Mütter und Töchter

Mother and Child (2009), ES/US Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.04.2011

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7.5
Kritiker
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6.6
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von Rodrigo García, mit Naomi Watts und Annette Bening

Nach seinem hochgelobten Ensembledrama Nine Lives präsentiert Regisseur Rodrigo García mit Mütter und Töchter (OT: Mother and Child) erneut einen bewegenden Film, der in unterschiedlichen Handlungssträngen tragische Frauenschicksale miteinander verbindet.
Die 50-jährige Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) ist emotional zutiefst versehrt und verschließt sich gegenüber anderen Menschen. Sie hatte als Teenager einst ihr Kind zur Adoption freigegeben. Ihre inzwischen erwachsene Tochter Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche Anwältin. Die attraktive Frau ist stets darauf bedacht die Kontrolle zu behalten, was sie durch den aggressiven Einsatz ihrer weiblichen Reize zu erreichen versucht. Die Afroamerikanerin Lucy (Kerry Washington) möchte verzweifelt ein Kind adoptieren und stößt dabei auf Schwierigkeiten.

Mutter und Töchter hat neben einer beeindruckenden Besetzung (mit dabei sind neben einem nuanciert agierenden Samuel L. Jackson u.a Charakterdarsteller David Morse und Amy Brenneman) auch eine interessante Riege an Produzenten. So stand Regisseur Rodrigo Garcia fast die ganze Regieprominenz Mexikos bei: Neben Alejandro González Iñárritu, der mit Babel und Amores Perros die Form des Emsemblefilmes zu neuen Höhen geführt hat, zeichnen auch Alfonso Cuarón (Children of Men) und Guillermo del Toro (Pans Labyrinth) als Produzenten für Mütter und Töchter verantwortlich, obwohl letztere im Abspann nicht genannt werden.

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Kritiken (16) — Film: Mütter und Töchter

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Als hätten sich Robert Altman und Paul Thomas Anderson zusammengetan, die mit „Short Cuts“ (1993) und „Magnolia“ (1999) zwei der herausragendsten Beiträge verwoben-episodischen Erzählens ablieferten: „Mütter und Töchter“ vereint mit Autor/Regisseur Rodrigo García und Produzent Alejandro González Iñárritu ebenfalls zwei Größen der multiplen Handlungsstränge, der Kolumbianer und der Mexikaner lieferten mit „Things You Can Tell Just by Looking at Her“ (2000) und „Nine Lives“ (2005), bzw. mit „Amores Perros“ (2000), „21 Gramm“ (2003) und „Babel“ (2006) kaum weniger beeindruckende Werke. Bei aller Erwartungshaltung an solche Namen und Titel: die Zusammenkunft der beiden Südamerikaner ist nun nicht die Mutter aller Episodenfilme geworden, eher schon die Tochter, die ihren Eltern einerseits nachzueifern sucht, sich aber auch von ihnen loslöst und dabei noch nicht ganz zu ihrem eigenen Rhythmus gefunden hat. Das reicht für „Mütter und Töchter“ insgesamt zu einem gefühlsstarken, ruhigen,…

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Christina Wittich: Sächsische Zeitung Christina Wittich: Sächsische Zeitung

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6.5Ganz gut

Er ist wie eine lange, hoch emotionale, manchmal ausufernde Unterhaltung über den Sinn des Lebens, der für Frauen zu einem gewissen Teil sicher auch Mutterschaft bedeutet. […] Er erzählt langatmig mit leichtem Hang zum Melodramatischen. Aber er übertreibt es nicht. Ist eben doch ein Frauenversteher.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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9.0Herausragend

Der Film "Mütter und Töchter" feierte im September 2009 seine Premiere und lief bis Herbst 2010 in den meisten relevanten Filmmärkten. Es stellt sich also die Frage, warum ein solcher Film in Deutschland überhaupt noch in die Kinos gebracht wird? Doch nachdem Annette Bening die letzte Träne verdrückt und der Film die letzte Abblende vollzogen hat, kann sich jeder Zuschauer diese Frage selbst beantworten.

