Pecker
Pecker (1998), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 10.12.1998
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2 Kommentare
Keine
von John Waters, mit Jean Schertler und Lili Taylor
Der 18-jährige Pecker fotografiert in dem verschlafenen Städtchen Baltimore einfach alles, was ihm vor die Linse kommt: Ratten beim Sex, lesbische Stripperinnen, seine Freundin Shelley, die in einem Waschsalon arbeitet, seine schrille Familie und andere Motive aus seinem normalen, aber wenig aufregenden Alltag. Seine Bilder sind nicht immer scharf und seine Motive bisweilen ziemlich unkonventionell, doch für eine Ausstellung in dem Imbissladen , in dem Pecker arbeitet, reicht es allemal. Die Ausstellung droht zu einem echten Skandal für die einfachen Leute in Baltimore zu werden, einige von ihnen finden sich in äußerst peinlichen oder gar pikanten Situationen auf den Bildern wieder. Doch dann geschieht, was niemand für möglich gehalten hätte: Die überdrehte Galeristin Rorey Wheeler platzt in den ganzen Trubel herein und findet Peckers Bilder einfach umwerfend! Sie beschließt, Peckers Werke in ihrer New Yorker Galerie auszustellen. Da man in New York fast jede Kunstform bejubelt, avancieren die Bilder aus Peckers Alltag zum Kult-Objekt der Szene und Pecker mausert sich quasi über Nacht vom Imbissangestellten zum allseits gefeierten Star. Doch nicht nur er und seine Werke werden in allen Kunstmagazinen und Feuilletons New Yorks abgelichtet, auch die auf den Fotos abgebildeten Familienmitglieder und Freunde Peckers geraten in die Schlagzeilen. So kommen all die peinlichen Geschichten an die Öffentlichkeit, was die Betroffenen verständlicherweise nicht besonders witzig finden. Peckers bis dahin einfaches aber beschauliches Leben droht komplett aus den Fugen zu geraten. Er verliert seinen Job als Aushilfskraft im Fast-Food-Laden, seiner älteren Schwester Tina wird in der Schwulen-Bar gekündigt und zu allem Unglück droht Pecker auch noch seine Freundin zu verlieren, weil sie sieht, wie die Galeristin Pecker verführen will. Pecker muß sich entscheiden zwischen einer Karriere als gefeierter Star und den Menschen, die ihm am Herzen liegen. Ab sofort lässt Pecker die New Yorker Kunstszene nach seiner Pfeife tanzen, aber ungewöhnliche Umstände erfordern bekanntlich ungewöhnliche Maßnahmen!
Cast & Crew
- Genre
- Erotikkomödie, Romantische Komödie, Komödie
- Handlung
- Ausstellung, Erotik, Fotograf, Fotografie, Freundin, Galerie, Galerist, Orgie, Schwule Sex Szene, Sex
Serial Mom - Warum läßt Mama das Morden nicht?
Cry-Baby
Nightmare 5 - Das Trauma
Cecil B.
Dazed and Confused



















Kritiken (1) — Film: Pecker
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenDas Kino des John Waters ist ein Kino der Menschen. Kaum ein anderer amerikanischer Regisseur der Gegenwart erzählt mit einer derartigen Leidenschaft, mit einer so inbrünstigen Selbstverständlichkeit und offenen Geisteshaltung ganz einfach von Menschen. Man sollte im Falle von "Pecker" widerstehen, den einst für geschmackvolle Eskapaden mit Drag-Queen Divine berüchtigten Undergroundregisseur ein weiteres Mal des Seitenwechsels zum Mainstream zu bezichtigen. [...] "Pecker" ist eine Liebeserklärung an die Schönheit des Verschrobenen. Zunächst durch den Kamerasucher seines Helden, später auch mit freigelegtem Blick auf all seine Figuren. [...] Waters liebt sie alle, in ihrer ganzen unangepassten Art, ihren merkwürdigen Eigenheiten. [...]
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Kommentar — Film: Pecker
Mr Lee Tue, 21 Apr 2009 20:21:27 -0000
Kommentar löschenEigendlich Smypatisch... Aber Filmisch naja. Der Junge aus der Kleinstadt der wegen seinem Talent zum Star wird. Dann aber doch kein Star werden möchte weil er sonst Familie und Freundin wegen seiner Kunst verliert. Gibt wohl ein paar paralelen die darauf deuten das sich John Waters sich was bei diesen Film gedacht hat. Aber meiner Meinung ein eher Unwichtiger Film in den Weiten der Filmindustrie...
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