Quarantäne
Quarantine, US 2008
- Genre
- Horrorfilm
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
US-Remake des spanischen Horrorfilms "[Rec]": Die TV-Journalistin Angela Vidal (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann sollen im Auftrag ihres Senders eine Reportage über eine der Feuerwehrwachen von Los Angeles drehen. Als während der Nachtschicht… — Mehr
US-Remake des spanischen Horrorfilms "[Rec]": Die TV-Journalistin Angela Vidal (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann sollen im Auftrag ihres Senders eine Reportage über eine der Feuerwehrwachen von Los Angeles drehen. Als während der Nachtschicht ein Routine-Notruf eingeht, begleiten sie das Einsatzteam zu einem kleinen Apartment-Block. Die Polizei ist bereits vor Ort, denn aus einem der Apartments dringen die markerschütternden Schreie einer Frau, die offenbar von etwas Unbekanntem infiziert worden ist. Als auch einige andere Bewohner heimtückisch attackiert werden, versuchen sie mit dem Fernsehteam im Schlepptau aus dem Haus zu entkommen, doch die Seuchenbehörde hat bereits das gesamte Gebäude hermetisch abgeriegelt. Telefon, Internet, Fernseher, Handys - alles wird deaktiviert und niemand sagt den Eingeschlossenen, was los ist. Als die Quarantäne schließlich aufgehoben wird, ist der einzige Beweis für das, was geschehen ist, das Videoband der TV-Crew.
- Cast
- Jennifer Carpenter, Dania Ramirez, Johnathon Schaech, Jay Hernandez, Columbus Short, Marin Hinkle, Rade Serbedzija — Mehr
- Regisseure
- John Erick Dowdle
- Autoren
- Drew Dowdle, John Erick Dowdle
- Laufzeit
- 89 Minuten
- Handlung
- Blut, Infizieren, Kamera, Kameramann, Reporter, Virus, Wohnung, Zombie
Über diesen Film
Der Film startet am 4.Dezember in den deutschen Kinos.
Handlung
Reportage bei Nacht
Für eine Fernsehreportage besuchen die TV-Moderation Angela (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann Scott (Steve … — Mehr
Der Film startet am 4.Dezember in den deutschen Kinos.
Handlung
Reportage bei Nacht
Für eine Fernsehreportage besuchen die TV-Moderation Angela (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann Scott (Steve Harris) eine Feuerwehrwache bei ihrer Nachtschicht. Zunächst verläuft der Abend sehr ruhig. Angela interviewt einige Feuerwehrmänner, lässt sich vom sypathischen Jake (Jay Hernandez) und George (Jonathon Schaech) die Schlafquartiere, den Essensraum und den Rest der Wache zeigen.
Der Notruf
Mitten in der Nacht trifft dann ein Notruf ein, dessen Einsatz zu einem Appartmenthaus führt. Angela und Pablo begleiten den Einsatz und filmen das Geschehen mit der Kamera. Zunächst erscheint alles wie ein Routineeinsatz. Eine ältere Frau scheint verwirrt und Schreie wurden aus ihrer Wohnung gehört.
Der Horror beginnt
Zusammen mit zwei Polizisten und den Feuerwehrmännern Manu und Alex dringen sie in die Wohnung ein und finden eine verwirrte, blutbesudelte Frau vor. Als sie einen Rettungswagen rufen, beisst die Alte einen Polizisten. Sie bringen den schwer verletzten Mann ins Erdgeschoss, wo die übrigen Mieter warten. Dort erfahren sie über Lautsprecher, dass das Haus hermetisch abgeriegelt wurde aufgrund einer unbekannten Seuche. Plötzlich stürzt Feuerwehrmann Alex, der in der Wohnung der Alten im ersten Stock geblieben war, auf dem Flur herunter.
Das Grauen nimmt seinen Lauf
Die Eingeschlossenen ziehen sich ein anliegendes Textillager zurück und während die Schwerverletzten notdürftig versorgt werden, interviewt Angela die Bewohner, darunter eine Mutter mit fieberkrankem Kind. Ein Inspektor der Gesundheitsbehörde betritt in Schutzkleidung das Haus. Heimlich filmen Angela und Pablo, wie er die Verletzten mit Handschellen fesselt und ihnen eine Spritze verabreicht.
Die Seuche breitet sich aus
Plötzlich fallen die Verletzen über sie her und die Anwesenden entkommen nur mit Mühe. Der Inspektor gibt zu, dass eine unbekannte Infektion die Betroffenen in amoklaufende Zombies verwandelt. Während die Überlebenden versuchen, einen Fluchtweg zu finden, werden immer mehr von ihnen attackiert und verwandeln sich in Bestien.
Weiterführende Informationen
- Das Ende des Film im Spoiler
- Der Film ist ein Remake des des spanischen Horrorfilms [Rec] aus dem Jahr 2007.
