Poltergeist
Poltergeist (1982), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 23.09.1982
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71 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Tobe Hooper, mit Craig T. Nelson und JoBeth Williams
Wenn sich Gegenstände selbstständig bewegen, wenn sie verschwinden und plötzlich wieder auftauchen, dann ist er da: der Poltergeist. Er kann sich auch noch anders bemerkbar machen: durch Luftstömungen, aufflammendes Licht, unerklärliche Bisse oder elektrische Schläge, er weiß, was Dich erschreckt. Poltergeister sind anders als Gespensterspuk. Sie sind spürbar und nicht selten gewalttätig, rühren sich unvermittelt, bleiben eine Zeitlang da und verschwinden dann so plötzlich wie sie kamen. Seit Jahren beschäftigen sich Parapsychologen mit diesem unerklärbaren Phänomen. Eines Tages sucht so ein Poltergeist Steve und Diane Freeling, ein sympathisches Vorstadtehepaar mit drei Kindern, heim. Fast über Nacht wird das friedliche Familienleben mit Sonntagnachmittag-Football-Spielen und Partys im Freundeskreis von gewaltsamen übernatürlichen Störungen aus einer anderen Welt bedroht. Das Leben wird zum Alptraum.
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Cast & Crew
- Genre
- Geisterfilm, Horrorfilm, Thriller
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Kalifornien, Vorstadt, Vorstadt-Idylle
- Handlung
- Baum, Bestie, Clown, Entführung, Erscheinung, Familie, Fernsehen, Friedhof, Geisterhaus, Geisterjäger, Geisterwelt, Gespenst, Gewitter, Grab, Hund, Immobilienmakler, Jenseits, Joint, Kammerjäger, Kinderheim, Leiche, Medium, Mord an Familie, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Parapsychologie, Poltergeist, Sarg, Schwimmbad, Spiegel, Spielzeug, Spuken, Sterben und Tod, Swimming Pool, Séance, Tornado, Treppe, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust des Sohnes, Vorstadt-Idylle
- Stimmung
- Gruselig
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Kritiken (6) — Film: Poltergeist
Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschenWas als gelungene Gesellschaftssatire des American Dream beginnt, entpuppt sich alsbald zu einer Geisterbahnfahrt der besonderen Art. Mit charmanten Effekten, die deutlich Spielbergs Handschrift tragen, wird ein Panoptikum an schaurig-schönem Grusel aufgebaut, der zwar nie dem Horror anderer Genrevertreter das Wasser reichen kann, dies in seinem Anspruch, ein Gruselfilm für ein eher jüngeres Publikum zu sein, aber auch gar nicht muss und will. Den Fernseher zum Tor zu anderen, meist bösen Welten deklariert, erschafft Tobe Hooper in POLTERGEIST eine einzigartige Art des Horrors, die auch viele nach ihm kommende Filme innehaben werden, denn obwohl dieses Werk im Grunde eher von der ernsteren Sorte ist, so ist es doch auch gespickt von herrlich überspitzten Dialogen und durchzogen von Kritik an der mittelständischen Gesellschaft des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten. Am Ende entlädt sich der Film letztendlich in einer eindrucksvollen Klimax sondergleichen und lässt seine übernatürlichen…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenErstaunlich schlecht gealtert. Als (in Sachen Kräfteverhältnis bis heute ungeklärtes) Amalgam aus Regisseur Hooper und Produzent Spielberg immerhin formal interessant, als Spukfilm jedoch zu sehr klapprige Geisterbahn, wirkiich gruselig ist und bleibt eigentlich nur die albinoblonde Carol-Ann - und die soll es ja nun wirklich nicht sein. Mittig hängt das sympathisch gespielte Hohelied auf die von Spielberg so geliebte Wertkonservativität dramatisch durch und gönnt sich so manche banale Dialogszene zuviel, schlecht beraten auch noch mit Jerry Goldsmiths ungewohnt süßlichem Ersatz-John Williams-Score. Da kommt ein furioses Finale beinahe zu spät.
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FlintPaper Sun, 08 Apr 2012 17:37:45 -0000
Antwort löschenKein Horrorfilm, aber schöner Gruselspaß - finde den nicht schlecht gealtert. "The grass grows greener on every side." kriegt mich immer wieder lol.
