Crossing Over
Crossing Over (2009), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.06.2009
12 Bewertungen
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660 Bewertungen
36 Kommentare
Keine
von Wayne Kramer, mit Harrison Ford und Ray Liotta
Max Brogan ist ein Spezialagent der Einwanderungsbehörde, der in Los Angeles illegale Immigranten aufspürt und sie zurück über die Grenze schickt. Kein Job für schwache Nerven, und kein Job, der spurlos an Brogan vorübergeht: Sein Mitleid mit einer Mexikanerin, die ihren kleinen Sohn allein in L.A. zurücklassen muss, bringt ihn in große Schwierigkeiten. Aber auch andere Menschen warten hier auf Arbeitserlaubnis und Einbürgerung: die Familie von Brogans persischem Partner Hamid Baraheri, eine junge Schauspielerin aus Australien, ein britischer Musiker, ein koreanischer Teenager. Manche von ihnen nehmen die Sache selbst in die Hand und versuchen, mit Bestechung oder Hochstapelei den Prozess zu beschleunigen. Doch das geht selten gut.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Los Angeles , Mexiko, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Adoption, Aufenthaltsgenehmigung, Ausweis, Bestattung, Grenze, Illegale Immigration, Illegalität, Immigration, Immigrationsverfahren, Mexikaner, Mord, US-Amerikaner
- Stimmung
- Berührend
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Kritiken (9) — Film: Crossing Over
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Crossing Over“ ist kein Film des ganz großen Dramas, sondern einer, der viele unscheinbare Dramen in den Mittelpunkt rückt. Er macht durch seine Vielschichtigkeit in bedrückender Weise aufmerksam auf die Probleme von Menschen fremder Herkunft, die in den USA einfach nur ein geregeltes Leben leben wollen – teilhaben wollen am „großen Traum“, und nicht dürfen. Überzeugende Schauspieler und authentische Stories tragen dazu bei, dass einem das ein oder andere Mal ein ziemlicher Kloß im Hals sitzt. Dieser Film ist unbequem – und gerade deswegen so gut und wichtig.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen...Teilweise erinnert der Film an „Traffic“ von Steven Soderbergh, allerdings fehlt ihm die Durchdachtheit und die Spannung, die „Traffic“ auszeichnete. Interessanter, sehr melancholisch inszenierter Film, der es beim deutschen Publikum schwer haben wird...
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenVieles reißt Wayne Kramer in seinem Film nur an. Aber von diesen Splittern, die Facetten und Schwachstellen des Systems spiegeln, geht eine enorme Wirkung aus. Zudem lässt Kramer seiner Figuren zu ihrem Recht kommen. Er verurteilt nicht, aber er verleugnet auch die Schuld nicht, die jeder auf sich lädt. Etwas muss sich von Grund auf ändern in Amerika, davon ist Kramer überzeugt. Der Anfang dazu könnte eine Rückbesinnung auf das Ideal des Schmelztiegels sein.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenRegisseur Wayne Kramer ("The Cooler") will mit seinem großen Rundumschlag zu den Problemfeldern Einwanderung und ethnische Minderheiten einfach nichts auslassen. Diese Unübersichtlichkeit ist natürlich ein Hauptproblem von "Crossing Over", einem Ensemblefilm mit sehr vielen, sehr verschiedenen und zum Teil sehr konstruiert zusammenlaufenden Handlungssträngen. Was immer gegen das vergleichbare Rassismus-Drama "L.A. Crash" vorzubringen war, trifft hier gleich doppelt zu: Viele Charaktere bleiben rein beispielhaft, manche Konflikte sind schlicht weniger interessant als andere.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenImmigranten und ihr Leben in den USA: Angelehnt an typische Hollywood-Machwerke der Marke „L.A. Crash“ oder „Machtlos“ zeigt uns Autor und Regisseur Wayne Kramer die dunklen Seiten der illegalen Ausländer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dass daraus wieder einmal nur oberflächliches Bildungs-TV mit Mega-Stars wie Harrison Ford, die sich in solchen Produktionen von ihren Franchise-Hits reinwaschen wollen, geworden ist, liegt an den dramatisch schlechten Storylines, die altbekannte Klischees aneinander reihen und dabei kräftig auf die Tränendrüse drücken. Vielleicht hat Kramer seine Geschichten, die er am Ende selbstverständlich krampfhaft zusammenführen muss, aber auch einfach nur aus den privaten „Dämliche Writer-Ideen“-Papierkörben von Alejandro González Iñárritu und Paul Haggis gefischt. Und das wäre ja irgendwie zu entschuldigen.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenCrossing Over mag für diejenigen, die L.A. Crash geliebt haben, den einen oder anderen Anreiz bieten, aber das ist ein wässriger Cousin zu einem Film, der von vornherein überbewertet war.
