Black Death

Black Death (2010), DE/GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Kinostart 09.09.2010

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5.9
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6.1
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von Christopher Smith, mit Sean Bean und Eddie Redmayne

Ritter Sean Bean und Mönch Eddie Redmayne wollen in Black Death das Geheimnis eines englischen Dorfes lüften, das dem Schwarzen Tod bisher standhielt.

Es ist das Jahr 1348: In ganz England wütet die Pest, nur ein kleines Dorf ist aus mysteriösen Gründen bislang von der Seuche verschont geblieben. Der junge Mönch Osmund (Eddie Redmayne) erhält in Black Death den Auftrag, den gefürchteten Ritter Ulrich (Sean Bean) und dessen bibelfeste Söldner dorthin zu führen. Der Legende nach lebt dort ein Geisterbeschwörer, der die Toten zurück ins Leben holt. Doch als die Gruppe nach einem gefährlichen Marsch in dem entlegenen Dorf ankommt, beginnt die eigentliche düstere Reise von Black Death. Ist ihr Glaube stark genug für das, was sie erwartet?

Hintergrund & Infos zu Black Death
Christopher Smith (Severance – Ein blutiger Betriebsausflug) nahm für die deutsch-britische Gemeinschaftsproduktion auf dem Regiestuhl Platz. Black Death ist der erste Film des britischen Regisseurs, der nicht dem Genre des Horrorfilms zugeordnet werden kann, obgleich der Film über die gottesfürchtigen Ritter und Soldaten nicht an Brutalität spart.

Black Death wurde unter anderem in Blankenburg, Burg Querfurt (Sachsen-Anhalt), Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) und Zehdenick (Brandenburg) gedreht. (TM/AP)

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Cast & Crew


Kritiken (16) — Film: Black Death

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Black Death ist ein auf den ersten Blick äußerst geradliniger Genrefilm ohne große Überraschungen und Innovationen. Doch der Ersteindruck trübt, entfaltet er doch allein aufgrund der Tatsache, dass er lange Zeit offen lässt, ob es sich in dem Dorf tatsächlich um übernatürliche Vorkommnisse handelt oder ob alles nur Scharlatanerie ist ein enormes Potenzial. Zudem besitzt Black Death eine höchst ansprechende, ihm eigene Bildsprache, die exzellente Kameraführung kombiniert mit einem erfrischend dreckigen und düsteren Mittelalters, fernab der Hochglanzoptik eines Königreich der Himmel oder anderer Big Bugdet-Genre-Vertreter. Er platziert sich damit neben dem hier ebenfalls besprochenen Centurion oder auch King Arthur, was ihm außerordentlich gut zu Gesicht steht. [...]

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Candide: Film-Rezensionen.de

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6.5Ganz gut

Optisch wie atmosphärisch ist der Film durchaus ansprechend, er versagt aber leider beim Plot und verkommt so zu kurzweiliger Durchschnittsware.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.0Sehenswert

"Black Death" ist etwas simpel gestrickt, kommt zunächst als düsteres Historienabenteuer daher, wandelt sich aber mit der Ankunft im Dorf zum nachdenkenswerten Mysterythriller.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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5.5Geht so

'Black Death' ist grimmiger als der durchschnittliche Fantasyfilm, auch wenn er schließlich mangels Komplexität nicht wirklich zur Reflektion über Religion, Gut und Böse und dergleichen taugt.

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muresan

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Fantasyfilm? Folterfilm wäre zutreffender...


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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7.0Sehenswert

Black Death ist eine deutsch-englische Coproduktion unter der Regie des Engländers Christopher Smith. Nach dem U-Bahn Horror "Creep" mit Franka Potente, der großartigen Horrorkomödie "Severance" und dem Deja Vu Thriller "Triangle" ist dies nun bereits der vierte Ausflug von Smith in - zwar immer unterschiedliche - aber doch extrem düstere Gefilde. Atmosphärisch kann man dem Film daher erwartungsgemäß wirklich nichts vorwerfen. Die Krankheitserreger in der Luft sind beinahe für den Zuseher spürbar, die Hoffnungslosigkeit ist allgegenwärtig und daher extrem unangenehm.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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2.0Ärgerlich

