The Road
The Road (2009), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Thriller, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 07.10.2010
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von John Hillcoat, mit Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee
Von der Welt, wie wir sie kennen, ist nichts als ein von Asche bedecktes Ödland übriggeblieben, auf dem sich die Überlebenden voller Furcht und Misstrauen begegnen. Der Nächste ist hier tatsächlich des nächsten Wolf und jegliche Hoffnung ist einer dumpfen Angst gewichen. Dies ist die Welt, die ein Vater (Viggo Mortensen) und sein Sohn in The Road bereisen. Sie durchqueren mit einem Einkaufswagen, gefüllt mit ihrem letzten Hab und Gut, die Trümmer und Ruinen, möglichst bemüht keinem Menschen zu begegnen. Die Ehefrau des Vaters (Charlize Theron) hat den Wahnsinn der Welt nicht mehr ertragen können und hatte die beiden im Dunkel der Nacht verlassen. Was ihnen bleibt ist die Hoffnung an die Küste zu gelangen, wo vielleicht irgendetwas anders ist. Der Vater wird seinen Sohn vor allen Gefahren schützen (u.a. marodierende Kannibalen), auch wenn das in letzter Konsequenz bedeutet, ihn zu töten.
The Road basiert auf dem mit dem gleichnamigen, mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten Roman von Cormac McCarthy. Der pressescheue Autor zeichnet auch für die Vorlagen für No Country for Old Men und den weniger bekannten All die schönen Pferde verantwortlich. Die knappe, hypnotische-fließende (McCarthy hält nicht besonders viel von Satzzeichen) Prosa McCarthys gilt als notorisch schwer zu verfilmen, dürfte aber schon viele Drehbuchautoren und Regisseure inspiriert haben. So nannte der australische Regisseur von The Road, John Hillcoat, für schon für seinen Western The Proposition – Tödliches Angebot McCarthys Roman Blood Meridian als wichtige Inspirationsquelle. Hillcoat verzichtete für The Road weitgehend auf Spezialeffekte und bemühte sich – so weit wie möglich – an “realen“ Schauplätzen zu drehen. Als Drehort wurde die Gegend um Pittsburgh ausgewählt – kein sonderlich großes Kompliment für die Stadt, betrachtet man die postapokalyptische Tristesse in The Road. Die Musik komponierte, wie auch schon für The Proposition, Indie-Musiker Nick Cave. (KJ)
Cast & Crew
-
John Hillcoat
-
Viggo Mortensen
-
Kodi Smit-McPhee
-
Charlize Theron
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Wife
-
Guy Pearce
-
Michael K. Williams
-
Garret Dillahunt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
Regie
Schauspieler
-
Joe Penhall
- Genre
- Thriller, Drama, Apokalypse & Postapokalypse
- Zeit
- Nahe Zukunft
- Ort
- Küste, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Apokalypse, Brücke, Bunker, Highway, Hunger, Hungersnot, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kannibalismus, Katastrophe, Kerker, Menschenjagd, Post-Apokalypse, Roman, Sohn, Straßenbande, Untergegangene Zivilisation, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust der Kräfte, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Wanderung, Zerstörung, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Road
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Kritiken (27) — Film: The Road
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenDie Verfilmung von Cormac McCarthys Endzeitroman "Die Straße" bedeutet nicht mehr aber auch nicht weniger, als ein mit dem Pulitzer-Preis gekröntes Meisterwerk der zeitgenössischen Literatur zu adaptieren. Der australische Regisseur John Hillcoat nahm in seinem ersten Hollywood-Film diese Herausforderung an - und ihm gelingt das Erstaunliche: Er schafft es, das düstere postapokalyptische Szenario in einen ebenso beklemmenden wie nachdenklich stimmenden Film zu transportieren.
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Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenThe Road ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Cormac McCarthy (er schrieb unter anderem auch die Vorlage für den Film "No Country for Old Men" von den Coen Brüdern), der dafür 2007 den Pulitzer-Preis für Romane verliehen bekam. Da ich den Roman nicht kenne, gehe ich bei meiner Kritik auch nicht weiter darauf ein.
Regie führte John Hillcoat, die Musik stammt von Nick Cave, dessen Freundschaft mit Hillcoat schon viele Jahre andauert und schon zu ein paar gemeinsamen Werken geführt hat wie etwa den von Cave geschriebenen, eligischen Western "The Proposition" mit Guy Pearce.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenJe nach persönlicher Sichtweise ist “The Road” ein durch und durch pessimistischer oder ein durch und durch optimistischer Film. In meinen Augen ist der Film trotz interessanter Grundidee und äußerst gelungener Optik vor allem eines: Langweilig.
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Mr Vincent Vega 2010/10/29 02:02:26
Antwort löschenDu solltest beim gediegenen Hollywood-Mainstream bleiben. :)
CineKie 2010/10/29 07:03:36
Antwort löschenDu fürchtest doch nur, dass ich den Schnitt deiner Lieblingsfilme versaue ... ;-)
Flibbo 2010/10/30 16:02:45
Antwort löschenAußerdem liegt das Copyright für "vor allem eines: Langweilig." bei mir. :D
liminis 2010/10/30 20:33:51
Antwort löschenwie lächerlich , das ist ein Klasse Film der mal zeigt wie es wirklich sein könnte ,ist halt nicht so ein schrott wie Emmerichs 2012 der nur mit effekten vollgepumpt ist
CineKie 2010/10/31 01:45:24
Antwort löschen@ Flibbo
Upps ... kriegen wir das außergerichtlich geregelt oder sollte ich lieber meinen Anwalt kontaktieren? ;-)
@ liminis
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Einen Popcorn-Film wie "2012" mit "The Road" zu vergleichen. Tz tz tz ...
Roger Murtaugh 2010/11/06 10:32:16
Antwort löschenDer Vergleich "The Road" / "2012" hinkt in der Tat. Einzig die Endzeitthematik haben diese beiden Filme gemein. Aber ist dir die literarische Vorlage bekannt und würdest du, wenn ja, auch diesen Vergleich als unzureichend bezeichnen? Denn ich persönlich halte "The Road" für eine der gelungensten Literaturverfilmungen seit "Der Herr der Ringe"!
CineKie 2010/11/06 11:16:19
Antwort löschenDen Roman habe ich nicht gelesen, insofern ist mir ein entsprechender Vergleich leider nicht möglich. Ich habe aber auch schon gehört, dass der Film als Literaturverfilmung sehr gelungen sein soll. Für die Fans des Romans freut mich das natürlich, doch habe ich dadurch jetzt leider gar kein Interesse mehr daran, mir diesen durchzulesen ... ;-)
nilswachter 2010/11/15 22:39:00
Antwort löschenMeiner Meinung nach lässt sich der Roman von McCarthy gar nicht gut verfilmen. Beim Lesen erschafft man sich die Welt im Kopf durch die eigene Fantasie, was ein elementarer Bestandteil des Erlebnisses der Lektüre darstellt. Der Autor von THE ROAD ist ein Meister im Beschreiben von Landschaften und Situationen, ohne dabei der Fantasie jegliche Details vorzuschreiben. Das Medium Film kann dies freilich nicht leisten, sondern präsentiert uns eine fertige Eigeninterpretation des Lesestoffes. Im Falle von The ROAD fällt mir diese jedoch zu "schön" aus. McCarthy ist absolut kompromisslos, wenn es um die Vermittlung von Hoffnungslosigkeit und Endzeit geht (Da finden Vater und Sohn schon mal ein Babykörper auf einen Spiess über dem Feuer vor). Solche Szenen kann man natürlich einen Publikum im Kino kaum zumuten - meint Hillcoat und begnügt sich mit grauen Landschaften und gelegentlichen Gruselbildern, die jedoch nie die Kraft des Roman vermitteln können.