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Richard Roeper
Kommentar löschenAnscheinend wurde Sean Penn aus diesen Film herausgeschnitten. Glückspilz.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenJa, der Film hat seine "Maken" - diese zimperliche Beschwerde eines Filmkritikers. Wenn man nach Plausibilität Ausschau hält und Manipulation wiedersteht, wird man etwas auszusetzen haben. Aber manchmal sind Filme, trotz ihrer Fehler, fesselnd und man möchte immer weiterschauen. Dieser ist so einer.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenCrossing Over schleudert aufs Territorium von L.A. Crash, und der Zusammenprall ist keine glückliche Kollision. Mit seinem Bericht über Immigranten, die auf Einbürgerung und den Amerikanischen Traum in L.A. hoffen, evoziert Crossing Over den Film L.A. Crash von 2005, und seine verschachtelten Erzählstränge haben einen Hauch von Babel. Aber Crossing Over kommt weder der Kraft oder emotionalen Resonanz dieser beiden Referenzfilme zunahe.
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Kommentare (27) — Film: Crossing Over
mikkean Wed, 25 Jul 2012 12:34:40 -0000
Kommentar löschenWie hoch kann der Preis sein, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu leben? Wie tief kann jeder in seiner Würde fallen, um von den Mächtigen im Amt, dem Verwaltungs-Apparat und den lauernden Behörden als "Bürger" eingestuft zu werden? Und wie schnell kann es gehen, selbst mit Aufenthaltsgenehmigung und zugesicherten Rechten von einer donnernden Allmacht des Systems zum Freiwild deklariert zu werden? - Okay, ich schweife ab und will doch nur sagen: "Crossing Over" hat viele wichtige Fragen aufgeworfen. Das Anliegen dieses Films ist edel, nur recht überzeugend wiedergeben kann er das nicht. Wie die großen Grundpfeiler des Genres, "Short Cuts" und "Magnolia", versucht sich der Streifen an einem möglichst breitgefächerten Repertoire von Schicksalen. Da haben wir die Illegalen, ob sie nun kein Wort Englisch sprechen und in versteckten Textil-Schuppen malochen. Menschen, die optisch dem Ami-Profil entsprechen, aber doch aus Australien kommen und sich ebenso unrechtmäßig in den Staaten aufhalten. Die Verfolger, Grenz-Schützer und Einwanderungs-Behörden, die ihren Job runterreißen und eher gewaltsam daran erinnert werden, dass es in ihrem Beruf um Menschen geht. Es begegnen uns Opfer, die durch ihre Äußerungen auffallen und ins Kreuzfeuer geraten. Bestechung, Ausbeutung, Gang-Zwang ... Ihr merkt schon, von allem etwas da. Und genau deswegen auch etwas zu viel des guten. "Crossing Over" bemüht sich, die meisten Stränge miteinander zu verbinden. Erinnert uns damit aber auch daran, dass es nicht immer eine gute Idee ist, alle erdenklichen Aspekte in einen Film stopfen zu wollen. Und vielleicht den am besten formulierten Schicksalen jeweils einen eigenen zu spendieren.
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uncut123 Mon, 16 Jul 2012 20:55:57 -0000
Kommentar löschenwo er rauskam hab ich ihn gesehen und jetzt wieder...hatt an wirkung nicht verloren...geht unter die haut..toller film
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Primus II Mon, 16 Jul 2012 00:11:25 -0000
Kommentar löschenDer Film ist auf jeden Fall packend. Was ich nicht weiß, sind die menschlichen Tragödien, die im Film gezeigt werden, so wirklich denkbar oder wird hier dick aufgetragen, um die Dramatik zu erhöhen?
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Uwe B.B.B. Sun, 15 Jul 2012 23:08:31 -0000
Kommentar löschenGuter Film über Mißstände, die es so oder äquivalent auch in Deutschland gibt.
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*frenzy_punk<3 Thu, 16 Feb 2012 11:31:04 -0000
Kommentar löschen"Crossing Over", Klischeeüberladener, schwer langweiliger und emotionsloser Streifen, der gezielt auf die Tränendrüsen des Zuschauers drücken will, aber seine Wirkung kläglich verfehlt.
Wayne Kramer lässt uns bei "Crossing Over" doch schwer an der Glaubhaftigkeit des Streifens glauben. Vieles wirkt zu hochgeschossen, sodass sich der Zuschauer fragt, ob sich das wirklich so zuträgt. Einwanderer werden in Amerika scheinbar wie Schwerverbrecher behandelt. Klar, wenn sie keine Erlaubnis haben und illegal in dem Land leben ist das vielleicht noch nachvollziehbar, dennoch wirkte es nicht solide genug.