"Mütter und Töchter" folgt einer einfachen Prämisse, die sehr früh preisgegeben wird: Menschen finden sich und das Leben geht stets seinen Weg. Der Film geht der alten Frage nach, was für Einflüssen, Gefühlen und Gedanken Adoptivkinder und ihre Eltern, während ihrem Leben als Teil der Adoptionskette, ausgesetzt sind. Keine leichte Kost, trotz des unbeholfenen Filmtitels - der englische Originaltitel "Mother and Child" darf sich damit rühmen, etwas weniger plakativ und einfältig zu sein, schließlich steht die Mutterliebe im allgemeinen ohne geschlechtsspezifischem…

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Marli Feldvoß: epd Film Marli Feldvoß: epd Film

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8.0Ausgezeichnet

Die Darsteller, voran Annette Bening und Naomi Watts, tragen den Film mit einer Leidenschaft, die so etwas wie melodramatische Untertöne völlig verbietet. Die Schlagkraft des Films verdankt sich ihren realistischen Figuren, die das Konstruierte des Plots ganz überspielen. Da­rüber vergisst man auch die unglückliche Regieentscheidung, die Vorgeschichte der Adoption in Form einer stummen Bildergeschichte als Vorspann zu zeigen und damit ein Stück Spannung (und auch Wahrheit) zu verschenken – wahrscheinlich ein Zugeständnis an Hollywood. Das aber hat Mütter und Töchter – zuletzt – doch nicht geschadet.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Rodrigo García hält nicht damit hinterm Berg, dass Karens und Elizabeths Story die zwei Seiten ein und derselben Geschichte sind. In seinem selbstverfassten Drehbuch geht es nicht um vordergründige Spannung, sondern um die Auslotung von emotionalen Zuständen. Obwohl die Verknüpfung der drei Stränge manchmal durch überkonstruierte zufällige Begegnungen geschieht, besitzt „Mütter und Töchter“ in der von der sympathischen Ordensschwester Joanne geleiteten katholischen Adoptionsvermittlung einen Knotenpunkt, bei dem sich die Wege der drei Hauptfiguren kreuzen. Garcías Drehbuch lässt darüber hinaus Platz für eine weitere Mutter-Tochter-Konstellation: Karens Haushaltshilfe Sofia, zu der und zu deren kleinen Tochter Karens kranke Mutter ein besseres Verhältnis zu haben scheint als zu Karen selbst. Obwohl die Männer in Garcías Film eine untergeordnete Rolle spielen und kaum in die eigentliche Handlung miteinbezogen werden, bleiben insbesondere Samuel L. Jackson und Jimmy Smits dem Zuschauer in Erinnerung. Trotz der vielen Figuren in „Mutter und Töchter“ gelingt es den hervorragenden Darstellerinnen, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Mit zunehmender Handlung werden Karen und Elizabeth immer vielschichtigere Charaktere. Kerry Washington bleibt im Vergleich zu Annette Bening und Naomi Watts zwar etwas blasser, aber dies ist eher darauf zurückzuführen, dass ihr Handlungsstrang weniger ausgebaut, mit der Haupthandlung erst gegen Ende verknüpft wird.

Um nicht in die Rührseligkeit abzudriften, die in der Handlung von „Mütter und Töchter“ durchaus steckt, setzt Regisseur García auf völlig unsentimental inszenierte Szenen sowie auf humorvolle Momente, die sich durch den ganzen Film ziehen. Wie bereits der Filmtitel verspricht, setzt sich „Mütter und Töchter“ mit unterschiedlichen Aspekten der Mutterschaft sowie der teils komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen auseinander.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

Mütter und Töchter: Die weibliche Seelenlage, gleich mehrfach, Östrogen pur, die fließenden Hormone, bei verschiedenen Generationen, und spannenden Charakteren, zwischen kratzbürstig, cool und irritiert, als modernes Gefühls-Drama, mit mehr Realitätsgeschmack als fiktionalem Süßholz. Einfühlsam wie psychologisch "stimmungsvoll" vermittelt dank der hervorragenden weiblichen Akteurinnen.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.0Ausgezeichnet

Die Gefahr eines in Sentimentalität abrutschenden schicksalhaften Dramas umschifft Regisseur Rodrigo García, Sohn des Nobelpreisträgers und Schriftstellers Gabriel Garciá Marquéz, gelassen. Vor allem das kunstvolle Verweben der drei Geschichten in Mütter und Töchter und die optimale Besetzung verhindern einen zu starken Druck auf die Tränendrüse.

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René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst

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8.0Ausgezeichnet

Wie kann es sein, dass das Verhältnis von Eltern und Kindern von so großer Nähe und ebenso großen Missverständnissen geprägt ist? Warum ist man eher in der Lage, die Fehler Wildfremder zu tolerieren, als die von Menschen, die man am meisten liebt? Entscheidend für das Gelingen des Films ist, dass Mütter und Töchter solche Fragen nicht mit Antworten abtötet. So bleibt das Ringen der Charaktere mit ihren engsten biologischen Bindungen unmittelbar – und erzeugt im Idealfall Momente der Selbsterkenntnis, die die Sinne für die elementare Bedeutung des Miteinanders schärfen – im Umgang mit den eigenen Müttern und Töchtern, Vätern und Söhnen.

