2:37
2:37 (2006), AU Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 19.07.2007
10 Bewertungen
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300 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von Murali K. Thalluri, mit Teresa Palmer und Joel Mackenzie
“2:37” erzählt die Geschichte von sechs High School Schülern, deren Lebenslügen durch eine Tragödie von einer Sekunde auf die andere wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Um 2:37 nachmittags wird die Leiche einer Schülerin gefunden – war es Mord, war es Selbstmord? In Rückblenden spannend verwoben, werden die Ereignisse der vorangegangen 24 Stunden aus dem Leben der Teenager erzählt. Wie ein Puzzle fügen sich die einzelnen Erlebnisse zusammen und klar wird, nichts ist so wie es scheint. Denn jeder Einzelne von ihnen verbirgt hinter der coolen Fassade ein quälendes Geheimnis.
HandlungMelody und ein Lehrer versuchen verzweifelt, sich Zugang zu einer Toilettenkabine der High School zu verschaffen. Unter der Tür bildet sich eine große Blutlache, es bleibt jedoch unklar, wer sich in der Kabine das Leben genommen hat.
Rückblende. Der Film zeigt den vorangegangenen Schultag und gibt Einblick in das Leben von sechs Schülern.
MarcusMarcus ist bekannt für seine guten Noten und sein Engagement. Er ist vielfältig begabt, literarisch, spielt Klavier und liebt klassische Musik. Von den Eltern auf Karriere getrimmt, setzt er sich selbst unter enormen Leistungsdruck.
MelodyMarcus’ Schwester leidet unter der Vernachlässigung ihrer Eltern. Nähe zur eigenen, nicht anwesenden Mutter entsteht nur am Telefon. Der ebenfalls nicht greifbare Vater verbietet ihr jegliche Hobbies, in denen sie ihren Bruder eventuell überholen könnte.
LukeLuke ist erfolgreicher Sportler und pragmatisch eingestellt. Der Kampf im Sport bereite auf den Kampf im Leben vor. Als Kumpel ist er begehrt und hängt stets mit seinen Buddies rum, vor denen er auch bereitwillig Details aus seinem Sexualleben preisgibt, z.B. dass er sich Analverkehr mit seiner Freundin wünsche.
SeanSean ist schwul und hat auch nicht vor, das zu verstecken: “Ich liebe Titten, ich liebe Muschis, aber soll ich die Wahrheit sagen? Ich steh auf Schwänze!”…
“2:37” erzählt die Geschichte von sechs High School Schülern, deren Lebenslügen durch eine Tragödie von einer Sekunde auf die andere wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Um 2:37 nachmittags wird die Leiche einer Schülerin gefunden – war es Mord, war es Selbstmord? In Rückblenden spannend verwoben, werden die Ereignisse der vorangegangen 24 Stunden aus dem Leben der Teenager erzählt. Wie ein Puzzle fügen sich die einzelnen Erlebnisse zusammen und klar wird, nichts ist so wie es scheint. Denn jeder Einzelne von ihnen verbirgt hinter der coolen Fassade ein quälendes Geheimnis.
HandlungMelody und ein Lehrer versuchen verzweifelt, sich Zugang zu einer Toilettenkabine der High School zu verschaffen. Unter der Tür bildet sich eine große Blutlache, es bleibt jedoch unklar, wer sich in der Kabine das Leben genommen hat.
Rückblende. Der Film zeigt den vorangegangenen Schultag und gibt Einblick in das Leben von sechs Schülern.
MarcusMarcus ist bekannt für seine guten Noten und sein Engagement. Er ist vielfältig begabt, literarisch, spielt Klavier und liebt klassische Musik. Von den Eltern auf Karriere getrimmt, setzt er sich selbst unter enormen Leistungsdruck.
MelodyMarcus’ Schwester leidet unter der Vernachlässigung ihrer Eltern. Nähe zur eigenen, nicht anwesenden Mutter entsteht nur am Telefon. Der ebenfalls nicht greifbare Vater verbietet ihr jegliche Hobbies, in denen sie ihren Bruder eventuell überholen könnte.
