Unstoppable - Außer Kontrolle
Unstoppable (2010), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Actionfilm, Kinostart 11.11.2010
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2171 Bewertungen
139 Kommentare
Keine ?
von Tony Scott, mit Denzel Washington und Chris Pine
Frank Barnes (Denzel Washington), ein erfahrener und abgeklärter Lokführer, ist mit seinem neuen Kollegen, dem jungen Will Colson (Chris Pine) unterwegs, als ihn eine Nachricht ereilt, die ihn vor eine schwere Entscheidung stellt. Auf seiner Strecke befindet sich ein Zug, der unbemannt und beladen mit hochgiftigen Chemikalien durch ein dicht besiedeltes Gebiet rast. Der Zug ist aufgrund defekter Bremsen nicht nur ein unaufhaltsames Gefährt, sondern seine Ladung macht ihn zu einer Bombe von der Größe des Chrysler Buildings. Alle Versuche ihn zu stoppen schlugen bereits fehl, so dass Frank und der unerfahrene Neuling Will die Einzigen sind, die die drohende Katastrophe noch stoppen könnten. Ein atemberaubender Wettlauf mit der Zeit beginnt in Unstoppable – Ausser Kontrolle.
Unstoppable – Ausser Kontrolle (OT: Unstoppable) ist der neue Film von Action-Spezialist Tony Scott, dem Regisseur von Top Gun (1986), Der Staatsfeind Nr. 1 (1998) und Déjà Vu (2006). Unstoppable beruht lose auf Ereignissen, die sich im Jahr 2001 in Ohio zugetragen haben. Bis der Film endgültig in Produktion gehen konnte, mussten jedoch einige Hürden genommen werden. Neben wiederholten Budgetkürzungen stand auch die Besetzung von Unstoppable lange nicht fest – so war ursprünglich Martin Campbell (James Bond – Casino Royale) als Regisseur vorgesehen, und auch Denzel Washington sprang zwischenzeitlich von dem Projekt ab, kehrte schließlich aber wieder zurück.
Tony Scott hatte bereits in seinem letzten Film, Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 (2009), mit einem (entführten) Schienenfahrzeug zu tun und auch dort war es der zweifache Oscarpreisträger Denzel Washington, der aus seinem routinierten Alltag herausgerissen wurde, um eine Katastrophe zu verhindern. Unstoppable ist somit bereits der fünfte Film, in dem die beiden zusammen arbeiteten. Washingtons Kollege in Unstoppable ist Chris Pine, der mit der Rolle des James T. Kirk in J.J. Abrams’ Star Trek Neuauflage (2009) bekannt wurde. (TM)
Cast & Crew
-
Tony Scott
-
Denzel Washington
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Barnes
-
Chris Pine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Will Colson
-
Rosario Dawson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Connie Hooper
-
Ethan Suplee
-
Kevin Corrigan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Werner
-
Kevin Chapman
Regie
Schauspieler
-
Lew Temple
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ned Oldham
-
T.J. Miller
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gilleece
-
Jessy Schram
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Darcy Colson
-
David Warshofsky
-
Andy Umberger
-
Elizabeth Mathis
-
Meagan Tandy
-
Dylan Bruce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Colson
-
Jeff Hochendoner
-
Ryan Ahern
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ryan Scott
-
Christopher Lee Philips
-
Kevin McClatchy
-
Mark Bomback
- Genre
- Drama, Thriller, Actionfilm
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Zug, Zug
- Handlung
- Eile, Explosion, Explosion, Gefahr, Gefahr, Ingenieur, Ingenieur, Kollege, Lebensgefahr, Lokomotive, Lokomotive, Panik, Panik, Sprengstoff, Sprengstoff, Zeitmangel, Zerstörung, Zerstörung, Zugfahrt, Zugfahrt, Zugunfall, Zugunfall
- Stimmung
- Aufregend, Aufregend, Spannend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Unstoppable - Außer Kontrolle
Fans dieses Films gefiel auch
Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
