Zimmer 1408
1408 (2007), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 13.09.2007
35 Bewertungen
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8330 Bewertungen
163 Kommentare
Keine
von Mikael Håfström, mit John Cusack und Samuel L. Jackson
Mike Enslin (John Cusack) hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 – ein kafkaesker Alptraum beginnt.
Handlung
Um wen geht es
Inmitten eines wahren Wolkenbruchs versucht Mike Enslin (John Cusack), die richtige Abzweigung zu finden. Nach einer zermürbenden nächtlichen Irrfahrt kommt der Bestseller-Autor schließlich ans Ziel: Er checkt in einem Hotel abseits der Straße ein. Aufgeregt begrüßen ihn der Manager und seine Frau und bestürmen ihn sofort mit wüsten Gruselgeschichten. Ein Zimmermädchen soll sich in Zimmer 1408 erhängt haben und ihr Geist nun dort sein Unwesen treiben.
Müde, aber gelassen bezieht Mike das Zimmer. Schlafen wird er dennoch kaum, denn er arbeitet am letzten Kapitel eines neuen Buchs, das sich wieder so gut verkaufen soll wie “10 Haunted Hotels” – Mike ist ein bekannter Horror-Schriftsteller. Seine Arbeitsweise bei der Vor-Ort-Recherche ist immer die gleiche: Er verbringt eine Nacht in einem Hotel, untersucht das Objekt mit wissenschaftlichen Methoden und lässt die Atmosphäre auf sich wirken. Er selbst glaubt nicht an paranormale Phänomene und seine Untersuchungen konnten bislang deren Existenz auch nicht bestätigen. Auch im aktuellen Fall passiert nichts.
Das Hotel stellt sich vor
Zurück in Kalifornien, findet Mike in seinem Postfach eine mysteriöse Postkarte. Sie zeigt das Dolphin Hotel in New York und auf der Rückseite steht nur ein Satz: “Betreten Sie nicht Zimmer 1408!” Diese Warnung reicht aus, um Mikes Neugier zu wecken…
Mike Enslin (John Cusack) hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 – ein kafkaesker Alptraum beginnt.
Handlung
Um wen geht es
Inmitten eines wahren Wolkenbruchs versucht Mike Enslin (John Cusack), die richtige Abzweigung zu finden. Nach einer zermürbenden nächtlichen Irrfahrt kommt der Bestseller-Autor schließlich ans Ziel: Er checkt in einem Hotel abseits der Straße ein. Aufgeregt begrüßen ihn der Manager und seine Frau und bestürmen ihn sofort mit wüsten Gruselgeschichten. Ein Zimmermädchen soll sich in Zimmer 1408 erhängt haben und ihr Geist nun dort sein Unwesen treiben.
Müde, aber gelassen bezieht Mike das Zimmer. Schlafen wird er dennoch kaum, denn er arbeitet am letzten Kapitel eines neuen Buchs, das sich wieder so gut verkaufen soll wie “10 Haunted Hotels” – Mike ist ein bekannter Horror-Schriftsteller. Seine Arbeitsweise bei der Vor-Ort-Recherche ist immer die gleiche: Er verbringt eine Nacht in einem Hotel, untersucht das Objekt mit wissenschaftlichen Methoden und lässt die Atmosphäre auf sich wirken. Er selbst glaubt nicht an paranormale Phänomene und seine Untersuchungen konnten bislang deren Existenz auch nicht bestätigen. Auch im aktuellen Fall passiert nichts.
Das Hotel stellt sich vor
Zurück in Kalifornien, findet Mike in seinem Postfach eine mysteriöse Postkarte. Sie zeigt das Dolphin Hotel in New York und auf der Rückseite steht nur ein Satz: “Betreten Sie nicht Zimmer 1408!” Diese Warnung reicht aus, um Mikes Neugier zu wecken. Er beginnt über das Hotel zu recherchieren und findet heraus, dass sich in Zimmer 1408 etliche Todesfälle ereignet haben. Um seine Recherchen zu beenden, möchte er im Dolphin Hotel einchecken. Doch der Hotelmanager Olin (Samuel L. Jackson) versucht mit allen Mitteln, den Schriftsteller vom Gegenteil zu überzeugen. Der Manager argumentiert mit erschreckenden Zahlen: Allein während seiner Amtszeit gab es vier Tote in 1408. Zusammen mit den als natürliche Todesursachen geführten Fällen sind insgesamt 56 Menschen in dem Zimmer gestorben. Sie begingen Selbstmord oder erlitten Herzinfarkte, einige sind sogar ertrunken.