Mr Vincent Vega Sun, 08 Apr 2012 19:02:54 -0000
Antwort löschenVermutlich der hanebüchenste, schlicht unwahrste Kommentar hier ever. Aber ist ja nur ein Werturteil, sei dem Julio also gelassen.
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenNach Hoopers naturalistisch gefilmten und unabhängig produzierten Abgesang auf die amerikanische Familie in TEXAS CHAINSAW MASSACRE entbehrt die Verpflichtung zum Regisseur von Spielbergs Gnaden während des POLTERGEIST-Projekts natürlich nicht einer gewissen Kuriosität. Doch obgleich der Haunted-House-Beitrag auch heute noch als Musterbeispiel des Produzentenfilms gelten darf, schadet das chaotische Kräfteverhältnis hinter den Kulissen dem Endergebnis weitaus weniger, als möglicherweise zu befürchten stand: Funktioniert POLTERGEIST auf den ersten Blick gar prächtig als Genrefilm und klassische Geisterbahn; als ereignisreicher Trip voller visueller Einfälle und morbider Kreativität, dessen Spannung sich spiralförmig immer weiter zuspitzt, um sich im Finale mit -im wahrsten Sinne des Wortes- unbändiger Kraft gegenüber Protagonist und Zuschauer zu entladen, erzählt Spielbergs Script im Hintergrund noch eine ganz andere Geschichte: Irgendwo zwischen mütterlichen Verlustängsten und dem nötigen Zusammenhalt der Familie innerhalb einer Extremsituation, gönnt sich POLTERGEIST -vielleicht sogar als bewussten Kontrast hierzu- auch noch die schwarzhumorige Ausbuchstabierung der "Leichen im Keller"-Phrase hinsichtlich des amerikanischen Mittelstandes und seiner oberflächlichen Gartenzaun-Idylle.
All das sind einerseits ganz offensichtlich mehr oder weniger gängige Spielberg-Topoi, die sich auch inszenatorisch deutlich näher an dessen Vorstellungen, denn an anderen Hooper-Werken orientieren; auf der anderen Seite ermöglicht vielleicht gerade eben jenes Vorschieben eines anderen Namen, dass sich POLTERGEIST zumindest zeitweise einer Härte bedienen kann, die im Kontext des fast zeitgleich erschienenen INDIANA JONES-Franchise und des E.T.-Films nur schwer vermittelbar gewesen wäre.
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Mr Vincent Vega Fri, 20 May 2011 21:12:10 -0000
Antwort löschenDa hat jemand ins Reclam-Horrorheftchen gelukt. ;)
Hitmanski Fri, 20 May 2011 21:22:59 -0000
Antwort löschenEcht? Ich hab' zwar das Heftchen im Laufe der letzten Jahre garantiert schon ein paar Mal durchgelesen, aber für die paar Zeilen hier nicht extra nachgeschlagen. Bin ich nun Opfer meines Unterbewusstseins, oder von Guttenberg-Genen befallen? Fragen über Fragen.
Mr Vincent Vega Fri, 20 May 2011 21:23:50 -0000
Antwort löschenNein, nein. Das Guttenberg-Gen hast Du, im Gegensatz zu manch anderem User hier (!), gewiss nicht. Das bezog sich lediglich auf ein paar Beobachtungen, auf die man aber natürlich auch ohne Reclam-Lektüre kommen kann. Bist also freigesprochen!
Hitmanski Fri, 20 May 2011 21:28:00 -0000
Antwort löschenDas beruhigt, ich habe nämlich weder Ministeramt, noch erwartungsfreudige Adelsfamilie, die ich als Legitimation anführen kann.
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SamRamJam Fri, 20 May 2011 22:44:41 -0000
Antwort löschenKuriose Randnotiz: E.T. und Poltergeist entstammen beide dem selben Skript. Es ging da wohl um Außerirdische die eine Farm kidnappen und terrorisieren bis sie abgeholt werden. Dann sollte sich einer der E.T.s mit dem Farmerjungen anfreunden. Irgendwie wurden dann daraus zwei Filme, erklärt aber warum Poltergeist vergleichsweise zahm daherkommt und E.T. so gruselig aussieht.