GB/US 2009
Der Anschlag
US 2002
Ausnahmezustand
US 1998
Faster
US 2010
Devil
US 2010
Trailer zum Film Unstoppable - Außer Kontrolle
Alle Trailer, Clips & Videos (6)
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Unstoppable - Außer Kontrolle
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Unstoppable - Außer Kontrolle
- Unstoppable - Ausser Kontrolle: film-zeit.de
- Unstoppable - Ausser Kontrolle: critic.de
















Kritiken (18) — Film: Unstoppable - Außer Kontrolle
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenDer Film basiert auf einer wahren Begebenheit und wurde souverän von Regisseur Tony Scott verfilmt. Wer seine Filme kennt weiß, wenn Tony Scott sich hinter die Kamera stellt kommen dabei zwar keine zeitlosen Klassiker heraus, aber zumindestens ist es ein jeder Film es wert, einmal angesehen zu werden. Der Altmeister der rasanten Inszenierung hat einfach ein Gespür dafür, selbst belanglose Szenen so zu filmen und zu schneiden, als wären sie spannend und essenziell für den Verlauf des weiteren Films.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]So massiv wie „Unstoppable“ aber auch daran scheitert, seine Figuren zu vertiefen und so sehr ein erster Reflex meint, dies dem Film zum Vorwurf machen zu müssen, so konsequent zieht Scott es doch in jedem Bereich durch und kann auf diese Weise tatsächlich Sympathiepunkte sammeln: Barnes und Colson, die Helden aus der working class, die über sich hinauswachsen, während die hohen Tiere der Bahngesellschaft nicht mit Menschenherz, sondern Geldverstand denken und handeln und letztlich vom Mut der kleinen Männer übertrumpft werden. Immer wieder ein netter Gedanke; wie es in tagesaktuellen Zeiten auch immer mal wieder gut tut, eine drohende Katastrophe durch Ehrlichkeit und Einsatz abgewendet zu sehen. Dass „Unstoppable“ den Heldenmut seiner Protagonisten dabei nochmals deutlich gegenüber den wahren Ereignissen potenziert und man diesen ganzen Grundgedanken auch pure Berechnung nennen könnte – verziehen. Film ist Eskapismus und darf auch einfach nur mal hoffnungsvoll und positiv sein.[...]„Unstoppable“ macht schlussendlich etwas mehr richtig als vollkommen falsch, liefert die gefürchtete „solide Unterhaltung“, die für den einen genügt und für den anderen unerträglich sein kann[...]
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
patcharisma 2011/07/26 22:45:47
Antwort löschenFand das grässlich mit all dem Heroismus, lieber Christian... ;-)
Alle 3 Antworten zeigen
ChristiansFoyer 2011/07/27 08:11:05
Antwort löschenMir geht das ja für gewöhnlich auch ordentlich gegen den Stiefel - aber hier war ich wohl mal in Stimmung für sowas. Kommt auch immer drauf an, was da heroisiert wird. Und in dem Fall hier fand ich's ganz in Ordnung so ;)
patcharisma 2011/07/27 20:44:53
Antwort löschen;-)
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenUnstoppable liefert gut inszenierte Hausmanskost ab, deren unzweifelhafter Aufwand leider unter der absoluten Überraschungslosigkeit des Plots leidet. Unterhaltsam aber unspektakulär folgt diese verfilmte Matheaufgabe (Zug A fährt um 15:43 mit einer Geschwindigkeit von 20km aus Kaltenbach ab, Zug B...) dem Handbuch für heroische Katastrophenfilme. Das ist nicht unsympathisch, lohnt aber eher als TV-Unterhaltung denn im Kino und lässt im wesentlichen die Frage offen, warum Tony Scott nichtmal irgendwas dreht, das ein bißchen ambitionierter ist als "routinierte Unterhaltung".
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
alanger 2010/12/23 13:10:46
Antwort löschendennoch sein bisher bester film. schöne weihnachten übrigens.
Bernhard Maximillian 2011/04/02 01:25:17
Antwort löschenSein bisher bester Film???? Also da ist True Romance aber um einiges diesem überlegen.
