Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
The Hunting Party (2007), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 29.11.2007
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Keine
von Richard Shepard, mit Richard Gere und Terrence Howard
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann Duck (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador. Doch eines Tages dreht Hunt durch – damit ist die Karriere des Emmy-Preisträgers abrupt beendet. Duck seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Fünf Jahre später kehrt Duck nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten…
Kinostart in Deutschland am 29.11.2007
HandlungEinst war Simon Hunt (Richard Gere) ein Star-Reporter in Sachen Kriegsberichtererstattung. Kein Pflaster war ihm und seinem Partner Duck (Terrence Howard) zu heiß. Egal, ob Irak, Somalia oder El Salvador, wenn die Kugeln ihnen um die Ohren sausten liefen sie erst zur Topform auf. Während Duck in die eine oder andere Verwundung hinnehmen musste, schien über Simon ein Schutzengel wohlwollend zu wachen. Doch eines Tages im Winter 1994 kommt es zum Eklat: Kurz nach einem Massaker an der Bevölkerung in einem kleinen bosnischen Dorf soll er live berichten, doch Simon dreht durch und beschimpft den Chefmoderator der Nachrichtensendung rüde. Er wird gefeuert und sein Auftritt gilt als Muster-Negativbeispiel.
Während Duck in die Staaten zurückkehrt und dank seiner Verdienste einen Posten als Chef-Kameramann bekommt, bleiben Simons zu Hause die Krisengebiete der Erde. Er folgt seiner Berufung und hält sich dem ständigen Todesrisiko trotzend mit einem Lächeln im Gesicht und Jobs für kleine TV-Anstalten über Wasser. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein gebrochener Mann, der unter seiner Alkohol- und Drogensucht leidet.
Die große Story als letzter Ausweg
Nach ruhigen Jahren holt Duck die eigene Vergangenheit ein. Gemeinsam…
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann Duck (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador. Doch eines Tages dreht Hunt durch – damit ist die Karriere des Emmy-Preisträgers abrupt beendet. Duck seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Fünf Jahre später kehrt Duck nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten…
Kinostart in Deutschland am 29.11.2007
HandlungEinst war Simon Hunt (Richard Gere) ein Star-Reporter in Sachen Kriegsberichtererstattung. Kein Pflaster war ihm und seinem Partner Duck (Terrence Howard) zu heiß. Egal, ob Irak, Somalia oder El Salvador, wenn die Kugeln ihnen um die Ohren sausten liefen sie erst zur Topform auf. Während Duck in die eine oder andere Verwundung hinnehmen musste, schien über Simon ein Schutzengel wohlwollend zu wachen. Doch eines Tages im Winter 1994 kommt es zum Eklat: Kurz nach einem Massaker an der Bevölkerung in einem kleinen bosnischen Dorf soll er live berichten, doch Simon dreht durch und beschimpft den Chefmoderator der Nachrichtensendung rüde. Er wird gefeuert und sein Auftritt gilt als Muster-Negativbeispiel.
Während Duck in die Staaten zurückkehrt und dank seiner Verdienste einen Posten als Chef-Kameramann bekommt, bleiben Simons zu Hause die Krisengebiete der Erde. Er folgt seiner Berufung und hält sich dem ständigen Todesrisiko trotzend mit einem Lächeln im Gesicht und Jobs für kleine TV-Anstalten über Wasser. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein gebrochener Mann, der unter seiner Alkohol- und Drogensucht leidet.
Die große Story als letzter Ausweg
Nach ruhigen Jahren holt Duck die eigene Vergangenheit ein. Gemeinsam mit Benjamin (Jesse Eisenberg) soll er einen Beitrag in Sarajevo drehen. Die Stadt ist immer noch schwer vom Krieg gezeichnet, an der Hotelbar entdeckt Duck eine Reihe alter Bekannter – es scheint als würden die Uhren hier anders ticken. Als er nach einigen Drinks sein Zimmer betritt sitzt der lange vermisste Freund und Kollege Simon dort im Dunkeln und wartet auf ihn. Wenig später erzählt er ihm , dass er eine Spur zum gesuchten Kriegsverbrecher “Der Fuchs” (Ljubomir Kerekes) verfolgt – die Story des Jahres. Widerwillig sagen Duck und der neugierige Benjamin zu.
