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C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
Le Premier jour du reste de ta vie (2008), FR Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 23.04.2009
7.1
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von Rémi Bezançon, mit Jacques Gamblin und Zabou Breitman
Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen, an jeweils anderen Wendepunkten ihres Lebens. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar und Eltern. Entscheidende Tage, nach denen nichts mehr so ist wie es einmal war.
Mehr Bilder (14) und Videos (3) zu C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
- Genre
- Komödie, Drama
- Handlung
- Abendessen, Arzt, Autounfall, Bong, Bruder-Bruder-Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Eltern-Kinder-Beziehung, Erstes Mal, Familie, Feier, Führerschein, Führerscheinprüfung, Glückliche Kindheit, Haus, Jugendliebe, Kind und Jugendlicher, Luftgitarre, Medizinstudent, Mutter-Tochter-Beziehung, Rauchen, Rotwein, Schlägerei, Streit, Student, Vater-Sohn-Beziehung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Witzig
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- C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben: critic.de
- C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben: cineclic.de




















Kritiken (5) — Film: C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenObwohl jede Episode einen eigenständigen Charakter besitzt, um die jeweilige individuelle Perspektive zu unterstreichen – so ist die Fleur-Episode von der Handkamera, das Albert-Kapitel von Totalen, die letzten Episoden eher von Großaufnahmen bestimmt –, gelingt es Regisseur Rémi Bezançon, sie zu einer Einheit zu verschmelzen. Denn die Ereignisse aus unterschiedlichen Zeiten werden hervorragend miteinander verknüpft und mit Rückblenden ergänzt. Nicht umsonst wurde der Film in der Kategorie „Schnitt“ mit dem französischen Filmpreis „César“ ausgezeichnet.
Zwei weitere „César“ gewann der Film für schauspielerische Leistungen (Déborah François als Beste Nachwuchsdarstellerin, Marc-André Grondin als Bester Nachwuchsdarsteller). Denn „C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben“ überzeugt mit einem intensiv spielenden Schauspieler-Ensemble. Die Inszenierung lebt indes auch von aussagekräftigen Bildern und Kameraeinstellungen, die selten der Erklärung durch Dialoge bedürfen, weil sie eine zauberhaft poetische Wirkung entfalten, auch und gerade in eher beiläufigen Momenten.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenIn seiner zweiten Regiearbeit entfaltet Rémi Bezançon ein Panorama von zwölf Jahren, in dem er sich auf fünf Tage konzentriert, die für jeweils ein Familienmitglied einen Wendepunkt markieren. Das Leitmotiv, das sich durch jede Episode zieht, ist die Ablösung. Bezançon hat das so geschickt und liebevoll konstruiert, dass ihm die Mechanik seines gleichermaßen von Ambition wie von Genügsamkeit zeugenden Vorhabens nie in die Quere gerät. Keine der fünf Hauptfiguren wird privilegiert, er findet vielmehr für jede einen eigenen Kamerastil, der ihrem Lebensrhythmus entspricht: lange Brennweiten für die Mutter, zuversichtlich gleitende Steadycam-Fahrten für Raphael, eine ungeduldige Handkamera für Fleur etc.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenFreude und Schmerz, Trauer und Neuanfang sind sehr dicht beieinander in die Episoden eingewoben. Die Duvals sind eine sehr chaotische Familie, das Film ist nicht ganz entscheiden, ob es eine Komödie oder eine Tragödie ist - aber damit hat das Leben an sich ja auch so seine Schwierigkeiten. Die Übergänge und Rückblenden gelangen dabei ungemein elegant. Die Zeit, die vergeht, wird auch festgehalten von den Fotoserien der Mutter, die spät noch ein Studium aufnimmt. Immer ist Musik dabei, „C’est la vie“ ist in seinen besten Momenten stark als Film und stark als Musikgeschichte.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEine Familiengeschichte, erzählt einmal anders: Fünf Familienmitglieder – zwei Eltern und ihre drei Kinder – ergeben fünf Episoden, die nacheinander und über einen Zeitraum von knapp zwölf Jahren erzählt werden und in der jeweils eins der Familienangehörigen im Mittelpunkt steht. Und hier kommt auch der französische Originaltitel des Films ins Spiel, der übersetzt „Der erste Tag vom Rest deines Lebens“ lautet: Denn die Ereignisse, die die einzelnen Episoden beherrschen, stellen zugleich einen Einschnitt im Leben des jeweils herausgestellten Familienmitglieds dar.
