Die Brücke von Arnheim

A Bridge Too Far (1977), GB/US Laufzeit 179 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 20.10.1977


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6.5
Kritiker
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7.1
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20 Kommentare
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von Richard Attenborough, mit Dirk Bogarde und James Caan

Sir Richard Attenborogh inszenierte diesen Star-gespicketn Kriegsfilmklassiker Die Brücke von Arnheim (OT: A Bridge Too Far) 1977.

Nach der Landung in der Normandie starten die sieggewohnten Alliierten im September 1944 die Operation ‘Market Garden’. Ihr gewagter Plan sah vor, den 2. Weltkrieg durch einen raschen Vorstoß ins industrielle Herz Deutschlands in kurzer Zeit zu beenden. Doch eine Kombination aus kriegspolitischen Querelen, ungenügender Aufklärung, Pech und schlechtem Wetter führten zu einem Desaster.

Eine kleine Auswahl der beteiligten internationalen Stars: Michael Caine, Sean Connery, Gene Hackman, Ryan O’Neal, Anthony Hopkins und Dirk Bogarde.

(Quelle: OMDB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Die Brücke von Arnheim
Genre
Kriegsfilm, Actionfilm, Drama
Zeit
1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
Ort
Flugzeug, Niederlande
Handlung
Alliierte, Arzt, Bedrohung, Brücke, Falle, Fallschirm, Fallschirmjäger, Fallschirmspringen, Flammenwerfer, Flugzeugabsturz, Fluss, Häuserkampf, Jeep, Klassiker, Kriegsopfer, Lebensgefahr, Panzer, Résistance, Schlauchboot, Sterben und Tod, US-Armee, Villa, Wald, Wehrmacht, Widerstandskämpfer, Überlebenskampf
Stimmung
Hart, Spannend
Tag
Klassiker
Verleiher
United Artists
Produktionsfirma
Joseph E. Levine Productions

Kommentare (20) — Film: Die Brücke von Arnheim


Sortierung

sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Richard Attenborough schafft es, mit seinem Kriegsfilm "A Bridge too far", ein faires Bild eines dramatischen Abschnitts der "Mutter aller Kriege" zu zeigen. Aus einem geplanten "Sieg im Vorübergehn" wird eine der bittersten Niederlagen der Aliierten. Nicht nur der Film an sich, allein schon die Liste der beteiligten Schauspieler ist wohl eine der gewaltigsten aller Zeiten: Robert Redford, Hans von Borsody, Dirk Bogarde, Sean Connery, Ryan O´Neal, Gene Hackman, Michael Caine, Anthony Hopkins, James Caan, Liv Ullman, Maximilian Schell, Hardy Krüger, Elliott Gould, Laurence Olivier und viele mehr. Wenn man sieht, was dieser Film an gewaltigen Bildern und überragenden Darstellern zu bieten hat, fragt man sich ehrlich, wo bei den heutigen, teils hingerotzten CGI-Schlachten, die ganze Kohle bleibt.

Der gesamte Film, mit seiner monumentalen Länge von 3 Stunden und hohen Kosten von 22 Mio. Dollar, ist in nahezu allen Szenen hervorragend inszeniert. Hier gibt es keine störende CGI, alle Gefechte sind bis ins Detail echte und erstklassige Handarbeit. Die Kameraarbeit von Geoffrey Unsworth (2001, Mord im Orient-Express) ist atemberaubend, auch die zumeist fröhlich klingende Musik von John Addison, die für mich zuerst etwas deplatziert wirkte, hat ihren Sinn. Sie kommt eigentlich nur zum Einsatz, wenn die Allierten siegessicher vorrücken. Meistens enden diese Szenen dann in einem weiteren Fiasko.

Der Film hält sich nahezu vollständig an die historisch belegten Fakten und kann durchaus als erster europäischer Kriegsfilm bezeichnet werden. Hier werden nicht die typischen propagandistischen Feindbilder gepflegt und es gibt keine Spur von Pathos. Es gibt keine Sieger in diesem zeitlosen Meisterwerk, sondern nur Verlierer!

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sachsenkrieger

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Im Krieg ja, im Film wird schon oft genug einer als moralischer Sieger verklärt...


sachsenkrieger

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Band of Brothers ist für mich auch der stärkste Tobak. Das war schon entnervend, wenn ein nettes Gespräch im Schützenloch "explosionsartig" beendet wurde. "Unsere Mütter Unsere Väter" kenne ich noch nicht, weil bei der Kritik ziemlich schlecht wegkam. Jetzt werde ich ihn mir mal anschauen. Sieht nach einem Kandidaten für Lieblings- oder Hassfilm aus ;-)


Laserdance

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Bewertung7.5Sehenswert

Da ja nun vor kurzem die Bluray rauskam. Mal wieder Zeit diesen Film anzusehen.