Alle 4 Antworten zeigen
TheJoker 2011/06/06 19:35:36
Antwort löschenaber sowas von!
dustyOn3 2011/06/09 03:15:54
Antwort löschenSein bester Film?
"Top Gun", "True Romance", "Der Staatsfeind Nr. 1", "Spy Game", "Mann unter Feuer" (!), "Déjà Vu", "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123".
Vielleicht überlegst du deine etwas gegenstandslose Aussage noch einmal.
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenAls ich den Trailer sah, hatte ich Tränen in den Augen. Das musste die beste Komödie des Jahres werden! Danach kamen die positiven Kritiken und selbst Roger Ebert fand gütige Worte?! Und tatsächlich: so hirnrissig dumm der Film auch ist, er unterhält bis zum Schluss. Washington schauspielert nicht, er rezitiert. Aber echte Schauspielerei hätte hier ohnehin nur gestört. Speed auf Schienen, nicht mehr und nicht weniger 6/10
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Snake Charmer 2010/12/19 13:21:34
Antwort löschenHabe SPEED ewig nicht mehr gesehen, habe ihn aber um mehrere Klassen besser in Erinnerung als diese Gurke.
the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschenGeradlinig und schlank erzählt Tony Scott seine Geschichte auf Basis einer einfachen Weltanschauung, die natürlich nicht ohne gewissenlose Konzernobere auskommt. Durch die direkte Thematisierung der Entlassungen in diesem industriellen Rückgrat der USA ist der Film ein Produkt unserer Zeit. Als fast schon capraesker Depressionsactioner gibt sich “Unstoppable”, der idealistisch an die Durchsetzungsfähigkeit beruflicher Kompetenz und harter Arbeit glaubt. Zur klassisch angehauchten Moral von der Geschicht’ gesellt sich die für Scotts Verhältnisse zurückhaltende Ästhetik, welche den Exzessen eines “Domino” oder “Man on Fire” eine logische Absage erteilt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEisenbahnerfreunde werden Ihre Freude haben, ansonsten führt die Kameraführung und der Storyaufbau dazu dass sich weniger Spannung aufbaut ... und vor allem hält, als die erste Viertelstunde des Films erwarten lässt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenMit Unstoppable ist Tony Scott ein tempo- und energiereicher Film gelungen, der es versteht über die gesamte Laufzeit zu unterhalten. Natürlich mutet die fast schon anachronistische Schilderung des Arbeitermillieus etwas naiv an, aber in Anbetracht des rauen, hemdsärmeligen Charme kann man dies gerne verzeihen. Auch die Action ist feinster Tony Scott Bombast, was dazu führt, dass Unstoppable im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert und Actionfans sicher ihren Spaß haben werden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Faszination Action ist wie auf dem Großmarkt: Eingekauft wird das, von dem man annimmt dass es dem Publikum schmeckt. Keine Debatte: Der Film besticht durch seine Kameraarbeit an allen Fronten. Aber das war es dann auch schon. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Johannes Thumfart: Die Zeit Johannes Thumfart: Die Zeit
Kommentar löschenFür Spannung sorgt der unaufhaltsame Güterzug. Sein Auftauchen wird jedes Mal von einem Brüllen begleitet, als wäre er ein Monster wie Godzilla. Immer wieder droht er, mit anderen Zügen zu kollidieren. Im Kinosessel festkrallen möchte man sich dann.