Bei Albert (Pio Marmai) ist dies der Auszug von Zuhause: Wir schreiben das Jahr 1988, Albert ist 20, das älteste der drei Kinder und somit zugleich das erste, das sich von den Eltern auch räumlich abnabelt. Sehr zum Verdruss von Mutter Marie-Jeanne (Zabou Breitman), die ihn nicht ziehen lassen will, während Vater Robert (Jacques Gamblin) darin die Chance sieht, auch einmal über ein eigenes Zimmer in seinem Haus zu verfügen…
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDas ist Pop! Leichte Kost! Gefällt wie ein früher Beatles-Song oder der bunte Roy Liechtenstein-Druck an der Wohnzimmerwand. „C’est la vie“ ist aber auch extrem berechenbar und voll eindimensionaler Charaktere. Trotz der episodenhaften Schilderung ist es herzlich offensichtlich, dass das Spiel der Protagonisten bestehend aus Aktion/Reaktion bereits Dutzend Mal von anderen Regisseuren besser und auch schlechter abgebildet wurde. Und so wirkt die Struktur des Films wie eine nachmittägliche Seifenoper. Dass das Leben ein langer Fluss mit schönen Ufern aber auch einigen Untiefen ist, wussten wir jedenfalls schon vorher. Trotzdem wird der Film sein Publikum finden: Denn eines gelingt Rémi Bezançon meisterhaft: Der Zuschauer erkennt sich selbst, seine Brüder, Schwestern und natürlich Eltern oder Kinder inmitten der wenig neuen Alltagsbeobachtungen und Schicksalsschläge wieder. Unterhaltsam ist der kurzweilige Streifen mit seinem geschönten Realismus allemal.
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Kommentare (23) — Film: C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
alex023 Fri, 10 May 2013 15:43:57 -0000
Kommentar löschen»So sind wir, so ist das Leben«
[...] Die Schauspieler machen ihre Sache größtenteils ganz gut, zumindest solide, manchmal sind sie sogar wirklich gut. Genau wie die Musikuntermalung, die an einigen Stellen wirklich schön ist, aber nie wirklich hängen bleibt und so leider dann irgendwie auch schnell in Vergessenheit gerät. Die Kamera hat gelegentlich so ihre Momente, aber auch jene bleibt im Großen und Ganzen eher relativ normal. Die Geschichte ist auch stellenweise interessant, aber eben nicht immer, und größtenteils eher gar nicht. Denn irgendwann verliert man sich, trotz der Konflikte in dämlicher Belanglosigkeit, das Leben ist nun mal banal, aber der Film eben auch. Die Figuren waren mir einfach von Anfang bis Ende, von A bis Z, vollkommen egal. Ich konnte nie eine Bindung zu wenigstens einem der Charaktere aufbauen, was schade ist, da sie durchaus Potential boten. Dass die Geschichte nichts Neues zeigt, war auch nicht zu erwarten gewesen, aber dass sie sich so sehr in Klischees vertieft, verläuft und verirrt – das hatte ich nicht erwartet. Die angesprochene Belanglosigkeit zieht sich durch den gesamten Film, nach dem der Anfang durchaus positiv gestaltet gewesen war. Alles wirkt, auch wenn mal jemand glücklich zu sein scheint, irgendwie so negativ. Viele sehen in diesem Film die perfekte Erfassung des Lebens. Das sehe ich anders, denn das Leben ist zwar belanglos, aber genau eben auch nicht. Viele werden vielleicht jetzt aufschreie: „Hey, wie kann der das belanglos finden, da sterben Leute, das ist traurig und so!“ Schon klar, irgendwie. Belanglos ist dann auch irgendwie vielleicht das falsche Wort und die Beerdigung am Strand hat auch schon einen gewissen Touch, der fast so etwas wie eine emotionale Bindung aufbaute. Aber irgendwann wollte es mit mir und dem Film nicht klappen. „Oh it’s such a perfect day“ wird gesungen, Bilder aus der Vergangenheit gezeigt und es sollen Emotionen dabei erzeugt werden. Normalerweise berührt mich sowas auch immer – nur hier irgendwie nicht. Woran das lag? Zu hundert Prozent kann ich es eben auch nicht erklären, aber irgendwie scheint es eine Mischung daraus zu sein, dass mich weder Figuren, noch deren Leben und alles um sie herum interessiert haben. Klar ist das irgendwo eine sehr subjektive Ansicht (da es sich hier um eine Meinung handelt, müsste das sowieso klar sein). [...]