Der Roman hatte ausserdem fast keine Dialoge, was die Spannung jedoch kaum negativ betraf. Ganz im Gegenteil zum Film, in dem die Redundanz der Dialogszenen mit der Zeit deren Inhalt der Lächerlichkeit preisgibt.
Inwiefern dies alles Hillcoat oder doch eher dem Medium Film - welches nicht gleich wie ein Buch rezipiert wird - zu verdanken ist, lässt sich mangels Vergleichsmöglichkeiten dennoch nicht abschliessend sagen. Der Roman ist aber mit Bestimmtheit besser als der Film
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Melcon 2010/12/28 01:21:58
Antwort löschenWas auch immer...., ich winde aufgrund einer Bedrohung, die nicht mehr nur irgendeiner Mystik endspringt, zeigt der Film schon ein schonungsloses Ende... sollte unsere Natur den Bach runter gehen. Von daher, ist eine gewisse Endzeit Wertsetzung schon außerordentlich gut getroffen. Ich bleibe bei 10 Points.
maddin85 2011/02/06 16:31:19
Antwort löschenDas Thema ist altbekannt. Die Geschichte schnell erzählt und deshalb kommt das ganze wohl auch nie so ganz ins Rollen. Gelegentliche Spannungs-Peaks machen das ganze nicht wirklich besser. Alles in allem eine nette kleine zwischendurch Endzeitstory. Wer so etwas mag und Viggo Mortensen sehen will, gucken!
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Hillcoat hat keinen Actionfilm gemacht. Der Film gleicht einer Passage, einer Wanderung quer durch das Land, durch die Vernichtung, durch den Tod, der überall seine Spuren hinterlassen hat. Warum sollte man unter diesen Bedingungen noch weiterleben, wenn sowieso alles trist und trostlos erscheint? In dieser Welt gibt es keine Hoffnung mehr. [...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen„The Road“ stellt die Endzeit gnadenlos realistisch dar, womit sich die Geschichte von den allermeisten Postapokalypse-Filmen abhebt. Wo in anderen Filmen irgendwann Zombies oder Vampire auftauchen, gibt es in „The Road“ nur die übrig gebliebenen Menschen in einer eigentlich schon toten Welt, wo das Weiterleben nur noch an den natürlichen Überlebenstrieb gebunden ist, wenn überhaupt. Es ist keine Überraschung, dass man sich an dem u.a. mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Buch von 2006 so schnell wie möglich die Filmrechte sicherte. Doch betrachtet man die Geschichte auf der Leinwand und lässt sich nicht völlig von der im Subtext gestellten Frage „Woran hält die Menschheit eigentlich fest?“ fesseln, ist das Ganze vor allem eines: Langweilig. [...]
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Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenIn bedrückenden, weil beinahe vollständig farblosen und dennoch poetischen Bildern erzählt John Hillcoat eine bewegende Endzeitgeschichte, die sich ebenso gut als Metapher für die soziale Verwahrlosung unserer Gesellschaft verstehen ließe.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie stark episodenhafte Erzählung wechselt die kleinen lichten Momente mit Vorfällen ab, die den immer gleichen Zustand der Angst und allgegenwärtiger Gewalt gnadenlos ausdrücken. Aber auch diese kontrastiert „The Road“ mit der Zuwendung des Vaters zu seinem kleinen Sohn, dem er nicht nur Geborgenheit, sondern vor allem Hoffnung zu vermitteln sucht. Knüpfte „The Book of Eli“ die Frage des Überlebens an den Glauben an etwas an, was über die Kräfte und Fähigkeit des Menschen hinausgeht und in der Bibel seinen Ausdruck fand, so kreisen Drehbuchautor Joe Penhall und Regisseur John Hillcoat in „The Road“ um die Geborgenheit in der Familie, in der die Menschenwürde ihren letzten Zufluchtsort findet. Unter einer trost- und hoffnungslosen Oberfläche stellt „The Road“ die Frage nach dem Sinn des Lebens in einer entmenschlichten Welt. Die Antwort findet der Zuschauer in der durch die teils verstörende, teils lyrisch-hoffnungsvolle Musik von Nick Cave und Warren Ellis gesteigerten, bewegenden Zärtlichkeit zwischen Vater und Sohn.
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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenWer den Roman nicht gelesen hat, den lässt der Film seltsam gleichgültig. Wer ihn gelesen hat, kann ihn im Kino nicht vergessen. Die Erinnerung an die Lektüre überlagert die Bilder, anders als bei „No Country for Old Men“, der oscarprämierten McCarthy-Verfilmung der Coen-Brüder von 2007. Hillcoats Ehrfurcht vor der Vorlage ist groß, zu groß. Gute Literaturverfilmungen setzen ihren Vorlagen eine eigene Bildgewalt entgegen, messen ihre Kräfte an denen der Worte. Ohne Respektlosigkeit ist das nicht zu haben.
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Oliver Reinhard: Sächsische Zeitung Oliver Reinhard: Sächsische Zeitung
Kommentar löschenSo quälend endlos der Weg zur Küste für Vater und Sohn ist, so langsam schleppt sich die Handlung dahin. So besehen, besteht die erstaunlichste Leistung von Regisseur Hillcoat, Kameramann Aguirresarobe und den ausgezeichnet aufspielenden Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee vor allem in einem: Sie machen „The Road“ trotzdem zu einer derart dramaturgisch maßgeschneiderten und hochspannenden, emotional berührenden und visuell grandiosen Verfilmung, wie man sie sich und dem Roman nicht besser hätte wünschen können.
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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenEs ist alles fast wie im Buch, und das ist eben das Problem: nur fast. Nicht ganz so erschütternd, aber auch lange nicht so bewegend. Dazu kommen ein unpassend aufdringlicher Soundtrack von Nick Cave und ein unnötiger, erklärender Voice-Over. Die Kinofassung von "The Road" ist wie eine kompetent gemachte Kopie mit kleinen Makeln: Auf ewig zweite Wahl. Wohl dem, der die Vorlage nicht kennt.
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Eneb 2011/03/24 05:01:10
Antwort löschenHuch, der Spiegel hat auch gemerkt, dass Buch-Verfilmungen nie an das Original heranreichen.
Patrick Hilpisch
Kommentar löschenAnstatt auf oberflächliches Spektakel und Effekte setzt John Hillcoat auf tiefgreifende Emotion und Atmosphäre – und reiht auf diese Weise eine werkgetreue und brillante Adaption eines Klassikers der modernen amerikanischen Literatur in seine Filmographie ein. Das Einzige, was der Zuschauer tun muß, ist, dieses Angebot anzunehmen.