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B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung

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7.0Sehenswert

Ob es dem für geballten Herzschmerz bekannten Mitproduzenten Alejandro González Iñárritu zuzuschreiben ist oder ob die Ideen von Regisseur Rodrigo García stammen – in jedem Fall wird permanent Nachschub für herzzerreißende Mutter-Tochter-Momente beschafft. Umso bemerkenswerter ist deshalb, wie unsentimental und auch humorvoll Garcia diese Szenen in den Griff bekommt und wieviel Spielraum er seinen hervorragenden Darstellern gewährt.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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6.5Ganz gut

geschildert. Gute Arbeit. Ziemlich lange weiß man nicht, in welcher Beziehung die drei Frauen zueinander stehen. Das hält die Spannung aufrecht. Dann führt der Film die Schicksale zusammen. Die Rätsel werden aufgelöst. Wieder gute Drehbuch- und Regiearbeit.

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SiameseAlex: SiameseMovies

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7.5Sehenswert

Leben und Tod, blutsverwandte Kernidentität oder Identität als Sozialisationskonstrukt. Man stelle sich eine Gratwanderung vor, die sich bei der Verarbeitung eines derart ethisch aufgeladenen Stoffes zwangsläufig ergibt: Behutsam ineinander verflochtene Sequenzen balancieren inmitten von Authentizität, Wertungstoleranz und Identifikation. Die Langsamkeit der Erzählung darf nicht ins Behäbige abdriften, dagegen soll das heruntergefahrene Tempo den gezielten Blick auf die Charakterentwicklung lenken, deren Glaubwürdigkeit wiederum über die Anteilnahme des Zuschauers bestimmt.
Tatsächlich merkt man 'Mother and Child' ab der ersten Einstellung seine auf eindringliche Charakterzeichnung getrimmte Form an, wobei harte Schnitte exakt pointierte Szenen zeigen, deren individuelle Existenz schließlich die Ganzheit der Schicksale abbildet. [...] Schräg und dennoch in letzter Konsequenz nachvollziehbar, teilweise amüsant und letztlich auf jeweils eigene Art und Weise liebevoll ergeben sich zumindest zwei ihrem Schicksal. Der Wandlungsprozess der letzten im Bunde verläuft am Offensichtlichsten, jedoch auch am klischeebedingtesten.

Alles in allem blieb hier kein Diskussionsstoff, vielmehr eine gute Menge Gesprächsstoff übrig, der für viel Verständnis und vor allem Sensibilisierung sorgte, was für die Reflexion bzgl. der im Film reflektierten Themen wohl unerlässlich ist.

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alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

Rodrigo Garcias filmisches Denkmal für Mütter und Töchter: Die Damen können nicht immer miteinander, ohne geht es aber auch nicht. In Garcias Film stehen drei Frauen im Fokus der Handlung - drei Geschichten um und über Adoption, die verwoben sind. Da passt es sehr gut, dass Alejandro González Iñárritu das einfühlsame Drama mit wirklich witzigen Momenten produziert hat. Garcia beweist hier eine spitze Feder, setzt aber mitunter auch den Holzhammer ein. Des Weiteren fransen die Geschichten aufgrund der zu langen Laufzeit gegen Ende unangenehm aus, werden aber durch das pointierte Spiel von Naomi Watts und der wieder einmal bravourös aufspielenden Annette Bening getragen. Und so ist „Mütter und Töchter“ ein ehrliches Porträt – wenn auch extrem konstruiert.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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7.0Sehenswert

Mütter und Töchter hat ein sanftes Tempo, viel ruhiger als ein Film wie beispielsweisewie L.A. Crash, denn Regisseur Rodrigo Garcia [...] weiß, dass ein Schweigen zwischen den Figuren mehr sagen kann als 1000 Worte.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Der Film lebt von der Leistung der drei Hauptdarstellerinnen Annette Bening, Kerry Washington und Naomi Watts, die alle wohl nie besser gespielt haben. […] Darüber hinaus überrascht vor allem Samuel L. Jackson mit seiner Darbietung. Nachdem man manchmal das Gefühl bekommt Jackson würde jede Rolle übernehmen, nur um im Geschäft zu bleiben, zeigt er mit seiner Darstellung in Mütter und Töchter endlich wieder ein raffiniertes und feinfühliges Schauspiel.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.0Ausgezeichnet

Mit einer herausragenden Leistung unterstreichen Annette Bening und Naomi Watts das ohnehin schon starke Drama Mütter und Töchter von Regisseur und Drehbuchautor Rodrigo Garcia.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Für „Mütter und Töchter", seinen vierten Film als Autor und Regisseur, hat Rodrigo Garcia sich einer äußerst komplexen Spezialsituation angenommen. Was passiert, wenn eine Mutter nach mehr als dreißig Jahren versucht, ihre seinerzeit zur Adoption freigegebene Tochter wiederzufinden?

