The Place Beyond the Pines

The Place Beyond the Pines (2012), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 13.06.2013


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7.3
Kritiker
50 Bewertungen
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7.5
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5678 Bewertungen
276 Kommentare
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von Derek Cianfrance, mit Ryan Gosling und Bradley Cooper

In The Place Beyond the Pines begeht Stuntman Ryan Gosling mehrere Banküberfalle und kollidiert dabei mit einem Polizisten, der möglichst schnell aufsteigen will.

Normalerweise lebt Luke Glanton (Ryan Gosling) von seinen Motorradstunts auf dem Jahrmarkt und hält eher Abstand von zwischenmenschlichen Beziehungen. Eines Tages trifft er seinen alten One-Night-Stand Romina (Eva Mendes) wieder und erkennt, dass sie, ohne es ihm zu sagen, seinen Sohn zur Welt gebracht hat. Luke will für ihn sorgen, allerdings nicht auf ehrliche Art und Weise: Gemeinsam mit dem zwielichtigen Mechaniker Robin (Ben Mendelsohn) beschließt er, mehrere Banken auszurauben, um Romina das Geld zu geben. Doch er hat nicht mit dem ehrgeizigen Polizisten Avery Cross (Bradley Cooper) gerechnet, der um jeden Preis in der Karriereleiter aufsteigen will. Dabei will er sich nur von seinen privaten Problemen mit Frau (Rose Byrne) und Kind ablenken. Tatsächlich ist Cross zufällig zur Stelle, als der Motorradräuber wieder zuschlägt…

Hintergrund & Infos zu The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines ist nach Brother Tied (1998) und Blue Valentine (2010) der dritte Spielfilm von Regisseur Derek Cianfrance. Bereits Blue Valentine ergatterte mehrere Nominierungen für begehrte Preise, unter anderem bei den Academy Awards für Michelle Williams als Beste Hauptdarstellerin. Auch damals spielte Ryan Gosling die männliche Hauptrolle.

Wie Blue Valentine dreht sich auch The Place Beyond the Pines um Probleme innerhalb zweier Familien, die nacheinander in chronologischer Reihenfolge ablaufen. In einem Zeitraum von 15 Jahren wird erzählt, wie das Aufeinandertreffen von Luke und Avery eine ganze Zeit später das Leben zweier Highschooljungs beeinflusst.

In weiteren Nebenrollen sind Ray Liotta, Dane DeHaan und Bruce Greenwood zu sehen. Sean Bobbitt, der bereits bei Shame führender Kameramann war, übernahm diesen Job auch bei The Place Beyond the Pines. Der Titel des Dramas bezieht sich auf den englischen Namen der Stadt Schenectady in New York. In der Sprache der Mohawk bedeutet er genau ‘place beyond the pine plains’. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Place Beyond the Pines
Genre
Drama, Kriminalfilm
Zeit
1990er Jahre, 2010er Jahre, Gegenwart
Ort
New York (State!), Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Ablenkung, Aufstieg, Aufstieg und Fall, Automechaniker, Bank, Banküberfall, Beziehungsprobleme, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Eheprobleme, Ehrgeiz, Eltern, Eltern-Kind-Entfremdung, Familie, Geburt, Geld, Geldnot, Gestohlenes Geld, Jahrmarkt, Karriereleiter, Kind sucht Vater, Konflikt, Konfrontation, Liebe, Mechaniker, Motorrad, Motorradrennen, Notwehr, One-Night-Stand, Politiker, Polizist, Posttraumatische Belastungsstörung, Probleme, Raub, Raubzug, Raubüberfall, Reiche Eltern, Schicksal, Schicksalsschlag, Schlechte Eltern, Schlechter Vater, Schlechtes Gewissen, Sohn, Stunt, Stuntman, Vater-Sohn-Beziehung, Verantwortung, Verantwortungsbewusstsein, Verlorener Sohn, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Verstoßener Sohn, Wahre Liebe, Wiedersehen
Stimmung
Aufregend, Berührend, Ernst, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Studiocanal GmbH Filmverleih
Produktionsfirma
Electric City Entertainment, Focus Features, Hunting Lane Films, Pines Productions, Sidney Kimmel Entertainment, Silverwood Films, Verisimilitude

Kommentare (269) — Film: The Place Beyond the Pines


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Simonicer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der sich Plotmäßig versucht abzuheben indem er drei Blickrichtungen auf das Geschehen aus drei Zeitstufen nimmt, und dennoch ein schlüssiges Konstrukt bildet. Für mich ein gelungenes Projekt, dass mit teils auffallend guter Musik noch besser wird. Schwächen bei späteren Sequenzen, aber durch das Gesamtprojekt definitiv sehenswert!

