The Road
The Road (2009), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 07.10.2010
55 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6273 Bewertungen
284 Kommentare
Keine
von John Hillcoat, mit Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee
In John Hillcoats Endzeitfilm The Road kämpft Viggo Mortensen darum, die Zukunft seines Sohnes zu retten.
Von der Welt, wie wir sie kennen, ist nichts als ein von Asche bedecktes Ödland übriggeblieben, auf dem sich die Überlebenden voller Furcht und Misstrauen begegnen. Der Nächste ist hier tatsächlich des nächsten Wolf und jegliche Hoffnung ist einer dumpfen Angst gewichen. Dies ist die Welt, die ein Vater (Viggo Mortensen) und sein Sohn in The Road bereisen. Sie durchqueren mit einem Einkaufswagen, gefüllt mit ihrem letzten Hab und Gut, die Trümmer und Ruinen, möglichst bemüht keinem Menschen zu begegnen. Die Ehefrau des Vaters (Charlize Theron) hat den Wahnsinn der Welt nicht mehr ertragen können und hatte die beiden im Dunkel der Nacht verlassen. Was ihnen bleibt ist die Hoffnung an die Küste zu gelangen, wo vielleicht irgendetwas anders ist. Der Vater wird seinen Sohn vor allen Gefahren schützen (u.a. marodierende Kannibalen), auch wenn das in letzter Konsequenz bedeutet, ihn zu töten.
The Road basiert auf dem mit dem gleichnamigen, mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten Roman von Cormac McCarthy. Der pressescheue Autor zeichnet auch für die Vorlagen für No Country for Old Men und den weniger bekannten All die schönen Pferde verantwortlich. Die knappe, hypnotische-fließende (McCarthy hält nicht besonders viel von Satzzeichen) Prosa McCarthys gilt als notorisch schwer zu verfilmen, dürfte aber schon viele Drehbuchautoren und Regisseure inspiriert haben. So nannte der australische Regisseur von The Road, John Hillcoat, für schon für seinen Western The Proposition – Tödliches Angebot McCarthys Roman Blood Meridian als wichtige Inspirationsquelle. Hillcoat verzichtete für The Road weitgehend auf Spezialeffekte und bemühte sich – so weit wie möglich – an “realen“ Schauplätzen zu drehen. Als Drehort wurde die Gegend um Pittsburgh ausgewählt – kein sonderlich großes Kompliment für die Stadt, betrachtet man die postapokalyptische Tristesse in The Road. Die Musik komponierte, wie auch schon für The Proposition, Indie-Musiker Nick Cave. (KJ)
Mehr Bilder (28) und Videos (3) zu The Road
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Apokalypse & Postapokalypse
- Zeit
- Nahe Zukunft
- Ort
- Küste, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Apokalypse, Brücke, Bunker, Highway, Hunger, Hungersnot, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kannibalismus, Katastrophe, Kerker, Menschenjagd, Post-Apokalypse, Roman, Sohn, Straßenbande, Untergegangene Zivilisation, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust der Kräfte, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Wanderung, Zerstörung, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
- Stimmung
- Berührend, Ernst
Fans dieses Films mögen auch
Children of Men
GB/US 2006
Rescue Dawn
US 2006
Sympathy for Mr. Vengeance
KR 2002
The Man Who Wasn't There
US 2001


Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits






















Kritiken (29) — Film: The Road
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Die Geschichte allerdings hat es in sich, läuft sie doch so ziemlich jeder erzählerischen Konvention zuwider. Dramaturgische Spitzen, ausgefeilte Handlungsverläufe oder auch einen lupenreinen Antagonisten sucht man hier vergebens. The Road hingegen besticht dadurch, dass es ein extrem trostloses, beklemmendes, düsteres und hoffnungsloses Bild der zukünftigen Welt zeichnet, in der es schon lange nicht mehr darum geht, was die Katastrophe herbeigeführt hat, sondern nur noch darum, wie man sich sein Überleben sichert oder – im Fall des Vater-Sohn-Gespanns – sich seien Menschlichkeit bewahrt. Dass das gar nicht mal so einfach ist und die Welt, durch die sie irren, eine zutiefst grausame ist, offenbart sich in schlichten Aussagen, wie beiläufig stattfindenden, schockierenden Ereignissen und der wachsenden Paranoia des Vaters. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Ich kenne die literarische Vorlage nicht, und wie so oft wird es so sein, dass diese besser sein wird. Ich kann nicht sagen, was der Film im Vergleich hätte besser machen können, oder was sogar besser gemacht wurde. Ob der Film nur jede Seite bebildert oder die Dinge auf seine Weise interpretiert: Wenn der Sohn sagt, er möchte seiner Mutter folgen und demzufolge nicht mehr leben und ihn die Kamera in den nächsten Szenen dabei zeigt, wie er sich nach geeigneten Selbstmordmöglichkeiten umsieht – dann ist mir das im Grunde auch völlig egal. Der Film reißt einen mit, ist sehr gut – aber schwer verdaulich und vermutlich kein Film, den man sich gerne immer wieder mal ansieht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenDie Verfilmung von Cormac McCarthys Endzeitroman "Die Straße" bedeutet nicht mehr aber auch nicht weniger, als ein mit dem Pulitzer-Preis gekröntes Meisterwerk der zeitgenössischen Literatur zu adaptieren. Der australische Regisseur John Hillcoat nahm in seinem ersten Hollywood-Film diese Herausforderung an - und ihm gelingt das Erstaunliche: Er schafft es, das düstere postapokalyptische Szenario in einen ebenso beklemmenden wie nachdenklich stimmenden Film zu transportieren.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenThe Road ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Cormac McCarthy (er schrieb unter anderem auch die Vorlage für den Film "No Country for Old Men" von den Coen Brüdern), der dafür 2007 den Pulitzer-Preis für Romane verliehen bekam. Da ich den Roman nicht kenne, gehe ich bei meiner Kritik auch nicht weiter darauf ein.