Auch heute noch ein sehr guter Film finde ich. Klar merkt man ihm das alter an. Allein schon das milchige Bild. Was aber wohl Absicht ist.

Dazu gibt es viele Stellen in Englisch. Offenbar liegt der Film nun erstmal uncut vor.
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=560

Ein Klassiker der auch heute noch zu unterhalten weiß.

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend neutrale Darstellung des Kriegsdramas rund um Market Garden, dem bis dato wohl größten Rückschlag im kontinentalen Vormarsch der Alliierten. Dabei gibt's ein riesiges Staraufgebot, sodass es fast schon zum Suchspiel ausartet ("Wer das wohl ist?"). Nicht nur für Genrefans durchaus mehr als einen Blick wert.

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Sturmkreuz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter und sehr fairer Film über die Operation Market Garden im Zweiten Weltkrieg. Es gibt einige historische Ungenauigkeiten, aber u.a. wegen der guten schauspielerischen Leistung kann man darüber hinwegsehen.

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damian.thorne.3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Leider zu wenig Blut, aber trotzdem eine der besten Verfilmungen des "Zweiten Weltkrieges".

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Allein schon das bombastische Staraufgebot ist der Hammer: Sean Connery, Gene Hackmann, Anthony Hopkins, Ryan O´Neal, James Caan, Robert Redford, Michael Caine, Laurence Olivier, Hardy Krüger… - Wahnsinn!!! Selbst Maximilan Schell will ich hier in der Aufzählung nicht unterschlagen, den ich zwar sonst nicht sonderlich mag, der sich aber in seiner unsympathischen Rolle als SS-Obergruppenführer ganz ausgezeichnet macht! Der enorme Materialaufwand darf natürlich an dieser Stelle ebenfalls Erwähnung finden, wenn auch mit einigen historischen Ungenauigkeiten versehen. Die pathetisch anmutende musikalische Untermalung stößt schon hier und da ein wenig auf, ist aber wohl vor allem dem Produktionszeitpunkt geschuldet. Abgesehen davon ist "Die Brücke von Arnheim" ein durchaus ernst zu nehmender Genre-Vertreter, auch wenn es mal den einen oder anderen lockeren Spruch gibt.

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Sigrun

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Bewertung10.0Herausragend

10 Punkte - Lieblingsfilm nicht zwingend, aber mein Daumen ist gerade zu dick für das Eifon-finetuning! Naja, trifft nicht die Falschen - und zum Schluß noch die Erkenntnis: Hardy Krüger war der Til Schweiger der 70er. (Zitat Nasenschleuder)

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doctorgonzo

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Til Schweiger war nie so tough wie Hardy Krüger. Allerdings haben beide den eher nervigen Nachwuchs in Business gebracht.


Sigrun

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Du hast recht in beiden Punkten :)


Selcarnor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>Die Brücke von Arnheim< ist ein Monomentalfilm erster Güte. Riesiges Staraufgebot, gewaltiger Aufwand, große Länge und ein historisches Hintergrundszenario, hier >Market Garden< im zweiten Weltkrieg. Ein wuchtiges Erlebnis, dessen Präsentation für die damalige Zeit und heute noch atemberaubend ist.

1. Optik

Hier wird eine Materialschlacht aufgeboten, die sich gewaschen hat. Hunderte von Flugzeugen, Panzer oder andere Waffen. Tausende von Statisten und Komparsen, akribisch nachgestellte Militärausrüstung aus der Schlacht und, vor allen Dingen, großartig nachgestellte Gefechte. Hunderte von Fallschirmspringen am Himmel, Explosionswellen die den gesamten Bildschirm mit Staub füllen, brennende Fahrzeuge die ineinander rasen, in Trümmern liegende Städte und langgefächerte Schießereien. Also der Aufwand ist durchaus beeindruckend und dazu werden einem Bilder präsentiert, die in Erinnerung bleiben, wie die in Flammen stehende Brücke von Arnheim bei Nacht oder der deutsche Angriff der langsam bei Morgen über sie hinweg auf den Zuschauer zufährt.

2. Musik

Der Soundtrack ist ein Ticken zu fröhlich und bringt auch manchmal zu viel Glorie rein. Aber dennoch hat der Klang was und so extrem unpassend ist er nun auch nicht. Und auch bringen oft genug einige Scores eine eher dunklere Stimmung auf.

