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The Place Beyond the Pines

The Place Beyond the Pines (2012), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 13.06.2013


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7.3
Kritiker
46 Bewertungen
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7.6
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4788 Bewertungen
278 Kommentare
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von Derek Cianfrance, mit Ryan Gosling und Bradley Cooper

In The Place Beyond the Pines begeht Stuntman Ryan Gosling mehrere Banküberfalle und kollidiert dabei mit einem Polizisten, der möglichst schnell aufsteigen will.

Normalerweise lebt Luke Glanton (Ryan Gosling) von seinen Motorradstunts auf dem Jahrmarkt und hält eher Abstand von zwischenmenschlichen Beziehungen. Eines Tages trifft er seinen alten One-Night-Stand Romina (Eva Mendes) wieder und erkennt, dass sie, ohne es ihm zu sagen, seinen Sohn zur Welt gebracht hat. Luke will für ihn sorgen, allerdings nicht auf ehrliche Art und Weise: Gemeinsam mit dem zwielichtigen Mechaniker Robin (Ben Mendelsohn) beschließt er, mehrere Banken auszurauben, um Romina das Geld zu geben. Doch er hat nicht mit dem ehrgeizigen Polizisten Avery Cross (Bradley Cooper) gerechnet, der um jeden Preis in der Karriereleiter aufsteigen will. Dabei will er sich nur von seinen privaten Problemen mit Frau (Rose Byrne) und Kind ablenken. Tatsächlich ist Cross zufällig zur Stelle, als der Motorradräuber wieder zuschlägt…

Hintergrund & Infos zu The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines ist nach Brother Tied (1998) und Blue Valentine (2010) der dritte Spielfilm von Regisseur Derek Cianfrance. Bereits Blue Valentine ergatterte mehrere Nominierungen für begehrte Preise, unter anderem bei den Academy Awards für Michelle Williams als Beste Hauptdarstellerin. Auch damals spielte Ryan Gosling die männliche Hauptrolle.

Wie Blue Valentine dreht sich auch The Place Beyond the Pines um Probleme innerhalb zweier Familien, die nacheinander in chronologischer Reihenfolge ablaufen. In einem Zeitraum von 15 Jahren wird erzählt, wie das Aufeinandertreffen von Luke und Avery eine ganze Zeit später das Leben zweier Highschooljungs beeinflusst.

In weiteren Nebenrollen sind Ray Liotta, Dane DeHaan und Bruce Greenwood zu sehen. Sean Bobbitt, der bereits bei Shame führender Kameramann war, übernahm diesen Job auch bei The Place Beyond the Pines. Der Titel des Dramas bezieht sich auf den englischen Namen der Stadt Schenectady in New York. In der Sprache der Mohawk bedeutet er genau ‘place beyond the pine plains’. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Place Beyond the Pines
Genre
Drama, Kriminalfilm
Zeit
1990er Jahre, 2010er Jahre, Gegenwart
Ort
New York (State!), Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Ablenkung, Aufstieg, Aufstieg und Fall, Automechaniker, Bank, Banküberfall, Beziehungsprobleme, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Eheprobleme, Ehrgeiz, Eltern, Eltern-Kind-Entfremdung, Familie, Geburt, Geld, Geldnot, Gestohlenes Geld, Jahrmarkt, Karriereleiter, Kind sucht Vater, Konflikt, Konfrontation, Liebe, Mechaniker, Motorrad, Motorradrennen, Notwehr, One-Night-Stand, Politiker, Polizist, Posttraumatische Belastungsstörung, Probleme, Raub, Raubzug, Raubüberfall, Reiche Eltern, Schicksal, Schicksalsschlag, Schlechte Eltern, Schlechter Vater, Schlechtes Gewissen, Sohn, Stunt, Stuntman, Vater-Sohn-Beziehung, Verantwortung, Verantwortungsbewusstsein, Verlorener Sohn, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Verstoßener Sohn, Wahre Liebe, Wiedersehen
Stimmung
Aufregend, Berührend, Ernst, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Studiocanal GmbH Filmverleih
Produktionsfirma
Electric City Entertainment, Focus Features, Hunting Lane Films, Pines Productions, Sidney Kimmel Entertainment, Silverwood Films, Verisimilitude

Kritiken (35) — Film: The Place Beyond the Pines

Stefan_R.: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

„THE PLACE BEYOND THE PINES“, ein Film mit durchaus sperrigem Titel, [...] entwirft über 135 Minuten ein beeindruckendes Schuld-und-Sühne-Geflecht, in dessen Netz sich nicht nur die handelnden Akteure, sondern auch die Zuschauer mehr als einmal verfangen. Einer Spinne gleich, die im Schatten lauert, lockt uns der Film mit einer Starriege an, das Geschehen mitzuverfolgen, nur um plötzlich in einem unbemerkten Moment hervorzuschnellen und jeden, der nicht auf der Hut ist, mitten ins Verderben zu ziehen. Denn auch, wenn der Film nicht sonderlich zugänglich oder gar massenkompatibel daherkommt und übliche Sehgewohnheiten auf eine recht harte Probe stellt, so lässt einen das Gezeigte wohl trotzdem nicht kalt. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BuzzG