Regie führte John Hillcoat, die Musik stammt von Nick Cave, dessen Freundschaft mit Hillcoat schon viele Jahre andauert und schon zu ein paar gemeinsamen Werken geführt hat wie etwa den von Cave geschriebenen, eligischen Western "The Proposition" mit Guy Pearce.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenJe nach persönlicher Sichtweise ist “The Road” ein durch und durch pessimistischer oder ein durch und durch optimistischer Film. In meinen Augen ist der Film trotz interessanter Grundidee und äußerst gelungener Optik vor allem eines: Langweilig.
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Mr Vincent Vega Fri, 29 Oct 2010 00:02:26 -0000
Antwort löschenDu solltest beim gediegenen Hollywood-Mainstream bleiben. :)
CineKie Fri, 29 Oct 2010 05:03:36 -0000
Antwort löschenDu fürchtest doch nur, dass ich den Schnitt deiner Lieblingsfilme versaue ... ;-)
Flibbo Sat, 30 Oct 2010 14:02:45 -0000
Antwort löschenAußerdem liegt das Copyright für "vor allem eines: Langweilig." bei mir. :D
liminis Sat, 30 Oct 2010 18:33:51 -0000
Antwort löschenwie lächerlich , das ist ein Klasse Film der mal zeigt wie es wirklich sein könnte ,ist halt nicht so ein schrott wie Emmerichs 2012 der nur mit effekten vollgepumpt ist
CineKie Sat, 30 Oct 2010 23:45:24 -0000
Antwort löschen@ Flibbo
Upps ... kriegen wir das außergerichtlich geregelt oder sollte ich lieber meinen Anwalt kontaktieren? ;-)
@ liminis
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Einen Popcorn-Film wie "2012" mit "The Road" zu vergleichen. Tz tz tz ...
Roger Murtaugh Sat, 06 Nov 2010 09:32:16 -0000
Antwort löschenDer Vergleich "The Road" / "2012" hinkt in der Tat. Einzig die Endzeitthematik haben diese beiden Filme gemein. Aber ist dir die literarische Vorlage bekannt und würdest du, wenn ja, auch diesen Vergleich als unzureichend bezeichnen? Denn ich persönlich halte "The Road" für eine der gelungensten Literaturverfilmungen seit "Der Herr der Ringe"!
CineKie Sat, 06 Nov 2010 10:16:19 -0000
Antwort löschenDen Roman habe ich nicht gelesen, insofern ist mir ein entsprechender Vergleich leider nicht möglich. Ich habe aber auch schon gehört, dass der Film als Literaturverfilmung sehr gelungen sein soll. Für die Fans des Romans freut mich das natürlich, doch habe ich dadurch jetzt leider gar kein Interesse mehr daran, mir diesen durchzulesen ... ;-)
nilswachter Mon, 15 Nov 2010 21:39:00 -0000
Antwort löschenMeiner Meinung nach lässt sich der Roman von McCarthy gar nicht gut verfilmen. Beim Lesen erschafft man sich die Welt im Kopf durch die eigene Fantasie, was ein elementarer Bestandteil des Erlebnisses der Lektüre darstellt. Der Autor von THE ROAD ist ein Meister im Beschreiben von Landschaften und Situationen, ohne dabei der Fantasie jegliche Details vorzuschreiben. Das Medium Film kann dies freilich nicht leisten, sondern präsentiert uns eine fertige Eigeninterpretation des Lesestoffes. Im Falle von The ROAD fällt mir diese jedoch zu "schön" aus. McCarthy ist absolut kompromisslos, wenn es um die Vermittlung von Hoffnungslosigkeit und Endzeit geht (Da finden Vater und Sohn schon mal ein Babykörper auf einen Spiess über dem Feuer vor). Solche Szenen kann man natürlich einen Publikum im Kino kaum zumuten - meint Hillcoat und begnügt sich mit grauen Landschaften und gelegentlichen Gruselbildern, die jedoch nie die Kraft des Roman vermitteln können.
Der Roman hatte ausserdem fast keine Dialoge, was die Spannung jedoch kaum negativ betraf. Ganz im Gegenteil zum Film, in dem die Redundanz der Dialogszenen mit der Zeit deren Inhalt der Lächerlichkeit preisgibt.
Inwiefern dies alles Hillcoat oder doch eher dem Medium Film - welches nicht gleich wie ein Buch rezipiert wird - zu verdanken ist, lässt sich mangels Vergleichsmöglichkeiten dennoch nicht abschliessend sagen. Der Roman ist aber mit Bestimmtheit besser als der Film
Alle 10 Antworten zeigen
Melcon Tue, 28 Dec 2010 00:21:58 -0000
Antwort löschenWas auch immer...., ich winde aufgrund einer Bedrohung, die nicht mehr nur irgendeiner Mystik endspringt, zeigt der Film schon ein schonungsloses Ende... sollte unsere Natur den Bach runter gehen. Von daher, ist eine gewisse Endzeit Wertsetzung schon außerordentlich gut getroffen. Ich bleibe bei 10 Points.
maddin85 Sun, 06 Feb 2011 15:31:19 -0000
Antwort löschenDas Thema ist altbekannt. Die Geschichte schnell erzählt und deshalb kommt das ganze wohl auch nie so ganz ins Rollen. Gelegentliche Spannungs-Peaks machen das ganze nicht wirklich besser. Alles in allem eine nette kleine zwischendurch Endzeitstory. Wer so etwas mag und Viggo Mortensen sehen will, gucken!
