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Black Death

Black Death (2010), DE/GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Kinostart 09.09.2010


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5.9
Kritiker
27 Bewertungen
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6.1
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2209 Bewertungen
116 Kommentare
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von Christopher Smith, mit Sean Bean und Eddie Redmayne

Ritter Sean Bean und Mönch Eddie Redmayne wollen in Black Death das Geheimnis eines englischen Dorfes lüften, das dem Schwarzen Tod bisher standhielt.

Es ist das Jahr 1348: In ganz England wütet die Pest, nur ein kleines Dorf ist aus mysteriösen Gründen bislang von der Seuche verschont geblieben. Der junge Mönch Osmund (Eddie Redmayne) erhält in Black Death den Auftrag, den gefürchteten Ritter Ulrich (Sean Bean) und dessen bibelfeste Söldner dorthin zu führen. Der Legende nach lebt dort ein Geisterbeschwörer, der die Toten zurück ins Leben holt. Doch als die Gruppe nach einem gefährlichen Marsch in dem entlegenen Dorf ankommt, beginnt die eigentliche düstere Reise von Black Death. Ist ihr Glaube stark genug für das, was sie erwartet?

Hintergrund & Infos zu Black Death
Christopher Smith (Severance – Ein blutiger Betriebsausflug) nahm für die deutsch-britische Gemeinschaftsproduktion auf dem Regiestuhl Platz. Black Death ist der erste Film des britischen Regisseurs, der nicht dem Genre des Horrorfilms zugeordnet werden kann, obgleich der Film über die gottesfürchtigen Ritter und Soldaten nicht an Brutalität spart.

Black Death wurde unter anderem in Blankenburg, Burg Querfurt (Sachsen-Anhalt), Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) und Zehdenick (Brandenburg) gedreht. (TM/AP)

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Cast & Crew


Kritiken (17) — Film: Black Death

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Black Death ist ein auf den ersten Blick äußerst geradliniger Genrefilm ohne große Überraschungen und Innovationen. Doch der Ersteindruck trübt, entfaltet er doch allein aufgrund der Tatsache, dass er lange Zeit offen lässt, ob es sich in dem Dorf tatsächlich um übernatürliche Vorkommnisse handelt oder ob alles nur Scharlatanerie ist ein enormes Potenzial. Zudem besitzt Black Death eine höchst ansprechende, ihm eigene Bildsprache, die exzellente Kameraführung kombiniert mit einem erfrischend dreckigen und düsteren Mittelalters, fernab der Hochglanzoptik eines Königreich der Himmel oder anderer Big Bugdet-Genre-Vertreter. Er platziert sich damit neben dem hier ebenfalls besprochenen Centurion oder auch King Arthur, was ihm außerordentlich gut zu Gesicht steht. [...]

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Candide: Film-Rezensionen.de

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6.5Ganz gut

Optisch wie atmosphärisch ist der Film durchaus ansprechend, er versagt aber leider beim Plot und verkommt so zu kurzweiliger Durchschnittsware.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.0Geht so

Der in Deutschland gedrehte "Black Death" mischt deftige Mittelalter-Action, okkulten Horror und dramatischen Liebesfilm zusammen. Doch statt eines homogenen Ganzen erweist sich Christopher Smiths Films als hekttischer, nervöser Springer zwischen den einzelnen Genres. Dabei thront die Action klar über dem stiefmütterlich behandelten und nicht sonderlich einprägsamen Horroranteil sowie dem knapp bemessenen Liebesdrama zwischen Mönch Osmund und seiner Averill. Obwohl "Black Death" irgendwie nichts halbes und nichts ganzes ist, gelingt es Smith dennoch hier und da ein paar rustikale Kampfszene zu präsentieren. Darüber hinaus hält sich der Film nicht mit Langatmigkeiten auf und bringt seine Geschichte nach gut 90 Minute zu einem Ende.

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Bandrix

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Hab den vor Monaten in der Sneak gesehen und fand ihn richtig gut. War eine interessante Mischung, die mich, anders als dich, nicht störte.


Eneb

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Finde die Mischung gerade passend. Fühlt sich für mich dadurch realistisch an.