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Für mich ist "Pines" ja neben "Inside Llewyn Davis" und "Blau ist eine warme Farbe" der beste Film von 2013. Freut mich also dass er dir auch zugesagt hat, Herr Kollege ;-)


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Der von der anspruchsvollen angelsächsischen Kritik erhobene Vorwurf, der Film würde sich bis an die Grenze zur Selbstparodie wichtig nehmen, darf als Euphemismus betrachtet werden. Die Struktur mag ambitioniert sein, geht aber mit Karacho in die Hose: Im ersten Teil gibt Gosling schon wieder den debilen Soziopathen, im mittleren, noch überzeugendsten Part glänzt Bradley Cooper in der einzigen mehrschichtigten Rolle des Films (und erhält exzellenten Support von Yulin, Greenwood und Liotta), doch ach, alles Wurst, der sagenhaft geschwätzige abschließende Part schnulzt den Konflikt auf Degeto-Niveau runter und spult gruselige Vererbungsklischees für Sarrazin-Fans ab. Dazu lümmelt der fade Score des doch eigentlich so geschätzten Mike Patton allgegenwärtig in der Gegend rum. Die vielleicht längsten 140 Minuten des Jahres: Nichts zu erzählen, das aber schön ausgedehnt und selbstbesoffen - die Indie-Liga der prätentiösen Flachzangen hat einen neuen Star.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Punsha

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Joa, durchaus schön mal was Negatives und zugleich durchaus Schlüssiges zu lesen. Trotzdem: Buh! Mir gefiel der Film sehr.


Anoirja

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Dafür kann ich fast jedes Wort auch doppelt unterschreiben. Von meinen Buddies wird der ja kurioserweise beinahe ausnahmslos in den Himmel gelobt. I don't get it (again)!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

"The Place Beyond the Pines" besitzte eine ruhelose Schönheit, die immer dann zu tragen kommt, wenn Regisseur Cianfrance nicht verkrampft versucht die Sünden der Väter und die Bürden der Söhne aufzuzeigen, sondern die massige Geschichte einfach treiben lässt. Zusammen mit dem Score von Mike Patton wird das Drama dann zu wirklich bewegendem Kino für's Herz sowie den Bauch.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Haschbeutel

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War tatsächlich schon mein Zweiter. Der erste war bei 101 DALAMATINER ... da war ich noch ein Kind. Erschreckend. In dem Alter schon Filmrisse zu erleben.


stuforcedyou

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:D Armer Haschi. Mein erster und einziger Filmriss (im Kino) war bei "The Crazies".


kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

„If you ride like…“ und so weiter. Ich denke, den Spruch kennt mittlerweile jeder. Zumindest jeder, der schon mal zwei unterschiedliche Kritiken zu diesem Film gelesen hat. Denn in einer der beiden kommt er auf jeden Fall vor. Wetten?
Naja, also ich sitz jetzt hier und versuche den Film wirken zu lassen. Er war gut, ja. Aber irgendwie war er nicht gut genug. Wenn ich so die einzelnen Bestandteile durchgehe – ich krieg einfach nicht raus, an was es lag.

Also, ich versuchs einfach herauszufinden. Der Film ist in drei Episoden aufgeteilt, soviel kann ich glaub ich ohne Probleme sagen. Immer steht eine andere Figur im Mittelpunkt. Welche wann wie auftaucht, das kann und das will ich hier nicht verraten. Aber gemeinsam haben sie alle, dass es um die Beziehungen von Vätern zu ihren Söhnen geht. Deren Probleme. Untereinander und in Bezug auf andere Personen. Moral natürlich, aber auch Unterstützung. Richtig und Falsch. Gut und Böse. Die erste Episode war stark, keine Frage. Es gab einen guten Mix aus Drama und auch Action. Die zweite Episode war dann eine Mischung aus Drama und Thriller, wobei ich diese Episode als die mit Abstand anstrengendste empfunden habe. Kein Zugang und ehrlich gesagt war ich auch froh, als sie dann vorbei war. Zu wenig ist man hier auf die meiner Meinung nach interessanten Aspekte eingegangen. Und zuletzt eine Mischung aus Drama und Rachegeschichte, die nach schwierigem Beginn nochmal enorm an Fahrt aufnahm und mich zum Ende hin emotional richtig begeistert hat. Außerdem fragt der Film sehr wenig nach. Er sucht nicht nach Ursachen und Erklärungen, er lässt aufkommende Nebenhandlungen und ihre Probleme oft schnell wieder links liegen. Stattdessen zeigt er einfach. Er zeigt das pure Leben. Die Beziehungen eben von Vätern und Söhnen. Ist das eine Schwäche? Oder eine Stärke? Ich weiß es nicht. Manchmal ist es toll, wie objektiv Cianfrance an die Geschichte herangeht, dann wieder hätte ich mir gewünscht, dass es doch mal Stellung bezieht oder das ein oder andere Thema etwas mehr aufarbeitet.

