Aus Liebe zum Spiel

For Love of the Game (1999), US
Laufzeit 137 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 18.05.2000

2.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
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9 Kommentare
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von Sam Raimi, mit Brian Cox und Kevin Costner

Billy Chapel, eine lebende Baseball-Legende, ist mit 41 Jahren beinahe am Ende seiner Karriere angelangt. Doch er bekommt noch eine Chance, zu zeigen was er auf dem Kasten hat, und auch das Herz der Frau, die er seit vier Jahren liebt, zu gewinnen.

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Kritiken (1) — Film: Aus Liebe zum Spiel

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1.0Ärgerlich

Wäre dieser mißglückte, unnötig melodramatische, vorhersehbare Romantic-Comedy-Kitsch wenigstens noch leidlich unterhaltsam, gäbe es weniger Grund zum Ärger. Aber überall dominiert schwammige Sentimentalität wie lange nicht. Keine Geste, kein Bild, kein Satz ist des Erinnerns wert [...]

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Kommentare (8) — Film: Aus Liebe zum Spiel

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Wer wurde geboren um Sportfilme zu machen?
Richtig, Kevin Costner!
Coster ist ein Kerl den so ziemlich alle mögen (Männer wie Frauen), ein Kerl der wirklich weiß wie man Regie führt ( Dances with Wolves,Open Range) und der in so vielen guten,unterhaltenden Filmen dabei war (The Untouchables,die beiden ebengenannten, JFK,Perfect Worl,Robin Hood,Wyatt Earp,Silverado u.v.m.) wie nur wenige andere.

Und trotzdem:Für mich ist er DER Sportfilmguy meines Vertrauens.
Schon bei "Annies Männer" zeigte er sein Talent dafür einen Typen zu spielen der sich seinem Spiel verschrieben hat, der es liebt und dafür lebt.
In "Feld der Träume" ging er noch einen Schritt weiter (ins Phantastische) für seine Liebe zum Spiel.
In "Tin Cup" zeigt er uns das daß Spiel es sogar wert ist darüber zum versifften,abgewichsten (und doch würdevollen) Wrack zu werden,denn das Spiel wird dir wieder eine Chance geben und wieder und wieder...
Im viel zu unbekannten,an sich grandiosen "An deiner Schulter" schließlich,zeigt er uns wie so ein "Liebe zum Spiel-Leben" aussieht,wenn das Spiel schon lange vorbei ist:Hart,oft traurig und melancholisch und alkoholisiert aber dennoch:Es war es wert und ist es weiter wert,denn es gibt noch mehr im Leben...

In "Aus Liebe zum Spiel" treffen sich all diese Filme,all diese Charaktere,ihre Vergangenheiten und ihre Zukunftsaussichten. Chapel (Costner) ist kurz vor dem Karriereaus als Baseballspieler,rafft sich noch einmal auf,erobert seine Liebe und das Spiel zurück,ist ein sensibler,starker Mann mit Schwächen und Fehlern.Das Herz auf dem rechten Fleck,ein Bauchmensch, einer mit Liebe zum Spiel (des Lebens)....

10 Punkte für diesen Film mag arg übertrieben erscheinen aber:Für die Quintessenz des Sportfilmguy´s meines Vertrauens ist es komplett gerechtfertigt.
Ein Perfect Game eben...

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Andy Dufresne

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Die Boys hab ich gestern verafft...


hoffman587

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Die kommen ja zum Glück immer wieder.^^


donoctavio

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Bewertung9.5Herausragend

oh man ich liebe so pathetische sportdramen...

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DustRaiser

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Bewertung6.5Ganz gut

Echt fantasievoll, denn solche Flaschen wie die Detroit Tigers würden niemals ein Perfect Game zusammen bringen und schon gar nicht gegen die beste Mannschaft der American League bzw. der gesamten Major League. xD Trotz dieses eher wunderlichen Fauxpas, ist der Film nicht schlecht, das was mich allerdings am meisten gestört hat, war die schwammige Darstellung von Kelly Preston. Eine andere Besetzung (und ne andere Synchro) wären für den Film nur von Nutzen gewesen.