[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/05/ce-nest-pas-la-vie.html]
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Hfonda15 Sat, 11 May 2013 14:40:11 -0000
Antwort löschenBin selbst noch sehr gespannt auf diesen Streifen aber ein gut geschriebener Text von dir!
alex023 Sat, 11 May 2013 15:50:10 -0000
Antwort löschenDank dir!
based_god Sat, 20 Apr 2013 16:39:17 -0000
Kommentar löschenÄusserst vergnügliche Komödie über das Leben.
Eine etwas andere Familienchronik, eine Priese Drama und ein paar Grunge-Songs machen bereits einen sehr guten Film!
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jeffcostello Tue, 19 Feb 2013 15:34:08 -0000
Kommentar löschenEiner der vielen Gründe die mich damals bewogen haben, mich hier auf Moviepilot anzumelden, war die Hoffnung, dass man hier auf kleine, unbekannte Filmperlen, auf „Geheimtipps“ aufmerksam gemacht wird, die man sonst wahrscheinlich übersehen hätte, und genau das wäre mir mit C’est la vie passiert, an dieser Stelle also nochmal greez an Andy Dufresne fürs Aufmerksam machen.
C’est la vie, oder „Le premier jour du reste de ta vie“, wie der französische Originaltitel lautet, ist so eine Filmperle, ein kleines Meisterwerk.
Die Geschichte, die hier erzählt wird ist sehr simpel, es sind schlicht 12 Jahre im Leben einer ganz normalen Familie, mit allen Freuden und Sorgen mit allen Abs und Aufs.
In jedem der Filmabschnitte rückt ein anderes Familienmitglied in den Focus.
Die große Stärke des Films, ist die Echtheit der Figuren, die Lebensnähe, der Realismus, eine der allgemein Stärken des französischen Kinos.
Die Familie ist höchst unspektakulär, geplagt von den normalen Problemen des Lebens, es könnte meine Familie sein und gerade deswegen ist dieser Film so emotional packend und hat mich so sehr berührt, denn es ist das echte Leben was einen am meisten trifft, weil man das täglich zu bewältigen hat.
Jeder Zuschauer sollte sich meiner Meinung nach in einem der Familienmitglieder wiederfinden können, da ist der Erstgeborene, der nie vom rechten Weg abkam und erfolgreicher Artzt ist, der andere Sohn der nie so recht wusste was er mit sich und seinem Leben anfangen soll, und die Tochter, das „Problemkind“. Die Mutter steckt in einer Midlife-Crisis, und versucht sich in der Kunst zu verewigen, und der Vater ist ein hart arbeitender Mann, der für seine Familie sorgt.
Allein diese Konstellation weist schon einige Parallelen zu meiner eigenen Familie auf.
Rémi Bezacons Regie ist unglaublich Warmherzig, er stellt die Fehler oder Schwächen seiner Figuren nie an den Pranger, weil sie menschlich sind und dazugehören.
Er kann sich dabei voll auf seine tolle Darstellerrige verlassen, allen voran Jaques Gamblin, der nicht zu Unrecht für den César für den besten Hauptdarsteller nominiert war, und der als Familienvater eine wirklich denkwürdige, höchst autenthische Leistung gebracht hat.
C’est la vie ist ein unglaublich schöner, berührender, intelligent inszenierter Film, ein ganz großer kleiner Film!
