Das Dorf der Verdammten

Village of the Damned (1960), GB/US Laufzeit 77 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 03.02.1961

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6.9
Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
377 Bewertungen
15 Kommentare
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von Wolf Rilla, mit George Sanders und Barbara Shelley

Die Bösen dieses Films sind eine Gruppe unschuldig blickender, platinblonder Kinder, die alle am selben Tag in einem friedlichen kleinen Dorf geboren wurden, nachdem ihre Mütter und Väter neun Monate vorher gleichzeitig das Bewußtsein verloren hatten. Die Kinder entwickeln sich körperlich und geistig sehr schnell, und mit beängstigender Berechnung terrorisieren sie schon bald die gesamte Gemeinde. Dieser Film wurde 1995 von John Carpenter neu aufgelegt.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (15) — Film: Das Dorf der Verdammten


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Intergalactic Ape-Man

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Ortschaft im Banne des Unheimlichen. Als wenn Kinder den Erwachsenen nicht auch so schon manchmal vorkämen wie Außerirdische treibt es Wolf Rilla in diesem kleinen aber präzisen englischen Horrorfilm auf die Spitze. Stierenden Blickes bei leichenfahler Blässe übernehmen Kinder die kalte Herrschaft über Das Dorf der Verdammten. Nach dem Remake von John Carpenter vielleicht weniger Geheimtip, jedoch ein Film, der gerne noch öfter neu entdeckt werden darf.

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Boogers666

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Bewertung5.0Geht so

Kritik zu "Das Dorf der Verdammten"

Handlung:
An einem herrlich sonnigen Tag fällt plötzlich, ein ganzes Dorf in Ohnmacht, um 30min später wieder zu erwachen. Zuerst scheint alles wie normal, doch dann merken alle Frauen im Dorf das sie schwanger sind und neun Monate Später erhält das Dorf erheblichen Zuwachs, doch irgendwas stimmt mit den sich immer schneller entwickelnden Kindern ganz und gar nicht.

Bewertung:
Der Film gilt, mittlerweile auch durch das Carpentet-Remake als Klassiker unter Horrorfans und wird von vielen hoch gelobt, ich versteh allerdings nciht wirklich wieso. Der Film dümpelt die ersten 30min eigentlich nur so vor sich hin, bis denn die Kinder überhaupt mal auf der Welt sind und selbst dann dauert es noch eine Weile bis der eigentliche Horror beginnt. Der Film hat zwar für die 60er echt tolle Effekte (glühende Augen...) und auch die Schauspieler sind ganz in Ordnung aber Horror und Grusel wollen in diesem 70 Minüter nicht wirklich aufkommen, es gab zwar 2,3 Szenen in denen es ein bisschen gruselig wurde, allerdings reicht das nicht und die Szenen waren von zu kurzer Dauer. Der Film ist ganz nett und man kann ihn sich auch mal ansehen, er geht ja schließlich auch nur 77min aber trotzdem ist der Film maßlos überbewerted.

Fazit:
Überberteter Klassiker, der nicht wirklich zu gruseln vermag, aber trotzdem ganz unterhaltsam ist.

P.S:
Ich hatte zu Beginn die Idee, das sich aus der Anfangsszene als alle ihn Ohnmacht fielen, sich durchaus eine unterhaltsame Komödie hätte entwickeln können, ich meine die Idee das man hinter einer bestimmten Grenze zum Dorf in Ohnmacht fällt und trotzdem versuchen muss den Leuten zu helfen hat mich sehr amüsiert :D

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett, mir im Grunde dann aber doch etwas zu harmlos. Da wollte einfach kein Grusel aufkommen, auch wenn eigentlich alles richtig gemacht wurde und die Story ja auch keine ganz doofe ist. Es erscheint aber eben alles nicht sonderlich zwingend, immer wenn "Village of the Damned" besonders bedrohlich erscheinen will, wirkt dies tatsächlich nur wie Schein.
Gefühlt war es eher eine lange Folge "Star Trek" oder der alten "Twilight Zone", für sich alleine ist "Village of the Damned" nette Unterhaltung, welche eine kleine, aber interessante Story erzählt und diese glücklicherweise nicht unnötig in die Länge zieht. Dem Film fehlt aber die Wirkung, ein bißchen Spannung, mehr kam da nicht an bei mir.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diese Adaption von John Wyndham's "Es geschah am Tage X" ist zwar schon über 50 Jahre alt, doch der Film überzeugt mich mit seinen knappen 1 ¼ Std. Laufzeit noch immer. Die Geschichte von ausserirdischen Invasoren, die nach dem "Kuckucks-Prinzip" in ein irdisches Nest gesetzt werden, schafft schon für sehr viel stimmige Atmosphäre. Nach seinem Erscheinen hatte der Film noch verhaltene Kritiken, vor allem die katholischen Zensoren sahen den Inhalt als sehr fragwürdig an. Ursache war der Umstand, dass einige Elemente des Buches strengen Moralaposteln die Schamesröte ins Gesicht trieb - immerhin geht es um das ziemlich delikate Thema der "unbefleckten Empfängnis", wodurch das Werk besonders häufig zur Zielscheibe von Hetzkampagnen der katholischen Kirche wurde. So wird das Wort "Jungfrau" während der gesamten Laufzeit peinlich vermieden.
Das geringe Filmbudget von 200.000 Dollar ist auf äusserst effektive Weise umgestzt worden. Es geht in diesem Sci-Fi Horror um Charakterzeichnung nicht um Spezialeffekte. War sowieso kein Geld für da. Geld war auch der Grund warum man die Anzahl der "verdammten Kinder" reduziert hat. In der Vorlage sind es 61 Kinder, die aufgrund der bewussten Nacht geboren werden. Nicht bloss 12!
Eine freie, jedoch sehr gelungene Nacherzählung der Wyndham Story um die Kuckuckskinder, die in nachfolgenden Jahren immer wieder variiert wurde. Die Angst um das Fremde, um Aliens die Herr über uns werden. Oder in uns etwas implantieren.

