C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
Le Premier jour du reste de ta vie, FR 2008
- Genre
- Komödie
- Inhalt
Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen, an jeweils anderen Wendepunkten ihres Lebens. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar und Eltern. Entscheidende Tage, nach denen nichts mehr so ist wie es einmal war.
- Cast
- Jacques Gamblin, Zabou Breitman, Déborah Francois, Marc-André Grondin, Pio Marmaï, Roger Dumas, Cécile Cassel — Mehr
- Regisseure
- Rémi Bezançon
- Autor
- Rémi Bezançon
- Laufzeit
- 112 Minuten
- Handlung
- Abendessen, Arzt, Autounfall, Bong, Bruder-Bruder-Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Eltern-Kinder-Beziehung, Erstes Mal, Familie, Feier, Führerschein, Glückliche Kindheit, Haus, Jugendliebe, Kind und Jugendlicher, Luftgitarre, Medizinstudent, Mutter-Tochter-Beziehung, Rauchen, Rotwein, Schlägerei, Streit, Student, Vater-Sohn-Beziehung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Witzig
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Kritiker — Sehenswert 7.2
Der Film C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben wurde von 6 Kritikern bewertet.
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
In seiner zweiten Regiearbeit entfaltet Rémi Bezançon ein Panorama von zwölf Jahren, in dem er sich auf fünf Tage konzentriert, die für jeweils ein Familienmitglied einen Wendepunkt markieren. Das Leitmotiv, das sich durch jede Episode zieht, ist die Ablösung. Bezançon hat das so geschickt und liebevoll konstruiert, dass ihm die Mechanik seines gleichermaßen von Ambition wie von Genügsamkeit zeugenden Vorhabens nie in die Quere gerät. Keine der fünf Hauptfiguren wird privilegiert, er findet vielmehr für jede einen eigenen Kamerastil, der ihrem Lebensrhythmus entspricht: lange Brennweiten für die Mutter, zuversichtlich gleitende Steadycam-Fahrten für Raphael, eine ungeduldige Handkamera für Fleur etc.
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Freude und Schmerz, Trauer und Neuanfang sind sehr dicht beieinander in die Episoden eingewoben. Die Duvals sind eine sehr chaotische Familie, das Film ist nicht ganz entscheiden, ob es eine Komödie oder eine Tragödie ist - aber damit hat das Leben an sich ja auch so seine Schwierigkeiten. Die Übergänge und Rückblenden gelangen dabei ungemein elegant. Die Zeit, die vergeht, wird auch festgehalten von den Fotoserien der Mutter, die spät noch ein Studium aufnimmt. Immer ist Musik dabei, „C’est la vie“ ist in seinen besten Momenten stark als Film und stark als Musikgeschichte.
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Kommentare — Ausgezeichnet 8.1
Der Film C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben wurde von 126 Mitgliedern bewertet.
kristallrainer 2010/03/05 16:39:06
Für mich der beste französische Film, den ich bislang gesehen habe ! Einfach fantastisch, wie Bezançon diese ganz besonderen Momente im Leben einer gewöhnlichen (mittelständigen) Familie einfängt. Die Rollen könnten nicht besser besetzt sein, der Soundtrack ist super, die Story realistisch und wunderbar erzählt. Unbedingt angucken !
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dbeutner 2009/12/20 18:11:04
Was wäre an dem Titel "Der erste Tag vom Rest Deines Lebens" so schlimm gewesen? Wohingehen der tatsächliche deutsche Titel mich ja beinahe abgeschreckt hätte. Sehr netter Film, in dem man sich als Vater dreier Kinder in der gleichen Alters- und Geschlechterkonstellation schon sehr gut wiederfinden kann. Sehr sympathisch, aber weder vom Inhalt noch von der Umsetzung irgendwie völlig herausragend (das nur als Abgrenzung gegenüber den 9-10-Punkte-Kommentaren, die ich für etwas übertrieben halte).
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Der Franzose 2009/11/16 23:49:39
Zauberhafte Familiengeschichte ! Diesen Film kann man nicht genügend loben, hat mich sehr bewegt.
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Obwohl jede Episode einen eigenständigen Charakter besitzt, um die jeweilige individuelle Perspektive zu unterstreichen – so ist die Fleur-Episode von der Handkamera, das Albert-Kapitel von Totalen, die letzten Episoden eher von Großaufnahmen bestimmt –, gelingt es Regisseur Rémi Bezançon, sie zu einer Einheit zu verschmelzen. Denn die Ereignisse aus unterschiedlichen Zeiten werden hervorragend miteinander verknüpft und mit Rückblenden ergänzt. Nicht umsonst wurde der Film in der Kategorie „Schnitt“ mit dem französischen Filmpreis „César“ ausgezeichnet.
Zwei weitere „César“ gewann der Film für schauspielerische Leistungen (Déborah François als Beste Nachwuchsdarstellerin, Marc-André Grondin als Bester Nachwuchsdarsteller). Denn „C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben“ überzeugt mit einem intensiv spielenden Schauspieler-Ensemble. Die Inszenierung lebt indes auch von aussagekräftigen Bildern und Kameraeinstellungen, die selten der Erklärung durch Dialoge bedürfen, weil sie eine zauberhaft poetische Wirkung entfalten, auch und gerade in eher beiläufigen Momenten.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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