Beeindruckend sind die langen Kamerafahrten, die quasi in „Aronofsky-Manier“ ihre Hauptpersonen in einer langen Sequenz auf ihrem Weg irgendwohin begleiten, verfolgen. Überhaupt sind starke Übergänge und Einstellungen zu sehen. Und technisch macht Cianfrance auch so gut wie nichts falsch. Die Musik ist super ausgewählt und baut zusammen mit den Bildern und den Darstellungen der Schauspieler eine gute Atmosphäre auf.

Achja, genau! Die Schauspieler! Die waren allesamt toll, besonders stark fand ich den jungen Dane DeHaan, der mich emotional gepackt und schauspielerisch der Höhepunkt war. Und nach einer kurzen Ergoogelung erfahr ich, dass der „junge“ Darsteller auch schon beinahe zwei Jahre älter ist als ich. Hätte ich tatsächlich nicht gedacht. Und wenn ich schon bei Jungdarstellern bin: Emory Cohen fand ich hingegen schwach. Also, schwach im Vergleich zum restlichen Cast, der mit Gosling, Cooper, Mendes, Liotta, Mendelsohn und Byrne einfach verdammt stark war. Ja, Schauspieler anleiten, das kann Derek Cianfrance hervorragend.

So, jetzt hab ich alles nochmal aufgeschrieben, nochmal sacken lassen. Und trotzdem weiß ich nicht, warum ich diesen Film nicht mehr mag. Wie schon eingangs gesagt: Ein guter Film. Ein Film, den sich ein Dramen-Fan jederzeit ansehen kann. Aber irgendwas fehlt, dass er ein sehr guter Film wird. Ich weiß leider nur nicht, was das ist.

PS: Danke liebe Moviepilot-Redaktion für die Kinokarten, Poster und Tasche :)

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 27 Antworten

vanilla

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Ich mag keine POster, sonst wär mein Haus voll mit vielen schönen Cover.


kobbi88

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Mein Haus (okay, mein Zimmer in unserer WG) ist voll mit vielen schönen Cover ;)


JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.5Geht so

Es sah doch alles so prima aus: "The Place Beyond the Pines", große Erwartungen aufgrund des Trailers, der Besetzung, des Regisseurs und nicht zuletzt wegen des durchgehend positiven Feedbacks, was sollte da denn schiefgehen? Erstaunlicherweise relativ viel. Den Erwartungen entsprechend startet es ganz hervorragend: Die erste Einstellung, eine lange Plansequenz, in der die Kamera Ryan Gosling bei seinem Weg über den Jahrmarkt zu seinem Arbeitsplatz, dem Sattel einer Cross-Maschine, folgt, ist super. Das war das Highlight des Films. Die ersten 2-3 Minuten. Problem: Da sind ja noch mehr als 135 übrig...

Es ist erstaunlich wie ernüchternd, dass Derek Cianfrance vor 3 Jahren mit "Blue Valentine" ein so bitter-schönes, ehrliches, realistisches und klischeefreies Liebes-Melodram erschaffen hat und auf den Folgefilm, auch wenn schön verpackt, fast nichts davon zutrifft, eher sogar im Gegenteil. Um mit den positiven Dingen anzufangen: TPBTP sieht durchgehend sehr gut aus, ästhetisch versteht Cianfrance eindeutig seinen Job. Die kühlen Bilder, einige toll eingefangene Szenen (neben der Startsequenz sein besonders die starken, wenn auch wenigen Motorradszenen genannt). Die Musikauswahl empfand ich ebenfalls als sehr passend, sie unterstreicht die eigentliche Stimmung des Streifens wirklich gut...oder hätte es getan, wenn der Rest stimmen würde.

