Black Death

Black Death (2010), DE/GB
Laufzeit 102 Minuten, FSK 0, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 09.09.2010

6.0 Kritiker
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
1278 Bewertungen
87 Kommentare
Black Death - Bild 6563360
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von Christopher Smith, mit Sean Bean und Carice van Houten

Es ist das Jahr 1348. In ganz England wütet die Pest – nur ein kleines Dorf ist aus mysteriösen Gründen bislang von ihr verschont geblieben. Der junge Mönch Osmund erhält in Black Death den Auftrag, den gefürchteten Ritter Ulrich (Sean Bean) und dessen Söldner dorthin zu führen. Der Legende nach lebt dort ein Geisterbeschwörer, der die Toten zurück ins Leben holt. Doch als die Gruppe nach einem gefährlichen Marsch in dem entlegenen Dorf ankommt, beginnt die eigentliche düstere Reise von Black Death. (TM)

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Kritiken (15) — Film: Black Death

Candide: Film-Rezensionen.de

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6.5Ganz gut

Optisch wie atmosphärisch ist der Film durchaus ansprechend, er versagt aber leider beim Plot und verkommt so zu kurzweiliger Durchschnittsware.

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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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7.0Sehenswert

"Black Death" ist etwas simpel gestrickt, kommt zunächst als düsteres Historienabenteuer daher, wandelt sich aber mit der Ankunft im Dorf zum nachdenkenswerten Mysterythriller.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

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5.5Geht so

'Black Death' ist grimmiger als der durchschnittliche Fantasyfilm, auch wenn er schließlich mangels Komplexität nicht wirklich zur Reflektion über Religion, Gut und Böse und dergleichen taugt.

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Spideragent: http://darkagent.blog.de/

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7.0Sehenswert

Black Death ist eine deutsch-englische Coproduktion unter der Regie des Engländers Christopher Smith. Nach dem U-Bahn Horror "Creep" mit Franka Potente, der großartigen Horrorkomödie "Severance" und dem Deja Vu Thriller "Triangle" ist dies nun bereits der vierte Ausflug von Smith in - zwar immer unterschiedliche - aber doch extrem düstere Gefilde. Atmosphärisch kann man dem Film daher erwartungsgemäß wirklich nichts vorwerfen. Die Krankheitserreger in der Luft sind beinahe für den Zuseher spürbar, die Hoffnungslosigkeit ist allgegenwärtig und daher extrem unangenehm.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

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2.0Ärgerlich

[...] Als Sittengemälde des Mittelalters mag der Film nicht recht funktionieren. Dafür bleiben fast alle Charaktere zu blass und eindimensional. Gefühlsregungen einzelner Darsteller, die durch gekonnte Mimik die Handlung hätten aufwerten können, werden Opfer einer sinnlos herumwackelnden Kamera, die jegliche Details zu einem großen Brei verwischt. Hinzu kommt ein allzeit blaugrün-gefärbtes Szenenbild, das vermutlich die vorherrschende seelische Kälte gekonnt im Bild festhalten sollte – dabei jedoch wirkt wie der coole Look eines Tony-Scott-Films. An dieser Stelle ebenfalls deplaziert. [...]

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Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty

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7.0Sehenswert

Religiöser Fundamentalismus und die damit verbundene Suche nach Erlösung, die Angst vor der einen, die Menschheit auslöschenden Epidemie und, quasi als Grabbeilage, noch eine durchaus romantische Liebesgeschichte: Es ist verblüffend, wie beherzt Smith seinen Film an der Gegenwart andocken lässt. Dass er sich auch ohne derlei Bezüge genießen lässt, liegt vor allem an seiner originellen Bildsprache.

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Werner Busch

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6.5Ganz gut

Da Black Death lediglich grundsolide inszeniert wurde, stechen nur die negativen inszenatorischen Aspekte hervor. Insbesondere in den Kampfszenen stört die Handkamera auf der großen Leinwand sehr, der Schnitt [...] macht nur in altbackenen und vor allem unnötigen Parallelmontagen auf sich aufmerksam.[...] Inhaltlich überzeugt dieser Genrefilm [...] aber durchweg und kann in seinen ruhigen Momenten durch unheilvolle Stimmungsvölle fesseln.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Es ist [...] durchaus entscheidend, dass ich als Atheist auf einen Film wie «Black Death», in dem die fürchterlichen Auswirkungen von religiösem Fanatismus gezeigt werden, grundsätzlich schon einmal wohlwollend reagiere. Da es Regisseur Christopher Smith ausserdem gelingt, konsequent und überzeugend eine ebenso beklemmende wie authentische Atmosphäre zu erzeugen, gefällt mir das Mittelalter-Drama noch viel besser.