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Andreas Busche: fluter Andreas Busche: fluter
Kommentar löschen"The Road", basierend auf dem preisgekrönten Roman von Cormac McCarthy, hat wenig mit den Endzeit-Filmen Hollywoodscher Machart gemein. Sein epischer Erzählfluss wird nur selten von äußerer Handlung unterbrochen, Action im herkömmlichen Sinne gibt es nicht. Hillcoats mächtige Zivilisationsparabel hüllt sich in großes Schweigen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs ist nicht ganz verständlich, warum diese Bestseller-Verfilmung jetzt noch bei uns in die Kinos kommt, nachdem sie wirklich überall woanders schon durch und lange auf DVD erhältlich ist. Vielleicht schreckte die düstere Story dann doch zu sehr ab. Denn The Road ist alles andere als ein angenehmer Film, obwohl ihm technisch wenig vorzuwerfen ist. Schauspieler, Kamera, Setting und Look sind untadelig für das was sie beabsichtigen. Und doch fällt es schwer diese freudlose Geschichte zu mögen, in denen alle Figuren und besonders auch die Protagonisten nur zu reinen Überlebensmaschinen geworden sind, denen jedes menschliche Zwischenspiel im weitesten Sinne abgeht.
Bei allen Kraftakten die Viggo Mortensen durchleidet um seinen Sohn zu schützen, bleibt nach kurzer Zeit einfach die Frage nach dem warum, denn das Leben dass sie führen scheint absolut nicht lebenswert. Es gibt keine echten, wärmenden Momente der Ruhe, keine Lichtblicke, ja nichtmal wirklich eine Hoffnung auf irgendeine vage zukünftigere Besserung. Leid und Grauen ist alles was die Figuren umgibt und jeder andere Mensch nur potentielle Bedrohung. Das ist, wie gesagt gut, glaubwürdig und emotional gespielt, aber derart lebensunlustig, dass es schwerfällt dem Film irgendeine Begeisterung entgegenzubringen, denn die fatalistische, hoffnungslose Grundstimmung lässt dann doch etwas ratlos zurück, warum man diesen Film eigentlich gerade durchlitten hat.
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m.laterne 2010/10/07 16:05:04
Antwort löschenIch habe das Buch von Cormac McCarthy gelesen. Es war sehr atmosphärisch und aufwühlend. Die von dir beschriebene Grundstimmung tritt auch beim lesen auf. Man muss sich schon überwinden aber wenn man sich drauf eingelassen hat bringt das Emotionen und Gedanken in Bewegung. Buch lesen!
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Supertramp 2011/12/03 13:49:25
Antwort löschenIch glaube, das es genau das ist, was Autor und Produzenten damit ausdrücken wollten!
Wenn jeder nur noch um das überleben kämpft, ist die Welt alles andere als rosa-rot.
Und diese Erkenntnis muss der Zuschauer natürlich erst einmal verarbeiten und akzeptieren.
Supertramp 2011/12/03 13:51:41
Antwort löschenP.S.: Hört euch nochmal den kompletten Abspann an! Dieser gibt Raum für neue Gedanken.
Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschenHillcoat erschafft auf der Leinwand Bilder von einer schrecklichen Schönheit, die geradezu einen Sog entfachen - man kann den Blick von dieser (wahrscheinlich) von Menschenhand zerstörten Welt nicht abwenden. Umso schockierender sind die Szenen, in denen Hillcoat ungeschminkt die Grausamkeiten zeigt, die der Wegfall der Zivilisation im Menschen wieder nach außen gekehrt hat.
Großartig ist Viggo Mortensen in der Hauptrolle. Der "Herr der Ringe"-Star kombiniert als Vater im steten Überlebenskampf für seinen Sohn gekonnt Hoffnung, Liebe, Resignation, Verbitterung, aber auch den Glauben an bessere Zeiten - eine unglaubliche schauspielerische Leistung, die den gesamten Film trägt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie Ziellosigkeit des Vater-Sohn-Gespanns gepaart mit einer allgemeinen Trostlosigkeit, in die die gesamte Welt (oder besser gesagt das, was von ihr noch übrig ist) gefallen ist, überträgt sich nach einer Weile auch auf den Zuschauer. Denn ihre Spannung bezieht diese Romanverfilmung lediglich daraus, dass den beiden Protagonisten jederzeit etwas zustoßen kann, sie Opfer von marodierenden Banden werden, die auf der Suche nach Trinkwasser oder Nahrung von nichts Halt machen – auch nicht davor, Menschenfleisch zu verspeisen. Da die beiden daher naheliegenderweise den Kontakt mit Ihresgleichen so gut es geht vermeiden, gibt es wenig Interaktion mit anderen Figuren. Und die wenigen Mitmenschen, die sie unterwegs treffen, bleiben wiederum farblos oder sollen nur einen zumeist sehr durchschaubaren metaphorischen Zweck erfüllen.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach dem Oscar-Gewinner "No Country For Old Men" kommt nun mit THE ROAD die nächste Verfilmung eines Romans von Cormac McCarthy in die Kinos. Der australische Regisseur John Hillcoat, der zuletzt mit dem weltweit gefeierten und vielfach preisgekrönten Western "The Proposition" für Aufsehen gesorgt hatte, bringt den gleichnamigen und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Bestseller auf die Leinwand - und kann sich...
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Trotz durchaus intensiver Atmosphäre, trotz einigen emotional fordernden Szenen, wenn Selbstmord der einzige Ausweg für die Protagonisten zu sein scheint, kann THE ROAD daher nie dauerhaft fesseln. Handwerklich ist an dem Film wenig auszusetzen und im direkten Vergleich mit anderen populären Genrevertretern der jüngeren Zeit wie den grauenhaften THE BOOK OF ELI oder I AM LEGEND gewinnt THE ROAD mit großem Abstand. Wer allerdings nicht gerade Postapokalypsen-Junkie ist und jeden Film des Genres gesehen haben muss, kann auch auf THE ROAD verzichten, ohne wirklich etwas zu verpassen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenNach einer nicht näher beschriebenen aber scheinbar globalen Katastrophe, die alle Tiere und Pflanzen ausgerottet hat, irren die Überlebenden durch die traurige Landschaft. Dazu zählen auch ein namenloser Vater und Sohn. Sie wandern stets gen Süden. In ihrem tristen Alltag kämpfen sie gegen Kannibalen, den immer präsenten Hunger und gegen alte Erinnerungen. Denn diese Kopfbilder helfen den beiden auf ihrem apokalyptischen Roadtrip nicht weiter, sondern erschweren dem Duo das eigentlich sinnlose Weiter- oder auch Überleben. Regisseur John Hillcoat hat den furchtbar detaillierten Pulitzer-Bestseller „The Road“ von Cormac McCarthy beeindruckend auf die Leinwand transportiert. Ihm gelangen wahrhaft ergreifende Szenen mit starken Bildern wie auch fantastische Spannungsmomente. Auch das auf den ersten Blick überraschend glückliche Ende dürfte nur für ein kurzes Aufatmen sorgen. Das Unvermeidbare wird in Wahrheit nur weiter hinausgezögert. Denn in dieser Vorhölle ist Barmherzigkeit out und Darwins These der überlebensfähigen Starken hingegen Trumpf. „The Road“ zeigt eine fatalistische Welt in der es keine Superhelden geschweige denn Vorbilder gibt. Und wo die Nächstenliebe schwindet und der Mensch von Tag zu Tag dem Tier zunehmend ähnelt. Und das ist wirklich erschreckend.