Vorbei an alten Sport-Anlagen der Olympiade von 1984 in Sarajevo machen sie sich auf in Richtung der Berge, um den Verbrecher, auf den fünf Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt sind, aufzuspüren. Doch der Fuchs hat offenbar noch viele Sympathisanten in der serbischen Bevölkerung, die ihn als Helden glorifiziert und auch für die Vertreter der UN ist er alles andere als ein Phantom. Im Gegenteil, er ist präsent wie eh und je, doch seine Macht ist ungebrochen. Einen UN-Mitarbeiter darauf angesprochen, warum keiner versucht den Mörder zu schnappen, erklärt der ihnen, dass Staaten wie die USA oder Frankreich überhaupt kein Interesse an seiner Festnahme hätten… Letztlich bringt sie die junge Serbin Marjana (Diane Kruger) wieder auf seine Spur die sich an dem alten Regime aus persönlichen Gründen rächen will.
Nur wenig später müssen sie feststellen, wie mächtig der Fuchs noch immer ist. Zwar gelingt es ihnen einen LKW, der versucht sie von der Straße zu drängen, abzuhängen, doch wieder im Hotel angekommen, sind dort ihre Zimmer komplett auf den Kopf gestellt. Ihre Flucht misslingt und wenig später hat der Fuchs den Spieß herumgedreht: Er wollte wissen, wer ihm da auf die Pelle rückt und befahl seinen Schergen sie zu entführen. Als die Situation ausweglos erscheint, greift ein UN-Kommando zu und befreit die Journalisten. Der Fuchs entkommt. Absichtlich?
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Der Artikel What I did on my Summer Vacation von Scott Anderson im Esquire am 10. Januar 2000 erschienen inspirierte Regisseur Richard Shepard zum Film.
Kritiken:
Hunting Party von Michael Kienzl auf Critic.de
Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird von Kiara Wellington auf Moviemaze.de
Jagd auf einen Kriegsverbrecher von Joachim Kurz bei Kino-Zeit.de
Ein Pressespiegel. bei Film-Zeit.de
Quellen
Das Presseheft von Senator Film Produktion
Mehr Bilder (23) und Videos (2) zu Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
Cast & Crew
-
Richard Shepard
-
Richard Gere
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Hunt
-
Terrence Howard
-
Diane Kruger
-
James Brolin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franklin Harris
-
Goran Kostic
-
Mark Ivanir
Regie
Schauspieler
-
Jesse Eisenberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benjamin
-
Ljubomir Kerekes
-
Kristina Krepela
-
Scott Anderson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Journalist
-
Richard Shepard
- Genre
- Politthriller, Militärfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- Kosovokrieg
- Ort
- Serbien
- Handlung
- Bürgerkrieg, Hotel, Journalismus, Journalist, Krieg, Kriegsberichterstatter, Kriegskorrespondent, Kriegsopfer, Kriegsverbrechen, Reporter, Spion, Versteckte Kamera
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
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Trailer zum Film Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
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Kritiken (4) — Film: Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenNach Ausflügen in die seichte Unterhaltung scheint in Richard Gere wohl doch noch mal der Ehrgeiz erwacht zu sein, in anspruchsvolleren Streifen mitzuwirken. Wie schon in "The Flock" mimt er hier eine vermeintlich gescheiterte Existenz, mit (un)gewollter Authentizität. Vor allem überzeugt der Film durch substanzvolle Dialoge, in einer Dichte, mittels derer - ähnlich wie im brillanten "Lord of War" - ein heißes Eisen quasi "en passant" und mit einem heftigen Schuss Ironie (nicht Zynismus!) vermittelt wird. Und das, so weiß man aus Erfahrung, ist allemal wirksamer als der erhobene belehrende Zeigefinger.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenBasierend auf einer wahren Geschichte, die im Esquire-Artikel "What I Did On My Summer Vacation" im Jahr 2000 von Scott Anderson erschien, ist „Hiunting Party“ ein abenteuerlicher Roadtrip, in dem drei Journalisten versuchen, fünf Jahre nach dem Bosnien-Krieg durch die Jagd auf einen Kriegsverbrecher reich und berühmt zu werden. Richard Gere ("Red Corner") und Terrence Howard ("Ironman", "Die Fremde in dir") beweisen nicht nur starke Nerven, sie überzeugen mit schauspielerischer Brillanz. In einer Nebenrolle überrascht Diane Kruger ("Goodbye Bafana") als Bosnierin Marjana...