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Hillcoat hat keinen Actionfilm gemacht. Der Film gleicht einer Passage, einer Wanderung quer durch das Land, durch die Vernichtung, durch den Tod, der überall seine Spuren hinterlassen hat. Warum sollte man unter diesen Bedingungen noch weiterleben, wenn sowieso alles trist und trostlos erscheint? In dieser Welt gibt es keine Hoffnung mehr. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen„The Road“ stellt die Endzeit gnadenlos realistisch dar, womit sich die Geschichte von den allermeisten Postapokalypse-Filmen abhebt. Wo in anderen Filmen irgendwann Zombies oder Vampire auftauchen, gibt es in „The Road“ nur die übrig gebliebenen Menschen in einer eigentlich schon toten Welt, wo das Weiterleben nur noch an den natürlichen Überlebenstrieb gebunden ist, wenn überhaupt. Es ist keine Überraschung, dass man sich an dem u.a. mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Buch von 2006 so schnell wie möglich die Filmrechte sicherte. Doch betrachtet man die Geschichte auf der Leinwand und lässt sich nicht völlig von der im Subtext gestellten Frage „Woran hält die Menschheit eigentlich fest?“ fesseln, ist das Ganze vor allem eines: Langweilig. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenIn bedrückenden, weil beinahe vollständig farblosen und dennoch poetischen Bildern erzählt John Hillcoat eine bewegende Endzeitgeschichte, die sich ebenso gut als Metapher für die soziale Verwahrlosung unserer Gesellschaft verstehen ließe.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie stark episodenhafte Erzählung wechselt die kleinen lichten Momente mit Vorfällen ab, die den immer gleichen Zustand der Angst und allgegenwärtiger Gewalt gnadenlos ausdrücken. Aber auch diese kontrastiert „The Road“ mit der Zuwendung des Vaters zu seinem kleinen Sohn, dem er nicht nur Geborgenheit, sondern vor allem Hoffnung zu vermitteln sucht. Knüpfte „The Book of Eli“ die Frage des Überlebens an den Glauben an etwas an, was über die Kräfte und Fähigkeit des Menschen hinausgeht und in der Bibel seinen Ausdruck fand, so kreisen Drehbuchautor Joe Penhall und Regisseur John Hillcoat in „The Road“ um die Geborgenheit in der Familie, in der die Menschenwürde ihren letzten Zufluchtsort findet. Unter einer trost- und hoffnungslosen Oberfläche stellt „The Road“ die Frage nach dem Sinn des Lebens in einer entmenschlichten Welt. Die Antwort findet der Zuschauer in der durch die teils verstörende, teils lyrisch-hoffnungsvolle Musik von Nick Cave und Warren Ellis gesteigerten, bewegenden Zärtlichkeit zwischen Vater und Sohn.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenWer den Roman nicht gelesen hat, den lässt der Film seltsam gleichgültig. Wer ihn gelesen hat, kann ihn im Kino nicht vergessen. Die Erinnerung an die Lektüre überlagert die Bilder, anders als bei „No Country for Old Men“, der oscarprämierten McCarthy-Verfilmung der Coen-Brüder von 2007. Hillcoats Ehrfurcht vor der Vorlage ist groß, zu groß. Gute Literaturverfilmungen setzen ihren Vorlagen eine eigene Bildgewalt entgegen, messen ihre Kräfte an denen der Worte. Ohne Respektlosigkeit ist das nicht zu haben.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oliver Reinhard: Sächsische Zeitung Oliver Reinhard: Sächsische Zeitung
Kommentar löschenSo quälend endlos der Weg zur Küste für Vater und Sohn ist, so langsam schleppt sich die Handlung dahin. So besehen, besteht die erstaunlichste Leistung von Regisseur Hillcoat, Kameramann Aguirresarobe und den ausgezeichnet aufspielenden Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee vor allem in einem: Sie machen „The Road“ trotzdem zu einer derart dramaturgisch maßgeschneiderten und hochspannenden, emotional berührenden und visuell grandiosen Verfilmung, wie man sie sich und dem Roman nicht besser hätte wünschen können.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenEs ist alles fast wie im Buch, und das ist eben das Problem: nur fast. Nicht ganz so erschütternd, aber auch lange nicht so bewegend. Dazu kommen ein unpassend aufdringlicher Soundtrack von Nick Cave und ein unnötiger, erklärender Voice-Over. Die Kinofassung von "The Road" ist wie eine kompetent gemachte Kopie mit kleinen Makeln: Auf ewig zweite Wahl. Wohl dem, der die Vorlage nicht kennt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Eneb Thu, 24 Mar 2011 04:01:10 -0000
Antwort löschenHuch, der Spiegel hat auch gemerkt, dass Buch-Verfilmungen nie an das Original heranreichen.
Rainhard Sat, 04 Aug 2012 00:35:37 -0000
Antwort löschenTut mir leid lieber Spiegel, aber deine Filmkritik macht mich sprachlos. So einsilbig und kurz- bei so einem Film...hätte ich mir mehr vom Spiegel Online erwartet! Vor allem mehr Durchblick auf die gesamte Inszenierung auch unabhängig von der Vorlage!