Denn was das Script hier auffährt, ist aus meiner Sicht nicht mehr als ein unnötig in die Länge gezogene, konstruierte und selten glaubhafte Klischeeparade, die besonders gegen Ende fast schon unfreiwillig komisch wirkt. Cianfrance erzählt seine Story in drei Akten: Zuerst dreht sich alles um einen Jahrmarktschausteller, der sich plötzlich in der Vaterrolle wiederfindet und beschliesst, Sohnemann und Mutter (auch wenn schon wieder neu vergeben) finanziell zu unterstützen. Damit dabei auch was rumkommt, steigt er auf Banküberfälle um. Akt 2 erzählt von einem jungen Cop, der zum Medienhelden wird und danach feststellen muss, dass seine Kollegen es mit dem Gesetz nicht ganz so genau nehmen. Akt 3 setzt 15 Jahre später an und führt nun die Handlungsstränge und Personen zusammen. Klingt ja alles ganz interessant, wird aber nicht so vorgetragen. Wieso dafür 140 Minuten erforderlich sein sollen, ist mir ein Rätsel. Locker 40 Minuten sind eher überflüssig, speziell die im Mittelteil ausgiebig erzählte Korruptions-Bad-Cop-Nummer hat praktisch null Nährwert für das Gesamtkonzept des Films. Das, was sich daraus für das letzte Drittel als sinnvoll erweißt, ist minimal. Da wurde kräftig ge- und überdehnt, warum auch immer. Im finalen Akt wird die bis dahin auch nicht besondere Geschichte dann so an den Rand der Glaubwürdigkeit gestoßen, fast schon ärgerlich. Gevatter Zufall hat den Daumen drauf, die Konstellation der Figuren, inklusive der Motivationen und ihrem Handeln (wegen Spoilergefahr keine Details) sind, für so einen ambitionierten Film, sehr grenzwärtig um nicht zu sagen haarsträubend, am Ende hätte ich fast schmunzeln müssen.

Kurz zu den Darstellern: Da macht keiner einen schlechten Job, aber hervorragend fand ich da auch niemanden. Ryan Gosling lebt und dominiert durch seine Leinwandpräsenz, die hat er ohne Frage. Talent auch, nur lief er mir irgendwie auf seinem Imageautopilot. Der James Dean der Neuzeit: Cool, introvertiert, unnahbar, melancholisch. Er sollte etwas aufpassen, für einen Charakterdarsteller kann es kaum das Ziel sein, so direkt auf das eigene Image besetzt zu werden. So was geht bei Genreleuten wie Jason Statham, da ist klar was man bekommt, nur Gosling kann mehr und auch anders. Das ist natürlich nicht schlecht, nur zu wenig eingenständig. Bradley Cooper überragt der trotzdem noch. Er müht sich, bleibt dennoch verhältnismässig blass. Eva Mendes macht das gut, kann ja auch nichts dafür, als einzige Person nach dem Zeitsprung mit Alters-Make-Up bewusst ausgemergelt präsentiert zu werden, während Cooper einfach schickere Klamotten trägt und andere Personen scheinbar eingefroren wurden, die sehen genauso aus wie vorher. Komisch...

Fazit: "The Place Beyond The Pines" will ganz tolles, leicht epochal angehauchtes Anspruchskino sein, hält im Endeffekt aber nur eine recht banale und hintenraus kaum glaubhafte, überzogen Geschichte über Väter und Söhne parat, die zudem viel zu zäh und wenig mitreissend erzählt wird. Schade, sehr schade.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

jacker

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Monci: "Dadurch sind mir im Mittelteil beinahe die Augen zugefallen"
Ich fand das alles so bewegend, dass mir eher der Hals zugeschnürt war!


fetabitch

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Ich stimme Jacker in allen Punkten zu. Der Mittelteil war für mich zentral und der Knackpunkt für alles spätere. Interessant/Traurig halt, wie sich der Cop aus der polizeilichen Korruption herauswindet indem er selbst korrupt wird, damit eine Karriere einschlägt die ihn von seinem Sohn entfernt (zu dem er ein gestörtes Verhältnis hatte seit er erfuhr dass der Biker einen Sohn hinterließ, "Ich kann ihn nicht mehr ansehen") und seinen Sohn wiederum selbst vor die Hunde laufen lässt.


KimReichard: Gamona KimReichard: Gamona

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8.0Ausgezeichnet

Rundum stimmungsvolles Drama, das mit Liebe zum Detail, tollen Bildern und tiefsinnigen Charakteren punktet.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

Am Ort bei den Pinien – so die ungefähre Bedeutung des Namens der New Yorker Stadt Schenectady, wo am häufigsten gedreht wurde – erzählt Regisseur Derek Cianfrance ein faszinierendes Triptychon. Es ist eine viel größere Geschichte als sein starker, ähnliche Themen aufgreifender Vorgänger „Blue Valentine“, daher nicht ganz so eindringlich, dafür aber auf ihre Weise beeindruckender. Es sind ja genaugenommen auch mehrere Geschichten, sodass „The Place Beyond the Pines“ trotz gemächlichem Erzähltempo und fürstlicher Laufzeit unterhaltsam bleibt. [...]

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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio

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6.0Ganz gut

Derek Cianfrances The Place beyond the Pines leidet an einer banalen Botschaft. [...] Spätestens in der dritten Geschichte geht Cianfrance der inszenatorische Atem aus, verlieren die Bilder ihre Sogwirkung, präsentiert sich ganz unverstellt die allzu banale Botschaft des 140 Minuten langen Epos: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Cianfrance verhandelt in The Place Beyond the Pines gewichtige Fragen [...] und er findet dafür Szenen von großer Eindringlichkeit, woran Sean Bobbits Cinemascope-Bilder viel Anteil haben. [...] Es gelingt jedoch nicht an jeder Stelle überzeugend, die Milieubeschreibung mit den bedeutungsvollen Themen zur Deckung zu bringen.