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Kommentare (20) — Film: Mütter und Töchter


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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr anspruchsvoller Film, auf den man sich einlassen muss. Keine leichte Kost wird einem hier geboten und die emotionale Achterbahn, auf die uns der Regisseur mitnimmt, muss man erstmal aushalten können.
Was bleibt nach der Besichtigung, ist eine Mischung aus beeindruckender Schockstarre und leiser Begeisterung ab der grandiosen schauspielerischen Leistung.
Ein Streifen, der berührt und bewegt und nach dem Ende braucht das Gesehene noch einige Zeit bis es sich gesetzt hat... Ich werde ihn mir aber auf jeden Fall wieder mal ansehen.

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wusel

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist mitreißend, interessant, traurig und regt zum Nachdenken an. Man ist immer gespannt, wie der Film weitergeht, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen entwicklen und das Ende enttäuscht einen nicht. Sehr gute schauspielerische Leistungen der Darsteller.

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veseria

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Bewertung7.0Sehenswert

Teilweise echt sehr traurig und gut gespielt. Im Endeffekt aber zu konvenionell und zu lang. Dennoch ein schönes, trauriges Drama welches sehr gut besetzt ist.

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spanky

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Namen Benning und Watts stehen normalerweise für ganz großes Kino. Und so war ich die erste Stunde des Films über nur am überlegen, ob ich nun 8 oder 9 Punkte für dieses grandios nebeneinander geschnittene und vor allem witzige Portät zweier Misanthropen geben soll. In der Folgezeit hätte es auch mindestens 3 gute Ansätze für ein starkes Ende gegeben. Doch dann beginnt der Plot zunehmend heulsusiger zu werden und dreht in eine zutiefst dumme, unglaubwürdige und wider allen Naturgesetzen des Zufalls laufende Farce ab, die ich nur als ärgerlich bezeichnen kann. Ich habe noch nie erlebt, wie ein so guter Anfang sich in so einen Dreck verwandeln kann.

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Dorpmaniac

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nach Amores Perros, 21 Gramm und Babel ein weiteres Meisterwerk?
Ein Film voller Emotionen und extrem sensiblen Schauspielern...
...glaub ich...
Habe ihn mir später nur noch im Schnelldurchlauf angeschaut...
Dabei viel Sex gesehen, n paar Geburten und nackte Oberkörper von Männern, die ich sonst so nie gesehen habe...
Warum?

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lieber_tee

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Warum? Na, vielleicht hättest du den Film dir nicht im Schnelldurchlauf anschauen sollen. "Coole" Idee, Filme in Fast Forward und dann noch "Ärgerlich" finden. Mach ich bald auch. So schaffe ich in der Woche 50 Filme hier zu beurteilen...:)


Dorpmaniac

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Aber das schaffst du doch fast: in 24 Tagen 166 Kommentare... ;-)
Nein. Im Ernst. Der Film lief nicht kontinuierlich im Schnellvorlauf. Dann hätte ich hier auch nichts dazu gesagt...
Ich fand ihn einfach "ärgerlich" und habe DANN mit dem Schnellvorlauf begonnen.


ihre-herrlichkeit

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich ziehe meinen Hut vor der schauspielerischen Leistung von Naomi Watts. Seit ich diesen Film gesehen habe, respektiere ich sie als richtige Schauspielerin. Annette Bening trübt aber auch kein Wässerchen, sie spielt ihre Rolle mit Bravour.
Hier und da war die Geschichte unglaubwürdig. Ich frage mich, was Samuel da zu suchen hat - das hat irgendwie alles nicht gepasst. Grundsätzlich war der Film aber sprichwörtlich gut abgerundet, vielschichtig und mitreißend.

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michebavaria1986

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Bewertung7.0Sehenswert

Zusammenfassend zu diesem Film kann man sagen: Wenn die Geschichte so gut funktionieren würde, wie die Schauspieler agieren, wäre es ein Meisterwerk. So ist es allerdings „nur“ ein guter Film. Als einer der Produzenten fungierte Alejandro González Iñárritu. Dessen Werke (z.B. Babel) weisen wie „Mütter und Töchter ebenfalls häufig Episoden-Charakter auf. Allerdings wirkt es bei ihm einfach stimmiger. Bei „Mütter und Töchter“ fehlte mir zum Teil einfach die Glaubwürdigkeit der Figuren. Zum Beispiel die „Hinterhältigkeit“ der Figur von Naomi Watts und deren Sinn, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Auch war nicht wirklich nachvollziehbar, was den Charakter von Jimmy Smitts bewogen hat, sich in Annette Bening’s Figur zu verlieben. Da diese mehr als abweisend und unnahbar wirkt. Und die Episode mit Kerry Washington wirkte manchmal so, als wäre das Augenmerk klar auf die anderen „Episoden“ mit Bening und Watts gerichtet. Die Schauspieler sind jedoch durchweg fabelhaft. Annette Bening agiert wie bereits in „The Kid’s are allright“ oscarreif. Naomi Watts ist sowieso immer großartig. Und auch die männlichen Darsteller (Samuel L. Jackson, Jimmy Smitts, David Morse) sind hervorragend. Abschließend ist deshalb zu sagen, dass der Film es auf jeden Fall wert ist anzusehen. Das aber irgendwie das Gefühl bleibt, dass mehr drinn gewesen wäre.