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Troublemaker69

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Bewertung5.0Geht so

The Place Beyond the Pines wurde von Kritikern als sehr gut empfunden und auch der Trailer wirkte so, als könnte der Film mich begeistern.
Die Besetzung mit Ryan Gosling und Bradley Cooper sagte mir auch sehr zu, schließlich haben beide in der Vergangenheit schon oft bewiesen, was sie so auf den Kasten haben.
Obwohl alles dafür sprach, dass mir der Film gefallen würde, wurde ich enttäuscht.
Ich finde den Streifen gar nicht schlecht, das will ich hiermit auch nicht behaupten, ich sehe ihn viel mehr als eine Art Experiment an, ein Experiment, dass bei mir leider nicht gewirkt hat.
Es wird zwanghaft versucht drei Filme in einem zu erzählen, eigentlich gar keine schlechte Idee, aber leider bleibt es für mich bei diesem Versuch.
Man hat es in meinen Augen einfach nicht geschafft die Übergänge fließend zu gestalten, es wirkte alles so abgehackt. Eben genauso, als würde man verschiedene Filme in einem erleben.
Da kommen wir dann auch direkt wieder zur Geschmackssache, einigen wird sicherlich genau das gut gefallen, das kann ich durchaus verstehen.
Ich mag aber Filme mit einem gewissen Rhythmus, mit dem ich mitgehen kann, das war bei The Place Beyond the Pines leider nicht der Fall.
Immer, wenn ich mich in ein Kapitel eingefunden habe, schlägt der Film um, wodurch ich nie zu dem komme, was ich eigentlich will.
Ich finde innerhalb der 142 Minuten nie so richtig den Draht zum ilm, wodurch ich auch keine Emotionen zu den Charakteren empfinde, was bei einem solchen Film sehr störend ist.
Gerade, wenn ich sehe, dass die Darsteller wieder klasse agieren, der Soundtrack stimmt und auch die Kameraführung beeindruckend ist, ärgert es mich ziemlich, dass ich keine Bindung zu dem Streifen aufbauen kann.
Wenn ich diese Bindung nicht aufbauen kann, dann haben die knapp 2,5 Stunden auch einige große Längen, die das Filmerlebnis negativ beeinflussen.

The Place Beyond the Pines ist kein schlechter Film, genau genommen sogar ein recht gut gemachter Film, aber ich konnte mich nie hineinfinden, wodurch ich den Streifen zu keinem Zeitpunkt als so richtig gelungen empfand.
Ich kann hier aber auch jeden verstehen, der der Meinung ist, dass The Place Beyond the Pines ein grandioser Film ist, vielleicht ist er das sogar wirklich, aber mein Geschmack trifft er leider nicht...

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Milano90

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@trouble: Schon ok war nur der 1. Schock. ;)


Troublemaker69

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Dann geht's ja :D


oversleeng

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super Film, mit fesselndem Einstieg: die Plansequenz mit dem düsteren Grading packt einen sofort. Generell ist die Kameraarbeit sehr sehenswert!

Der "3-Teiler Plot" baut zwar leicht ab, dennoch war die schauspielerische Leistung, die Bilder und der Soundtrack so packend, dass der Film einen nicht losließ.
Absolut zu empfehlen.

"If you ride like lightning, you're going to crash like thunder." Zitat des Films!

