als Triebmotor für höhere Ziele geht, das sollte eine Menge Kinder und Jugendliche befeuern, sich diese Geschichte im Kino anzuschauen. Aber einen Monat nach Ende der Weltmeisterschaft ist Südafrika weit weg und die Fußballwelt schaut nach vorn in den eigenen Innenhof der bald startenden regionalen Fußballligen.
Der Film um den kleinen Themba, dessen großes Idol Zinedine Zidane ist, kommt also zu spät, um die Brandung globaler Fußballbegeisterung abzuschöpfen. Aber genau genommen, geht es ja auch nur am Rande um Fußball. Der lausige Kick, der hier in unbedarften Bildfolgen abgelichtet ist, entspricht dem leider genau. Jens Lehmann, der einen hölzernen Gastauftritt als John Jacobbs bestreitet und gottgleich Thembas Weg kreuzt, hätte als technischer Berater dem Film bessere Dienste leisten können als vor der Kamera. [...]
Hier soll Aufklärung betrieben werden im Dienste der Gesellschaft, auf Kosten der Geschichte. Eine Sozialpredigt in in schlicht gestricktem Filmgewand, das befeuert die Jurys humanitärer Filmpreise. Dem begeisterungsfähigen Kinderpublikum sollte das eine Warnung sein.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenBei „Themba – das Spiel seines Lebens“ führt Regie die aus Südafrika stammende Stefanie Sycholt nach einem auf dem Roman „Themba“ des deutsch-niederländischen Schriftstellers Lutz van Dijk basierenden, selbst verfassten Drehbuch. Die 1963 geborene Regisseurin Sycholt studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Ihr Film entstand denn auch als deutsch-südafrikanische Produktion vorwiegend mit einem deutschen Team: Kameramann Egon Werdin liefert klassische Bilder, die teilweise den Kontrast zwischen den ärmlichen Verhältnissen im Dorf, den Hochhäusern in der Großstadt und den Slums betonen. Die Gastrolle des ehemaligen Nationaltorhüters Jens Lehmann ist vornehmlich als Unterstützung für den Film zu verstehen. Dramaturgisch nimmt sich die Rolle eher überflüssig aus.
Der Einsatz Jens Lehmanns steht im Zusammenhang mit dessen Engagement für Kinder mit AIDS. Denn „Themba“, der in der Sprache der Xhosa „Hoffnung“ bedeutet, handelt nicht nur vom Fußball, sondern auch von der Hoffnung, die der Sport einem Jugendlichen aus den untersten Gesellschaftsschichten bietet. Das Schicksal von „Themba“ soll aber auch verdeutlichen, dass für HIV-positive und missbrauchte Menschen ebenso Hoffnung besteht. Leider wird diese Botschaft insbesondere am Schluss mit unnötigem Pathos vermittelt. Übrigens: Dass der junge Darsteller ein talentierter Nachwuchs-Fußballspieler sein soll, wird mehr behauptet als bebildert, so nachlässig sind die wenigen Fußballsequenzen inszeniert. Dies störte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF jedoch nicht: „Themba – Das Spiel seines Lebens“ wurde auf dem 13. internationalen Filmfestival im afrikanischen Sansibar mit dem UNICEF-Kinderrechtspreis für Filme ausgezeichnet.
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Marguerite Seidel
Kommentar löschen"Themba" geht in der Sozialschnulze unter und liefert mit dem größten aller Afrika-Klischees auch noch eine zwiespältige Botschaft: Themba rettet nicht allein Talent, sondern vor allem ein weißer Mann.
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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt
Kommentar löschenNicht genug, daß der allzu gut gemeinte Film sein Anliegen unmißverständlich ans Publikum transportieren will, er wählt dazu auch die denkbar unglücklichste Taktik.[...] Die Binsenweisheit, daß gut gemeint und gut gemacht ein unüberbrückbarer Gegensatz sei, [...] bewahrheitet sich mit dieser übermotivierten, wenig subtilen Elends-Exploitation ein weiteres Mal. Und wer Botschaften habe, so konstatierte bereits der große Billy Wilder, solle eben ein Telegramm schicken.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschen„Themba“, die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Lutz van Dyk, steht in der Tradition herausragenden sozialen Filmschaffens. Das ist auch der Grund, warum er diesen Sommer beim Filmfest in Emden den DGB-Filmpreis gewann.
Denn am Fußball wird hier deutlich gemacht, unter welchen Bedingungen Teile der südafrikanischen Bevölkerung leben. Und mit dem Weltklassetorhüter Jens Lehmann, der in „Themba“ John Jacobs, den Leiter einer Fußballschule, spielt, hat der Film auch ganz schön prominente Unterstützung.
Der Star ist aber der junge Themba, der dem Werk den Namen gibt. Themba ist einerseits ein ganz normaler Junge, der mit seiner Mutter und Schwester in einem kleinen Dorf lebt. Andererseits ist er ein Superfußballer, dessen Talent noch entdeckt werden soll.
Im Vordergrund steht aber die Armut. So thematisiert der Film Gewalterfahrungen, Einsamkeit und prekäre Lebensverhältnisse. Und während er als Spieler Karriere macht, steht am anderen Ende der Skala dies: Infolge einer Vergewaltigung ist der Junge AIDS-krank.
„Themba“ ist gelungenes soziales Kino. Der Film verknüpft geschickt Soziales mit Populärem, erzählt gekonnt, was schwer vermittelbar scheint.
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Kommentare (0) — Film: Themba - Das Spiel seines Lebens
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