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Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de

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9.0Herausragend

Eine dynamische und tiefgründige Geschichte, interessante Charaktere sowie atemberaubende Aufnahmen und Sets [...] sind unter anderem die Zutaten, die Smiths Historien-Horror im Stil von Werken wie „Der Hexenjäger“ (1968) oder „Hexen bis aufs Blut gequält“ (1970) zu einem beachtlichen und wahrlich fesselnden Kino-Erlebnis machen.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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7.5Sehenswert

Das clevere Drehbuch von Dario Polini konstruiert mit den Mitteln des Genres eine Versuchsanordnung, die zwei radikale Systeme, zwei sich gegenseitig negierende Gesellschaften, ineinander spiegelt. Ihr Wechselspiel von ideologischer Verhärtung und Gewalt wird mit aufklärerischer Konsequenz geschildert, bis zum unversöhnlichen Ende. So kommt einem dieses Mittelalter auch ohne hinkende Vergleiche zwischen Pestangst und Schweinegrippenhysterie erstaunlich nahe.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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4.5Uninteressant

Die Dramaturgie interessiert sich kaum fürs Ausloten ihrer Figuren, verharrt vielmehr beim oberflächlichen Schauder bekannter Pestszenarien. [...]
Als würde es den Machern vor den weltanschaulichen Untiefen des Konflikts, den sie da zwischen Heidentum und Christentum aufreißen, schließlich selbst grauen, ebnen sie ihn in breit ausgewalzten Tötungsszenarien ein, in denen neben manchem Protagonisten auch die Glaubwürdigkeit der Handlung verhackstückt wird. Dass dabei mit historischen Fakten frei umgegangen und die Hexenverfolgung in die Zeit der Pest vordatiert wird, muss niemanden stören; dass die Dramaturgie die brachialen Methoden von Ulrics Kampf um Rechtgläubigkeit gegen Ende indirekt durch die Bosheit seiner Gegner rechtfertigt, allerdings schon.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

In Kombination mit einer gewissen Kargheit in der Inszenierung und den von Regisseur Smith wie zu erwarten eingebauten Brutalitäten wird sich [...] vermutlich kein Massenpublikum für diese Produktion finden lassen. Umso erfreulicher, dass man sie dann tatsächlich so relativ kompromisslos durchgezogen hat. Kein schöner, sondern ein recht sperriger Film - aber auf jeden Fall auch ein interessanter.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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5.5Geht so

Christopher Smith vergibt [...] die Chance, aus "Black Death" mehr herauszuholen als einen wahnsinnigen Blutrausch unter plakativ gezeichneten Charakteren.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Im Kino jenseits von Fatansy Filmfesten oder ähnlichen Fan-Veranstaltungen hat dieses Mittelalter-Epos eigentlich nicht viel verloren, als reine DVD-Veröffentlichung hätte das Ganze mehr Sinn gemacht. Wir tauchen hier ab in die Mitte des 14. Jahrhundert, in dem in ganz Europa die Bevölkerung durch eine Pestepedemie merklich verringert wurde. Die für viele rätselhafte Seuche treibt viele Menschen in den Aberglauben und lässt die katholische Kirche merklich an Zuspruch und Einfluss verlieren. Dies gilt es zu verhindern und so möchte die Kirche gerne ein Exempel statuieren und ihre Deutungshoheit über die Pest als Strafe Gottes wiederherstellen.

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Elisabeth Maurer

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8.0Ausgezeichnet

...So geht es also in Black Death auch nicht um irgendwelche Ehrenkämpfe, Rittergeschichten, Kriege oder ähnliches, was allgemeinhin zuvorderst mit dem Mittelalter assoziiert wird. Thema ist der Tod und zwar in seiner ganzen Unverständlichkeit. Die ersten Aufnahmen sind statisch, zeigen Nebel, darin sind Bäume zu erahnen, vielleicht auch ein paar Felder, ein Fluß. Wenige Bilder später wackelt die Handkamera über Leichenhaufen, die am Straßenrand liegen. Die Unruhe der Kamera macht es unmöglich auf einer Person zu verharren, ein Gesicht zu fokussieren, die einzelnen Körper zu unterscheiden. Im Nebel seiner naturgemäßen Unwissenheit kann der Mensch den Tod nicht erfassen. Die eigentlich existenzbestimmende Furcht ist die vor dem Tod und eben vor dem was danach kommt, oder eben nicht....