Harrison Ford (Raiders of the Lost Ark) wirkte matt und auch der restliche Cast kann wenig überzeugen. Jim Sturgess (Across the Universe) beweist hier mal wieder sein musikalisches Talent, doch ist seine Rolle zu oberflächlich und zu unwichtig, sodass er gar nicht richtig zur Geltung kommen kann.
Die Story ist wie schon erwähnt ziemlich unglaubwürdig, zudem ziemlich vorhersehbar.
Außerdem will Kramer hier ein Drama zeigen, dass nur das Ziel verfolgt, den Zuschauer zum Weinen zu bringen. Dadurch wirkt das ganze Umfeld einfach zu platt, die Geschichte kommt nicht vorwärts, nur weil die Darsteller dasitzen und trauern oder weinen. Das der Zuschauer sich emotional daran beteiligt gelinkt Kramer leider mit keiner Szene. Stattdessen möchte man die Augen rollen bei diesem unglaubwürdigen Kitsch.
"Crossing Over", Emotionsfeuerwerk, das nach hinten los geht und seine Wirkung verfehlt. Der Kernpunkt des Filmes wird durch oberflächlichen Schnickschnack verdrängt und somit ist auch hier diese schwierige Thematik mal wieder verfehlt.
Wen wundert es auch, bei dieser Regie. So hat Kramer es in "Running Scared" auch nicht geschafft, sich auf ein Thema zu fokussieren.
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vanilla Sat, 28 Jan 2012 15:37:13 -0000
Kommentar löschensehr realistischer und aufs Gemüt drückender Film über die (il)-legale Einwanderung der USA und den stetigen Versuch der Menschen mit allen Mitteln ins Land zu kommen und auf Dauer dort zu bleiben. Schauspielerische Leistung ist auf jeden Fall zu erwähnen, man hat eine Abneigung gegen die Einen und entwickelt Sympathie zu den Anderen. Die Leute haben im Laufe des Film irgendwie einen Bezug zu einander, so ähnlich wie bei L.A. Crash. Liebhaber von L.A. Crash werden ebenso auf ihre Kosten kommen.
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BaitfroN Sat, 09 Jul 2011 10:37:51 -0000
Kommentar löschenSehr gut erzählter und realistischer Film.
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Sozionaut Tue, 17 May 2011 22:25:25 -0000
Kommentar löschenManchmal leben wir in einer beschissenen Welt. Trauriges Thema gut umgesetzt.
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Filmkenner77 Tue, 12 Apr 2011 15:11:31 -0000
Kommentar löschenEhrenmord, verfehlte Einwanderungspolitik, Abschiebung und Integration in die Gesellschaft sind nur einige Themen dieses episodenhaften und starbesetzten, aber letztlich überfrachteten Films. Scheinbar hat dies auch ein wenig mit dem Regisseur Wayne Kramer zu tun, der bereits mit "Running Scared" einen ebenfalls überladenen Film drehte, bei dem weniger mehr gewesen wäre. Das Drama kann leider nur zeitweise packen und selbst die emotionalen Szenen lassen den Zuschauer bis auf wenige Ausnahmen seltsam kalt. Es wird lediglich an der Oberfläche gekratzt, aber nicht wirklich in die Tiefe gegangen wie etwa bei "L.A. Crash", um einen Vergleich anzustellen. Insgesamt ein gut gemeinter, aber nicht unbedingt gut gemachter Film. Solide, aber auch nicht mehr.
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Nordtveid Fri, 08 Apr 2011 22:43:56 -0000
Kommentar löschenDas Ende entschädigt ein bisschen aber nicht alles, denn ansonsten ist der Film tot langweilig
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ElMagico Sat, 12 Mar 2011 22:39:03 -0000
Kommentar löschenEine, für das Thema fast schon unpassende Hochglanzproduktion, die viel Potential verschenkt, da sie zuviel zeigen und aussagen will. Es hätte dem Film gut getan, auf einen oder gar zwei der Plots zu verzichten, um so mehr auf die restlichen Charaktere eingehen zu können und diese etwas vielschichtiger zu zeichnen. Auch fand ich die Berührungspunkte der Handlungsstränge zu offensichtlich konstruiert. Das funktionierte in einem Film wie "Crash", an den "Crossing Over" prinzipiell in zuvielen Dingen erinnert, um einiges besser.
Hatte mir etwas mehr erhofft, da das Thema interessant ist und ich Wayne Kramers bisherige Filme recht ansprechend fand...aber er arbeitet hier so bewusst auf weinerliche Betroffenheit hin, dass er diesem komplexen Thema in keinster Weise gerecht wird.
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Teknik Sun, 23 Jan 2011 00:23:17 -0000
Kommentar löschenBewegender Film über das Thema Einwanderung & Abschiebung in den USA.
