Die besten Filme von 2014 aus Österreich
- Das finstereTal7.47531192Drama von Andreas Prochaska mit Sam Riley und Tobias Moretti.
Sam Riley bringt in Das finstere Tal Ende des 19. Jahrhunderts Western-Attitüden in einen abgelegenen Winkel Österreichs.
- Ich seh, ichseh6.77.2577196Horrorfilm von Veronika Franz und Severin Fiala mit Susanne Wuest und Elias Schwarz.
Im österreichischen Horrordrama Ich seh, ich seh bezweifeln zwei Zwillingsbrüder, dass die von einer Schönheits-OP zurückgekehrte, bandagierte Frau tatsächlich ihre Mutter ist.
- Die geliebtenSchwestern6.67.417935Melodram von Dominik Graf mit Hannah Herzsprung und Florian Stetter.
In Dominik Grafs historischem Liebesdrama Die geliebten Schwestern begibt sich der Dichter Friedrich Schiller in eine außergewöhnliche Dreiecksbeziehung mit zwei Schwestern.
- ImKeller6.55.617823Dokumentarfilm von Ulrich Seidl.
Ulrich Seidl erkundet in dem Dokumentarfilm die unterschiedlichsten Keller und präsentiert uns die Vorlieben ihrer Besitzer.
- Das radikalBöse6.86.911315Doku-Drama von Stefan Ruzowitzky mit Benno Fürmann und Alexander Fehling.
Das Doku-Drama Das radikal Böse arbeitet die Gedanken und Motivationen auf, die die Täter des Nationalsozialismus’ nach dem Untergang des Dritten Reiches zum Genozid äußerten.
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- Amourfou6.36.46113Drama von Jessica Hausner mit Christian Friedel und Sandra Hüller.
In Amour fou sucht der Dichter Heinrich von Kleist eine Frau, mit der er Selbstmord begehen kann.
- Therapie für einenVampir5.86.45714Komödie von David Rühm mit Tobias Moretti und Jeanette Hain.
In der österreichischen Komödie Therapie für einen Vampir sucht ein mysteriöser Graf mit spitzen Zähnen Rat und Hilfe beim Psychologen Sigmund Freud.
- Streif: One Hell of aRide6.66.43714Dokumentarfilm von Tom Dauer und Gerald Salmina.
Die Doku Streif – One Hell of a Ride begleitet Ski-Fahrer auf dem berühmten Abfahrts-Rennen die steile Piste hinab, die als die schwierigste der Welt gilt.
- UndÄktschn!5.564414Komödie von Frederick Baker mit Gerhard Polt und Maximilian Brückner.
In der Komödie Und Äktschn! will Provinzler Gerhard Polt in Zeiten finanzieller Schwierigkeiten den ganz großen Kassenhit drehen.
- Blick in denAbgrund7.16.1499Dokumentarfilm von Barbara Eder.
Die Dokumentation Blick in den Abgrund begleitet echte Profiler, deren Job es ist, sich tagtäglich mit Serientätern und -morden zu befassen.
- Das großeMuseum6.77.6368Dokumentarfilm von Johannes Holzhausen.
Im Dokumentarfilm Das große Museum wird der Alltag im Kunsthistorischen Museum in Wien portraitiert.
- Gespensterjäger5.25.52817Fantasyfilm von Tobi Baumann mit Milo Parker und Anke Engelke.
In der Kinderbuch-Verfilmung Gespensterjäger von Cornelia Funke muss ein Junge mit der Hilfe eines Schleimgeistes und der Geisterjägerin Anke Engelke verhindern, dass eine neue Eiszeit hereinbricht.
- DieMamba4.34.31417Gangsterfilm von Ali Samadi Ahadi mit Michael Niavarani und Christoph Maria Herbst.
In der deutschen Agentenkomödie Die Mamba fliehen Michael Niavarani und sein Doppelgänger vor Christoph Maria Herbst.
- Alles Fleisch istGras5.943Kriminalfilm von Reinhold Bilgeri mit Petra Morzé und Harald Schrott.
Alles Fleisch ist Gras heißt es in dem österreichischen Krimi nach einem Roman von Christian Mähr.
- Der Mann, der Udo Jürgensist6.823Dokumentarfilm von Hans-Bruno Kammertöns und Michael Wech mit Udo Jürgens.