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mrdo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grandioser Film, der meherere verschiedene Geschichten erzählt. Ich habe mich voll und ganz in die Personen hineinversetzen können. Bin sehr begeistert. Was mich perönlich stört, ist der Motorradsound, der sich nach jedem Startvorgang ändert. Mal ist es ein 2-Takt- mal ein 4-Takt sound (beim gleichen Motorrad). Da hab ich mit meinen Kumpels schon grinsen müssen :D

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Masche

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Der Soundkritiker :D


Otis_the_Dude

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kein Interesse

Ich verstehe nicht, was dieses Film so gut macht. Vllt habe ich ihn einfach zu einem schlechten Zeitpunkt erwischt. aber ich konnte ihn vor lauter Langeweile nicht zu Ende schauen und bewerte diesen also auch nicht

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NewSTARs

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Bewertung9.5Herausragend

Im Kino hatte ich ihn leider verpasst, dabei wollte ich ihn zu gerne sehen nach dem beeindruckenden Trailer. Nun hab ich ihn mir endlich in meiner Sammlung zugelegt und konnte ihn letztens nach höchsten Erwartungen gucken. Ich hatte große Angst enttäuscht zu werden, da ich bei den wenigen Filmen ein solches Meisterstück erwartet habe. Rund zweieinhalb Stunden später ist es nun vollbracht. Ich konnte nicht mehr. So verdammt emotional mitreißend und spannend war für mich noch nie ein Filmerlebnis, außer bei "Mystic River"! Ich war emotional komplett ausgelutscht (wenn man das hier so schreiben darf :D) und war zutiefst begeistert. Ich finde, man bewegt sich immer auf sehr dünnem Eis wenn man behauptet, dass ein Film des letzten Jahres zu einen der besten des bisherigen Jahrhunderts gehört, aber VERDAMMT für mich ist er es! DER Film, der so begeistert und einen ans Ende treibt, dass man ihn nicht mehr aus den Kopf bekommt.

Filme über das Schicksal und den 'sich schließenden Kreis' haben eine schwere Last auf den Schultern und dürfen es auf keinen Fall verhauen. Was zum Beispiel ein toller Versuch war, aber am Ende doch teils unglaubwürdig rüberkam, ist für mich "L.A. Crash" gewesen. Jedoch ist er auf keinen Fall vergleichbar mit der wahrhaft EPISCHEN Inszenierung von "The Place Beyond The Pines"!! Bei jeden Schritt der drei Protagonisten fühlt man vollkommen mit und doch ist einem immer wieder klar, dass das falsch ist was sie tun. Man kann nicht einfach jemanden töten und denken man kann es als Heldentat verschleiern. Das Schicksal, die Wahrheit, sucht sich seinen Weg und kommt schon irgendwann zur Vergeltung. Was aber das allerspannendste am Film ist WIE die Vergeltung ist und wie sie dazu kommt!!

Meisterhaft, wunderschöne kühle Bilder mit unglaublich authentischen, mitfühlenden Protagonisten, die von Ryan Gosling, Bradley Cooper und Dane DeHaan spektakulär gespielt wurden. Dazu noch der Gänsehaut-Soundtrack und eine perfekte Inszenierung ist vollbracht. Kino, wie man es heutzutage kaum noch sieht. Großes Potenzial von mir ein ❤ zu bekommen!

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loveissuicide

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Bewertung6.5Ganz gut

Wieder mal ein "Am Ende schließt sich der Kreis"-Film. 3 Episoden, die eine Geschichte erzählen. Die ersten beiden Episoden sind recht stark, haben gute Charaktere zu bieten und erzählen interessante Geschichten. Aber Teil 3 zieht den ganzen Film ziemlich runter. Für meinen Geschmack liegt es daran, dass erstens die Darsteller, allen voran A.J., ziemliche Unsympathen sind, und dass die eigentliche Geschichte recht öde ist. Nach 15 Jahren Karriere trägt er immer noch diese Last mit sich herum? Okay, das lass ich mir ja noch irgendwie einreden, aber das Foto in der Brieftasche ist doch recht übertrieben und unglaubwürdig. Ausserdem ist auch der Charakter von Lukes Sohn zu oberflächlich gezeichnet, deswegen ist auch sein Handeln recht schwer zu verstehen, nachdem er seinen Erzeuger ja nie wirklich kennengelernt hat. Schlußendlich hat mich dieser zumeist hochgelobte Film doch ein wenig enttäuscht. Auch vom Soundtrack war ich enttäuscht. Wenn der Name Mike Patton fällt, hab ich halt überhohe Erwartungen, aber ich konnte seine Handschrift in der Musik leider niemals auch nur erahnen. Ohne die Schlussepisode hätt es 7,5 Punkte gegeben.

