Montag kommen die Fenster
Montag kommen die Fenster (2006), DE Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.10.2006
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Ulrich Köhler, mit Isabelle Menke und Hans-Jochen Wagner
Eine neue Stadt, ein neues Haus, es könnte ein glücklicher Moment sein im Leben einer Kleinfamilie. Die Ärztin Nina hat ein Paar Tage Urlaub genommen. Hausmann Frieder legt Fliesen. Tochter Charlotte spielt in ihrem neuen Kinderzimmer. Doch Nina steht entfremdet in den halbleeren Räumen und lässt ihre Familie ohne Nachricht zurück.
Cast & Crew
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Ulrich Köhler
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Isabelle Menke
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Hans-Jochen Wagner
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Amber Bongard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte
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Elisa Seydel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nathalie
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Sülke Pierach
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Trauernde
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Ilie Nastase
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Ionesco
Regie
Schauspieler
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Ursula Renecke
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Ingo Haeb
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Hartmut Becker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Buchner
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Tatja Seibt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Buchner
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Harry Baer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Zander
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Devid Striesow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fenstermacher
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Stefan Kriekhaus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexander
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Trystan Wyn Puetter
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Ulrich Köhler
- Genre
- Familiendrama
- Handlung
- Ehe, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Suche nach vermisster Person, Verlust der Ehefrau
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Montag kommen die Fenster
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Kritiken (1) — Film: Montag kommen die Fenster
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenMontag kommen die Fenster ist kein Familiendrama. Am deutlichsten wird dies in den Momenten, die diesem Genre am nächsten sind. Nachdem Nina aus dem Hotel zurückkehrt, trifft sie auf ihre übrige Familie, die damit beschäftigt ist, ein Auto auf einem matschigen Feldweg wieder in Fahrt zu setzen. Durch Ninas Hilfe gelingt dies denn auch. Mit vereinten Kräften ziehen sie den Karren aus dem Dreck. Die Szene ist derart aufdringlich metaphorisch und steht dadurch in solch krassem Widerspruch zum Rest des Films, dass sie als Karikatur eines Kinos erkennbar wird, von welchem Köhler sich abwendet. Als Karikatur nämlich eines manipulativen, psychologisierenden Kinos, eines Kinos, das glaubt, die Komplexität der menschlichen Erfahrung und Emotionalität auf Zelluloid aufzeichnen zu können, eines Kinos, das gerade in Deutschland, in den Filmen Oskar Roehlers etwa, extrem aufdringliche Verfechter besitzt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (6) — Film: Montag kommen die Fenster
Kommentar schreibenVisitorQ 2012/03/02 01:13:58
Kommentar löschenDas ist doch mal ein Film der so richtig Lust auf Beziehungen macht. Für ein erstes Date sollte dieser Film definitiv in die engere Auswahl gezogen werden. Wunderbar trist und düster erzählt. Prima.
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CousinFly 2011/06/18 19:53:12
Kommentar löschenWTF?! Wirklich keine Ahnung, was dieser Film mir sagen will! Er war auch nicht unterhaltsam oder sonst irgendetwas. Geb aber trotzdem fünf Punkte, weil ich auch Monate später einfach mit dem Kopf schütteln muss, wenn ich dran denke, wie die Frau diesen riesigen Schweinebraten nackt in einem hässlichen Hotelzimmer isst ...
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Hauptdarsteller 2011/06/07 04:17:56
Kommentar löschenVerstörend, aufwühlend, orientierungslos, emotional ergreifend. Die Depersonalisation filmisch umgesetzt und beeindruckend dargestellt. Ein Stück von mir weg und ganz nah im Film. Es war ein besonderes Erlebnis!
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Nevenka 2011/01/26 19:14:08
Kommentar löschenAm Montag kommen die Fenster ist interessant, weil der Film Ninas Ausbruch stocknüchtern begleitet ohne zu kommentieren. Nina wird derart ohne Emotionen dargestellt, so taub, dass ich beim Schauen ein Gefühl auslösendes Ereignis herbei wünsche – vergeblich. Ihre emotionale Flatline ist ein diffuser Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Aufbau der bürgerlichen Existenz als Kleinfamilie. Die gezeigten Bilder passen dazu: gräuliche Farben, kahle Wände, unpersönlich und menschenleer. In einer Szene beobachtet sie Menschen, die offensichtlich Spaß haben, hinter einer dicken Glasscheibe. Erst als Nina zurück kommt, kann die Suche nach der Sehnsucht beginnen. So deutlich und überzeugend habe ich die Vorstufe zum Erwachen noch in keinem Film umgesetzt gesehen.
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Schlegel 2009/09/21 22:59:20
Kommentar löschenSuper erste halbe Stunde, die mich mit ihrer genauen Atmosphäre gefesselt hat! Und dann? Folge ich dieser Frau, die mich weniger interessiert als ihr Mann. Die mich überhaupt nicht interessiert! Der ich aber zusehen muß, wie sie durch Hotelgänge latscht, rohes Fleisch ißt und ach naja soweiter und sofort. Der Film verliert sich in Situationen ohne etwas zu erzählen. Ist sicher beabsichtigt, ist mir aber egal. Düstere Erinnerungen an "Hotel" werden wach. Am Ende wird noch ein Penis in die Kamera gehalten. Für Slow Joe, falls er nicht gemerkt hat, dass er in einem Kunstfilm sitzt.
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annaberlin 2008/09/14 13:41:58
Kommentar löschenBefremdliches Drama um eine Frau, die aus ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter kippt. Schnörkellos.
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