Ein Zimmer stellt sich vor
Mike lässt sich jedoch nicht beirren und checkt in das Zimmer ein. Der erste Eindruck ist ernüchternd – ein Zimmer wie jedes andere auch. Doch kurze Zeit später stellt Mike erste seltsame Ereignisse fest. Das Radio springt von selbst an, die Klimaanlage spielt verrückt und die Bilder hängen schief. Zunächst nimmt Mike die Ereignisse noch mit Humor, doch bald steigen Angst und Panik in ihm auf, als immer mysteriösere Dinge passieren. Mike kann das Zimmer nicht mehr verlassen, sieht seine tote Tochter Katie (Jasmine Jessica Anthony), die Wände beginnen zu bluten und die Fenster verschwinden.
Das Ende
Es braucht seine Zeit bis Zimmer 1408 mit seinem Gast abgerechnet hat. Bis sich das tödliche Geheimnis des Zimmers lüftet, muss Mike um seinen Verstand und ums Überleben kämpfen.
Wissenswertes
Die Dreharbeiten zu Zimmer 1408 fanden in London statt
Die gleichnamige Kurzgeschichte von Stephen King war ursprünglich Teil eines Hörbuchs und wurde erst im Jahr 2002 innerhalb der Kurzgeschichten-Sammlung Everythin´s Eventual in Schriftform veröffentlicht.
Weiterführende Informationen
Weitere Filme nach Vorlage von Stephen King
Weitere Informationen im Internet
Übersichtskarte zur Lage des vermeintlichen Dolphin Hotels (engl.)
Offizielle deutsche Website
Rezension von Julia Stache unter Stadtkind.de
QuellenPresseheft des Verleihs
Mehr Bilder (19) und Videos (2) zu Zimmer 1408
Cast & Crew
-
Mikael Håfström
-
John Cusack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Enslin
-
Samuel L. Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gerald Olin
-
Mary McCormack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lily Enslin
-
Tony Shalhoub
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Farrell
-
Jasmine Jessica Anthony
Regie
Schauspieler
-
Matt Greenberg
-
Scott Alexander
-
Larry Karaszewski
- Genre
- Spukhausfilm, Mysterythriller, Geisterfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Los Angeles , New York City, Strand
- Handlung
- Badezimmer, Besessenheit, Bett, Bibel, Blut, Brandstiftung, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ermittlung, Fenster, Feuer, Fluch, Geisterhaus, Geisterwelt, Gemälde, Gespenst, Hotel, Hotelmanager, Hotelzimmer, Lebendig Verbrannt, Molotowcocktail, Paranormal, Postkarte, Recherche, Schlüssel, Schriftsteller, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Strand, Strangulieren, Suizid, Surfen, Telefon, Tür, Verfolgungswahn, Verlust der Tochter, Wasser, Überschwemmung
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Zimmer 1408
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Kritiken (10) — Film: Zimmer 1408
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Die erste Stunde von 'Zimmer 1408' vergeht wie im Flug. Die Charaktereinführung ist gelungen, ebenso wie das Erzeugen der Atmosphäre, die den Zuschauer umklammert und keine Längen zulässt. Wenn diese Stunde aber vergangen ist, verliert sich der Film immer öfter aus den Augen. Die Stimmung selbst viel zu oft bei Seite geschoben und es wird zunehmend auf Effekte gesetzt. Diese sehen zwar zweifelsohne gut aus und nicht im Ansatz billig, doch ab einem bestimmten Punkt erscheint es so, als will der Film nur noch mit Effekten Spannung erzeugen und schockieren, nur leider bewirkt das genau das Gegenteil. Man vermisst das Gruselflair, das eben viel spannender war und auch das Zimmer selbst rutscht immer weiter in den Hintergrund, ohne aber den Reiz zu verlieren. Das persönliche Leben von Mike wird dazu immer weiter in den Vordergrund gestellt, aber wir können dazu kaum eine Bindung aufbauen und seine Gefühle nicht an uns reinlassen, denn das klar Interessengebiet liegt auf immer auf den Zimmer und den seltsamen Vorkommnissen selbst. Nichtsdestotrotz liegt 'Zimmer 1408' im überdurchschnittlichen Genre-Bereich und ist deutlich ansprechender als die modernen Blutorgien. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«1408» bietet viel schaurige Spannung und einige hübsche Schreckmomente.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenAm besten kann man “Zimmer 1408″ als den kleinen Bruder von “Shining” bezeichnen. Doch leider ist der kleine Bruder nicht so erfolgreich darin Angst und Schrecken zu verbreiten wie das Vorbild. Die Idee des Films ist gut, die Umsetzung allerdings nur solide mit einer leichten Tendenz nach unten. Die beiden Hauptdarsteller schaffen es leider nicht über die Schwächen der Regiearbeit hinwegzutrösten und so ist “Zimmer 1408″ zwar ein solider Film, aber eben kein Film den man zwingend gesehen haben muss oder der in der Filmgeschichte irgendwelche Akzente setzten könnte
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenRundum gelungenes Psycho-Horror-Kammerspiel, das vom größtenteils allein agierenden Hauptdarsteller John Cusack mühelos getragen wird und durch die richtige Balance zwischen Schockmomenten und subtilem Wahnsinn für manchen Schauer sorgt.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEs ist ein Film, den man einst versonnen preisen wird, wie man es heute etwa bei LANDHAUS DER TOTEN SEELEN tut. Wo sich immer dümmere Folterfilmchen als Horror bezeichnen und um die Krone der Kino- und Videothekenkasse prügeln, indem sie sich gegenseitig die Blutwurst auf die Rübe hauen, zieht ZIMMER 1408 elegant vorbei und tritt all diesen Vollpfosten sanft, aber bestimmt in ihren Arsch.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenIm Grunde les ich ja immer gerne erst die Bücher, bevor ich mir die Verfilmungen angucke. Grade bei Stephen King Filmen bietet sich das an - so weiß man immer, ok, sie habens versucht, aber ich weiß, eigentlich könnte der Film besser sein. Meist ist das auch so.
Bei “1408″ kann ich das nur vermuten, leider habe ich die Kurzgeschichte noch nicht gelesen. Aber wer Stephen King kennt, kann sich denken, wie die Story war: Besser, als der Film.
Dabei fängt es ziemlich gut an. Die Spannung wird stark aufgebaut, der Manager (Samuel L. Jackson) versucht fast alles, Enslin das Zimmer nicht zu geben, gibt aber letztendlich klein bei. Man fragt sich mehr und mehr, was es mit dem Zimmer auf sich hat, und als dieses mit kleinen Spielereien anfängt, Enslins Ruhe und Abgeklärtheit zu stören, fragt man sich immer mehr, wo die Ursache liegt.
Und dann fängt die Effekt-Orgie an. Ein Schockeffekt jagd den nächsten, und man kann sich gut vorstellen, wie die Drehbuchautoren vor dem Skript saßen und sich verzweifelt überlegten, was dieses Zimmer noch tolles bieten könnte. Und man fragt sich immer weniger, wo die Ursache liegt, sondern immer mehr, wie das ganze, und vor allem WANN das ganze ein Ende nimmt. Kleinere Spielereien, wie Erscheinungen von Enslins Tochter oder Vater, verwirren mehr als das sie den Grusel erhöhen, und sind insgesamt zu beiläufig, als eine wichtige Rolle zu spielen. Schade eigentlich. Bis zu einem gewissen Punkt ist der Film richtig gut und rettet sich daher trotz des rapiden Abstiegs auf die von mir vergebenen 6,5 Punkte.