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n3012

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem ich den Trailer eigentlich sehr langweilig fand hab ich mir den Film dann doch angeschaut und muss sagen das ich jetzt sehr angetan bin. Die verschiedenen Geschichten und wie sie dann zusammen finden sind toll erzählt. Der Film ist etwas lang und brauch auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

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Jek-Hyde

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Bewertung5.5Geht so

Das war also der hoch gelobte "the Place Beyond the Pines", worin ich mich anfangs immer verlass und the Place beyond the Pintes, was auch ganz cool währe las. ;D
Okay, kommen wir zu den 3 Teilen.

1: Der weitaus stärkste Strang von einem Einzelgänger, der keinen halt findet und zum Stalker mutiert. Quasi noch der feste Stamm der Pinie ^^ Als einzelner Heist Movie wäre er mehr als tauglich gewesen, wenn er SPOILER (ab hier wird gespeulert! Um Speulern zu umgehen Lesen einstellen oder zum Fazit spulen!): den Cop überlebt hätte. Ach, wie ich ihn angeschrien haben, wie ein Typ das Pferd auf das er gesetzt hatte: "Erschieß den Bullen! Los mach schon! Schieße! mach den Penner kalt!" aber natürlich tut er es nicht. Und als ich noch hoffte, dass er wie der gute/böse Alex eingegipst im Krankenhaus aufwacht, kamen wir zum 2. Teil.

2: Der fiel weit aus uninteressanter aus, sogar teilweise Nervig über jemanden, der einfach nicht NEIN sagen kann. Verzweigt und einfach nur der Übergang zu Spitze. Korruption bei den Bullen, alles irgendwie schon gesehen und noch immer Teil 1 nachtrauend wurde der gute Jek in Teil 3 gedrängelt und hoffte auf Besserung...

3: ...die dann tatsächlich auch eintrat. In Form eines Sohnes, der den erbärmlichen Fortlauf der Gesichte für den unbefriedigten Zuschauer rechen will. Ach auch hier schrie ich den Sohn, wie den Vater an: "Erschieß den Pisser! Der hat deinen Vater abgeknallt! Sein ein guter Junge und schieß!", ach, der gute Jek kann manches Mal ganz schön Blutrünstig sein :P
Aber, wie es kommen musste, schießt der Junge nicht und alles verliert sich in einer stinkend, klebrigen Moral, wie ein angebrannter Marschmellow.

Fazit: Eine holprige Fahrt, die ach so rund und glatt hätte laufen können wie in einem Käfig und bei der man so kreativ hätte seien können und bei der so vieles besser hätte gemacht werden können, und doch so wenig erreicht wurde. Wenn sie doch nur den Anfang beibehalten hätten oder wenigstens kreativer gewesen währen; aber waren sie nicht und so wackelt die Handlung wie eine Pinie in die Höhe um einfach beim ersten Sturm abzuknicken, statt wie der glatte runde Kreis eines Pints auf der Eichenholztheke in der Lieblingskneipe im Licht einer frühen Morgens geheimnisvoll zu schimmern.

Jek ist unzufrieden und grummelig. Lest meinen Zorn ↑

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Wendigo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich gesehen den Film, und enttäuscht wurde ich nicht.

Die Plot war mir nicht bekannt, ist aber trotzdem schnell gefasst und man weiß auch worauf es hinauslaufen wird. Glücklicherweise gibt es aber doch noch den erhofften Twist, und dann ist der Film auch schon beinahe vorbei.

Sehr positiv fallen die beiden Jungs auf. Emory Cohen etwas mehr als Dane DeHaan, denn er neigt m. E. etwas zur Übertreibung, bezogen auf bestimmte Handlung. Bisschen schade fand ich das man sofort wusste wer "er" ist - hätte man im Drehbuch vllt. bisschen besser lösen können. Mendes und Gosling lagen hinter meinen Erwartungen, wobei Mendes schon etwas weniger glänzen konnte als Gosling. Cooper spielt durchweg gut und konnte mich neben Mendelsohn am meisten überzeugen (Glaubwürdigkeit ist hier das Stichwort).