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEtwas unentschlossen zwischen Satire, Drama und Komödie pendelnder Film, der wichtige Fragen stellt, im Zweifel aber immer der Unterhaltung den Vorzug gibt. Dennoch nett anzusehen und dank der guten Besetzung gelungener und spannender als das reine Spiel mit Geschmacklosigkeiten, daß Filme wie "Lord of War" betreiben. Dennoch bleibt beim süffisant-pointierten Abspann der Gedanke zurück, daß man dann doch lieber die "echte Story" auf der der Film basiert gesehen hätte.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRegisseur und Drehbuchautor Richard Shepard bewies bereits mit seiner schwarzhumorigen Killerkomödie „Mord und Margaritas“, dass er's gerne etwas abgründiger und absurder mag. Hier musste er sich dies jedoch noch nicht einmal selbst ausdenken, sondern konnte auf einen, in einem angesehenen US-Magazin erschienenen Artikel zurückgreifen und daraus eine an Originalschauplätzen gedrehte Mischung aus spannendem Roadmovie und beißender Politsatire stricken. Dazu verhilft Shepard seinem Hauptdarsteller Richard Gere zu einer seiner besten Rolle der vergangen Jahre, während Geres Schauspieler-Kollege Terence Howard ganz nebenbei beweist, dass er bei der Auswahl seiner Rollen über ein untrügliches Gespür für Qualität zu verfügen scheint.
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Kommentare (28) — Film: Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird
Kommentar schreibenDon_Tony 2012/04/19 07:57:10
Kommentar löschen"Ich geh jetzt ins Hotel duschen, kacken, dann trink ich noch etwas und dann geh ich schlafen."
Eine der besten Rollen die ich Richard Gere bis jetzt hab spielen sehen, zugegeben ich habe mir noch nicht so viele Filme von Ihm angesehen, aber wie er diese Rolle gespielt hatte war einfach nur witzig und genial.
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Mike Myers 2012/04/02 09:09:45
Kommentar löschenIm Grunde eine unterhaltsame Gratwanderung zwischen Klischee, Satire und böser Kritik an der Weltpolitik. Richard Gere und Terrence Howard sind ein gutes Team, auch wenn Gere ein wenig zu bemüht ist, die abgehalfterte Journalismus-Hure zu geben. Und vielleicht hätten sie ihre Suche einfach besser timen sollen, denn Kriegsverbrecher und Despoten werden gerne dann aus ihren (Erd)Löchern gezogen, wenn gerade eine Wahl ansteht oder ein verblassender Politiker sich anderweitig profilieren möchte.
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Mats Ekorre 2011/08/25 14:56:57
Kommentar löschenDieser gut gemeinte Polit-Thriller bleibt leider im Klischee-Sumpf stecken (die bösen, Serben, die unwillige UNO, die guten Journalisten). Da helfen auch Regie-Ideen aus dem Handbuch (das "Enjoy Sarajewo"-Wandgemälde, die hineinretuschierten Raben oder Chuck Norris im Fernsehen) nicht weiter. Der moralisierende Unterton des Films und die Abspann-Charts (die mir den Film nochmals erklären wollen - für den Fall, dass ich nicht verstanden habe!) tun ihr Übriges.
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Isolation 2011/06/10 17:15:10
Kommentar löschen"Hunting Party" ist eine gelungene Mischung aus Satire, Drama und Thriller. Er zeigt, wie die heutige Gesellschaft funktioniert und geht dabei nicht nur auf die Medien ein. Auch die Regierungen und ihre so guten und kompetenten Geheimorganisationen spielen in dem Film eine wichtige Rolle, müssen sich auch einer Abrechnung hingeben.
Der Streifen ist wichtig, ehrlich und besitzt dennoch diesen leichten und sympathischen Charme. Und die Handlung ist aktueller denn je.
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hoffman587 2011/06/10 17:18:42
Antwort löschenIch fand den hier eher enttäuschend, aber er mMn doch einige Fehler und Makel. Das Ende war aber ausgezeichnet und Eisenberg Howard bzw. Gere spielten ihre Rollen sehr gut:)
Isolation 2011/06/10 17:22:02
Antwort löschenEcht? Mich hat der Film völlig überrascht und gefesselt. Ich hatte aber auch wirklich keine Erwartungen, wusste auch im Vorfeld nichts über die Handlung. Die DVD lag einfach im Regal und habe ihn dann gestern mal angeschaut ... BÄM.
hoffman587 2011/06/10 17:23:29
Antwort löschenIch hatte gewisse Erwartungen, sogar sehr hohe, aber dann wurde ich enttäuscht...
