Shanghai

Shanghai (2010), US
Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 15.09.2011

6.3 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
140 Bewertungen
17 Kommentare
Shanghai - Bild 5179536
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von Mikael Håfström, mit John Cusack und David Morse

Shanghai 1941 eine Woche vor dem Angriff auf Pearl Harbor: Der amerikanische Geheimagent Paul Soames (John Cusack) ist gerade in der Stadt angekommen, um den Mord an seinem besten Freund (Jeffrey Dean Morgan) aufzuklären. Schnell gerät er in ein Netz von Verschwörung und Lügen, das die ganze Stadt zu überdecken scheint. Bei seinen Nachforschungen nimmt er den charismatischen chinesischen Gangster Anthony Lan-Ting (Yun-Fat Chow) und dessen schöne Frau Anna (Li Gong) ins Fadenkreuz, wird aber gleichzeitig von dem japanischen Geheimdienstoffizier Tanaka (Ken Watanabe) beschattet. Es dauert nicht lange und Soames und Anna finden sich in einer Affäre wieder, die sie alles riskieren lässt.

Nach Zimmer 1408 ist Shanghai bereits die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Mikael Håfström und John Cusack. Der Film Noir reizt zum Vergleich mit Casablanca, erzählt er doch von einer Romanze vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs. Der Cast ist gespickt mit asiatischen Superstars wie Chow Yun-Fat und Li Gong, die sich bereits mit Die Geisha auch international einen Namen machen konnte.

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Kritiken (7) — Film: Shanghai

KultHit.de: KultHit.de

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8.0Ausgezeichnet

Es sind eher die ruhigen Momente, die „Shanghai“ ausmachen. So mancher junger Kinogänger mag mit der demzufolge vorherrschenden ‚Inaktivität‘ des Films überfordert sein. [...] Als Vergleich lässt sich an dieser Stelle ganz vorsichtig „Inglourious Basterds“ heranziehen. Ganz vorsichtig deshalb, weil in „Shanghai“ eindeutig der Spaß-Faktor fehlt, alles andere wäre kontraproduktiv gewesen.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Weil klar ist, dass Håfström nicht die Chupze hat, um wie Quentin Tarantino kurzerhand die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben, kann über den Ausgang des Geschehens nie Spannung aufkommen. Auf melodramatische Gefühle wartet man indes freilich auch vergeblich.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Die Handlung von Mikael Haafströms „Shanghai“ nimmt sich, insbesondere auch wegen der Figurenvielfalt und der unterschiedlichen Interessen recht komplex aus. Das Intrigenspiel vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges erinnert unweigerlich an „Casablanca“ (Michael Curtiz, 1942). Trafen sich in „Rick's American Café“ in Casablanca Flüchtlinge auf der Suche nach einem rettenden Ausreisevisum, so versucht in „Shanghai“ ein Liebespaar, in letzter Minute aus dem besetzten China zu entkommen, bevor die Stadt untergeht. Die Rolle Gong Lis als Geliebte eines Bandenchefs gemahnt jedoch darüber hinaus an Zhang Yimous „Shanghai Serenade“ (1995), in dem die bekannte chinesische Schauspielerin im Shanghai der dreißiger Jahre ebenfalls die Maitresse eines Mafiabosses verkörperte. Ähnlich Zhang Yimous Film ahmt Haafströms „Shanghai“ die Bildästhetik der dreißiger und vierziger Jahre nach: Strömender Regen und schattenhafte Gestalten gehören zusammen mit der bis…

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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5.0Geht so

Gerade zu Beginn des Films fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu wahren, wer hier nun auf wen schießt. Geschweige denn, warum. Man folgt der Geschichte vorrangig, weil man sie zu verstehen versucht, und weniger, weil sie spannend wäre.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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7.0Sehenswert