Der Regisseur Tony Scott – Bruder von Ridley Scott – hat mit dem im besten Sinne konservativen Unstoppable sicher kein herausragendes Einzelwerk geschaffen. Vielmehr wurde sein solides Oeuvre fortgesetzt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenBewegung durch Hindernisse hindurch, dazu die menschliche Anstrengung, eine Katastrophe zu verhindern - aus diesen Elementen formt Scott mit Unstoppable einen so reduzierten wie hochenergetischen Actionfilm, der zeigt, dass die ältesten Attraktionen des Kinos immer noch ziemlich gut funktionieren. Im wahrsten Sinne des Wortes also ein Film auf Schienen. Scotts bisweilen zu ausgeprägte Neigung zu visuellen Pirouetten ist diesmal gezügelt und ganz aufs Objekt ausgerichtet
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenDer für seine delirierenden Bilderkaskaden berüchtigte Regisseur inszeniert Unstoppable hochspannend und schnörkellos: Scotts abstrakte Action-Painting-Effekte unterbrechen nur gelegentlich bildmächtig die Spannungsdramaturgie, während der Zug Hindernisse pulverisiert und auf das große Desaster zurast.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
patcharisma 2011/07/27 03:20:30
Antwort löschenFinde ich auch recht arrogant, dass man sich hier selbstgefällig als "Die Presse" bezeichnet. Die Kritik ist nämlich komplett inspirationslos...
Asokan Nirmalarajah: Schnitt Asokan Nirmalarajah: Schnitt
Kommentar löschenNicht nur, daß der generische Titel des Films wie der einer Direct-to-DVD-Produktion klingt, die sich ins Kino verirrt hat [...]. Auch die abgegriffene High-Concept-Prämisse des Films klingt nach einem unscheinbaren B-Movie, dem hier eine zweifelhaft kostspielige Umsetzung – die Rede ist von 100 Millionen Dollar – mit A-Besetzung, A-Regisseur und einem A-Produktionsaufwand zuteil wurde. [...] Umso überraschender also, daß es sich bei Unstoppable um das fulminante, mitreißende Actionspektakel handelt, auf das man den ganzen Kinosommer vergeblich gewartet hatte.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin
Kommentar löschenDie Charakterkonstellation - alter Haudegen meets junger Heißsporn - mutet gänzlich uninnovativ an, und das ist sie auch. Aber sie funktioniert. Und sie rettet den Film gegen Ende, wenn Scott mit dem begleitenden Newszirkus ins Sozialkritische abzugleiten droht, sich Extremereignisse zu einem Overkill auftürmen und das Skript das Heldenpathos zu Bergen stapelt. Dann sind es nicht mehr Action und Style; dann ist es die Sympathie für die Protagonisten, die Scotts außer Kontrolle geratenen Film vor dem Entgleisen bewahrt.
Klingt nach faulen Kompromissen, nach Schöngerede, aber weit gefehlt. UNSTOPPABLE ist gnadenlos spannend und somit - dem Genre entsprechend - auch richtig gut, trotz oder gerade wegen der Schwächen, die mit den Stärken konsequent niedergebügelt werden. Geradlinig, ohne Firlefanz, schnell und mit Schauwerten vollgestopft: Im Zeitalter von verschwurbelten Storylines und aufgesetzter Politisierung ist so viel Kurzweil wahrlich eine willkommene Erfrischung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenUngemein spannend, schnörkellos und geradlinig strebt „Unstoppable“ auf den Höhepunkt zu. Dabei weiß man als Zuschauer immer genauso viel wie die Beteiligten: Die Szenen im Kontrollraum geben stets Auskunft über die Lage. Wo sind die Züge, wie schnell fahren sie aufeinander zu, wo sind die gefährlichsten Stellen, wo leben viele Menschen? Darüber hinaus hat Scott seine Figuren, vor allem Barnes und Colson, mit einigen Charaktereigenschaften und privaten Problemen unterfüttert – gerade genug, um den Zuschauer mitfiebern zu lassen. Einmal mehr erweist sich der Regisseur als souveräner Beherrscher der inszenatorischen Mittel. Einige Actionszenen, etwa die vergebliche Rettung per Hubschrauber oder der Versuch, den Zug zum Entgleisen zu bringen, sind schlichtweg atemberaubend. Scott hat diesmal auf jene Manierismen (wacklige Kamera, ausgewaschene, grobkörnige Bilder, ruckelnde Zeitlupe), die er seit „Mann unter Feuer“ gerne zur Schau stellt, fast komplett verzichtet. Dafür konzentriert er sich auf das Wesentliche und lässt den Film, analog dem authentischen Fall, mit einer Anti-Klimax enden, die man ihm gar nicht zugetraut hätte.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenNatürlich ist die Story von Drehbuchautor Mark Bomback ("Stirb langsam 4.0") vorhersehbar. Doch was Tony Scott daraus macht, mit viel Krach, Bumm, Zisch, mit vielem Rattern, Quietschen und Dröhnen, ist rasant, effektvoll im Schnitt, in der schnellen Montage und der Zeitraffer-Atmosphäre sowie beschallungsmäßig "voll im Sound".