LukeLuke ist erfolgreicher Sportler und pragmatisch eingestellt. Der Kampf im Sport bereite auf den Kampf im Leben vor. Als Kumpel ist er begehrt und hängt stets mit seinen Buddies rum, vor denen er auch bereitwillig Details aus seinem Sexualleben preisgibt, z.B. dass er sich Analverkehr mit seiner Freundin wünsche.
SeanSean ist schwul und hat auch nicht vor, das zu verstecken: “Ich liebe Titten, ich liebe Muschis, aber soll ich die Wahrheit sagen? Ich steh auf Schwänze!” Er kifft nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch heimlich in einem Putzraum der Schule. Von seinen männlichen Mitschülern wird er ausgegrenzt und beleidigt.
SarahSarah ist Lukes Freundin, auch wenn dieser diesbezüglich ambilvalente Zeichen aussendet und sie auch gern mal schnell abfertigt und stehen lässt. Sie träumt von partnerschaftlicher Nähe und erfülltem Eheleben.
StevenSteven ist körperlich behindert. Er hat zwei unterschiedlich lange Beine und humpelt. Schlimmer ist jedoch, dass er sich regelmäßig einnässt, da er zwei Harnröhren hat, welche er nicht steuern kann. Er trägt daher stets eine Wechselhose bei sich, ist aber trotzdem dem Spott seiner Mitschüler und auch Zudringlichkeiten der Lehrer ausgeliefert. Verbündete hat er keine, da er erst neu an der Schule ist. Vorher hat er in England gelebt, wo seine Behinderung kein Problem war, da alle Mitschüler davon wussten und ihn tolerierten.
Die GeheimnisseIm Laufe des Films werden die Verstrickungen zwischen den einzelnen Charaktären deutlich. Jeder von ihnen trägt ein Geheimnis mit sich herum, das quält und zum freiwilligen Scheiden aus dem Leben führen könnte.
Spoilerwarnung! Hier bitte nicht weiterlesen, wenn du den Film noch nicht gesehen hast!
Nicht nur Sean ist schwul, auch Luke hat homosexuelle Erfahrungen gemacht. Offiziell verachtet Luke den offen schwul lebenden Sean, beide verbindet jedoch eine Affäre, die Luke am liebsten vergessen würde. Sean aber hat sich in Luke verliebt.
Sarah ist magersüchtig und übergibt sich regelmäßig auf dem Schulklo.
Marcus missbraucht seit mehreren Jahren seine attraktive Schwester Melody. Bei einer Vergewaltigung durch ihren Bruder wird Melody schwanger.
Für den Suizid jedoch entscheidet sich Kelly, welche im Film nur am Rand gezeigt wird. Sie hat sich in Marcus verliebt, der ihre Avancen jedoch nicht erwidert, vielleicht nicht einmal wahrnimmt. Sie wird Zeugin eines Gesprächs zwischen Marcus und Melody, in dessen Verlauf Marcus seine Schwester schlägt und sie für das Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft verantwortlich macht. In einer langen Schlusssequenz wird gezeigt, wie sich Kelly in der Toilette mit einer Schere die Pulsadern aufschneidet und verblutet.
Wissenswertes
Murali K. Thalluri, der Regie führte und das Buch schrieb, hat keine professionelle Filmausbildung und im Alter von 20 Jahren die Arbeit an seinem Filmdebut begonnen.
Bei den Australian Film Institue Awards wurde Teresa Palmer für ihre Rolle in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” nominiert. Thalluri selbst wurde in der Kategorie “Bestes Originaldrehbuch” nominiert.
Seine Europäische Premiere feierte 2:37 am 26.05.2006 bei den Filmfestspielen in Cannes in der Reihe “Un Certain Regard”, wo er mit 17-minütigen Standing Ovations bedacht wurde.1 Offizieller Filmstart war der 17.08.2006. In Deutschland läuft der Film am 19.07.2007 an.
2:37 wurde in Adelaide, Australien gefilmt. Die meisten Szenen wurden im St. Ignatius College abgedreht.