Patrick Hilpisch
Kommentar löschenAnstatt auf oberflächliches Spektakel und Effekte setzt John Hillcoat auf tiefgreifende Emotion und Atmosphäre – und reiht auf diese Weise eine werkgetreue und brillante Adaption eines Klassikers der modernen amerikanischen Literatur in seine Filmographie ein. Das Einzige, was der Zuschauer tun muß, ist, dieses Angebot anzunehmen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschen"The Road", basierend auf dem preisgekrönten Roman von Cormac McCarthy, hat wenig mit den Endzeit-Filmen Hollywoodscher Machart gemein. Sein epischer Erzählfluss wird nur selten von äußerer Handlung unterbrochen, Action im herkömmlichen Sinne gibt es nicht. Hillcoats mächtige Zivilisationsparabel hüllt sich in großes Schweigen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs ist nicht ganz verständlich, warum diese Bestseller-Verfilmung jetzt noch bei uns in die Kinos kommt, nachdem sie wirklich überall woanders schon durch und lange auf DVD erhältlich ist. Vielleicht schreckte die düstere Story dann doch zu sehr ab. Denn The Road ist alles andere als ein angenehmer Film, obwohl ihm technisch wenig vorzuwerfen ist. Schauspieler, Kamera, Setting und Look sind untadelig für das was sie beabsichtigen. Und doch fällt es schwer diese freudlose Geschichte zu mögen, in denen alle Figuren und besonders auch die Protagonisten nur zu reinen Überlebensmaschinen geworden sind, denen jedes menschliche Zwischenspiel im weitesten Sinne abgeht.
Bei allen Kraftakten die Viggo Mortensen durchleidet um seinen Sohn zu schützen, bleibt nach kurzer Zeit einfach die Frage nach dem warum, denn das Leben dass sie führen scheint absolut nicht lebenswert. Es gibt keine echten, wärmenden Momente der Ruhe, keine Lichtblicke, ja nichtmal wirklich eine Hoffnung auf irgendeine vage zukünftigere Besserung. Leid und Grauen ist alles was die Figuren umgibt und jeder andere Mensch nur potentielle Bedrohung. Das ist, wie gesagt gut, glaubwürdig und emotional gespielt, aber derart lebensunlustig, dass es schwerfällt dem Film irgendeine Begeisterung entgegenzubringen, denn die fatalistische, hoffnungslose Grundstimmung lässt dann doch etwas ratlos zurück, warum man diesen Film eigentlich gerade durchlitten hat.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
m.laterne Thu, 07 Oct 2010 14:05:04 -0000
Antwort löschenIch habe das Buch von Cormac McCarthy gelesen. Es war sehr atmosphärisch und aufwühlend. Die von dir beschriebene Grundstimmung tritt auch beim lesen auf. Man muss sich schon überwinden aber wenn man sich drauf eingelassen hat bringt das Emotionen und Gedanken in Bewegung. Buch lesen!
Alle 3 Antworten zeigen
Supertramp Sat, 03 Dec 2011 12:49:25 -0000
Antwort löschenIch glaube, das es genau das ist, was Autor und Produzenten damit ausdrücken wollten!
Wenn jeder nur noch um das überleben kämpft, ist die Welt alles andere als rosa-rot.
Und diese Erkenntnis muss der Zuschauer natürlich erst einmal verarbeiten und akzeptieren.
Supertramp Sat, 03 Dec 2011 12:51:41 -0000
Antwort löschenP.S.: Hört euch nochmal den kompletten Abspann an! Dieser gibt Raum für neue Gedanken.
Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschenHillcoat erschafft auf der Leinwand Bilder von einer schrecklichen Schönheit, die geradezu einen Sog entfachen - man kann den Blick von dieser (wahrscheinlich) von Menschenhand zerstörten Welt nicht abwenden. Umso schockierender sind die Szenen, in denen Hillcoat ungeschminkt die Grausamkeiten zeigt, die der Wegfall der Zivilisation im Menschen wieder nach außen gekehrt hat.
Großartig ist Viggo Mortensen in der Hauptrolle. Der "Herr der Ringe"-Star kombiniert als Vater im steten Überlebenskampf für seinen Sohn gekonnt Hoffnung, Liebe, Resignation, Verbitterung, aber auch den Glauben an bessere Zeiten - eine unglaubliche schauspielerische Leistung, die den gesamten Film trägt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie Ziellosigkeit des Vater-Sohn-Gespanns gepaart mit einer allgemeinen Trostlosigkeit, in die die gesamte Welt (oder besser gesagt das, was von ihr noch übrig ist) gefallen ist, überträgt sich nach einer Weile auch auf den Zuschauer. Denn ihre Spannung bezieht diese Romanverfilmung lediglich daraus, dass den beiden Protagonisten jederzeit etwas zustoßen kann, sie Opfer von marodierenden Banden werden, die auf der Suche nach Trinkwasser oder Nahrung von nichts Halt machen – auch nicht davor, Menschenfleisch zu verspeisen. Da die beiden daher naheliegenderweise den Kontakt mit Ihresgleichen so gut es geht vermeiden, gibt es wenig Interaktion mit anderen Figuren. Und die wenigen Mitmenschen, die sie unterwegs treffen, bleiben wiederum farblos oder sollen nur einen zumeist sehr durchschaubaren metaphorischen Zweck erfüllen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach dem Oscar-Gewinner "No Country For Old Men" kommt nun mit THE ROAD die nächste Verfilmung eines Romans von Cormac McCarthy in die Kinos. Der australische Regisseur John Hillcoat, der zuletzt mit dem weltweit gefeierten und vielfach preisgekrönten Western "The Proposition" für Aufsehen gesorgt hatte, bringt den gleichnamigen und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Bestseller auf die Leinwand - und kann sich...