Poltergeist

Poltergeist (1982), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 23.09.1982

7.5 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
2130 Bewertungen
54 Kommentare
Poltergeist - Bild 12879
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von Tobe Hooper, mit Craig T. Nelson und JoBeth Williams

Wenn sich Gegenstände selbstständig bewegen, wenn sie verschwinden und plötzlich wieder auftauchen, dann ist er da: der Poltergeist. Er kann sich auch noch anders bemerkbar machen: durch Luftstömungen, aufflammendes Licht, unerklärliche Bisse oder elektrische Schläge, er weiß, was Dich erschreckt. Poltergeister sind anders als Gespensterspuk. Sie sind spürbar und nicht selten gewalttätig, rühren sich unvermittelt, bleiben eine Zeitlang da und verschwinden dann so plötzlich wie sie kamen. Seit Jahren beschäftigen sich Parapsychologen mit diesem unerklärbaren Phänomen. Eines Tages sucht so ein Poltergeist Steve und Diane Freeling, ein sympathisches Vorstadtehepaar mit drei Kindern, heim. Fast über Nacht wird das friedliche Familienleben mit Sonntagnachmittag-Football-Spielen und Partys im Freundeskreis von gewaltsamen übernatürlichen Störungen aus einer anderen Welt bedroht. Das Leben wird zum Alptraum.

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Kritiken (4) — Film: Poltergeist

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.5Ausgezeichnet

Nach Hoopers naturalistisch gefilmten und unabhängig produzierten Abgesang auf die amerikanische Familie in TEXAS CHAINSAW MASSACRE entbehrt die Verpflichtung zum Regisseur von Spielbergs Gnaden während des POLTERGEIST-Projekts natürlich nicht einer gewissen Kuriosität. Doch obgleich der Haunted-House-Beitrag auch heute noch als Musterbeispiel des Produzentenfilms gelten darf, schadet das chaotische Kräfteverhältnis hinter den Kulissen dem Endergebnis weitaus weniger, als möglicherweise zu befürchten stand: Funktioniert POLTERGEIST auf den ersten Blick gar prächtig als Genrefilm und klassische Geisterbahn; als ereignisreicher Trip voller visueller Einfälle und morbider Kreativität, dessen Spannung sich spiralförmig immer weiter zuspitzt, um sich im Finale mit -im wahrsten Sinne des Wortes- unbändiger Kraft gegenüber Protagonist und Zuschauer zu entladen, erzählt Spielbergs Script im Hintergrund noch eine ganz andere Geschichte: Irgendwo zwischen mütterlichen Verlustängsten und dem nötigen Zusammenhalt der Familie innerhalb einer Extremsituation, gönnt sich POLTERGEIST -vielleicht sogar als bewussten Kontrast hierzu- auch noch die schwarzhumorige Ausbuchstabierung der "Leichen im Keller"-Phrase hinsichtlich des amerikanischen Mittelstandes und seiner oberflächlichen Gartenzaun-Idylle.

All das sind einerseits ganz offensichtlich mehr oder weniger gängige Spielberg-Topoi, die sich auch inszenatorisch deutlich näher an dessen Vorstellungen, denn an anderen Hooper-Werken orientieren; auf der anderen Seite ermöglicht vielleicht gerade eben jenes Vorschieben eines anderen Namen, dass sich POLTERGEIST zumindest zeitweise einer Härte bedienen kann, die im Kontext des fast zeitgleich erschienenen INDIANA JONES-Franchise und des E.T.-Films nur schwer vermittelbar gewesen wäre.

