Der Auftragskiller - Krieg ist gut für's Geschäft

War, Inc. (2008), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Thriller, Drama, Kriminalfilm

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6.2
Kritiker
7 Bewertungen
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5.5
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388 Bewertungen
24 Kommentare
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von Josh Seftel und Joshua Seftel, mit John Cusack und Joan Cusack

Der Killer Brand Hauser bekommt den Auftrag den Öl-Minister Omar Sharif aus dem mittleren Osten zu töten, damit der dem amerikanischen Konzern “Tamerlane” keine Schwierigkeiten mehr bereiten kann. Als Tarnung gibt Hauser vor, die Gala-Hochzeit der Popgröße Yonica Babyyeah zu organisieren. Doch dann kommt ihm die neugierige Reporterin Natalie in die Quere und versucht die Wahrheit aufzudecken. Das Chaos bricht aus.

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Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Der Auftragskiller - Krieg ist gut für's Geschäft

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] War, Inc. hört sich vielversprechend an und sieht vielversprechend aus. Er wird beworben als eine bitterböse Polit-Satire und man merkt dem Film auch deutlich an, dies sein zu wollen. In der ersten Hälfte des Films funktioniert das auch ganz gut, selbst wenn einige der Gags wirklich grenzwertig sind. Ich denke es war auch beabsichtigt, dass dem Zuschauer zuweilen das Lachen im Halse stecken bleibt. Das Gezeigte indes entbehrt jeglicher Bodenhaftung, die Charaktere sind überzeichnet und karikiert und so fällt es nicht schwer, War, Inc. als Satire – und somit auch über die Grenzen des guten Geschmacks erhaben – anzusehen. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.0Sehenswert

War Inc. reiht sich in der Gruppe der Filme ein die es unverdienter Weise nicht ins Kino geschafft haben. Dabei weiß der mit einem Budget von gerade mal 5 Millionen Dollar produzierte Anti-Kriegsfilm durchaus zu überzeugen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Zu böse, um durchgehend lustig zu sein, demgegenüber etwas zu zahm, um als waschechte Satire mit politischer Kritik bezeichnet werden zu können, ist „WAR INC.“ am Ende des Tages irgendwie von allem etwas. Ein leicht inkohärentes, bunt gemischtes und auf Hochglanz getrimmtes Allerlei, bei dem an allen Ecken und Enden großes Potenzial aufleuchtet, welches jedoch nicht gänzlich in der Art ausgekostet wird, wie man es sich bei einem solch heiß diskutierten Thema vielleicht gewünscht hätte.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Hübsche Satire auf Krieg als Medien- und Geschäftsereignis, die leider ab der Mitte gar nicht mehr funktionieren mag.

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peter-noster: Mostly Movies

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5.5Geht so

Ziemlich anders als erwartet. Fing an wie ein Leone Western, dann hatte ich das Gefühl einen Marx Brothers Film zu sehen, gefolgt von dem Deja Vu eines Mel Brooks Film, der in einer (sogar zielmlich derben und gorigen) Action Farce endete. Viel unentschlossener mit lauter losen Enden und gar nicht so satirisch, wie ich dachte. Hoher "Production Value" und gutes Casting, doch ich fand ich leider nicht so unterhaltsam, wie erhofft. Und was war das für ein seltsam amerikanischer Akzent, den Ben Kingsley hier zum Besten gab?

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holgerd

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klingt ja wirklich ziemlich wirr. Danke für die warnung.


finne

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Wirr trifft es ziemlich gut, aber das muss ja nicht schlecht sein. Wer Spaß an "Zohan" hatte, wird diesen Film vielleicht auch mögen.



Kommentare (19) — Film: Der Auftragskiller - Krieg ist gut für's Geschäft


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craax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

War Inc. v. & m. John Cusack
Chuzpe und Verve! Einfach eine Klassefilm! Nicht entgehen lassen! Hat natürlich schlechte Kritiken bekommen und hat , so heißt’s, in Usa bei zehn Mill. Produktionskosten kaum ‘ne halbe eingespielt – ist das zu fassen? Das ist das einzig Unbegreifliche bei solchen Sachen: wieso der größte Flachmüll Erfolg hat und die guten Sachen so herzlich gern floppen - erklär’s mir einer mal bitte. Vielleicht hab ich einfach so ein‘ schlechten Geschmack und keine Ahnung? Oder kann’s so einfach sein das alle anderen dumme Arschlöcher sind und nur ich+zuwenige mit Durchblick? Wieso hat dieser Film keinen roten Teppichbart, der vielfachen Rest um Längen schlägt?