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Trotz durchaus intensiver Atmosphäre, trotz einigen emotional fordernden Szenen, wenn Selbstmord der einzige Ausweg für die Protagonisten zu sein scheint, kann THE ROAD daher nie dauerhaft fesseln. Handwerklich ist an dem Film wenig auszusetzen und im direkten Vergleich mit anderen populären Genrevertretern der jüngeren Zeit wie den grauenhaften THE BOOK OF ELI oder I AM LEGEND gewinnt THE ROAD mit großem Abstand. Wer allerdings nicht gerade Postapokalypsen-Junkie ist und jeden Film des Genres gesehen haben muss, kann auch auf THE ROAD verzichten, ohne wirklich etwas zu verpassen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenNach einer nicht näher beschriebenen aber scheinbar globalen Katastrophe, die alle Tiere und Pflanzen ausgerottet hat, irren die Überlebenden durch die traurige Landschaft. Dazu zählen auch ein namenloser Vater und Sohn. Sie wandern stets gen Süden. In ihrem tristen Alltag kämpfen sie gegen Kannibalen, den immer präsenten Hunger und gegen alte Erinnerungen. Denn diese Kopfbilder helfen den beiden auf ihrem apokalyptischen Roadtrip nicht weiter, sondern erschweren dem Duo das eigentlich sinnlose Weiter- oder auch Überleben. Regisseur John Hillcoat hat den furchtbar detaillierten Pulitzer-Bestseller „The Road“ von Cormac McCarthy beeindruckend auf die Leinwand transportiert. Ihm gelangen wahrhaft ergreifende Szenen mit starken Bildern wie auch fantastische Spannungsmomente. Auch das auf den ersten Blick überraschend glückliche Ende dürfte nur für ein kurzes Aufatmen sorgen. Das Unvermeidbare wird in Wahrheit nur weiter hinausgezögert. Denn in dieser Vorhölle ist Barmherzigkeit out und Darwins These der überlebensfähigen Starken hingegen Trumpf. „The Road“ zeigt eine fatalistische Welt in der es keine Superhelden geschweige denn Vorbilder gibt. Und wo die Nächstenliebe schwindet und der Mensch von Tag zu Tag dem Tier zunehmend ähnelt. Und das ist wirklich erschreckend.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alle Kritiken (29)
Kommentare (255) — Film: The Road
Basty Sun, 19 May 2013 01:38:32 -0000
Kommentar löschenWahnsinns Streifen! Selten so eine Gänsehaut gehabt. Da hat wirklich alles gestimmt. Besonders die Atmosphäre und schauspielerische Leistung sind absolut göttlich.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pablo.CH Tue, 07 May 2013 12:04:56 -0000
Kommentar löschenGut und Böse gibt es überall auf der Welt, jeder Mensch trägt sein Gutes und sein Böses in sich. Entscheidend ist, in welchen Erinnerungen man sich geborgen fühlt. Sehe das Böse und teile das Gute, so werden die letzten Zeilen eines Helden Gutes beinhalten..
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Velly Sun, 31 Mar 2013 11:41:31 -0000
Kommentar löschenLiegt mir wie Steine im Magen....
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
VisitorQ Sun, 31 Mar 2013 12:30:00 -0000
Antwort löschenDas Ende gefällt mir nicht sonderlich, davon abgesehen ein großartiger Film!
Poor Boy Sat, 23 Mar 2013 13:30:51 -0000
Kommentar löschenBewegendes Endzeitdrama ohne Effekthascherei.Die bedingungslose Liebe eines Vaters zu seinem Kind in einer hoffnungslos verlorenen Welt wurde eindringlich dargestellt.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Andy Dufresne Sat, 23 Mar 2013 17:27:12 -0000
Antwort löschenGenau so geht düsteres Endzeitdrama,ja!
VIGILANTE84 Sat, 23 Mar 2013 18:00:47 -0000
Antwort löschenDeprimierend wie Sau.....nie wieder
the assassin 666 Sat, 23 Mar 2013 22:56:35 -0000
Antwort löschenIn einer deprimierenden Welt gibt es noch einen blühenden Baum,... :)
Poor Boy Sun, 24 Mar 2013 07:25:13 -0000
Antwort löschen@Andy,wer auf große Schauspielkunst wert legt ist bei dem Film richtig,es geht natürlich auch anders,weniger Schauspiel,mehr Effekte,mehr Action und dennoch unterhaltend,ich nenne da an erster Stelle Teil 3 der Resident Evil Filmreihe Extinction.Auch hier hat man ein sehr gutes Endzeitspektakel inszeniert.
Andy Dufresne Sun, 24 Mar 2013 23:15:15 -0000
Antwort löschenVon den Resident Evil Filmen hab ich nur die ersten beiden gesehen (fand sie ganz nett), aber recht hast du:
Manchmal muss es auch weniger Anspruch und mehr Schauwert haben :)
Alle 7 Antworten zeigen
Poor Boy Mon, 25 Mar 2013 06:13:36 -0000
Antwort löschenIch empfehle Dir als Fan Resident Evil Extinction anzusehen.Dieser Teil unterscheidet sich deutlich von allen anderen.Spielt hauptsächlich in der Wüste und gehört für mich zum bisher besten der RE Reihe.Und bei dem Teil kommt am besten eine Endzeitstimmung auf.
Andy Dufresne Mon, 25 Mar 2013 11:41:56 -0000
Antwort löschenFand damals schon den Trailer (lief vor irgendeinem Film im Kino damals) recht ansprechend. Bei Gelegenheit wird er geschaut!