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SamRamJam

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Kuriose Randnotiz: E.T. und Poltergeist entstammen beide dem selben Skript. Es ging da wohl um Außerirdische die eine Farm kidnappen und terrorisieren bis sie abgeholt werden. Dann sollte sich einer der E.T.s mit dem Farmerjungen anfreunden. Irgendwie wurden dann daraus zwei Filme, erklärt aber warum Poltergeist vergleichsweise zahm daherkommt und E.T. so gruselig aussieht.


micromachine

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@SamRamJam: Schön beobachtet ;)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Ob man nun an Geister und ähnliches glaubt oder nicht (ich mache es nicht), die prächtigen Spezialeffekte in «Poltergeist» sorgen für angenehmen Schauer.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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9.0Herausragend

[...] „Poltergeist“ ist ein überaus spannend inszenierter Höhepunkt des Grusel-Kinos. Die Effekte, die selbst über 25 Jahre nach dem Erscheinen des Films noch beeindrucken, tragen maßgeblich dazu bei. Eine gute Portion Humor dazu garantiert durchgehende Unterhaltung. Den Platz ganz oben in der Liste der großen Horrorfilme verdient „Poltergeist“ sich damit, dass er plötzlich die größten Geschütze auffährt, als man denkt, der Albtraum sei schon vorbei. Die zuckersüße Heather O’Rourke als Carol Anne bleibt dabei nicht weniger gut im Gedächtnis als der Bengel aus „Shining“. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Wohl der beste Film den Tobe Hooper jemals mit seinem Namen assozieren durfte, auch wenn er wohl insgesamt wenig Anteil daran hatte, daß Poltergeist sowohl als Satire auf den suburbanen Alltag, wie auch als fantstischer Horrorfilm wunderbar funktioniert. Zurecht ein 80ths Klassiker!

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

jannis

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Viel zu unheimlich sowas. Meh.


mAsTa_X

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echt gruselig...echt gut!! sehr sehenswert



Kommentare (50) — Film: Poltergeist

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Trimalchio

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn der Name Steven Spielberg auf dem Bildschirm das erste Mal erscheint, dann weiß man eigentlich schon wohin die Reise für die Charaktere und somit der Storyverlauf hingehen wird. Die Kehrseite dieser schweren Medaille sind aber die sehr symphatischen Kinder -und Erwachsenendarsteller, die liebenswürdig gestalteten Kulissen und die Atmosphäre, welche allerdings nicht primär durch den Grusel aufgebaut wird. Dieser scheint nur ein paar Mal durch, denn die größten Effekte können in diesen Zeiten nicht mehr wirklich schocken. Effekte ist ein gutes Stichwort. Die -so nehme ich doch an- Animatronic ist wie immer noch auf dem Stand der Zeit und wirkt plastischer, lebensechter als CGI. Lichteffekte hingegen können nur bedingt überzeugen, ihr Alter wird deutlich sichtbar, was allerdings nicht schadet, denn allzu oft stehen sie nicht im Mittelpunkt.
Insgesamt wurden meine Erwartungen erfüllt.

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JaMi

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist für mich, der eher neuere Horrorfilme kennt, schwer zu bewerten. Die Effekte sind natürlich mit den heutigen nicht zu vergleichen und auch die Schockmomente sind eher sanft, dennoch erzeugt der Film eine gewisse Atmosphäre.
Der Film ist wahrscheinlich eher als Einleitung für einen Horrorfilmeabend geeignet mit Leuten, die ältere Filme zu würdigen wissen.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Als ich den damals im Kino gesehen habe, war das wie das Eintauchen in eine neue Dimension des Horror. Manche behaupten ja heute, der Film sei reiner Familien-Grusel a la Disney. Was auch immer, hier sieht man auf jeden Fall das schönste kriechende und sich zersetzende Steak aller Zeiten; überhaupt sind die Effekte legendär. Für mich, früher wie heute, einer der Evergreen-Blockbuster aus diesem Genre.

37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

mikkean

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Der erste und wahrlich beste Teil der Reihe. Auch ohne den creepy Reverend ein Vergnügen. Dass er manchen zu familientauglich erscheint versteh ich zwar, aber es geht ja schließlich auch um eine solche. Mich hat "Poltergeist" jedenfalls mehr geprägt als dieses unerträgliche "Amityville"-Geplänkel.


horro

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Mit Amityville konnte ich eigentlich auch nie wirklich was anfangen ... dafür könnt ich mir den guten Poltergeist immer wieder ansehen


Grohacke

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Bewertung7.5Sehenswert

Klassiker eben...