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.0Sehenswert

"Black Death" ist etwas simpel gestrickt, kommt zunächst als düsteres Historienabenteuer daher, wandelt sich aber mit der Ankunft im Dorf zum nachdenkenswerten Mysterythriller.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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5.5Geht so

'Black Death' ist grimmiger als der durchschnittliche Fantasyfilm, auch wenn er schließlich mangels Komplexität nicht wirklich zur Reflektion über Religion, Gut und Böse und dergleichen taugt.

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muresan

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Fantasyfilm? Folterfilm wäre zutreffender...


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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7.0Sehenswert

Black Death ist eine deutsch-englische Coproduktion unter der Regie des Engländers Christopher Smith. Nach dem U-Bahn Horror "Creep" mit Franka Potente, der großartigen Horrorkomödie "Severance" und dem Deja Vu Thriller "Triangle" ist dies nun bereits der vierte Ausflug von Smith in - zwar immer unterschiedliche - aber doch extrem düstere Gefilde. Atmosphärisch kann man dem Film daher erwartungsgemäß wirklich nichts vorwerfen. Die Krankheitserreger in der Luft sind beinahe für den Zuseher spürbar, die Hoffnungslosigkeit ist allgegenwärtig und daher extrem unangenehm.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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2.0Ärgerlich

[...] Als Sittengemälde des Mittelalters mag der Film nicht recht funktionieren. Dafür bleiben fast alle Charaktere zu blass und eindimensional. Gefühlsregungen einzelner Darsteller, die durch gekonnte Mimik die Handlung hätten aufwerten können, werden Opfer einer sinnlos herumwackelnden Kamera, die jegliche Details zu einem großen Brei verwischt. Hinzu kommt ein allzeit blaugrün-gefärbtes Szenenbild, das vermutlich die vorherrschende seelische Kälte gekonnt im Bild festhalten sollte – dabei jedoch wirkt wie der coole Look eines Tony-Scott-Films. An dieser Stelle ebenfalls deplaziert. [...]

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Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty

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7.0Sehenswert

Religiöser Fundamentalismus und die damit verbundene Suche nach Erlösung, die Angst vor der einen, die Menschheit auslöschenden Epidemie und, quasi als Grabbeilage, noch eine durchaus romantische Liebesgeschichte: Es ist verblüffend, wie beherzt Smith seinen Film an der Gegenwart andocken lässt. Dass er sich auch ohne derlei Bezüge genießen lässt, liegt vor allem an seiner originellen Bildsprache.

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Nebelung

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Allein die Tatsache, dass Religiöser Fundamentalismus die Suche nach Erlösung keinesfalls bedingen muss oder umgekehrt enttarnt diese "Kritik" und auch viele andere als aus der Retorte und die Bewertung als willkürlich.


Werner Busch

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6.5Ganz gut

Da Black Death lediglich grundsolide inszeniert wurde, stechen nur die negativen inszenatorischen Aspekte hervor. Insbesondere in den Kampfszenen stört die Handkamera auf der großen Leinwand sehr, der Schnitt [...] macht nur in altbackenen und vor allem unnötigen Parallelmontagen auf sich aufmerksam.[...] Inhaltlich überzeugt dieser Genrefilm [...] aber durchweg und kann in seinen ruhigen Momenten durch unheilvolle Stimmungsvölle fesseln.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Es ist [...] durchaus entscheidend, dass ich als Atheist auf einen Film wie «Black Death», in dem die fürchterlichen Auswirkungen von religiösem Fanatismus gezeigt werden, grundsätzlich schon einmal wohlwollend reagiere. Da es Regisseur Christopher Smith ausserdem gelingt, konsequent und überzeugend eine ebenso beklemmende wie authentische Atmosphäre zu erzeugen, gefällt mir das Mittelalter-Drama noch viel besser.