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Andy Dufresne Tue, 19 Feb 2013 22:19:45 -0000
Antwort löschenDanke für die Greez :)
Schön das er dir auch so arg gefiel!
Aber ganz ehrlich: Wem dieser Film nicht gefällt (also min. 6,5), der muss wohl in einer Höhle ohne mitmenschlichen Kontakt leben :)
jeffcostello Tue, 19 Feb 2013 22:21:48 -0000
Antwort löschenJa, einfach ein wundervoller Film.
Auf jeden Fall, so herzlos kann niemand sein :) bei meiner Bewertung ist auch durchaus noch Luft nach oben hin zur 10.
Andy Dufresne Tue, 19 Feb 2013 22:26:08 -0000
Antwort löschenIch überlege grad ob ich dieser Monsterperle nicht das Herz schenken soll...
Ich mach das jetzt einfach mal :)
jeffcostello Tue, 19 Feb 2013 22:36:40 -0000
Antwort löschenjetzt hab ich fast schon ein schlechtes Gewissen wegen meiner billigen 9.0 :D Wird nach der Zweitsichtung bestimmt die 10.
Andy Dufresne Tue, 19 Feb 2013 23:12:59 -0000
Antwort löschenBestimmt :)
Für ein temporär ruhiges Gewissen: Hebe es auf 9,5 an :)
jeffcostello Tue, 19 Feb 2013 23:22:49 -0000
Antwort löschenerledigt, bin auf weiteres beruhigt :)
Andy Dufresne Tue, 19 Feb 2013 23:25:41 -0000
Antwort löschenSehr schön, das wollte ich hören :)
mariega Wed, 20 Feb 2013 09:11:01 -0000
Antwort löschenEs könnte nicht meine Familie sein... es IST meine Familie :)! Dieser Film ist wirklich eine Perle und Gamblin steht für mich auf dem gleichen Niveau wie Vincent Lindon: besondere Geheim"typen" ;) der französischen Filmkunst! Schön, dass du den Film entdeckt hast und auch magst :)! Schau das Profil von Stallforce, ich weiß (Familienangelegenheit ;)!), dass es sein Lieblingsfilm ist!
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jeffcostello Wed, 20 Feb 2013 11:37:39 -0000
Antwort löschenJa, vor allem die beiden Eltern sind charakterlich auch bei mir in vielerlei Dingen ziemlich nahe an meinen Eltern...
Gamblin ist super! Hab mir mit ihm jetzt mal Le Nom des gens besorgt.
mariega Wed, 20 Feb 2013 13:20:23 -0000
Antwort löschenLe Nom des gens: Très bien :)!
uncut123 Mon, 10 Dec 2012 10:56:20 -0000
Kommentar löschenobwohl ich montagsmorgen eher meine dosis komödie brauch hab ich mit den hier nichts falsch gemacht..die erzählweise und figuren haben mich sehr überzeugt und den o.s.t. werde ich mir zulegen...musik war perfekt abgestimmt
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
uncut123 Mon, 10 Dec 2012 19:59:40 -0000
Antwort löschenwas!!!!? wie kommt dieser utopische preis zustande...da bleibt mir ja die knoblauchjagdwurst im halse stecken....g
im ernst also ich werdemorgen oder mittwoch mal bei meiner bibo nachfragen ob sie die eventuell haben.
uncut123 Mon, 10 Dec 2012 23:26:31 -0000
Antwort löschenecht? mir wurde mal gesagt im netz findet man alles,man muss nur lang genug suchen!das mit der playlist ist aber am schnellsten und einfachsten...haste recht.mfg
Andy Dufresne Sun, 09 Dec 2012 00:47:13 -0000
Kommentar löschenDas Adventstürchen geht auf und raus kommt eine versteckte Filmperle...
Dieser Film kam vor ca. 5 Monaten als TV-Premiere nach Mitternacht im Ersten.
Bei verschiedenen Gelegenheiten sprach ich mit anderen Filmnerds darüber und ich kam zu dem Schluß: Fast keiner hat ihn gesehen, fast keiner hat je von ihm gehört und das kann einfach nicht sein, das darf einfach nicht so bleiben!