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Tuvok

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Bewertung7.0Sehenswert

Mammis und Töchterchen sind fast so stark wie Mammis und Söhnchen, da ja Söhne immer Muttersöhnchen sind, je südlicher man auf der Weltkugel hinsieht. Doch dieser Film handelt 125 Minuten lange von Müttern und Töchtern. Keine Ahnung wie man so ein Thema durchkauen kann, 2 Stunden lange, aber wenn Samuel Jackson mitspielt, dann Naomi Watts, die hier einfach verführerisch ist, dann eine Lesbische Annette Bening, und ein David Morse, ja dann ist an dem Film schon was dran.

Eigentlich eine einfache Story. Der Film handelt von Kindern und Müttern, ja schon klar. Und es gibt eine wichtige Aussage. Völlig egal wer du bist du hast immer eine Mutter, sie liebt dich und hat dich immer gerne, egal wie blöd du bist, Also fast immer. So jedenfalls sehe ich eine der Kernaussagen im Film, obwohl der Film nicht so rührselig geworden ist wie Vielleicht tiefpsychologisch sein Titel vermuten lässt.

ELIZABETH CHOICE (Der Nachname ist von Ihr gewählt da sie immer alleine war, erwachsen seit sie 17 Jahre alt ist) (Naomi Watts spielt ja die süße Lady) ist manchmal scharf auf Ihren Chef, Samuel Jackson, der den PAUL im Film spielt. Sie ist ne Powerfrau und hatte Mal eine Mutter, die sie zur Adoption frei gegeben hat. Sei ist 37 Jahre alt, Naomi Watts ist ja 1968 geboren, und am Anfang des Filmes erzählt sie Ihrem Chef, dass Ihre MAMA 14 Jahre alt war, als sie Sie bekommen hat.

Wieder sehen wir ein anderes Vorstellungsgespräch nach ELIZABETH. Dieses Mal ist es JOSEPH der mit seiner Holden Afroamerikanerin bei Schwester JOANE hockt, und beide wollen ein Baby adoptieren. Sies redet, er schweigt. LUCY ist immer nervös, und beide fahren in den Alltag.

Das ganze wirkt sehr episodenhaft und ich überlege mir, he vielleicht werden hier im Film mehrere Geschichten zu einer Story zusammengefaßt wie in vielen anspruchsvollen komplizierten Filmen die mich immer zum einschlafen bringen.

Weiter geht´s mit KAREN die wir anfangs sahen, die ist 50, Bening ist 1958 geboren, am Anfang vom Film sieht man sie, Ihre Mutter ist Pflegebedürftig, übrigens die Dame da die Ältere, ist in Wirklichkeit die Mutter von Sean Penn der in einem neuen Film zu sehen ist, den Regisseur Terence Malick gemacht hat.

KAREN hat noch immer Nachwirkungen die sie nicht mit nimmt, nicht täglich aber hin und wieder dürfte es der Dame hochkommen. Sie war Mal schwanger, sie musste das Kind freigeben zur Adoption. Und nun ist es noch immer nicht vorbei, vielleicht kann ja dann PACO was machen, den spielt übrigens Jimmy Smits, der Mal als Walter Stone in „Switch“ eine lustige Rolle spielte und sich in Ellen Barkin verliebt hat.

PACO will das KAREN ihre Tochter von damals besucht aber die will nicht, schließlich könnte ja die Tochter böse sein doch PACO wird wohl siegen, Liebe siegt eben über alles.

Dann geht es zu LUCY. Sie hat eben keine Kinder und will ja eines adoptieren, die Dame von vorhin, doch als alles glatt geht will die Mutter vom Kind Ihres behalten und der LUCY das versprochene Kind nicht geben, das ist schon hart. Doch dann passiert es, wie halt in so einem Episodenfilm alle Frauen treffen aufeinander.

