In der Glut des Südens

Days of Heaven (1978), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.06.1992

6.7 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
178 Bewertungen
11 Kommentare
In der Glut des Südens - Bild 6246053
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von Terrence Malick, mit Richard Gere und Sam Shepard

In der Glut des Südens erzählt die Liebesgeschichte zwischen Bill und Abby in Zeiten der Industrialisierung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Bill aus Chicago hat sich in einer Stahlfabrik mit einem Vorarbeiter angelegt und diesen bei einem Kampf getötet. Zusammen mit seiner Geliebten Abby, die sich als seine Schwester ausgibt, und deren kleiner Schwester Linda flüchten sie nach Texas. Dort reihen sie sich in die Scharen von Erntehelfern auf den riesigen Weizenfeldern eines wohlhabenden Farmers ein. Bill belauscht ein Gespräch und erfährt, dass der Farmer nur noch ein Jahr zu leben hat. Bill ist nicht entgangen, dass der Farmer ein Auge auf Abby geworfen hat, und so ermutigt er sie, diesen zu heiraten.

Weiterführende Informationen

Nach Badlands – Zerschossene Träume war In der Glut des Südens erst der zweite Spielfilm von Regisseur Terrence Malick. Für den jungen Richard Gere wurde der Film Sprungbrett zu einer großen Karriere. Auch Kameramann Néstor Almendros ist eine Legende seiner Zunft, gilt er doch als der Kameramann der Nouvelle Vague. Für In der Glut des Südens erhielt er sogar den Oscar für die Beste Kamerarbeit.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: In der Glut des Südens

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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9.0Herausragend

„In der Glut des Südens“ hat noch mehr zu bieten als Symbolhaftigkeit und tolle Schauwerte – auch die Oscarnominierte Musik von Ennio Morricone verleiht dem Werk einen zusätzlichen Glanz, schmiegt sich gefühlvoll, elegant in ihrer ganzen Ästhetik an die brillanten Bilder Almendros’ an, ohne jemals aufdringlich zu werden. Ein kurzweiliges Porträt dreier Menschen, das vielleicht nicht derart in die psychologische Tiefe geht, wie einige es sich vielleicht wünschen werden, das aber genug andere Aspekte vorzuweisen hat, die diese kleine Schwäche problemlos auszubügeln vermögen. Würde man diesen Streifen mit einem einzigen Wort beschreiben müssen, so wäre wohl „magisch“ am Treffendsten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chuchaqui: Critic.de

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10.0Lieblingsfilm

Verkanntes Genie, seltsamer Einsiedler, schüchterner Intellektueller, poetischer Philosoph oder philosophierender Poet. Wie auch immer man Terrence Malick einordnen will, der Mann ist und bleibt ein Spezialfall unter den großen Filmregisseuren. Ganze vier Filme in 35 Jahren hat er inszeniert, zwischenzeitlich eine Pause von knapp zwanzig Jahren gemacht. Doch diese vier Filme („Badlands“, „In der Glut des Südens“, „The Thin Red Line“ und „The New World“) können ohne weiteres als kleine oder große Meisterwerke bezeichnet werden. Kein anderer Regisseur verbindet so kunstvoll eine nachdenkliche Sicht auf die menschliche Natur mit einer fast schon demütigen Sicht auf die wirkliche Natur und ihre Pracht und schafft dabei Bilder, die mit zu den schönsten gehören, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. Ist sein quantitativ eher schwacher „Output“, wie man heute vielleicht sagen würde, grundlegende Voraussetzung für die Kraft seiner seltenen Filme oder ist…

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Kommentare (9) — Film: In der Glut des Südens

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Benner

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Bewertung6.5Ganz gut

Meisterwerk oder nicht? Schwierig zu beantworten, da "Days of heaven" zum Teil wirklich meisterhaft Bilder und Emotionen einfängt, auf der anderen Seite jedoch ziemlich experimentell rüberkommt und mich deswegen etwas genervt hat.
2 Jahre soll Malick an seinem zweiten Spielfilm geschnitten haben. Zunächst kein großer Erfolg, jedoch nach langer Zeit zum "Meisterwerk" ernannt worden. Die Auszeichnung für die beste Kameraarbeit ist verdient und auch Narration und Regie waren durchaus gut, die sehr markanten Schnitte hingegen eher daneben. Ob diese gefallen liegt aber auch stark im Auge des Betrachters.
Ich fand ihn letzlich interessant zu schauen, aber nie wirklich packend genug.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Sheeeeep

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dann doch lieber They Nest :D


Benner

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Ihr müsstet den eigentlich langsam alle mal geschaut haben :D!


