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Drecksau

Filth (2013), GB Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 17.10.2013


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6.5
Kritiker
27 Bewertungen
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7.2
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1598 Bewertungen
157 Kommentare
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von Jon S. Baird, mit James McAvoy und Imogen Poots

In dem Kriminalfilm Drecksau spinnt James McAvoy als Detective Bruce Robertson ein Netz von Intrigen und verliert dabei die Kontrolle über sich, sein Leben und seinen Verstand.

Bruce Robertson (James McAvoy) ist ein extrem misanthropischer Mensch und ein korrupter Cop. Er hasst seine Mitmenschen und den Job, den er macht. Er ist drogenabhängig, Frauen gegenüber unverschämt und sexuell ausfallend. Den ganzen Tag macht er sich einen Spaß daraus, seine Kollegen in Intrigen zu verwickeln und Gerüchte über sie zu streuen. Als eine Beförderung aussteht, macht Bruce vor nichts Halt, um der Erste auf der Liste zu sein. Er soll an der Aufklärung eines Mordfalls mithelfen. Gleichzeitig muss er sich vor der Konkurrenz in Acht nehmen. Deshalb macht er einfach das, was er am besten kann: Er hetzt seine Kollegen gegeneinander auf, steigt mit deren Frauen ins Bett und enthüllt ihre tiefsten Geheimnisse. Damit verstrickt er sich immer mehr in ein Netz von List und Betrug, in dem auch seine Frau (Shauna Macdonald) eine Rolle spielt. Immer schwerer fällt es ihm, sein Leben zu kontrollieren und seine Vergangenheit zu verdrängen. Als der Mordfall, seine Drogenabhängigkeit und seine Kollegen ihn langsam, aber sicher in den Wahnsinn treiben, muss sich Bruce fragen, ob er als Wrack verwahrlosen will oder sich lieber aufrafft, um sein Leben in den Griff zu bekommen.

Hintergrund & Infos zu Drecksau
Viele Jahre sind vergangen, bis mit Irvine Welsh’s Ecstasy wieder ein Roman des berühmten schottischen Autors Irvine Welsh verfilmt wurde. Die ersten Adaptionen waren in den Jahren 1996 und 1998 die Filme Trainspotting – Neue Helden und The Acid House. Nun wurde ein weiteres seiner Bücher zur Inszenierung freigegeben.

Regisseur Jon S. Baird nahm sich des Stoffes für den Kriminalfilm Drecksau (OT: Filth) an und besetzte James McAvoy für die Rolle des misanthropischen Detectives Bruce Robertson. In einer weiteren Nebenrolle ist außerdem Jamie Bell (Billy Elliot – I Will Dance) als Robertsons jüngerer Kollege Ray Lennox zu sehen. Lennox ist die Hauptfigur von Welshs Roman Crime, der Fortsetzung von Drecksau. Irvine Welsh selber übernimmt die Rolle des Produzenten, da er seit Cass – Legend of a Hooligan ein großer Fan von Jon S. Baird ist. Jim Broadbent (Cloud Atlas – Alles ist verbunden), Eddie Marsan (The World’s End) und Imogen Poots (Der siebte Sohn) sind außerdem mit von der Partie. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Drecksau
Genre
Drama, Gaunerkomödie, Komödie, Polizeifilm, Schwarze Komödie, Kriminalfilm
Ort
Edinburgh, Glasgow, Schottland
Handlung
Absturz, Alkohol, Alkoholismus, Arschloch, Arzt, Beförderung, Bestechung, Diebstahl, Diskriminierung, Drogen, Drogenmissbrauch, Ehe, Ehebruch, Ehemann, Ehestreit, Geheimnis, Harter Kerl, Inspektor, Intrige, Karriereleiter, Kokain, Kontrolle, Kontrollverlust, Korrupte Polizisten, Korruption, Kriminalinspektor, Medikament, Medikamentenmissbrauch, Misanthrop, Mord, Perversion, Perversität, Polizeichef, Polizist, Pornographie, Prostitution, Psychiater, Rassismus, Rausch, Sadismus, Sadist, Sadomasochismus, Saufgelage, Sex, Sexismus, Sucht, Wut und Hass
Stimmung
Eigenwillig, Hart, Spannend, Verstörend, Witzig
Zielgruppe
Frauenfilm, Männerfilm
Verleiher
Ascot Elite / 24 Bilder
Produktionsfirma
Altitude Film Entertainment, Egoli Tossell Film AG, Entre Chien et Loup, Film i Väst, Filmgate Films, Logie Pictures, Maven Pictures, Steel Mill Pictures