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M. Kastl: Filmszene.de M. Kastl: Filmszene.de
Kommentar löschenEine packende Atmosphäre und ein überragender Hauptdarsteller sind dabei die großen Pluspunkte eines Films, der letztendlich aber dann doch einfach keine Chance hat, der schwierigen literarischen Vorlage wirklich gerecht zu werden. [...] Manche Bücher sind eben vielleicht doch einfach unverfilmbar.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWenn unsere Zivilisation zerstört würde, welche Reste an Menschlichkeit würden in denen bleiben, die überleben. „The Road“ erforscht die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen. Cormac McCarthys mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Erzählung präsentiert ein intimes Portrait eines Vaters und seines Sohnes, die in einer post-apokalyptischen Welt ums Überlebe kämpfen. Während der Film nicht ganz so stark ist wie der Roman, aber es ist eine beachtliche Adaption, welche die Essenz der Bindung zwischen Vater und Sohn einfängt.
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (211) — Film: The Road
Kommentar schreibenTheDrPepperPower 2012/01/30 23:43:54
Kommentar löschen(enthält geringe SPOILER)
Als großer Fan von Viggo Mortensen und genereller Endzeit- und Dystopie-Liebhaber fällt es mir ein wenig schwer, dieses ernüchternde Urteil abzugeben, aber "The Road" ist in nahezu jeder Hinsicht, die ein gutes Endzeitdrama ausmacht, eine Enttäuschung. Einzig die Atmosphäre wirkt stimmig eingefangen, auch wenn sie nach einer gewissen Zeit ziemlich an den Nerven und der Geduld nagt. Dieser endlos langatmige Eindruck der Hoffnungslosigkeit mag vielleicht gewollt sein, aber er ist dennoch irgendwann in unangenehmer Weise anstrengend und ich kann ihn daher trotz stellenweise beeindruckender Optik nicht bedingungslos gutheißen.
Das Hauptproblem von "The Road" ist allerdings der Mangel einer Story. Nach dem Tod der Mutter irren die Verbliebenen einer kleinen Familie, ein Vater und sein Sohn, mehr oder weniger planlos durch die Lande, nur mit der Absicht, irgendwann ans Meer zu gelangen. Warum sie allerdings dort hin möchten, wird dem Zuschauer niemals erklärt, was mich sogar ein wenig erzürnt. Ebenfalls wird niemals näher beleuchtet, wodurch die alles vernichtende Katastrophe ausgelöst wurde und wie genau sie
unsere Welt verändert hat. Man könnte zwar vermuten, dass ein bewusstes Zurückhalten solcher Informationen die Hoffnungs- und Ziellosigkeit unserer zwei Protagonisten unterstreichen soll, doch muss ich auch hier wieder einwenden, dass dies dem Film als Film deutlich mehr schadet als nutzt.
Ein weiterer wichtiger Endzeitfilm-Aspekt, der bei "The Road" zu kurz kommt, ist die Interaktion der Protagonisten mit anderen Charakteren, die sich ebenfalls allein durch diese düstere, kalte Wüste schlagen müssen. An einigen Stellen begegnen Vater und Sohn zwar solchen Menschen, allerdings werden diese Szenen kaum ausgereizt und wir erfahren fast nichts von deren Schicksalen. Ein Konflikt mit Kannibalen gefiehl mir hierbei noch deutlich am besten, da dieser sehr verstörend und bewegend inszeniert wird. Das Treffen mit einem alten, kranken Mann erscheint dagegen recht belanglos und ein Streit mit einem anderen Wanderer um Vorräte und Ausrüstung bleibt ebenfalls hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das Ende (Achtung SPOILER) ist ein völliger Hollywood-Reinfall und vollkommen unglaubwürdig. Endlich am Meer angekommen, stirbt der Vater auf theatralische Weise und kurz darauf begegnet der Junge zufällig das einzige Mal im gesamten Film einer überlebenden Familie und darf sich ihnen sofort anschließen. Ein vom Schicksal erschaffener Tropfen Hoffnung in allerletzter Minute. Einfach zu kitschig. (SPOILER Ende)
Die moralischen Konflikte, die in "The Road" permanent angerissen, aber nie richtig erkundet werden, sind mehr als interessant und einer der Gründe, warum ich normalerweise das Endzeit-Setting gerade in philosophischer Hinsicht als recht ergiebig einstufe. Allerdings verbleibt hier jeder Gedanke nur an der Oberfläche. Die zu Beginn aufgeworfene Frage nach Gut und Böse in einer Welt der Kälte, der Entsagung und der Hoffnungslosigkeit wird nie zufriedenstellend beleuchtet. Die Botschaft, dass die menschliche Moral in solch einem Szenario mit der Zeit selbst erfriert, lässt sich zwar als Intention des Films ausmachen, aber ihre Vermittlung an den Zuschauer hauptsächlich durch das unmittelbare Erfahren der Trostlosigkeit dieser Welt ist unbefriedigend und schließlich nur noch ermüdend.
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Blonder 2012/01/22 13:05:45
Kommentar löschenDie Welt ist mit grauem Staub bedeckt, die Bäume sterben und Tiere gibt es so gut wie keine mehr. Wenn man sich die trostlose Welt so anschaut, hat man das Gefühl, dass die Erde in den letzten Atemzügen liegt. Die letzten Menschen sind zum Ur-Instinkt zurückgekehrt, nach dem Motto, töten oder getötet werden und fressen oder gefressen werden.
In dieser trostlosen Zeit ist ein Vater mit seinem kleinen Sohn unterwegs zur Küste. Jeder Tag ist für die Beiden ein Kampf ums Überleben und dennoch versuchen sie ihre Menschlichkeit zu bewahren. "Papa sind wir die Guten?" fragt der Sohn "Ja, wir sind die Guten" antwortet der Vater, obwohl die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwommen sind.
Schon von der ersten Minute an wirkt der Film wie ein Strudel, der einen packt und in eine Welt zieht, die trist, abstoßend und die dennoch faszienierend ist. Somit wirken die Erinnerungen des Vaters aus der Zeit vor der Apokalypse wie unwirkliche Bilder. Man fiebert richtig mit den beiden mit, obwohl man genau weiss, dass die Hoffnung schon längst gestorben ist.
Ein Film der einen packt, durchschüttelt und am Ende mit einem bedrückenden Gefühl zurück läßt. Ein Meisterwerk!
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C_C 2012/01/22 14:15:26
Antwort löschenerklärmir das nochmal: was genau ist an dem Film hier meisterlich?
JimiHendrix 2012/01/22 15:37:05
Antwort löschen@ C_C: du musst auch den kommentar lesen ;)
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Blonder 2012/01/22 16:24:01
Antwort löschenDu sagst es Jimi ;)
JimiHendrix 2012/01/22 18:05:07
Antwort löschenist gleich mal vorgemerkt.
the assassin 666 2012/01/20 17:08:47
Kommentar löschenÖder Endzeitfilm der abgesehen von guten Darstellern (Viggo Mortensen, Charlize Theron) außer Langeweile und grau in grau getauchten Bildern kaum was zu bieten hat. Auch fehlt mir ein sympatische Bezugsperson mit der ich mitfühlen kann. War nicht mein Fall der Film.
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Janus_Kopf 2012/01/15 22:45:18
Kommentar löschenGrau - ziemlich, ziemlich grau.