Wer sich an dem Film stößt das er anspruchsvoll oder langweilig ist ja ich halt, der sei gewarnt, der Regisseur vom Film hat ne Serie gemacht. Rodrigo Garcia ein Kolumbianer hat ja einige Folgen von „Six Feet under“ gemacht, die Serie mochte ich nie und ungefähr so funktioniert der Film auch, wie ne Serie. Hier ein Charakter, dazwischen ein anderer, dann wird ne Story erzählt und dann die nächste und dann wieder dazwischen was anderes, und irgendwie passt das ganze zusammen und wenn wir Mal zum Thema kommen, wieso der Film so heißt, tja es geht eben darum wie stark MAMA im Leben vom Kind ist.

Nicht immer stark, aber gute Mütter bestimmen teils das Leben Ihrer Töchter die sich in guter Übereinstimmung mit den Ideen der Mütter auseinandersetzen und akzeptieren dass ältere Frauen einfach mehr wissen als jüngere. Doch ist der Film, und Vorsicht, kein Philosophisches Stück Menschheitsgeschichte zum mitfiebern, sondern eher so was wie eine Episoden Seifenopern Geschichte mit guten Darstellen, und gut ausgeführten Charakteren, die man im Film sieht, die man genießen kann, aber auch nicht genießen kann.

Ist schwer zu sagen. Die Episodische Erzählstruktur erzählt in immer höher geschraubten Erkenntnissen der Protagonistinnen was in Ihrem Leben wichtig ist und was nicht. Nur allerdings spielt sich hier im Film viel in der Ruhe ab, man muss viel nachdenken und dass nicht weil der Film kompliziert ist, sondern weil er den Zuseher zwischen den Zeilen lesen lassen kann.

Wenn z.b. Karen Ihrer MAMA die Haare kämmt und einen Gesichtsausdruck macht als würde sie in die Vergangenheit denken, von damals, und mit der Mutter redet und in späteren Szenen wir mehr von Ihr erfahren und sich erinnern was sie Vielleicht für einen Schmerz hat. Nun das ganze geht in dem Film deswegen auch gut, weil sie allesamt gut spielen, die Damen der Schöpfung.

Vielleicht ist der Film ein bisschen absichtlich gegen Ende hin kompliziert anspruchsvoll konstruiert, will sagen dass er Vielleicht die Auflösung oder das Mantra des Filmes einfach die Stimmung, Vielleicht soll der Film einfach Stimmung erzeugen. Mehr nicht. Karen arbeitet 6,5 Jahre in einer Klinik und zuvor in einer anderen.

Was mir im Film stört, hier kotzt und furzt keiner, keiner hat Geldprobleme so richtig und jeder ist hübsch und sieht irgendwie gut aus und keine Frau hat einen Vater, Vielleicht braucht auch keine einen Vater und das führt mich wieder zu dem Gedanken dass sie Welt heute so irre geprägt ist dass der Vater nur für 9 Tropfen gut ist und den Rest kann die Mutter eh machen, weil eine Frau kann eh alles und braucht nichts, so zusagen die aus sich selbst wachsende Göttin die alles weiß. So ein Käse.

Bening spielt die Rolle gut, sie stößt die Leute weg von sich, sie ist etwas wild darauf, etwas hartherzig, dagegen ist Watts in der Rolle der Blonden, ich mach alles für dich wenn du mich liebst Frau, aber nicht so extrem, auch sie spielt gut, dann bleibt noch Lucy, Newcomerin für mich, und trotzdem eine gute Rolle was sie hat, wie sie sich intellektuell auf das Baby freut dass sie adoptieren will, ja so ne Pflegemutter hat das auch nicht leicht, klar das man da ein Kind behalten will, wenn es schon 9 Monate in deinem Bauch wächst von der Größte einer vertrockneten Dattel bis hin zur Wassermelone die man dann in unsäglichen Qualen aus der Öffnung so groß wie eine Nussschale rauspressen möchte, um dann 20 Jahre danach darauf zu kommen dass dein Kind ein Monster ist. Oder auch nicht.

So gesehen ist der Film nett, er ist kein Super Film aber auch kein schlechter, aber er macht irgendwie Spaß, spannend ist er nicht so sehr, das habe ich vermisst. Samuel Jackson hat 2 Kinder, 29 Jährige Tochter, 30 Jähriger Sohn und ich glaube ihm das, er wirkt immer gut, er wirkt wie ein Kämpfer mit Krawatte der sich zur Ruhe gesetzt hat.

So gesehen ist der Film nicht übel und man kann ihn empfehlen, aber mehr als 71 von 100 Punkten, na Ich weiß nicht. Vielleicht 80 Punkte weil er gut gespielt ist, für mein Gefallen her, 70 – 75, ja so ungefähr.