Kritiken (17) — Film: Drecksau

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Der Erfolg eines Projektes wie "Drecksau" steht und fällt mit der Auswahl des Hauptdarstellers, denn auch wenn Irvine Welsh unbestritten schwierige, unzugängliche, schwer verfilmbare Stoffe abliefert und man meinen könnte, dass eine Leinwandadaption speziell im Fall von dem im Original "Filth" betitelten Buch ohne gravierende Abstriche und Veränderungen (wie auch hier geschehen) nicht zu realisieren sei, ist es doch der wichtigste Aspekt, einen glaubhaften Mimen für eine derart kontroverse Figur wie den manipulativen, selbstzerstörerischen Cop Bruce Robertson zu finden, der einerseits die düsteren Aspekte der Figur glaubhaft in Szene zu setzen weiß, andererseits aber nicht auf den ersten Metern bereits das letzte Quäntchen Sympathie seitens der Zuschauer verspielt und auf diesem schmalen Grat ist Regisseur Jon S. Baird ein wahrhafter Glücksgriff gelungen, denn wenn sich auch James McAvoy bereits in zahllosen Filmen als vorbildlicher, glaubhafter und wandlungsreicher Darsteller beweisen konnte, war auch ich anfangs skeptisch, inwieweit man ihm die sprichwörtliche Drecksau würde abkaufen können. [...]

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evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

"Drecksau" ist vor allem eines: eine One-Man-Show. James McAvoy kann hier als durchtriebener Antiheld alle Facetten seines Könnens präsentieren, spielt die "Drecksau" genauso überzeugend wie den zerrissenen Familienvater. Der Film ist dreckig, strotzt vor schwarzem Humor sowie Political Uncorrectness und ist damit nicht für Zartbesaitete, sondern für Fans von "Trainspotting" und "Fight Club" gemacht. An manchen Stellen fehlt die letzte Konsequenz, die Radikalität der Romanvorlage. Einige Ideen wurden nicht zu Ende geführt, was vor allem dann auffällt, wenn man das Buch kennt. Trotzdem macht der Film Spaß und bietet obendrein noch nachdenkenswerte Ansätze.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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6.5Ganz gut

[...] McAvoys Performance nämlich erlaubt es, die Selbstreflexion, der „Drecksau“ Bruce Robertson im dritten Abschnitt des Films unterzieht, niemals als lächerliche Küchenpsychologisierung wirken zu lassen, obwohl sie in dieser klischeebehaftenen Präsentation der tragischen Umstände genau in diese Sparte passen würde. All die Schandtaten, die Bruce Robertsons einst weiße Weste in zwischen pechschwarz gefärbt haben, fallen nach und nach auf ihn zurück und die Pathologisierung seines Verhaltens, welches eben nicht nur aus launigem Saufen, Ficken, Koksen und schrecklich zielorientierter Gewissenlosigkeit besteht, verleiht ihm ein emotionales Fundament, anstatt die exzessiven Ausuferungen lose durch den Raum schweben zu lassen. „Drecksau“ bricht dadurch die strikt an Robertson gebundene Subjektivität der erzählerischen Perspektive, bezieht so Stellung und gibt ihm die verwachsene Menschlichkeit zurück, die, so scheint es in einigen Momenten, vollkommen aus diesem verlogenen Scheusal entflohen zu sein scheint. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

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Bedanke mich. :)


Belfegor

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Richtig.Nachdem die arme Drecksau nicht mehr in so verächtlicher Weise über seine Mitmenschen zu uns spricht, entsteht die Möglichkeit der bemitleidenden Draufsicht auf die Figur. Da aber währenddessen bewusst keine der anderen Figuren charakterlich so gezeichnet wurde, dass man sich auf deren Seite schlüge, bleibt man an seiner Seite undmöchte ihm die Stange halten,........ oder den Stuhl.


dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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6.0Ganz gut

Es ist geil, ein Arschloch zu sein.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

James McAvoy gelingt der Wandel von einschüchternd zu erbärmlich dabei so überzeugend, dass er die anfänglichen Unstimmigkeiten in seiner Figur ausgleichen kann.

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DavidSteinitz: Süddeutsche Zeitung DavidSteinitz: Süddeutsche Zeitung

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7.5Sehenswert

James McAvoy gibt den sadistischen Polizisten Bruce mit formidabler Widerlichkeit, zu sehen ist eine rabenschwarze Meditation des Irrsinns.