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Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de

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9.0Herausragend

Eine dynamische und tiefgründige Geschichte, interessante Charaktere sowie atemberaubende Aufnahmen und Sets [...] sind unter anderem die Zutaten, die Smiths Historien-Horror im Stil von Werken wie „Der Hexenjäger“ (1968) oder „Hexen bis aufs Blut gequält“ (1970) zu einem beachtlichen und wahrlich fesselnden Kino-Erlebnis machen.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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7.5Sehenswert

Das clevere Drehbuch von Dario Polini konstruiert mit den Mitteln des Genres eine Versuchsanordnung, die zwei radikale Systeme, zwei sich gegenseitig negierende Gesellschaften, ineinander spiegelt. Ihr Wechselspiel von ideologischer Verhärtung und Gewalt wird mit aufklärerischer Konsequenz geschildert, bis zum unversöhnlichen Ende. So kommt einem dieses Mittelalter auch ohne hinkende Vergleiche zwischen Pestangst und Schweinegrippenhysterie erstaunlich nahe.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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4.5Uninteressant

Die Dramaturgie interessiert sich kaum fürs Ausloten ihrer Figuren, verharrt vielmehr beim oberflächlichen Schauder bekannter Pestszenarien. [...]
Als würde es den Machern vor den weltanschaulichen Untiefen des Konflikts, den sie da zwischen Heidentum und Christentum aufreißen, schließlich selbst grauen, ebnen sie ihn in breit ausgewalzten Tötungsszenarien ein, in denen neben manchem Protagonisten auch die Glaubwürdigkeit der Handlung verhackstückt wird. Dass dabei mit historischen Fakten frei umgegangen und die Hexenverfolgung in die Zeit der Pest vordatiert wird, muss niemanden stören; dass die Dramaturgie die brachialen Methoden von Ulrics Kampf um Rechtgläubigkeit gegen Ende indirekt durch die Bosheit seiner Gegner rechtfertigt, allerdings schon.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

In Kombination mit einer gewissen Kargheit in der Inszenierung und den von Regisseur Smith wie zu erwarten eingebauten Brutalitäten wird sich [...] vermutlich kein Massenpublikum für diese Produktion finden lassen. Umso erfreulicher, dass man sie dann tatsächlich so relativ kompromisslos durchgezogen hat. Kein schöner, sondern ein recht sperriger Film - aber auf jeden Fall auch ein interessanter.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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5.5Geht so

Christopher Smith vergibt [...] die Chance, aus "Black Death" mehr herauszuholen als einen wahnsinnigen Blutrausch unter plakativ gezeichneten Charakteren.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Im Kino jenseits von Fatansy Filmfesten oder ähnlichen Fan-Veranstaltungen hat dieses Mittelalter-Epos eigentlich nicht viel verloren, als reine DVD-Veröffentlichung hätte das Ganze mehr Sinn gemacht. Wir tauchen hier ab in die Mitte des 14. Jahrhundert, in dem in ganz Europa die Bevölkerung durch eine Pestepedemie merklich verringert wurde. Die für viele rätselhafte Seuche treibt viele Menschen in den Aberglauben und lässt die katholische Kirche merklich an Zuspruch und Einfluss verlieren. Dies gilt es zu verhindern und so möchte die Kirche gerne ein Exempel statuieren und ihre Deutungshoheit über die Pest als Strafe Gottes wiederherstellen.

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Elisabeth Maurer

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8.0Ausgezeichnet

...So geht es also in Black Death auch nicht um irgendwelche Ehrenkämpfe, Rittergeschichten, Kriege oder ähnliches, was allgemeinhin zuvorderst mit dem Mittelalter assoziiert wird. Thema ist der Tod und zwar in seiner ganzen Unverständlichkeit. Die ersten Aufnahmen sind statisch, zeigen Nebel, darin sind Bäume zu erahnen, vielleicht auch ein paar Felder, ein Fluß. Wenige Bilder später wackelt die Handkamera über Leichenhaufen, die am Straßenrand liegen. Die Unruhe der Kamera macht es unmöglich auf einer Person zu verharren, ein Gesicht zu fokussieren, die einzelnen Körper zu unterscheiden. Im Nebel seiner naturgemäßen Unwissenheit kann der Mensch den Tod nicht erfassen. Die eigentlich existenzbestimmende Furcht ist die vor dem Tod und eben vor dem was danach kommt, oder eben nicht....