Deshalb gibt es Heute, mit dem zweiten Adventstürchen, ein leicht modifiziertes "Rerelease" meines zugegebenermaßen mal wieder ziemlich hymnischen Kommentares von vor 5 Monaten...
--------------------------------------------------------------------------------------------
Wow, Wow, Wow !!!
Schon sehr , sehr lange hat mich kein Film mehr so gefangen genommen, mich so mitfühlen lassen, mir so viel Gänsehaut beschert und ja, ich habe bei diesem Film weinen müssen, etwas das sehr,sehr selten vorkommt...
Und das obwohl es sich ganz schlicht "nur" um 12 Jahre im Leben einer Familie dreht, aufgeteilt in 5 miteinander verwobenen Episoden, die jeweils ein Mitglied dieser Familie in den Mittelpunkt stellt.
Und nichts ist übertrieben, nichts wirkt konstruiert, nichts wirkt schablonenhaft.
Alles ist absolut plausibel und unspektakulär im Sinne von :
So sind wir, so ist das Leben!
So doof der Titel im ersten Moment klingt, so unglaublich passend ist er doch.
Der Film erzählt, wie gesagt, eine ganz normale, alltägliche Geschichte und doch ist er brüllend komisch, ist er todtraurig, lädt er mit seiner direkten, ungekünstelten Art dazu ein mitzufühlen, sich mitzufreuen, mitzuleiden, mitzulachen, die Entwicklung, die Veränderungen, die Wechselspiele aller im einzelnen und aller untereinander zu verfolgen als gehöre man selbst dazu.
Mehr will ich gar nicht verraten, ich denke der Film sollte einen überraschen wie er dies bei mir auch geschafft hat.
Aus dem Nichts heraus ( Zufällig entdeckt in einer schlaflosen Nacht) und mit voller (emotionaler) Wucht.
Dieser Film ist eine wahrhaft große Perle, ein extremer Geheimtipp !
Einer der persönlichsten, packendsten , schönsten Filme die ich je gesehen habe, ein Film den ich am liebsten gaaaanz vielen Leuten zeigen würde, ein Film der es eigentlich wert wäre zur (neuen) Mission zu werden !
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uncut123 Sun, 09 Dec 2012 01:46:22 -0000
Antwort löschenna bei den bewertungen bin ich mal gespannt
jollyroger Sun, 09 Dec 2012 02:26:08 -0000
Antwort löschenSo so. Dann merk ich mir den gleich mal vor. Und wehe der ist nicht gut nach den, ähm, Vorschußlorbeeren @Andy!
Andy Dufresne Sun, 09 Dec 2012 02:35:08 -0000
Antwort löschenDer wird euch umhauen ! :)
mariega Sun, 09 Dec 2012 14:27:07 -0000
Antwort löschenDer Titel auf französisch: Le premier jour du reste de ta vie (Der erste Tag des Restes deines Lebens) - eine wunderbare filmische Idee - Diese Familie könnte unsere sein!
Andy Dufresne Sun, 09 Dec 2012 14:48:35 -0000
Antwort löschen@mariega: Ja, der originale Titel passt faustaufaugemäßig :)
Mag französische Filme, oder besser die Art wie französische Filme an Dinge rangehen sehr, speziell dieser Film hat mich wahrlich umgehauen!
Andy Dufresne Sun, 09 Dec 2012 15:08:11 -0000
Antwort löschenUnd ja:"Diese Familie könnte unsere sein!" Absolut!
Alle 8 Antworten zeigen
mariega Sun, 09 Dec 2012 15:32:02 -0000
Antwort löschenJa, wir haben manchmal einen anderen Blickwinkel! Und bei diesem Film, den ich sehr gut fand, ganz speziell :)!
Andy Dufresne Sun, 09 Dec 2012 18:33:04 -0000
Antwort löschenGenau so ist es mariega! :)
BobbyIII Mon, 17 Sep 2012 19:27:48 -0000
Kommentar löschenGroßartig! Ganz ganz groß!