Marionetten im Fadenkreuz der Weltpolitik und der ihrer eigenen Moralpolitik, deren Fäden das Schicksal zieht: mehr sind die Protagonisten in dem gefährlichen Vabanquespiel nicht, zu dem sie Mikael Håfström versammelt. Shanghai heißt der historische Thriller und der mesmerisierende Handlungsort, an dem der schwedische Regisseur Mikael Håfström seine funkelnde Genre-Hommage inszeniert. Die überaus prominente asiatische Darsteller-Riege verleiht dem filmischen Tribut einen unterhaltsamen Twist, allen voran der gewohnt schneidig auftretende Cho Yun-Fat und die betörende Gong Li als kalkulierende Lady von Shanghai.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

"Shanghai" kann leider nicht restlos überzeugen, handelt es sich doch um einen typischen Fall von "Style over Substance". Denn so nett das auch alles aussieht, so kühl und distanziert ist es andererseits inszeniert und vermag nur selten wirklich zu fesseln. Die Charaktere bleiben so unnah- wie undurchschaubar. So bleibt der stärkste Part für Veteran Chow Yun-Fat, der zwar auch keinen Sympathieträger spielt, aber doch als Einziger so etwas wie echte Tragik versprüht.
Das Fazit zu "Shanghai" also: Eine überschaubare Menge an Tempo und Spannung, leider nur bedingt interessante Figuren, aber doch verdammt hübsch anzuschauen.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Aufgrund der äußerst mäßigen Filmvita von Mikael Håfström („Das Ritual“, „Zimmer 1408“) konnte man von „Shanghai“ nicht viel erwarten. Doch der Schwede schafft es in seiner zweiten Zusammenarbeit mit John Cusack einen geschmackssicheren Noir-Thriller zu inszenieren. Anstatt in Los Angeles oder in den Hochhausschluchten New Yorks spielt die Geschichte im schön animierten Shanghai im Jahr 1941. In dem fernostasiatischen Großstadtdschungel tummeln sich allerlei Gestalten mit breitkrempigen Hüten: Triaden, fremde Soldaten, böse Japaner und Nazis mischen auch noch mit. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kommt das etwas überfrachtete Drehbuch von Hossein Amini - ein solides Stück Fließbandarbeit – in Gang. Cusack freut sich über seinen Bogey-Charakter, verwickelt sich und die Schar von asiatischen Schauspielstars immer mehr in dem undurchschaubaren Gestrüpp von Lügen und Verdächtigungen und wir Zuschauer, die mit dem Nostalgiefimmel, freut es einträchtig. Håfström baut auch noch einige sehenswerte Shoot-Outs ein, die man in dieser Härte nicht erwartet hätte. So verzeiht man dem Schweden am Ende auch die Extraportion Schmalz, die man sich in dieser Ausprägung hätte sparen sollen. Besonders schön und deshalb erwähnenswert: Chow Yun-Fat ist endlich einmal wieder in einer ordentlichen Rolle zu sehen. Alleine dass dürfte Grund genug sein, „Shanghai“ zu loben.

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Kommentare (10) — Film: Shanghai

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Handfester Spionagethriller im Gewand einer Hardboiled-Detektivgeschichte mit einem glänzendem Cast, der aber spannungsmäßig zu wenig Ecken und Kanten bietet, um Aufsehen erregen zu können. Dafür finden sich hier liebevolle Reminiszenzen an einen "Dritten Mann" oder gar "Casablanca", doch leider geht dem Drehbuch in Bezug auf etwaige unerwartete Wendungen schnell die Puste aus. Da hilft auch kein feister und sich wie ein Sam Spade gebarender Cusack (mit Sense anstatt Fröhlich als deutscher Stimme!) aus der Patsche der Vorhersehbarkeit.

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DonMunich

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film, gute Schauspieler, lediglich Cusack passt nicht in den Typ "Geheimagent", trotzdem interessant und nicht langweilig...