Trotz eines leichten Spannungsabfalls (Stichwort: Telefonat) bei circa der Hälfte des Films, kommt er wieder auf Touren und zieht einen mit. Kein Highlight aber schön zu schauen, und das auch wegen der teilweise tollen Kameraeinstellungen bzw. Führungen. Was haften bleibt sind speziell die Passagen wenn mit dem Motorrad durch die City geheizt wird, das gefiel mir richtig gut.

Alles in Allem ein Film den man mit ruhigem Gewissen gucken und empfehlen kann.

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Berlin42

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Bewertung9.0Herausragend

"The Place beyond the Pines" ist ein absolut perfekt besetzter Thriller, den ich gern als eine Art Fortsetzung zu "Drive" ansehe - weniger inhaltlich, sondern eher von der schauspielerischen Leistung Ryan Goslings und der düsteren, unbeschreiblich dichten Atmosphäre, die den Film von der ersten bis zur letzten Minute begleitet. Da meine Frau wegen meiner Begeisterung für den Hauptdarsteller schon das ein oder andere Mal an meiner sexuellen Orientierung zweifelte, möchte ich mir diesmal eine detaillierte Lobeshymne sparen und direkt auf den wirklich überragenden Nebendarsteller, Ben Mendelsohn, eingehen. Dieser Typ schaffte es, mich innerhalb von Sekundenbruchteilen in seinen Bann zu ziehen. Es passte einfach alles, seine leicht minderbemittelt wirkenden Satzfetzen, die stets unsichere Mimik, das zerlumpte Outfit. Was für eine starke Rolle! Schade, dass er in dem Film nur einen Kurzauftritt hat, gern hätte ich ihn in länger in Aktion gesehen. Auch Bradley Cooper schlüpft gekonnt in die Rolle des verzweifelten, jungen Cop Avery Cross, der dem Hauptdarsteller stets auf den Fersen ist. Er glänzt ebenfalls, ohne sich dabei jedoch in den Vordergrund zu spielen. Die Geschichte ist wirklich interessant aufgebaut und formt sich aus drei einzelnen Handlungssträngen, von denen jeder ein kleiner Thriller für sich ist. Ich kannte den Film überhaupt nicht und hab ihn während des Langstreckenflugs nach Asien zufällig im Air Berlin-Entertainment-System entdeckt. Zum Glück habe ich mich für dieses Meisterwerk entschieden, wirklich ein grandioser Film von unglaublicher Tiefe.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ziemlich geniale Machart, denn völlig unerwartet werden drei Geschichten erzält. Dialoge und Schauspieler sind alle top. Auch die Dramaturgie, der Spannungsbogen ist klasse gemacht. Wenn nur die geistig anspruchslose Moral-Message nicht wäre.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Und den findet ihr so toll??? Also ich weiß nicht… Okay, es gibt sozusagen gleich drei Filme für den Preis von einen, der Kameramann macht einen guten Job (insbesondere die ca. dreiminütige Anfangssequenz ohne Schnitt, ist wirklich klasse), der Score ist gut gewählt und namhafte Darsteller (Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes, Ray Liotta, Bruce Greenwood) sind auch am Set, von denen mir Liotta, in seiner kampferprobten Rolle als Arschloch der Nation, am besten gefiel.

Aber hey, sonst war das echt nichts Besonderes! Also ich für meinen Teil bin jedenfalls reichlich enttäuscht, hatte ich mich doch auf einen außergewöhnlichen Film eingestellt! Dabei war es jedoch keine überzogene Erwartungshaltung meinerseits, sondern lediglich ein ziemlich durchschnittlicher Film, der letztendlich zu dieser unerwartet mageren Punkteausbeute führt! Weder fand ich die Geschichten besonders packend erzählt, noch sind die Charakterzeichnungen übermäßig gut gelungen, und dabei wäre aufgrund der üppigen Laufzeit von über zwei Stunden, eigentlich reichlich Zeit dafür gewesen.