Chris12zero 2011/06/10 17:41:15
Antwort löschenIch fand den auch klasse !! ;)^^
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Isolation 2011/06/10 18:10:50
Antwort löschenSchön, dass noch andere Leute so über den Film denken. :-)
"Hunting Party" bekam ja oft nur durchschnittliche Wertungen...
Isolation 2011/06/10 18:21:48
Antwort löschenHabe gerade mal Dein Kommentar gelesen ... Gere sieht in dem Film wirklich nicht so gesund aus. :-D
Aber irgendwie bleibt er in meinem Gedächtnis immer diese liebende Turteltaube. :-/
ElWray 2011/05/24 16:32:40
Kommentar löschenGut gespielter,spannender Politthriller der eigentlich ein Roadmovie ist.Drei Hauptdarsteller die sich in sachen können fast nichts nehmen.
Hunting Party unterhält in jedem Fall seine volle Spielzeit über, der tolle Abspann verdient auch noch einmal einen Extrapunkt.
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Filmkenner77 2011/04/21 19:14:20
Kommentar löschenGut gemeinter Politthriller, der allerdings zu keinem Zeitpunkt richtig mitreißen kann und leider die eine oder andere unnötige Länge besitzt. Die Darsteller spielen grundsolide, aber die durchaus interessante Grundidee wird nicht wirklich ausgespielt. So bleibt der Eindruck, man hätte mehr aus dem Film herausholen können.
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IGU 2011/04/06 10:11:11
Kommentar löschenIch danke meiner Fernsehzeitung, dass sie mir diesen Film gezeigt hat. Sonst hätte ich ihn wohl nie kennengelernt.
Ein unterhaltsamer Film mit Einblick in die Welt der Presse.
Nur zu empfehlen und ein bisschen Anspruch ist auch noch dabei.
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cgot2b 2011/01/06 22:49:54
Kommentar löschenEin Film der schwer einzuschätzen ist, bevor man ihn gesehen hat. Eine Mischung aus trockenem Humor, der in der Realität daheim ist und einer Tragik, die in den Erlebnissen der Hintergrundstory verdeutlicht wird.
Zunächst scheint das vorhaben des abgestürzten Reporters absurd, aber dem Zuschauer wird schnell klar, wie einfach es wäre diesen Abschaum der Menschheit zu finden und ihren Opfern etwas Ruhe zu schenken.
Richard Gere spielt den zerstörten Draufgänger solide und überrascht mit emotionaler Tiefe. Auch sein langjähriger Kameramann wird daran erinnert, was wichtig ist.
Für alle die Gerechtigkeit abseits von Special Effects erleben wollen, sollten sich "The Hunting Party" anschauen. Ich bin mir sicher, dass das Ende so manchem ein Löcheln auf die Lippen zaubern wird.
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stuforcedyou 2010/08/30 18:29:01
Kommentar löschenEs gibt schon merkwürdige Zufälle. Da macht man gerade den DVD-Player aus und sieht sich die Nachrichten an und plötzlich ist dort zu hören, dass der serbische Kriegsverbrecher Radovan Karadzic gerade gefasst wurde. Eben Jener, der sichtbar Pate stand für den "Bösewicht" in Richard Shepards Satire "Hunting Party". Das war gar nicht so lange her und es macht deutlich wie aktuell dieser Film ist. Doch wie ist "Hunting Party" eigentlich? Ganz einfach, er ist gut, wirklich gut. Es ist ein beißender aber immer ehrlicher Blick auf den Wahnsinn des Krieges und die Menschen die uns die schrecklichen Bilder und Geschichten nach Hause liefern, an die wir uns leider immer mehr gewöhnen oder bereits gewöhnt haben. Der Film verliert diesen Aspekt nie aus den Augen, nur ab und an verwandelt er sich in eine Art Thriller, was den Film etwas ausbremst, ihn aber nie aufhält. Wer nach dem ansehen findet, dass sich der Film mit Zynismus und Sarkasmus der harten Realität versucht zu widersetzen, dem soll das 30-minütige Interview mit zwei der echten Journalisten, die wirklich auf der "Jagd" nach Kriegsverbrechern in Bosnien waren, und dem Regisseur empfohlen sein. Das ist gar noch besser als der Film und wirkt noch schonungsloser, zynischer und sarkastischer.
