Yorkshire Killer 1974

Red Riding: 1974 (2009), GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.11.2009

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7.2
Kritiker
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6.7
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14 Kommentare
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von Julian Jarrold, mit Andrew Garfield und David Morrissey

Yorkshire Killer 1974 bildet den ersten Teil der Red Riding Trilogy, in dem Andrew Garfield als Journalist einem Serienkiller auf die Spur kommt.

Als im Jahr 1974 in Yorkshire ein kleines Mädchen, Clare Kemplay, entführt wird, bittet der Journalist Eddie Dunford (Andrew Garfield) seinen Chef, daß er zusammen mit seinem Kollegen Barry (Anthony Flanagan) der Sache auf den Grund gehen darf, da er Parallelen zu zwei ähnlichen Fällen in der jüngeren Vergangenheit zu sehen glaubt. Er macht sich an die Arbeit, und spätestens als die Kleine tot aufgefunden wird, stößt er auch auf schockierende Fakten, die darauf hindeuten, daß hinter dem Fall vermutlich weit mehr steckt als erwartet.

Hintergrund & Infos zu Yorkshire Killer 1974
Yorkshire Killer 1974 (OT: Red Riding: In the Year of Our Lord 1974) bildet den ersten Teil der Verfilmung der ursprünglich auf vier Bänden beruhenden Romanreihe von David Peace (Red Riding Quartet), die wiederum auf einen wahren Fall beruht, nämlich den der Yorkshire Ripper killings.
Der auf Channel 4 ausgestrahlte erste Teil war mehrfach prämiert und brachte Rebecca Hall (Vicky Cristina Barcelona) nicht nur den BAFTA als beste Nebendarstellerin, sondern auch den Special Award der San Diego Film Critics Society.

In einer weiteren Nebenrolle als Bösewicht zu sehen ist Sean Bean (Equilibrium).

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Cast & Crew

Regie
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Kommentare (14) — Film: Yorkshire Killer 1974


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andre.hottges.7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn jeder fürs Kino gedachte Film die Qualität von Yorkshire Killer 1974 erreichen würde. Ich zeige da gern mit dem Finger auf das eine oder andere Sequel, Remake oder deutsche "Kinofilme", die oftmals ihren Namen nicht verdienen, es sei denn sie behandeln zufällig deutsche Geschichte.
Am ehesten kann man an Yorkshire Killer Teil eins noch die Spannungskurve kritisieren, die zum Ende hin aber absolut ansteigt. Ansonsten perfekte Noir-70s-Atmosphäre, gutes Kostümbild, gute Geschichte und ein sympathischer Protagonist Andrew Garfield, der schon bald als nahezu einziger Aufrechter im Sumpf der Korruption und Macht von Polizei, Staat, Medien und Baulöwen steht. Angesichts der Massivität der Schmierereien (dem einen oder anderen könnte es etwas zu viel des Guten werden) kann man sehr gut verstehen, dass ein einzelnes Individuum daran verzweifeln muss...

Ich empfehle nicht darauf zu bestehen eine eindeutige Auflösung der Killerfrage serviert zu bekommen, man würde den Film sonst unweigerlich doof finden. Aber in einer Trilogie im ersten Teil wohl ohnehin nicht zu erwarten....

Daumen hoch für einen sehr gelungenen britischen TV-Film...

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Don Vito

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Bewertung6.0Ganz gut

Hatte große Erwartungen, die auch vom Zeitkolorit erfüllt wurden. Die Handlung war vielversprechend. Aber die Umsetzung hätte spannender sein können. Ich fand den Film recht langweilig und hab es gerade so geschafft, ihn zu Ende zu schauen. Teil 2 und 3 sehe ich mir nicht an.

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Malko

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Bewertung7.0Sehenswert

Düster-melancholischer, mitunter spannender Thriller, der mich prompt und gerne in die Siebziger versetzt hat: Abgesehen vom charakteristischen Mobiliar und den prägnanten Frisuren der Schauspieler, empfand ich den omnipräsenten "Rotstich" in den Bildern faszinierend... freu mich auf die weiteren Episoden!