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Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung

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7.0Sehenswert

Der gebürtige Schotte James McAvoy beherrscht nicht nur den Dialekt in Perfektion, sondern umgeht auch bravourös die Gefahr, den überzeichneten Bruce Robertson zur reinen Karikatur verkommen zu lassen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

„Creep“ Robertson [...] gewinnt ganz unten in der Gosse mit einer unerwarteten Seite seiner Persönlichkeit doch noch Sympathien. Und der Film bekommt die Kurve zum Sehenswerten.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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8.0Ausgezeichnet

Baird spielt recht geschickt mit Ahnungen und Warnungen, sein Film ist ein überhitzter Beitrag zum Genre der Mindfucks à la Brazil, Memento oder Fight Club. [...] Seine Inszenierung ist so maßlos wie der Antiheld im Zentrum; sie ist selbst Rausch, Wahn, Delirium.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.0Ganz gut

Irvine Welshs Roman wurde mit Drecksau angemessen abstoßend verfilmt wurde. [..] Am Ende liefert Jon S. Baird jedoch mehr Küchenpsychologie als der Geschichte guttut.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Der schottische Humor scheint noch eine Spur abgründiger zu sein als der britische… [...] Und doch schafft es James McAvoy durch sein umwerfendes Spiel, so etwas wie Sympathie für den unsympathischen Mann zu wecken.

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Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

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8.5Ausgezeichnet

„Drecksau“ ist ein schmutziger Trip ins finstere Herz einer kranken Seele und Schauspielerkino par excellence. Es gibt leise Momente der Hoffnung, etwa mit der Witwe eines Mannes, dem Robertson vergeblich das Leben zu retten versucht hat, doch sie halten nicht lange vor. Mit solchen Rollen kann sich McAvoy in Gefilde begeben, in denen man wichtige Filmpreise gewinnt.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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6.5Ganz gut

Während vor der Kamera (fast) alles stimmt, lässt es die Regie an vergleichbaren Qualitäten mangeln. Jon S. Bairds inszenatorisches Verständnis von „Drecksau“ ist Vollgaskino um jeden Preis. [...] Zwischentöne zum Atemholen hätten dem Film gut getan.

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Heidi Reutter: Radio Köln Heidi Reutter: Radio Köln

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6.5Ganz gut

James McAvoy, der im Kino sonst eher mit gutem Aussehen und vornehmer Zurückhaltung glänzt, spielt diesen modernen Schmerzensmann mit rückhaltslosem Enthusiasmus, vielleicht war McAvoy noch nie so gut wie in dieser Rolle.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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7.5Sehenswert

Drecksau fängt den Geist der Romanvorlage gut ein und gibt dem amoralischen Charakter des Bruce Robertson ein glaubhaftes Gesicht. Der Film ist ein leidlich unterhaltsames Stück Ekel.

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Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

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3.0Schwach

Statt coolem Kult erwartet die Zuschauer aber bedauerlicherweise nur mäßig unterhaltsamer Pennäler-Klamauk [...]. Eine echte Sauerei, dieser Film.

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PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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9.0Herausragend

Manipulieren, intrigieren, reinlegen – das sind die Königsdisziplinen der Drecksau in diesem Film. Unkonventionelles Independentkino, prickelnd und aufregend.

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Kommentare (139) — Film: Drecksau


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BIGEDDIEx

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Bewertung5.5Geht so

Super Rolle, teilweise lustige Szenen, teilweise nervend und von der Story hatte ich null kapisch. Kann man sich mal einmal anschauen...

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

James McAvoy überzeugt einmal mehr als toller Schauspieler.

Der verkörperte Charakter ist ein Widerling wie er im Buche steht und es gibt nichts was er nicht tun würde, um sein Ziel zu erreichen, erpressen, lügen, betrügen, andere hinters Licht führen, berechnend kalkulieren und wenn im was nicht durch geht einfach durch drehen.
An und für sich ein total unsympathischer Charakter, aber eben so glänzend gespielt, und so schräg dargeboten mit seinen ganzen optischen und stylistischen Spielereien das der Film einfach sehenswert ist. :)

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Kokuznuz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hach James McAvoy. Du bist so hinreissend wahnsinnig.
Der Film hat mich jedoch härter getroffen, als ich es erwartet habe. Grandiose Schauspieler und jede menge Tragik versteckt unter einer riesen "Drecksau". Klasse.