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String

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich hab mir den Film vor ca. 3 Jahren mit nen paar Kollegen an nem gemütlichen Horrorabend reingezogen, nachdem im Internet "Poltergeist" uns immer und immer wieder ins Auge sprang.
Tja, was soll ich sagen? So enttäuscht war ich selten von einem Film.
Grusel? Schockmomente? Nicht eine Sekunde, selbst nen 10 jähriger würde den Film unbeschadet überstehen, meiner Meinung nach ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz schwach, wenn es denn "Horror" sein soll und kein Kindergruselfilm..

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Handwerklich gut umgesetzer Grusel Spaß der alten Schule. Beginnt gewitzt und launig und endet für die Familie Freeling als Horror Orgie. Die Story beginnt langsam und der Schauer kommt leise. Bis man überrascht wird und zum Schluß sogar Tote sich aus ihren Gräbern melden. Eine gewisse Zeit wurde das Oscar-nominierte Werk nur gekürzt im TV gezeigt.
Die beiden Fortsetzungen sind nicht zu empfehlen. Weder Steven Spielberg noch Tobe Hooper haben mit den Sequels etwas zu tun. Idee zum Film stammt übrigens von Spielberg, der auch am Drehbuch mitarbeitete und die Rolle des Produzenten übernahm. Später auch die komplette Nachproduktion, von der Regisseur Hooper ausgeschlossen wurde.

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Zuckerspinne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich hab Poltergeist erst vor kurzem das erste mal gesehen und ich fand ihn genial..die ganze Stimmung, die Schauspieler, die ganzen Effekte die sich echt sehen lassen können.Der ganze Film ist recht spannend, es wird nie langweilig, einfach Spannung pur! Bin mal auf Teil zwei gespannt und nen dritten gibt's ja auch noch.

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RoosterCogburn

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Spar dir die Fortsetzungen. Besonders der dritte ist mies. Der zweite ist vergleichsweise erträglich. Doch es lohnt sich bei keinem das anschauen.


Zuckerspinne

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Ach..ich werd sie mir wohl trotzdem anschauen :) aber meine Erwartungen, etwas nach unten setzen.


CommanderWilli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein genialer Film, der trotz seines Alters auch heute noch überzeugen kann.
Ich würde zu gerne wissen, wie sehr die Leute damals von den noch heute überaus passablen Effekten geflasht worden sind!
Einzig allein das ,,ALIEN''-Poster im Kinderzimmer ließ mich ein klein wenig schmunzeln,
aber dafür sind Goofys wohl da...

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hoffman587

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Bewertung9.5Herausragend

Poltergeist

Ach war damals nicht schön, dieser gute, alte Horror mit Geistern, bösen Bäumen und teuflischen Clowns, das waren noch Zeiten, aber gut, wie man bereits bemerkt haben sollte, schwelge ich wieder in wunderbaren Kindheitserinnerungen, ja, und einer dieser wunderbaren, alten Horrorfilme ist "Poltergeist" von Tobe Hooper aus dem Jahre 1982, nebenbei wurde das Ganze auch noch Steven Spielberg produziert, nur als Info am Rande, kann vielleicht mal hilfreich sein, immerhin hatte der Mann hier viel Einfluss, vielleicht sogar mehr als der Regisseur selbst.

Nun gut, die Story ist zwar relativ simpel, dafür aber um so interessanter und gruseliger, für mich jedenfalls: Das Ehepaar Freeling zieht mit samt ihren Kindern in ein neues Vorstadthaus, doch mit dem Haus stimmt etwas nicht, denn dort lauern ungebetene Gäste, zuerst bewegen sich Dinge von allein und dann rauben die Geister oder Dämonen auch noch die kleine Carol Anne.