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swissroland

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Bewertung5.5Geht so

Ich kann sehr gut verstehen, dass es viele Leute gibt, die Yorkshire Killer 1974 toll finden.
Aber ein Film, bei dem alle Charaktere unsympathisch sind, hats bei mir schon mal sehr schwer.
Kommt dann noch die teilweise Oberflächlichkeit, das nicht Wissen der Hintergründe und die lahme Erzählweise dazu, kann es keine gute Bewertung geben. Zudem nervt, das teilweise dumme Verhalten von Eddie Dunford ( Spiderman Andrew Garfield) gewaltig.
Was ich allerdings zugeben muss, ist das bei diesem Film Noir, die düstere und deprimierende Atmosphäre sehr gelungen rüber kommt. Darum auch die relative hohe Punktzahl. Schade halt wirklich, dass das Tempo bei weitem nicht mithalten kann.
Teil 2 & 3 werde ich mir darum nicht mehr anschauen.

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lieber_tee

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Die sind aber erheblich flotter.


swissroland

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wenn du das sagst. Werde ich mir mal Teil 2 am WE anschauen


The_Comedian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die ´Red Riding Trilogy´ umfasst einen Zeitraum von mehreren Jahren, in welchen der mysteriöse ´Yorkshire Killer´ sein Unwesen trieb. Dabei passt dieser eiskalte Mörder, es handelt sich bei den Opfern um Kinder als auch um junge Prostituierte, nahezu samt und sonders in die ihm namensgebende Gegend Englands, wo Gier, Machtgehabe, sowie Korruption und Polizeiwillkür an der Tagesordnung sind. Der Regisseur schafft es, den Zuschauer sinnbildlich mit dem Kopf voran in diesen sumpfigen, völlig amoralischen Morast zu drücken, in dem er über alle drei Teile hinweg viele vielschichtige und dadurch zunächst undurchschaubare Charaktere einbindet, welche ihre Sache äußerst glaubwürdig abliefern. Dabei fallen vorallem die grandiosen Schnitte und außergewöhnlichen Kamerafahrten in dieser an und für sich stillen und beklemmend-eindringlichen Trilogie auf, wären da nicht diese perfekt-punktuell gesetzten, gewaltsamen, psychisch wie physisch brutalen Ausbrüche, wo rein gar nichts verschleiert oder beschönigt wurde. Durchsiebt wird das Ganze hin und wieder durch rabenschwarze, typisch englische, rasiermesserscharfe humoreske Spitzen der bittersten Sorte, welche meist als Pointen am Szenenende gereicht werden und den Filmen einen außergewöhnlichen Charakter verleihen. Die notwendigen Längen, welche sich auf eine insgesamt derart lange Spielzeit zwangsläufig ergeben, sind ganzheitlich zu verschmerzen, da die Spannungskurve zum exakt richtigen Zeitpunkt immer wieder angezogen wird und sich am überraschenden, hoch emotionalen, aber nicht fatalistisch-furios aufgegeilten Ende alles zur Zufriedenheit schlüssig aufklärt. Die Geschichten um den Yorkshire Killer sind zwar nicht Jedermann´s Sache, für Freunde dreckiger und unerbittlicher Krimi-Kost sei diese Trilogie aber in jedem Falle mehr als zu empfehlen.

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moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

Letztes Mal noch aus Zeitmangel abgewinkt durfte der "Yorkshire Killer" nun jetzt endlich seine Premiere bei mir feiern. Die Trilogie stand schon seit Längerem relativ weit oben auf meiner Liste. Nun war es also soweit. "Yorkshire Killer 1974", der erste der drei Filme begann als routinierter Krimi, der aber irgendwie anders war als vergleichbare Krimis. Recht schnell mauserte sich dieser dann erst zum Thrillerdrama und endete dann schließlich unerwartet als knallharter Thriller. Mit nicht allzu vielen Dialogen findet mit der Zeit ein immer drastisch werdender Spannungsaufbau statt, dem durch seine Wendungen weder die Puste ausgeht, noch er an Dramatik verliert. Von der klasse Besetzung einwandfrei rübergebracht schaffte es "Yorkshire Killer 1974" nach 100 fesselnden Minuten ein gelungener Auftakt zu einer von mir verheißungsvoll erwarteten Trilogie zu sein.

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vuvuzela

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Bewertung7.0Sehenswert

na ja diese Retro-Verfilmungen sind schon gewöhnungsbedürftig. Der Film ist dennoch einigermaßen sehenswert, auch wenn Teile der Geschichte haarsträubend unglaubwürdig wirken.