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MarcelN44

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Bewertung7.0Sehenswert

Mikael Hafström, der mit John Cusack schon in "Zimmer 1408" zusammenarbeitete, erzählt hier die spannende Geschichte von Geheimdienstverwicklungen in Shanghai kurz vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour. Leider wird auch hier das Finale der Vorgeschichte nicht gerecht. Was am Ende bleibt ist ein zwar sehenswerter Thriller, der sich aber letztendlich nicht von anderen abhebt.
7/10

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Dualis

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich hätte man aus diesem Film viel mehr machen können...die Kulisse ist interessant und die Charaktere grundsätzlich auch. Was aber sehr enttäuschend ist, ist die schauspielerische "Leistung" von John Cusack. Diese Geheimagenten-Rolle mit einer gewissen Anziehungskraft auf Frauen steht ihm einfach nicht beziehungsweise kann er es überhaupt nicht umsetzen.

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aggrotainment

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Bewertung7.0Sehenswert

"Shanghai" ist als Film nichts wirklich besonderes. Er ist nett anzusehen und die Schauspieler bringen vor netter Kulisse eine gute Leistung. Die Story ist nichts außergewöhnliches, wird aber durch die vielen guten Charaktere aufgepeppt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

aggrotainment

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ähm ja, kein witz aber 7 is bei mir die schulnote 4


aggrotainment

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gut manchmal is 7 auch ne 3 :D kommt immer drauf an ;)


painy

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Bewertung7.5Sehenswert

Shanghai ist ein Thriller, wie man ihr erwartet. Ein wenig Gefühl, ein wenig Intrige und ein wenig Action. Die anfangs wirre Geschichte stellt keinesfalls ein Meisterwerk dar, doch wird durch die Inszenierung und das Spiel der Schauspieler, welche exzellent in ihre Rollen passen, das Maximum herausgeholt. Allein die Synchronstimme John Cusacks irritiert zu Beginn ein wenig, da diese scheinbar nicht die übliche ist. Dennoch bleibt Shanghai ein zu empfehlender Thriller, der keine Langeweile beim Anschauen aufkommen lässt.

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MA_RiO

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Wie ich es hasse, wenn Schauspieler wie John Cusack andere Synchronstimmen haben...


Sozionaut

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Polithriller der kurz vor dem Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 in Shanghai spielt. Kein Film der vom Hocker reißt aber dennoch einen spannungsreichen Abend vor historischer Kulisse bietet. Das schauspieler Quartett mit John Cusack,
Ken Watanabem Yun-Fat Chow und Li Gong spielt hervorragend.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sedonis

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe ihn eben in der Sneak gesehen und ohne zu viel zu verraten, es ist ein durchaus sehenswerter Film. Ein klassischer "Detektivfilm" in einer von den Kriegswirren zerrütteten Stadt. Ähnlich wie es "The good German" tut bedient er sich klassischer Elemente. Durchaus weiter zu empfehlen!

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xtheunknown

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Bewertung5.0Geht so

moloch shanghai mit chinesischen triaden die mit japanern geschäfte machen, nazis, amerikanischen reportern, glücksspiel und leuten die sich irgendwie zwischen alledem bewegen was zu verzwicken liebesgeschichten führt sind eine grossartige kulisse für einen film. von der story seite kann ich auch nicht meckern und der film wird sicher vielen gefallen. mir reicht das aber nicht, mir fehlte die epische breite. wenn man einmal once upon a time in america gesehen hat wird es schwer sich mit sowas zufrieden zu geben. ein paar close ups weniger hätten dabei schon einiges ausgemacht. ich denke das hätte auch bei dem budget funktioniert. aber dafür erschiesst chow yun fat endlich mal wieder ein paar leute, er fliegt dabei zwar nicht in zeitlupe durch die luft, aber wenigstens etwas.

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Mawazh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Chow Yun-Fat, Gong Li, John Cusack....vorgemerkt !!!

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