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Hypocrisy Mon, 11 Oct 2010 23:16:10 -0000
Kommentar löschen"Crossing Over" tituliert einen großartigen Film, der einige Parallelen zu "Babel" aufweist, diesen jedoch weit in den Schatten stellt.
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Wongi Thu, 03 Jun 2010 14:52:13 -0000
Kommentar löschenklasse Film - mehr muss man dazu glaub nicht sagen
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Sanylein Fri, 14 May 2010 07:46:49 -0000
Kommentar löschenSehr gute Darsteller in einer guten Story.
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patcharisma Tue, 02 Mar 2010 22:23:03 -0000
Kommentar löschenDie typischen zwei Fehler, die wir von ähnlichen Episoden-Dramen aus der Vergangenheit zu Genüge kennen, wurden hier beruhigenderweise unterlassen: Von der üblichen politisch korrekten Moralkeule wird man weitgehend verschont und der Spannungsfaktor wurde nicht ganz vergessen. Es gibt zum Glück neben den bedeutungsschwangeren Herren wie Haggis, Sonderbergh oder Iñarritu noch andere, die Themen wie Migration und Kulturenclash nicht fürchten und es erst noch besser umsetzen. Hier stimmt die Zusammenfügung der einzelnen Episoden (die zwar nicht alle gleich stark packen) zu einem Ganzen mal dramaturgisch, Langeweile kommt wie bei den o.e. Erwähnten (fast) nie auf. Viele gezeigten Schicksale hängen oftmals von Glück und purem Zufall ab, ein interessantes, aufgegriffenes Element. Auch Themen vor denen "fortschrittliche" Menschen gern beide Augen für ihr idealisiertes Multi-Kulti-Schönbild verschliessen, werden angesprochen, wie z.B. die islamischen Ehrenmorde oder die Dekadenz von Einwanderern, die schnell zu viel Kohle kamen. Die vielen Fehler der Immigrantenbehörden werden ausgewogen illustriert. Der Film hat den Alltagsfaktor, man weiss, wenn er zu Ende ist, gehen die Stories weiter und neue werden wieder dazukommen. Das wird versinnbildlicht, indem Harrison Ford zum Schluss wieder im Auto sitzt vor der gleichen Fabrikhalle wie zu Beginn - der Film würde auch als Serie funktionieren.
Ford und Ashley Judd spielen unaufdringlich angenehm, Liotta ist leider wiedermal in der Bad-Guy-Rollenzeichnung gefangen, aber macht halt wie immer das beste daraus.
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BlueSquirrel Wed, 03 Mar 2010 01:05:02 -0000
Antwort löschenStimmt. Wo du es sagst. Der Charakter einer Serie war wirklich spürbar. Eine Serie hätte dem Plot auch besser gestanden.
BlueSquirrel Fri, 05 Feb 2010 22:25:31 -0000
Kommentar löschenInhaltlich strukturiert wie Soderbergs Filme oder wie die Arbeit von Alejandro González Iñárritu, mit dem Unterschied das hier rumgekitscht wird. Das Privileg Amerikaner zu sein kommt hier einer Vereidigung vor Gott gleich. Die Darstellung das Leute aus aller Welt noch immer in die USA strömen um die Changen zu bekommen die sie Daheim nicht kriegen würden ist, nun ja, etwas veraltet, und nicht vergleichbar mit Mexikanern die über die Grenze kommen um die Drecksarbeit zu erledigen und dann Dollars zu Pesos zu machen. Die vielen Handlungsstränge beschrieben meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Probleme, wurden dann aber konfuser Weise alle unter dem Thema Migration zusammengefasst. Speziell Feinde von oben besagten Regiesseuren sollten in Deckung gehen.
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Hippili Mon, 04 Jan 2010 09:51:58 -0000
Kommentar löschensuper film! harrison ford sollte noch mehr solcher filme machen!!! passt sehr zu ihm.
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Fischlustig Mon, 21 Dec 2009 21:13:25 -0000
Kommentar löschenInteressant ist die Darstellung der Episoden, die für US-Amerikanische Verhältnisse zum Großteil ohne Wertung auskommt, ohne dabei natürlich um ein Moralisieren ganz herumzukommen. Für mich bleibt der Film zu Bruchstückhaft, um eine höhere Bewertung zu bekommen. Eher langatmig, ohne wirklich schlecht zu sein. Mir ist bei Filmen dann aber doch Unterhaltung ohne Anspruch lieber als Anspruch ohne Unterhaltung...
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Rezerwat Sun, 20 Dec 2009 18:06:42 -0000
Kommentar löschenDa Harrison Ford letzte Zeit auch viel Schrott dreht,
war dieses Film für mich eine ECHTE ÜBERRASCHUNG !!!
Tiefgang und Gefühl, spannend erzählt.
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