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Kommentare (98) — Film: Black Death


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Jackieboy

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Bewertung7.0Sehenswert

[[SPOILER about Ending]]
Ein Trashfilm? Ahh, Nein, keine Ahnung... mir egal... Ich mag ihn, und das ist gut so.
Black Death zeigt sich als schmutzige, dunkle Mittelaltergeschichte. Heldenfiguren und unrealistische Überlebensmomente findet man hier nicht vor. Schon deswegen steigert meine Sympathie zu Black Death ungemein.
Storytechnisch bricht man hier zu einer Reise auf, die in einem Massaker endet, bzw den jüngsten unerfahrensten Mitreisenden emotional so verstört, auf dass dieser herumläuft und in seinem Wahn unzählige Frauen malträtiert. Demzufolge haben wir hier kein Happy End, was ich außerordentlich passend finde.
Das ganz wirkt recht schlicht produziert, aber dennoch mit HERZ: Yes.
Ich persönlich fühlte mich gut unterhalten. Dieser Film ist auf jeden Fall eine gute Abwechslung zu den ständigen Bonzen-Hollywood-Produktionen, mit denen uns die Werbung tagtäglich zudröhnt.
Was überhaupt nicht geht, und die komplette Atmosphäre ruiniert, ist der Tod von Sean Bean. So etwas hätte ich von diesem Mann sicherlich niemals erwartet.

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BattlemasterIZ

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Bewertung5.0Geht so

Die Geschichte hat viel mehr Potenzial, das was man hier über die Seuche/Pandemie, des Mittelalters sieht ist recht schlicht gehalten. Die Bilder und die Kulissen der Dörfer sind dafür aber sehenswert. Auch das atmosphärische, das Religionen-Kritische und dreckige Böse, dieser Zeit, ist recht gelungen. Für einen spannenden, guten Historienfilm reicht es dennoch nicht. Schade...

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uncut123

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Bewertung0.0Hassfilm

so öde gemacht und nichts aber auch nichts war im geringsten positiv zu werten!

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WHSS

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Bewertung2.0Ärgerlich

Irgendwie völlig daneben der Film...Die Rollen werden zum Schluss vertauscht, was an sich nicht das Problem ist...Das geschieht aber so absurd, dass die ganze Geschichte einfach sinnlos wirkt. Die Christen. die anfangs scharf und absolut gerechtfertigt kritisiert werden, lässt man zum Schluss einen heldenhaften Märtyrer-Tod sterben. Die Häretiken spielen am Anfang die Opferrolle, werden zum Schluss aber zu brutal (wozu fangen sie denn plötzlich an die Gefangenen zu foltern? Das ist absolut unlogisch. Man konnte sie doch einfach im Schlaf töten) und verlieren jeden Anspruch auf Mitgefühl und Sympathie. Und der Junge, der so viel sinnloser Brutalität aus religiösen Gründen erfährt, wird zum fanatischen Inquisitor? Der Film hat so seine Momente und ist an sich nicht schlecht gemacht. Die Geschichte ist aber, aus meiner Sicht, total unlogisch und nicht konsequent. Deswegen verwirrend und ärgerlich...

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brigerbaerger

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Bewertung6.5Ganz gut

Trostlos und düster kommt "Black Death" daher. Der Schwarze Tot hat den Film über die ganze Laufzeit fest im Griff und lässt keinen Raum für zarte, rosige Gefühle. Die Geschichte um ein "pestfreies" Dorf in dem ein Geisterbeschwörer leben soll und den der Bischoff zwecks Abschreckung auf dem Scheiterhaufen verbrennen sehen will, wird eher auf langsame und nüchterne Art und Weise erzählt. Erstaunt war ich über den Härtegrad einiger Szenen. Da wird bei Schwertkämpfen und Folter doch Einiges gezeigt. Dass unsere Hauptprotagonisten alle sehr gottesgläubig sind und alles andere des Teufels ist, liegt in der Natur jener Zeit. Geschickt fand ich die "eingewobenen" Mystery-Elemente, die dem Ganzen wieder eine etwas andere Richtung geben. Wer sich für die Themen "Mittelalter" und "Pest" interessiert und einer Prise Mystery nicht abgeneigt ist, kann sich "Black Death" gerne Gemüte führen. Ich schlage dazu einen wärmenden Whiskey vor...