Jetzt sollte ich mir aber mal das Buch zulegen. Ich will wissen, wies besser geht.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/19/kritik-zimmer-1408/
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenJohn Cusack müht sich redlich, die dünne Story mit routinierter schauspielerischer Leistung auszufüllen, aber das reicht leider nicht, genausowenig wie der kleine Gastauftritt von Samuel L. Jackson.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt? Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt und von nur einem Darsteller getragen wird? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Und zwar ganz hervorragend. John Cusack spielt den Skeptiker Enslin gewohnt sympathisch-zynisch und versteht es, den Zuschauer für sich einzunehmen. Wenn sich seine Skepsis langsam in Angst und später in Verzweiflung wandelt, ist dies für den Zuschauer nicht nur nachvollziehbar, sondern praktisch spürbar. Vorallem die kurzen Szenen mit Enslins Tochter bieten eine Intensität, wie ich sie in modernen Gruselfilmen viel zu oft vermisse. [...)
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenShining eingedampft auf Zimmergröße. Data würde wohl sagen: Der Film funktioniert innerhalb normaler Parameter. Genau das ist auch sein Problem, denn er überrascht an keiner Stelle und varriert bekannte Geisterfilmmotive zu einer überlangen Twilight-Zone-Folge, die ihr Willkommen sein eigentlich schon überstrapaziert hat, wenn nach 2/3 ein absehbarer Twist die Story aufpeppen soll. John Cusack ist toll, aber nicht toll genug um einen wirklich die ganze Zeit wach zu halten.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEin Horrorthriller mehr - solides Handwerk, doch leider kaum neue Ideen: Der Hauptdarsteller (diesmal John Cusack) wird mal wieder an seinem wundesten Punkt gepackt, weil er es bis dato versäumt hatte, traumatische Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. So stellt er sich unbewusst (aber irgendwie doch freiwillig, wenngleich in naiver Selbstüberschätzung) dem Schrecken. Und da sind wir schon bei der heimlichen Botschaft des Films: Alle, die diesbezüglich noch (!) eine Leiche im Keller haben, sei dringend angeraten, baldmöglichst einen Seelenklempner ihrer Wahl zu konsultieren. Denn: Lieber ganz normalen Therapiehorror als eine Horrortherapie wie in 1408, oder? ;-)
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Kommentare (153) — Film: Zimmer 1408
Kommentar schreibenmondauge 2012/05/28 21:30:02
Kommentar löschenMan wird von dem Film nicht enttäuscht und hat in jedem Fall eine unterhaltsame Filmsession. Ich betitele diesen Film nicht gerne als einen Horrorfilm, weil sonst Konnotationen mitschwingen, die die meisten schon mit Abscheu wegschauen lassen. Es ist ein noch nie dagewesener Horrorfilm, alleine schon deshalb, weil John Cusack, eher als Realist und Skeptiker bekannt, in einer der besseren Geschichten von Stephen King die Hauptrolle spielt.
Der Film fängt gemächlich an und schafft es einen in den Bann zu ziehen, ein ursprünglich ausgelutschtes Thema völlig neu zu interpretieren bzw. neue Maßstäbe zu setzen. Nicht nur die Geschichte dahinter hat es in sich, sondern auch die Inszenierung, wenn plötzlich in einer eher unscheinbareren Rolle Samuel L. Jackson auftaucht, subtile Details so sensibel machen, dass man brutal schockiert wird. Die Schockeffekte sind aber nicht nur drastisch beklemmend, sie driften ab ins surreale, manchmal kaffkaeske, übertreffen sogar Shining, wenn auch die Story von Shining viel mehr psychoanalytische Tiefen hat und sie wirken dabei nicht billig effekthascherisch, wie etwa bei Alone in the Dark oder Final Destination, weshalb die Rolle von Enslin mit John Cusack ideal besetzt ist.
Der Film hat etwas von den zuvor genannten, aber er zerrt richtig an den Nerven, im Stile von Shining aber stärker, denn man wird so bearbeitet und so dauerhaft, dass man froh ist, wenn es vorbei ist und die Achterbahnfahrt endlich stoppt, doch dann ist es immer noch nicht vorbei, und die Abfahrt ist noch nicht zu Ende und wieder und wieder und wieder und der Film ist zigmal zu Ende und geht weiter, so dass man am Ende anfängt zu beten, dass es aufhören solle.