[...] Als Sittengemälde des Mittelalters mag der Film nicht recht funktionieren. Dafür bleiben fast alle Charaktere zu blass und eindimensional. Gefühlsregungen einzelner Darsteller, die durch gekonnte Mimik die Handlung hätten aufwerten können, werden Opfer einer sinnlos herumwackelnden Kamera, die jegliche Details zu einem großen Brei verwischt. Hinzu kommt ein allzeit blaugrün-gefärbtes Szenenbild, das vermutlich die vorherrschende seelische Kälte gekonnt im Bild festhalten sollte – dabei jedoch wirkt wie der coole Look eines Tony-Scott-Films. An dieser Stelle ebenfalls deplaziert. [...]

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Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty

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7.0Sehenswert

Religiöser Fundamentalismus und die damit verbundene Suche nach Erlösung, die Angst vor der einen, die Menschheit auslöschenden Epidemie und, quasi als Grabbeilage, noch eine durchaus romantische Liebesgeschichte: Es ist verblüffend, wie beherzt Smith seinen Film an der Gegenwart andocken lässt. Dass er sich auch ohne derlei Bezüge genießen lässt, liegt vor allem an seiner originellen Bildsprache.

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Werner Busch

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6.5Ganz gut

Da Black Death lediglich grundsolide inszeniert wurde, stechen nur die negativen inszenatorischen Aspekte hervor. Insbesondere in den Kampfszenen stört die Handkamera auf der großen Leinwand sehr, der Schnitt [...] macht nur in altbackenen und vor allem unnötigen Parallelmontagen auf sich aufmerksam.[...] Inhaltlich überzeugt dieser Genrefilm [...] aber durchweg und kann in seinen ruhigen Momenten durch unheilvolle Stimmungsvölle fesseln.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Es ist [...] durchaus entscheidend, dass ich als Atheist auf einen Film wie «Black Death», in dem die fürchterlichen Auswirkungen von religiösem Fanatismus gezeigt werden, grundsätzlich schon einmal wohlwollend reagiere. Da es Regisseur Christopher Smith ausserdem gelingt, konsequent und überzeugend eine ebenso beklemmende wie authentische Atmosphäre zu erzeugen, gefällt mir das Mittelalter-Drama noch viel besser.

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Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de

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9.0Herausragend

Eine dynamische und tiefgründige Geschichte, interessante Charaktere sowie atemberaubende Aufnahmen und Sets [...] sind unter anderem die Zutaten, die Smiths Historien-Horror im Stil von Werken wie „Der Hexenjäger“ (1968) oder „Hexen bis aufs Blut gequält“ (1970) zu einem beachtlichen und wahrlich fesselnden Kino-Erlebnis machen.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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7.5Sehenswert

Das clevere Drehbuch von Dario Polini konstruiert mit den Mitteln des Genres eine Versuchsanordnung, die zwei radikale Systeme, zwei sich gegenseitig negierende Gesellschaften, ineinander spiegelt. Ihr Wechselspiel von ideologischer Verhärtung und Gewalt wird mit aufklärerischer Konsequenz geschildert, bis zum unversöhnlichen Ende. So kommt einem dieses Mittelalter auch ohne hinkende Vergleiche zwischen Pestangst und Schweinegrippenhysterie erstaunlich nahe.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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4.5Uninteressant

Die Dramaturgie interessiert sich kaum fürs Ausloten ihrer Figuren, verharrt vielmehr beim oberflächlichen Schauder bekannter Pestszenarien. [...]
Als würde es den Machern vor den weltanschaulichen Untiefen des Konflikts, den sie da zwischen Heidentum und Christentum aufreißen, schließlich selbst grauen, ebnen sie ihn in breit ausgewalzten Tötungsszenarien ein, in denen neben manchem Protagonisten auch die Glaubwürdigkeit der Handlung verhackstückt wird. Dass dabei mit historischen Fakten frei umgegangen und die Hexenverfolgung in die Zeit der Pest vordatiert wird, muss niemanden stören; dass die Dramaturgie die brachialen Methoden von Ulrics Kampf um Rechtgläubigkeit gegen Ende indirekt durch die Bosheit seiner Gegner rechtfertigt, allerdings schon.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