- Er wurde in Los Angeles und in den Sony Pictures Studios in Culver City gedreht.
Weitere Informationen im Internet
Filmkritiken- Rezension zum Film auf KultHit.de
- Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
- Rezension von Harald Witz unter moviemaze.de
- Rezension von Rochus Wolff unter critic.de
- Offizielle deutsche Website des Verleihs
- Linksammlung unter filmz.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Geht so 5.5
Der Film Quarantäne wurde von 12 Kritikern bewertet.
Die Perspektive wird als konsequentes Stilmittel eingesetzt, das manchmal seine Wirkung erzielt, durch zu starkes Schütteln manchmal aber auch überreizt. Zudem sind hinter manchen Entscheidungen des Kameramannes deutlich die Absichten von Regisseur John Erick Dowdle zu erkennen. So sind vor allem gegen Ende häufiger die bedrohten Menschen als die angreifenden Monster im Bild zu sehen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Dieses Remake des spanischen Horrrorfilms [•REC] hatte ich schon im Voraus als überflüssigen und schlechten Aufguss des wirklich guten Originals eingestuft - zu Recht.
Die Tatsache, dass die Amis den Film aufgrund ihres gekränkten Egos nachgedreht haben wirkt nach wie vor lächerlich, doch es kommt noch dicker: wer den Film gesehen hat, kann den Filmemachern zusätzlich noch ein sehr hohes Maß an Arroganz anrechnen. Nicht nur, dass die Amerikanisierung sogar einem Blinden auffallen würde, tut der Film geradezu so als habe [•REC] es verpasst ein richtig guter Horrorstreifen zu sein.
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Kommentare — Geht so 5.1
Der Film Quarantäne wurde von 199 Mitgliedern bewertet.
NBCRambo 2010/02/17 20:45:58
Quarantäne hat mir gut gefallen. Ich mag eh solche Filme, die aus der Sicht der Karaktere spielen, wie z.B. auch Cloverfield. Der Film fängt ruhig an, wird aber mit der Zeit immer spannender. Ich habe [•REC] noch nicht gesehen, deswegen war für mich alles neu. Klar ist das Remake hier sehr unnötig, aber mir hat Quarantäne trotzdem gefallen.
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filmschauer 2010/02/17 13:57:34
Gut, auch wenn man sich dieses Remake mit Kenntnis des Originals [REC] ansieht, kommt wieder die ähnliche Gruselstimmung und Spannung auf, da man fast genau den gleichen Film zu Gesicht bekommt, nur eben mit amerikanischen statt spanischen Darstellern. Das spricht natürlich für die Qualität der Vorlage. Für sich genommen ist "Quarantäne" technisch gut umgesetzt, obwohl es nicht allzu teuer gewesen sein dürfte, trotzdem bleibt das Remake in letzter Konsequenz für mich überflüssig.
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AKS 2010/02/16 19:30:56
Absolut unnötig, da dieser Film eine exakte Kopie des äußerst genialen Films [REC] ist. Würde ich das Original nicht kennen, hätte ich wahrscheinlich 7-8 Punkte gegeben.
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Der Film Quarantäne gehört zum Genre Horrorfilm. Regie führte John Erick Dowdle.
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Das beste Beispiel dafür das Remakes wohl nicht immer erst Jahre später auf dem Markt einschlagen müssen ist “Quarantäne”. Ganze 7 Monate nach Veröffentlichung des spanischen Originals “[REC]“ kam dieser Ende ‘08 in die amerikanischen Kinos und konnte dort auf Grund der Unbekanntheit des Originalfilms wenigstens noch gut Kasse machen. Als schamlos kann man die Umsetzung von Regisseur John Erick Dowdle schon ein wenig betrachten, wo Story und Inszenierung doch zu 99% gleich sind. Ich für meinen Teil kann nur von dem Remake ausgehen, da ich das Original zu meiner Schande noch nicht begutachten konnte.
Der Grundidee ist zwar etwas unglaubwürdig aber dennoch innovativ und originell umgesetzt. Die Schockmomente sind gut platziert und hauen einen wirklich um. Die Handkamera versetzt einen wie schon bei “Cloverfield” mitten in das Geschehen und heizt die Spannung damit schonmal um einiges mehr an als es mit normaler Kamera möglich wäre. Leider nervt das übertriebene Gewackel und Gezoome auch hier genauso sehr, ein bisschen weniger hätte auch genügt. Die Charaktere agieren wie gewohnt mehr als dämlich, aber war auch nicht anders zu erwarten in einem Horror-Schocker. Die schauspielerische Leistung von Jennifer Carpenter (“Dexter”) ist ebenfalls zu loben. Alles in allem darf sich der Film in die Reihe der guten Schockerfilme zu z.B. “The Descent” gesellen. Gute Unterhaltung!
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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