Manchmal scheint es, als könnten unsere französischen Nachbarn diese Art Film am besten. Die kleinen, ehrlich, tragischen, liebenswerten. Welche bei denen trotz der traurigsten Momenten immer mal ein Lächeln auf den Lippen erstrahlt, weil sie genau die richtige Balance zwischen Dramatik, Herzlichkeit und Witz offenbaren.
C'est la vie ist genau so. Und das auf dem höchst vorstellbaren Niveau.
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Audreyfan Thu, 16 Aug 2012 08:32:15 -0000
Kommentar löschenWir sind traurig, fröhlich, wütend, glücklich, egoistisch, leer, selbstverliebt, großzügig, nett, verwirrt, gut, böse, orientierungslos, ratlos, vorbestimmt, zufällig hier, besserwisserisch, bedauernd, heuchlerisch, ängstlich, hungrig, durstig, lechzend, begierig, verzweifelt, gemein, lasterhaft, chauvinistisch, tolerant, anders, verrückt, bezaubernd, irre, bescheuert, intelligent, dumm, schlau, faul, ehrgeizig, still, laut, schüchtern, aufbrausend, ausgeflippt, leer, ausgefüllt, selbstlos, geheimnisvoll, individuell, interessiert, uninteressiert, neugierig, voyeuristisch, verloren, durchschaubar, komplex, naiv, kindisch, kindlich, sozial, voller Vorurteile, asozial, ehrlich, falsch, vergesslich, unvergesslich, krank, gesund, kalt, herzlich, offen, verschlossen, süchtig, abhängig, unauffällig, auffällig, nicht da, da, unschuldig, verdorben, frei, eingeschlossen, manipuliert, beeinflussbar, zitternd, überzeugt, lückenfüllend, nicht gleichberechtigt, emanzipiert oder auch nicht, stinkend, weise, abweisend, abstoßend, undurchschaubar, stumm, hinterhältig, aggressiv, lieb, einsam, geldgeil, ohne Moral, respektvoll, engstirnig, scheiße, nachdenklich, geizig, verachtend, talentiert, untalentiert, kreativ, unwissend, wissend, unsichtbar, sichtbar, gewalttätig, undefinierbar, klischeebeladen, intolerant, definierbar, oberflächlich, verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden, freiheitssuchend, wunderschön, gemütlich, hetzend, gechillt, neu, out, in, egal, durchschnittlich, verfilmbar, belesen, unverfilmbar, attraktiv, unattraktiv, hässlich, mager, dünn, schlank, pummelig, übergewichtig, müde, hellwach, planbar, unvorhersehbar, unheimlich, vertrauenserweckend, unnötig, überflüssig, notwendig, liebenswert, heilend, krankmachend, unaufmerksam, aufmerksam, wichtig, unwichtig, anwesend, abwesend, dramatisch, theatralisch, pessimistisch, optimistisch, realistisch, idealistisch, unabhängig, beteiligt, unbeteiligt, Ja-Sager, Nein-Sager, gefärbt, natürlich, verfärbt, blind, lebendig, taub, ein Feuerwerk, erloschen, emotionslos, emotional, lebende Asche, selbstbetrügerisch, genervt, nervend, überrascht, verformbar, fasziniert, knuffig, süß, putzig, neurotisch, die Ruhe selbst, nervös, kriminell, einig, uneinig, künstlerisch, musikalisch, gegenteilig, voller Doppelmoral, ausgebrannt, schmutzig, sauber, hinterlistig, positiv, negativ, poetisch, banal, würdig, unwürdig, leidenschaftlich, gelangweilt, suchend, gottlos, gläubig, voller Tränen, voller Blut, rebellisch, prüde, vorausschauend, die Masse, überall, nirgendwo, belastet, unbelastet, sorglos, voller Sorgen, weiblich, männlich, jung, alt, fassungslos, voller Schmerzen, voller Leid, zufrieden, nicht zufrieden, anbetungswürdig, der Abschaum, betrunken, nüchtern, schlaflos, ideenlos, romantisch, vorhersehbar, hoffnungslos, voller Hoffnungen, schnell, langsam, fortschrittlich, alles, nichts, voller Liebe, voller Hass, lebendig, tot und noch nicht mal das.