In Kombination mit einer gewissen Kargheit in der Inszenierung und den von Regisseur Smith wie zu erwarten eingebauten Brutalitäten wird sich [...] vermutlich kein Massenpublikum für diese Produktion finden lassen. Umso erfreulicher, dass man sie dann tatsächlich so relativ kompromisslos durchgezogen hat. Kein schöner, sondern ein recht sperriger Film - aber auf jeden Fall auch ein interessanter.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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5.5Geht so

Christopher Smith vergibt [...] die Chance, aus "Black Death" mehr herauszuholen als einen wahnsinnigen Blutrausch unter plakativ gezeichneten Charakteren.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Im Kino jenseits von Fatansy Filmfesten oder ähnlichen Fan-Veranstaltungen hat dieses Mittelalter-Epos eigentlich nicht viel verloren, als reine DVD-Veröffentlichung hätte das Ganze mehr Sinn gemacht. Wir tauchen hier ab in die Mitte des 14. Jahrhundert, in dem in ganz Europa die Bevölkerung durch eine Pestepedemie merklich verringert wurde. Die für viele rätselhafte Seuche treibt viele Menschen in den Aberglauben und lässt die katholische Kirche merklich an Zuspruch und Einfluss verlieren. Dies gilt es zu verhindern und so möchte die Kirche gerne ein Exempel statuieren und ihre Deutungshoheit über die Pest als Strafe Gottes wiederherstellen.

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Elisabeth Maurer

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8.0Ausgezeichnet

...So geht es also in Black Death auch nicht um irgendwelche Ehrenkämpfe, Rittergeschichten, Kriege oder ähnliches, was allgemeinhin zuvorderst mit dem Mittelalter assoziiert wird. Thema ist der Tod und zwar in seiner ganzen Unverständlichkeit. Die ersten Aufnahmen sind statisch, zeigen Nebel, darin sind Bäume zu erahnen, vielleicht auch ein paar Felder, ein Fluß. Wenige Bilder später wackelt die Handkamera über Leichenhaufen, die am Straßenrand liegen. Die Unruhe der Kamera macht es unmöglich auf einer Person zu verharren, ein Gesicht zu fokussieren, die einzelnen Körper zu unterscheiden. Im Nebel seiner naturgemäßen Unwissenheit kann der Mensch den Tod nicht erfassen. Die eigentlich existenzbestimmende Furcht ist die vor dem Tod und eben vor dem was danach kommt, oder eben nicht....

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Kommentare (93) — Film: Black Death


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TheNumber

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Bewertung4.0Uninteressant

ein scheißfilm. die 4 punkte gibts für die erste halbe stunde bis dreiviertelstunde, wo man sich wenigstens noch ein bisschen für das mysterium interessiert hat. aber danach wird der film einfach nur ätzend langweilig und uninteressiert. kann ich nur abraten von...

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Animal

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach „Severance“ habe ich jetzt den zweiten Film vom Briten C. Smith gesehen und kann sagen, dass dieser zwar nicht so ganz so blutig ist, aber auch auf einer ganz anderen Ebene funktionieren will. War „Severance“ noch ein verdammt lustiger Horrortrip durch die Wälder im Osten Europas, handelt „Black Death“ von der erdrückenden und trostlosen Zeit der Pest und den „Irrungen“ der Kirche zu dieser Zeit. Trotz des wohl beschränkten Kapitals für den Film, das man an vielen Handkamerafahrten erkennen kann (oder sind die gewollt?), wirkt der Film nie billig, sondern immer sehr düster mit passender Atmo. Die gute Vorstellung der Hauptdarsteller wie die von Routinier Sean Bean, dem eigentlichen Hauptdarsteller Eddie Redmayne, aber auch die gut besetzten Nebenrollen wie John Lynch können überzeugen. Ein weiteres Plus ist die sehr geradlinige Erzählung des Filmes, man kann selbst entscheiden, ob man die Sinnhaftigkeit der Kirche und ihrer Kreuzzüge hinterfragt oder einfach nur einen Film schauen möchte (von der letzten Minute abgesehen). Der Film ist zwar alles in allem nicht der große Wurf, aber einer der mehr Wert auf Realismus legt und weniger auf das große Pathos à la „Robin Hood“ und Konsorten.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

So dicht und trostlos inszeniert, das man sich als Zuschauer glücklich schätzen kann, nicht in jener Zeit zu leben.

