Klimt

Klimt (2006), AT/DE/FR/GB Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 25.05.2006

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6.3
Kritiker
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5.0
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79 Bewertungen
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von Raoul Ruiz, mit John Malkovich und Veronica Ferres

Die Weltausstellung von Paris, 1900. Der österreichische Maler Gustav Klimt, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge (Veronica Ferres), wird für sein Bild “Philosophie” mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird. Klimt (John Malkovich) ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin (Saffron Burrows). Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken. Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Klimt

Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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4.0Uninteressant

"Klimt" ist kein Film über Klimt, er will sein wie ein Gemälde von Klimt. Sein Stil ist folglich ornamental, fragmentiert und mit viel Gold und nackten Frauenkörpern ausgeschmückt, wogegen erst mal nichts zu sagen ist. Aber Ruiz opfert dafür die Person Klimt. Der sterbende Malerfürst erlebt sein eigenes Leben noch einmal als Fiebertraum, als lose Ansammlung von Anekdoten und wirren Fantasien

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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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6.0Ganz gut

Letztlich richtet Ruiz nur Schlaglichter auf ein nie Kontur annehmendes Leben. Die Gemälde Klimts bleiben ebenso im Hintergrund wie seine amourösen Abenteuer, die ihm 17 Kinder von verschiedenen Frauen und die Syphilis eingebracht hatten. So wirkt Klimt, den John Malkovich mit verblüffender äußerlicher Ähnlichkeit verkörpert, einerseits fremd, während wir durch Malkovichs sensible Schauspielkunst seine innere Zerrissenheit erahnen.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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7.0Sehenswert

Der Film ist ein radikaler Gegenentwurf zum klassischen Biopik, für das Hollywood gerade seine Begeisterung wiederentdeckt hat. Wer Ruiz' Adaption von "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" kennt, wird schwerlich eine linear erzählte Biographie erwarten. Die Struktur des Drehbuchs folgt der Form einer Spirale, die die Kreisfahrten der Kamera ausführlich aufgreifen.

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Kommentare (4) — Film: Klimt


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russell

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Bewertung1.5Ärgerlich

nervende kamera, nervende musik und nervende frau ferres (wobei musik + kamera über strecken auch anders können und ich mir schon darüber im klaren bin, daß sie nervende anfälle odere was-auch-immer vermitteln (wollen)...).

1 punkt für malkovich´s leistung, ein halber für sein tapferes durchhalten... .

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milch-kakao

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Bewertung3.5Schwach

Ruiz ist wie der Maler nur an der Oberfläche der Dinge interessiert. Darüber das Geschichtenerzählen vergessend, verblasst die Gestalt Klimts.

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patcharisma

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Bewertung4.5Uninteressant

Merkwürdiges Jugendstil-Panoptikum über den skurrilen Meister, das zwar die tolle Zeit in künstlerischer Freiheit schön verklärt, jedoch über weite Strecken hinter dem Pomp und Kunstschnee ziemlich zum gähnen animiert. Wer etwas über Klimt, seine Musen oder gar seine Technik des Malens erfahren will schaut bei diesem Trip auf Syphillis leider komplett in die Röhre.

Veronica Ferres ist aber wie immer klasse und die Klamotten, weiten Hüte und die 20's-Frisur stehen ihr höllisch gut.

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doctorgonzo

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Bewertung1.0Ärgerlich

Malkovich rettet diesen einen Punkt. Das ist die Perfektion der Langeweile. Ruiz vernachlässigt den Künstler Klimt und baut lieber seine eigene Kunstform auf....gähn

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