micromachine Mon, 01 Aug 2011 07:03:53 -0000
Antwort löschen@SamRamJam: Schön beobachtet ;)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenOb man nun an Geister und ähnliches glaubt oder nicht (ich mache es nicht), die prächtigen Spezialeffekte in «Poltergeist» sorgen für angenehmen Schauer.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] „Poltergeist“ ist ein überaus spannend inszenierter Höhepunkt des Grusel-Kinos. Die Effekte, die selbst über 25 Jahre nach dem Erscheinen des Films noch beeindrucken, tragen maßgeblich dazu bei. Eine gute Portion Humor dazu garantiert durchgehende Unterhaltung. Den Platz ganz oben in der Liste der großen Horrorfilme verdient „Poltergeist“ sich damit, dass er plötzlich die größten Geschütze auffährt, als man denkt, der Albtraum sei schon vorbei. Die zuckersüße Heather O’Rourke als Carol Anne bleibt dabei nicht weniger gut im Gedächtnis als der Bengel aus „Shining“. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWohl der beste Film den Tobe Hooper jemals mit seinem Namen assozieren durfte, auch wenn er wohl insgesamt wenig Anteil daran hatte, daß Poltergeist sowohl als Satire auf den suburbanen Alltag, wie auch als fantstischer Horrorfilm wunderbar funktioniert. Zurecht ein 80ths Klassiker!
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jannis Fri, 10 Jul 2009 07:58:33 -0000
Antwort löschenViel zu unheimlich sowas. Meh.
mAsTa_X Mon, 17 Aug 2009 19:23:08 -0000
Antwort löschenecht gruselig...echt gut!! sehr sehenswert
Kommentare (64) — Film: Poltergeist
TheNumber Sat, 13 Apr 2013 21:54:01 -0000
Kommentar löschenEin Klassiker, der viel von seinem Grusel verloren hat. Allerdings ist er immer noch guckbar, auch wenn die Effekte etwas strange aussehen. Man merkt aber, dass er stilprägend für nachfolgende Horrorfilme war, und ganz langweilig ist er auch nicht. Nur die Finalsequenz war mir zu lang
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rockadude Sun, 24 Mar 2013 16:14:56 -0000
Kommentar löschenEiner DER Gruselklassiker der guten alten 80er. Es fängt alles ganz harmlos an und der Horror/Grusel entwickelt sich hier ganz langsam bis hin zu einem effektvollen Finale. Auch die Anfangs heitere Stimmung die an einen Familienfilm erinnert wandelt sich Stück für Stück immer mehr zu einem düsteren, unheimlichen und bedrückenden Horrortrip und die wie ich finde sogar heute noch genialen Effekte tun zusammen mit Jerry Goldsmiths gelungenen Score ihr übriges.
Auch auf der Seite der Darsteller läuft alles sauber ab. Alle Darsteller agieren natürlich und man kauft ihnen ihre Sorgen und Ängste um das in einer Geisterwelt gefangene Nesthäkchen Caroll Anne vorbehaltlos ab und man fiebert und fühlt mit ihnen. Hier ist unter den Produzentenaugen von Steven Spielberg ( was dem Film wahrscheinlich auch den anfänglichen "Heile Welt"-Touch verpasst hat ) wohl bis heute Tobe Hoopers beste Regiearbeit entstanden der zwei zwar unterhaltsame aber nicht mit dem Film hier messbare Fortsetzungen folgten und auch die einen oder anderen Trittbrettfahrer entstehen lies von denen aber mich bisher nur der ( glaub ich ) bisher aktuellste Vertreter INSIDIOUS überzeugen konnte. Leider hat Hooper nach diesem perfekten Schauermärchen bis heute nicht mehr so wirklich an diesen Erfolg anknüpfen können und zwar hin und wieder ein paar unterhaltsame, aber oft bloß miserable Filme gedreht und es war schade. Nach diesem Film hätte aus ihm einer der ganz großen Regisseure ( und wenn nur im Horrorgenre ) werden können.
Also klasse Stimmung, unheimlich, tolle Darsteller und Effekte die nicht nur der Effekte wegen eingefügt sind....ja der Film lässt mir selbst heute noch angenehm kalte Schauer den Rücken runter laufen. Klasse 80er Jahre Gruselstreifen!
P.s.: Mir ist im übrigen klar das Hooper auch den von vielen so heißgeliebten "Klassiker" Texas Chainsaw Massacre aus den 70ern inszeniert hat. Aber leider finde ich den im Gegensatz zu den meisten hier bloß gut und annehmbar, aber würde ihn nie und nimmer als Klassiker bezeichnen, dafür fand ich den persönlich zu langweilig. Was auch eben begründet warum ich diesen Film hier als seine beste Regiearbeit betrachte, weil der mich eben schöner geruselt hat als eben sein großer "Terrorfilm" mit einem kettensägenschwingenden, degenerierten Wahnsinnigen.
