Hors Satan
Hors Satan (2011), Laufzeit 110 Minuten, Drama
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von Bruno Dumont, mit David Dewaele und Alexandra Lematre
Ein junger Mann und eine junge Frau, die dem scheinbar obdachlosen Mann hilft und ihm zu Essen gibt, spazieren durch die Landschaft im Norden Frankreichs. Es ist keine Freundschaft, von der nur er profitiert, denn er hat ihr eine schwere Last genommen und den Stiefvater der jungen Frau, der sie offenbar mißbraucht hat, getötet. Wer aber ist dieser Kerl, der offensichtlich übermenschliche Kräfte hat?
Cast & Crew
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Bruno Dumont
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David Dewaele
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Alexandra Lematre
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Aurore Broutin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Touristin
Regie
Schauspieler
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Bruno Dumont
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Hors Satan
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Kritiken (3) — Film: Hors Satan
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenDoch obwohl oder gerade weil Dumont auf Antworten verzichtet, fordert sein Werk eine Reaktion heraus. Da ist immer etwas mehr als nur das, was die Kamera einfängt. Das mystische Potenzial des Kinos kommt vielleicht nirgends im aktuellen Film so radikal zum Ausdruck – ja zum Ausbruch – wie bei Dumont. Sein Vertrauen auf nicht professionelle Darsteller ist wichtiger Teil dieser Vision. Der Bruch mit dem Vertrauten, der ein neues Gesicht darstellt, verweigert uns die Sicherheit, nur im Kino zu sitzen. Das neue Gesicht trägt als solches noch ein Geheimnis in sich und bewahrt das Unheimliche des Films in einem einzigen Blick. Dumonts Filme zwingen zum Hinsehen, weil wir selbst angesehen werden, weil ihre Rätsel nicht aufgelöst, sondern ausgehalten werden, und dabei das Gefühl beschwören, dass hier etwas wahrhaft Unerklärliches vor sich geht.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenWie bisher schon bei Dumont spielt die Landschaft mit, und erklärt wird nichts. Aber spannend ist das in jeder Einstellung, jeder Blick eröffnet neue Perspektiven auf das Sein der gezeigten Personen; ein Hund kommt vor, ein Reh, ein Stiefvater, eine Mutter, ein Nachbar, ein Dünenwärter, eine Backpackerin mit Bier… und die Gendarmerie. Nein, komisch ist das nie (natürlich ist das komisch, aber…), am Ende bleiben Fragen, auch eine ziemlich grosse, aber das macht die Wucht dieses Films aus.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSchon in L'humanité schwebte der gepeinigte Kommissar über den fürchterlichsten Dingen und auch diese Märchen gegen das Grausame im Menschen berührt auf höchst eigentümliche Weise.
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