Dem Film fehlen aber Anteile, die ihn zu den Jahrhundertwerken zählen lassen, die etwa Filme wie Fight Club, Mullholland Drive, Pulp Fiction, Fear and Lothing Las Vegas oder Memento ausmachen: gesellschaftlich wichtige Themen, Spekulation über die Aussage des verworrenen Inhalts, Dialoge die man noch in 10 Jahren wiederholt. Das hat er alles nicht, aber das haben auch die wenigsten Filme. Es ist aber ein Film über den man trotzdem noch Stunden nachdenkt, weil man von ihm übels gef... ähem bearbeitet wurde.
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KilianPai 2012/05/01 23:13:25
Kommentar löschenEs gibt keinen Film, der so viel "echte" Angst hervorruft wie Zimmer 1408. Wir werden zusammen mit John Cusack in besagtem Zimmer eingesperrt, kühle Distanz wahren läuft hier nicht, die Tür ist zu, die Fenster vermauert. Los geht der klaustrophobische Horror-Trip. Gerade wenn man meint, das dämonische Hotelzimmer hätte nun endlich seinen größten Schocker-Trumpf ausgespielt, da beginnt der Wecker erneut mit "We´ve Only just begun".
Nirgendwo sind Der Horror, die Angst und die pure Verzweiflung so extrem spürbar, wie hier.
Der Film schafft es die Distanz zwischen Zuschauer und Hauptfigur komplett aufzulösen. Man sieht Mike Enslin nicht zu, man verschmilzt mit ihm. Deshalb ist Zimmer 1408 wohl der furchtbarste, gruseligste und beste Horrorfilm aller Zeiten.
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Kreaexo 2012/05/01 23:15:41
Antwort löschen"Es gibt keinen Film, der so viel "echte" Angst hervorruft wie Zimmer 1408." Doch den gibt es. 'Shinig' mit Jack Nicholson.
KilianPai 2012/05/01 23:19:16
Antwort löschenWürde bei mir gleich auf Platz 2 kommen. Aber Shining hat mich persönlich eben lange nicht so fertig gemacht wie Zimmer 1408. Wahrscheinlich ist Shining prinzipiell der bessere Film, aber 1408 hatte den größeren Effekt auf mich.
cpt. chaos 2012/04/27 10:53:19
Kommentar löschenMystische Thriller mag ich ungemein, aber wenn es zu sehr ins Surreale abdriftet, wird´s für mich oftmals anstrengend, da ich doch eher ein Mensch bin, der nach einer halbwegs verständlichen Erklärung lechzt. Nach dem ersten Durchlauf fand ich "Zimmer 1408" schon nicht besonders gut, aber da ich der Auffassung war, dass der Film noch eine zweite Chance verdient hätte, macht ich mich erneut auf, um meine Meinung zu ändern. Es kann daher niemand behaupten, ich hätte es nicht ernsthaft versucht. ;o)
Aber trotz guter Ansätze, John Cusack als Hauptakteur und Samuel L. Jackson in einer Nebenrolle als Hotelmanager, sowie einiger Schockmomente, verpackt in hübsch anzusehender Optik, wurde ich erneut unbefriedigt zurückgelassen. Entscheidenden Anteil hat sicherlich hierbei auch das lieblose Ende, das jedoch u.a. im Director´s Cut geglückter sein soll.
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hrxuuuu 2012/04/04 23:03:29
Kommentar löschenEine Geistergeschichte der alten Schule mit tollen Effekten und einen verwirrenden John Cusack. Düster, Gruselig, Spannend und Zeitlos.
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Nicki Minaj Lover 2012/04/03 12:44:30
Kommentar löschenguter Film
hab vor ein paar Jahren die normale Version geschaut und ich fand das Ende dort total bescheuert .. hab jetzt mal die ungeschnittene Version geschaut mit einem anderen Ende das ich total genial finde
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gromit73 2012/03/31 15:21:24
Kommentar löschenBrutal spannend und beängstigend. Wohl dem, der diesen Film nicht alleine schauen muss.