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Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Gab schon bessere Filme

Filme über das düstere Mittelalter gibt es ja nun schon zu Hauf. Viele spiegeln das Machtverhältnis Kirche-Volk unbequem wieder, andere wiederum verstricken sich manchmal in schwurbeligen Gefilden und versuchen eine Ära zum Leben zu erwecken, um den Menschen die heutigen Verhältnisse deutlich zu machen. Dieser Film versucht auf seine Weise zu erklären, wie Menschen sich verändern und einen Weg einschlagen der sie ins Verderben führt. Die Kritik die Smith hier versucht aufzuwerfen ist leider etwas plakativ. Die besten Szenen sind die zum Schluss die leicht an "Die durch die Hölle gehen" erinnern. Leider hält der Film das Tempo nicht über die ganze Länge durch und verliert somit an Spannung und Gewicht. Die Umgebung ist sehr gut eingefangen und die schauspielerischen leistungen sind durchaus gut. Aber irgendwann verpufft der gute Ansatz und der Film wird langweilig.

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muresan

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe mir diesen "dreckigen" Film hineingezogen, weil man "Der letzte Tempelritter" abstufte. Neben diesem Film ist aber "Der letzte Tempelritter" gerade noch ein hervoragender Film.
Hier habe ich etwas mehr Zauber erwartet, anstatt wieder die typische Verherrlichung der Folter in einem Film zu verpflanzen.
Klar, es besteht kein Zweifel, dass wahrscheinlich die schauspielerische Qualität höher ist und ist mir auch Sean Bean sympathischer als Nicolas Cage, aber dieser Film lohnt sich absolut nicht anzusehen, die Moralität leidet höchstens darunter.

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vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

eine der Überraschungen des Jahres!!!
Ohne jegliche Kenntnis von dem Film, einfach mal angeschaut und voilà.
Tolle, düstere und mittelalterliche Kulisse. Spannend bis zum überaschenden Schluß. Schauspieler sind eher unbekannt, bis auf ein Paar Ausnahmen, dafür sehr authentisch. Erinnert mich ein wenig an "der 13te Krieger" und "King Arthur".......
Also wem diese Filme gefallen haben, wird auch hier super unterhalten.
Was vielleicht nicht ganz optimal ist, dass die Charaktere nicht so gut vorgestellt wurden und somit das Mitempfinden für diese sich in Grenzen hält. Auch der Beginn des Films ist ziemlich öde, sodass die Meisten wahrscheinlich hier ihre Probleme haben dürften. Ansonsten kann man echt nicht meckern.

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pischti

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Wieso sollte man das nicht tun können?


vanilla

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aber echt, du bewertest, jetzt aufgepasst:
The dark knight rises mit 0,
Casino Royale mit 1,5,
Fluch der Karibik mit 3,5,
und die größte Frechheit PRESTIGE mit 4,5 Punkten.
Dann muss ich mich für 7,5 Punkte für Black Death rechtfertigen???
Kannst du vergessen!!!


Grohacke

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Bewertung6.5Ganz gut

Sean Bean, auch sonst gute Besetzung, halbwegs düstere Atmosphäre, leidlicher Realismusfaktor, teilweise spannende Story - da hätte mehr drin sein können, wenn das vom Off-Erzähler zusammengefasste Ende nicht so wirkte, als wäre schlicht das Geld oder die Zeit oder die Ideen ausgegangen.

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russell

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Bewertung9.0Herausragend

dreckig, düster und beklemmend, ohne "strahlenden" helden.
dabei aber nicht der "horrofilm", als der er vermarktet wird (wie es auch "the village" widerfuhr/widerfährt), was dummerweise teils das falsche publikum anlockt, teils das eigentlich richtige abschreckt.
ich selbst habe ihn mir auch nur wegen eddie redmayne angesehen (der hier wieder hervorragend spielt; aber der ganze cast ist wirklich gut!) - und er gefällt mir in jeder hinsicht sehr gut. zumal die - sonst zu brutalen - kampfszenen angenehm verwackelt sind.