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SamRamJam

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Um es mal in den Worten von Alice Cooper zu sagen: ''I really love the Tigers but I hate the Mets'' :)


DustRaiser

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Der kommt ja auch aus Detroit, der dreckigsten Stadt in den Vereinigten Staaten.


willy50

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Bewertung5.5Geht so

Etwa so amerikanisch wie Applepie with banana milkshake. Da hilft nur noch ein Verdauungsschnaps. Prost.

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Blonder

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist eine Mischung aus Sport-und Liebesfilm. Ein Pitcher der in die Jahre gekommen ist, will in seinem letzten Profispiel ein perfect game abliefern. Während dem Spiel läßt er die Liebe zu seiner Freundin Revue passieren. Die Baseballszenen werden spannend wie ein Thriller rübergebracht.
So und nun zur Liebesgeschichte, die ist leider total mit Kitsch überladen. Wie fast immer in Hollywood darf natürlich auch das Happyend nicht fehlen.
Kevin Costner trägt den ganzen Film alleine, tja die Rolle wurde perfekt auf ihn zugeschnitten und somit gibt es auch keine Szene ohne ihn. Kelly Preston spielt nur solide und dabei bleibt es auch.
Die einfach gestrickte Geschichte verlangt nicht viel von den Darstellern ab, sondern sie lebt viel mehr von den vielen Klischees und den sehr guten Baseballszenen.
Die meisten Punkte gebe ich fürs Baseball im Film. Aber wer sich gerne Liebesschnulzen aunschaut, der kann sich den Film ruhig ansehen.

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Trevedas

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Bewertung5.5Geht so

Alter Mann will es noch mal allen zeigen und sucht privat wie beruflich sein Glück.
Man kennt ja diese Art von Filmen und auch dieser rennt von einem Klischee in das andere. Da haben wir die typische "sie kriegen sich, sie kriegen sich nicht" Beziehungssituation gepaart mit dem alternden Sportler, dessen Körper nicht mehr so will, dessen Zeit sich gen Ende neigt und der selbstverständlich mit einem schicksalshaften Spiel allen und auch sich selbst was beweisen kann. Natürlich ist klar, wie das alles ausgehen wird, dazu ist das zu berechenbar und es passiert immer genau das, was man auch erwartet. Trotzdem wird man ganz gut unterhalten, was vor allem an Kevin Costners One Man Show liegt. Sein mit Melancholie angehauchtes Schauspiel ist schon ganz dufte und macht seinen Charakter überaus sympathisch. So gzuckt man ihm gerne zu. Und beim Supportcast kann man so das eine oder andere bekannte Gesicht entdecken, dieses "Ach, guck mal, das ist ja..." Gefühl ist aber auch das einzige, was von den Nebendarstellern übrig bleibt, da alle, einige sichtlich unterfordert, nicht wirklich auf sich aufmerksam machen können, wozu ihnen das Drehbuch allerdings auch keine Möglichkeit bietet.
Leider hat der Film am Ende eine viel zu hohe Laufzeit, die Geschichte hätte man ohne Verluste ruhig um mindestens 20 Minuten kürzen können. Mit Längen und zähen Abschnitten muss man leben.
Alles in allem aber ganz okay, kann man gucken, muss man aber nicht. Und wenn man den Film nicht guckt, hat man auch nichts verpasst.

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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Ein etwas eingerosteter Baseballspieler tritt aufs Spielfeld für ein letztes Spiel, das seine Zukunft entscheiden könnte.
Die Detroit Tigers haben eine mittelmäßige Saison hinter sich und ihr alternder Starpitcher Billy Chapel wird von seinem Date am Abend im Hotel versetzt, am nächsten Morgen kommt der Inhaber der Tigers vorbei und sagt ihm, dass er einerseits das Team verkaufen wird und dass Chapel der erste sein wird der ausgetauscht wird (ausgerechnet zu den Yankees, gegen die das letzte Spiel der Saison ansteht) und dann setzt seine Freundin Jane noch einen drauf: Toller Job in London und so - ich bin dann mal weg - du wirst mit deinem Baseball schon glücklich werden... Midlife-Crisis? Ach was! Lebenskrise... Da zieht ein Mann schon mal Bilanz und das macht Chapel nun auf dem Spielfeld, während des letzten Spiels, das nun die Rahmenhandlung bildet, für Flashbacks, welche groß und breit die Entstehung und Entwicklung seiner Lovestory mit Jane erzählt. Er wirft nen Ball... und flugs sind wir in der Kennlernphase, noch nen Ball, gegenseitige Liebesbekundungen, Wurf und erste Armschmerzen, erste Beziehungskrise...

