Das Gesetz der Begierde

La Ley del deseo (1987), ES
Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Komödie, Drama, Kinostart 11.06.1987

7.1 Kritiker
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4 Kommentare
Das Gesetz der Begierde - Bild 6068103
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von Pedro Almodóvar, mit Antonio Banderas und Carmen Maura

Der junge Antonio entwickelt eine unerklärliche Obsession für den etwas älteren schwulen Filmregisseur Pablo Quintero. Pablo ist jedoch bereits mit Juan liiert. Als Juan Madrid für einen Aufenthalt am Meer verlässt, gelingt es Antonio, eine Liebesnacht mit Pablo zu verbringen. Das befriedigt seine Begierde aber nur kurz, denn er will den Angebeteten ganz für sich. Deshalb reist er seinem Nebenbuhler Juan hinterher und stürzt ihn von einer Klippe. Anschließend beichtet Antonio seine schreckliche Tat sogleich Pablo, der gerade vom Leichnam Juans Abschied genommen hat. Tief bestürzt von diesem Geständnis verunglückt der Regisseur wenig später auf seiner Rückfahrt in die Hauptstadt mit dem Auto so schwer, dass er sein Gedächtnis verliert. Gemeinsam mit seiner transsexuellen Schwester Tina muss Pablo nun versuchen, die eigene Vergangenheit wieder zu finden.

Hintergrund & Infos zu Das Gesetz der Begierde
Das Gesetz der Begierde gewann 1987 den ersten Teddy als Bester Film auf den Berliner Filmfestspielen. Pedro Almodóvar und Antonio Banderas arbeiteten noch in Labyrinth der Leidenschaften (1982), Matador (1986), Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988), Fessle mich (1990) und Die Haut, in der ich wohne (2011) zusammen.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Das Gesetz der Begierde

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

"Das Gesetz der Begierde" erschafft eine fast absurd wirkende Welt, voller Homosexualität, Kitsch und Geschmacklosigkeit, zu der sicherlich nicht jeder Zugang findet. Freunde des besonderen Kino's - und natürlich speziell die des exzentrischen Regisseur's, kommen hier aber voll auf ihre Kosten.

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Joe Gillis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schroffer Gipfel des almodóvarschen Frühwerks (mit der unschlagbaren Traumbesetzung Carmen Maura und Antonio Banderas) über einen Filmregisseur, der auch sein Leben inszenieren will, aber an einen Jungen gerät, der ganz und gar unkontrollierbar seine Leidenschaft auslebt. Furioses Beziehungsdrama mit einem brennenden Altar, einer explodierenden Schreibmaschine und teilweise tödlichem Ausgang. Ein ungezügeltes filmisches Bravourstück.

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ellen_ripley

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jedes Mal gelingt es Almodóvar einen eigenen Kosmos zu erschaffen.

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Antonio Banderas als schwuler Irrer, der besessen ist von einem egomanischen Filmregisseur. Interessant in diesem Film ist aber weniger das Thema der Begierde, sondern die Darstellung der Sexualitäten der Figuren. Es gibt keine heterosexuellen Stereotypen, sondern nur transsexuelle Persönlichkeiten. Carmen Maura spielt hier wahrscheinlich die beste Rolle ihres Lebens.

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