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Sonse

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein totes Mädchen im Dreck, Schwanenflügel auf ihren Rücken genäht. Das erste Bild der vergangenes Jahr hochgelobten "Red Riding Trilogy", die kürzlich im deutschen Fernsehen den uninspirierten Titel "Yorkshire Killer" erhielt. Die drei Filme, namentlich aufgeteilt in die jeweiligen Handlungsjahre 1974, 1980 und 1983 feierten vor etwa einem Jahr in Großbritannien auf Channel 4 Premiere.

Tony Grisoni adaptierte drei der Bücher von David Peace über eine Reihe von Morden in einem Zeitraum von zehn Jahren im nordenglischen Yorkshire. Jeder der Filme hat einen eigenen Regisseur, seine eigene Aufnahmetechnik und einen eigenen Protagonisten. Doch bilden sie ein Triptychon, sie sind gemeinsam betrachtet besser als die bloße Summe ihrer Teile. Sie gewinnen größtenteils im direkten Bezug auf ihre Vorgänger bzw. ihren Nachfolger.

Was wurden nicht alles für Vergleiche zur Lobpreisung der Reihe herangezogen: The Wire, Blue Velvet, Lost Highway, Don't Look Now, Taxi Driver oder The Godfather. Referenzen zu jenen Filmen finden sich allemal, aber wollen wir Hochwürden mal im englischen Dorf lassen... *räusper* Am meisten erinnert fühlte ich mich bei Peaces "Yorkshire Noir" zunehmend an James Ellroy und sein Hardboiled-LA. Quartett (wovon bisher nur L.A. Confidential verfilmt wurde). Da möchte jemand der englische Ellroy sein. Bei Vergewaltigung und Mord rufe nicht die Polizei, denn sie ist ja schon dabei: Korruption, moralische Abgründe und Grauzonen, Verbrechen, Vertuschung, Gewalt, Geld und Machtspiele an einem Ort - alles möglichst komplex verpackt. So sehr er auch erfolgreich versucht Ellroys Stil nachzuahmen, hat Peace scheinbar nicht annähernd seinen verzweigten Plot so elegant unter Kontrolle wie sein Vorbild. Vielleicht liegt's auch am Drehbuchautoren, doch mir scheint es zumindest so als sei der Autor selbst nicht ganz unschuldig an so mancher Verwirrung.

Die Handlungsfäden kommen größtenteils erst im letzten Film "1983" wirklich zusammen und selbst dann hat man noch Zweifel, ob man selbst das Puzzle nun korrekt zusammengesetzt hat oder da nicht ein paar Teile von Anfang an fehlten oder schlicht nicht so gut passen wollen. Auch weil die meisten der Charaktere nur schemenhaft bleiben und abgesehen von ihrer Rolle im großen Ganzen uninteressant erscheinen. Gleichzeitig, obwohl man die Zusammenhänge erst spät begreift, kommen die Auflösungen nicht überraschend, gerade was einzelne Killer anbelangt. All das führt dazu, dass es der "Red Riding Trilogy" mitunter ein wenig an Spannung fehlt.

Trotz dieser Kritikpunkte sind die Filme nicht nur für Noir-Fans sehenswert. Gerade für den, wenn auch nicht gänzlich erfolgreichen, so doch sehr ambitionierten Plot, ihren Schauspielern, sowie ihrem bewundernswert unerschütterlichen Regionalismus in Look und Sprache. Der Dialekt ist im Orginal teils schwierig zu verstehen, da sei zu Untertiteln geraten. Oder eben notfalls zur Synchro, obwohl das natürlich den Lokalkolorit-Faktor beträchtlich schmälert.

Wer "Red Riding" schauen möchte, der sollte tunlichst die gesamte Trilogie schauen und größere Pausen zwischen den Filmen vermeiden, da diese kaum Rücksicht auf vergessliche Zuschauer nehmen.

Zwar ergeben die Filme erst gemeinsam einen größeren Sinnzusammenhang, doch unterscheiden sie sich merklich und seien hier nochmals kurz einzeln angesprochen.