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Movieking 2010/08/22 00:03:42
Kommentar löschender film hat mich einfach pefekt unterhalten!!! spannung coole story coole chrakterdarstellungen!!! 1A streifen
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Lester Burnham 2010/05/06 22:31:10
Kommentar löschenSpannend schon, doch die Satire will nicht richtig einschlagen
Einen gewissen Unterhaltungswert hat "Hunting Party sicherlich, keine Frage, doch der Film verschenkt dadurch seinen Reiz, als dass die Kritik am System den Zuschauer kalt lässt und eher in den Hintergrund gedrängt wird. Das liegt vor allem an der starken Ausrichtung am Thriller-Genre und der unfreiwilligen Komik. Das Publikum nimmt den Film nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr ernst, obwohl er auf einer wahren Begebenheit basiert und die Thematik durchaus interessant und aktuell ist. Die Credits am Schluss hingegen bringen es genau auf den Punkt und zeugen von einer gehörigen Portion Zynismus. Auch als Actioner kann "Hunting Party" nur bedingt überzeugen, da lediglich Rückblenden mit Effekten aufgepeppt wurden. Die Darsteller agieren allesamt überdurchschnittlich in einer schlüssigen und anregenden Story. Vor allem Richard Gere hinterlässt einen positiven Eindruck. Die Frage ist nur, ob am Ende beim Schicksal des "Fuchses" wirklich die Gerechtigkeit gesiegt hat?
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fiji 2010/03/02 22:12:37
Kommentar löschenGuter Grundstoff, auch ganz okay umgesetzt. Speziell die Einblendungen zum Schluss waren sehr amüsant!
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AylaView 2010/02/26 09:53:02
Kommentar löschenSpannend und temporeich inszeniert.
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DeZeiter 2010/02/26 00:49:39
Kommentar löschenDieser Film ist zumindest thematisch mal was anderes: Kriegsreporter im Bosnien-Konflikt auf der Suche nach Kriegsverbrechern. Diese Thematik ist dadurch noch interessanter, dass sie zumindest teilweise auf einer wahren Geschichte basiert bzw. davon inspiriert ist. 2001 haben nämlich ein paar New York Times-Reporter nach dem Kriegsverbrecher Radovan Karadzic gesucht und ihre Erlebnisse in einem Artikel veröffentlicht. Dies alles allein gibt dem Film schon genug Brisanz und Spannung, dazu kommen drei wunderbare Schauspieler und ein gehörige Portion schwarzer Humor und man hat einen echt gelungenen Film. Meiner Meinung nach wäre der Schluss schon das Geld des Kinogangs wert gewesen: Der Verbrecher wird hilflos seinen Opfern vorgeworfen und im Abspann werden einige Details per Texteinblendung richtiggestellt - natürlich auch hier wieder mit ein wenig Humor.
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viewer 2010/02/26 00:43:42
Kommentar löschenIrgendwie wirkt der Film wie ein TV-Movie mit teils platten Dialogen und flachen Figuren. Ansonsten schließen ich mich "jadzia" an - der Film kann sich nicht entscheiden und der lustige Abspann mit der fetzigen Musik passt überhaupt gar nicht.
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johannes89 2010/02/25 18:29:51
Kommentar löschenHunting Party stellt sich selbst dem Anspruch auf wahren Begebenheiten zu Basieren. Bedauerlich ist das der Film sich nicht entscheiden kann was er denn nun sein will, bissige Satire oder doch ein (Kriegsverbrecher-Suche) Drama.
Positive Merkmale sind das unverbrauchte Setting eines vom Krieg gebeutelten Jugoslawiens und die mitunter schöne Atmosphäre. Die Lebensart und das Verhalten der Einheimischen wirkt weitgehend echt und wird authentisch dargestellt.
Aber damit komme ich gleich zum Hauptproblem von Hunting Party. Der über weiten Teilen authentischen Darstellung steht eine geradezu dämliche Story gegenüber die von mehr als lachhaften Momenten nur so strotz. In gewisser Weise will Hunting Party natürlich eine Satire sein, aber wo bleibt bitte der schwarze Humor, wirklich witzige Szenen? Demgegenüber stehen Szenen die eindeutig dem ganzen die Note eines Dramas oder eines Thrillers geben sollen. Negativ ins Gewicht fällt auch die schwache Darstellung Geres und auch der Rest des Casts kann leider in keiner Weise überzeugen.
