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Shanghai

Shanghai (2010), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 15.09.2011


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6.2
Kritiker
9 Bewertungen
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6.1
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348 Bewertungen
34 Kommentare
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von Mikael Håfström, mit John Cusack und Li Gong

Shanghai 1941 eine Woche vor dem Angriff auf Pearl Harbor: Der amerikanische Geheimagent Paul Soames (John Cusack) ist gerade in der Stadt angekommen, um den Mord an seinem besten Freund (Jeffrey Dean Morgan) aufzuklären. Schnell gerät er in ein Netz von Verschwörung und Lügen, das die ganze Stadt zu überdecken scheint. Bei seinen Nachforschungen nimmt er den charismatischen chinesischen Gangster Anthony Lan-Ting (Yun-Fat Chow) und dessen schöne Frau Anna (Li Gong) ins Fadenkreuz, wird aber gleichzeitig von dem japanischen Geheimdienstoffizier Tanaka (Ken Watanabe) beschattet. Es dauert nicht lange und Soames und Anna finden sich in einer Affäre wieder, die sie alles riskieren lässt.

Hintergrund & Infos zu Shanghai
Nach Zimmer 1408 ist Shanghai bereits die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Mikael Håfström und John Cusack. Der Film Noir reizt zum Vergleich mit Casablanca, erzählt er doch von einer Romanze vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs. Der Cast ist gespickt mit asiatischen Superstars wie Chow Yun-Fat und Li Gong, die sich bereits mit Die Geisha auch international einen Namen machen konnte.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: Shanghai

KultHit.de: KultHit.de

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8.0Ausgezeichnet

Es sind eher die ruhigen Momente, die „Shanghai“ ausmachen. So mancher junger Kinogänger mag mit der demzufolge vorherrschenden ‚Inaktivität‘ des Films überfordert sein. [...] Als Vergleich lässt sich an dieser Stelle ganz vorsichtig „Inglourious Basterds“ heranziehen. Ganz vorsichtig deshalb, weil in „Shanghai“ eindeutig der Spaß-Faktor fehlt, alles andere wäre kontraproduktiv gewesen.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Weil klar ist, dass Håfström nicht die Chupze hat, um wie Quentin Tarantino kurzerhand die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben, kann über den Ausgang des Geschehens nie Spannung aufkommen. Auf melodramatische Gefühle wartet man indes freilich auch vergeblich.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Die Handlung von Mikael Haafströms „Shanghai“ nimmt sich, insbesondere auch wegen der Figurenvielfalt und der unterschiedlichen Interessen recht komplex aus. Das Intrigenspiel vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges erinnert unweigerlich an „Casablanca“ (Michael Curtiz, 1942). Trafen sich in „Rick's American Café“ in Casablanca Flüchtlinge auf der Suche nach einem rettenden Ausreisevisum, so versucht in „Shanghai“ ein Liebespaar, in letzter Minute aus dem besetzten China zu entkommen, bevor die Stadt untergeht. Die Rolle Gong Lis als Geliebte eines Bandenchefs gemahnt jedoch darüber hinaus an Zhang Yimous „Shanghai Serenade“ (1995), in dem die bekannte chinesische Schauspielerin im Shanghai der dreißiger Jahre ebenfalls die Maitresse eines Mafiabosses verkörperte. Ähnlich Zhang Yimous Film ahmt Haafströms „Shanghai“ die Bildästhetik der dreißiger und vierziger Jahre nach: Strömender Regen und schattenhafte Gestalten gehören zusammen mit der bis in die Details sorgfältig komponierten Ausstattung zu der Optik des sogenannten „Film noir“. Die kommentierende Off-Stimme vervollständigt die Anmutung des Retro-Stils von „Shanghai“.

Die klaustrophobische Enge der von huttragenden, vorbeieilenden Menschen bevölkerten, dunklen Straßen, in denen die schrillen Neonlichtschilder auf verruchte Orte der Dekadenz hinweisen, gehört ebenfalls zu den Merkmalen des „Film noir“. Ähnlich den Filmen der „Schwarzen Serie“ ist „Shanghai“ in einer Welt des moralischen Verfalls voller Drogen, Intrigen und Verrat angesiedelt, in der es dem Protagonisten in keinem Augenblick leicht fällt zu wissen, wen er trauen kann. Die Ästhetik ist aber auch eine Metapher für das Labyrinth, in das die lasterhaften und moralisch fragwürdigen Figuren verstrickt sind. Der schwedische Filmregisseur Mikael Haafström liefert damit eine Hommage an ein klassisches Filmgenre, das sich eher auf die Charakterisierung der Figuren als auf die Handlung konzentrierte. Über die Charakterzeichnung hinaus, bei denen alle Figuren ein Doppelspiel spielen, in dem Rache und Eifersucht zutage treten, legt „Shanghai“ jedoch auch Wert auf eine Handlung, die im Stil eines Thrillers mit dem Zuschauer ein Katz-und-Maus-Spiel treibt.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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5.0Geht so

