Dogville

SE, NL, IT, FR, DE, US, NO, JP, GB, FI, DK 2003

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5.5

Geht so

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Kritiker: 7.0

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Genre
Sozialdrama, Psychodrama, Gangsterfilm
Inhalt

Die bildschöne Grace ist auf der Flucht vor einer Gangsterbande. In der isolierten Berggemeinde Dogville in den Rocky Mountains findet sie Zuflucht. Unterstützt von Tom, dem selbst ernannten Sprecher des Städtchens, wird Grace von der kleinen… Mehr

Cast
Miles Purinton, Zeljko Ivanek, Jeremy Davies, Siobhan Fallon, Stellan Skarsgård, Cleo King, Udo Kier Mehr
Regisseure
Lars von Trier
Autor
Lars von Trier
Laufzeit
170 Minuten

Über diesen Film

Der Film wird in neun Kapiteln von einem Erzähler vorgestellt. Die Handlung spielt auf einer minimalistischen Bühne, auf der der Ort Dogville lediglich in angedeuteten Kulissen dargestellt sind und die Häuser nur aus aufgemalten Umrissen besteh… Mehr

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Kritiker — Sehenswert 7.0

Der Film Dogville wurde von 39 Kritikern bewertet.

Fricki76: Asianfilmweb.de

8.0Ausgezeichnet

Der dänische Regisseur Lars von Trier ist vor allem Liebhabern von anspruchsvollen, ungewöhnlichen Filmen mit Niveau ein Begriff. In Skandinavien war er Mitbegründer des „Dogma-Films“ und zudem regelmässiger Gast bei den bekannten Filmfestspielen in aller Welt. Sein letzter großer Wurf war „Dancer in the Dark“, der in Cannes mit 2 Goldenen Palmen ausgezeichnet wurde.

In seinem neuesten Werk „Dogville“ stellt Herr vom Trier erneut die beschriebenen Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. In der beschaulichen kleinen Stadt Dogville führen die Einwohner ein tristes Leben ohne Höhepunkte. Da verirrt sich die junge Grace (Nicole Kidman) in das öde Bergkaff, verfolgt von einer Horde Gangster. Der idealistische Jungschriftsteller Tom nimmt sie in Schutz, versteckt sie erst vor den Gangster, dann der Polizei und setzt sich schließlich bei der Dorfversammlung bei den verängstigten Einwohnern dafür ein, dass Grace bleiben kann. Man trifft schließlich die Übere… Mehr

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Der Redaktör: kino-zeit.de

10.0Herausragend

Lars von Trier war schon immer ein Zertrümmerer alter Formen und Stile und ein Erneuerer des Kinos. Den experimentellen ersten Filmen wie The Element of Crime, Epidemic und dem opulenten Europa folgten die filmische Selbstbeschränkung von DOGMA 95 und schließlich die Experimente mit Erzählformen des Theaters vor allem Brechtscher Herkunft, die schließlich in die USA-Trilogie mündet, deren Anfang Dogville markiert. Von Triers Auseinandersetzung mit den USA und der amerikanischen Lebensart haben dem Regisseur zwar viel Prügel eingebracht, doch der Faszination von Dogville kann man sich nur schlecht entziehen – mit minimalistischen Mitteln gelingt das beklemmende Bild einer Gesellschaft, die trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer moralischen Ideale allem Fremden gegenüber äußerst misstrauisch gegenübersteht.

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ThomasNeuhauser: ARTE

10.0Lieblingsfilm

Ein hochaktueller Diskurs in einer Zeit, in der die so lange bequem ausgeblendete Konfliktlösung mit gewaltsamen Mitteln plötzlich nicht mehr zu verdrängen ist. Grace war für die Menschen in Dogville eine Prüfung - sie haben sie nicht bestanden.

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Alle Kritiken (4)


Kommentare — Geht so 5.5

Der Film Dogville wurde von 9392 Mitgliedern bewertet.

moep0r

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr intensives und boeses Werk, das von Trier hier abgeliefert hat. Die Idee, die Kulissen nur Schemenhaft durch Beschriftungen und Markierungen auf dem Boden darzustellen gefaellt mir sehr. Hat meiner Meinung nach was von Theater.

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MaxRelevanz

Bewertung7.0Sehenswert

kurzweilige Unterhaltung zum zurücklehnen und Popcorn essen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

spanky

Bewertung8.5Herausragend

Während des Films hab ich mich dauernd gefragt, ob die selbe Wirkung auch mit herkömmlicher Kulisse erzielt worden wäre. Die Antwort ist: Nein. Von Trier hebt sich mit dieser Parabel auf Augenhöhe mit Bertolt Brecht. Und da ich Brecht eigentlich nicht mag, wundert es mich, dass ich von Triers Herangehensweise um so mehr mag. Von Trier ist eben der bessere Brecht (OK, er hat ja auch die Kidmann und Brecht hatte "nur" die Lenya)!

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