Mein Freund aus Faro
Mein Freund aus Faro (2008), DE Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.10.2008
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
77 Bewertungen
10 Kommentare
Keine
von Nana Neul, mit Anjorka Strechel und Lucie Hollmann
Als die burschikose Mel von der hübschen Anhalterin Jenny für einen jungen Portugiesen gehalten wird, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem bisherigen Leben zu entkommen, und erfindet sich kurzerhand neu. Sie gibt sich als Miguel aus. Jenny und Mel verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Jenny, die nach der ersten großen Liebe sucht, fühlt sich angezogen von dem Jungen, der so anders ist. Bei einer Familienfeier jedoch präsentiert Mel natürlich nicht Jenny, sondern ihren portugiesischen Arbeitskollegen Nuno als ihren Liebhaber, so ist nur eine Frage der Zeit, bis die Sache auffliegt.
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Cast & Crew
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Nana Neul
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Anjorka Strechel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mel Wandel
-
Lucie Hollmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jenny Schmidt
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Florian Panzner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Knut Wandel
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Tilo Prückner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willi Wandel
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Isolda Dychauk
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Kai-Peter Malina
Regie
Schauspieler
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Philipp Quest
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Julischka Eichel
-
Nana Neul
- Genre
- Coming Out, Coming of Age-Film
- Ort
- Portugal
- Handlung
- Autounfall, Coming out, Erste Liebe, Falsche Identität, Fehlende Mutter, Frauenfreundschaft, Heimliche Liebe, Liebeswirren, Minderjähriger, Sexuelle Identität, Soziales Geschlecht, Travestie, Verwechslung
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Mein Freund aus Faro
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Kritiken (6) — Film: Mein Freund aus Faro
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenNana Neuls gefühlvolle Regiearbeit wäre verloren ohne die fabelhafte Leistung ihrer Hauptdarstellerin. Man muss schon 16 sein wie die mädchenhafte Jenny, gespielt von Lucie Hollmann, um sich von Mel/Miguel austricksen zu lassen. Doch genau darin liegt der Zauber. Auf dem schmalen Grat zwischen Darstellung und Bewusstmachung dieser Darstellung gelingt Anjorka Strechel ein schauspielerisches Kunststück. Und darum liefert dieser Debütfilm nicht nur ein beeindruckendes Spiel mit den Geschlechtern, sondern auch eines mit den Möglichkeiten des Kinos.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenNana Neuls Schauspielführung ist sensibel und vorsichtig, es gibt kaum aufbrausende Reaktionen, die Darsteller nähern sich einander Schritt für Schritt an, sie sprechen leise. So werden die kleinen Gesten wichtig; die Regisseurin versteht es, über Nuancen Welten aufzuschlüsseln – weshalb die im deutschen Film so beliebten Erklärungen, etwa mit Hilfe strategisch platzierter Dialoge, überflüssig werden.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenÜberzeugend und originell ist die Bildsprache, die sehr konsequent mit Farben arbeitet. Die Inszenierung ist präzis und in vielem mutig, wie auch die Entscheidung der Regisseurin, auf Klischees und überdeutliche Symbolik zu verzichten, manches im Vagen zu lassen. Geschickt erweitert Nana Neul so die Eindimensionalität der Genres zu einem klugen Film über die Liebe.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEine vermeintlich klassisch-stereotype lesbische Butch-Femme-Liebesgeschichte ist das Zentrum dieses kleinen, zauberhaften Films, dem nichts ferner liegt als die platte Reduktion seiner Geschichte auf Typologien.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit großer Sensibilität, dabei durchaus kraftvoll und herzerfrischend erzählt Autorin und Regisseurin Nana Neul in ihrem Langfilm-Debüt eine besondere Geschichte über das Erwachsenwerden und den Mut zum selbstbestimmten Leben. Neben Schauspiel-Urgestein Tilo Prückner als Vater begibt sich Theaterschauspielerin Anjorka Strechel mit überzeugender Leinwandpräsenz auf die Suche nach Identität - und nach der...
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenVorab sei jedoch gesagt, dass obschon die Geschichte laut Regisseurin auf einer wahren Geschichte basiert, sie nicht sonderlich innovativ ist. Dabei muss sie dies nicht zwingend sein, wirkt allerdings letztlich doch nur wie ein deutscher Abklatsch von Kimberly Peirces Boys Don’t Cry. Nichtsdestotrotz ist es für einen deutschen Film eine beachtliche Leistung und innerhalb des nationalen Wettbewerbs mit Schrott aus der Eichinger Schmiede und Co. ein kleines Juwel. Dafür dass es sich um das Spielfilmdebüt von Neul handelt, wirkt die Bewertung eventuell schlechter als der Film wirklich ist.
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Kommentare (4) — Film: Mein Freund aus Faro
Kommentar schreibenlens flare 2010/06/27 22:50:55
Kommentar löschenhübscher debutfilm und light-version von "boys don`t cry", wovon man sich aber nicht stören lassen muss. die stolpersteine in der story werden wettgemacht durch atmosphärische bilder und hauptdarstellerin anjorka strechel, die ein gefühl weckt für den zauber des erwachsenwerdens.
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derblonde 2010/06/23 11:22:28
Kommentar löschenGut gemeint, aber etwas zu bemüht.
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Nayuma 2010/06/22 23:34:01
Kommentar löschenDie deutsche Antwort auf "Boys Don't Cry". Ein sehr sensibles Thema sehr schön umgesetzt. Die Schauspieler überzeugen. Gut es liegt sehr stark an dem amerikanischen Vorbild an, aber ist eben nach deutschen Maßstäben nicht ganz so brutal, aber hat zumindest die gleichen Ansätze. Auch wenn es mir zwischendurch wie eine billige Kopie von eben "Boys Don't Cry" und streckenweise etwas langatmig vorkam, war ich doch jedesmal wieder fasziniert von dieser Identitätskrise und wie damit umgegangen wird, nicht nur vom Hauptcharakter Mel/Miguel aus. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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anami 2010/01/04 23:09:05
Kommentar löschenZiemlich selbstüberzeugt, diesen Film im Trailer in einem Atemzug mit BOYS DON'T CRY zu erwähnen, in dem es ja wohl neben "Liebe, Schmerz und Wut" auch um die brutale Ermordung eines Menschen aus niederen Beweggründen geht, um so eine gewisse Attraktivität durch den thematischen "Bruder" zu provozieren. Ich finde, das hätte man sich sparen können.
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