Alienator Thu, 21 Mar 2013 18:51:15 -0000
Kommentar löschenApokalypsefilm der alten Schule
In den 80ern waren Endzeit- und Darkfuturefilme groß im Kommen. Man denke an "Mad Max" oder "Quiet Earth" um nur zwei zu nennen. Viele Filme aus diesem Genre waren B-Movies die den guten Ruf apokalpytischer Filme zunichte machten. Nur langsam kamen diese Filme wieder in Mode und manche bildeten einen Neuanfang. Manche waren gut, manche weniger. Dieser Film, der in seiner Thematik sich komplett deckt mit den 80er Filmen, ist ein sehr guter Vertreter dieses Genres, obwohl in ihm nichts passiert. Absolut nichts. Es wird gerannt oder gegangen oder geredet. Aber es gibt keine Action. Und genau das ist es, was diesen Film zu einem düsteren, stilisierten und beunruhigenden Film macht: Minimalismus. Es wird kaum was gezeigt aber das was gezeigt wird hat Wirkung, so z.B. das Verlies o.a.. Dadurch ereicht Regisseur Hillcoat eine körnige, schmutzige Atmosphäre, in der man nur überleben kann, wenn man Mensch bleibt. Ein goßer, kleiner Film mit fantastischen Darstellern! Unbedingt ansehen im Original.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Twix-rockt Fri, 15 Mar 2013 14:53:39 -0000
Kommentar löschenIch mag ihn und schließe mich meinen Vorrednern, die eine positive Bewertung abgaben, an. Der Film wäre ein 10Punkte Kandidat gewesen. Oder wenigstens 9. -Aber das Ende bzw. die Pointe hat mich nicht überzeugt. Es hätte ruhig etwas dramatischer ausfallen können - so finde ich die Pointe nicht 100% plausible.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
heiko.buschhaus Tue, 05 Mar 2013 21:16:59 -0000
Kommentar löschenUnantastbar!
Dieser Film ist sowas wie der Gott unter den Endzeit-Thrillern!!!
Ein geniales Gespann aus Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee, die beide hier übermenschlich spielen, vor allem natürlich Respekt vor McPhee, dem wohl besten männlichen Kinderdarsteller unserer Zeit, und eine ergreifende Story machen den Film perfekt! Bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt mit Charlize Therone, Guy Pearce und Robert Duvall treibt einem der Film tränen in die Augen, egal, was für ein Typ Mensch man ist; man kann nicht anders! Ein absolutes Must-See!
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Couga[MH] Wed, 06 Mar 2013 20:00:20 -0000
Antwort löschenAlsomir ging McPhee ziemlich auf den Sack. :<
heiko.buschhaus Thu, 07 Mar 2013 20:10:41 -0000
Antwort löschenIch dulde keine Blasphemie auf meiner Seite!!!
MikeC. Tue, 05 Mar 2013 19:14:30 -0000
Kommentar löschenSich in einem Endzeit Szenario befindend, schlägt sich Viggo Mortensen mit seinem Sohn Kodi Smit-McPhee zur Ostküste der USA durch. Warum sie das tun oder welche Katastrophe für die komplette Auslöschung der Flora und Faune sowie fast aller Menschen verantwortlich ist, bedarf anscheinend keiner weiteren Erklärung.
Wegen der daraus folgenden Nahrungsknappheit werden die Überlebenden zu Kannibalen. Also machen die Beiden um andere Menschen einen großen Bogen.
Was natürlich Schade ist, denn gerade die Interaktion mit anderen Überlebenden und die daraus entstehende Dynamik wäre bestimmt interessant gewesen. Stattdessen wird jede Konfrontation schnellstmöglich im Keim erstickt.
Zum Ausgleich dafür wird der Überlebenskampf, der sich fast ausschließlich um das Beschaffen von Nahrung dreht, überlang ausgebreitet.
In meinen Augen ist das eine unglückliche Entscheidung.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Nystroem Sat, 18 May 2013 19:02:51 -0000
Antwort löschenSo wie ein Maler lieber gelbe statt grüne Kreise entstehen lässt? Vielleicht ging es hier um gelbe Kreise, weniger um grüne. Intension, Kumpel. Ob dieser Film am Ende für Hinz oder Kunz dynamisch ist, spielt hier weniger eine Rolle.
MikeC. Sun, 19 May 2013 14:45:35 -0000
Antwort löschenGanz offensichtlich bin ich nicht die Zielgruppe für diesen Film. Denn wenn ich mir deine ausschmückenden Formulierungen ansehe und diese gegen den darin enthaltenen Inhalt aufwiege, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, dass du diesem Film deutlich mehr entnehmen konntest, als ich ihm zugestehen würde. ;)
haha.sp Sun, 24 Feb 2013 12:47:51 -0000
Kommentar löschenZwar hab ich ihn nur mit 8 Punkten bewertet aber er zählt trotzdem als einer meiner absoluten Lieblingsfilmen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hfonda15 Mon, 18 Feb 2013 21:52:57 -0000
Kommentar löschenThe Road ist ein kompromissloses Drama, was deprimierend und erschütternd wirkt.
Durch die Atmosphäre des Films kommt die Endzeitstimmung wirklich gut rüber und die gesamte Geschichte wurde sehr gut inszeniert.
Ich persönlich habe einiges übrig für Streifen in denen unsere ,,normale" bekannte Welt total aus den Fugen gerät und man sehen kann wie sich Menschen, wie wir alle, in solchen Extremsituationen, wenn totale Anarchie ausbricht, verhalten! Viggo Mortenson spielt die Rolle des verzweifelten Vaters, der versucht das Überleben seines Sohnes zu sichern wirklich perfekt und ich war von seinen Fähigkeiten hier mehr als beeindruckt. Durch die starken Schauspieler und die überaus gute Inszenierung dieser Endzeitgeschichte ist der Film mehr als nur interessant und meines Erachtens auch überaus empfehlenswert aber mir persönlich hat beim Plot schon etwas besonderes gefehlt und ich muss sagen, dass ich mir noch ein paar Wendungen im Film gewünscht hätte, wenn dies bei einem solchen Genre jedoch auch nicht üblich ist. So war die Geschichte meines Erachtens halt schon etwas eintönig aber viele tolle Szenen entschädigen einen für die vorhersehbare Handlung!