Marti DiBergi

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hatte viel Geduld mit diesem Film. Doch irgendwie wuerde ich mich schlecht fuehlen, wenn ich behaupten wuerde, diesen Film tatsaechlich zu moegen. Der Film ist wunderschoen, sicherlich, doch irgendwann ists auch mal gut und ich versank im praetetntioesen Treibsand. Doch anstatt das Malick mir einen Stock zur Rettung reicht, wirft er mir Landschaftsaufnahmen mir schlauhen Spruechen aus dem Off an den Kopf. Das erheitert anfangs noch, sorgt spaeter jedoch fuer frustration, wenn man merkt, das der Film auf der Stelle tritt.
Hoffentlich kann mich "The Tree Of Life" wieder mit Malick versoehnen, denn sein naechster Film wird eine Romanze mit Ben Affleck, und es braucht viel Liebe, um mich fuer diesen Streifen ins Kino zu bewegen.

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Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Was Terrence Malick hier 1978 auf die Leinwand gezaubert hat, ist schlichtweg atemberaubend und wahrhaftig große Filmkunst. Mehr als "nur" ein intensives Südstaatenmelodram, entpuppt sich DAYS OF HEAVEN als bildgewaltige, wunderbar fotografierte und hochpoetische Film-Ballade über eine zum Scheitern verurteilte Dreiecksbeziehung. Jede Einstellung könnte man sich ohne weiteres als Gemälde an die Wand hängen, wahnsinnig schöne Cinemascope-Totalen wechseln sich ab mit kurzen, intensiven Close Ups. Die Natur in ihrer gesamten Schönheit und auch Hässlichkeit wird, wie auch in Malicks anderen Werken, perfekt eingefangen und spielt eine heimliche Hauptrolle.
Man sieht einen jungen Richard Gere in seiner wohl besten Rolle, Ennio Morricones wunderbarer Score ergänzt sich glänzend mit dem immer wiederkehrenden, wunderschönen "Aquarium" aus Camille Saint-Saens "Carnival of the Animals".
Terrence Malick, der nach DAYS OF HEAVEN mal eben 20 Jahre von der Bildfläche verschwand, um dann mit dem nicht minder genialen THE THIN RED LINE furios zurückzukommen, ist einer der Allergrößten seiner Zunft, ein Meister der Filmkunst und wohl das beste Beispiel für die Richtigkeit des Sprichwortes "Weniger ist mehr".
DAYS OF HEAVEN ist ein zeitloses Meisterwerk.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy Dufresne

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Scöner Kommentar.Ich hab Karten für Tree of Life heute Abend und kann es kaum mehr abwarten:)


Ich_mache_Seife

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es ist für mich fast unmöglich zu begreifen wie tief ein Film imstande ist, das innerste meiner selbst zu berühren. Nicht mit falscher, geheuchelter Dramaturgie oder künstlich heraufbeschworenen Konflikten sondern mit dieser - ich nenne sie mal "inneren Schönheit". Die Sparsamkeit an Worten lässt all den Platz für die Emotionen die entsteigen der großen Sprache der Blicke, Gesten und zarten Andeutungen. Menschen im Film die soviel Menschlichkeit besitzen. Ein großer Verdienst Malick's, der so genial die Brücke schlägt zwischen dem allegorischen Charakter seiner Protagonisten und dem gleichzeitigen tiefen Blick in des Menschens Seele. Und natürlich die nicht minder sensibel eingebrachten, werkübergreifenden Gedankenströme, die sich auf erhabendste Weise in die vollkommene Verbindung von Bild, Musik und Ton einbetten. Vielleicht können sich diejenigen glücklich schätzen, die ein Gefühl dafür haben, die Gedanken der Figuren bzw. Malick`s eigene, übermittelt durch voice-over, mit den Bildern der Natur zu assoziieren um dadurch erst den Reichtum seiner Werke greifen zu können. Dann wird er erblühen in den Weiten der goldenen Kornfelder - der Inhalt. Tragödien, Komödien, viele kleine unscheinbare Begebenheiten, die sich fügen zu dessen, was vornehmlich bewegte Bilder und nur bedingt Worte einfangen können. Der Mensch herausgerissen aus der von uns oft beanspruchten zentralen Position des Lebens, Teil eines größeren Ganzen. Nicht die Krone der Schöpfung sondern nur ein leuchtender Funke in der Geschichte des Lebens. Und dieser brennende Funke gleichsam unbedeutend und Wunder zugleich.
So mag die Fähigkeit Schönheit in ihren vielfältigsten Formen zu lieben Sache des menschlichen Geschmackes sein, allerdings selbige zu erschaffen mit einem solchen Maß an Ehrfurcht und Bewunderung für diese schöpferische Kraft, das ist ganz große Kunst.