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Kommentare (72) — Film: Black Death

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the assassin 666

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Bewertung5.5Geht so

Authentische, harte Ritterballade in der jetzt von technischen Gesichtspunkten so ziemlich alles stimmt nur die Umsetzung der Story hat mir überhaupt nicht gefallen und ein Charakter der mir nur annähernd sympatisch war gab es auch nicht.

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guggenheim

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Bewertung3.0Schwach

Lahmarschige Mittelalter-"Action" mitsamt dröger, ausgelutschter Story. Überzeugen können hier nur die phasenweise existente Atmosphäre und die annehmbaren Schauspieler. Ansonsten ist "Black Death" nur eine weitere Genre-Pestbeule, die einem die Zeit stiehlt anstatt sie unterhaltsam auszufüllen.

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cpt. chaos

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Pestbeule ist mittelaltermäßig ja nun auch ganz passend...


guggenheim

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Im Mittelalter wäre dieser Film auch eine echte Revolution gewesen :D


cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Ganz nette Mittelalter-Action, deren zweite Hälfte allerdings spannungs- und stimmungstechnisch ziemlich abfällt. Dazu ist diese ganze Religionsthematik mehr aufgesetztes Alibi als ernstzunehmendes Story-Element. Und ob man die Actionszenen alle so verwackeln musste, sei mal dahingestellt.

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Rukus

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Bewertung7.0Sehenswert

Glaube, Aberglaube und das Schlechte, das dem Menschen innewohnt. In Black Death gibt es keine klare Abgrenzung zwischen Gut und Böse, wenn man nicht gerade über eine sehr fanatische Sichtweise verfügt. Statt auf übernatürliche und übersinnliche Tricks aus der Klamottenkiste zurück zu greifen, wird das ganze Elend der mittelalterlichen Welt rational erklärbar präsentiert. Wenn man wollte, könnte man vieles aus heutigen Konflikten in die Geschichte hineininterpretieren, aber das will ich hier nicht tun. Gezeigt wird in nicht sonderlich geschönten Bildern die dunkle Seite des Menschen. Es gibt in dieser Geschichte keine Helden, keine Sieger - es gibt nur Verlierer. Intolleranz, Ignoranz, Missgunst, Hass und noch mehr wird und in einer Szenerie präsentiert, die für uns weit weg ist. Eiin guter Weg, um den Menschen den Spiegel vorzuhalten, ohne dass sie sich zu direkt angesprochen fühlen.
Der Film und seine Geschichte sind einfach gehalten. Keine überflüssigen Nebenschauplätze und überbordenden Effekte, die einen ablenken. Interessant fand ich, dass es über den gesamten Film zumindest für mich nicht möglich war, eine klare Identifikationsfigur zu finden, an der ich mich orientieren konnte. Das hat für mich den Eindruck einer "grauen Welt" noch verstärkt. Es gibt einfach kein Schwarz oder Weiß, wie man es in Filmen fast immer findet und wie man es sich in der realen Welt oft wünscht und nur sehr selten findet.

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eisbaerdios

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Bewertung9.0Herausragend

Wahnsinnig stimmiger und dreckiger Mittelalter Film, wo es einem kalt über den Rücken läuft. Hier sind wirklich alle Böse und das schlimmste. Sie handeln alle mit fester Überzeugung, das Richtige zu tun.

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filmfreak23

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, Regisseur Christopher Smith, der mir bislang unbekannt war, zeigt, dass er sein Handwerk versteht.
Die Atmosphäre ist einfach Fantastisch: Düster, dreckig, brutal
Zudem schön Spannend und realistisch.
Die Schauspieler gaben sich sehr viel Mühe.
Ulric und seine Gefährten bekamen zwar relativ wenig Tiefe und doch leidet man am Ende stark mit.