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
jollyroger Mon, 18 Feb 2013 23:41:04 -0000
Antwort löschenMeistewerk!
Aber ich kann auch mit 7.5 Punkten leben.;)
Hfonda15 Tue, 19 Feb 2013 13:14:45 -0000
Antwort löschenHab sehr lange über mehr Punkte nachgedacht, da er unglaublich intensiv war und ich auch heute noch viel über ihn nachgedacht habe! Nach dem nächsten Ansehen bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass The Road noch Luft nach oben haben wird.
Matthias.hhn Mon, 18 Feb 2013 09:58:29 -0000
Kommentar löschenWie unangenehm.
Ein beklemmender, grauer Film, der wirklich mitreißt. Trostlos, aber emotional präsentiert sich der Streifen, getragen von dem tollen Schauspiel von Vater und Sohn und einem beeindruckendem Setting.
Empfehlenswert!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
movie.max Thu, 07 Feb 2013 00:30:08 -0000
Kommentar löschenAngenehm ist, dass 'The Road' nicht im Entferntesten den Anspruch besitzt, ein Reißer zu sein.
Jedoch bietet er auch nichts neues und ist in seinem Genre nicht mutig genug. Sein größter Mut besteht hingegen darin, so vollkommen selbstbewusst und freiwillig langweilig zu sein. Visuell und erzählerisch wird nichts probiert und die Dramaturgie schleppt sich ohne Struktur von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne interessant zu werden.
Da war sogar Will und Jaden Smith' Reise durch die Einöde des Hier und Jetzt spannender und bewegender.
'The Road' zeichnet aber auch ein Bild dieses Szenarios, welches detailreich jede Ungewaschenheit und jeden umgekippten Einkaufswagen zelebriert. Das ist hin und wieder ganz schick und auch Mortensen macht nichts verkehrt.
'The Road' soll nicht reißen, aber berühren. Da ihm das nicht gelingt, verkommt er zu langweiligem Evergreen-Dialog-Austausch. ("Du hast gesagt, dass du niemals gehst!" *schluchz*) Geht nicht.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
pischti Thu, 07 Feb 2013 12:11:36 -0000
Antwort löschenIch fande ihn atmosphärisch von allen Endzeitfilmen am besten. Diese triste graue Landschaft zog einen schon enorm runter und genau so stell ich mir Weltuntergang vor. Dazu kommt dass "The Road" eher auf Vater-Sohn-Beziehung setzt als auf Mad Max ähnliche Äktschn. Ich kann es aber verstehen wenn es für manche zu langweillig ist. Mich jedenfalls hat der Film sehr gepackt und auch sehr depri gestimmt beim Ansehen :D Trotzdem sind Deine Argumente ja absolut nachvollziehbar.
movie.max Fri, 08 Feb 2013 14:46:54 -0000
Antwort löschenDie Vater-Sohn-Story fruchtet bei mir nicht. Die beiden interessieren mich einfach nicht ausreichend. Auch wenn Mortensen ziemlich gut ist.
the assassin 666 Fri, 25 Jan 2013 23:07:14 -0000
Kommentar löschenDeprimierend, kahl, und ungewöhlich farblos/öde und gerade deshalb ist dieser Science Fiction Film im Endzeitlook sehenswert. Immerhin spielen Viggo Mortensen, Robert Duvall und Charlize Theron mit. :)
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
pischti Sat, 26 Jan 2013 00:59:55 -0000
Antwort löschenAtmosphärisch ist er für mich der beste Endzeitfilm bisher! So trist und grau stell ich mir Weltuntergang vor.
C_C Sat, 26 Jan 2013 10:34:49 -0000
Antwort löschenThe Day After gesehen!?
Alle 4 Antworten zeigen
pischti Sat, 26 Jan 2013 12:39:21 -0000
Antwort löschenAlso mir sagt er nichts. ^^
Poor Boy Mon, 28 Jan 2013 07:35:36 -0000
Antwort löschenThe Day After ist nicht halb so verstörend wie The Road,meine Meinung.Aber immer noch sehenswert.
NoahRenton Sun, 20 Jan 2013 19:05:30 -0000
Kommentar löschenAtmosphärisch unglaublich dichter Film der durch gute darstellerische Leistungen und tolle Bilder überzeugt.
Meiner Meinung nach fehlt dennoch das gewisse Etwas das ihn in die Ränge der Klassiker aufheben würde.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cowboy86 Mon, 07 Jan 2013 16:54:15 -0000
Kommentar löschenBestimmt kein „schöner“ Film oder einen den ich mir gerne bald wieder ansehen möchte. Dafür hat er eine unglaubliche Wirkung, welche einen noch lange verfolgt. Unwillkürlich drängen sich Frage auf wie: Wie würde ich in einer solchen Situation reagieren? Wäre ich in der Lage das Feuer zu bewahren und für wie lange?
Solche und noch viel beängstigendere Fragen liessen mich nach der Sichtung lange in meinem Bett liegend grübeln, bis ich ein verdächtiges Knacken hörte: Hat es etwa schon begonnen?