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vanilla

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schön geschrieben Baerger;-))
Fand den Film auch toll;-))
Vor allem die Atmosphäre und der Twist zum Schluß sind klasse;-)


brigerbaerger

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Danke vanilla. Ja, der Film hat mich gestern ganz gut unterhalten.


Erlkoenig

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kann die teilweise schlechten Benotungen hier nicht verstehen: Gut, teils etwas langatmig kam der Film schon daher - alles in allem aber bringt er so ziemlich alles mit, was ich für meinen Teil an einem derartigen "Werk" schätze - gute Schauspieler, eine gelungene Atmosphäre, Action/Kämpfe, Spannung, Spiel und Schokolade. ;)
Im ernst: Mich hat er bis zum Schluss gut unterhalten und ich fühlte mich zwischenzeitlich an "Braveheart" oder an "Die Säulen der Erde" erinnert, was aber wohl an der Besetzung lag.
Mehr kann und möchte ich hier nicht schreiben, da ich sonst zu sehr ins "Spoilertum" abrutsche. Es sei nur gesagt, dass ich den Mix aus Historienfilm und Action/Mystery sehr gelungen fand.

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

Düstere, dreckige Mittelalteraction mit guten Schauspielern (Sean Bean). Die Atmosphäre ist auch gut gelungen und der Härtegrad ist für so einen Film auch akzeptabel, aber die Gesinnung des Film ist ärgerlich "Christ = Gut, Heide = böse", und sympatisch war auch keiner der Darsteller so das man mit irgendjemand mitfiebern könnte.
Schade, aber es muss auch der Inhalt stimmen und nicht nur das Drumherum.

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HulktopF

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das ist falsch, der endtwist ist eigentlich der gegenentwurf zu deiner behauptung
*spoiler* als der mönch zum inquisiteur wurde und in schwarzer uniform frauen zu tode gefoltert hat.
*spoiler ende*
das zeigt eigentlich wo das böse sitzt.


Lili 9ochefort

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der Mönch wurde doch erst nach dem er das alles erlebt hat, zu diesem Folterknecht, denn vorher war er nur Berater, und scheute vom typ mensch her solche kämpfe, er war menschlich nicht unbedingt der kämpfer, krieger oder wasauch immer, dann kannte er nur mehr rache und Blutdurst,
finde schon das die aussage so ist, nach dem Motto diese heiden muss man doch bestrfafen,,...


Nebelung

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Film, der einfach nur halbgar ist, unfertig wirkt, mit einer Religionskritik für ganz Arme - die obendrein für Ottonormal trotzdem nur verwirrend ist.

Publikumsliebling Sean Bean als Ulric ist das einzige in dem Film, was überzeugt. Auch interessant, dass seine fanatische Überzeugung für seinen Glauben einen furchtbaren Tod zu sterben, angesichts der Grausamkeit seiner Feinde gerechtfertigt ist.
Sehr halbgar der Film.

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TheNumber

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Bewertung4.5Uninteressant

ein scheißfilm. die 4 punkte gibts für die erste halbe stunde bis dreiviertelstunde, wo man sich wenigstens noch ein bisschen für das mysterium interessiert hat. aber danach wird der film einfach nur ätzend langweilig und uninteressiert. kann ich nur abraten von...

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Animal

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach „Severance“ habe ich jetzt den zweiten Film vom Briten C. Smith gesehen und kann sagen, dass dieser zwar nicht so ganz so blutig ist, aber auch auf einer ganz anderen Ebene funktionieren will. War „Severance“ noch ein verdammt lustiger Horrortrip durch die Wälder im Osten Europas, handelt „Black Death“ von der erdrückenden und trostlosen Zeit der Pest und den „Irrungen“ der Kirche zu dieser Zeit. Trotz des wohl beschränkten Kapitals für den Film, das man an vielen Handkamerafahrten erkennen kann (oder sind die gewollt?), wirkt der Film nie billig, sondern immer sehr düster mit passender Atmo. Die gute Vorstellung der Hauptdarsteller wie die von Routinier Sean Bean, dem eigentlichen Hauptdarsteller Eddie Redmayne, aber auch die gut besetzten Nebenrollen wie John Lynch können überzeugen. Ein weiteres Plus ist die sehr geradlinige Erzählung des Filmes, man kann selbst entscheiden, ob man die Sinnhaftigkeit der Kirche und ihrer Kreuzzüge hinterfragt oder einfach nur einen Film schauen möchte (von der letzten Minute abgesehen). Der Film ist zwar alles in allem nicht der große Wurf, aber einer der mehr Wert auf Realismus legt und weniger auf das große Pathos à la „Robin Hood“ und Konsorten.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