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenSimples Konstrukt, schnörkellose Ausführung: Man muss "Unstoppable" zugute halten, dass er Actionkino in Reinkultur ist, quasi ein Film ohne auch nur ein überflüssiges Gramm Körperfett. [...] Schnell, schlicht und einfach, so kommt "Unstoppable" daher, und wem ein schnörkelloser Action-Streifen im Hochgeschwindigkeitsbereich ohne echte Krachbumm-Schauwerte zusagt, ist hier sicher nicht falsch.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thomas Hutter : Outnow.ch Thomas Hutter : Outnow.ch
Kommentar löschenTrotz der simplen Geschichte gelingt es Unstoppable beinahe, das grosse Vorbild Runaway Train einzuholen. Tony Scott hat nach einigen dürftigen Filmen endlich wieder einmal einen Actionreisser hingekriegt, der im lauen Actionfilmjahr 2010 die Weichen für einen rasanten Kinowinter gestellt hat.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDenzel Washington auf Schienen. Schon wieder. Diesmal muss er zusammen mit Chris Pine als All-American-Working-Class-Duo einen führerlosen Güterzug voll giftiger Chemikalien zum Stehen bringen. Bis zum Finale kabbeln sich die ungewollten Helden, finden zueinander, hadern mit herzlosen Vorgesetzten und lösen in dem ganzen Trubel gar noch ihre flach skizzierten familiären Probleme. „Unstoppable“ ist ein berechenbarer Neo-Katastrophenfilm aus der schon wieder eingestaubten Genre-Schublade, in der auch Werke wie „Dante’s Peak“ oder „Twister“ abgelegt wurden. Trotzdem ist dieser simple Spannungsfilm der perfekte Stoff für Tony Scott, der fortwährend das Adrenalin der Zuschauer hoch pumpen will. Dem Filmtitel entsprechend ist in „Unstoppable“ die Kamera immer in Bewegung. Ständig kreist sie in bester Michael-Ballhaus-Manier um die Schauspieler, ständig dröhnt der penetrante Score – alles ist im Scottschen Fluss, eben in ständiger Bewegung. Das filmische Ergebnis ist ein schnittiger Action-Kracher ohne Seele. Routiniert inszeniertes Kino-Fastfood – auf die Dauer ist das aber eintönig und ungesund.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
patcharisma 2011/07/26 23:41:46
Antwort löschenHaha, was für ein Stuss dieser Film... ;-)
Kommentare (121) — Film: Unstoppable - Außer Kontrolle
Kommentar schreibenmarcowski 2012/01/21 23:39:38
Kommentar löschenDurchweg spannend und unterhaltsam aber verglichen mit den tatsächlichen Ereignissen ganz offensichtlich auch völlig überzogen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
filmschauer 2011/12/20 19:03:42
Kommentar löschenMittlerweile erkennt man einen Tony-Scott-Film jüngeren Datums aus weiter Entfernung: Action satt, blaugrüne Farbelemente in seinen Bildern, allseits heftiges Schnittgewitter, ständige Rotation der Kamera und natürlich ein Denzel Washington in der Hauptrolle. Nachdem das Pelham-Remake doch ziemlich in die Hose ging, waren die Erwartungen an einen weiteren Film mit einem Zug als zentrales Thema nicht sehr hoch gesteckt. "Unstoppable" ist dennoch ganz annehmbar geworden, obwohl sich der anvisierte Nervenkitzel in Grenzen hält. Ein Grund ist seine relative Bodenständigkeit, was sicherlich auch dem realen Hintergrund und damit Ideengeber der Geschichte geschuldet ist. In Ohio 2001 ist in etwa sowas mal passiert, wozu man noch entsprechende TV-Nachrichtenbeiträge findet - so ähnlich, wie sie solche Scott in den Film eingebaut hat. Im Grunde ist der Plot so geradlinig wie die Schienen, die der führerlose Zug befährt. Washington sowie Chris Pine geben das so ungleiche