Was für eine herrlich bramarbassierende Zynik! „Der erste Krieg, der zu hundert Prozent von privaten Firmen finanziert, ausgerüstet und durchgeführt wird -...“ straff, pointiert, schwungvoll, bitter-parodistisch, humorvoll, abstoßend, einsichtig. Wie kann man als moderner Neuigkeits-Konsument, der nicht völlig verblödet oder abgestumpft ist, anders reagieren, als hier vorgeführt? – Ich vermute mal, hier sehen wir auf John Cusacks (der Schlechtesten nicht einer) persönliches Statement-Doku (war ja auch Co-writer) als politisch befragter Zeitgenosse. Hier wird eine intelligente Antwort formuliert auf die Medio-Pluto-Demokratur, mit einigen-! Einigem an furios zyankalischen Nebenbezügen „...in den Allerwertesten einer Termite in Teheran“. - Wieder auch einmal ein Salut an Dan Akroyd, das altpassende Anarchistenerz.

Zwar nichts weswegen das Kino hätte erfunden werden müssen – aber wenn Sie dessen Existenz einmal akzeptiert haben und ab und zu mal gerne hinsehen,- lassen Sie sich diese Episode nicht entgehen. Sie funktioniert aufs Feinste und reduziert ein beträchtliches Maß an Einsicht auf Pillenform. Wenn Sie schon abgebrüht genug sind, nicht mit der Wimper zu zucken: lassen Sie sich von diesem herzhaften Tritt in die Porzellaneiersammlung des Establishments verwöhnen. Geniessen Sie’s, und haben Sie lieb ihren wie immer sehenswerten John Cusack.!

Apropos PS ich las, John Cusack als Auftragskiller sei unglücklich (unglaubhaft) gewählt - wegen seinem ununterdrückbaren Teddybären-Charmaufblick vermutlich. Kunst ist ein intelligentes Spiel! Brauchen Sie wirklich dieses so platte Glaubhaft-Kriteriums-Bügeleisen? Stufen Sie die Glaubwürdigkeits-Skala um ein paar Vollumdrehungen zurück (sollten Sie eh nicht mit in den Showroom virtueller Apokalypsen=Kino) mitbringen - und verabschieden Sie sich von der Vorstellung, Morde im Kino anders als Spektakel unkotzhaft vorgeführt zu bekommen. Sonst: sind Sie dort in sehr gefährdeter Position, weil Ihre Intelligenz den Geiger-Test falliert. Im Ernst: Sie wären in Gefahr der Glaubwürdigkeits-Krisenanfälligkeit und akut nachahmungsgefährdet. Wenn Sie diese platte Glaubwürdigkeit auf derart Ebene wunschhaft ersehnen: seien Sie vorsichtig, die Verführungskraft der Bilder in jeglichem Vorführraum ist potentiell riskant für Sie und gefährdet Ihre Realitätsauffassung! Rotlichtbezirk! Blink‘Biip Blink‘Biip. Over and out‘.

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ezemeze

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Bewertung9.5Herausragend

" If you are going to tell people the truth, be funny or they will kill you. " - Billy Wilder

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Dan Coma

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Bewertung4.5Uninteressant

Mir zu überdreht und extrem um wirklich den höheren Wert dahinter zu erkennen. Dabei dann auch zu plump um sich der Thematik anzunehmen. Ist natürlich ein Subjektiver eindruck aber hier wurde viel verspielt. Man hätte wohl nicht versuchen dürfen krankhaft witzig zu sein. Dennoch einige unterhaltende Stellen und Cusack spielt es "okay". Der Film will unglaublich Clever wirken, ist es dann aber nicht. Daher 4.5

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Martin Jurgeluks

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Satirisch bis kontrovers und gar nicht oberflächlich, man könnte denken es wäre alles echt und es macht so viel Spaß. John Cusack spielt natürlich immer wieder überragend.
Klasse Film