1974 - Julian Jarrold - 16mm - 6.0
Regisseur Jarrold wählt für den Auftakt der Trilogie visuell tolle Einstellungen, seinen künstlichen Sepia-Filter hätte ich ihm nichtdestotrotz nur zu gern aus den Griffeln gerissen. "1974" ist für mich rückblickend der schwächste der drei Filme. Da man sich erst an den Ton und das eigenwillige Tempo der Reihe gewöhnen muss und die Geschichte für sich genommen etwas fad ausfällt, kann ich mir jedoch vorstellen, dass der Film beim zweiten Schauen der Trilogie gewinnt. Zwar besitzt die Geschichte große Themen und möchte eine depremierende Erkenntnis einer Heart of Darkness-Natur der Welt heraufbeschwören, doch treffen Skript und Hauptdarsteller hierzu falsche Entscheidungen. Die Korruption erscheint hier noch lange nicht systemisch, indem man dem einen Bösewicht und seinen Missetaten zuviel Bedeutung beimisst. Schließlich müsste Eddie Dunford, der Journalist, als Protagonist das große Thema in einem Konflikt wiederspiegeln. Doch sich zu korrumpieren und das Spiel mitzuspielen stellt für ihn niemals eine wahrscheinliche Option dar. Andrew Garfield nimmt man in dieser Rolle vielleicht noch den Frauenhelden ab, aber ich habe keinen Eindruck gewonnen was in ihm vorgeht. Da fehlt es an Nuancen und Komplexität, auf dass mir sein Schicksal nicht gleichgültig ist.

1980 - James Marsh - 35mm - 7.5
Für mich der rundeste der drei Filme und im klassischen Filmformat gedreht auch der schönste. Mit Paddy Considine hat man hier einen guten Darsteller für Peter Hunter gefunden, der seiner Figur die Tiefe verleiht, die Andrew Garfield im Vorgänger gefehlt hat. Auch erahnt man zunehmend das größere Ganze und "1980" hat noch dazu das beste Ende.

1983 - Anand Tucker - Digital - 7.0
Nur für sich genommen ist Tuckers Schlusspunkt der Trilogie nichts besonderes, da er jedoch auf die von seinen Vorgängern geschaffenen Intrigen und Fragen aufbauen kann und eine Auflösung verspricht, entwickelt er eine Sogwirkung und gab mir am Ende doch das Gefühl, dass sich die in "Red Riding" investierten fünf Stunden trotz mancher Enttäuschungen letztlich gelohnt hatten.

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Sonse

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Ich hab's nicht bereut und ich glaube dir dürften die Filme auch gefallen. Schraube deine Erwartungen nur nicht zu hoch. Ich war voller Vorfreude und 1974 hat mich dann doch ernüchtert.


fbuehrer

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Tolle Rezension. Stimme (Was 1974 angeht, die anderen beiden habe ich noch nicht gesehen) vollkommen zu. Eine Sache ist mir aber aufgefallen. Du schreibst, dass aus dem L.A. Quartett von Ellroy nur L.A. Confidential verfilmt wurde. Zählt Black Dahlia nicht? Ist ja immerhin der Auftakt ;-)


Aldila

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider wesentlich schwächer als die Bücher. David Peace ist es als Autor gelungen, Gewalt und Skurrilität so weit auszureizen, dass es einen beim Lesen regelmäßig abstößt, ohne dabei auch nur auf einer Seite langweilig zu werden. In den Filmen geht die Atmosphäre aus Wahnsinn und Brutalität leider etwas unter.

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cannibal83

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Bewertung6.0Ganz gut

Großartige Schauspieler in einer eher behäbigen und überraschungsarmen Story. Man wartet eigentlich die ganze Zeit darauf das irgendetwas passiert was nicht zu erwarten ist...

Teil 2 wird dennoch geschaut, das Thema ist im Grunde ja nicht uninteressant.

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cannibal83

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Wenn Teil 2 nicht besser wird, lass ich Teil 3 glaube ich ganz fallen. Aber mal sehen so was entscheidet man ja auch manchmal spontan. :)


horro

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Teil 2 ist aus meiner Sicht der Schwächste der drei Filme ... ist aber natürlich Ansichtssache, da ja auch die Regisseure immer wieder andere sind. Teil 3 ist dann als Abschluss ganz ansehlich.