So sind wir. So ist das Leben.
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Andy Dufresne Thu, 16 Aug 2012 21:07:34 -0000
Antwort löschenJaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!! :D
Alles unter 10 wäre unfair, der Film hat mich auch komplett WEGGEBOMBT!!!!
Alle 3 Antworten zeigen
Audreyfan Fri, 17 Aug 2012 10:04:22 -0000
Antwort löschen@andy
Mich auch, hätte das dem Film gar nicht zugetraut. Vor allem die Szene, wo die Mutter die Luft von der Rückenstütze einatmet, so was Intensives hab ich glaub ich noch nie gesehen :D
Andy Dufresne Fri, 17 Aug 2012 14:35:39 -0000
Antwort löschenTotal! Tränenszene...Vor allem das Ende auch, Schnitt vom Strand zur Tochter...Ein unglaublicht schöner,intensiver,empathischer Film.
U-Turn Sat, 31 Mar 2012 18:57:38 -0000
Kommentar löschenGanz nett, phasenweise etwas langweilig.
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Verlah Mon, 26 Sep 2011 13:12:36 -0000
Kommentar löschenEin etwas anderer Familienfilm, der in fünf verschiedenen Episoden bestimmte wichtige Ereignisse im Leben der einzelnen Familienmitglieder zeigt, bestimmte Tage im Leben der Betreffenden, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war.
1988: Der Familienhund stirbt und Albert, der älteste Sohn, zieht aus.
1993: Nesthäkchen Fleur hat sich zum rebellischen Teenager entwickelt und macht erste sexuelle Erfahrungen.
1996: Der zweitälteste Sohn, Raphael, lebt nur noch in den Tag hinein. Einziger Fixpunkt sind die wöchentlichen Treffen mit seinem Großvater. Raphael erinnert sich an ein Ereignis aus seinem Leben, das im Jahre 1989 stattgefunden hat, und will eine damals versäumte Gelegenheit nachholen. Außerdem heiratet Albert.
1998: Mutter Marie-Jeanne hat Probleme mit dem Älterwerden und begeht beinahe einen sehr großen Fehler. Außerdem gibt es extreme Probleme mit Tochter Fleur.
2000: Hier steht Vater Robert im Vordergrund. Mehr möchte ich dazu jedoch nicht schreiben, da dies zu viel verraten könnte.
Ich habe mich sehr gut ins Familienleben eindenken können.
Der Film zeigt auch auf, wie sich Entscheidungen, die man an einem bestimmten Tag trifft, auf die Zukunft auswirken, aber nicht nur auf die eigene, sondern auch auf die Anderer.
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Jon Tue, 20 Sep 2011 22:25:15 -0000
Kommentar löschenFamilienleben pur ... bis zum letzten Atemzug !!
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8martin Wed, 14 Sep 2011 15:26:41 -0000
Kommentar löschenDer Titel des Originals verlegt die Bedeutung auf die Redewendung, dass jeder Tag „der erste Tag vom Rest des Lebens“ ist. Ansonsten ist der Film einer in der langen Reihe von guten Familienkomödien aus Frankreich. Das besondere ist nicht das beinahe Auseinanderbrechen einer Fünfköpfigen Familie mit abschließender Wiedervereinigung, sondern, dass ein längerer Zeitraum beschrieben wird. Und da ergeben sich in dem Dreigenerationenfilm jede Menge altersbedingte Konflikte. Es gibt das übliche familiäre Hickhack mit komödiantischen aber auch emotionalen Szenen. Ein bisschen pubertärer Weltschmerz und Midlife Crisis, aber auch einen Unfall und sogar der Tod tritt ein. Selbst ein Hauch von Drama kommt vorübergehend auf. Aber von allem immer nur ein wenig. Das hält die Stimmung hoch. Und für Harmoniesüchtige gibt es ein finales Loblied auf die Familie. Die Eltern (Jacques Gamblin und Zabou Breitmann) sind inmitten der menschlichen Turbulenzen eigentlich ein Garant für Stabilität. Mutters amateurhafter Ausbruchsversuch verweist auf die Realitätsnähe. Neben ihnen beeindruckt vor allem Déborah-Seitenumblätterin-Francois. Nette Sommerunterhaltung ohne Kitsch, die ohne Trennung, Scheidung oder Patchwork auskommt und doch überzeugt.