Im Film findet man zwar immer wieder vertraute Genre-Elemente, sodass man die Story zum Teil leicht vorausahnen kann, aber aufgrund oben genannter positiver Eigenschaften schadet dies der Qualität des Films nur wenig.

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz England ist von der Pest befallen. Ganz England? Nein, ein kleines Dorf im Moor leistet heftigen Widerstand. Und der Kirche ist das suspekt, also schickt sie Sean Bean in einer Paraderolle (kann er überhaupt noch was anderes spielen?!) und seine tapferen gottesfürchtigen Mannen dorthin, um die Ursache zu ergründen bzw einfach gleich im Namen der Kirche alle und alles plattzumachen, was nicht in deren Denken passt.
Sehr sehr düsterer und mitunter ziemlich heftiger Mittelalterfilm, der mich, trotz einiger Storyschwächen in der zweiten Filmhälfte und der teilweise furchtbaren Kameraführung, durchgehend gut unterhalten hat. Die Darsteller waren gut, das Set war authentisch, die Atmosphäre war dicht und unheimlich und die Story war interessant und spannend umgesetzt, Okkultismus- und Mystizismus-Elemente wurden hervorragend eingebaut und der Film hatte die ein oder andere aber mal so richtig grausame Szene zu bieten, was mich ziemlich überrascht und beinahe schon geschockt hat. Es ging, wie im finsteren Mittelalter und in Zeiten der Pest üblich, alles andere als zimperlich zu, sowohl in der Darstellung der Gräueltaten als auch in der erstaunlicherweise recht harschen Kritik an der Kirche und deren fragwürdigen Vorgehensweise in der damaligen Zeit, was durch bittere ungelöste Fragen und das verstörende Ende sogar noch verstärkt wurde.

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Moe Szyslak

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Also mich nervts nicht und finde, dass er die Art von Rollen perfekt drauf hat, aber ich fange mittlerweile schon an zu glauben, dass er wirklich ein Ritter ist :-D .... und vielleicht glaubt er das ja selber auch schon, deswegen spielt er nur noch solche Rollen :-D


Roger Murtaugh

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Hmm, Sean Bean in einer Romantic Comedy möchte ich mir aber offengestanden auch nicht recht vorstellen. Würde ähnlich deplaziert erscheinen wie dereinst Colin Firth als spätantiker Römer in Sandalen und Röckchen! Nee, Bean und das dreckige Ritter- bzw. Fantasygenre - das passt schon =)


Martiall_Arts

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessantes Thema, super Story und visuell schön umgesetzt.

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Hoang-Thach-Vu

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Bewertung7.5Sehenswert

Jaja, das Mittelalter war schon echt eine beschissene Zeit...!

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Carmine

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Bewertung6.5Ganz gut

Im Jahr 1348, die Pest ist in ganz Europa verbreitet.Schwere Zeiten herrschen die Bevölkerung tötet aus Panik jede Frau die ihnen in den Weg kommt nach dem Glauben sie sei eine Hexe. Selbst Kannibalismus wird in manchen Dörfern ausgeübt.Der Ursprung der Pest soll Frankreich gewesen sein.Soviel zur Geschichte.

Also Hauptthema ist die Pest und Hexen.Ich finde dies wurde uns sehr gut gezeigt, wir bekamen zu Beginn eine kurze Beschreibung der Charaktere. Sean Bean als gnadenloser Gottesdiener fand ich einfach Klasse der Rest der Truppe war eigentlich okay. Eddie Redmayne als Osmund hat mir gar nicht gefallen ich finde sie hätten sich in diesem Film mehr auf Ulric (Sean Bean) beschränken sollen.

Positive zu erwähnen sind die Kampfsequenzen, denn die waren waren realitätsgetreu iszeniert und richtig blutig, was mir aber nicht gefallen hat war die teilweise wackelnde Kamera so wie die nur etwas gelungenen Perspektiven.

Ich würde den Film in die Klasse von Centurion (7,5/10) einteilen, wobei dieser mit Abstand an einigen Stellen besser war und mehr auf die Charaktere einging, sowie die Handlung dem Zuschauer etwas näher gebracht hat.

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AndreasDD

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Bewertung3.5Schwach

Schreckliche Kamera.