Gerade zu Beginn des Films fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu wahren, wer hier nun auf wen schießt. Geschweige denn, warum. Man folgt der Geschichte vorrangig, weil man sie zu verstehen versucht, und weniger, weil sie spannend wäre.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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7.0Sehenswert

Marionetten im Fadenkreuz der Weltpolitik und der ihrer eigenen Moralpolitik, deren Fäden das Schicksal zieht: mehr sind die Protagonisten in dem gefährlichen Vabanquespiel nicht, zu dem sie Mikael Håfström versammelt. Shanghai heißt der historische Thriller und der mesmerisierende Handlungsort, an dem der schwedische Regisseur Mikael Håfström seine funkelnde Genre-Hommage inszeniert. Die überaus prominente asiatische Darsteller-Riege verleiht dem filmischen Tribut einen unterhaltsamen Twist, allen voran der gewohnt schneidig auftretende Cho Yun-Fat und die betörende Gong Li als kalkulierende Lady von Shanghai.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

"Shanghai" kann leider nicht restlos überzeugen, handelt es sich doch um einen typischen Fall von "Style over Substance". Denn so nett das auch alles aussieht, so kühl und distanziert ist es andererseits inszeniert und vermag nur selten wirklich zu fesseln. Die Charaktere bleiben so unnah- wie undurchschaubar. So bleibt der stärkste Part für Veteran Chow Yun-Fat, der zwar auch keinen Sympathieträger spielt, aber doch als Einziger so etwas wie echte Tragik versprüht.
Das Fazit zu "Shanghai" also: Eine überschaubare Menge an Tempo und Spannung, leider nur bedingt interessante Figuren, aber doch verdammt hübsch anzuschauen.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Aufgrund der äußerst mäßigen Filmvita von Mikael Håfström („Das Ritual“, „Zimmer 1408“) konnte man von „Shanghai“ nicht viel erwarten. Doch der Schwede schafft es in seiner zweiten Zusammenarbeit mit John Cusack einen geschmackssicheren Noir-Thriller zu inszenieren. Anstatt in Los Angeles oder in den Hochhausschluchten New Yorks spielt die Geschichte im schön animierten Shanghai im Jahr 1941. In dem fernostasiatischen Großstadtdschungel tummeln sich allerlei Gestalten mit breitkrempigen Hüten: Triaden, fremde Soldaten, böse Japaner und Nazis mischen auch noch mit. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kommt das etwas überfrachtete Drehbuch von Hossein Amini - ein solides Stück Fließbandarbeit – in Gang. Cusack freut sich über seinen Bogey-Charakter, verwickelt sich und die Schar von asiatischen Schauspielstars immer mehr in dem undurchschaubaren Gestrüpp von Lügen und Verdächtigungen und wir Zuschauer, die mit dem Nostalgiefimmel, freut es einträchtig. Håfström baut auch noch einige sehenswerte Shoot-Outs ein, die man in dieser Härte nicht erwartet hätte. So verzeiht man dem Schweden am Ende auch die Extraportion Schmalz, die man sich in dieser Ausprägung hätte sparen sollen. Besonders schön und deshalb erwähnenswert: Chow Yun-Fat ist endlich einmal wieder in einer ordentlichen Rolle zu sehen. Alleine dass dürfte Grund genug sein, „Shanghai“ zu loben.

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patcharisma

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Jawohl! ;-)



Kommentare (27) — Film: Shanghai


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Lincoln67

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Bewertung6.5Ganz gut

"Shanghai" Spionage in einer schönen Chinesischen Atmosphäre der 40er Jahre ... mit interressanten Darstellern ... vor allen einer sexy Li Gong..! Leider fehlt der Story etwas an Tempo und Tiefgang, deshalb von mir nur eine mittlere Wertung..!