Und der Cast wurde recht interessant ausgewählt, da hätten wir einmal einen tollen Craig T. Nelson als Oberhaupt der Familie Freeling, Steve, dann eine genauso tolle Jobeth Williams als seine Frau Diane und überraschend gute finde ich auch Heather O´Rourke in ihrer großen, unvergessenen Rolle der Carol Anne, wirklich ganz große Klasse. Natürlich darf man auch nicht das Highlight des Ganzen vergessen, einige finden sie nervig, ich finde Zelda Rubinstein als das Medium Tangina Barrons großartig, ich kann wirklich nur sagen, dass ihr Auftritt für mich damals wirklich ein kleines Highlight darstellte, warum auch immer. Aber auch Beatrice Straight als Dr. Lesh, Dominique Dunne als Dana Freeling und Oliver Robbins als Robbie Freeling spielen ihre Rollen gekonnt.

Und die Regiearbeit ist mindestens genauso hervorragend, erst wird der Film etwas satirisch erzählt und dann kurz darauf beginnt der perfekte Gruselspaß, spannend, packend und unheimlich fesselnd, ich kann mich jedenfalls nie von diesem Streifen losreißen, so interessant wie er erzählt wird, obwohl er selbstverständlich etwas langsam beginnt.
Zusätzlich kann man die Kameraarbeit als sehr gut beschreiben, immerhin liefert sie eine ordentliche Arbeit ab, so wie es sein soll.

Dann nun ab zu den Charakteren, die sind zwar nicht sehr tiefgründig, besitzen aber durchaus Profil, sodass sie doch sympathisch wirken, das gilt besonders für Tangina Barrons, so komisch sich das jetzt anhört, ich fieberte mit den Figuren mit.
Weiterhin finde ich auch heute noch die Effekte erstklassig, immer noch faszinieren sie mich und ich finde sie sind heute noch super erhalten, aber das muss jeder selber für sich entscheiden.
Letztlich möchte natürlich auch nicht der Score vergessen werden, brillant komponiert und er steigert auch noch den Gruselfaktor des Werkes.

Schlussendlich ist "Poltergeist" für mich eins, eine perfekte und starke Geisterachterbahnfahrt der Extraklasse, ein für mich perfekter Gruselfilm, den ich mir immer wieder gerne anschaue.

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hoffman587

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@Garfield: Das hört man gerne und wie gesagt, ich kann ihn dir nur empfehlen^^


pellekraut007

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Poltergeist: die erste Szene... und es ist klar, das ist ein zeitloses Meisterwerk! Dito, Mr. Hoffman, sie sind... da!


Broda

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Bewertung9.5Herausragend

Brodas erste "Poltergeist" Sichtung in der Nacht um 2:30Uhr.
Schon zu beginn des Filmes hatte ich ein ungutes Gefühl das jeden Moment etwas passieren kann. Etwas Grausames, furchtbares. Dauerte aber etwas bis er richtig in fahrt kam. Was nicht schlimm war. Denn so konnte man die Familie erstmal besser kennen Lernen. Dann ging es los. Und wie es los ging. Das ungute Gefühl bestätigte sich und die Spannungsgrad Schoss in die höhe. Endlich mal wieder ein Film bei dem ich mich Gruseln konnte, bei dem die Characktere mir nicht völlig egal waren, wie es ja bei "Horrorfilmen" heutzutage meistens der Fall ist. Die Darsteller waren überwiegend gut besetzt und tragen ihren Anteil an der Unglaublichen Atmosphäre. Atmosphäre wie ich sie selten zuvor bei einem Film spürte. Die Special Effekts waren für 1982 wohl Unglaublich.
Und auch heute noch sind sie verdammt gut.
Viele Szenen sind Lange noch im Kopf geblieben wie z.B die Szene mit dem Clown, oder die wo dieser Wissenschaftler das Weglaufende Steak sieht und Kurz darauf Maden Herausquillen. War irgendwie Lustig, und zugleich sehr sehr Merkwürdig.
Und besonders Stark waren auch die Szenen oben im Kinderzimmer wo das übel seinen Anfang nahm.

Sollte jeder mindestens einmal gesehen haben. Denn so eine Atmosphäre hat man selten bei solchen Filmen.

..Übrigens: Der Score war auch der Hammer. Atmosphärisch, Top.