Der Film war schon früh ein kommerzieller Erfolg und hat ein Vielfaches seiner Produktionskosten von 1,100,000 AUD eingespielt.2
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Website des Verleihs
Filmkritik auf kino-zeit.de
Filmkritik auf moviemaze.de
Filmkritik auf spielfilm.de
Quellen1 http://www.smh.com.au/news/film/choose-life/2006/08/09/1154802964846.html
2 http://en.wikipedia.org/wiki/2:37
Mehr Bilder (4) und Videos (2) zu 2:37
Cast & Crew
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Murali K. Thalluri
-
Teresa Palmer
-
Joel Mackenzie
-
Frank Sweet
-
Clementine Mellor
-
Charles Baird
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Uneven Steven
-
Sam Harris
Regie
Schauspieler
-
Marni Spillane
-
Sarah Hudson
-
Chris Olver
-
Xavier Samuel
-
Gary Sweet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Darcy
-
Daniel Whyte
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Swift
-
Murali K. Thalluri
- Genre
- Coming of Age-Film
- Ort
- Schule
- Handlung
- Art House-Film, Blut, Coming out, Diskriminierung, Eifersucht, Homosexueller Kuss, Kiffen, Körperlich Behinderter, Lehrer, Magersucht, Schwangere Minderjährige, Sexueller Missbrauch, Suizid, Toilette, Vergewaltigung
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Drehbuch
Filmdetails 2:37
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Kritiken (2) — Film: 2:37
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenAuch einen Tag nachdem ich diesen Film gesehen habe, wirkt er sehr stark in mir nach. Während das Drama bei vielen anderen Besuchern sehr schlecht angekommen ist, hat es mich komplett vereinnahmt. Zugegeben: der Film geizt tatsächlich mit Handlung, zeigt er doch mehr oder weniger über weite Strecken einen normalen Highschool-Alltag mit seinen Höhen und Tiefen. Doch genau das gibt dem Film einen besonderen Reiz: der Kontrast zwischen oberflächlicher „heiler Welt“ und tatsächlichem „größten Seelenleid“. Die Probleme der einzelnen Schüler bleiben der Außenwelt großteils verborgen. Lehrer finden in diesem Film gar nicht statt, was die Frage erlaubt „Welche Rolle können Lehrer in solchen Situationen eigentlich spielen? Können sie überhaupt die Probleme ihrer Schüler erahnen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden?“. Die Antwort ist deprimierend, aber eindringlich. Das Ende hinterließ bei mir einen dicken Kloß im Hals und ungeweinte Tränen, Ratlosigkeit.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEs ist einfach den Film als prätentiösen Scheiß abzustempeln. Aber wird das dem Film gerecht? Ich komme nicht drum herum so etwas wie einen Hauch von Bewunderung zu verspüren. Zumal das ein Debüt-Film ist. Und trotz all den vielen Haken, die der Film auf Grund von gängigen Klischees und Überspitztheiten schlägt und sich damit selbst ein Bein stellt, gibt es neben den vielen "Autsch!"-Momenten auch immer wieder wahre Lichtblicke. Und in den letzten 20 Minuten packt 2:37 einen dann doch noch dort, wo man es nicht für möglich gehalten hat. Zwiespälltig. Aber definitiv kein Schrott. Da haut van Sants ELEPHANT, der trotz einer SEHR ähnlichen Inszenierung ein ganz anderes Thema bedient, doch um einiges härter auf die Kacke.
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Kommentare (18) — Film: 2:37
Kommentar schreibenWotsefack 2012/02/15 17:20:50
Kommentar löschenDen Film hatte ich mal zufällig vor Jahren gesehen und fand den genial (wohl weil ich noch ein kleiner Bengel war, der sowas in der Art noch nicht gesehen hatte).
Jetzt wieder mal gesehen und denke, es ist ein sehr sehenswertes Drama.
Teilweise konnte ich die Teenager in den Interviews nicht ernst nehmen, weil sie völlig überzeichnet waren. Darüber kann ich aber hinwegsehen.
Die Story hat mich berührt und mitgerissen. Eine gewisse Spannung herrschte irgendwie ganze Zeit, vor allem auch weil man wissen wollte, welcher der Teenager sich umgebracht hat.
Für einen Debüt-Film ziemlich beeindruckend.
Also von mir eine klare Empfehlung.