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Matty

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Synchronstimme von John Cusack ist gewöhnungsbedürftig. Die Story ist sehr komplex und man muss aufpassen wer hier wen ausspioniert. Der Film punktet aber durch tolle Kulissen und eine gute Darstellerriege.

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pischti

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Das mit der Synchro glaub ich gern. Ist der gleiche Sprecher den ich vor ein paar Tagen bei "Lebenslang in Alcatraz" als Kevin Bacon gehört habe. Für Cusack passt eigentlich nur Andreas Fröhlich. :)


8martin

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieser Spionage Film aus der Endphase des 2. Weltkrieges, in dem man am Rande mitkriegt, dass die Japaner Pearl Harbour angegriffen haben, ist atmosphärisch durchaus gelungen und optisch ansprechend. Prominente Darsteller geben ihr Bestes. Alles voran die Ikone des fernöstlichen Kinos Gong Li. Sie spielt lange Zeit eine mysteriöse chinesische Widerstandkämpferin. John Cusack als Kollege aus den USA wird von ihrem Gegenspieler zum Geliebten, der ihrem Charme nicht widerstehen konnte. Wenn man sich nur auf diese beiden konzentrieren könnte, wäre die Handlung bereits verworren genug, denn so ganz genau kriegt man nicht mit, bei wem Cusack da so recherchiert. Ein Gangsterboss (Hollywoods Vorzeige Chinese Chow Yun-Fat) und der Geheimdienstchef funken noch dazwischen und um die Verwirrung komplett zu machen mischen auch noch die Nazis in Shanghai mit. Konfusion auf der ganzen Linie. Allein John und Gong garantieren Kontinuität mit etwas Durchblick. Von ihnen erfahren wir, dass ‘das Herz keine Neutralität kennt‘ oder dass die große amerikanische Tradition so verläuft: ‘Geburt – Schule – Yale – Krieg‘. Vor lauter Nachforschungen wird die Handlung etwas vernachlässigt. In der Turbulenz der Endphase überschlagen sich die Ereignisse, Halbtote stehen wieder auf und zeigen widererwarten unverständliche Gnade für die Verliebten.
Bleibt lediglich ein Kuss in einem unerfüllten Liebesfilm bei dem die beiden Königskinder vor lauter Wirrwarr nicht zusammen kommen konnten und als es dann doch geklappt hat, war der Film zu Ende.

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zmpfl

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz großes Old-School-Kino, Drama, Baby!.....aber John Cusack als Humphrey Bogart in einem Humphrey-Bogart-Film ?? Warum ? Was soll das ??
Kann ich nichts mit anfangen....

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Chriz85

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannender Agentenfilm mit Weltkriegshintergrund und einem gewohnt überzeugenden John Cusack!

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FordFairlane

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Bewertung4.5Uninteressant

Wenn die Macher nur wissen würden, wieviel eine Synchronstimme den Film ausmachen. John Cusack hat eine vollkommen andere Stimme welche überhaupt nicht zu ihm passt und fast den ganzen Film zerstört. Ich konnte mir diesen Streifen dadurch nicht zuende schauen und werde wohl bald mal auf den Originalton zurückgreifen.

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Sinister Kid

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Bewertung4.0Uninteressant

*schnarch*

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Mr. K R I T I K

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Bewertung7.5Sehenswert

Was wir hier vor uns haben ist der tragische Fall eines untergegangenen Werkes… …jedoch zu unrecht. Denn „Shanghai“ ist ein solider und annehmbarer Agenten-Thriller, der in einer entfernten, abgeschwächten Form sogar irgendwie an James Bond erinnert. Jedoch an einen Bond in der Zeit des 2. Weltkrieges und weniger spektakulär.
-
Fazit:
Schade dass dieses Werk nicht mehr Aufsehen erregt hat, denn „Shanghai“ bietet einige ansehnliche Actionszenen, ein interessantes Thema, eine spannende Umsetzung und einen John Cusack in Topform.

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BaitfroN

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Hm, hab nochnie von dem Film gehört, werde ihn aber auch mal anscheuen :)


ShayaNova

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ich fand ihn auch nicht schlecht, aber ich mag solche filme halt auch sehr gerne.


J23

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Bewertung6.0Ganz gut

Die ersten zwei-drittel sind wirklich super, danach habe ich nichts mehr verstanden.