So dicht und trostlos inszeniert, das man sich als Zuschauer glücklich schätzen kann, nicht in jener Zeit zu leben.

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Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Gab schon bessere Filme

Filme über das düstere Mittelalter gibt es ja nun schon zu Hauf. Viele spiegeln das Machtverhältnis Kirche-Volk unbequem wieder, andere wiederum verstricken sich manchmal in schwurbeligen Gefilden und versuchen eine Ära zum Leben zu erwecken, um den Menschen die heutigen Verhältnisse deutlich zu machen. Dieser Film versucht auf seine Weise zu erklären, wie Menschen sich verändern und einen Weg einschlagen der sie ins Verderben führt. Die Kritik die Smith hier versucht aufzuwerfen ist leider etwas plakativ. Die besten Szenen sind die zum Schluss die leicht an "Die durch die Hölle gehen" erinnern. Leider hält der Film das Tempo nicht über die ganze Länge durch und verliert somit an Spannung und Gewicht. Die Umgebung ist sehr gut eingefangen und die schauspielerischen leistungen sind durchaus gut. Aber irgendwann verpufft der gute Ansatz und der Film wird langweilig.

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muresan

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe mir diesen "dreckigen" Film hineingezogen, weil man "Der letzte Tempelritter" abstufte. Neben diesem Film ist aber "Der letzte Tempelritter" gerade noch ein hervoragender Film.
Hier habe ich etwas mehr Zauber erwartet, anstatt wieder die typische Verherrlichung der Folter in einem Film zu verpflanzen.
Klar, es besteht kein Zweifel, dass wahrscheinlich die schauspielerische Qualität höher ist und ist mir auch Sean Bean sympathischer als Nicolas Cage, aber dieser Film lohnt sich absolut nicht anzusehen, die Moralität leidet höchstens darunter.

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vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

eine der Überraschungen des Jahres!!!
Ohne jegliche Kenntnis von dem Film, einfach mal angeschaut und voilà.
Tolle, düstere und mittelalterliche Kulisse. Spannend bis zum überaschenden Schluß. Schauspieler sind eher unbekannt, bis auf ein Paar Ausnahmen, dafür sehr authentisch. Erinnert mich ein wenig an "der 13te Krieger" und "King Arthur".......
Also wem diese Filme gefallen haben, wird auch hier super unterhalten.
Was vielleicht nicht ganz optimal ist, dass die Charaktere nicht so gut vorgestellt wurden und somit das Mitempfinden für diese sich in Grenzen hält. Auch der Beginn des Films ist ziemlich öde, sodass die Meisten wahrscheinlich hier ihre Probleme haben dürften. Ansonsten kann man echt nicht meckern.

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pischti

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Wieso sollte man das nicht tun können?


vanilla

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aber echt, du bewertest, jetzt aufgepasst:
The dark knight rises mit 0,
Casino Royale mit 1,5,
Fluch der Karibik mit 3,5,
und die größte Frechheit PRESTIGE mit 4,5 Punkten.
Dann muss ich mich für 7,5 Punkte für Black Death rechtfertigen???
Kannst du vergessen!!!


Grohacke

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Bewertung6.5Ganz gut

Sean Bean, auch sonst gute Besetzung, halbwegs düstere Atmosphäre, leidlicher Realismusfaktor, teilweise spannende Story - da hätte mehr drin sein können, wenn das vom Off-Erzähler zusammengefasste Ende nicht so wirkte, als wäre schlicht das Geld oder die Zeit oder die Ideen ausgegangen.