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hoffman587

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hoffman begeistert: Top, siehst du geht doch^^


xtom1973

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film baut eine gruselige und einnehmende Atmosphäre auf und polarisiert zwischen relativ friedlichen, entspannten Situationen und absolutem Grauen. Das besteht nicht aus Meuchel-Szenen, als mehr aus dem "Unfassbaren" und diffuser Bedrohung einer allmächtigen Macht. Die Einbindung der Esoterik-Tante hat streckenweise absolute Genialität! Andere kreative Ideen sorgen für abwechslung.

Von den 4 Mal, die ich den Film gesehen habe, gab es ein Mal, bei dem ich aus mir unerfindlichen Gründen die Wertung nur auf 4 gesetzt hätte, an dem er "nicht gewirkt" hat. Vielleicht muß man für den Film in einer gewissen "Stimmung" oder sogar "Erwartungshaltung" sehen?

Welche Wirkung der Film damals hatte, lässt sich vielleicht auch an den Gerüchten ablesen, die in den Monaten und Jahren danach auftauchten. Ich stimme dem vollumfänglich zu :)

Es ist im Grunde ausgesprochen schwer, einen Film objektiv und aus neutraler Sicht zu beurteilen, der als Kind schwer beeindruckt und gefesselt hat. Es ist ebenso unfair, einen Film nach der unglaublichen Entwicklung der letzten 30 Jahre aus dieser entfernten Perspektive zu beurteilen. Ein Urteil, geschrieben in den 80er Jahren, sollte fairer sein; meines wäre sicher enthusiastischer ausgefallen...
Trotzdem mein Versuch, und zwar absichtlich, bevor ich ihn mir heute Abend um 2215 auf K1 zum fünften Mal anschaue!

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Moe Szyslak

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Carol Anne: "They're here."

Heutzutage gibt es ja sehr sehr wenige Horrorfilme, die es noch schaffen, mich zu schocken und richtig zu gruseln. "Poltergeist" schafft es dann doch immer wieder. Zwar nicht mehr ganz so heftig wie bei den ersten Malen, aber immer noch genug. Tja, die guten alten Zeiten des Horrorfilms....
Schon was weiß ich wie oft gesehen, aber immer wieder klasse. Der Film verliert nach so vielen Jahren und so vielem Schauen einfach nichts an seiner Atmosphäre und seinem Grusel. Bis es mal losgeht dauert es zwar eine Weile, aber die Zeit wird genutzt, um einem die Familie richtig gut näherzubringen und sympathisch zu machen, damit man später so richtig schön mitleiden und -fiebern kann. Grandios aufgebaut und auch klasse gespielt von allen, vor allem aber von der ganz Kleinen. Was ich zu Beginn noch richtig genial fand war, dass man das Thema Angst aus Sicht der Kinder so gut beleuchtet hat. Unheimliche Clowns, donnernde Gewitter, gruselige Bäume, die nach einem greifen wollen. Eben die Dinge, vor denen Kinder Angst haben, und das war einfach klasse und unheimlich in Szene gesetzt und absolut nachvollziehbar, dass man da die Hosen voll hat (und das nicht nur als Kind). Und das war ja im Vergleich zu der Angst, die kommen sollte, noch gar nichts. Schon seit Beginn schwingt eine unheimliche Atmosphäre mit, die Bedrohliches ankündigt. Auch das war exzellent gemacht, da ist man imaginär am Fingernägel kauen und weiß es noch nicht mal so genau. Zwischendrin gabs dann vielleicht mal einen kleineren Hänger, der aber bestimmt nur daher rührt, dass ich den Film einfach schon zu oft gesehen habe. Was aber nicht heißen soll, dass es langweilig war, gruselige und unheimlich Szenen gab es auch in dieser Phase genug. Mein Highlight ist nach wie vor die Szene, als sich dieser Geisterexperte das Fleisch bis auf die Knochen vom Gesicht kratzt, absoluter Horror. Spätestens mit dem Auftreten der hervorragenden Zelda Rubinstein nimmt der Film in Sachen Spannung, Grusel und Mystery wieder enorm Fahrt auf und haut dann, nachdem eigentlich schon alles vorbei ist, ein Horror-Finale raus, dass seines Gleichen sucht und mit unglaublich genialen Szenen des Grauens aufwartet. Erwähnenswert sind noch die Effekte, denn die sind absolut großartig, auch heute noch. Ebenso wie der Film.
Vorhänge zu, Licht aus, sich gruseln und schocken lassen...und hoffen, dass der Fernseher nicht zu einem spricht ;-)