bobo-lemon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Romanverfilmungen sind ja immer so eine Sache: selten kann der Film dem Buch auch nur annähernd gerecht werden. Umso skeptischer war ich, als ich von der Umsetzung von David Peace' Red Riding Quartet (ja richtig - es sind eigentlich 4 Teile: 1974, 1977, 1980 und 1983) für das englische Fernsehen erfahren habe. Die Geschichten um die Yorkshire Morde habe ich verschlungen und sie haben mich verschlungen. Virtuos beschreibt Peace den Norden Englands zu dieser Zeit als einen Ort, dem jegliche Gerechtigkeit, jeglicher Sinn für Moral und Menschlichkeit abhanden gekommen ist. Nach 200 Seiten muss man sich mit einem Blick aus dem Fenster immer wieder selbst davon überzeugen, dass es doch noch so etwas wie Sonnenschein gibt. Dann aber schnell und beruhigt wieder abtauchen, zurück in diese nebelverhangene Welt aus Perversion, Dreck, Korruption und Gewalt, in der jeder Mensch von eigenen Dämonen gejagt wird.
Kommt Jarrold nun an die Vorlage heran? Im Rahmen eines 100-minütigen Films muss man sagen: ja!
Optisch ist 1974 ein echter Leckerbissen. In braunen, grobkörnigen 16mm Bildern nehmen Peace' Worte Gestalt an; die Kamera verweilt in langen Nahaufnahmen auf den wirklich guten Darstellern (allen voran Andrew Garfield aus BOY A) und zieht den Zuschauer direkt mit hinein in diese Trostlosigkeit. So muss das sein! Ein paar storytechnische Änderungen und Kürzungen muss man angesichts der sehr komplexen Geschichte zwar hinnehmen, aber ansonsten ist Jarrold und der BBC hier eine echte Perle geglückt. Und dass man aus 1977 keinen eigenen Teil gemacht hat, wird sich hoffentlich nicht zu negativ auf das Gesamtwerk auswirken.

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Tyler__Durden

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Bewertung7.5Sehenswert

Fabelhaft.
Mehr fällt mir da wirklich nicht ein.
Fabelhafte Darsteller, Fabelhafte Bilder, Fabelhafter Sound, Fabelhaft Geschichte und Fabelhaft düstere Atmosphäre. Das Thriller Genre hat ja so einige Höhen und mehrere Tiefen in der letzten Dekade gehabt, aber dieser (nochmal) Fabelhafter Anfang der Red Riding Trilogie ist einer der wenigen,nun ja, Fabelhaften. Ich will mich aber noch zurückhalten mit einer Endgültigen Bewertung da ich ja noch zwei Teile vor mir habe welche, mit einem jeweils anderen Protagonisten, die Geschichte rund um Korruption, Gewalt und Mord rund um und in Yorkshire weitererzählt. Ist ja gut möglich das alles Teil eines Großen ganzen ist, obwohl dieser hier auch sehr (ich weiß schon wieder) Fabelhaft als einzelner Film davon kommt. Aber wie gesagt noch sind diese 9 Punkte nicht Final trotz des großen Eindrucks welches dieser Thriller bei mir hinterlassen hat. Ich bin gespannt was da noch so alles kommt. Hoffentlich was Fabelhaftes.

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fabel

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Fabelhaft :D


fabel

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Ich auch! Haben ja auch alle die gleiche Bewertung abgegeben.:D
Und war echt dran am fabelhaften, so richtig schön melancholisch und verdammt spannend.:)
Aber wie gesagt, nur nah dran am fabelhaften: Das ist für mich immer noch ein 10er. ^^

Übrigens:
Bei Thrillern kann ich allen nur den folgen Thriller empfehlen, ist noch ein Tick stärker, so ziemlich das beste, was es an TV-Thrillern meiner Ansicht nach gibt:

http://www.moviepilot.de/movies/reykjavik-rotterdam-toedliche-lieferung


Der Franzose

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Ich muss ihn mir nochmal anschauen , bin beim ersten Mal fast eingeschlafen, ein gutes Omen ist das nicht.

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loogee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein Lieblingsfilm auf den diesjährigen FantasyFilmFest Nights.
Nur ein paar Stichworte (mehr geht gerade nicht):
Die Geschichte der Ermordung mehrerer Kinder im Raum Yorkshire (ist es ein Serial Killer?), aber nicht simpel als "WhoDunnit" sondern mehr als Beschreibung von Ort und Zeit - und das nicht wirklich nett: Korruption und fiese Gestalten beherrschen die Szenerie. Authentische 70er Jahre - Stimmung, allerdings düster und nicht fröhlich. Stellenweise recht brutal, aber stimmig und nicht deplaziert.

Der erste Teil einer Trilogie, den man aber auch für sich alleine geniessen kann. Teil zwei und drei erwarte ich schon sehnsüchtig...

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