Retterteam, das nebenbei auch die Arbeitsmarktproblematik bezüglich Jung und Alt bzw. Reich (Stichwort: Vitamin B) und Arm behandelt. Ein Klassiker, wie diese Figurenzeichnung von statten geht, was sich auch bei den Beteiligten in der Kommandozentrale widerspiegelt. Hinzu kommt die weiterhin latent überstylisierte Herangehensweise von Scott mit dem Ziel, die Szenerie in Bild und Ton effektvoller und temporeicher zu gestalten als sie eigentlich hergibt. Dies führt dann irgendwann dazu, das sich bspw. die begrenzten Kameraeinstellmöglichkeiten mehr als deutlich wiederholen. Verglichen zu seinen anderen Style-over-Substance-Werken hält sich das jedoch im Rahmen. Das Ergebnis ist leicht zu konsumierende Unterhaltungsware der soliden Art für den geneigten Eisenbahn-Fan. Es hätte buchstäblich viel schlimmer kommen können.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cruzha 2011/12/12 12:32:46
Kommentar löschenKeine besonderen Vorkommnisse an der Blockbuster-Front: Während die Zug-Action ganz gut in Szene gesetzt ist, langweilen sich die Darsteller durch ein ausgelutschtes Standard-Drehbuch mit holzschnittartigen Charakteren, die absolut kein Klischee und keine Vorhersehbarkeit auslassen. Zum Gähnen. Immerhin kracht's ein paar mal gewaltig, das weckt einen dann wieder auf.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
guggenheim 2011/12/04 13:04:14
Kommentar löschenEinst sang Christian 'Lanoo' Anders "Es fährt ein Zug nach nirgendwo". Das ist natürlich völliger Quatsch, denn irgendwo fährt ein Zug immer hin. Manchmal rast ein Zug allerdings auch einfach führerlos durch US-amerikanische Kleinstädte und kann von niemandem gestoppt werden - naja, fast niemandem. Denn auf der Strecke befindet sich ja, welch Glück und welch Zufall, ein heroisches Duo, beiderseits problemüberhäuft, aber mit Moral und Einsatzwillen bis in den großen Zeh ausgestattet, das rückwärts durch die Zeit, äh, durch die Landschaft brettert, um das wildgewordene Schienenfahrzeug mit einer waghalsigen Aktion abzubremsen. Einem (bzw. zwei) fahrenden Zug (bzw. Zügen) zuzugucken, ist so semi-spannend wie die Story semi-real ist. Wir alle wissen ja: Der Denzel sitzt im anderen Zug, da geht das alles sicher gut. Schade, ein explodierendes Dorf mit brennenden Schafen, die durch die Luft fliegen, hätte mir doch noch ein wenig mehr Nervenkitzel beschert als dieser Schema-F-Ablauf...
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nayuma 2011/11/16 13:15:21
Kommentar löschenGelungener, unterhaltsamer Film mit jeder Menge Spannung und reichlich Action. Es wird etwas viel geredet, aber gut...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
M4x1k1ng 2011/10/28 02:31:57
Kommentar löschenIch hatte eig ziemlich wenige Erwartungen, aber die Story ist echt mitreißend. Wirklich wirklich spannend!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Moe 2011/10/04 18:20:32
Kommentar löschenMan könnte den Film in der Mitte starten, ohne vorher zu wissen, was es ist, und man weiß sofort: Tony Scott. Zugegeben, er machte die Eisenbahn spannender als man es sich nach dem Trailer denken konnte, aber das Rad hat er nicht neu erfunden. Denzel Washington spielte sein Programm ab, als hätte er diese Rolle zwischen den Drehpausen von einem anderen Film gespielt und Chris Pine als verheirateten, verzweifelten Kerl mit Familienproblemen war falsch besetzt. Ich konnte ihm diese Rolle zu keiner Zeit abkaufen. Ebenso wenig wie den Neuling bei der Eisenbahn. Der Rest war Schema F.