Kann der Film in den ersten 2 Dritteln des Films noch einen in gewisser Weiße in seinen Bann ziehen so sind gegen Ende hin leider jegliche Vorschußlorbeeren verbraucht die durch den Flair des realistisch dargestellten ehemaligen Kriegsgebiets und der an sich interessanten Grundstory erzeugt wurden. Wenn die Protagonisten in letzter Sekunde vor dem "Wolf" und seinem, vor Klischees sprühendem, Gehilfen von der CIA gerettet werden oder denselben plötzlich der geniale Einfall kommt den Wolf ja einfach bei der Jagd zu schnappen da dieser ja dann bestimmt nicht so gut bewacht ist (zum Glück sind ja Jugoslawiens Wälder recht überschaubar) und die Herren Journalisten dann völlig unbewaffnet wie die Drei Fragezeichen hinter dem Wolf herrennen der Glücklicherweise auch noch sein Gewehr wegwirft stellt dies eine unfreiwillige Komik dar die jeglichen Ernsthaftigkeitsanspruch über Bord wirft.
Mit der Botschaft des Films das gesuchte Kriegsverbrecher nur formell Gesucht werden wird im Film nur allzu deutlich um sich geworfen. Der Abspann ist der einzige wirklich überzeugende Moment des Films da die wahren Hintergründe gezeigt werden. Was bleibt ist das Gefühl das aus einem tollen Stoff ein viel zu schwacher Film entstanden ist.
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Punk 2009/09/04 15:15:25
Kommentar löschenSpannend, packend, interessant. Absolut sehenswert!
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guggenheim 2009/05/04 10:20:33
Kommentar löschenFrei nach einer wahren Begebenheit erzählt der Film die Geschichte von ein paar Journalisten, die einen Kriegsverbrecher suchen und finden. Insgesamt wurde daraus ein solider Film, der es leider nicht schafft, Spannung aufrecht zu erhalten. Trotzdem kann man ihn sich gut angucken. Und Richard Gere als abgehalfterter Reporter ist sogar glaubhaft (vermutlich, weil er selbst nicht mehr zur ersten Garde gehört (?))
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Blonder 2009/03/30 18:20:25
Kommentar löschenEine gelungene Mischung aus Polit-Thriller und Abenteuerfilm, der sich an Tatsachen orientiert. Die ernste Geschichte wird gekonnt mit Humor aufgelockert und wirkt dadurch nicht ganz so steif wie andere Filme aus dem Genre.
Nachdem Richard Gere Jahre lange nur noch Schrott gemacht hat, zeigt er hier endlich mal wieder sein ganzes Können. Nach meiner Meinung hat etwas Tiefe gefehlt.
Sehenswerter Film der ein heikles Thema sehr unterhaltsam dem Zuschauer vermittelt.
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dbeutner 2009/03/06 23:48:08
Kommentar löschenTja, der Film hat eine politische Meinung: Niemand (NATO, UN etc.) auf der Welt /will/ die Kriegsverbrecher z.B. der Kriege des ehemaligen Jugoslawiens fassen. Im Abspann wird zweimal auf Karadczic verwiesen - peinlich, nachdem dieser inzwischen vor dem Haager Tribunal steht. Allerdings hätte der Film - wenn der Autor und Regisseur schon nicht das inhaltliche Verständnis hat, warum selbstredend die "Siegermächte" die repräsentierenden Köpfe einer Siegerjustiz zuführen *wollen* (/darüber/ würde sich mal ein Film lohnen!) - allerdings hätte der Film auch schon 2007 schlauer durch Geschichtskenntnis sein können - gerade erst Ende 2006 war Saddam Hussein hingerichtet worden.
Also, für den inhaltlichen Anspruch, den der Film ja sehr explizit vor sich her trägt, gibt es daher schlichte 0 Punkte. Wennn man davon aber einmal absieht, haben wir einen soliden Film mit starken Schauspielern, Gere - überraschenderweise - eingeschlossen; es bleibt eine Spur seines "Schönlingshaften", aber so ganz kann er halt nicht aus seiner Haut raus :-) Dennoch gut. Und besonderes Augenmerk verdient Jesse Adam Eisenberg - den Namen sollte man sich noch merken!
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