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gunslinger

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Bewertung9.5Herausragend

absolut abgef***ter, abgedrehter Film.
Neben den Auswirkungen von Familientragödien, zeigt der Film (wenn auch dezent übertrieben ;) ) wie es heutzutage in der Arbeitsfeld zugeht.
Bevor ich den Film gesehen habe, fand ich James Mcavoy klasse, jetzt liebe ich ihn.
Absolute Begeisterung meinerseits.

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Bletch

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist einer dieser Filme, bei denen ich nicht weiß, ob man sie weiterempfehlen kann (bzw. darf) oder nicht.
Drecksau bewegt sich gerne an der Grenze der Geschmacklosigkeit und übertritt sie noch lieber.
Dabei spielt der überragende(!) James McAvoy einen korrupten, kokssüchtigen und karrieregeilen Polizisten, der alles für seine Beförderung tut, um seine Mitbewerber auszustechen. Seine hinterlistige und extrem frauenverachtende Art macht ihn in höchstem Maße unsympathisch.
Auch wenn sein Handeln und seine Psyche im Laufe des Films erklärt werden, schafft er es nicht den Zuschauer auf seine Seite zu bekommen. Das will er aber vermutlich auch gar nicht.
So ist 'Drecksau' auf jeden Fall ein polarisierender Film mit einem oscarwürdigen Hauptdarsteller, in dem sich dem Zuschauer wirklich menschliche Abgründe auftun.
Hier muss jeder selbst wissen, ob er in eben diese Abgründe hinunter blicken möchte oder nicht.
Auf mich hat dieser Film jedenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen...

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Oskar Gleit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Porträt eines schwer depressiven Menschen. Was sarkastisch und hinterhältig anfängt, gipfelt in einem Drama. Klasse gemacht. Mein Fazit: Ansehen !!!

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albi0211

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was soll man zu so einem Film sagen: gemein, dreckig, unkorrekt, widerlich, ironisch, traurig, lustig, sexistisch, Frauen verachtend, pervers.....und noch vieles mehr!!!

Er fängt an und man frägt sich: warum? Und dann kommt das Ende, das einen mit runter zieht an einen dunklen verlassenen Ort und man fängt an zu verstehen!!!

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Teo

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Bewertung5.0Geht so

Pseudoskandalös. Ja, ich glaube pseudoskandalös ist das richtige Wort für diesen Film. Den hätte man gut und gerne ne halbe Stunde kürzer machen können.

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In eigentlich jeder Sequenz mustergültig gespielt, James McAvoy ist grandios. Ein Charakterdrama das den Titel Drecksau, mehr als verdient.

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thomas.wagner.77312

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bitte nicht von den ersten 30 Minuten abschrecken lassen, der Film wird mit zunehmender Laufzeit deutlich (!) besser. Mc Avoy ist herausragend und das Ende (inklusive Abspann) schlicht grandios. Drecksau bietet schwarzen Humor, abgefahrene Drogentrips und tiefberührende Szenen. Und einen der abgefucktesten Protagonisten aller Zeiten, ohne jedoch ins Unglaubwürdige abzudriften.

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CalrethTBL

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Bewertung5.0Geht so

Nach intensiver Sichtung von "DrecksaUú" bleibt ein kleines Wort im Kopf: Schade. Ohne Kenntnis der Romanvorlage hatte ich schon sehr hohe Erwartungen - und wurde leider auf ganzer Linie enttäuscht.
"Drecksau" gibt sich sehr viel Mühe, ein cooles, schwarzhumoriges Erlebnis zu sein und scheitert dabei grandios. Der Witz hält sich in Grenzen und die vermeintlich dramatischen Elemente wirken zu dick aufgetragen. Hier wechseln Drogen- und Sexexzesse, manisch-depressive Halluzinationen und Möchtegern-Coolness so oft ohne inhaltlichen oder dramaturgischen Zusammenhang, dass das Sehen eher anstrengt als begeistert.
Einzig James McAvoy zeigt seine Klasse, hat es in einem schwachen Ensemble - selbst Jim Broadbent kann mehr! - aber auch verhältnismäßig leicht, zu leuchten. Auch der Soundtrack ist brauchbar, wobei er zu oft arg aufgesetzt wirkt: nur, weil man Radiohead spielt, wird der Film nicht sofort gut!

Insgesamt bleibt von "Drecksau" nicht viel, trotz des zweifelsohne riesigen Potenzials. Der Plot lädt geradezu dazu ein, ein cineastisches Erlebnis zu kreieren, das auf ganzer Linie überzeugen könnte. Leider schien Regisseur Jon. S. Baird trotz einer unzweifelhaften Erfahrung ("Trainspotting"!) hier völlig überfordert gewesen zu sein.
Wie Filme dieser Art funktionieren können, hat unlängst Martin Scorsese bewiesen.

