Allein

Allein (2004), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 28.07.2005

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6.3 Kritiker
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von Thomas Durchschlag, mit Lavinia Wilson und Maximilian Brückner

Die junge Studentin Maria führt ein Leben, das geprägt ist durch die Sucht nach Nähe, durch Exzesse mit Sex, Tabletten und Alkohol. Ihr größter Feind ist das Alleinsein, das sie in der Affäre zum älteren Wolfgang und zahlreichen One-Night-Stands zu bekämpfen versucht. Maria ist “Borderline”, sie hat ein Problem mit Grenzen. Eines Morgens taucht an Marias Arbeitsplatz in der Universitätsbibliothek ein junger Student auf – Jan. Die beiden beginnen sich näher zu kommen, und Maria spürt, dass es sich bei dieser anbahnenden Beziehung zum ersten Mal in ihrem Leben um eine aufrichtige und ehrliche Liebe handeln könnte. Maria entwickelt den Wunsch, mit ihrem alten Leben zu brechen, weiß aber nicht, wie das gehen soll. Maria hat Angst zu scheitern. Sie bemüht sich, ihre Vergangenheit sorgfältig vor Jan geheim zu halten, doch damit steuert sie ungewollt auf eine Katastrophe zu.

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Kommentare (5) — Film: Allein

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mar (-ion-)

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Bewertung4.5Uninteressant

ganz netter film, mir allerdings zu oberflächlich. die problematik wird der zuschauer nicht nah genug gebracht. bei so einem thema sollte man lieber auf eine doku von arte zurückgreifen oder es ganz lassen!

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Snake Charmer

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Bewertung5.0Geht so

- Spoiler -
Irgendwie sind mir die männlichen Nebenfiguren hier zu eindimensional und schwarz-weiß gezeichnet: Einerseits der abgebrühte ältere Geschäftsmann, der zwar um die Leiden der Protagonisten weiß, letztendlich aber nur ficken will, andererseits der liebe und arglose Strahlemannstudent, der sich zwar kümmert, aber nicht mal zu wissen scheint, dass soetwas wie psychische Probleme überhaupt existieren.
"Sind nur Nebenfiguren" könnte man sagen, doch implizit unterstellt der Film auch, dass Marias seelische Gebrechen zumindest ein Stück weit auf ihre Erfahrungen mit Männern zurückzuführen sind: In einem Nebensatz wird der Arschlochvater erwähnt und bis auf den netten Jan sind ausnahmslos alle Typen gefühlskalt und interessieren sich nur für Marias Körper. (was mich an ein Zitat aus "Sophiiiie!" denken ließ: "Wieso gerate ich eigentlich immer nur an Arschlöcher oder an nette Trottel ?") Etwas unglaubwürdig fand ich dann auch, dass Jan der erste Mann in Marias Leben darstellen soll, der sich wirklich für sie interessiert. Dass das Problem dann in erster Linie darin besteht, dass dieser über weite Teile der Handlung einfach nicht checkt, was mit ihr los ist und der Film nach dem (vorhersehbaren) Durchdreher Marias mit einem Touch von "Alles wird gut" (weil: sie hat ja jetzt nen netten Kerl) endet, finde ich schade und der Ernsthaftigkeit der Thematik nicht angemessen.

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Axiom

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Bewertung0.0Hassfilm

Dank Brückners affektiertem Theater-Gehabe ist der ohnehin schon langweilige Film streckenweise unerträglich.

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derblonde

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Bewertung5.0Geht so

Ambitioniert, aber der Film fesselt nicht. Er ist einfach langweilig.

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Mr.Floppy

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist gut, erschreckend gut. Der Schauspielerin habe ich nicht angesehen, dass sie schauspielert, was wohl noch erschreckender ist. Bedrückend guter Film. Empfehlenswert!

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