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mad02

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannende Story die mir leider zu oberflächlich behandelt wurde. Man hätte die Thematik in dem Dorf mehr in den Mittelpunkt setzen sollen. Die Schauspieler waren größtenteils überzeugend und athmospärisch war er echt spitze. Einer der wenigen Filme, der einen relativ reales Bild des Mittelalters darstellt.
Hätte man ein bisschen mehr tiefere Story eingebracht, hätte "Black Death" ein stimmiges Gesamtwerk werden können.

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hoelzelord

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Bewertung7.0Sehenswert

Endlich mal wieder ein Realistischer Mittelalterfilm, wo nicht das Blut übertrieben rot oder übertrieben viel dargestellt wird, wo man die Hintergründe weiß und das echt so war, damals...
Alle Charakter haben mich überzeugt und die filmische Darstellung stimmte...

absolut sehenswert

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Madsen-Freundin

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Bewertung6.5Ganz gut

Gebt Sean Bean eine Rüstung, ein Schwert und einen zotteligen Haarlook, und ich werde den Film lieben, in dem er mitspielt. „Black Death“ ist sicher nicht sein großer Wurf. Solide und klassisch inszeniert, ohne allzu deutlich aus dem Genre hervorzustechen, hat mich der Film dennoch gut unterhalten. Die rauen Kerle haben mir gefallen, und auch Eddie Redmayne als naiver Mönchsnovize hat es mir angetan. Und das mittelalterliche Thema macht sowieso Pluspunkte. Düster, trist, atmosphärisch. Zum ganz großen Knaller fehlt es noch ein bisschen, aber das ändert nichts dran, dass ich den Film mochte.

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Chewbacca

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Bewertung5.5Geht so

Sean Bean soll als Ritter Ulric im fiesen, düsteren Mittelalter nach dem Dorf suchen, in dem die Pest noch nicht wütet und aufklären, warum dem so ist. Dabei begleitet ihn eine Schar von Gefährten, die alle ähnlich rau und düster dreinblicken, wie er selbst. Alles am Film wirkt derart stimmig, dass man sich genau in diese trostlose, dreckige Zeit zurückversetzt fühlt. Was nur leider fehlt ist der kleine Tick Ansporn zu mehr Geschichte und Herz, was es aber zu dieser Zeit auch nicht gegeben haben mag.

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J0J0

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Bewertung7.0Sehenswert

Genrefilme haben es oft schwer (bei den mp-Usern). Zitieren gilt da als "zusammenklauben" und wer nicht mindestens das Rad neu erfindet, ist "völlig standart blabla". Ich breche hiermit mal eine blutverschmierte Lanze für solide Vertreter das entsprechenden Videothek-Fachabteils. Wenn ich einen "Black Death" ausleihe, erwarte ich Schwerter, Blut und jede Menge Gründe, das Mittelalter scheiße zu finden. Wer damit ein Problem hat oder das unoriginell findet, sollte eben was anderes schauen. Aber wenn sich hier manche ellenlang drüber beschweren, wie öde, doof ("wäääh, immer nur Ritter, voll vorhersehbar...") und unneu das Ganze sei, kann ich echt nur den Kopf schütteln. "Black Death" bietet teilweise, was man erwartet; und geht mit viel Atmosphäre, etwas Gehalt auf der Meta-Ebene, interessanten Wendungen und einem pessimistischen Twist darüber hinaus. Weitere Pluspunkte: keine Heldenstory, wenig Anachronismen (man vergleiche etwa die Toleranzbotschaft eines "Kingdom of Heaven"), keine Erlösung, keine Sexszene.

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J0J0

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Danke. :-)
Ich versteh vor allem nicht, warum das manchen Genres - etwa dem "Schwerterfilm" oder dem SciFi immer wieder stärker vorgehalten wird als anderen. Es gibt eben Konventionen und Erwartungshaltungen. Dass die gebrochen werden, ist die Ausnahme - logisch.


Bandrix

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Fand den auch sehr gut. Habe ich im Kino genossen. ;)


Patrick Fiergolla

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film schafft es ganz gut die einzigen Menschen, die anfangen ein wenig rational zu denken, als unheimlich und bedrohlich zu verkaufen. So fängt er recht gelungen den religiösen Irrsinn, der zu Zeiten von Hexenverbrennung und Co. gerherrscht hat ein und schafft es sogar fast ihn plausibel zu machen.
Aber eben nur fast. Dazu benehmen sich die Dorfbewohner zeitweise doch ein wenig zu plakativ wie das ,,Dorf der Vedammten" , was lediglich der Atmosphäre dienlich ist, aber nicht zur eigentlichen Botschaft passt. Wenn z.B. beim Betreten der Örtlichkeiten schon ein apathisches Mädchen in Nebelschwaden mitten auf dem Weg steht und beim Näherkommen wegläuft, dann sind die dramaturgischen Kniffe schon fast lächerlich.