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beast667 Thu, 21 Feb 2013 09:20:08 -0000
Kommentar löschenPoltergeist ist einer der besten "Gruselfilme", mehr kam meiner Meinung nach danach nicht mehr. Im Gegensatz zu vielem neumodischem Geschmodder macht der "Klassiker" alles richtig. Atmosphäre genial, Spannungsbogen stimmt und er gruselt auch heute noch.
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the assassin 666 Sat, 29 Dec 2012 16:35:10 -0000
Kommentar löschenDer Gruselfilmklassiker schafft es auch nach 30 Jahren immer noch Angst und Schrecken zu verbreiten. :)
Alternativen :
Ju on - The Grudge 10 ♥
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Oliver0403 Fri, 28 Dec 2012 14:04:31 -0000
Kommentar löschenDass der Film ein Klassiker des Horrorgenres ist, steht genauso ausser Frage, wie die Tatsache, dass die Effekte wirklich gelungen sind. Allerdings hat der Film nicht mehr die Wirkung, die er in den 80er und 90er Jahren hatte.
Immerhin kommt er nahezu über die komplette Laufzeit fast ohne Blut aus. Kann auch nicht jeder 16ner Film behaupten.
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TinaCocaine Wed, 19 Dec 2012 20:57:39 -0000
Kommentar löschenWohl einer der bekanntesten Gruselfilme aller Zeiten. Ich finde die Spezialeffekte total gut und raffiniert, die Story ist nicht die beste, aber kann sich durchaus sehen lassen und die Schauspieler sind o.k. Allerdings denke ich, "Poltergeist" ist eher ein Film für junge Heranwachsende, die sich eventuell noch richtig gruseln können. Ich persönlich finde den Film vielmehr lustig, als dass mir ein Schauer den Rücken herunterlaufen würde. Das zweite Drittel ist wesentlich spannender und wenn man ihn nicht zu Ernst nimmt, kann man sich den Streifen sehr gut alle paar Jahre mal wieder geben.
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Danchen Thu, 06 Dec 2012 12:58:02 -0000
Kommentar löschenAlso ich hab den Film zum ersten Mal gesehen, als ich noch ziemlich jung war - Mami und Papi haben geschlafen und ich hab mich vor den Fernseher gesetzt und war der Meinung, bewaffnet mit Kuscheltieren, mal nen bösen Horrorfilm zu schauen. Damals ging der mir auch in Mark und Knochen und hat mich nächtelang nicht schlafen lassen.
Als ich ihn jedoch vor ein paar Tagen erneut ansah, musste ich bedauerlicherweise feststellen, dass er mich rein gar nicht mehr fesseln konnte. Ob das nun daran liegt, dass ich aufgrund anderer, teils härterer Filme abgestumpft bin, kann ich nicht genau sagen, aber die Geschehnisse beeindruckten mich absolut nicht mehr. Die Story fand ich seltsam, die Charaktere beinahe lächerlich. Bis auf einige Momente konnte mich der Film absolut nicht mehr "kriegen".
Es kam bei mir keine schaurige Atmosphäre rüber und das brauche ich einfach, um einen Horrorfilm zu "genießen". Es geht nicht um dolle Effekte - die sind ja gar nicht so übel gewesen und eben grundsätzlich nicht vergleichbar mit Filmen der heutigen Zeit. Aber davon abgesehen wirkt der Film auf mich heute doch eher kuschelig.
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NiboraC Tue, 04 Dec 2012 14:01:32 -0000
Kommentar löschenEher zum einschlafen
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cinram Sun, 14 Oct 2012 14:51:03 -0000
Kommentar löschen"Poltergeist" ist ein Horror- Vergnügen erster Klasse, dem die sagenhaften, optischen Tricks von Richard Edlund und seinem Team ("Krieg der Sterne", "Jäger des verlorenen Schatzes") natürlich zugute kommen, aber NIEMALS den Stellenwert dieses Filmes dominieren, oder überzeichnen können, denn dafür besitzt er viel zu viel Charme, ausgeprägte Persönlichkeiten und einen sehr guten Cast!
