Trouble Every Day
Trouble Every Day (2001), FR/JP/DE Laufzeit 101 Minuten, Thriller, Horrorfilm, Drama
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6 Kommentare
Keine
von Claire Denis, mit Vincent Gallo und Béatrice Dalle
Shane Brown ist ein Wissenschaftler, der zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau June Paris, die Stadt der Liebe, besucht. Was sie allerdings nicht weiß ist, daß er dort auf der Suche nach dem verschollenen Kollegen Léo ist, der bei Experimenten in Afrika Wesen erschaffen hat, die bei der “Paarung” ihren Partner töten und verspeisen. Auch Léos Frau Coré wurde ein Opfer dieser Experimente, sie hat ihre Libido nicht unter Kontrolle und zieht des Nachts los, um ihre Triebe zu befriedigen. Léo ist dann stets auf der Suche nach ihr, um die Spuren zu verwischen und liebevoll zurück nach Hause zu bringen. Aber auch Shane war ein Versuchstier Léos, er kann die Folgen zwar mit Hilfe von Medikamenten kontrollieren, fürchtet sich aber davor, daß eines Tages auch June ein Opfer der Experimente und er der Mörder seiner Geliebten werden könnte.
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Cast & Crew
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Claire Denis
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Vincent Gallo
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Béatrice Dalle
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Alex Descas
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Florence Loiret
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christelle
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Nicolas Duvauchelle
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Raphaël Neal
Regie
Schauspieler
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Hélène Lapiower
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Marilu Marini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Friessen
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Claire Denis
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Jean-Pol Fargeau
- Genre
- Thriller, Horrorfilm, Drama
Drehbuch
Filmdetails Trouble Every Day
Trailer zum Film Trouble Every Day
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- Trouble Every Day: cineclic.de

















Kommentare (6) — Film: Trouble Every Day
Kommentar schreibenrussell 2012/05/11 15:56:10
Kommentar löschenhuch, beim lesen der kommentare fiel mir das kinn runter - ich selbst habe den film nämlich überhaupt nicht großartig symbolisch, sondern fiktiv verstanden (und aber auch nie gelesen, was c. denise selbst dazu sagte), und erlebe ihn ganz schlicht als eine böse und oft gefühlsreiche variation von goethe´s "zauberlehrling" (oder pandora´s büchse).
dabei gefällt er mir vom spannungsaufbau, von der bildsprache (und -ästhetik) her sehr gut (wenn ich auch an einigen stellen weggucken muß) und in seinem wechsel zwischen zärtlichen und brutalsten szenen. und die darsteller überzeugen vollkommen (gallo in bestform).
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rehkirsch 2012/04/02 13:29:39
Kommentar löschenpuuhh.. was hab ich mir denn da importiert?
ich gestehe: Vincent Gallo hat bei mir einen Stein im Brett. Buffalo 66 gehört sei je ganz ganz hoch in meine Lieblingsfilme, Brown Bunny hätte ich mir tausend Stunden lang ansehen können..deswegen fiels mir auch leicht das Ding zu kaufen...Sagen wir es so, wenigstens hatte der gute Vincent bei Brown Bunny trotz der langatmigkeit (bis hin zu Langeweile) des Films noch den Mut auf irgendeine unterhaltsame Story zu verzichten und sich nur selbst zu zelebrieren..aber hier. Ja gut, Regie hat jemand anderes geführt etc dennochmuss gesagt werden: so einen Scheiss an Story hab ich schon lange nicht mehr gesehen. B/C/D-movie, dort wo es nicht hingehört. Aber lassen wir das mal weg,was bleibt? Zugegeben: grandiose Kameraarbeit. Genauso durchdacht wie auch wirr. Aber das hält für mich keinen Film. Auf dem Inlay steht: "I love you so much, I could eat you" ..eigentlich ein wirklich interessanter Ansatz, der mich u.a. auch an den Film gezogen hat. Aber das ganze gefällt einfach nicht. Vorallem nicht in dieser Länge.
Ich werde das Teil in die "arthouse-ecke" meiner Sammlung stellen, auch wenn ich noch überlege ob er da wirklich hingehört. Und wer einen Horror-slasher erwartet, wird zurecht enttäuscht. Wobei, der kriegt wenigstens Titten zu sehen.