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baser 2011/11/28 01:06:42
Kommentar löschenSchon der Anfang hat es in sich: Ein Lehrer wird zu einer verschlossenen Toilettentür gerufen, unter der - Schlimmes vorwegnehmend - ein Rinnsal Blut hindurchläuft...
Im weiteren Verlauf des Films werden sechs komplexbeladene Jugendliche gezeigt, die alle ein dunkles Geheimnis mit sich tragen. Unweigerlich fragt sich der Zuschauer, bei wem von den sechs Schülern es sich um den anfänglich gezeigten Suizidanten handelt. Das Ende darf sowohl optisch als auch inhaltlich als verstörend bezeichnet werden.
Formal hat mich der Film weniger überzeugt. Er will von allem etwas zu viel, wirkt dadurch an vielen Stellen überladen und konstruiert. Angefangen von der düsteren Optik über den formal übermäßig strengen Aufbau (reigenartige Anordnung der Figuren; parallel laufende und auf einen Überschneidungspunkt zulaufende Szenen, wie man sie auch von Gus van Sants "Elephant" oder Fatih Akins "Auf der anderen Seite" kennt; in schwarzweiss gezeigte Kommentare von den Protagonisten) und die nicht gerade repräsentative Figurenkonstellation, zu der unter anderem zwei Homosexuelle, eine Bulimistin und ein Missbrauchsopfer gehören....
Insgesamt scheint "Elephant" an vielen Stellen Pate für den Film gestanden zu haben, wobei dessen luzide Virtuosität an keiner Stelle erreicht wird.
Trotz dieser Schwächen würde ich mir diesen Debütfilm wieder ansehen.
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horro 2011/03/23 21:46:05
Kommentar löschenTragisches und berührendes Teenie-Drama um den Tod einer Jugendlichen und wie es dazu gekommen ist. Dieser Film aus Australien spielt gekonnt mit den pubertären Gefühlswelten der Adoleszenz und beschreibt eine dramatische Spirale aus Beziehungskrieg, Ausgrenzung und Geheimnissen sowie der Dynamik und Grausamkeit die daraus entstehen können. Abwechselnd subtil und schockierend direkt.
Mit diesem Film wird klar, wie der Hype um Teresa Palmer entstehen konnte. Sie spielt hier wirklich grossartig.
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BenLinus 2011/03/13 18:56:41
Kommentar löschen2:37. Hier werden keine Schicksale behutsam gezeigt und behandelt. Hier wird mit dem Schraubenzieher in offenen Wunden rumgewühlt und mit einer Salzsäurelösung nachgespült. Das hier schmerzt und ist unbequem, aber es ist die Wahrheit. Der Alltag von nach außen hin ganz normalen Jugendlichen die allesamt einen Abgrund in sich tragen. Während man in der ersten Hälfte noch einen raschen Blick über jene Abgründe bekommt, stürzt man in der zweiten Hälfte erbarmungslos hinein, ohne Halt und ohne Aufprall. Ein riesiges Plus des Films sind die Darsteller. Jeder trägt seinen Charakter perfekt. Von mir aus gibts hier einige Klischeetypen, aber wo gibts die nicht? Der dokumentarische Stil wird noch zusätzlich unterstützt von der genialen Kamera, die sich nicht nur als Beobachter einbringt. Der Zuschauer wird hier gekonnt mit einbezogen, was das Gefühl der Betroffenheit am Ende unerträglich verstärkt. Ein Debüt das schockiert, fasziniert und in seinen Bann aus destruktiven Einzelschicksalen zieht. Grandios.
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Darksoul 2010/12/27 02:22:25
Kommentar löschen2:37 - sehr bizarr, und etwas übertrieben wie ich finde. So viele große Probleme auf einmal. Trotzdem ein klasse Film da man das ende so; eigentlich nicht erwartet hat!
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Weltensegler 2011/01/03 01:59:52
Antwort löschenNatürlich ist es übertrieben, aber es ist auch nur ein Film und keine Serie. Wurde halt beabsichtig so gedreht, dass normale Schüler die nach außen hin nicht auffallen tiefgehende Probleme mit sich herum tragen. Ich fand den Film gut, wenn auch teils harter Tobak. Aber, schön, dass du ihn gesehen hast, den kennt ja kaum einer. ;)
Weltensegler 2011/01/03 02:00:13
Antwort löschenIch hätte ihn auch nicht gesehen, wäre da nicht die hübsche blonde Dame auf dem Cover gewesen. ^^
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Darksoul 2011/01/03 02:37:43
Antwort löschenHm, ja da hast du recht.