Dieser Film erzeugt eine derart intensive, düstere und aussichtslose Atmosphäre wie ich sie bisher bei keinem anderem Endzeitfilm erleben durfte. Er steigert sich vom Aussichtslosen hin zum Hoffnungslosen bis zur absoluten Leblosigkeit - und der Betrachter fühlt mit.
Er berührte mich durch seine Authentizität, da eine Situation geschaffen wurde wie sie tatsächlich geschehen könnte - ein Weg zweier Menschen ohne Aussicht auf einen Funken von Hoffnung.
Untermalt wird dies, wie oben bereits erwähnt, durch den grauen Farbstrich der sich durch den gesamten Film zieht, die Filmakustik und, für mich ein entscheidender Moment, der Prolog des Vaters.
Daher vergebe ich 7.5 Punkte.
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Joxcus 2011/12/16 18:15:10
Kommentar löschen"Es gibt keine Vögel, stimmts? Bloß noch in Büchern..."
Ein Vater zieht mit seinem Sohn durch eine postapokalyptische Welt. Eine Zukunftsvision, wie sie düsterer nicht sein könnte. An jeder Ecke lauert der Tod. Sie beide müssen wachsam sein. Immerzu. Einen Menschen zu treffen grenzt fast schon an ein Wunder. Und sollten sie einem begegnen, müssen sie auf der Hut sein. Niemandem können sie über den Weg trauen. Gefahr und Misstrauen überall. Trist und dunkel. Kalt und trostlos. Eine Welt, in der Schuhe so lebensnotwendig sind wie Nahrung und Wasser. Ein kleines Feuer wärmt. Die Hoffnung versiegt. Doch es gibt vereinzelte Lichblicke, die ihren Überlebenswillen steigern. So können etwa schöne Erinnerungen an vergangene Tage wie ein Schutzschild gegen den Tod wirken.
Regisseur John Hillcoat schuf mit "The Road" ein ernstes und bedrückendes Werk, das mit einer sehr dichten und bedrohlichen Atmosphäre aufwartet. Die makellos in Szene gesetzten Kulissen sind virtuos und der gelungene Soundtrack ergänzt sich hervorragend mit den Bildern. Auch darstellerisch weiß der Streifen durchaus zu gefallen. Viggo Mortensen überzeugt als Vater auf ganzer Linie, während Charlize Theron ebenfalls eine sehr beeindruckende Leistung abliefert, obwohl sie nur wenig Screentime hat. Einzig allein von Kodi Smit-McPhee als Junge hätte ich mir etwas mehr Motivation und Spielfreude gewünscht.
"The Road" gehört zu den Filmen, die sehr ruhig und ausholend daherkommen. Es gibt nur wenige Actionszenen. Das Hauptaugenmerk wird eindeutig auf die Vater-Sohn-Beziehung gelegt, welche sehr ausführlich beleuchtet wird. Sie genießen jeden Moment der Sicherheit, haben große Konflikte zu bewältigen und versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen. Augenblicke des Lächelns gibt es eher selten, lassen aber kurzzeitig ihre Ängste, Nöte und Sorgen vergessen.
Äußerst gut haben mir die Träume von Viggos Figur gefallen. Weit weg von der dreckigen, düsteren, grauen und unbarmherzigen Wirklichkeit, wird hier eine brilliant aussehende und leuchtende Farbenwelt gezeigt, in der Theron im Vordergrund steht und einem Engel gleicht. Dieser krasse Gegensatz zwischen farbig-wunderschön und grau-trostlos hat mir in "Abbitte" schon so sehr gefallen. Ähnlich ist es auch hier, obgleich man nur einen kurzen Einblick in diese Traumwelt erhält.
Lediglich den Spannungsaufbau finde ich weniger geglückt! Denn so faszinierend dieser Film samt seiner Optik auch ist - es fällt einem nicht immer leicht dem Handlungsverlauf konsequent zu folgen, da es Momente gibt, die sehr ausschweifend behandelt werden. Konzentration und Geduld sollte man als Zuschauer also auf jeden Fall mitbringen. Ansonsten ist "The Road" ein durchaus interessantes Abenteurer-Drama und allein schon wegen dieser glaubwürdigen und realitätsnahen Endzeitstimmung einen Blick wert! Erwähnenswert ist auch Mortensens Erzählerpart, denn hier dürfte die ein oder andere Zeile zum nachdenken anregen.
"Hier sind wir! Und das alles ist das Meer!" - "Das alles? Ist es blau?" - "Das Meer? Ich weiß nicht! Früher war es das!"
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Falkenfluegel 2011/12/10 00:10:29
Kommentar löschenHarter Tobakt und das komplette Gegenteil eines gute Laune Filmes. Daher recht schwer zu ertragen und nur mit der richtigen Stimmung genießbar. Ich hab sowas schon erwartet und daher lag der Film hier erst mal 2 Wochen rum bevor ich ihn endlich in den Player geschoben hab. Die Belohnung des Ganzen ist jedoch, dass man sich wieder darüber im klaren sind wie klein die täglichen Probleme doch sein können und dass es ganz andere Dinge gibt die wichtig sind.
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Supertramp 2011/12/03 13:45:09
Kommentar löschenEin klasse Film!
Für alle Leute die brutale Action erwarten und ein rosa-rotes Popcorn-Kino erwarten, werden von diesem Film sicherlich enttäuscht sein.
Der Rest ... auf jeden Fall nicht!
Ich habe selten einen so schön arrangierten, dennoch sehr bedrückenden und zugleich doch irgendwie liebevollen Endzeit-Film angeschaut. Er war prima und erschreckend zu gleich.
Für alle noch ein Tipp: Schaut bzw. hört euch den kompletten Abspann an!! Er eröffnet dem Zuschauer neue Gedanken, über das Ende.
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aburn 2011/11/28 22:37:27
Kommentar löschenErschreckend glaubwürdig.
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Max_Wayne 2011/11/05 23:02:59
Kommentar löschensehr guter endzeitfilm. bedrückende und erdrückende stimmung durchgehend, die nur noch hoffnungslosigkeit erscheinen lässt. den film kann ich sehr empfehlen
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nasenmann 2011/11/05 21:33:42
Kommentar löschenSelten hat mich ein Film so verstört wie dieser. Ich habe mich vorher kaum mit dem Inhalt auseinandergesetzt und hatte anhand des Settings eine Art Endzeit-Action erwartet. Stattdessen fand ich mich schnell in einem beklemmenden Film wieder, in dem zwar herzlich wenig passiert, an dessen Thema aber gerade Zuschauer knabbern werden, die selbst Eltern sind. Während und nach des Sehens fragt man sich immer wieder, wie man in dieser Situation selbst reagieren würde.
Absolut sehenswert, wenn man sich psychisch gesehen auch auf harten Tobak einstellen muss.
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Neokraid 2011/10/31 12:37:17
Kommentar löschenGanz ehrlich, ich breche wirklich nur sehr selten Filme mittendrin ab, geschweige denn 2 Mal, aber hier musste ich es doch tun. Diese Depri-Stimmung, die ich außerdem schon in 100 anderen Filmen erlebt habe, hebt für mich hier leider gar nichts hervor. Normalerweise haben die Protagonisten in dieser Art Film ein konkretes Ziel und der Zuschauer will erfahren, wie und ob er es erreicht. Das Ziel des älteren Mannes und seines noch jungen Sohnes ist "Wir müssen den Ozean erreichen" Aha. Warum?? Das wurde mir zumindest in den ersten 50 Minuten nicht klar. Seinen Sohn hat Mortensen schon 3 Mal fast umgebracht, es aber dann doch nicht übers Herz gebracht. Und ich habe keine Bedenken, dass er es auch weiterhin nicht tun wird. Von daher. Uninteressant. 3 Punkte für die Atmosphäre!