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Tyler__Durden 2012/02/21 13:08:35
Kommentar löschenDas einzige Problem welches man Claire Denis's Film Trouble Every Day, und jedem anderen ihrer Filme, anhängen könnte ist die limitierte Denkweise des Zuschauers welcher ihn sich ansieht. Ihr singulärer Stil etwas zu erzählen war schon von Anfang an eigen und wurde von Film zu Film eigener da er sich immer weiter entwickelte. Denis hat ihre eigene Sprache gefunden und sie ausgebaut. Sich einen Film von ihr anzusehen heißt also etwas zu sehen dessen Intentionen nicht wirklich die eines Standard Dramas sind, ein Film welcher nicht da drauf drücken will wo andere schon ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben. Wie sie erzählt mag also für ungeübte Augen abstrus wirken, genauso wie thailändisch für einen Schwaben eine akustisch abstruse Angelegenheit sein wird. Deshalb erscheint es in Anbetracht dessen immer sehr ungeschickt ihre Filme, vor allem diesen hier, auf ein Genre oder auf ihr Thema zu reduzieren. Trouble every Day mag aufzeigen wie Menschen in der Unmöglichkeit der Kommunikation miteinander sich selbst regelrecht auffressen und so benutzt sie auch freilich die Kannibalen Thematik um einen gewissen sexuellen Hunger genau dadurch wiederzuspiegeln in den wortlosen Taten der Charaktere. Doch ist es in ihrer Sprache nicht von oberster Priorität zu erklären warum oder weshalb dies passiert. Trouble every Day will nicht, und das ist jetzt wichtig zu wissen, in die Köpfe der Charaktere und eine anschauliche, für Redneck Cineasten beruhigende weil schon präexistente, Subjektivität der Person erfinden. Dies scheint immer ein viel zu geschlossenes Verfahren zu sein welches Motivationen und Gefühle auf die im Film beherbergten Charaktere aufzwingt. Es geht hier in dem Film lustigerweise gerade darum das zu machen was man sonst als Kenner immer gerne verpönt. Die Oberfläche anzukratzen. Denis hat da dann zum Glück auch die sensible Sinnlichkeit, welche wahrscheinlich wirklich nur von einer Frau eingesetzt werden konnte, um diese Oberfläche mit ihren sehr körperlichen Bildern zu berühren aber nicht zu sehr zu diktieren. Sie vertraut (mehr als andere) auf den Zuschauer das er durch das was sie ihm zum sehen und hören bereitstellt - die Körper, die Oberflächen, die Bewegungen und Farben sowie die subtile Klangkulisse - selber das interne Schaffen der Figuren zeichnet, eine Aufforderung und offene Gestaltung welche so leider immer seltener wird im Kino. Und wie gesagt nicht ohne den Willen des Zuschauers funktioniert. Dies kann man nun positiv sowie negativ betrachten. Ich jedenfalls, aufpassen jetzt wird es persönlich, war verzaubert und hätte mich nur zu gerne von der wunderschön Béatrice Dalle beißen lassen.
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Filmsuechtiger 2012/02/21 13:32:32
Antwort löschenSehr schön.
Tyler__Durden 2012/02/21 16:03:14
Antwort löschenDanke.
Ich_mache_Seife 2011/11/04 12:53:37
Kommentar löschen"Trouble every day" ist ein wahrlich kühnes Experiment. Ohne viele Worte und einer außerordentlichen Bildersprache, die sich nicht im mindesten als handlungstreibend erweist, wird hier eine Geschichte - im höchsten Maße französisch - von Sex, Liebe und einem monströsen, vampirhaften Verlangen erzählt. Gründe, Beweggründe, vermeintliche Erlösung oder grauenhafte Andeutungen. Das alles wird hier eigentlich nur dem bestechenden Spiel der Darsteller überlassen, obwohl für mich wenig bis gar kein Raum für Empathie gegenüber den Charakteren geboten wurde. Dies und die nur in spärlichem Maße vorhandenen Erklärungs-/Deutungsansätze befördern ein etwas unbehagliches Gefühl zu Tage, zu dem Ganzen, dem Kern des Gesehenen nicht wirklich vordringen zu können. Mitunter muss ich gestehen, dass ich dem Film etwas hilflos, fast verloren gegenüberstand. Für mich vielleicht doch etwas zu gezwungen in seinen Ansprüchen skandalöse Kunst zu sein.
Und trotzdem sind die Bilder von einer seltenen Ästhetik, die selbst den bestialischten Momente voll von blutgierender Bessessenheit eine gewisse Erhabenheit zu Teil werden lässt. Desweiteren adelt Béatrice Dalle mit ihrem äußerst präsentem Spiel die Szenarie.
Eine Wertung hierfür abzugeben, erscheint mir unmöglich. Ich kann sowohl die Missgunst als auch die Bewunderung für dieses Werk verstehen, wobei ich dann doch zu letzterem tendiere.
Ich werde keine Punkte vergeben, aber festzuhalten ist ein bleibender Eindruck.
PS:
Da ich mittlerweile einige Werke von Claire Denis gesehen habe, wage ich es nun dem Film eine Wertung zu geben und muss auch gleich einige meiner Aussagen berichtigen. Zum einen habe ich ein Gespür für Denis's Filmsprache bekommen und zum anderen möchte ich meine Bemerkung bezüglich "zu ambitioniert in seinen Ansprüchen" relativieren, denn er ist Kunst! Für mich vielleicht nicht ihr allerbestes Werk, aber trotzdem unglaublich (grausam) wundervoll in so vielen Aspekten.
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ihre-herrlichkeit 2011/05/20 11:49:01
Kommentar löschenTrouble Every Day klingt erst einmal nach einem Film, in dem sich die Darsteller mit Alltagsproblematiken rumschlagen müssen - in Anbetracht dessen, dass es hierbei um Kannibalismus geht, ist der Titel recht höhnisch und sarkastisch gewählt und macht neugierig.
Leider ist der Titel das einzig Interessante an diesem Film. Nach bereits 40 Minuten fragt man sich, wie lange der Film noch geht, weil man aufgrund Inhaltslosigkeit in Ungeduld und Langeweile verfällt, da kann auch ein Vincent Gallo mit seinem irren, fixierten Blick nichts mehr retten.
Die Hintergründe werden nur angerissen und nicht wirklich erklärt, die Charaktere haben überhaupt kein Profil und man kann überhaupt nicht in sie hineinfühlen, geschweige denn mit ihnen sympathisieren.
Als es dann doch zu einer "interessanten" Szene kommt, war ich schon ein wenig angeekelt, fragte mich aber, wie ein junger, gesunder, starker Mann gegen diese 40 Kg-Tante körperlich nicht ankommen kann, stattdessen aber wie eine alte Frau heulend unter ihr liegt, während sie ihn malträtiert. Diese Abstrusität hat mir dann den Rest gegeben.
Fazit: Schwacher Provokationsversuch ohne Inhalt, der was von dem französischen Skandalfilmkuchen abkriegen möchte.
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lens flare 2010/10/12 11:27:27
Kommentar löschenvoller eingebungen, dabei streng realistisch, präzise, immer unberechenbar, gnadenlos in der analyse von besessenheiten, hochästhetisiert und dabei von großer klarheit
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