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betti.boo

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Geschichte ist schon etwas konstruiert und die Veränderungen der Hauptpersonen geschehen etwas unvermittelt. Insgesamt fand ich es aber einen sehenswerten, ruhigen Film mit einem tollen Schauspieler-Ensemble. Dass es etwas rührselig wird, konnte man vorher schon ahnen - aber es war für meinen Geschmack nicht zuviel.

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vuvuzela

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In dem Film geht es ausschließlich um Mütter und Töchter, Männer haben da fast nichts zu tun. Für mich sind solche Filme nichts, dafür bin ich einfach zu sensibel:)
wenn man sich drauf einlässt dann kann man mit so viel Emotionen kann man kaum umgehen.

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Sonja Hamann

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Bewertung3.0Schwach

bin doch ziemlich enntäuscht, gerade weil ich eigentlich naomi watts und annette bening sehr gern sehe. aber schon diese wandlung der figur von naomi watts ist mir total unsympathisch und unglaubwürdig. erst ist sie cool und sagt, sie will keine familie und man denkt, toll, das ist mal nicht son muttertier, sondern eine selbstbewusste frau, die sich nimmt worauf sie lust hat. und dann avanciert sie doch zu einem muttertier und treibt nicht ab. s ne frauen finde ich total blöde. und dann diese negativbewertung von adoptionen: mir ist es lieber, die leute adoptieren kinder, zumal es ja weltweit millionen von heimaltosen und waisen gibt, als sie planzen sich fort, wo wir sowieso schon an überbevölkerung leiden.

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LMSMDK

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach schön. Gesneaked.

Super Charaktere, super Story, super Film.

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ThomasWzS

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Atribut zur Bewertungsnote 4 trifft es hier nicht, denn das Thema ist ganz und gar nicht uninteressant und lässt einen nicht kalt. Zu ernst, zu schwerwiegend sind die erzählten Geschichten.
Doch dass dieser Film es nicht wirklich schafft aus den erzählten Schicksalen etwas fesselndes oder gar lebensbejahendes Positives zu inszenieren, schwingt in seltsamer Nüchternheit immer mit.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Film für Frauen besser nachempfindbar ist, weiss nicht recht warum.
Mir behagt das harte nebeneinander konstruierte der 3 Handlungsabläufe nicht, eine wenig herzliche Aneinanderreihung, die Hochzeit, Tod und anderen emotionalen Höhepunkten nur wenig Beachtung schenkt, andere Enttäuschungen dafür umso drastischer darstellt.
Für mich nicht recht schlüssig ... es bleibt ein seltsames Unbehagen.

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metal1bob

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Bewertung3.0Schwach

Das war definitiv kein guter Sneak-Film, "Mütter und Töchter" ist durchaus anstrengend und auch anspruchsvoll, darauf muss man sich erstmal einlassen wollen. Einige schwerwiegende Probleme hat der Film: Er nimmt sich selbst todernst und lässt keinen Raum für Auflockerung, dabei entstehen dann auch noch einige Szenen, die unfreiwillig komisch wirken und damit ein etwas lächerliches Bild auf das Gesamtwerk fallen lassen. Nicht nur zu ernst, sondern auch völlig auf Realismus gebürstet ist er, der aber wirkt eben nur wie der typische glattgebügelte Wachsfiguren-Hollywood-Realismus, den man halt nicht ernst nehmen kann, weil er mit Verhalten im wahren Leben nur wenig gemein hat. Tiefgang will er dazu auch noch bieten, kratzt dafür aber allzu sehr nur an der Oberfläche der Mutter-Tochter-Beziehungen und präsentiert uns Probleme und Lösungen, die klischeehafter und simpler kaum sein könnten. Auch technisch kann der Film kaum punkten. Die Kameraperspektiven sind unspektakulär bis unmotiviert gewählt, die Schnitte zwischen den einzelnen Episoden wirken oft sehr willkürlich und lassen nicht wirklich ein dramaturgisches Konzept erkennen.
Immerhin die Darstellerriege weiß voll und ganz zu überzeugen. Annette Bening, Naomi Watts und Kerry Washington spielen ihre Mutterrollen überzeugend bis überragend (Bening). Die Männer sind in der Welt des Films zwar völlig nutzlos und werden zu austauschbaren Sex-Lieferanten degradiert, mit Samuel L. Jackson oder Jimmy Smits (Miguel Prado aus Dexter) sind da aber auch tolle Schauspieler dabei, außerdem darf sich der Serienfreund über 24-Präsidentin Taylor freuen. Und so gut die schauspielerischen Leistungen auch sind, dank der mäßigen Kamera wird uns eine der wohl langweiligsten Sexszenen aller Zeiten präsentiert.
"Mütter und Töchter" ist ein Klischee-Melodram mit nur vorgegaukeltem Tiefgang, der bei weitem nicht das ist, was er sein möchte. Gegen ähnlich angelegte Ensemblefilme wie "Magnolia" hat er im Leben keine Chance, auch Mitproduzent Inarritu liefert mit "Babel" oder "Amores Perros" ungleich bessere Werke ab.

