Stella

Stella (2008), FR Laufzeit 103 Minuten, Drama, Kinostart 12.11.2008

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Kritiker
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6.9
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5 Kommentare
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von Sylvie Verheyde, mit Léora Barbara und Mélissa Rodriguez

Ende der Siebziger Jahre. Die elfjährige Stella wird auf einem gutbürgerlichen Gymnasium eingeschult. Aufgewachsen in der Kneipe ihrer Eltern, wo die Zeit mit Flipperspielen und Schlagern aus der Juke Box vergeht, betritt sie nun eine neue Welt, in der sie entdeckt, dass das Leben nicht nur aus Alkohol, verkrachten Existenzen und Kneipengeselligkeit besteht.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (5) — Film: Stella


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hollygolightly1

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat was.

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr ruhiger aber schöner Film um ein Mädchen aus einem zerrütteten Hause, dass aus einer Kneipe und zwei nicht besonders fürsorglichen Elternteilen besteht. In angenehmen Erzähltempo schildert Regiesseurin Sylvie Verheyde eine interessante und ungewohnte Geschichte. Die 103 Laufzeitminuten sind in Stellas Leben ein wendungsreiches und abenteuerliches Schuljahr. Nach dem Abspann hat der Zuschauer Stellas gesamte Familie und Freunde kennengelernt und fühlt sich praktisch schon selbst als ein Teil von ihnen. Letztlich ist der Streifen ein leises und überaus sehenswertes Kindheitsdrama.

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jazzfan

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr empfehlenswerter Film, der dem Zuschauer wie ein Dokumentarfilm anmutet. Vielleicht nicht so eingängig (Untertitel, "trockener" Stil), aber filmästhetisch und inhaltlich lohnenswert.

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mikadoapache

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Bewertung7.0Sehenswert

1A Soundtrack

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Lorion42

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Bewertung7.0Sehenswert

Was ist wichtig im Leben? Eine Frage, die viele von uns quälen kann. Doch wenn schon Erwachsene keine Ahnung haben, was wirklich wichtig ist, wie sollen Kinder das dann erkennen? Ist es wichtig zu wissen, was ein Tiger ist, wie man ein Gewehr bedient oder die Rechtschreibung beherrscht?

Der Film Stella handelt von einem Mädchen aus der französischen Unterschicht der 70er Jahre, das sehr zufällig auf ein Gymnasium kommt. Dort ist sie die Außenseiterin und erzielt eine schlechte Note nach der nächsten. Doch sie freundet sich mit einer der Mitschülerinnen an und lernt eine andere Welt kennen als die Kneipe ihrer Eltern.
Man sieht sehr gut, wie Erziehung funktionieren kann und wie sie nicht funktioniert. Die Geschichte soll leicht autobiographisch sein und sie wirkt autentisch. Sie wird liebevoll erzählt und man kann sich wirklich in die Zeit und den Charakter der Stella einfühlen. Leider wird dabei nicht wirklich Spannung aufgebaut und die kleine Geschichte plätschert vor sich hin. Ein typisches europäisches Drama, ein Portrait der 70er. Man hätte wirklich mehr aus dem Setting herausholen können. Vor allem finde ich es interessant zu sehen, wie sich Stella langsam verändert.

Insgesamt ein sympatisches und wenn man so will, ein Statement für die Gesamtschule.

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