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SusanVahabzadeh: Süddeutsche Zeitung SusanVahabzadeh: Süddeutsche Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

The Place Beyond the Pines ist nicht vollkommen, manchmal zu lang, im dritten Akt wird zu weit ausgeholt; aber das sind die einzigen Makel. Ein überraschender Film, jenseits aller Genres konstruiert, er hat Figuren, die für Etikettierungen viel zu nuanciert sind, nicht schuldig oder unschuldig [...].

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Der überambitionierten Konstruktion des Drehbuchs wirkt Cianfrance immer wieder mit klugen (und durchaus gewagten) Wendungen entgegen. The Place Beyond The Pines beginnt als Indie-Crime-Drama und wandelt sich mit dem Fokus auf Avery zu einem Polizeifilm.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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9.0Herausragend

Eine fabelhafte Bankraub-, Liebes-, Korruptions-, Ehrgeiz- und Rachegeschichte. [...] Alles ineinander verschachtelt und gut montiert, also ein beachtliches Drehbuch.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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6.5Ganz gut

Für einen so langen, ambitionierten Film mit einer Vielzahl an Motiven und Handlungssträngen hat The Place Beyond the Pines dann doch nicht allzu viel zu sagen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Nach Lukes Geschichte mit faszinierenden Bildern um eine ikonografische Figur und dem Cop-Krimi vollendet sich das Triptychon mit dem Mut zu ganz großen, ja epischen Erzählschritten. The Place Beyond the Pines kriegt auf faszinierende Weise die Kurve wieder hin zum Anfang - allein für diese Formvollendung sollte man sich den Film (wieder) ansehen.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Wie gerne hätte man The Place Beyond The Pines die Großartigkeit zugeschrieben, nach der sich dieser Film so offensichtlich sehnt und die er in flüchtigen Momenten auch mehr als einmal erreicht. Aber letztendlich bleibt dieser Film 'nur' ein ehrgeiziger, erzählerisch mutiger und guter Film mit einigen kleinen dramaturgischen Schwächen.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Ein Entrinnen gibt es in den zweieinhalb fesselnden Stunden nicht. Für niemanden auf der Leinwand und für niemanden davor.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

[Der Film] ist ein Ja-Jein-Ja-Stoff, nicht durchweg überzeugend. Dennoch insgesamt bewegend als atmosphärische Familiengeschichte mit [...] reizvoller Entwicklung.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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9.0Herausragend

Das ist ein bitterer Abgesang auf den amerikanischen Traum und gleichzeitig ein Film, wie er nur aus den USA kommen kann. Amerika meilenweit entfernt von Hollywood.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Wo die [überladene] Geschichte und letztlich auch Gosling dem Gewicht des Stoffes nicht standhalten können, zeigen sich aber überaus reizvolle Bruchstellen.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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9.5Herausragend

Beeindruckende Kombination zwischen Krimi, Thriller, Psycho- und Familiendrama mit stargespickter Besetzung.

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Alle Kritiken (35)


Kommentare (243) — Film: The Place Beyond the Pines


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maroje.alchehabi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Guter Film der auch mit Ryan Gosling und Bradley Cooper gut besetzt ist. Allerdings zieht er sich ein wenig. Auch der letzte Part mit den Söhnen gefiel mir nicht ganz so gut.

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Fedkek2

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Handlung ist sehr einnehmend und hat mir gefallen, 146 Minuten Laufzeit gingen vorbei wie im Flug. Bitte mehr Filme dieses Formats! Ganz klare Guckempfehlung!

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Th0r

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die emotionale Story die erzählt wie die schlechte Erziehung der beiden Väter die Laufbahn ihrer Söhne beeinflusst ist nicht unbedingt neu, doch sie wird vom Regisseur Derek Cianfrance so wunderschön mit grandiosen Bildern inszeniert, dass sie irgendwo einzigartig wirkt. Der Verlauf der Story ist sehr ungewöhnlich, da er 3 Geschichten erzählt die alle miteinander Verknüpft sind. Gerade dieser Punkt macht den Verlauf so unvorraussehbar. Die Geschichte ist nicht sonderlich verwirrend oder komplex, aber sie birgt ihre eigenen Besonderheiten. Passend zu dem stilisiertem Gesamtkonzpt gibt es einen sehr schönen Soundtrack, der die einzelnen ruhigen Szenen atmosphärisch unterstreicht.
The Place Beyond the Pines vermischt Thriller, Familiendrama und Probleme schlecht aufgezogener Jugendlicher zu einem stilvollem Gesamtkunstwerk.
Ich kann dem Film jedem Empfehlen der Interesse an gut erzählten Filmen hat die auch mal ohne großes Krawumm auskommen können.