Ich frage mich nur, ob ich es nun im Nachhinein gut finde, dass ich mir die Blu-Ray für 8,90 geholt habe.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kloina1893 2011/10/02 22:49:41
Kommentar löschenZu Beginn leider nur mäßig spannend, schafft es Scott in der letzten halben Stunde die Spannungsschraube stark anzuziehen... das rettet den Film schließlich auch vor dem Mittelmaß... okay, Chris Pine hilft da auch fleißig mit. ;)
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kinogaengerin 2011/09/05 18:05:28
Kommentar löschenDenzel Washington und Tony Scott müssen entweder mittlerweile richtig gute Kumpels sein oder aber sie haben einen Pakt geschlossen: möglichst viele unterhaltsame Action-Kracher zusammen zu generieren. So kehren beide der U-Bahn den Rücken und verlagern das Tagesgeschäft auf die überirdischen Schienen. 'Unstoppable' ist ein Action-Film in schönster 'Speed'-Manier und will auch gar nicht mehr sein. Ansonsten hätte Tony Scott wohl mehr Augenmerk auf die Entwicklung seiner Charaktere gelegt. Denn obwohl Stichworte wie Besuchsverbot und verstorbene Frau fallen und damit auf persönliche Schicksale hinweisen wollen, werden diese Fäden nicht zu Ende gesponnen. Denn hier geht es einzig und allein um den Moment, in dem sich zwei Männer entscheiden, das Unmögliche zu versuchen. Dabei wirkt die Stimmung zwischen Washington und Pine unterkühlt, was dem Ganzen aber gut tut. Störend sind nur die offensichtlichen Logik-Löcher, aber was solls...
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Anton Gorodezki 2011/09/02 11:07:57
Kommentar löschenSehr feiner Action-Film. Nicht mehr und nicht weniger. Sehr schön gefilmt, man bekommt sowohl tolle Bilder von den Zügen zu sehen als auch sehr eindrucksvolle Bilder von Landschaft und Städten in der Gegend. Es bleibt von Anfang bis zum Ende spannend und mitreißend.
Man darf allerdings nicht zu viel hinterfragen; zB. warum latscht der Verursacher der Katastrophe nachdem(!) ihm sein Zug davongefahren ist zuerst einmal recht gelangweilt ins Büro seiner Chefin um ihr sein "Mißgeschick" zu beichten (gerade das er zwischendurch nicht noch auf ein Bier gegangen ist)? Überhaupt reagieren anfangs alle einmal eher lasch. Warum bewegt sich der Hebel im Führerhaus ganz von selbst und der Zug gibt Gas? Ich kenne auch die echte Begebenheit nicht, und habe auf die schnelle jetzt auch nichts dazu gefunden, somit kann ich nicht beurteilen wie viel sich davon wirklich zugetragen hat.
Weiters ist der Film überaus klischeehaft und wieder einmal sehr "amerikanisiert". Auf der einen Seite die braven Arbeiter die zu Helden werden mit dem Thema alter Hase, der von der Firma ausrangiert wird, gegen jungen Neuling; der Betriebsleiter ist weiß, fett und cholerisch, der Konzernchef ist alt, spielt Golf und denkt nur ans Geld. Dann ist das ganze Spektakel ständig live im Fernsehen zu sehen und die halbe Bevölkerung fiebert in Scharen vor den Fernsehgeräten mit, und weint, klatscht oder jubelt - je nachdem. Gefehlt hätte mir noch, dass auch der Präsident informiert wird und eine Entscheidung treffen muss - dann hätte ich aber abgedreht.
Aber unterm Strich doch eine sehr gut gelungene Unterhaltung, duchaus empfehlenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BlackPaint 2011/08/28 16:35:12
Kommentar löschen"Helden werden nicht geboren - sie werden gemacht!" Das denken auch die beiden tollkühnen Männer aus Unstoppable.