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Sigmund

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein Meisterwerk, unglaublich.
Zwischen all den unzähligen Filmen, die mit 1000 Tricks und Kniffen um die Zuschauergunst buhlen, steht hier das im Mittelpunkt, was große (Film-)Kunst in ihrem innersten Kern ausmacht: eine ganz und gar kompromisslose Wahrhaftigkeit.
Habe selten Figuren gesehen, die so ungefiltert menschlich sind – also weder geschönt noch verteufelt. Bemerkenswert ist, dass man ihnen nicht einmal besonders nahe kommt, der Grundton ist sogar erstaunlich distanziert. Selbst das junge Mädchen Linda, die die Geschichte aus dem Off erzählt, gibt kaum Einblicke in ihre Empfindungen – scheinbar ungerührt schildert sie einfach die Umstände.
Und doch gelingt es dem Film unendlich tief zu berühren. Das mag zum Teil an den großartigen, naturalistischen Bildern liegen, zum Teil auch an der grandiosen Morricone-Musik. Entscheidend ist aber meiner Meinung nach, dass hier ein Erzähler am Werk ist, der uns so unverstellt in die Schönheit, Tragik und Schicksalhaftigkeit unserer menschlichen Natur blicken lässt wie kaum ein zweiter.

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Tyler__Durden

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Bewertung9.0Herausragend

Der Himmel auf Erden eingerahmt, durch Menschenhand auf Bild gebannt und der Wahrheit so schmerzlich wunderschön nah das ganz tief in einem drin sich Gefühle breit machen von denen man nicht mal wusste das sie existieren. Terence Malick ist einer der wenigen die es einfach gerafft haben. Kino so wie es sein sollte. Getragen von der Ästhetik. Von Bildern so rein und pur. Ohne Schnick schnack. Hier wird einem keine Geschichte vorgesetzt die einem suggeriert das man was erlebt hat. Dem Hans Peter von neben an wird das sicherlich stören und das als lahm oder sinnlos besingen den der will von seinen Filmen nur oberflächliche Unterhaltung die mit üblichen Mitteln nur anders verkleidet immer wieder das gleiche macht. Hier aber wird sich keinen Normen gebeugt. Hier wir Kino noch als Kunst angesehen. Herunter gebrochen auf das was zählt, auf das ursprünglichste. Bewegte Bilder. Und Emotionen.

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Spätestens seit diesem Film trägt Terence Mallick den inoffiziellen Titel "Poet des Kino". Zurecht, denn in der Bildgestaltung und dem Spiel mit dem Licht ist er so präzise, wie vielleicht nur noch Stanley Kubrick es sein konnte. Grandios untermalt wird dies durch einen der schönsten Scores von Ennio Morricone, die dieser je komponiert hat. Ich bin mir allerdings sicher, diesen schon einmal woanders gehört zu haben... Weiß jemand etwas darüber? Abzüge in der B-Note gibt es nur für das meiner Meinung nach zu abrupte und uninspirierte Ende.