Es ist ein Gedanke, der ihn quält, aber Udo Jürgens versucht nicht, ihm aus dem Weg zu gehen. Jetzt, nach über 60 Jahren auf der Bühne, sagt er über seine Zukunftspläne: “Wenn du ein Abschiedslied, ein richtig gutes machst, dann muss man den Tod durchhören durch das Lied. Und darüber kann ich jetzt nicht singen in diesem Moment”. Nein, loslassen will er nicht. Dabei wird Udo Jürgens, der größte deutschsprachige Chansonnier der Gegenwart, am 30. September 2014 80 Jahre alt.
Er hat mit seinen Konzerten die ganze Welt bereist: Er ist in Brasilien aufgetreten, hat in China und Südafrika gespielt. Shirley Bassey und Sammy Davis Jr. – die ganz Großen sangen seine Kompositionen. Wer ist dieser Mann, den Frauen anhimmeln und Männer wegen seiner Lässigkeit beneiden? Wie blickt Udo Jürgens auf ein Leben zurück, das ihn zum reichen Mann gemacht hat, das ihm unvergessliche Momente auf der Konzertbühne geschenkt hat? Was waren die Tiefpunkte, in denen auch einer wie er nicht mehr weiterwusste? Von welchen Ängsten und von welchen Sehnsüchten war er getrieben? Udo Jürgens hat im Laufe seines Lebens so manches Interview gegeben. Er hatte immer etwas zu sagen.
Jetzt, zu seinem Geburtstag und vor Beginn seiner vermutlich letzten großen Tournee, hat er die Autoren Hans-Bruno Kammertöns und Michael Wech zu intensiven Gesprächen getroffen. Dabei gesteht Udo Jürgens: “Ich kann ohne Applaus leben, aber nicht wenn ich auf der Bühne stehe”. Und auch über den hohen Preis des Erfolges spricht er: “In den Stunden nach einem Konzert öffnet sich die Tür zur Einsamkeit”. Ohne Scheu erinnert sich Udo Jürgens in den Gesprächen an die quälenden Zweifel seiner Anfangsjahre.
Auch seine Amouren sind Thema: “Treue ist keine Frage des Charakters, sondern der Gelegenheiten.” Er sei zweimal verheiratet gewesen: “Ich wollte eine gute Ehe führen, habe es aber nicht geschafft.” Was macht ein glückliches Leben aus? Habe ich die Zeit genutzt? Diese Fragen stellt sich Udo Jürgens bis heute. Keiner hat über die Liebe und die Einsamkeit eindringlicher gesungen als er.
Was bleibt? Mit seinem Bruder, dem Maler Manfred Bockelmann, hat er die Frage nächtelang diskutiert. Auch ihn besuchen die Autoren in seinem Atelier. Er steht dem Menschen Udo Jürgens so nahe wie wohl kein anderer sonst: “Mit seiner Musik hat er alle Schwächen ausgeglichen”, so sein Bruder. Auch Tochter Jenny Jürgens und Sohn John sowie Weggefährten wie Joachim Fuchsberger und seine Manager zeichnen ein Bild von dem Mann, der Udo Jürgens ist.
- Der letzte Sommer derReichen3.96.8223Kriminalfilm von Peter Kern mit Paul Matic und Margarete Tiesel.
Die feine Wiener Seitenblicke-Gesellschaft feiert sich zwischen Sex, Drogen, Alkohol und jungen Models. Im Mittelpunkt Hanna von Stezewitz. Sie ist jung, schön und reich, Konzernchefin und eine der wichtigsten Finanziers des schicken Wien.
- Musik?1Drama von Stefan Bohun mit David Oberkogler und Pia Sekerlioglu.
Ein korrupter Beamter, der eigentlich nur raus will - aus Job, Routine und Abwärtsspirale. Er möchte etwas ganz anderes - so etwas wie Musik. Eine heiter-tragische Gratwanderung zwischen Absurdität und Realismus eines liebenswerten Realitätsverweigerers, der ausgerechnet in der pubertierenden Freundin seiner Tochter eine glühende Bewunderin findet.
- Fuck the AtlanticOcean?Abenteuerfilm von Sarah Brugner und Simon Brugner.