Der Film wurde mir hier im Forum als Geheimtipp empfohlen :-)
Weltensegler 2011/01/03 02:47:42
Antwort löschenIch bin durch "December Boys" wo Teresa Palmer auch mitspielt auf eben diesen Film gekommen, da der zufällig in der Videothek rumstand. Ist etwas schade, dass er so unbekannt ist.
Der_Phil 2010/11/20 18:49:12
Kommentar löschenWie viele bereits schrieben, macht vor allem die zweite Hälfte 2:37 äußerst sehenswert.
In dieser werden mit enormer Schonungslosigkeit die wahren Charaktere der Figuren frei gelegt und ihre Schwächen werden deutlich(er).
Dies ist teilweise vorhersehbar, zumeist jedoch ziemlich aufwühlend.
Das Ende überrascht in seiner Konsequenz und Härte.
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schokoeis87 2010/10/28 17:55:39
Kommentar löschenwir schalten mal nen gang tiiieeefer.
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BigDi 2010/10/09 14:40:40
Kommentar löschenKnapp eineinhalb Stunden werden menschliche Fassaden zerschlagen und die letzte wird mit dem Schädel des Zuschauers durchbrochen - immer und immer wieder, bis man weder hinschauen noch -hören möchte. Was wie ein typisches Schulkinder-Problemdrama beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem gnadenlos ehrlichen und schmerzhaft intensiven Querschnitt durch das grausame menschliche Beziehungsgeflecht, das von Verdrängung, Ignoranz und Egoismus geprägt und von Hoffnungslosigkeit durchzogen ist. Filmtechnisch wie schauspielerisch auf eine subtile Art makellos und mit einem verstörenden und wütend machenden Ende - "2:37" ist ein ausdrucksstarkes Debütwerk, dessen persönlich motivierte Ambitionen zu keinem Zeitpunkt fehlschlagen und dessen ungeschönte Sezierung seiner Figuren noch lange nachwirkt.
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Weltensegler 2010/10/09 14:53:34
Antwort löschenDein Kommentar freut mich! Schien so als würde kaum ein Moviepilot den Film kennen. Ist für ein Teendrama schon arg heftig und brutal, wirkt deshalb aber umso mehr, war wirklich ein Glücksgriff beim DVD-Ausleihen.
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Filmsuechtiger 2010/10/09 15:18:41
Antwort löschenUnd was den Film für mich erheblich aufwertet: Als Zuschauer gleicht man quasi den Figuren des Films, ist ebenso blind und ignorant und am Ende überrascht und betroffen. Mehr kann Film nicht schaffen.
BigDi 2010/10/09 20:21:36
Antwort löschen@Weltensegler: Der Film ist wirklich zu unbekannt, ich hoffe, meine indirekte Werbung führt zu ein paar weiteren Sichtungen. ^^
---------
@Tom: Je mehr ich über das Ende nachdenke, desto perfekter erscheint es mir, besser kann man es einfach nicht machen. Mal schauen, ob ich den Film irgendwann noch aufwerte.
Tyler__Durden 2010/05/02 20:15:10
Kommentar löschenStarker Film der es schafft eine so komplizierte Thematik wirklich authentisch darzustellen ohne auch nur eine Sekunde selbstgefällig zu wirken. Wunderbar Inszeniert sehen wir jede Szene einmal aus dem Blickwinkel eines anderen Charakteren dazu werden immer wieder Interviews eingeblendet wodurch der Film fast schon einen halb Dokumentarischen Stil bekommt. Das alles wird dann noch mit einem herausragenden Ende gekrönt bei dem selbst die Sorte von Zuschauern staunen werden die sonst immer gerne alles vorhersagen können/wollen. Ein Ende das dem Echten leben kaum näher kommen könnte und ein Schlag ins Gesicht der Zuschauer und dessen Sehgewohnheiten. Packend, Emotional und Schockierend Ehrlich.