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine große Stärke von Mikael Håfströms ziemlich untergegangenen Film "Shanghai" zeigt sich schon in den ersten Minuten: Hier bietet sich vor historischer Kulisse (Shanghai anno 1941, kurz vor dem Pearl-Harbor-Angriff) ein durchaus vielfältiges Genrewerk mit eleganten Schauspielern und betont ästhetischen Bildern. Etwas, was man heutzutage nur noch selten zu Gesicht bekommt und darum so interessant wirkt. Was sich zuerst wie ein klassischer Krimi-Plot anfühlt, wenn John Cusack als amerikanischer Agent den Mörder seines Freundes aufspüren will, entpuppt sich schließlich nach Umwegen (gespickt mit Mystery-, Thriller- und Film-noir-Elementen) als eine gefährliche Romanze, die in dem Kontext schon ein wenig an den Klassiker "Casablanca" erinnert. Klingt alles wie das große Kino, verschließt sich aber bewusst oder unbewusst dieser Attitüde. Ein Makel ist vielleicht das Drehbuch selbst, das mit dem schwierigen Genreübergang und dem dezenten Voice-Over-Einsatz nicht die eindrucksvollen Momente generiert, die so ein Film braucht. Gleichwohl zeichnet "Shanghai" ein ausgesprochen gutes Pacing zwischen ruhigen Dialogszenen und harten Gewaltausbrüchen aus, mittels dessen das Tempo bis zum Schluss hochgehalten werden kann. Auch ist der West-Ost-Mix der prominenten Darstellerriege sehr ansprechend, wobei wiederum keiner wirklich in seiner Rolle brillieren kann. Ein Hauch von "style over substance" liegt deshalb in der Luft, dennoch bleibt "Shanghai" trotz seiner Makel als fernöstliche Zeitreise und auch in Form einer kleinen, feinen Referenz an die klassische Hollywood-Ära ein lohnenswerter Hingucker.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Exzellent besetzter Politthriller mit handfesten Actionszenen vor exotischer Kulisse. Guter Film, auch wenn sicher noch mehr drin gelegen wäre.

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Kreaexo

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vorgemerkt

Seit knapp 2 Monaten liegt die DVD zu diesem Film unbeachtet bei mir rum. Ich komm einfach nicht dazu, mir diesen Film anzusehen. Werde ihn aber im Laufe der Woche in Angriff nehmen und nach langer Zeit mal wieder ein Kommentar dazu schreiben.
Auf diesen Weg bedank ich mich aber trotzdem, zwar sehr verspätet, bei Moviepilot für das damalige Gewinnspiel, da ich einer der glücklichen Gewinner gewesen bin.

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Coach T

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Same here :D


Kreaexo

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Und die Woche ist rum und ich hab den Film immer noch nicht gesehen, ach ja. :D


vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

die Kulisse und die düstere Atmosphäre sind echt super und sehenswert. Schauspieler sind auch gut, aber sind nicht die besten Auftritte der Asia-Connection. Stimme von Cusack einfach schlecht übersetzt. Ansonsten sind ganz nette Ideen dabei und die Spannung wird durch ungeklärte, offene Fragen aufrecht erhalten. Das Ende ist, na ja, nicht so das Wahre. Aber will den Film auf keinen Fall schlecht reden, anschauen kann man den auf jeden Fall.

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Crusher

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stilsicher inszenierter Thriller, der sich nahezu allen gängigen Elementen und Motiven des Film Noir bedient, angefangen bei der Voice-over-Erzählung des von John Cusack verkörperten Protagonisten über die bezaubernde Femme Fatale (Li Gong als Anna Lan-Ting) bis hin zum Spiel mit Licht und Schatten und der generell dunklen Optik. Dadurch erschafft der Regisseur einen sehr atmosphärischen und unterhaltsamen Film rund um die Stadt Shanghai im Zweiten Weltkrieg, die als fernöstlicher Melting Pot und letzte freie Stadt Chinas vor der steten Bedrohung Japans interessant dargestellt wird. So geben sowohl die Stadt, als auch die in ihr befindliche Oberschicht mit den verschiedensten politischen Einstellungen und Zielen nach außen hin immer einen würdevollen und glamurösen Eindruck ab, sind aber innerlich mit dunklen und kriminellen Interessen durchzogen. Dabei kann man es dem Film dann auch verzeihen, dass nahezu alle Nebencharaktere, insbesondere Franka Potente als deutsche Spionin, trotz ihrer durchaus interessanten Voraussetzungen extrem blass bleiben und eher notwendiges, schmückendes Beiwerk für das Paar Cusack-Li Gong sind.