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hoffman587

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Toller Kommentar, seh ich genauso:)


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nun gut, nach fast nunmehr dreißig Jahren wirken die einst bahnbrechenden Special Effects nicht mehr ganz so taufrisch, dennoch bleibt Spielbergs parapsychologischer Trip nach wie vor sehenswert!

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cpt. chaos

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Ja, die Olle nervt echt!

Die genialste Szene ist doch wohl, als sich das Gesicht vor dem Spiegel zersetzt. Echt der Hammer!
Und der Schockmoment mit dem fiesen Clown, den der Kleine daraufhin niederringt. ;o)))


Filmkenner77

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Stimmt. Ich glaube, in "Joey" hat Emmerich eine ähnliche Szene drin. Bin mir aber nicht sicher.


rav_bralor

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Bewertung6.5Ganz gut

It's the 80ies. Yeah. Ich habe selten einen FIlm gesehen der so einen großen Wert darauf gelegt hat, dass jeder, also absolut wirklich jeder, egal welcher nachfolgenden Generation weiß, in welchem Jahrzehnt dieser FIlm gemacht wurde.
Also ich bei unserem wöchentlichen Filmeabend erfahren habe, dass wir uns einen der absoluten Horror-Klassiker der vor-vorletzten Dekade anschauen habe ich mich natürlich sehr gefreut, nach all den Lobeshymnen die ich bereits von diesem Film gehört habe.
Leider muss ich sagen, dass ich die uneingeschränkte Klassikerifizierung dieses Streifens nicht teilen kann. Wahrscheinlich bin ich einfach zum einen zu jung für diesen FIlm und zum anderen zu alt, als ich ihn gesehen habe. Horror oder Angst hat dieser FIlm bei mir zu keiner Zeit erzeugt und auch Spannung war nicht über den normalen Film-Ducrchschnitt vorhanden. Der Film war jetzt nicht schlecht, er war lustig (teilweiße unfreiwillig, glaube ich)
und hat auch die ein oder andere gute Idee (von denen die meisten später zu großen FIlmklischees herangewachsen sind ) aber über große Strecken war der FIlm einfach zu lang. Storystränge wurden zu weit verzweigt erzählt und es gab mMn in diesem Film mehr Erklärungen als dieses Genre nötig gehabt hätte.
Der FIlm war nicht schlecht ist aber zu heutiger Zeit einfach FIlmtechnisch (womit ich nicht Effekte oder so meine ) schon zu weit überholt.
Man könnte ihn vielleicht mit einem Fahrrad, mit dem man in seiner Kindheit gefahren ist vergleichen. Es ist schön wenn man es mal wieder in der Garage findet. Man wird ein bisschen rührseelig, alte Erinnerungen werden wach und man gedenkt der Zeit als man von der Fortbesegung mit zwei Pedalen und ohne Gangschaltun (evtl. sogar mit Stützrädern) begeistern hat lassen. Dennoch bewegt man sich heute lieber mit dem Auto fort einfach wegen größerem Komfort, Geschwindigkeit und naja weil ein Auto halt einfach besser ist.
(P.S eigentlich kann ich das gar nicht beurteilen - ich habe keinen Führerschein da ich mitten in der Stadt wohne und alle Strecken im Umkreis von 15 km mit dem Fahrrad bewältige. Naj egal.)

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george.taylor

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film. Auch der erste Horrorfilm den ich jemals gesehen habe. Als der Geist die Treppe runterkam, bin ich damals rausgerannt. So eine Angst hatte ich! Heutzutage hat er noch andere Qualitäten für mich: die phantastische Musik von Jerry Goldsmith, die typisch spielbergerische Familiencharakterisierung. Immer wieder gern anzusehen…
Auch irgendwie zeitlos.