Schade.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung5.0Geht so

Lächerlich... aus einem epochalen Meisterwerk über Selbstzerstörung, Identitätslosigkeit und psychologische Charakteranalyse wird ein vorhersehbarer Thriller mit Hassidentifikationsfigur. Dank des Hauptdarstellers recht unterhaltsam, aber von der emotionalen wie philosophischen Tiefe der Vorlage ist nicht viel geblieben.

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Änon

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Was ist denn eine "Hassidentifikation"?


KeVSTG

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Drecksau ist ein Film der auf den Zuschauer wirkt wie eine Droge! James McAvoy zeigt sein Talent als Charakterdarsteller und spielt das "abgefuckte Arschloch" hervorragend. Der Film nimmt kein Blatt vor den Mund, ist politisch unkorrekt und herrlich schräg. Er nimmt langsam fahrt auf und wird zum Ende hin immer besser und rasanter. Ein wenig erinnert er mich auch an den Charakter aus "House of Cards" dargestellt von Kevin Spacey, da er auch direkt zum Zuschauer spricht und ein Netz aus Intrigen spinnt! Ein muss für jeden der auf so eine Art von Filmen steht und gerne mal aus der Sicht der Bösen zuschaut :D

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BenAffenleck

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

(Beim Sex) "LOOOOOOssss. Dreh mir den Gashahn ab."

Was ne Lacher in dem Film. Manchmal bleiben diese allerdings auch im Hals stecken. Der End Twist und die Richtung die der Film zum Ende einschlug, machte ihn auf jeden Fall noch besser. Was eine elende DRECKSAU. Aber eigentlich doch nur eine ganz arme Sau.

Völlig schräger, vor sich hin fluchender, politisch unkorrekter, Drogenverherrlichender Bastard von einem Film. James McAvoy spielt richtig, richtig gut. Nicht nur die Drecksau, sondern auch den gebrochenen Menschen.

Kann den Film wärmstens empfehlen. 8,5 derbe-Lacher für die DRECKSAU.

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BenAffenleck

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Mich aber nicht. Mein Sohn macht Judo, und schmettert dann den alten, trägen, müden und dicken Zopfmann duch den Briefkasten. Hahaaaa...


pischti

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Du kennst die Sicht die Tommy Lee Jones aufs Radar hatte? :) Ich frag ja nur :D


Maxsson

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Bewertung9.0Herausragend

- vulgär, brutal, sexistisch -
Richtig dreckig und gemein! Habe nach dem Trailer etwas anderes erwartet, wurde deutlich positiv überrascht. McAvoy ist großartig, die Exkursion nach Hamburg war auch tolle Unterhaltung. Außerdem wurde dieser Film musikalisch hervorragend bestückt. Einfach ein geiler Film!! Ganz große, schottische Kunst

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phoenix88888888

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Bewertung0.0Hassfilm

Bitte bitte nicht diesen Film anschauen verschwendung von lebenszeit. und sagt nicht ich
hätte euch vorher nicht gewarnt wenn ihr ihn doch anschaut. ein "verfickt schlechter film" würde wohl der protagonist es hinausproleten.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Selten war wohl ein deutscher Titel passender: James McAvoy verkörpert hier grandios eine echte Drecksau. Und auch wenn es wahrscheinlich nicht zum Kultfilm reicht, trotz entsprechender Attitüden, so ist dieser kleine, schmutzige und ziemlich verkorkste Streifen doch mehr als sehenswert.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser James McAvoy macht alles kaputt.
Wie eine Planierraupe macht er alles platt was schön und gut ist.

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Fujing

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Bewertung9.0Herausragend

Genialer Film... macht viel Spaß beim zusehen.
James McAvoy spielt einfach super und verkörpert absolut glaubwürdig eine richtige "Drecksau" ;)

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spanky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der an sich schon großartige McAvoy setzt hier als hinterfotzige Schotten-Version des Bad Lieutenant humortechnisch neue Maßstäbe, wenn man nicht allzu politisch korrekt ist und zu zart besaitet daherkommt. Denn das hier ist nicht einfach stumpfsinnige Menschenverachtung, sondern in seiner dramatischen Abgründigkeit ein geradezu poetisches Neckspiel. Letztlich hilft noch die schlichte Anwesenheit des unfassbar brillanten Eddie Marsan und ein erhabener Soundtrack von Clint Mansell zu einem recht runden Glanzstück derber Unterhaltung.

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