Fuck the Atlantic Ocean erzählt die Geschichte von dem österreichischen Musiker Sweet Sweet Moon, dessen vom Wiener Videoblog They Shoot Music Don't They gefilmte Akustiksession zu einem unverhofften Youtube-Hit in Südamerika wurde und eine Tour durch Chile und Argentinien nach sich zog.
- Spuren des Bösen -Schande5.223Drama von Andreas Prochaska mit Dominik Warta und Frieda Mühl.
Heino Ferch spielt in Spuren des Bösen – Schande zum vierten Mal den Polizeipsychologen, der mit einem Mord im eigenen Wohnhaus konfrontiert wird.
- Mord in bester Gesellschaft: DieTäuschung?21Kriminalfilm von Peter Stauch mit Herbert Forthuber und Tom Kreß.
In der TV-Krimikomödie Mord in bester Gesellschaft: Die Täuschung versucht Fritz Wepper als kriminalistischer Psychologe einem verurteilten Frauenmörder beizustehen, nachdem er erneut unter Verdacht geriet.
- DieJacke?11Drama von Patrick Vollrath mit Laurence Rupp und Hanna Binder.
Ein Junge trifft ein Mädchen. Es könnte Liebe sein. Aber da ist auch diese Jacke, und diese Jacke wird alles ändern.
- In der Stille derNacht?Drama von Erich Steiner mit Luisa Bozorov und Stella Butz.
Eine verregnete Herbstnacht. Drei Kinder warten ungeduldig auf ihren Vater. Endlich kommt er heim. Als er den Kindern Geschenke überreicht, strahlen ihre Augen. Nur die älteste Tochter ist misstrauisch, spürt, dass die Erwachsenen etwas vor ihnen verbergen.
- Perlmutter?Drama von Rupert Höller mit Julia Gschnitzer und Sarah Lhardit.
Sonjas Mutter lebt in einem Seniorenheim. Als der dementen Dame eines Tages ihre alte Perlmutthaarspange in die Hände fällt, kann sie sich plötzlich erinnern: an Paris, an ihre erste große Liebe Theó. Sonja verspricht ihrer Mutter, dass sie zusammen noch einmal nach Paris fahren. Doch als plötzlich ein wichtiger Arbeitstermin den gemeinsamen Ausflug zunichte zu machen droht, muss Sonja sich entscheiden.
- Nelly?Drama von Chris Raiber mit Steffen Höld und Gudrun Tielsch.
Am Ende möchte die 13-jährige Nelly nur noch ausruhen. Am Anfang sitzt sie am Steuer eines Autos und fährt durch eine winterliche Landschaft. Auf dem Rücksitz liegt ihre Mutter, der es nicht gut geht. Plötzlich steht Nelly im Flur in einer Klinik. Die Situation ist irreal. Eine strenge Frau gibt Anweisungen. Über eine steile Wendeltreppe kommt Nelly in ein düsteres Amtszimmer, wo ein Mann mit monotoner Stimme in ein Aufnahmegerät spricht: Seit zwei Tagen Vollwaise, lebende Verwandte negativ, kann in neuem Familienverband untergebracht werden.
Der Mann stellt Nelly Fragen, etwa, wie sie sich die erste Begegnung mit ihrer neuen Familie vorstellt. Doch Nellys Gedanken schweifen ab: Ein Junge mit einer russischen Pelzmütze, ein Sprungturm im Schwimmbad. Eine kleine Spielzeugfigur, die auf einer Trommel den Rhythmus schlägt. Etwas ist aus dem Takt geraten und der Schein trügt. Eine präzise, stilisierte, kafkaeske Krankengeschichte. (Text: Berlinale) - Of Stains, Scrap &TiresAT (2014)?22von Sebastian Brameshuber.
Motoren, Achsen, Zylinder – die Bauteile des Glücks. Was sich nicht in Europa weiterverkaufen lässt, schiffen die Scrapmaster vom Erzberg nach Afrika. Glück ist das (selten) leicht verdiente Geld, die (rare) Schönheit einer menschengemachten Maschine, die reale und imaginierte Freiheit auf Rädern. Zur Bild- und Tonpoetik von Autowerkstatt, Schrott und Paintballfeld liest ein anderer Wagenmeister, Bobby Sommer, ein Gedicht von Bertolt Brecht. Die singenden Steyr-Wägen, sie versprechen lautlose Leichtigkeit – ohne ihre Verwandtschaft zur Rüstungsindustrie zu verschweigen. (Text: Berlinale)