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Andy Dufresne 2011/11/01 11:34:34
Antwort löschenProbier es irgendwann ein Drittes Mal !
Neokraid 2011/11/01 13:10:52
Antwort löschenIch lasse mich gerne überzeugen :D
Andy Dufresne 2011/11/02 18:13:18
Antwort löschenDer Film hat auf jeden Fall was ganz einzigartiges. Wart ne Weile und probiers nochmal. Alle guten Dinge sind 3 :D
Neokraid 2011/11/02 18:54:44
Antwort löschenIch hätte ihn wahrscheinlich sowieso irgendwann nochmal eingeworfen :D
syL 2011/11/26 18:41:33
Antwort löschenOhne deine Meinung schlecht mache zu wollen: Ich glaube, dein "Fehler" ist, dass du in The Road nach einem "Warum" suchst, obwohl der Film gar kein "Warum" liefern will. Viel mehr stehen die Charaktere im Vordergrund und die Entwicklung, die sie in dieser apokalyptischen Welt durchmachen.
Andy Dufresne 2011/11/27 15:29:28
Antwort löschenSyl´s Standpunkt ist sicher kein falscher...
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Neokraid 2011/11/27 15:38:51
Antwort löschenDas Problem ist dabei nur, dass das nicht den Geschmack aller Zuschauer trifft ;)
Andy Dufresne 2011/11/27 16:48:13
Antwort löschenebenso richtiger Standpunkt ;D
Benjamin Barker 2011/10/31 00:18:06
Kommentar löschenBei den Filmabenden mit meinen Kollegen, die wir zwar unregelmäßig, aber doch häufig genug abhalten, bin natürlich ich für die Auswahl der Filme zuständig. Und bislang habe ich auch eigentlich nie daneben gegriffen (gut, das eine Mal mit "The Town" war schon grenzwertig, aber man kann die Kollegen ja auch mal ein bischen bilden).
Aber gestern, Gott bewahre, hab ich tatsächlich "The Road" mitgebracht. Ich dachte, nachdem sowohl "Book of Eli", als auch "Hell" (zugegebenermaßen im Kino) funktionert hat, ist auch der nicht verkehrt. Aber was habe ich mich da getäuscht.
Schon als die ersten Bilder über den Bildschirm flackerten überkamen mich gewisse Zweifel, die nach ca. 10 Minuten, als der Film richtig begann, traurige Gewissheit wurden.
Nie! Ich wiederhole: Nie hat mich das Knuspern der Chipstüte oder das Aufmachen der Bierflaschen so gestört, wie hier. Ich achte schon länger darauf, dass während des Films keine Gesprächsrunden aufkommen, doch hier hat sich jedes noch so leise Geräusch wie ein kleiner Nadelstich angefühlt. Endzeitfilme leben nun mal von ihrer Atmosphäre. Und wird die ständig gestört, büßt der Film natürlich nach und nach an Wirkung ein.
Schon nach rund 30 Minuten fasste ich für mich deshalb den Entschluss, den Film am morgigen Tag nochmal in Ruhe zu schauen. Und als ich noch etwas später mal meine Kollegen ins Auge fasste, wusste ich, dass auch sie kein Problem damit haben würden, jetzt lieber zu zocken o.Ä.
Da wurden mir drei Sachen vor Augen geführt: 1. liegen wir in Sachen "Film" wohl einfach recht weit auseinander. 2. passt natürlich auch nicht jeder Film zu jeder Atmosphäre. Und 3., und da komme ich wieder auf die obigen Filme zu sprechen, wie seicht und mainstream "Book of Eli" doch war. Obwohl thematisch ja ein und dieselbe Kiste, viel actionreicher, viel leichter zu konsumieren und auch viel glattgebügelter.
Dieser Eindruck wurde beim Ansehen am folgenden Tag (also heute) bestätigt.
"The Road" schlägt in eine ganz andere Kerbe als "Book of Eli". "The Road" fuckt dich richtig ab.
Die Schauwerte sind nochmal 'ne ganze Ecke beeindruckender. In meiner derzeitigen Stimmung würde ich sagen, dass ist wohl die so ziemlich beeindruckenste Bildsprache, die ich bislang gesehen habe. Selten zuvor hab ich etwas so Imposantes, aber gleichzeitig so Niederschmetterndes gesehen. Die Farben sind trist & karg, alles ist dreckig & staubig, die hellen Farben sind aus dieser kalten Welt verschwunden. Die Orte sind verfallen, das Getier ist ausgestorben, die Menschheit beinahe ausgelöscht. Diesen Bildern in Verbindung mit diesem Score gelingt es, dich richtig runterzuziehen. Es gibt keine Hoffnung! Nirgendwo, zu keiner Zeit! Die langfristige Aussicht auf Rettung ist ebenso gering wie die kurzfristige Aussicht auf Nahrung.
Doch, man mag es kaum glauben, die Bilder sind nicht der Hauptaspekt des Films. Es sind die Menschen. Diese zwei abgemagerten Schatten, die sich durch diese Hölle auf Erden kämpfen. Sie glauben noch - weil sie einander haben. Doch der Glaube ist nicht so stark, wie man meint. Man muss sich für den Abschied vorbereiten, bevor einem etwas viel Schlimmeres zustößt. Dazu bleibt ihnen nur ein Revolver - und der ist nichtmal annähernd komplett gefüllt.
Die Szenen, in denen der Vater seinem Sohn den Revolver in die Hand drückt und ihn darauf vorbereitet, ihn zu benutzen, sind die intensivsten Momente des Films. Ich möchte sie nicht genauer erläutern, das sollte jeder selbst erfahren.
Leider zerstörte der, in meinen Augen, gravierenste Kritikpunkt diese Momente etwas. Nämlich die fürchterliche Synchronstimme des Kindes. Natürlich kann man diesen Aspekt nicht dem Film direkt anrechnen und die Erfahrenen hier schauen ja eh keine Synchro, doch mich persönlich hat es leider sehr gestört. Ich bezweifle, dass die Stimme im Original auch derart naiv und penetrant klingt.
Dazu fehlte mir an manchen Stellen der rote Faden in der Geschichte.
Und der letzte Kritikpunkt mag auf den ersten Blick vielleicht etwas paradox erscheinen, doch hatte ich leichte Schwierigkeiten, mit dem Film warm zu werden. Und zwar in Bezug auf die Figuren. Vielleicht war diese ganze Kälte und Hoffnungslosigkeit einfach zu effektiv, denn ich kann von mir nicht behaupten, mit dem Vater-Sohn-Gespann in dem Sinne "mitgefiebert" zu haben. Auch wenn Mortensen sich die Seele auf dem Leib spielt und bei dem Sohn nur die Stimme nervte, eine gewisse Distanz zum Geschehen kann ich nicht leugnen. Doch im Wesen tut das dem Film keine Abbruch und vielleicht soll ja genau das die Wirkung des Film sein.
Denn wie gesagt, Hoffnung gibt es hier nicht.