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muresan

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Was???


russell

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was "was"? (kopfkratz) findest Du: cast nicht gut? DOCH horror? nicht verwackelt? (ist ja letztlich eh geschmacksache...)

fg


TheBlimed

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine super Kulisse und endlich mal wieder ein Film, bei der die Darsteller durch die Bank weg eine klasse Leistung abliefern.
Schön, dass in diesem Film die Christen, wie sonst meistens in Filmen, nicht wieder als "die Guten" dargestellt wurden. In der letzten halben Stunde des Films findet ein großartiger Schlagabtausch der Parteien statt, der zum Wechselbad der Gefühle wird.

Ein Film der unter die Haut geht und auch im Nachhinein noch beschäftigt.
Großes Kino!

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Nebelung

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"Die Christen", meistens die "Guten"?
Ich glaube es hackt. Hollywood ist doch landauf landab dafür bekannt, dass es im Namen des Erfolges auf jegliche christliche Inhalte pfeift und sich stets liberal und mitte-links bis hedonistisch gibt (Ungewöhnlich für Vereinigte Staaten). Da kriegt die christliche Tradition der westlichen Welt immer schön ihr Fett weg. Und Hollywood macht den Großteil, der Filme, die wir hier in der BRD sehen. Das europäische Kino ist da übrigends nicht besonders besser, eventuell ein paar polnische und russische Werke ausgenommen, weil in diesen Ländern, das Christentum noch ganz im Bewußtsein der Menschen mit ihrer Kultur verknüpft ist.

Die Zeiten eines Ben-Hurs und den ollen Sandalenschinken sind doch ewig vorbei. Und meistens wird das Thema sowieso totgeschwiegen, weiß eigentlich gar nicht was du hast. Persönliche Ressentiments?


johannes2812

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein ganz guter film! Schmutzig, brutal, und nicht zu übertrieben!einfach eine top atmosphäre
hätte mir etwas mehr kritik an der kirche gewünscht, oder irgenwas was micht etwas mehr zum denken anstößt und das sean bean nicht stirb!
er stirbt leider fast in jedem film obwohl ich finde das er ein top schauspieler ist!!

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Lom

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mega! Wow! Was für ein Film! Enorm dichte Atmosphäre, dreckig, schmutzig, brutal, abartig. Und mit Boromir :-) Ich freue mich jedesmal, die HDR-Gefährten wieder zu sehen! Sean Bean ist grandios. Der Film zog mich von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann, er ist einfach nur gut!

Leute, die düster-traurig-depressive Filme mögen sind hier gut aufgehoben. In diesem Stil würde ich mir mehr Filme wünschen!

Warum aber die Kamera immer so wackeln muss, vermag auch ich nicht zu sagen. Vermutlich hatte der Kameramann einfach zu viel Angst. Einige Folterszenen sind schlimmer als in so manchem Horrorfilm. Purer Genuss. Gut, gut, einfach nur ein wirklich guter Film.

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Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ansichtssache ist, wie einem dieser Film gefällt, weniger Anssichtssache ist die tolle Ausstattung, die mich schnell an Game of Thrones erinnerte. Abgesehen davon finde ich den Gedankenanstoß gegen Ende in der Nebelsequenz sehr ansprechend. Noch weiter darauf einzugehen, wäre ein Spoiler. Jedenfalls fand ich die Motivationen und Mittel nachvollziehbar, weswegen gerade das Ende eine überraschendes Gewicht erhielt.

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HulktopF

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Bewertung7.0Sehenswert

düster und dreckig und voller wiederlicher menschen.
das ist die welt von black death... nun... man könnte jetzt eine sache fragen:

SPOILER-------------------------------------------------------------------------------------------
war der schwarze tod am ende wirklich diepest oder der im epilog gnadenlose desmund? ;)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------

wie auch immer, sean bean spielt wiedermal hervoragend gnadenlos und der restliche cast ist auch sehr überzeugend. das setting ist schön düster und fies geraten. vor allem ist die story zwar erinfach gehalten weist jedoch auf eine sache hin:
weder christen, noch deren feinde waren jemals heilige.
und das finde ich lobenswert, dass der christenpropaganda hier keinen raum gelassen wurde, sondern schon eher abartig dargestellt wird, wie die christliche bestrafung von statten geht. es wird nichts geschönt oder gar romantisiert wie in anderen mittelalterfilmen.