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graveyardstory 2012/03/10 16:51:48
Kommentar löschenEine der besseren Adaptionen einer Kurzgeschichte von Stephen King, spannend und ziemlich gruselig, eben so wie es sich gehört und wie man es erwartet. Da gibt es weit schlimmere Versuche den Meister zu verfilmen als diesen hier!
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The Black Sun 2012/02/29 21:15:56
Kommentar löschenDie Story fängt ziemlich stark an, baut Spannung auf, der Zuschauer wird mitgerissen.
Doch nach bestimmter Zeit wird hier versucht mit einem Übermaß an Effekten, den ziemlich inhaltsarmen Hauptteil der Geschichte "aufzupeppeln", welches den Produzenten meiner Meinung nach leider nicht so ganz gelungen ist. Hier wäre weniger mehr gewesen.. Alles in allem dennoch ein Film den man sich gerne ansehen kann, aber nicht muss, da es einige bessere Filme gibt.
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Knebelzahn 2012/02/26 17:29:40
Kommentar löschenMeine Erwartungen wurden deutlich übertroffen!
Ein wirklich spannender und nervenaufreibender Horror-Film, wie ich ihn noch nicht gesehen habe... und das alles in einem Raum!
Das Ende war mir dann aber doch zu actionreich, was mich dazu bewegt hat dem Film nicht mehr als 8 Punkte zu geben, dennoch... TOP!
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EllHomer 2012/02/25 00:52:35
Kommentar löschenFängt unspektakulär an, arbeitet sich dann aber durch subtil eingesetzte Schockmomente immer mehr auf den Höhepunkt zu. Fesselnde Handlung und beklemmende Atmosphäre inklusive. So muss ein guter Gruselstreifen sein!
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C_C 2012/02/25 03:02:36
Antwort löschenund geiles Ende!
1000Mindhunter 2012/02/13 18:55:33
Kommentar löschenSpanend und ungeheuer klaustrophobischer Film, mit wendungsreicher geschichte und einer genialen one man show die einen an manchen stellen zittern lassen. John cusack ist für siese Rolle geschafen.
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Üffes Müffes 2012/02/03 02:48:15
Kommentar löschenSowas passiert wenn man aus einer Kurzgeschichte einen kompletten Spielfilm extrahieren möchte.
Das was die Kurzgeschichte spannend und besonders gemacht hat, schafft der Film nicht wirklich zu transportieren. Ich glaube allein John Cusack hat da noch einiges rausgerissen, alles in allem war ich dann doch enttäuscht vom Film.
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heikschn 2012/02/01 18:02:29
Kommentar löschenViele Gruselschocker haben eine große Schwäche. Man fürchtet sich zusammen mit dem Protagonisten meist nur so lange, bis die Kreatur/Person hinter dem Grusel sich offenbart. Oft sind die Erklärungen dann zu schwach und ziehen damit den gesamten Film runter. Für ein erfolgreiches Ende muss der Schreiberling des Drehbuchs daher entweder eine echt originelle Idee haben für die Offenbarung des treibenden Handlungskerns. Oder er versucht gar nicht erst irgendwelche realtitätsnahen Erklärungen zu erfinden. Zimmer 1408 funktioniert, weil die Mystik des unheimlichen Zimmers auch nach Filmende erhalten bleibt. Dazu kommt, dass John Cusack gut in den Film passt. Er spielt hier seine eine typische Rolle, in der man ihn immer sieht, die er aber auch gut beherrscht. Ich mag Cusack in dieser Rolle und deswegen gefällt mir auch Zimmer 1408.
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THXGamer 2012/01/22 14:39:47
Kommentar löschenFür mich ein Meisterwerk, der richtig gut gelungen ist. Spannung wird aufgebaut, die Story ist gut und Gruselfaktor hat der Film auch. Sehenswert!