Wenn ich rückblickend dran denke, dass ich diesen Film zu einer Bier-Chips-Veranstaltung mitgenommen habe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. "Book of Eli" jedenfalls wird bei der nächsten Sichtung wohl einiges an Punkten lassen.
"Jeder Tag ist eine Lüge. Ich spüre, dass ich langsam sterbe. Das ist keine Lüge."
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stuforcedyou 2011/10/31 16:56:51
Antwort löschenToller Kommentar, nur leider verweigert mir MP gerade mein "Gefällt mir". Wird nachgeholt. Ich empfehle dir das Buch von Cormac McCarthy, dass ist noch intensiver als der Film, sehr viel intensiver.
Benjamin Barker 2011/10/31 18:53:07
Antwort löschenOh, darauf wollte ich in meinem Kommentar eigentlich auch eingehen. Steht schon im Schrank, wage ich mich die Tage auf jeden Fall mal dran. Bin sehr gespannt! Und Danke für das Lob. :)
cuboid 2011/10/29 20:28:41
Kommentar löschenIch bin überrascht ob der vielen guten Bewertungen. Ich fand "The Road" relativ langweilig, ohne große Entwicklungen, ohne subtile Zwischentöne. Alles ist immer nur extrem: Die Bilder von Zerstörung, die Angst, die Hoffnungslosigkeit, die Brutalität. Aber ein extremer Film ist leichter gemacht als ein subtiler, starke Gefühle leichter gespielt als feine. Zudem ist die Handlung äußerst linear und damit vorhersehbar.
Und an alle die "The Road" übrigens - wie mir - auch wegen der Musik von Nick Cave interessiert: Man hört ihn nicht heraus.
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Neokraid 2011/10/31 12:38:47
Antwort löschenBin genau deiner Meinung :)
kolja10000 2011/10/23 14:13:17
Kommentar löschenPositiv an dem Film ist, dass er spannend inszeniert ist. Wie immer sehr gut gespielt von Viggo Mortensen. Ruhige, düstere Bilder von einer zefallenen Welt. Der Film zeigt die dunkle Seite der Menschen, wie wir werden, wenn wir nichts zu essen bekommen
Negativ aber, die Synchronstimme von Viggo. Den jungen Schauspieler, der den Sohn spielt, könnte man durch einen anderen ersetzen, weil ich ihn nicht ernst nehmen konnte und das macht auch etwas den Film kaputt. Wahrscheinlich hätte etwas Action dem Film gut getan. Und ich hätte auch die erklärung dafür, warum das alles so passiert ist, warum es keine Pflanzen und Tiere auf der Welt gibt.
Der Film ist kein Popcornkino, aber als Endzeitdrama ist er einer der besten
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Filmexperte_Denizcan 2011/10/21 15:27:12
Kommentar löschenDas Endzeitdrama „The Road“ erinnert stark an „The Book of Eli“, ist aber wesentlich besser von der Umsetzung her, und deutlich packender.
John Hillcoat, der eigentlich fast nur in Musikvideos Regie führte, zeigt uns mit seinem aktuellen Film ein schreckliches Szenario. Sowohl die Optik als auch die Geschichte überzeugen hier, und die Schauspieler sind alle toll gecastet. Das Drehbuch von Joe Pennhall ist auch sehr überzeugend, voller Tiefgang und tollen Dialogen. Leider hat mir das Ende nicht gefallen.
Viggo Mortensen spielt einen Vater, der mit seinem Sohn die Küste erreichen will, nachdem die Zivilisation ausgestorben ist. Nur wenige Menschen haben überlebt, viele haben Gruppen gebildet um mit Waffen Nahrung von anderen Menschen zu klauen, und Kannibalismus ist kein Tabuthema mehr. Viggo Mortensen zeigt wieder einmal was für ein genialer Schauspieler er ist. Mit seiner Mimik spricht er Bände, emotionale Performance von ihm. Der Sohn, verkörpert von Kodi Smit-McPhee, ist die Neuentdeckung des Jahres, in seinem Alter so eine glaubwürdige Leistung abzuliefern ist einfach nur klasse. Kurz zu sehen sind Charlize Theron als Mutter, die gut, aber wenig zu sehen ist. Robert Duvall darf auch sein Können zeigen, auch wenn seine Rolle auch wenig Screentime hat.
Das Szenario, mit dem „The Road“ die Zuschauer erschrecken will, ist wirklich krass und unheimlich, aber in unserer Gesellschaft gar nicht mal so unwahrscheinlich, wenn denn irgendwann mal so eine Katastrophe kommen sollte. Die Bilder sind grau und düster, helle Farben hätten eh nicht gepasst und hätten nur die Atmosphäre gestört. Zwei Geschichten werden parallel erzählt, erstmal alles vor der Katastrophe und unmittelbar die Tage danach, und dann die Reise des Vaters mit seinem Sohn. Vorallem die Reise ist sehr interessant und die Vater-Sohn Gespräche sind toll und intensiv, hatte schon paarmal eine Gänsehaut. Der Film zeigt, egal was passiert, man soll seine Menschlichkeit nicht verlieren, und das kommt an. Die Musik ist gut ausgewählt. In der Mitte gibt es zwar Längen, über die man aber hinwegsehen kann. Ich hätte auch gerne gesehen wie die Katastrophe enstanden ist, darüber gibts keine Antwort. Alles in allem ein Film, über den man nachdenkt, auch Tage später.
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swissroland 2011/10/12 23:57:27
Kommentar löschenIch steh extrem auf gute endzeitfime. The road gehört defintiv nicht dazu! Langweilig, monoton ohne höhepunkte plätschert das ganze so dahin. Ein bissi unterhalten sollte ein film schon, vater und kind dabei zu beobachten wie sie durch die gegend dackeln, ist jetzt ned besonders interessant. Wie der film endet weiss ich ned, iwan einfach ausgeschaltet
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Dr. Tyrell 2011/10/13 07:27:13
Antwort löschenNa na na, sachlich bleiben!
Nicht zu Ende sehen und bewerten, das ist nix.
swissroland 2011/10/13 13:23:44
Antwort löschendas musst jetzt schon mir überlassen! Ich bewerte immer noch so wie ich will!
honigsau 2011/10/22 09:48:39
Antwort löschenWobei ich jetzt Dr. Tyrell recht geben würde...
swissroland 2011/10/22 15:43:00
Antwort löschenAha na dann ok. Ich lass mich ned wieder auf ne sinnfreie diskussion betr. der bewertung ein. Thx
Phallumegaly 2011/10/23 19:38:52
Antwort löschendas war ja ne KRASSE "Diskussion" :D
Dr. Tyrell 2011/10/23 19:45:24
Antwort löschenZumal der erste Kommentar vor meinem entfernt wurde und meinen in einen völlig anderen Kontext darstellen lässt. Anyway
swissroland 2011/10/23 21:16:03
Antwort löschenich hab jedenfalls deinen komm ned entfernt. Allerdings lösche ich alles von greetling! Den scheiss tue ich mir ned an ;)
Richardlöwenherz 2011/12/24 09:14:22
Antwort löschenSwissroland ist 84 Jahre alt ?
ich kenne keine Person in dem Alter die sich so daneben benimmt . Aber deinen Kommentaren nach zu urteilen bist du eher irgend etwas um die 14 . Also sollte man dir keinen Vorwurf machen für deine Kritik , denn dieser Film setzt eine gewisse geistige Reife voraus .