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pentafuchs

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Bewertung4.5Uninteressant

absolut langewilig, bis auf die clown-szene, bei der ich fast tot umgefallen wäre vor schreck

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chromax

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Bewertung3.5Schwach

Auch wenn ich über die Effekte und den 80er Horror hinwegsehe ist es ein schlecht gemachter Film. Sicher sind ein paar Stellen etwas "unvorhersehbar", aber das macht noch keinen guten Film.
Wenn man mal auf die Ausleuchtung achtet so zeigt sich ein typischer 70er Stil, das die Leute von oben stark angeleuchtet werden und einen Lichtkegel um den Kopf haben. Das wirkt immer nach Studio und in einem Einfamilienhaus ziemlich unpassend oder hat jemand einen Scheinwerfer an der Decke?
Zudem kommen solche Figuren wie diese komische "Hexe", die einem nur auf die Nerven geht mit diesem ganzen Esotherisches-Hokus Pokus Gequatsche und generell sind die Dialoge zäh und furchtbar langweilig.
Ist jemandem aufgefallen das die Tochter verschwunden war?
Ja?
Komisch, die Familie ist glücklich und happy im selben Haus nur ein Tag später. Wow...die haben aber Nerven. Vielleicht ist das dieser "Humor" den hier alle beschreiben. Ich finds nicht lustig...nicht interessant...einfach nur blöd. Jeder Mensch würde verschwinden so schnell es geht.

Scheint wirklich nur Nostalgie die diesen Film noch so hoch lobt...ich denke er hatte aber nie das Recht dazu auf so ein Podest gestellt zu werden.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.0Geht so

Leider leidet auch dieser Klassiker unter dem Generationenunterschied. Damals war "Poltergeist" sicher ein sehr gruseliger und nervenkitzelnder Horrorstreifen. Spielberg gab sich sichtlich mühe mit Effekten, die wahrhaftig beeindruckend wirken, einer guten Story, die leider heute nicht mehr richtig zündet und mit Horrormusik vom Feinsten. Für die heutigen Verhältnisse wirkt er zu lasch, zwar kommt Spannung auf, doch Gänsehaut bekam ich keine. Auch wenn die Musik es teilweise schafft zu schocken, bleibt hinterher kein Kribbeln vorhanden. Toll inszeniert, mit genialen Effekten, doch zu soft um sich richtig zu gruseln.

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RaZer

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie so oft hat Spielberg auch hier neue Akzente gesetzt und ein ganzes Sub-Genre salonfähig gemacht. Ob das nun im Hinblick auf nachfolgende Genre-Vertreter eher gut oder schlecht war, liegt im Auge des Betrachters. Aber er hat hier eine gute Balance zwischen Grusel, Satire und Effektkino gefunden. Optisch ist das für diese Zeit herausragend. Jetzt bleibt nur noch das Problem, dass ich solchen Spukhausfilmen nahezu nichts abgewinnen kann. Mir ist das alles zu lächerlich. Doch zu fesseln vermag dieser Film trotzdem, zumindest über weite Strecken. Besonders gegen Ende entwickelt sich da schon ein fieses Nervenspielchen.
Genießt für mich zwar keinen Kultstatus, ist aber doch der sehenswerteste Vertreter des Genres.

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Dekay9

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Bewertung9.5Herausragend

Mit großem Respekt denke ich an meinen ersten Genuß dieses Horrorstreifens zurück.
Mit ~16 Jahren entwickelte sich dieser Film zu einem wahren Alptraum für mich, der mich lange Zeit begleitete und sich zu einem Monstrum der Ehrfurcht entwickelte.

Natürlich hat der Film, viele Jahre später konsumiert, einen großen Teil seiner kalten, packenden und auch verstörenden Atmosphäre verloren, aber in meinen Erinnerungen hat er einen Ehrenplatz verdient.

Stark auch die Details der Produktion, sehr unheimlich... [wenn man mal den möglichen Wahrheitsgehalt außen vor lässt]

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