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BenAffenleck

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@cpt: Das habe ich immer gehasst, wenn man erst so spät dran ist. Da musste schon um 17:00 zum Soundcheck da sein, und kannst dann noch 6 oder 7 Stunden warten. Ätzend. War dann für dich bestimmt auch anstrengend...Eine der großen Kehrseiten des Muckertums!


cpt. chaos

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Wir kommen zwar höchst selten auf den allerletzten Drücker am Veranstaltungsort an, aber das stundenlange Warten geben wir uns mittlerweile nicht mehr, da reicht dann insbesondere bei Festivals zumeist ein kurzer Linecheck, und ab dafür! Dennoch sind oftmals selbst zwei, drei Stunden, die es zu überbrücken gilt, häufig schon extrem nervig. Ja stimmt, das ist die Kehrseite der Medaille.


manuel.luger.3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der hat mich im ersten Moment doch ein kleines bisschen sprachlos gemacht. !!! :)

Die Laufzeit, naja, fast ein bisschen zu lange, trotzdem muss ich sagen das der Film an sich nicht langweilig ist. Richtig starkes und packendes Drama mit Top Besetzung, vorallem Ryan Gosling hat mich wieder mal stark beeindruckt, weiters sind Bradley Cooper und Eva Mendes zu sehen. Aber auch die Nebenrollen sind gut besetzt, z.b Ray Liota der wie immer das kleine Arschloch spielt.. ;)

Die story ist wirklich top, genauso wie die Musik, das Setting und der Look. Was hier ganz besonders hervorsticht sind die super Kamerafahrten, da haben sie schon ganze Arbeit geleistet. Das Gesamtpaket stimmt auf alle Fälle.

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Lorion42

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Bewertung7.0Sehenswert

Über die Schwierigkeit eine Geschichte zu Ende zu erzählen. Die dritte Episode hat den Film um mindestens 1 Punkt runtergezogen. Es wirkt als ob hier kein Abschluss der Geschichte gefunden wurde, der auch für den Zuschauer noch funktioniert. Es gab hier zwar Konflikte, die wurden aber nicht nachvollziehbar gezeigt und entwickelten sich nicht dramaturgisch, sondern plätschert erst vor sich hin, explodieren kurz und verpuffen zum Ende. Gerade die anderen beiden Episoden zeigen sehr gut, wie man es hätte machen können. So bleibt ein fader Nachgeschmack zurück.

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Lorion42

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Also deinen Kommentar hab ich gelesen und denke auch, dass genau das uns der Film sagen will. Ich finde das super, trotzdem hätte die letzte Episode ganz anders aussehen können ohne die Aussage zu verfälschen. Ein bisschen Recherche, ein bisschen Krawall und dann ein Aufbruch ins Ungewisse halte ich nicht unbedingt für einen perfekten Abschluss.


alex023

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Ok, vielleicht haben wir dann ein wenig aneinander vorbei geredet. Deine "wenig nachvollziehbaren Konflikte" sind für mich einfach dem Leben entsprungen, wie der Film selbst, da er dies auch porträtieren will. Aber wenn du gerade das dramaturgisch nicht gut findest, kann ich das damit auch nicht kontern, ist klar. Schade, dass es dir nicht so gefallen hat. ;-) (deshalb: dieser Film -> Leben, eigentliche Intention^^)


Lammbock

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe den Film heute zum zweiten mal gesehen und bin immer noch der Meinung, dass die dritte Episode des Films das Gesamtwerk ein wenig nach unten zieht. Die Spannung vom Beginn nahm zunehmend ab, was sicher auch daran lag, dass die Geschichte um Gosling und Cooper einfach interessanter war. Die beiden waren quasi die Stützen in "The Place Beyond the Pines".

Das Ende hat mich dann einfach nur enttäuscht, da war sicherlich mehr drin. Dennoch kann man sich den Film gut ansehen.

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BenAffenleck

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich gebe zu, die Erwatungen an THE PLACE...konnten fast nicht erfüllt werden. Der Film ist ja quasi in drei Teile gesplittet. Der Erste war grandios, der Zweite sehr gut, der Dritte war nur noch Mittelmaß. Trotzdem weiß der Film zu fesseln, super Schauspieler (Gosling ist momentan zweifelsohne einer der besten Schauspieler, und Cooper gefällt mir auch immer besser), erhabene Kameraarbeit (die Kamerafahrten sind teilweise zum sabbern) und eine Geschichte über Liebe, Leben und Schicksal.