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Spilyt 2010/03/29 10:55:12
Kommentar löschenDer Film wurde von Minute zu Minute besser, bis hin zu einem Fantastischen und selten besser gesehen Drama-Ende!
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kirmandi 2009/10/04 21:47:48
Kommentar löschennach einem langen, wenn nich gar langweiligem, beginn des filmes erahnt man immer mehr die verborgenen probleme und erst dann entfaltet sich der film richtig.
die schnitte zuvor/dabei sind auch ganz nett gelungen um den zusammenhang aller personen und zugleich doch die gleichgültigkeit aufzuzeigen.
im endeffekt ein film zum nachdenken, der mir dennoch nicht ganz gefallen mag ...
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1oOwaCk 2009/09/28 23:46:43
Kommentar löschenWahnsinnig bewegendes Drama! Die letzte halbe Stunde.. heftig. Ich weis nicht wie ich es mit den richtigen Worten beschreiben soll. Es ist schockierend und ungemein wahr! Der Szenenwechsel, die Kommentare der Schüler, die Geheimnisse die ans Licht kommen.. Ein fesselnder Film, der zum nachdenken anregt, wie gut man seine Mitmenschen kennt und wie viel man ihnen vielleicht antut.
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Weltensegler 2009/09/05 20:01:53
Kommentar löschenSehr nachdenklicher/trauriges Drama, das von mehreren Schülern einer Highschool handelt. Alle haben ihr Geheimnis/Problem… 2 Szenen (wer den Film kennt weiß welche) sind extremst heftig. Allgemein ist die letzte halbe Stunde nix für schwache Nerven!
Super Darsteller und auch die Szenenwechsel durch die Kamerafahrten sind toll gemacht! Ein toller Film (wobei toll nicht das passende Wort ist) man glaubt gar nicht, dass so viele scheinbar normale Schüler innerlich solche Probleme/Geheimnisse haben, was zwar als übertrieben kritisiert werden kann - aber es ist ja nur ein Film.
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Tyler 2009/09/05 22:04:53
Antwort löschenSehr schöne Kritik, habe noch nie was von diesem Film gehört, aber den muss ich sehen!
Alex27 2009/08/24 22:14:14
Kommentar löschenDer Film regt zum nachdenken an. Außerdem finde ich das eine Botschaft in dem Film versteckt ist. Mehr mit anderen Menschen über die persönlichen Probleme reden.
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PrettyPenny 2008/09/17 22:09:36
Kommentar löschenEin eingängiges Drama, welches natürlich an einigen Stellen etwas übertrieben erscheint, aber vielleicht war das gerade so beabsichtigt. Bis zum Ende hin rätselt man, welcher von den Teenagern sich nun frü den Freitod entscheidet und man kann gar nicht erahnen, wen eigentlich das schlimmste Schicksal getroffen hat. Besser ungewollte Aufmerksamkeit als gar keine.
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AverageJoe 2008/04/06 01:27:02
Kommentar löschenNatürlich kann man dem Film vorwerfen, dass einiges überdramtisiert und konstruiert wirkt oder klischeebehaftet. Die Einschübe nicht gerade subtil geschweige denn originell sind. Und der Film seine Längen hat.
Aber ob beabsichtigt oder nicht, im Grunde verstärkt das nur den Effekt des Films. Man kann nicht anders als sich die Frage nach dem "warum" zu stellen.
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loewenzahn 2008/02/02 14:29:43
Kommentar löschenSo richtig zu würdigen weiß man den Film erst ganz am Ende. Ist er doch einer der wenigen, der es schafft, seine Botschaft nicht nur zu vermitteln, sondern einen mitten hinein zu ziehen. Und so steht man am Ende da und merkt, dass einem dasselbe passiert ist wie den Protagonisten.
Rundum gelungen, selbst mit dem Gefühl, dass alle Klischees über jugendliche High-School-Leute ausgepackt wurden, die man finden konnte.
Empfehlenswertes Mitglied der Autobahn-Reihe.
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DasSams85 2007/10/24 18:54:22
Kommentar löschengroß, groß, großartig!!! fesselnd, schockierend, faszinierend! ansehen und freuen!
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