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Kubrick_obscura

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Bewertung10.0Herausragend

Nach diesem Film verschwand Terrence Malick für 20 Jahre und kehrte mit dem interessanten Film "Der schmale Grat" zurück, der seinen vorherigen 2 Filmen, u.a. "Days of Heaven" nicht ebenbürtig sein konnte.
Es ist die Geschichte eines kurzen Aufstiegs, aufgebaut auf einer Lüge, die gleichzeitig der Untergang ist. Es ist ein Melodram ohne spektakulären Plot und ohne klar erkennbare Spannung. Trotzdem befolgt dieser Film mit zynischer Konsequenz die Regeln des Genres. Denn es trifft immer das schlimmste ein.
Teilweise und verständlich erinnert der Film an Malicks Erstling "Badlands". Beide Filme haben ein tiefen pessimistischen Grundton. "Days of Heaven" wird dagegen sogar nihilistisch. Denn was hier falsch oder richtig sein soll ist unerklärlich. Ein Urteil kann man sich genauso wenig über die Protagonisten erlauben.
Hier nutzt Malick die Regeln des Melodrams gekonnt für sich, in dem er die Determination der Figuren zum Thema erhebt. Einen Sinn im Leben, ein Ziel, eine Funktion sucht hier jede der Figuren, die Armen wie die Reichen. "Days of Heaven" schaffte es im Gegensatz zu "Badlands" mich wirklich zu berühren.
Das liegt zum einen an der zarten und desillusionierten Erzählerstimme des Mädchens, an Brooke Adams, aber am meisten an Sam Shepard. Nie hätte ich für möglich gehalten, was für ein Schauspieler er sein kann. Der Farmer ist keine besonders auffällige Rolle, ähnelt mehr dem passiven Zuschauer und doch ist er Dreh- und Angelpunkt der Handlung, bei dem man die Sehnsucht, das Leid und die Furcht vor dem Tod am meisten spürt, obwohl er nicht einmal davon spricht.
Zu Malicks besten Werk wird der Film allerdings erst durch die Kamera Nestor Almendros. Die Entscheidung der beiden Filmemacher, die Aussenszenen nur während der Magic Hour zu drehen, war ein Genie-Streich. Zum einen unterstreicht das Zwiellicht den schmalen Grat zwischen Leben und Tod, Licht und Dunkelheit. Auf der anderen Seite betont das warme tiefstehende Licht auch die innere Kälte der Figuren, die wie dunkele Flecken mit langen Schatten durch die goldenen Kornfelder wandern.
Jede Einstellung ist etwas besonderes, auch wenn sie garnicht danach aussieht. Die Topografie, die Weite, das riesige Farmerhaus winzig am Horizont, das im Wind wehende Korn, die erschreckenden Bilder der Heuschrecken.
Malick benötigte 2 Jahre für den Schnitt und noch heute ernähren sich Filmemacher von seiner Melo-Ballade, u.a. P.T. Anderson für "There will be Blood".
"Days of Heaven" ist das schönste, poetischste und gleichzeitig pessimistischste Melodram aller Zeiten!

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Kubrick_obscura

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Den Film gibt es jetzt in einer überragenden Qualität auf Blu-Ray beim Criterion-Label. Der hohe Preis ist gerechtfertigt. Für diesen Film wurde die Blu-Ray erfunden!


Sigmund

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Schließe mich Brian an, sehr sehr guter Kommentar.


8martin

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Bewertung4.0Uninteressant

Es ist ein bildgewaltiges Epos, mit ganz besonderen Bildeinstellungen – egal ob es Heuschreckenschwärme sind, brennende Felder oder ein Keimling, der durchs Erdreich ans Licht drängt. Das Gefühl der Weite des Landes wird ebenso vermittelt wie die Anlehnung an die ’Früchte des Zorns’.
Die Dreiecksgeschichte zwischen Gere, Shepard und Adams entwickelt sich nicht besonders spannend. Und wenn der Abspann läuft kann man nur feststellen: “Wir sind betroffen, der Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Aber so sind sie nur mal die Filme von Terence Malick: was fürs Auge, was fürs Gefühl(nicht unbedingt zum Wohlfühlen), das Hirn schaltet man besser ab. Wie der Originaltitel schon sagt “Tage des Himmels“, die gibt es auf der Erde ohnehin nicht.

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