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Weltensegler

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Bewertung3.0Schwach

Sinn- und zusammenhangloser eher B-Movie, der wohl eine Art Parodie darstellen sollte, mich aber zu keiner Zeit packte. Trotz prominenter Besetzung kam nie Stimmung auf, alles plätscherte gelangweilit dahin, ich hab eigentlich nie lachen müssen, aber emotional interessiert hat mich dieses Stück Film auch überhaupt nicht, einfach zu abgedreht, ohne eine klare Linie und eine brauchbare Story. Zog sich viel mehr und war am Ende nach gefühlten 50 Fucks und 100 Minuten endlich zu Ende. Wenigstens wurde recht regelmäßig etwas geballert und Sachen flogen in die Luft, ansonsten wäre die Wertung noch tiefer ausgefallen. Bin auf den Film wegen Hilary Duff gekommen, sie konnte wenigstens für ein kleines bisschen Stimmung sorgen als asiatische, verdorbene Sängerin, eine völlig untypische Rolle für sie, zumindest musste sie sich schauspielerisch bemühen, der Rest spielte eher gelangweilit. Ach ja, und Ben Ben Kingsley war klasse, hat in seiner kleinen Rolle stark gespielt, konnte natürlich nichts reißen, „I wanna blow you…up.“ Ich dich auch, liebend gerne würde ich.

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ElWray

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Bewertung9.0Herausragend

das war mal wieder ein film der mir gefallen hat
zwar war die sache mit der tochter irgendwie von anfang an klar
aber das tut ja nichts zur sache...

auf jeden fall ein super film
weiter so !

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Oskar Gleit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich mag solche Filme!!! Diese bitterböse Satire auf die "Bush-Administration", ist gut und treffend umgesetzt worden. Besonders die Ähnlichkeiten mit toten oder lebenden Personen und Orten sind schön in Szene gesetzt worden. Lediglich als die verlorene Tochter wieder auftaucht, ist doch arg Hollywood-like umgesetzt worden. Jeder der sich für Weltpolitik, Tagesgeschehen oder gar Amerikafan ist, sollte sich diesen Film umgehend ansehen.
Neben John Cusack, hat mir seit langer Zeit mal wieder Ben Kingsley gut gefallen. Auch war der übrige Cast, allen voran Hillary Duff, sehr gut gewählt worden.

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dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Den ganzen (Pseudo-)Romanzen-Teil hätte man sicherlich wegschneiden / aus dem Drehbuch ausradieren sollen, der ist wirklich dünn und behäbig. Aber der Rest - macht Spaß. Sicherlich, das ganze ist deutlich mehr auf Komödie und lustig, tw. albern gebürstet als auf ätzende Satire. Und letztere Variante hätte meinen Geschmack auch noch mehr befriedigt, mit böserem schwärzeren Humor und zynischer Überspitzung. Aber wen interessiert schon, was man draus hätte machen können - das was hier gemacht wurde, trifft zumindest auf den fruchtbaren Boden des "ach wie schön, dass immerhin ein paar Leute in Hollywood Humor und gleichzeitig ein ausreichend distanziertes Verhältnis zur Weltpolitik haben". Wenn man die Erwartungshaltung dabei belässt - kann man an dem Streifen durchaus seine Freude haben.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Der leider etwas kindisch geratene Versuch den Import der USA von Krieg, schrottigem Pop und anderen Produkten die niemand braucht, in ein fiktives durch US-Truppen besetztes Land zu parodieren. Es ist Hollywoods pseudo-liberaler Kitsch, der viel zu offensichtlich die "wahre Welt" mit einer Spiegelwelt ersetzen will, und einem die amerikanische Linke mit Zuckerwatte an die Glocke haut. Dennoch gibts ab und an was zu lachen. Aber John Cussack will einfach nicht zu den Großen gehören, und verpasst es ständig sich mal richtig gehen zu lassen. Mit jedem Film wird er blasser und austauschbarer.

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cyranorick

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ist das noch Satire, oder schon Trash?
Keine Ahnung, aber es macht nen Heidenspass. XD

.. und über allem schwebt ein Hauch von Leone und Tarantino .

Herrlich!

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BlueEyedDevil80

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Bewertung3.0Schwach

Satire auf Krieg und Rüstungslobby, die jedoch eher absurd als witzig daherkommt. Bis auf einige Gags floppt der Film auf ganzer Linie.

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Darbon

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Bewertung6.5Ganz gut

Klamaukig ist "War inc." wirklich nicht. Zu lang? Ganz sicher. Der hochambitionierte und allein deshalb anerkennungswürdige "War inc." ist in seinen besten Momenten clownesk, ehrlich, fies, nihilistisch, satirisch, zynisch, entlarvend, moralisch einwandfrei und - bis auf den zwei faden Romanzen überlassenen überlangen Mittelteil - sehr unterhaltsam.