Spielberg bezeichnete "Poltergeist" mal als den "weissen Hai" der Geisterfilme!
Zudem verarbeitete er in der Grundidee zum Drehbuch albtraumhafte, eigene Kindheitserinnerungen, die auch im Film zu sehen sind:
Wenn das Licht im Schlafzimmer erloschen ist, erwacht eine neue, im Schein des Mondes schemenhaft, bedrohliche Welt zum Leben, in der das liebe und vertraute Gesicht des Teddys, des Kasperle, oder Clowns zur gemeinen Fratze werden kann und in der das Geäst des vor dem Fenster stehenden Baumes zum Leben zu Erwachen scheint!
Wenn zu solch schaurig- gruseligen Vorstellungen noch ein gewaltiger Spuk hinzukommt, ist die Garantie für einen erfolgreichen Kino- Horrortrip gewährleistet und da fackelte der gute Steven seinerzeit auch gar nicht lange herum, sondern sah zu, sein "Baby" so flott wie nur möglich, dem Publikum vorzusetzen, bevor jemand anderer diese glorreiche Idee bekommen, oder gar stehlen sollte!
Zu jenem Zeitpunkt arbeitete Spielberg an der Regie zu "E.T.", und da die Gewerkschaft es verbietet, an zwei, oder mehreren Projekten gleichzeitig die Leitung zu führen, engagierte er für diesen Job kurzerhand Tobe Hooper, der der Öffentlichkeit vor allem durch das beklemmende "Blutgericht in Texas" ein Begriff war!
Spielberg hielt sich von Mai bis August 1981 so gut wie jeden Tag am Set von "Poltergeist" auf, erteilte nach herzenslust Direktiven, die sowohl die Inszenierung, als auch die Beleuchtung und Special- Effects betrafen, beanspruchte auch die Nachproduktion, z.B. Schnitt (mit Michael Kahn) und den Musikeinsatz von Jerry Goldsmiths effektivem Score ganz für sich und reduzierte damit Hoopers Regie- Radius auf ein Minimum, das diesen sehr verärgerte, denn schon nach den ersten Aufführungen war den Zuschauern und den Kritikern klar, daß der Streifen regelrecht Spielbergs "Geruch" an sich trug!
Um diesen Umstand möglichst zu entkräften, ließ Spielberg in der VARIETY einen Brief abdrucken, in dem er Hooper dafür dankte, daß der ihm "erlaubt" habe, zu den Aufnahmen einen gewissen "Anteil" beigesteuert haben zu dürfen und versicherte ihm, gute Arbeit geleistet zu haben und ihm alles Gute für zukünftige Projekte wünsche!
Weitere Arbeiten mit Tobe Hooper auf dem Regie- Stuhl sollten folgen, aber keine, die seinen Namen wieder nach oben tragen, oder festigen konnten!
So bleibt das heute noch eindrucksvolle "Blutgericht in Texas", leider sein einziger, ernstzunehmender Film, mit dem alles so vielversprechend begann!
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nerdkiller Fri, 10 Aug 2012 10:12:16 -0000
Kommentar löschenTobe Hooper, der Mann, der knappe zehn Jahre zuvor die Filmwelt mit seinem "Kettensägenmassaker" erschütterte und den Horrorfilm revolutionierte, tat sich Anfang der 80er mit einem der gang großen der Filmwelt, Steven Spielberg, der wie kein anderer den Begriff "Traumfabrik" verkörpert, zusammen um einen Horrorfilm zu drehen. Spielberg, der de jure ja nur Produzent war und das Drehbuch schrieb, lies es sich aber auch nicht nehmen, seine Handschrift bei "Poltergeist" zu hinterlassen. Ich will jetzt gar nicht auf diese alte "Hooper oder Spielberg? - Diskussion" eingehen, da es sowieso klar ist, dass Spielberg mehr als nur Produzent war und das Endergebnis dieser Kombination doch sehr gut war. Also. Warum lange darauf herumreiten?
"Poltergeist" ist ein Horrorfilm der alten Schule, voller böser Geister, gruseliger Situationen, der mit den Urängsten der Menschen vor übernatürlichen Kräften, die man nicht erklären kann spielt. Zunächst macht sich hier eindeutig die Handschrift Spielbergs bemerkbar. Eine stereotypische amerikanische Mittelschichtsfamilie, die in einem schönen beschaulichen Vorort lebt und die einfach glücklich sind und das amerikanische Ideal einer perfekten Familie verkörpern. Spielberg halt... Und auch der Beginn des Grusels trägt auch noch eindeutig Spielbergs Handschrift, er setzt mehr Wert auf Effekte und keinen wirklichen Horror, er lässt Stühle verrücken, Besteck verbiegen usw...