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niceeddy 2012/01/14 18:23:02
Kommentar löschenUnd wieder eine durchschnittliche King-Verfilmung, vorhersehbare HuiBuh-Geschichte - langweilig
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Jokerface^^ 2012/01/09 21:47:20
Kommentar löschenIch hat sehr viel mehr erwartet, ich hatte das Gefühl der Film will dem Zuschauer auf Teufel komm raus, die Gedanken verdrehen,damit ein typisches Fincher-Fazit dabei rauskommt: Nichts kapiert, trotzdem toll, Das ist aber für mich nur in Ansätzen gelungen, wer drauf steht dem gefällts. Aber auf jedem Fall spielt John Cusack sehr gut
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funkenflug2 2012/01/08 16:10:21
Kommentar löschenAls ich den Traier sah, dachte ich mir, endlich mal wieder ein guter Horrorfilm. Aber der einzige Horror an dem Film ist den Film als Horror zu bezeichnen.
-- Spoiler enthalten --
Der Film fing gut an, aber das war´s dann auch schon. Ich hätte erwartet, dass es mehr Bedarf den Protagonisten (dargestellt von John Cusack) aus der Fassung zu bringen als ein plötzlich gemachtes Bett, hat er doch vorher noch getönt er glaube nicht an Übersinnliches. Im weiteren Verlauf passieren Dinge, die nicht schocken sondern einfach nur Fragezeichen hinterlassen. Leider wird man an keiner Stelle darüber aufgeklärt, warum diese Dinge passieren bzw. warum der Raum überhaupt so reagiert, wenn es nicht sogar nur Einbildung des Protagonisten ist.
Allerdings haben Samuel L. Jackson und John Cusack durchweg überzeugt. Besonders John Cusack war in der Rolle des erfolglosen und zynischen Schriftstellers, der am Ende Realität und Fiktion selbst nicht mehr unterscheiden kann, großartig. Und auch die Effekte verdienen durchaus gute Anerkennung, allerdings vermochten sie weder zu Gruseln noch zu Schocken.
Fazit: Als Thriller sicher noch ok, als Horror ist er bei mir durchgefallen.
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Kreator666 2012/01/04 17:35:08
Kommentar löschenEines Vorweg eine Der guten Stephen King Verfilmungen.
Das Buch hab ich nicht gelesen. Den Film Kann ich allerdings mit gutem gewissen weiter empfehlen, fesselnd von anfang an und endet... wie es eben Typisch für Stephen King ist. Nach seinem Gesetz. Von mir gibts 9.5 Punkte weil er wirklich gut ist und Die Story sehr gut umgesetzt.
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Andy Dufresne 2011/12/30 21:06:49
Kommentar löschenBin ja eigentlich nicht so der Horrormann.
Aber der Film war purer (guter) Horror,Mann!
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sachsenkrieger 2011/11/16 07:21:45
Kommentar löschenVorab kann ich sagen, das der Film von Anfang bis Ende mitreißt. John Cusack in einer seiner besten Rollen. Inwieweit sich der Film an die Vorlage hält, kann ich leider nicht sagen. Ich persönlich habe mir während des Films vorgestellt, das Zimmer 1408 die Ängste und Erinnerungen brutal hervorzerrt, um den "Insassen" letztendlich vor die Wahl zu stellen, ob er/sie noch den Willen zum Leben hat oder nicht. Aber Stephen King hat sich das anders gedacht. Ich deute es im Moment so, das es um eine Person geht, die den Tod eines geliebten Menschen nie wirklich verkraftet hat, die den Glauben an fast alles verloren und im Grunde genommen sich selbst aufgegeben hat. Enslin ist ein wandelnder Toter unter Lebenden. Trotz vielfacher Warnungen des Hotelmanagers stellt er sich seinen tiefsten Ängsten, kämpft, gibt auf, kämpft, findet den Glauben wieder und findet einen Weg, der ihn seiner Meinung nach zu seiner Tochter bringt. Wahrscheinlich ist es viel einfacher ... oder viel komplexer. Naja, hin und her, wer mit dem Ende klarkommt, erlebt eine der besten Stephen King-Verfilmungen!
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