Der Score von Mike Patton ist...überraschend gut. Hätte ich dem schrägen Vogel gar nicht zugetraut.

Fazit: Starker Film, lang aber nicht langweilig. Hat definitiv das Zeug dazu, bei einer weiteren Sichtung noch besser zu werden.

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Friedsas

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Ich spreche Sarkasmus fließend :D Also ned ernst nehmen ;)


BenAffenleck

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Das mag ich auch ned ernst nehmen, ich habe mit diesen Sekten nämlich nix am Hut...


Heisenberg1995

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Bewertung9.0Herausragend

Hat wirklich jeder sein eigenes Schicksal? Und was ist eig. Schicksal? Welche Bedeutung hat Schicksal in unserem Leben? Was Schicksal bedeutet zeigt uns THE PLACE BEYOND THE PINES zwar nicht aber der Film hält vor Augen was das Schicksal einer oder mehreren Personen alles bewirken kann. Der Film explodiert förmlich, manche Szenen sprengen die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Momente in denen einem der Atem stockt weil man so mitfiebert und mitfühlt.Diese Momente sind, ohne sie zu Spoilern wirklich schwierig zu beschreiben. Aber sie sind Gigantisch. Der Zuschauer kann nicht anders als in den Bann dieser Personen gezogen zu werden. Für welche Seite er sich letzten Endes entscheidet liegt im Auge des Betrachters.
Gut und Böse gibt es hier nicht, nur den Satz "Menschen machen Fehler". Ob man nun dafür grade stehen muss/kann/will oder nicht, bleibt einem meist selbst überlassen. Oder man muss sich sein Schicksal halt zurecht biegen...
THE PLACE BEYOND THE PINES ist von der Atmosphäre her einer der Besten Filme. Alle drei Geschichten die in diesem Film aufgeführt werden sind überragend gespielt und super Spannend. Bradley Cooper und Ryan Gosling sind wie dafür geschaffen. Gosling begeistert mich auch hier wieder mit seiner ruhigen Art und unübertroffenen Mimik. Vor allem überzeugte mich Dane DeHaan so dermaßen das ich ihn mir in ein paar Jahren schon mit einem Oscar in der Hand sehen kann. Der Film ist ziemlich ruhig aufgebaut, mit schönen Bildern und realistischen, nachvollziehbaren Dialogen und einem wunderschönem Motorrad, was ein wichtiger Bestandteil des Film ist.
Der Film hält bis zum Ende alles offen und ließ mich mit offenem Mund zurück.
Kritikpunkte: Irgendwie mal keine gefunden!
Bitte schauen und begeistern lassen!

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Tobi256

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Bewertung6.5Ganz gut

Die erste Stunde hat sehr gut gefallen, doch danach baut der Film kontinuierlich ab. Das Ende war sogar schon fast ärgerlich und zieht den Film dementsprechend runter. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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Grimalkin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann die positiven Stimmen zu "The Place Beyond the Pines" absolut nachvollziehen. Hier stimmt so einiges: Ich finde es klasse, wie sich die Geschichte und ihre Figuren in drei Segmenten entwickelt. Das kam mir auch zu keinem Zeitpunkt zu lang oder zäh vor, obwohl 146 Minuten natürlich dennoch eine Hausnummer sind. Wenn es einem nicht gelingen sollte, sich auf den Film und die Emotionen, die darin stecken, einzulassen, schreckt die Laufzeit vermutlich ab, aber so ist das eben. Die Bilder sind toll; vor allem im ersten Drittel mag ich die Kameraarbeit sehr. Den Soundtrack halte ich durchgehend für ziemlich gelungen. Mike Pattons für seine Verhältnisse recht ruhigen Klänge tragen die Atmosphäre perfekt. Der Film baut zwar qualitativ tatsächlich, wie man hier auch in mehreren Kommentaren lesen kann, im Laufe der Zeit ein wenig ab, jedoch nicht in einem solchen Maß, dass ich ernsthaft von bestimmten Teilen der Handlung enttäuscht wäre. Von daher: Wirklich empfehlenswertes Drama!

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FrEAk0

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ich mag den Film auch sehr ;)


Grimalkin

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Hat auch vielleicht noch Potential nach oben. :)



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