Das kommt sicher noch - keine Sorge :)
swissroland 2011/12/24 09:39:09
Antwort löschenwenn du das sagst gröh
warum bekomme ich immer solche .... ab wie dich?
Richardlöwenherz 2011/12/24 16:33:59
Antwort löschenAndere bekommen gar keine Beachtung :)
Frohes Fest und einen Guten Rutsch ;)
swissroland 2011/12/24 16:46:40
Antwort löschenAndere bekommen gar keine Beachtung :) stimmt, hast ja recht. freu, hüpf, strahl ;) Nur keine werbung is schlechte werbung oder so ;)
Dir auch schöne Festtage, einen guten Rutsch in das neue Jahr usws
Pablo.CH 2012/01/07 09:35:25
Antwort löschenSWISSROLAND sich daneben benemmen???????????RICHARDLéWENHERZ wie kommst du auf die Idee??
swissroland 2012/01/08 17:26:16
Antwort löschenNö ich benehme mich prinzipiell nie daneben. Obwohl? Es gibt hier sogar ein schweizer, der sich so sehr für mich schämt, das er mir sogar die "freundschaft" gekündigt hat ;( rofl
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Richardlöwenherz 2012/01/08 17:29:42
Antwort löschenDas ist ja unerhört ! !
swissroland 2012/01/08 17:35:31
Antwort löschenis ja auch klar, wie sieht das aus vor den "topstars" von MP ;)
Schlegel 2011/10/01 17:48:49
Kommentar löschenSpoiler: Am Ende von "Wolfzeit" will sich der Junge ins Feuer werfen, am Ende von "The Road" findet er eine Familie. Mit Hund. Europe is not America.
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istmeinmitgliedsname 2011/09/26 19:24:24
Kommentar löschenIch finde den Film okay, und verstehe gar nicht richtig, warum er einige so umgehauen hat. Es fängt schon mit dem Jungen an, der sehr anstrengend und nervig in dem Film ist. Es kommt öfter zu diesen altbekannten Situationen, wo man dem Kind gerne mal "Sei Still jetzt!" durch den Bildschirm entgegenbringen möchte. Und negativ fiel mir auch dieses dauernde, verniedlichende "that's my Popa" "Popa, Popa" usw auf, um im Zuschauer ein gefühl des Mitleids und Sympathie für den Jungen zu erwecken. Die ganze Situation ist bemitleidenswert, und wenn die Produzenten glauben, dass das an manchen Zuschauern vorbeigeht und sie deswegen so einen "süßen, unschuldigen" Jungen mit "Popa"-Skript reinbringen, dann gefällt mir diese Grundeinstellung nicht gut.
Es wertet einen Film keinesfalls ab, wenn er "depremierend" oder duster ist, denn dann sollte man so einen Film nicht gucken bzw erst recht nicht danach bewerten, da sowas (also die Stimmung/Atmosphäre) ja einen Film ausmacht, während Enttäuschungen über Darstellung oder Effekte durchaus erwähnenswert und für einen Austausch interessant sein können.
Für meinen Geschmack war das eine gute Basis, aber zu sehr ... nach Hollywood noch. Die Musikeinbringung, diese übertriebe, naive Kinderdarstellung des jungen Schauspielers und vor allen Dingen das Ende. Wo kommt denn plötzlich SO eine enorme Hoffnung, oder gar Gewissheit, dass die mit solch einer Gruppe Nahrung finden werden? Und ich nehme nicht an, dass die "good ones" zu Kannibalen würden.
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istmeinmitgliedsname 2011/09/26 19:32:44
Antwort löschenachso, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass das buch gut ist!
Parkers_Rich 2011/09/29 14:35:04
Antwort löschenJa woher nur? Schonma darüber nachgedacht wie verzweifelt, hoffnungslos und traurig das Ende eigentlich anmutet, wenn man in Erwägung zieht das es wohlmöglich gar nicht real sein könnte? ;)
istmeinmitgliedsname 2011/09/29 17:37:46
Antwort löschenwie meinst du das jetzt, was ist womöglich nicht real?
geheimer333 2011/10/29 12:29:02
Antwort löschenIch glaube er meint das die Gruppe nicht wirklich welche von den "Good Ones" sind ;)
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Parkers_Rich 2011/10/31 16:06:02
Antwort löschennee. ;) ich meinte eigentlich das es auch möglich sein könnte, dass die gruppe um den guten pearce lediglich der Hoffnung des verzweifelten Jungen entspringen könnte. denn ma ehrlich; neue liebevolle mutter, andere Kinder und ein Hund (!) sind doch genau die Dinge nach denen sich der Junge die ganze Zeit sehnt, bzw die er noch gar nicht kennt. Zu guter letzt wieder ein beschützerpaps, nur diesmal mit genug munition für die ganze familie... Nagut, das war vllt etwas hart formuliert, auf jeden Fall ist für mich persönlich diese Interpretation um einiges treffender zur Gesamtstimmung des films, gerade in seiner Aussichtslosigkeit und macht ihn um einiges glaubwürdiger als die Annahme auf ein derartiges Happy End das in der Tat ziemlich übertrieben wäre...
istmeinmitgliedsname 2011/10/31 20:42:33
Antwort löschenhmm. achso. das ist eine interessante interpretation. aber irgendwie finde ich eher, dass das gerade Nicht zu dem film passen würde. also klar: endzeitstimmung, düsternis usw. doch zuviele szenen waren einfach zu ... durchschaubar, zu amerikanisch. doch ich werde das jetzt mal recherchieren. - Okay, ich glaube man findet nicht so viel dazu. Was denken denn die anderen? Es gab ja auch irgendwie keinerlei kleine Hinweise oder Andeutungen, dass es ein Traum/eine Erscheinung war, weiße?
russel 2011/09/25 12:44:42
Kommentar löschenes bedarf keiner bombastischen effekte, monster und mutationen, acion ohne ende um einen wirklich guten endzeitfilm zu schaffen. es bedarf einer garde guter darsteller, einer story ohne grosse logiklöcher und einer atmosphäre die einen fesselt. so einfach und doch so selten ist das. john hillcoat schuf ein meisterwerk, gedreht nach dem motto `weniger ist mehr`. ein vom publikum verkanntes meisterwerk. und mit einem viggo mortensen, der mehr kann als an gandalfs seite zu kämpfen. vater und sohn und ein einkaufswagen mit dem letzten hab und gut. so durchqueren sie die einöde, wobei nie wirklich herauskommt warum es so aussieht. das ist auch nicht wirklich wichtig. ihr ziel: die küste als symbol der hoffnung auf ein besseres leben. aber der weg ist lang und gefährlich. und der gesundheitszustand v. mortensen verschlechtert sich tagtäglich. aber er darf nicht sterben, kann er seinen sohn doch nicht allein in dieser menschenfeindlichen welt zurücklassen. leider habe ich die schriftliche vorlage mccarthys nicht gelesen, aber der film hat mich neugierig gemacht. also, ab zum nächsten kleinen buchladen
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Savasos 2011/09/22 12:35:54
Kommentar löschenTragisches, trauriges und sehr stimmungsvoll inszeniertes Endzeitdrama, das trotz seiner eher ruhigen und zurückhaltenden Art Eindruck auf den Zuschauer macht.
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Savasos 2011/09/22 14:28:09
Antwort löschenDa stimme ich dir 100% zu ...