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LivingDead

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie wirkt bei diesem Film nicht viel frisch und neu. Eher im Gegenteil. Vieles meint man erst vor Kurzem so oder so ähnlich bereits in einigen anderen Streifen der letzten fünf Jahre gesehen zu haben. Selbst Hauptdarsteller Gosling gibt sein bereits in "Drive" etabliertes Gehabe zum Besten. Innovativ geht anders.
Und dennoch, dieser Film ist gut. Gut, weil ich mich doch immer wieder gewundert habe, welche Schlenker dieser Film macht. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn ein Film es vermag, sich von den geregelten Pfaden abzuwenden, und sei es auch nur für einen Katzensprung, so fängt das Ganze an, Spaß zu machen, selbst wenn man sich anschließend wieder auf den abgewatschten Pfaden bewegt - nur, um sich auch mal wieder zu orientieren. Nur die Perspektive ist mal eine andere.
Und so verhält es sich mit diesem Film. Perspektivänderungen. Aber auch Änderungen der Stimmungen machen diesen Film aus. Und nebenbei ist es eine Ode an die Hoffnung. So stimmt dieser teilweise depressive Film (zusätzlich mit der Musik einer meiner Lieblinge: Mike Patton) zum Ende hin positiv und selbst das wirkt absurderweise plötzlich unkonventionell.

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Cheshire Cat

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hätte Potential gehabt. Der Anfang hatte wirklich Tiefe und hatte neugierig gemacht. Aber spätestens als die korrupten Bullen hoch gegangen sind, hat auch der Film einen Knacks bekommen. Die Entwicklungen dann habe ich nicht mehr wirklich nachvollziehen können. Weder warum sich die Familie gespalten hat, noch was mit dem Sohn von Avery passiert ist. Die Kids verhalten sich am Ende von dem Film einfach nur wie verzogene Gören.

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minifuzzi

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Bewertung7.5Sehenswert

Starke erste Hälfte und leider schwache zweite Hälfte, sehr interessanter Wendepunt, verändert den Blickwinkel absolut und macht den Film daher zu etwas ganz Besonderem. Leider aber kommt nach dem Wendepunkt so ziemlich wenig. Die Kids nerven und das Ende ist schlicht langweilig und damit natürlich anders als erwartet, ist aber kein Kompliment. Trotzdem für die faszinierende erste Hälfte 7.5

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Fand den Film im Großen und Ganzen gut, auch wenn er über die einzelnen Phasen hinweg doch ziemlich abbaut.

(evtl leichte Spoiler enthalten)

Das erste Drittel fand ich richtig stark. Gosling spielt mal wieder das, was er mittlerweile immer spielt, nämlich einen wortkargen und stoischen Einzelgänger, und somit war ihm die Rolle auf den Leib geschrieben. Aus seinem gefährlichen Leben als Motorradfahrer auf dem Jahrmarkt wird er aprubt in das reale Leben geschleudert und mit Verantwortung katapultiert, die er sich stellen und damit umgehen muss, dabei aber den falschen Weg beschreitet. Klasse inszeniertes, erzähltes und gespieltes Drama, ruhig aber dennoch mit spannenden Elementen versehen. Hat mir sehr gut gefallen.
Im zweiten Drittel gabs dann urplötzlich einen so krassen Wechsel der Perspektive und Richtung mit einer komplett anderen Geschichte und Charakter, der mich so überrascht hat, dass ich es einige Zeit gebraucht hat, um mich wieder auf den Film einzulassen. Gehörte zwar alles irgendwo zum ersten Part, war aber was total Eigenständiges. Gut wars aber dennoch, wenn auch nicht mehr so stark wie vorher, und auch hier hat die Mischung aus Drama, Spannung und Schauspiel wieder gestimmt, auch wenn ich mich dauernd gefragt habe, warum das nun alles so ein muss.
Antwort darauf gibt dann das letzte Drittel, dass im Gegensatz zu den ersten beiden deutlich schwächer war und wo man dann auch die abnorme Laufzeit, von der ich vorher überhaupt nichts mitbekommen habe, heftig zugeschlagen hat. War dann ziemlich langweilig und mir persönlich war das Alles viel zu sehr Fügung des Schicksals, kosmischer Zufall oder wie immer man das auch sonst nennen will. Also das hat den Film, auch wenn der Verlauf wohl unvermeidlich schien, dann doch etwas runtergezogen und den bis dato sehr guten Gesamteindruck doch noch geschmälert.
9/10 für das erste Drittel, 7,5/10 für das zweite Drittel, 5/10 für das letzte Drittel

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BJRN

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Bewertung3.0Schwach

Käse. Großer Käse. Der erste Teil des Films wird viel zu schnell erzählt. Handlungen und Personen entwickeln sich in einem rasanten Tempo. Der zweite Teil bekommt durch einen Zeitsprung ein jähes Ende (würde wohl sonst auch für einen eigenen Film genügen, den es aber auch schon zuhauf gegeben hat). Der letzte Teil zieht sich. Man hat das Gefühl der Film hört gar nicht mehr auf.