Die Technik ist im allgemeinen einwandfrei und fängt ein paar sehr schöne Bilder ein.
Bei den raren Actionszenen wird mir persönlich viel zu viel mit Schnitt und Gewackel gearbeitet. Schauspielerisch ist das Thema eigentlich eine klasse Plattform, aber das Skript bietet leider dann doch keine große Möglichkeit zur Entfaltung. Lediglich Eddie Redmayne könnte seiner Rolle etwas Tiefe verleihen, aber verpasst die Chance (obwohl er ein ziemlich gutes Heulgesicht machen kann). Sean Bean übertrifft ihn als eindimensionaler Jesus-Fanatiker noch um Längen.

Mehr als ein netten Blick hinter die Absurdität des Glaubens, auf die rauhe und dreckige Art dieser Zeit und ein wenig Spannung hat der Film nicht. Insgesamt ist er für mich aber ganz okay, weil mir die Aussage gefällt.

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Bigone

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Bewertung3.5Schwach

Die Atmosphäre des Films ist stimmig und trotzdem bleibt er an der Oberfläche. Sean Bean überzeugt als Ulric.

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metal1bob

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Bewertung4.0Uninteressant

Hart und schmutzig war das Mittelalter, das wissen wir inzwischen alle und "Black Death" schlägt mit seiner Optik und Atmosphäre genau in diese Kerbe. Überall liegen die von der Pest dahingerafften Körper, Dreck und Blut bedeckt Körper, Kleidung und die Straßen, vermeintliche Hexen werden gejagt und getötet. Hier wird alles andere als Fröhlichkeit verbreitet. Leider aber hat die Geschichte selbst überhaupt gar nichts zu bieten. Ein Trupp Schläger macht sich auf um blabla, völlig Standard und schlicht uninteressant. Wäre weniger schlimm, wenn es gut erzählt worden wäre, aber hier wird leider kaum mehr als pure Langeweile geboten, Überraschungen jeglicher Art bleiben ebenfalls aus. Etwas Spannung stellt sich erst in den letzten 15-20 Minuten ein, aber da ist es dann auch schon egal. Zwischendurch wird gerastet, Feinde werden zugegebenermaßen erfreulich brutal gemetzelt und so weiter. Mein Ärger wird sicher noch weiter geschürt durch die ständig wackelnde Kamera. Warum zum Teufel kann der Kameramann das Ding nicht mal ruhig halten, wenn zwei Leute miteinander reden? Irgendjemand sollte denen mal erzählen, dass man eine Kamera nicht wild umherschwenken muss, wenn man aus der Sicht eines auf einer Kutsche sitzenden Mannes filmt. Die Actionszenen werden so auch teilweise unbrauchbar, viel bekommt man ja nicht mit, was da wirklich passiert. Wem sowas nichts ausmacht, der kann sicher noch mehr Spaß daran haben als ich, bei mir aber löste das irgendwann doch ein unangenehmes Gefühl im Magen aus.
Vor dem Totalabsturz gerettet wird der Film durch Sean Bean, der praktisch seine Boromir-Rolle aus "Der Herr der Ringe" exat wiederholt. Durch seine Ausstrahlung gewinnt der Film enorm, das ist aber auch bitter nötig, da der Rest des Casts ausdruckslose und austauschbare Darsteller sind, die unauffällig ihren Job machen oder teilweise auch beängstigend schlecht agieren. Braucht kein Mensch, diesen Film, auch für Genrefreunde kaum empfehlenswert.

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ash-williams

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Bewertung3.0Schwach

Nicht besonders gelungenes B-Movie. Die Schauspieler sind abgesehen von Bean nicht besonders gut und die Story ist lächerlich. Der Film bietet jedoch etwas an unfreiwilliger Komik, was in Gesellschaft Spaß machen kann. Trotz der recht geringen Lauflänge von nur 90 Minuten kommt an einigen Stellen Langeweile auf. Das passiert wenn man Freunde in der Videothek entscheiden lässt!

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