Der sehr hochgesteckte Anspruch der Kaptialismus-Satire bietet Gags wie Frauen aus Südosteuropa respektive Mittelosten, denen die Beine weggebombt wurden und die nun dank der Blauhelm-US-Firmen auf Prothesen aus den beinwegbombenden Granaten fröhlich und dankbar einen "Yes we Can-Can" tanzen dürfen. An der Oberfläche kriegen kriegsprofitable Kriegshetzer wie John Wayne oder der SchwarzeNegger ihr Fett weg wie auch uramerikanische Verblödungssymbole wie Flipper und Pam Anderson. Das ist so deutlich wie flach, aber fast so witzig wie die Auftritte von John Cusacks Schwester Joan und die eindeutig osteuropäischen Sets (Bulgarien), die unentwegt an den für die Wirtschaft profitablen Balkan-Krieg erinnern.

Dass Co-Autor John Cusack dem überraschend talentierten Vermarktungsteenie Hilary Duff in ihrem Klischee-Part des Vermarktungshühnchens à la Spears & Hilton zu viel niedlichen Opferrolleraum überlässt, gibt der Mitte leider einen überaus peinlichen und platten Drama-Versuch. Mehr schrille Joan Cusack und weniger Ver(w)irrung durch Marisa Tomeis und Hilary Duffs Rollen wäre besser gewesen. Dennoch ist der uneinheitliche Film für Freunde politischer Satire durchaus spaßig. Und für alle pc-Idioten: immer daran denken, nicht Turagistan ist das Land des Bösen, denn am Ende wissen wir dank der Neuigkeiten aus dem US-Fernsehen: die Achse des Bösen entstammt Utschikistan.

Politisch immer korrekt: Zerbombt Utschiskistan und spendet dann eure steuerlich absetzbaren Kriegssteuer-Taler für den Aufbau katholischer Schulen für verkrüppelte und unversehrte utschikische Waisen!!!

PS: Der deut'sche Verleih ist übrigen's deppert: Wer in den Specials Deppen-Apostrophe in Über'setzungen verwendet, ist und bleibt ein D'epp oder ein Kapitalistenschwein, dass depperte Praktikanten be'schäftigt.

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Sanylein

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Bewertung5.0Geht so

Leider fand ich ihn nicht gerade spannend hab mir so viel mehr bei dem Film erhofft.
Einmal schauen und dann nie wieder .

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ska-p_lyric

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gelungene Satire die sich gar nicht mal so weit von der Realität bewegt.

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taoeraser

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hatte nichts erwartet und war positiv überrascht. Der Film war sehr lustig im Sinne von zynisch. Viele Filmzitate und insgesamt sehr unterhaltsam.

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badboyblue

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das wird noch alles in Tränen enden für Herrn Cusak. Ich kann nur feststellen, Postal ist konsequenter, leidenschaftlicher und unterhaltsamer.

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hoerli79

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Bewertung2.0Ärgerlich

War auf einen Thriller eingestellt, dann so eine dämliche Parodie mit einer Story so umzugehen. Eine Frechheit.... nach 20 ausgeschaltet und gleich zurückgegben.....

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vote_for_pedro

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Bewertung3.0Schwach

Die Grundidee ist ok: Die Darstellung eines nur von Privatfirmen finanzierten Krieges, in dem eigtl. keiner weiß, wer was warum tut und die Wahrheit immer das erste Opfer ist.
Kriegsirrsinn kongenial zu verarbeiten, haben "Catch 22", "Wag the Dog " oder Buffalo Soldiers" schon erfolgreich gezeigt, aber leider gehört "War, Inc." nicht dazu. Die Dramaturgie ist fahrig, unausgegoren und oberflächlich. Die Inszenierung ist dürftig und handwerklich teilweise richtig schlampig (Budget war evtl. sehr mager). Cusack spielt ungewöhnlich lustlos und irgendwie erinnert mich der Film an Uwe Bolls Scheißhaufen "Postal" - Will auf unglaublich clever machen, ist aber über weite Strecken nur eine mißglückte Klamotte.

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aikifreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Grosse Point Blank" meets "Wag the Dog". Wer diese beiden Streifen mag, wird diesen hier lieben. War, Inc. ist die ultimative Satire auf den Irakkrieg, amerikanischen Livestyle und die Geschäftemacherei mit Krieg und Tod. Gnadenlos zynisch, manchmal Monty-Python-mäßig grotesk aber niemals nur reiner Klamauk. Die Bitterkeit der realen Begebenheiten schwingt stets im Kopf mit. So sollte gute Satire sein. Außerdem läuft John Cusack mal wieder zur Höchstform auf.

Fazit: Für schwarzbeseelte Berufszyniker ein muß!

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