Schauspielerisch können lediglich Cooper und Liotta (für seinen kurzen Auftritt), gelegentlich überzeugen. Gosling ist leider nichts weiter als ein Frauenschwarm. Mit Schauspielerei hat das nichts zu tun.

Meine Punkte gibt es einzig für die Musik von und mit Mike Patton (Faith no More).

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Brainybab

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Bewertung5.5Geht so

Wird eingestuft als Männerfilm. Das scheint wohl so zu sein.
Für mich zu viele Geschichten in einem einzigen (zu langen) Film. Der hübsche Typ mit dem frau sympathisiert, entpuppt sich als stalkender Bad Guy und wird darüber hinaus dann auch noch am Anfang des Filmes getötet. So hat frau nicht mal was zum angucken.
Übrig bleiben die uninteressanten Männer, die aber charakterlich auch nicht besser aufgestellt sind als der Tote.
Noch dazu ist die Synchro speziell der beiden Jungs 15 Jahre später nicht wirklich überzeugend.
Alles in allem nur mittelmäßig mit hohem déjà-vu-Faktor.

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Imi DeVito

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Bewertung9.5Herausragend

Interessante Geschichten, intelligent ineinander verwoben und ein Timing, das nicht alle parr Sekunden eine neue Aktion erfordert. Insofern- trotz desd Lärmes und der manchmal aukommenden Hektik ein überzeugendes Erzählkino.

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swissroland

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Bewertung3.0Schwach

Wenn ich hier sehe
7.6 
COMMUNITY 
Vorhersage 7.5

frag ich mich, ob ich ned wirklich einen anderen Film gesehen habe. Ich sah nur einen banal langweiligen Dreiteiler, der immer länger und länger wurde. 3 Teile, die einfach absurd und verwirrend sind.
Wer am Anfang denk, naja der kommt sicherlich gleich noch in fahrt, wird böse enttäuscht. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Und unser Hauptdarsteller, der wie immer nur einen Gesichtsausdruck hat. Seinen typischen, Hey ich bin so cool und euch allen so weit überlegen Dummbeutelblick.
Wer den Gosiling als guten Schauspieler bezeichnet, beleidigt damit die wirklich Guten auf übelste.
Als Clown würde er aber sicher gross raus kommen, die schauen ja alle gleich aus der Wäsche.
Ui da fällt mir gerade ein, ich hasse Clowns.

Der einzige Lichtblick ist Bradley Cooper, aber er alleine kann diesen Schrott natürlich auch ned retten.
So nach ca. 90 mit hatte ich dann auch genug und hab mir die weiteren 50! min erspart.

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patcharisma

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Bewertung3.5Schwach

Das Schnipsel-Drama "The Place Beyond The Pines" gehört für mich zur Sparte Film, die unsere Rattenfänger-Kritiker in ihrer pseudo-intellekuell gelernten Long-Term-Tradition meistens in alle Himmel loben und wir Amateure ihn dann dank gruppendynamischer Prozessordnung unhinterfragt ebenso toll zu finden haben. Unterm Strich ist der Film nichts anderes als was wir von ähnlich Gestricktem à la Alejandro González Iñárritu ("21 Gramm") schon zu Genüge überdrüssig serviert bekamen: Ein belangloses 3-Story-Geflecht, das trotz Überlänge, impliziertem Anspruch und aller Aufgeblasenheit seltsam wenig zu erzählen hat, kaum dramatische Höhepunkte zu verzeichnen hat und den Zuschauer in einem emotionalen Vakuum zurücklässt. Erst nach paar Gläsern Verdauungs-Wein werden die störenden Ungereimtheiten einem immer bewusster: Warum stürzt Ryan Gosling's Charakterzeichnung in seiner undankbaren Rolle so auseinander, wie ist Eva Mende's ambivalentes Verhalten zu erklären, was suchte Ray Liotta's Part überhaupt in der Geschichte, was soll eigentlich der Titel des Films aussagen, was will uns der belämmerte Schluss mitteilen, warum trägt der ehrenwerte Bradley Cooper ein Foto seines Zufallsopfer 15 Jahre später in seiner Brieftasche und warum hat er denn überhaupt einen so grässlich-hässlichen und charakterlich derart missratenen Sohn? Das sind nur einige wenige Fäden, die einem schwer stutzig machen sollten. Doch am wichtigsten erscheint mir die Frage, was Director Gianfrance eigentlich mit seinem "Werk" denn aussagen will. Für mich ist sein Film eher Denkmalpflege in eigener Ego-Sache, denn unter dem Strich ist die ganze Todernstigkeit, Ungemütlichkeit, Trostlosigkeit und die schwerfällige Inszenierung dramaturgisch seltsam erschreckend nahe an einer grottigen Soap Opera dran. Professionell prätentiös wird das mit allen ermüdenden Stilmitteln vertuscht - die geschickte Auswahl der Schauspieler rettet den Mann zudem gar vor der verpönten "Arthaus"-Etikett-Schublade.