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NewZooYorker Fri, 04 Jan 2013 21:06:50 -0000
Kommentar löschenDas war was! Ein postapokalyptisches Drama mit Viggo Mortensen nach einem Roman von Cormac McCarthy? Die Erwartungshaltung war groß und ich wurde nicht enttäuscht. Nach einem unbekannten Katastrophenereignis müssen ein Mann und sein Junge nun in dieser zerstörten Welt leben. Die Inszenierung ist toll, von verschmutzen und doch teilweise melancholischen Bildern bis hin zu den grandiosen Schauplätzen wurde alles gut und stimmig umgesetzt. Die Atmosphäre ist hier ganz wichtig, als Zuschauer fühlt man sich in die Protagonisten hineinversetzt, man fühl und leidet mit ihnen. Die Musik tut ihr übriges, sie ist zwar nicht schlecht aber auch zum Teil mit schuld das "the Road" kein Meisterwerk geworden ist. Statt durchgehend eine dreckige, hoffnungslose und tragische Welt zu erschaffen, verfängt sich der Regisseur leider manchmal in "Feel good"-Momenten. Es gibt Szenen, wo er versucht die Geschichte erzwungen aufzulockern, mit schönen und liebevollen Szenen zu zeigen das die Welt, auch wenn sie noch so zerstört und deprimierend ist, immer noch lebenswert bleibt. Dabei wäre mir eine durchgehend trostlose und hoffnungslose Inszenierung lieber gewesen. Ich weiß das klingt sehr pessimistisch, aber die Atmosphere und die Geschichte wäre um einiges tragischer und intensiver gewesen. Auch sonst sind die Off-Kommentare vielleicht etwas zu literarisch gehalten, aber das liegt daran das der Regisseur sich möglichst nahe an der Vorlage halten wollte. Auch wenn mein Kommentar jetzt sehr kritisch klingt, soll das nicht heißen das "the Road" ein schlechter Film ist. Im Gegenteil, er hat mir sehr gut gefallen. Nur hat der Regisseur es hier versäumt, ein Meisterwerk zu kreieren. Zum Schluss möchte ich auch noch die Darsteller loben. Die kleinen Rollen von Robert Duvall, Guy Pearce, Michael K. Williams und Charlize Theron haben sehr gut in den Film gepasst. Dass Viggo Mortensen es drauf hat, weiß ich schon lange, aber hier legt er noch mal eine richtige starke Performance hin. Auch der Junge Kodi Smit-McPhee weiß zu gefallen.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
webbaw Fri, 28 Dec 2012 21:36:07 -0000
Kommentar löschenEin Herz, eine Seele. Abstoßend, tragisch, Echt..äh..Endzeit. Wer weiß schon, was passieren wird, wenn es wirklich mal so weit kommt? Gut und böse - Fakt. Und das bringt dieser Film unglaublich stark und realistisch rüber. Mehr will der Zuschauer doch garnicht sehen. Der Vater mit dem Sohn auf eine Reise ins Nirgendwo, gen Süden, wobei sie dort auch nichts erwarten könnte. Aber der Film bringt genau das rüber, was uns doch alle interessiert und zu interessieren hat - Hoffnung. Egal wie.. irgendwie ist sie doch immer da. Hervorragender Film. Danke für 2 Stunden, die ich gerne wiederhole, natürlich nicht in Echtzeit.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristianKrassus Wed, 19 Dec 2012 14:55:52 -0000
Kommentar löschenVerstörend, abstoßend, faszinierend & bewegend!
"The Road" ist die absolute Spitzenklasse der Endzeit-Filme, wobei sich hier mehrere Titel um diesen Rang streiten. So z.B gelten auch "The Day after Tomorrow", "The Book of Eli" oder die Klassiker der "Mad Max"- Reihe dazu.
Doch "The Road" schafft es, von allen ein größeres Element in sich zu vereinen und so die Apokalypse in seiner reinsten und unverblümtesten Form darzustellen.
Meine Empfehlung für jede gute Filmsammlung.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
The Director Thu, 08 Nov 2012 23:25:21 -0000
Kommentar löschenich bin an den film mit einer entspannten erwartung herangetreten und hatte im hinterkopf trotzdem die leichte vorahnung, enttäuscht zu werden. so hat mich the road als ganzes dann doch noch überraschen können, allein schon indem er meine erwartungen erfüllt hat. macht das sinn? einer der besten post-apokalypse filme, finde ich. deprimierend echt und realistisch schön. vor allem gruselig, wenn man merkt, dass sich auch gewöhnliche menschen unter gewissen umständen wie zombies verhalten können. der film hat irgendwas in mir hinterlassen und dafür hat er sich durchaus ein lob verdient. kann man sich mal angucken, wenns einem besonders gut geht, am besten zu zweit ;)
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Martin123 Wed, 31 Oct 2012 18:43:34 -0000
Kommentar löschenIch verstehe, dass der Film einigen gefällt, mich hat er allerdings nicht überzeugt. Zu viele Längen und die Figuren waren zu statisch.
Was ich Euch fragen wollte, warum haben einige Figuren keine Daumen mehr? Abgefroren macht keinen Sinn, vor Hunger aufgegessen auch nicht. Scheint ein wichtiges Symbol zu sein, weil es doch sehr auffällt.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Simon Moon Fri, 16 Nov 2012 19:33:55 -0000
Antwort löschenEin wenig unterkühlt ja, man wird nicht wirklich warm. Aber außer dem, hat er alles richtig gemacht. Neben "Children Of Men" und "Soylent Green" (und natürlich nen paar anderen) eine der besten Kino-Dystopien die gibt.
Simon Moon Fri, 16 Nov 2012 19:38:55 -0000
Antwort löschen"Zardoz", "Mad Max 2", "Flucht ins 24. Jahrhundert", "Robinson Crusoe", "THX 1138" (ja auch Lucas, George hat mal gute Filme gemacht), "Code 46", "Der Omega-Mann", etc. ppp. usw.