Doch mehr und mehr steigert sich der Alptraum, den die Familie durch den Poltergeist erleidet, es geht langsam in die Richtung Terror, der das Leben der Familienmitglieder bedroht, und da merkt man schon, dass Hooper auch seine Akzente gesetzt hat. Was zunächst nach einer schönen Fassade gewirkt hat, beginnt langsam zu bröckeln und der richtige Horror kommt zum Vorschein...
"Poltergeist" ist einfach ein toller Gruselfilm, der alten Schule, er spielt mit den Ängsten der Gesellschaft, dass irgendjemand oder irgendetwas ihr friedliches Familienleben stört. Ängste, die nicht nur die typische amerikanische Familie hat. Ein Grund warum der Film noch immer so toll funktioniert, diese Ängste sind heute wie damals noch immer vorhanden. Jeder kennt sie. Keiner mag sie. Daher lässt "Poltergeist", auch wenn er nicht der beste oder gruseligste Horrorfilm ist, niemanden kalt. Er wirkt auf diese Weise - auch wenn ich persönlich nicht an Geister und co glaube - einfach echt und lebensnah, wie kaum ein anderer Film des Genres. Und das ist es, was ihn zu einem Klassiker macht, der zwar im Vergleich zu zB Hoopers berühmt, berüchtigten "TCM" niedlich daherkommt, aber sowohl den Hardcore-Splatterfans, sowie den Gruselfans gefallen wird und jeden DVD Abend zum Thema Horror bereichern wird.
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nerdkiller Sat, 11 Aug 2012 19:22:57 -0000
Antwort löschenJa, schon. Aber da gibts schlimmeres. ;)
filmfreak23 Tue, 26 Jun 2012 17:11:43 -0000
Kommentar löschen!!!KANN SPOILER ENTHALTEN!!!
Ich bin ein Verfechter des modernen Horrorfilms.
Doch auch Ich bin manchmal dem Charme herrlich altmodischer Gruselstreifen hoffnungslos ausgeliefert.
Hier tummelt sich alles was dazugehört:
-> Eine ganz normale Familie, deren Haus reinzufällig auf einem Fleckchen Erde steht auf dem ein Fluch liegt
-> Skelette, die aus ihren Gräbern steigen
-> Geister und Dämonen
-> Puppen und Bäume, die lebendig werden
-> umherfliegende Gegenstände
-> typische Gruselmusik
-> ein Medium, welches dem Ganzen ein Ende bereiten soll
-> Und als alle dachten der Spuk sei endlich vorbei, jaja dann fängts erst richtig an :D
Das alles wurde noch mit so manch wunderschönen, ja geradezu magischen Momenten und auch mit der ein oder anderen gelungenen Schockseqenz abgerundet.
Fazit:
Perfekte Wahl für einen gemütlichen Gruselabend.
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Marco Smud Wed, 20 Jun 2012 12:18:44 -0000
Kommentar löschenDer Film schafft es, eine besondere Atmosphäre zu erzeugen, etwas, daß viele heutige Filme nicht schaffen. Selbst wenn nichts passiert, sorgen die Figuren für ein grusliges Gefühl (dabei sollte vor allem Zelda Rubinstein erwähnt werden). Einer der besten Geisterfilme. Ein absoluter Klassiker.
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T.F.Redcow Mon, 18 Jun 2012 16:33:59 -0000
Kommentar löschenWie er das mit den Stühlen macht, Respekt!
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Ohne Wiederkehr Fri, 25 May 2012 22:33:01 -0000
Kommentar löschenKomplett überzeugt hat mich dieser Film nicht, aber er ist zweifellos recht atmosphärisch und spannend inszeniert, aber nichts, was wirklich hervorsticht.
Natürlich ist dieser Film der Inbegriff des Effektkinos der Achtziger Jahre, selbstverständlich sind die Effekte genial, besonders faszinierend ist, dass sie handgemacht und nicht am Computer entstanden sind.