Fazit: Ein Film, der jegliche Emotionen und Hoffnungen im Keim erstickt, aber dafür kräftig an der Laune des Zuschauers herum zu manipulieren weiss: Sind Sie eh schlecht drauf, sind Sie danach mit Sicherheit mieser näher dem Ende dran - geht es Ihnen gar mal gut, dann sind Sie nun bestimmt voller erdrückenden Selbstzweifel. Geht es Ihnen hingegen im Leben viel zu gut, dann ist Film genau das Richtige für Sie: Denn hier darf man sich richtig schön in externen Problemen herumwälzen, die ja gottseidank nicht nicht die eigenen sind - das liegt gar für 135 bescheidene Minuten doch mal zur Abwechslung voll drin.

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Markbln

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habe zweimal versucht, ihn zu sehen und beim ersten mal nach 10 minuten, beim zweiten mal nach 20 min. abgeschaltet.


patcharisma

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Voll easy so, dear Mark: Der Film hat nur Gefühle nahe dem Gefrierpunkt bereit. Ich hasse sie so, diese Depro-Filme für ein glückliches Publikum. Das ist das wieder mal...! :-(


AnimeGamingTV

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschön erzählt und Emotional.

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fanboy87

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Bewertung6.5Ganz gut

Das erste Drittel war wirklich toll. Ruhig und iwie schön erzählt. Tolle Stimmung!
Das zweite Drittel mit Bradley Cooper war anfangs noch gut aber wurde dann recht schwach.
Das letzte Drittel war iwie einfach nur noch schlecht gemacht.

Schade, Potenzial verschenkt. Toller Start aber dann immer dünner werdene Stimmung, Charaktere sowie Handlung.

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Dual

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Mich haben die beiden teenager doch sehr genervt.


kaschte

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Bewertung5.5Geht so

Drei Filme in ein?!?
Wären sie bloß beim ersten Film geblieben...

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ElMarco

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Bewertung7.5Sehenswert

Die ersten 2/3 des Filmes waren klasse, danach leider nur noch Mittelmaß. Gosling und Cooper sollten mehr Filme zusammen drehen, obwohl man hier kaum von einer Zusammenarbeit sprechen kann...Dennoch eine sehr gute Performance beider Darsteller. Wobei mir Gosling als "unterschichten Outlaw" noch einen ticken besser gefallen hat, als Cooper.

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Love2watchMovies

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand den Film super... mitreißend und gefühlvoll. Ryan Gosling ist in der Rolle einfach unglaublich. Einziger Abzug waren für mich auch die beiden Kinder. Anders erzählt, hätten die beiden weniger genervt.

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viewer

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Bewertung4.0Uninteressant

Nichts gegen schwer verdaubare Kost, nichts gegen Arthouse, gegen kaputte Hauptfiguren oder unkonventionelle Dramaturgien. "Babel", "21 Gramm", "Amores Perros" - ich mag solche Filme, eigentlich! Aber dieser Film ist für mich meilenwert davon entfernt. Mich nerven die Hauptfiguren (SPOILER VORAUS): der Motorradfahrer hat einen so dermaßen unterirdischen EQ &IQ , dass ich einfach nicht an ihn andocken kann. Jede Handlung, jeder Gedanke von ihm sind einfach nur dämlich und zum Scheitern verurteilt. Also schaut man zu, wie er scheitert. Gähn. Und der Cop, der ab Minute 40 unvermittelt zur neuen Hauptfigur wird, hat einfach viel zu lange keine Eier in der Hose. Seine Kollegen zwängen ihn schulterklopfend auf die falsche Seite und er hadert innerlich, kriegt sein Maul aber nicht auf. Nur seine sorgende Frau, die kriegt von ihm seinen Frust ab. Ich möchte ihm ständig in die Fresse hauen... Ach, und so weiter. Einfach nicht mein Film. Irgendwie scheint mir alles so gewollt. Da setzen sich die zwei Kinder "15 Jahre später" in der High School Cafeteria zufällig nebeneinander, freunden sich an... und dann hab ich ausgemacht.

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fredi1976

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Bewertung6.0Ganz gut

der film ist viel zu lang. wird am ende immer schwächer und das ende ist, naja...

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Friedsas

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ruhiger aber ziemlich hypnotisierender Film mit einem grandiosen Ryan Gosling! Der Film zieht einen wirklich in seinen Bann aber er läuft dann irgendwie doch ziemlich schleppend... und lässt einen eiskalt fallen.

Außerdem so cool gestylt das man ihn auch Drive 2 nennen könnte ;) die Charaktere sind äußerst glaubwürdig dargestellt.

Ich hatte hohe Erwartungen und bin aber leider etwas enttäuscht worden da er mir zu gemächlich voran ging.

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