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russell

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Bewertung9.0Herausragend

dreckig, düster und beklemmend, ohne "strahlenden" helden.
dabei aber nicht der "horrofilm", als der er vermarktet wird (wie es auch "the village" widerfuhr/widerfährt), was dummerweise teils das falsche publikum anlockt, teils das eigentlich richtige abschreckt.
ich selbst habe ihn mir auch nur wegen eddie redmayne angesehen (der hier wieder hervorragend spielt; aber der ganze cast ist wirklich gut!) - und er gefällt mir in jeder hinsicht sehr gut. zumal die - sonst zu brutalen - kampfszenen angenehm verwackelt sind.

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russell

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was "was"? (kopfkratz) findest Du: cast nicht gut? DOCH horror? nicht verwackelt? (ist ja letztlich eh geschmacksache...)

fg


vanilla

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alles prima, Film + Kommentar;-)


TheBlimed

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine super Kulisse und endlich mal wieder ein Film, bei der die Darsteller durch die Bank weg eine klasse Leistung abliefern.
Schön, dass in diesem Film die Christen, wie sonst meistens in Filmen, nicht wieder als "die Guten" dargestellt wurden. In der letzten halben Stunde des Films findet ein großartiger Schlagabtausch der Parteien statt, der zum Wechselbad der Gefühle wird.

Ein Film der unter die Haut geht und auch im Nachhinein noch beschäftigt.
Großes Kino!

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Nebelung

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"Die Christen", meistens die "Guten"?
Ich glaube es hackt. Hollywood ist doch landauf landab dafür bekannt, dass es im Namen des Erfolges auf jegliche christliche Inhalte pfeift und sich stets liberal und mitte-links bis hedonistisch gibt (Ungewöhnlich für Vereinigte Staaten). Da kriegt die christliche Tradition der westlichen Welt immer schön ihr Fett weg. Und Hollywood macht den Großteil, der Filme, die wir hier in der BRD sehen. Das europäische Kino ist da übrigends nicht besonders besser, eventuell ein paar polnische und russische Werke ausgenommen, weil in diesen Ländern, das Christentum noch ganz im Bewußtsein der Menschen mit ihrer Kultur verknüpft ist.

Die Zeiten eines Ben-Hurs und den ollen Sandalenschinken sind doch ewig vorbei. Und meistens wird das Thema sowieso totgeschwiegen, weiß eigentlich gar nicht was du hast. Persönliche Ressentiments?


johannes2812

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein ganz guter film! Schmutzig, brutal, und nicht zu übertrieben!einfach eine top atmosphäre
hätte mir etwas mehr kritik an der kirche gewünscht, oder irgenwas was micht etwas mehr zum denken anstößt und das sean bean nicht stirb!
er stirbt leider fast in jedem film obwohl ich finde das er ein top schauspieler ist!!

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Lom

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mega! Wow! Was für ein Film! Enorm dichte Atmosphäre, dreckig, schmutzig, brutal, abartig. Und mit Boromir :-) Ich freue mich jedesmal, die HDR-Gefährten wieder zu sehen! Sean Bean ist grandios. Der Film zog mich von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann, er ist einfach nur gut!

Leute, die düster-traurig-depressive Filme mögen sind hier gut aufgehoben. In diesem Stil würde ich mir mehr Filme wünschen!

Warum aber die Kamera immer so wackeln muss, vermag auch ich nicht zu sagen. Vermutlich hatte der Kameramann einfach zu viel Angst. Einige Folterszenen sind schlimmer als in so manchem Horrorfilm. Purer Genuss. Gut, gut, einfach nur ein wirklich guter Film.

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Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ansichtssache ist, wie einem dieser Film gefällt, weniger Anssichtssache ist die tolle Ausstattung, die mich schnell an Game of Thrones erinnerte. Abgesehen davon finde ich den Gedankenanstoß gegen Ende in der Nebelsequenz sehr ansprechend. Noch weiter darauf einzugehen, wäre ein Spoiler. Jedenfalls fand ich die Motivationen und Mittel nachvollziehbar, weswegen gerade das Ende eine überraschendes Gewicht erhielt.

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