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CaptainHowdy

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich schwanke zwischen 6,5 und 7,0 Punkten. Insgesamt wirkt mir der Film manchmal ein wenig billig, das kann das, ich nenne es mal "Star"-Aufgebot, aber wieder auffangen, zusätzlich hat sich hier, für mich, eine Art Faszination aufgebaut die ich aber nicht näher deuten kann. Der größte Negativpunkt ist allerdings die Synchronstimme von JC, die hat mich nach 90 Minuten immer noch gestört, wer die verbrochen hat sollte bestraft werden.

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DasSchwein

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vorgemerkt

Gerade auf Merkliste, aber ich las gerade John Cusack hat eine andere Synchronstimme...schon gar keine Lust mehr drauf.

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patcharisma

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es erstaunt mich immer wieder, was uns 'TV-Spielfilm', also "Deutschlands renommierteste TV-Zeitschrift mit Europas grösster Filmredaktion" (Eigenwerbung und Eigenlob) alle zwei Wochen so empfiehlt anzuschauen - oder eben dann diametral davon abrät: "Shanghai" z.B. kam diese Woche bei den DVD-Tipps ganz schlecht weg. Was für ein Bullshit! Dieses Spionage-Thriller-Melo-Drama hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Vollem edlen Zeitkolorit taucht man hier in die exotische Welt der titelgebenden, kosmopolitischen City im Jahr 1941 ab, die als einzige chinesische Stadt von den Japanern damals noch unversehrt war und von Menschen aus verschiedensten Länder (natürlich auch von deutschen Nazis) bevölkert war. Die einführenden Hoch-Niveau-Dialoge kommen schnell auf den Punkt: Hier wird eine unglaublich faszinierende Mata-Hari-Story erzählt - voller mysteriöser und tiefgründiger Spannung, überraschend platzierter Action, gar etwas 007-Touch, atmosphärisch ist alles komplett dicht und natürlich ist nichts wie es scheint. Das Ganze hat einen grossen Authentizitäts-Faktor und vor grausamen Details (vorallem dieser Hara-Kiri-Japaner damals) wird kein Halt gemacht. Top gespielt bis in jede Nebenrolle, aber die geheimnisvolle Gong Li und (endlich mal) John Cusack sind das definitive Traumpaar - ja, der Mann war nie besser! Und wenn sich zum Schluss die Geheimdienst-Krimi-Geschichte in den historischen Background einfügt, darf man nochmals staunen.

Extrem erwähnenswert sei hier noch, wie klasse der Film geschnitten ist - die Übergange der einzelnen Szenen, die Vor- und Rewinds darin und die überraschenden Audio-Details dazu etc., alles ist einfach unglaublich! Wer wie ich mal selbst an so einer Schneidmaschine stand weiss, dass Editing eigentlich die grösste Kunst des ganzen cinematographischen Prozesses bedeutet, denn das braucht unglaublich Hirn, Compassion und Nerven as Hell!
(PS: Bitte im Original-Ton schauen, die deutsche Synchro killt die ganze Stimmung!)

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patcharisma

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Es hat Magic - go for it! ;-)


der cineast

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Habe ich Lust drauf nu.


spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Handfester Spionagethriller im Gewand einer Hardboiled-Detektivgeschichte mit einem glänzendem Cast, der aber spannungsmäßig zu wenig Ecken und Kanten bietet, um Aufsehen erregen zu können. Dafür finden sich hier liebevolle Reminiszenzen an einen "Dritten Mann" oder gar "Casablanca", doch leider geht dem Drehbuch in Bezug auf etwaige unerwartete Wendungen schnell die Puste aus. Da hilft auch kein feister und sich wie ein Sam Spade gebarender Cusack (mit Sense anstatt Fröhlich als deutscher Stimme!) aus der Patsche der Vorhersehbarkeit.

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DonMunich

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film, gute Schauspieler, lediglich Cusack passt nicht in den Typ "Geheimagent", trotzdem interessant und nicht langweilig...

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MarcelN44

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Bewertung7.0Sehenswert

Mikael Hafström, der mit John Cusack schon in "Zimmer 1408" zusammenarbeitete, erzählt hier die spannende Geschichte von Geheimdienstverwicklungen in Shanghai kurz vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour. Leider wird auch hier das Finale der Vorgeschichte nicht gerecht. Was am Ende bleibt ist ein zwar sehenswerter Thriller, der sich aber letztendlich nicht von anderen abhebt.
7/10

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