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ThomasWzS

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Ich muss Dir überwiegend zustimmen, auch wenn ich den Film nicht ganz so schwach empfand, doch wirklich, dieser Film nimmt sich einfach zu ernst, möglicherweise können wir die Dramatik dieser Beziehung nicht im gleichen Maße erfassen, wie es Frauen tun - ist wohl eher ein Film für Frauen.


nessuno

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ein nicht enden wollender, sich viel zu ernst nehmender Klischeetsunami, der jegliche Reflexion mit Klaviergeklimper und zartem Gitarrengezupfe langsam aber sicher ersäuft! Zudem will der Film alles und scheitert daran naturgemäß: emotionale Abhängigkeit und Verrohung (inkl. wundersamer Spontanheilung), Atheismus (aber nur kurz), Adoption, Mutter-Kind-Beziehung, Individualismus, interethnische Beziehungen etc. Zum Thema "Mutter und Tochter" gibt es wahrlich aufschlussreichere Filme wie "Die Klavierspielerin" oder "Black Swan".

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HorrorClown

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Bewertung0.0Hassfilm

frisch aus der sneak und wieder enttäuscht worden...
ein film der versucht mehr zu sein als er ist. ein film der sich für ein künstlerisches meisterwerk hält, was er jedoch schlicht und ergreifend nicht ist! Stellenweise wirkte es einfach nur so als hätte der regisseurähnliche mensch nicht gewusst was er mit den szenen anfangen soll und sich dazu entschlossen sie wahllos aneinander zureihen. sympathie für die darsteller? fehlanzeige! stellenweise kam ich mir vor wie in einem schlechten softporno weil von schnitt zu schnitt einfach überall, es jeder mit jedem trieb! ganz fürchterlicher humbug und was herr jackson da zu suchen hatte bleibt mir ein rätsel!

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als der Film in der Sneak anlief wußte ich eigentlich nicht wie er heißt und dies erfuhr ich erst im Abspann. Auch von der Geschichte, die hier erzählt wird, hatte ich noch nix gehört. Somit war ich unvoreingenommen und wurde positiv überrascht.
Eine Frau Anfang Fünfzig, die mit Vierzehn schwanger wurde und ihr Kind zur Adoption frei gab. Eine junge Anwältin, die gleichzeitig was mit zwei Männern am Laufen hat. Und zu guter Letzt ein Paar, das selbst keine Kinder bekommen kann, aber eins adoptieren möchte. Diese drei Geschichten werden gekonnt zu einer verwebt. Somit entsteht ein emotional geladener Film, der ein zeitloses aktuelles Thema aufgreift. Positiv wäre auch noch anzumerken, dass der Film nie in die so typische Hollywood-Kitschfalle tritt.
Am Ende verlässt man leicht aufgewühlt und nachdenklich das Kino, denn man hat ein bewegendes Drama mit großartigen Schauspielern gesehen.

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Marie Krolock

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Bewertung9.0Herausragend

Großartiges Schauspiel von drei herausragenden Darstellerinnen: Naomi Watts, Kerry Washington und ganz besonders Annette Bening - ergreifend, berührend, traurig - zwischendurch aufgelockert durch ein paar humorvolle Szenen. Zudem Samuel L. Jackson in einer überraschenden Rolle, überraschend und sehr gut - seit langem nicht mehr so überzeugend gesehen! Ich war überaus angetan.
Man konnte zwischendurch einige Schluchzer im Kinosaal hören - zu recht (die Szene im Krankenhaus, Gänsehaut). Hoffentlich wird der Film viele Kinogänger anziehen, es wäre ihm zu wünschen. Also - reingehen und mitreißen lassen.

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Slevin Kalebra

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und ein sehr schöner Titelsong
http://www.youtube.com/watch?v=S0pQSxiPjrA&playnext=1&list=PLDA9FB03A05C17B3E


SiameseAlex

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@Slevin: JA! Absolute Zustimmung!


cineboy

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Bewertung9.5Herausragend

In der Sneak in Bonn gesehen. Klasse Film. Tiefgehend, einfühlsam und für ein breites Publikum begeisternd. Perfekt gespielte Rollen von ebensoguten Schauspielern. Naomi Watts macht ihre Sache überraschend gut. Ein Film, den man sich einmal ansieht und dann ganz lange im Sinn behält... sowas in der Art. Und die Moral von der Geschicht: genieße jeden Augenblick!

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datruuss

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Bewertung10.0Herausragend

Ein absolut großartiger Film, gesehen in New York

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