Trennung
Désengagement (2007), DE/FR/IL/IT Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.09.2008
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von Amos Gitai, mit Liron Levo und Barbara Hendricks
Ana trifft ihren israelischen Stiefbruder Uli, als dieser zur Beerdigung ihres gemeinsamen Vaters nach Frankreich kommt. Sie entschließt sich nach Israel zurückzukehren, um ihre Tochter zu suchen, die sie vor 20 Jahren zur Adoption freigegeben hat. Beim Überschreiten der Grenzen mit Auto, Zug, Schiff, geraten Ana und Uli inmitten des Tumults und der menschlichen Tragödien während der militärischen Räumung Israelischer Siedler des Gazastreifens im Jahre 2005.
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Cast & Crew
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Amos Gitai
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Liron Levo
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Barbara Hendricks
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Dana Ivgy
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Tomer Russo
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Yussuf Abu-Warda
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Amos Gitai
Regie
Schauspieler
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Amos Gitai
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Marie-Jose Sanselme
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Trennung
Trailer zum Film Trennung
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Kritiken (3) — Film: Trennung
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenTrotz seines bitteren Endes ist Trennung / Désengagement kein resignativer, sondern eher ein verhalten wütender und zutiefst emotionaler Film, der zeigt, wie sehr Privates und die Politik im Nahen Osten miteinander verbunden sind. Was Amos Gitaï ebenfalls zeigt, ist die Manipulationskraft der israelischen Politiker, die die Menschen in diesem Konflikt wie Schachfiguren herumschieben, um sie zur Ansiedlung auf palästinensischem Gebiet zu bewegen.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenAmos Gitai, der mutige und sehr begabte Kritiker wie Verteidiger Israels zeigt sich mit „Trennung“ wieder auf der Höhe seines Könnens: In bewegenden, weil wunderschön bewegten Bildern macht er geographische und emotionale Positionen im Gaza-Streifen kunstvoll deutlich, erfahr- und spürbar. Dass Haus und Heim(at) Schlüsselthemen für den Regisseur sind, zeigt auch seine bislang dreiteilige Langzeit-Dokumentation zum „House“, das die Geschichte eine ein palästinensischen und jetzt israelisch okkupierten Hauses in Jerusalem erzählt. Zwischen Dokumentarischem und Poetischem changierend ist Gitai in „Trennung“ viel stärker als in seinem neuesten Film „Später wirst du verstehen…“, der Verfilmung einer Biografie von Jèrôme Clèment, dem einstigen Arte-Vorsitzenden. Im August erhielt Amos Gitai in Locarno einen Ehren-Leoparden für sein Lebenswerk.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEs ist zweifellos eine brisante Thematik, die hier aufflackert. Gleichwohl ist "Trennung" weder ein Politdrama noch ein Propagandafilm für oder gegen israelische Siedler, so nahe es auch liegen mag, aus dem Drehbuch eine Sympathie für die Siedler herauszulesen. Im Presseheft sagt Gitai, dass er als Privatperson gegen die israelischen Siedlungen auf dem Land der Palästinenser sei, die Siedler gleichwohl auch verstehen könne. Eine solche Ambivalenz spiegelt sich im Film wider, der letztlich ganz allgemein für mehr Menschlichkeit votiert. Vor allem aber beeindruckt "Trennung" mit seiner eigenwilligen, artifiziellen Ästhetik und Dramaturgie.
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