Zum gleichen Zeitpunkt in der Gegenwart befindet sich Freundin/Ex-Freundin Jane in der Flughafenhalle und muss ihren eigenhändig in die Tonne getretenen verflossenen auf allen scheinbar unausweichlichen TV-Geräten beobachten, während dieser sich mit jedem Wurf einem "Perfect Game" nähert... Was wohl soviel bedeutet (meine Baseballkenntnisse gehen nicht allzu weit über die Grundbegriffe des schulischen Brennballspielens hinaus) wie, kein Gegner hat in Folge von Billys Würfen es geschafft auch nur einen Punkt zu erzielen... Ihr ahnt es aber vermutlich schon... Baseball ist hier größtenteils nur ein Vorwand, um eine völlig klischeebeladene (wenn auch glücklicherweise nicht gänzlich unsympathische) Liebesgeschichte zu erzählen. Himmel, sie endet quasi sogar am Flughafen! Was meint ihr? wird Billy sein "Perfect Game" machen und auch noch seine Herzdame vor den fiesen Cricket spielenden Briten retten?

So und jetzt ratet bitte auch noch wer hier Regie geführt hat...? Ich wette es wird euch überraschen: Sam Raimi. Mr. Evil Dead bzw. für die etwas mainstreamigeren Mr. Spider-Man persönlich. Für ihn ist dies definitiv ungewohntes Territorium und er macht zumindest nichts falsch, eine eigene Note hat der Film an seinen meiner Ansicht nach filmisch interessantesten Stellen, wenn Chapel versucht kurz vor dem Wurf alles um sich auszublenden und sich zu konzentrieren. Das Raimi hiermit etwas zu tun hat bemerkt man spätestens, wenn man seinen Bruder Ted in einer kleinen Nebenrolle entdeckt...

Aufklärung verschafft jedoch eher der Blick auf die Filmografie der Drehbuchautorin Dana Stevens. Aus ihrer Feder stammen noch "Blink", "City of Angels" und "Life or Something Like It" - da dürfte dieses Skript wohl sogar noch ihr bestes sein...

Costner hörte "Baseball" und war mit an Bord, wenn er nicht sogar das Projekt selbst vorangetrieben hat. Von seinen drei Filme umfassenden Baseball-Liebeserklärungen, habe ich nun nur "Bull Durham" nicht gesehen. "Field of Dreams" ist schon lange her, doch habe ich positive Erinnerungen an ihn und würde sagen, dass er mir im Vergleich zu "For Love of the Game" deutlich besser gefallen hat. So bleibt dies ein Film, den Costner 1999 ganz klar "Aus Liebe zum Spiel" gemacht hat... Es sei ihm gegönnt, doch etwa zur gleichen Zeit entstand ein hervorragendes Stück Kino mit ihm: Thirteen Days.

Die anderen Schauspieler sind alle ordentlich: Kelly Preston ist meines Wissens über das Spielen der "Freundin von..." nie hinausgekommen - wirklich zu bedauern bzw. überraschend ist dies nicht. Filmtöchterchen Jena Malone gönne ich da schon mehr. John C. Reilly und J. K. Simmons habe ich mich gefreut zu sehen, doch auch sie haben nicht viel zu tun - der Film gehört ganz Costner. Seinen Fans und jenen, die Hollywood-Lovestorys für Erwachsene mögen, sei er also durchaus ans Herz gelegt. Mir waren es einfach zu viele Klischees und der Film war mit über zwei Stunden viel, viel zu lang.

Trivia-Nachtrag: Zwischenzeitlich dachte ich kurz ein Eisbär müsste gleich durchs Bild rennen und Richard Alpert mit vier Zehen auftauchen. Denn zu meiner Überraschung hatten zwei "Lost"-Helden hier winzige Kurzauftritte: Hi Jin! Hi Ben! ;-)

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denise

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Liebeserklärung eines Mannes an eine Frau und an Baseball. Die Darstellung von Kevin Costner auf dem Baseball-Feld ist wohl eine der ungewöhnlichsten und mitreißendsten in der Geschichte der Sport-Filme. Und trotzdem bleibt genug Platz für viele gebrauchte Taschentücher.

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