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kahaujiko

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der erste film, von dem ich albträume bekommen habe (ok mit 10, aber trotzdem^^).
wirklich absolut packend und intensiv

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guggenheim

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Bewertung6.5Ganz gut

In Zeiten, in denen man ja stets damit rechnen muss, dass man beim Kaufen von Schweinefleisch von einem Mitkunden in die Luft gesprengt wird, oder man davon ausgehen kann, dass durch das verspekulierte Geld der Kannibalismus in der westlichen Welt Einzug hält, wirkt dieser Film natürlich nicht mehr erschreckend. Atmosphärisch ist er aber dennoch und kann dadurch recht ordentlich unterhalten.

Wenn heutzutage solche Bälger tatsächlich auftauchen würden, gäbe es wohl eine Expertenrunde in Günther Jauchs Talkshow, in der Michael Winterhoff dann schwadroniert, warum unsere Kinder zu Tyrannen werden...

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TomInMuc

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der wirklich seltenen Filme, der durch einfache Mittel die Haare zu Berge stehen lassen kann.

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LokisSon

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Gruselklassiker von 1960 greift, wie vor allem Filme aus den 50ern (Tarantula, Formicula, aber natürlich auch Godzilla), die Angst vor einer unkontrollierbaren Kraft auf. Kann man sie nicht doch kontrollieren? Sind es die unendlichen Chancen die darin für die Menschheit verborgen liegen wert? Wie lange darf man die Bevölkerung dem Risiko aussetzen? Fragen die gerade im Jahr 2011 hochaktuell sind. "Village of the Damned" nimmt hierzu einen pessimistischen Standpunkt ein.
Neben dieser netten Allegorie schafft es der Film aber vor allem auch verdammt unterhaltsam zu sein, was insbesondere an den hervorragend agierenden Kinderschauspielern liegt. Diese schaffen es wunderbar eine Atmosphäre der stillen Bedrohung zu kreieren, die den Film auch ohne herausragende Story tragen kann und für Spannung sorgt.
Das Ende trübt das Sehvergnügen leider etwas, aber unterm Strich bleibt doch ein gruseliger und sehr unterhaltsamer Film, den man mal gesehen haben sollte.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein kleiner, aber feiner Klassiker im Genre des Scifi-Horror, den fast jeder schon mal gesehen haben dürfte. Zunächst recht betulich, entwickelt der B-Film zum Ende hin immer mehr Spannung. Das ideenlose 1:1 Remake von Carpenter enttäuschte hingegen ein wenig.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zeitloser und spannender Kultfilm, dem es von Anfang an gelingt eine beklemmende Grundstimmung zu erzeugen. Das einzige was mich stört ist der etwas seichte Schluß.
Ein Klassiker, den man gesehen haben sollte.

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jurihu

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vorgemerkt

Ist das nicht der Film, der bei einer Simpsons Folge gezeigt wird? Ich glaube schon :)

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Tyler

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ja^^


Sonse

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Dorf fällt für mehrere Stunden in Tiefschlaf und kurz darauf sind alle Frauen schwanger und gebären alsbald weißhaarige kleine Monster mit Killer-Dioptrien sowie Kollektivhirn, die zwar so freundlich sind den Damen nicht aus der Brust zu springen, aber dennoch unerfreuliche außerirdische Invasionstendenzen aufweisen... Diese Prämisse klingt doch ganz gut, oder?

Schade eigentlich, dass keine Verfilmung dieses Stoffs von Wyndham rundherum gelungen ist. Das Original hier ist noch die beste darunter. Bis auf ein paar gute Szenen und einer seltsamen Atmosphäre sowie gut spielenden bzw. starrenden Kindern will hier leider nie die Spannung aufkommen, die man in dem Plot vermuten mag. Und dass Kinder gruselig sein können, wissen wir doch alle... ;)

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patcharisma

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Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie eher knuffig als gruslig.
Der kleine Martin Stephens (vom Cover) spielte danach richtig fesselnd neben Deborah Kerr in "Das Schloss des Schreckens" (1961).

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Framesurfer

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Er galt zu seiner Entstehungszeit als gruseligster Film aller Zeiten. Na ja, zu dem Zeitpunkt lief Drakula unter Horror.


Ferdinand

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Bewertung9.0Herausragend

Diese Blicke...ein fesselner Gruselfilm.

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dAShEIKO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Original hat, mehr noch als das Remake mit Christopher Reeve, eine düstere Athmosphäre wie selten ein Film. Grusel pur

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