3. Inhalt

>Die Brücke von Arnheim< hat nur einige Tendenzen zu einem Antikriegsfilm und konzentriert sich eher auf die großen Schlachtszenen, sowie einem möglichst allumfassenden Überblick über die gesamte Operation >Market Garden< (wobei ich hier nicht für historische Authentizität bürge).
Dies bedeutet, dass beispielsweise auch die deutsche Seite sehr ausführlich behandelt und auch nicht als das Böse schlechthin betrachtet wird, wie in neueren Kriegsfilmen. Außerdem sind sie hier mal wirklich mit deutschen Schauspielern besetzt, die auch wirklich Deutsch reden (nicht wie beispielsweise in >Der Soldat James Ryan<, wo die Wehrmachtssoldaten einfach nur irgendwas Undeutliches vor sich hin brummten).
Dazu kommt, dass der Großteil des Films aus der Sicht der Befehlshaber gezeigt wird. Schicksale von einzelnen Soldaten werden nur angerissen und dies teilweise nicht mal wirklich überzeugend, wie bei dem Kerl der seinen verletzten Kameraden mit den Jeep quer durch die feindlichen Linien fährt.
Auch ist da noch die gewaltige Darstellermenge ein kleines Problem. Viele Figuren tauchen nur in der Anfangszeit oder gar nur für einige Szenen auf und verschwinden danach auf nimmer wiedersehen.
Aber dafür sind viele noch heute namhafte Schauspieler mit drin, die das Ganze noch um ein großes Stückchen anziehen wie beispielsweise >Sean Connery<, >Robert Redford< oder >Anthony Hopkins<. >Michael Caine< sollte übrigens auch irgendwo da drin sein, aber ich habe ihn nicht erkannt, da ich keine Ahnung habe wie der in jungen Jahren aussah.
Etwas Witz bringt der Film auch rein, da die Offiziere, Generäle und wie die Ränge auch heißen hier sehr kumpelhaft und mit Ironie miteinander umgehen.

4. Fazit

Die Schlachtszenen sollten eigentlich die meisten hier zufriedenstellen. Sehr gute Choreografie und Inszenierung in der Hinsicht.
Aber auch inhaltlich ist der Film durchaus gut. Anstatt zu sehr auf die Drama- und die Ach-der-Krieg-ist-ja-so-schlimm-Schiene zu fahren oder gleich das Surreale von einigen Vietnamwerken auszupacken, geht er eher differenzierte Wege und zeigt insgesamt den Krieg ohne ihn zu verschönern, aber gleichzeitig es nicht mit der Moralkeule zu weit zu treiben.
Hat mir persönlich äußert gut gefallen.

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Abettertomorrow

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Bewertung10.0Herausragend

Phänomenaler Kriegsfilm mit legendärem Staraufgebot, meiner Ansicht nach der beste Kriegsfilm ever.

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Klushund

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Bewertung4.0Uninteressant

Das interessanteste an dem Ding war der Cast. Ansonsten ist das ganze ziemlich zäh.

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sharingwithoutschere

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Könntest du das vielleicht erläutern? Inwiefern zäh? Ich habe den Film noch nicht gesehen. Danke :)


Klushund

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Ups, hab dein Kommentar erst jetzt gesehen, sorry ^^

Also wenn du ihn noch nicht gesehen hast: ich persönlich fand ihn sehr langatmig erzählt (der Film geht fast 3 Stunden!). Aber vielleicht bin ich auch an die moderne/schnellere Erzählweise von Filmen gewöhnt.
Es kam nie wirklich Spannung auf. Im Grunde habe ich den Leutchen dabei zugesehen, wie sie von A nach B gewandert sind und dazwischen gab es dann die ein oder andere Explosion und viel blahblah.

Es ist mir auch nichts wirklich im Gedächtnis geblieben, weil der Film nichts hat, was andere alte Kriegsfilme nicht auch hätten (außer berühmte Schauspieler in jungen Jahren, die ich sonst nur als alte Männer kenne XD)

Aber schau ihn dir ruhig an und mach dir selbst ein Bild!


Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener Kriegsfilm mit zahlreichen Stars. Aufwändig inszeniert.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Monumental! Sowohl was das Staraufgebot angeht, als auch die Tatsache, wie gespielt wird. Nicht so aufwühlend und schonungslos wie die Vietnamkriegs-Filme, die aus dieser Zeit stammen, aber trotzdem großes Kino, das natürlich über weite Strecke vom großen Können dieser beeindrucken Starriege lebt.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die Brücke von Arnheim" ist ein einziges episches Kriegsspektakel, das mit allem besetzt ist, was damals und auch heute noch Rang und Namen hat. Sehr aufwändig wird gezeigt, wie die Alliierten mit großen Schwierigkeiten die von den Nazis eroberten Gebiete versuchen zu befreien. Manchmal wird hier und da ein wenig viel Glorie beim Einzug in die nächste Schlacht präsentiert, aber ansonsten sind fast 3 Stunden Film gut mit Spannung und epischer Kriegsaction gespickt und somit doch sehr empfehlenswert!

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Bradbury

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Bewertung7.0Sehenswert

Aufwendiges, beispiellos starbesetztes Kriegsabenteuer, das eher sachlich schildert, als zu bewegen. Bei all dem Pomp und Hollywood-Glanz wird das Grauen des Krieges nicht wirklich fassbar.

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Brennegan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie gewaltig Operation Market Garden gewesen sein muss, wird einem nach dem Film eindeutig klar. Diese unbeschreibliche Größe und das Chaos der Tag im September 1944 zeigt sich auch durch die vielen Handlungsstränge, die nebenbei erzählt werden.
Sogar die deutsche Seite wird detailliert beleuchtet. Ein Aspekt, der selten berücksichtigt wird.
Man kann Fehler suchen, wo man will, finden wird man sie nicht. Vor allem die Riege an großartigen Schauspielern überzeugt nicht nur, sondern fühlt sich so an, als würde man an einem schönen Nachmittag durch die Straßen gehen und jedes Gesicht kennen und mögen.

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Nemsis

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Bewertung7.5Sehenswert

War schon ein guter gemachter Film.

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MartinAusBerlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Herausragender Anti-Kriegsfilm. Muss man auf jeden Fall einmal gesehen haben.

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JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wahrhaft ein epochales Meisterwerk von Richard Attenborough.

Es ist eigentlich mehr ein Antikriegsfilm, der über den größten Fehlschlag der Alliierten bei der Befreiung Europas handelt. Bei dem Vorhaben Arnheim zu nehmen starben mehr alliierte Soldaten als am D-Day am Strand der Normandie.

Dieser Aufwand, die der für diesen Film betrieben wurde ist einfach atemberaubend, zum beispiel, als die riesige Flugzeugflotte am Himmel zu sehen war. Und natürlch das überwältigende Bild der ganzen fliegenden Fallschirmspringer, die den Himmel verdunkelten.

Dieser Film glänzt mit einer selten gesehenen Stardichte, die natürlich auch qualitativ zu überzeugen vermag.
Am besten fand ich Michael Caine als irischer Panzageneral und Gene Hackman als ruppiger polnischer General.

Was ich wirklich gut fand war, das die Hindernisse einer alliierten Streitmacht zu sehen war, weil sich ja die Briten und Amerikaner nicht immer einig waren und sich gegenseitig eher argwönisch ansahen.
Und das man keine tapferen und heroischen amerikanischen Angriffe sah, die mit ruhmreicher Misuk unterlegt sind. Sondern das man das Ganze historisch korrenkt filmte und ohne hemmungen auch die Fehler der Briten und Amerikaner zeigt, die tausenden Soldaten sinnlos das Leben raubte.

Die Länge des Films war eher gut Abgestimmt und man hatte keine Zeit über das eben gesehene kurz zu resümieren, was ich gut fand, weil man sich so in die gemeinen Fußsoldaten hineinversetzen konnte, die ständig in kleine und große Gefechte verwickelt waren.

Das Ende ließ einen mit Unklarheit zurück, genau diese Unklarheit hatte man bestimmt auch auf der kompletten aliierten Seite verspürt, außer natürlcih bei General Montgometry, der natürlcih der Meinung war, das die Operation Arnheim zu 90% ein Erfolg war.

"Hat man Sie schonmal befreit?-Ich bin zweimal geschieden, zählt das?-Ja das zählt."

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Staber

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein super Film mit super Starbesetzung die ihrer Rolle gerecht werden.Das könnten echte Soldaten gewesen sein! Soweit ich weiss war Dirk Bogarde sogar beim Luftlandeunternehmen "Market Garden" als echter britischer Soldat dabei gewesen.Respekt.Hut ab-auch wenn alle ein bisschen älter geworden sind- Macht weiter so!

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Vermeer

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Bewertung9.5Herausragend

Gibt es eigentlich einen Film mit noch größerem Staraufgebot?

Auf jeden Fall ein sehr guter Film!

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