auch wenn man sich am ende fragt wen man nun die daumen drückt/gedrückt hat...ist dieser film sehr sehenswert

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Murphante

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Black Death ... die Packung hab ich damals immer geraucht :D
http://www.cigarettespedia.com/images/6/61/Black_death_07.jpg

Heeey und zum Film ... den muss ich mir mal merken ...
welchen ich dir noch empfehlen kann:
"Ironclade" http://www.youtube.com/watch?v=A-tpqF-zXuU
und
"Centurion" http://www.youtube.com/watch?v=KOZs2_i_cDE


HulktopF

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centurion war ganz gut, aber hätte mehr sein können als er schlussendlich war finde ich. ironclade kenn ich bisher noch nicht, danke für den tipp :D


concienda

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Bewertung7.0Sehenswert

Was als düsteres Mittelalterabenteuer rund um Pest und Inquisition beginnt endet Horrorfilm mit krassem und sehr gelungenen Ende. Die Darsteller sind durchwegs gut, am besten spielt, wie zu erwarten, Sean Bean, dessen Figur vielschichtig daherkommt und eine etwas unerklärliche Faszination ausstrahlt.

Besonderes Lob gebührt jedoch der Maske, den Setdesignern, den Kostümdesignern und Requisitören. Alles wirkt sehr realistisch und saugt einen förmlich ins düstere Mittelalter. Die Atmosphäre ist auch durch die düsteren Landschaftsaufnahmen (in Deutschland!) sehr gelungen.

Die einzigen Schwachstellen sind die wackelige Kamera die, die blutigen und eigentlich sehr guten, Kampfszenen abschwächt, der etwas schleppende Anfang und die merkwürdige Mischung aus etwas Religionskritik einerseits und der Darstellung aller Heiden als Böse andererseits.

Für Mittelalterfans jedoch sehr empfehlenswert.

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Waldez

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Bewertung6.5Ganz gut

naja es gibt bestimmt Stellen in diesen Film die enttäuschen, aber sonst guter Film über Hexenverbrennung

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ShayaNova

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Bewertung4.0Uninteressant

man merkt doch gleich, wenn die schauspieler eine ahnung von ihrem beruf haben. das hebt diesen film angenehm von anderen sogenannten historien-, abenteuer- und mittelalterfilmen ab. die story ist spannend, wobei ich mir gewünscht hätte, dass man den mystery-aspekt ein wenig besser ausgearbeitet hätte. vor allem dieses christ=gut-heide=schlecht-vorurteil geht mir doch mittlerweile arg auf den senkel.

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kasem

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Mir gefiel das Ende nicht so gut, aber sonst war der Film ganz unterhaltsam.


ShayaNova

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mir gefiel diese übliche 'böse hexe'-prinzip nicht.


pancake

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Bewertung7.0Sehenswert

Es hapert am Drehbuch, am Ende war mir alles dann doch etwas zu simpel. Die Kirchen-Thematik ist halt leider einfach zu ausgelutscht. Dabei ist die Atmosphäre in diesem Film es schon wert, sich den einmal anzuschauen, gibt zu wenige Filme der Art.

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Marvin F.

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film, erdrückende Atmosphäre und interessante Story mit tiefgründiger Intention und einer gewissen Portion Janusköpfigkeit.

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Finstere Mittelalterballade mit bedrückender und zum Teil unheimlicher Atmosphäre.
Dreckig, blutig & brutal aber leider ohne echte Sympatieträger. Aber aufgrund von Sean Bean und der Story die von Pest, religiösem Wahn bestimmt wird und die Abenteuerelemente ergeben doch einen guten Film. :)

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10x10

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gehts nur mir so oder sieht der eine Typ der nie spricht, wegen rausgeschnittener Zunge, wie Klaus Kinski aus?
1:1 Kopie^^

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Chaosmacherin

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Das hab ich auch gedacht! :D Nich 1:1, aber ich habs auch gesehen.


Magic-Rushmoon

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Aguirre lässt grüssen ;)



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