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Tizilla Mon, 30 Apr 2012 14:36:28 -0000
Kommentar löschenHach der Film weckt wehmütig erinnerungen in mir. Vor laaaanger Zeit, ein haufen Mädchen, eine PiyamaParty dazu einer der ersten Horrorfilme die unsereins damals so zu Gesicht bekam. Was haben wir uns alle gegruselt und mit Händen vor den Augen gebannt dagesessen und bei passenden und nicht passenden Gelegenheiten geschrien. Eine Clownspuppe, welche ich damals besaß, wurde nach einer gewissen Szene kreischend von Ecke zu Ecke geschmissen bis sie iregendwohin, in sicherer Entfernung versteckt wurde. Scheee wars, und auch heute noch vermag der Film mir einen wohligen Schauer über den Rücken zu jagen und mich zu gruseln. So müssen Filme sein.
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Markbln Tue, 10 Apr 2012 22:38:49 -0000
Kommentar löschen"Geh ins Licht, Carol Ann"
Im Film hat sie es noch geschafft. Draußen dann, oh weh, ist die süße Heather O'Rourke schon in die ewigen Jagdgründen gegangen. Macht irgendwie immer traurig, wenn ich den sehe. Sie schafft hier unter Tobe Hoopers Regie auf wundervolle Weise, Kinderängste plastisch erleben zu lassen. Spielbergs Handschrift ist übermächtig, die Spezialeffekte seinerzeit waren Meilensteine. Und so ist "Poltergeist" trotz oder gerade wegen seines 80s Flairs heute noch berauschend schön, ein großer Old School-Spaß und an einigen Stellen sogar zu Popkultur geworden.
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ritchi Fri, 06 Apr 2012 20:51:35 -0000
Kommentar löschenAch der Film ist eben schon ein bisschen alt... Aber "Der Exorzist" ist noch älter und trotzdem bei weitem besser, das kann also nicht unbedingt eine Ausrede sein um diesen Film heute noch gruselig zu finden. Er ist einfach zu langsam erzählt und mit zu schlechten Effekten ausgestattet als noch gut zu gelten. Was mir auffiel ist, dass sich die Medium - Frau und ihre Sidekick Geisterjäger in Insidious sehr an diesem Film orientieren. Ansonsten ist aber nichts besonders auffällig gewesen..
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Torsten Scheib Thu, 15 Mar 2012 13:48:42 -0000
Kommentar löschenDer Horror erreicht die Vorstadtsiedlungen. Ähnlich wie Vorreiter Stephen King, verlagern Hooper und Spielberg (der damals noch wesentlich kaltschnäuziger zu Werke ging) das klassische Haunted House-Thema von den Schlössern und Herrenhäusern in die Wohnsiedlungen der Mittelschicht. Der titelgebende Spuk resultiert aus einer Art modernem Fluch: dem Kapitalismus. Aber dies ist nur einer der grandios zusammenpassenden Aspekte dieses modernen Grusel-Meisterwerks. Wir haben lebendige, sympathische, geerdete, GLAUBWÜRDIGE Charaktere (Die Freeling-Familie), nicht nur für die damalige Zeit tolle Effekte, die richtige Dosis Ekel, Horror und Humor - dass sich beide nicht nur nicht ausschließen müssen, sondern im richtigen Verhältnis die Intensität eines solchen Films steigern können, beweist Poltergeist womöglich wie kein zweiter Genre-Vertreter seiner Art. Gekrönt wird diese gruselige Achterbahnfahrt nicht zuletzt durch einen bärenstarken Score von Altmeister Jerry Goldsmith.
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Teezy123 Sat, 10 Mar 2012 18:07:57 -0000
Kommentar löschenEinfach überragendes Meisterwerk aus dem Geister-Genre und bis heute unerreicht, von soviel Fingerspitzengefühl und Atmosphäre können Filme wie Paranormal Activity etc. nur träumen.
Poltergeist macht Angst, sorgt aber durch seine sympathischen Darsteller auch dafür, dass man wieder runter kommt.
Gespickt mit vielen Überraschungsmomenten und mit einer atmosphärischen Dichte, die seines gleichen sucht.
Großes Kino und Verdammt stark !!!
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aberaber Mon, 20 Feb 2012 14:11:54 -0000
Kommentar löschenEiner der Klassiker des 80er-Jahre-(Soft-)Horrorfilms. Stilbildend und wegweisend für viele Nachahmer. Hat über die Jahre aber viel an Wirkung verloren.
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