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Waran Sun, 07 Aug 2011 09:39:57 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme aus französischer Produktion. Die Personen sind sehr fein beobachtet und herausgearbeitet, insbesondere die Entwicklung von Fleur. Man erkennt durchaus Parallelen zu eigenem Erleben und Verhalten. C'est la vie...............
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cathii Sun, 24 Apr 2011 16:54:48 -0000
Kommentar löschenmöchte ihn immer wieder in endlosschleife gucken :)
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keinohrhase20 Mon, 07 Feb 2011 13:02:48 -0000
Kommentar löschenEiner der Vorzüge des Französischen Kinos ist das es das Leben nicht beschönigt, aber es auch nicht (wie das amerikanische Kino) verkitscht oder das Leid der Figuren ausschlachtet. Mit einem vielseitigen, durchdachten Inszenierungsstiel mit dem Blick fürs wesentlichen sowie einem intelligenten Drehbuch sind bereits die Eckpfeiler für einen guten Film gelegt. Was den Film aber von einem „sollte man gesehen haben“ zu einem „muss man gesehen haben“ Film macht sind die hervorragenden Darsteller welche ihre Rollen mit Leben füllen und mit denen der Zuschauer bis zum Schluss mit lachen, weinen und fühlen kann. Dabei sorgen Dialoge, Kamera und vor allem die Musik(besonders die zwei letzten Titel)dafür das selbst die letzten Kritiker verstummen. Ein Film zum entspannen, nachdenken, lachen, wohlfühlen- ein Film der einem gibt was man gerade braucht und alles umfasst von Comming of Age bis zur Midlife crises und auch vor dem Tod nicht halt macht. Kino wie es schöner nicht sein könnte.
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Nayuma Fri, 01 Oct 2010 19:19:44 -0000
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein richtig schöner Film! So herlich ehrlich und irgendwie findet jeder sicher was aus seinem eigenem Leben in diesem Film wieder. Schmunzelgefahr, sehr charmant und in jedem Falle empfehlenswert!
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kristallrainer Fri, 05 Mar 2010 15:39:06 -0000
Kommentar löschenFür mich der beste französische Film, den ich bislang gesehen habe ! Einfach fantastisch, wie Bezançon diese ganz besonderen Momente im Leben einer gewöhnlichen (mittelständigen) Familie einfängt. Die Rollen könnten nicht besser besetzt sein, der Soundtrack ist super, die Story realistisch und wunderbar erzählt. Unbedingt angucken !
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dbeutner Sun, 20 Dec 2009 17:11:04 -0000
Kommentar löschenWas wäre an dem Titel "Der erste Tag vom Rest Deines Lebens" so schlimm gewesen? Wohingehen der tatsächliche deutsche Titel mich ja beinahe abgeschreckt hätte. Sehr netter Film, in dem man sich als Vater dreier Kinder in der gleichen Alters- und Geschlechterkonstellation schon sehr gut wiederfinden kann. Sehr sympathisch, aber weder vom Inhalt noch von der Umsetzung irgendwie völlig herausragend (das nur als Abgrenzung gegenüber den 9-10-Punkte-Kommentaren, die ich für etwas übertrieben halte).
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Der Franzose Mon, 16 Nov 2009 22:49:39 -0000
Kommentar löschenZauberhafte Familiengeschichte ! Diesen Film kann man nicht genügend loben, hat mich sehr bewegt.
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mar (-ion-) Sun, 25 Oct 2009 22:08:44 -0000
Kommentar löscheneiner der besten filme des jahres...charmant, interessant, lustig.
empfehlenswert!
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cinorbird Fri, 18 Sep 2009 23:10:04 -0000
Kommentar löschenWunderschöne, lebendige Geschichte über eine Familie in Frankreich.
Klasse gespielt und gefühlsechter als so manches Kondom amerikanischer Prägung.
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