Nachdem ein mit nahezu grenzdebilen Verstand besessener Bahn-Angestellter das Führerhaus des Zuges während der Fahrt verlässt, um eine Weiche umzustellen, fährt dieses Monstrum an Zug auf den Schienen munter weiter und nimmt unglücklicherweise an Geschwindikgeit zu. Vorbei an den speckigen unsportlichen Idioten, vorbei an Hausmeister Johnny, vorbei an den Wäldern Amerikas und immer Richtung gefährlicher Stadt mit Benzintanks, die natürlich in einer gefährlichen Gleiskurve liegen, damit die mit Gefahrstoffen beladenen Wagons auch ihre Daseinsberechtigung haben und eventuell eine Megaexplosion entfachen dürfen.
Achja, unsere Helden müssen auch noch mit ins Spiel kommen: Diese entkommen dem führerlosen Zug durch ein Ausweichgleis nur knapp und fahren mit ihrem Zug dann ungefragt dem "millionen" Tonnen schweren, potenziell gefährlichen, Zug rückwärts(!) hinterher. Sie haben richtig gehört, RÜCKWÄRTS! So in etwa betont es jedenfalls der Medienmann, während das Unheil live aufgenommen wird.
Ich habe Züge nie wirklich gemocht. Und Unstoppable zeigt mir, dass ich Züge immer noch nicht mag. Auch wenn sie eine tolle "Quasi-Hauptrolle" in einem Film bekommen. Zum Glück ist Unstoppable aber keine lahme Gurke und die Schienenfahrzeuge sind ebenfalls nicht langsam. Und Action gibt es auch. Wirklich bewegend ist hier aber nichts. Ich war am beten und hoffen, dass der Geschichte noch einen Twist widerfährt. Vergebens. Aber es ist okay, unterhaltend war sie ja. Zumal sie sogar ein Quäntchen Wahrheit in sich trägt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
-Schulte- 2011/08/08 18:03:58
Kommentar löschenAuch ich war erst entrüstet von dem Anfang der Geschichte, bei dem ein etwas.. naja sagen wir korpulenterer Kerl seinem eigenen Zug hinterherjagt, der nun führerlos ist. Aber als ich merkte, dass der Streifen auf einer wahren Begebenheit beruht, packte mich der Film bis zur letzten Minute in denen die Hauptakteure Denzel Washington und Chris Pine von Regisseur Tony Scott wieder in ihr besonnenes Leben zurückgeführt werden. Letztlich: Tolle Effekte, tolle Schauspieler und ein mehr als sehenswerter Film!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bigburgy 2011/08/06 00:32:15
Kommentar löschenEin Zug der nicht mehr zu bremsen ist, ist nicht gerade eine neue Idee, aber man muss sagen bei Unstoppable hat man alles richtig gemacht, bis auf die wenigen Logikfehler.
Denzel Washington hat mir gefallen in seiner Rolle als erfahrender Lockführer, und auch die anderen Schauspieler haben ihren Job gut gemacht. Ich hab schon sehr viele Zug-katastrophen Filme gesehen und muss sagen dieser hier hat mir am meisten gefallen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
angelmoonsoul 2011/08/03 16:07:16
Kommentar löschenSpannender Film, mit spannender Musik und tollen Schauspielern ! Nebenbei bekommt man auch noch eine schöne Landschaft von Amerika zu sehen !
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmexperte_Denizcan 2011/07/27 12:00:35
Kommentar löschenEin Zug mit giftigen Chemikalien rast ganz alleine ohne Passagier mit einer hohen Geschwindigkeit Richtung dicht besiedeltes Gebiet. Zwei Männer wollen diesen Zug aufhalten, aber die Zeit rennt ihnen davon. Klingt spannend – ist es auch.
Das ist schon der fünfte Film von Tony Scott mit Denzel Washington, und kein Film war schlecht, auch nicht dieser. Schnitt und Musik ist klasse, und auch die Inszenierung weiß zu überzeugen. Mark Bomback, der sich mit Spannung auskennt und schon das Drehbuch zu „Stirb Langsam 4.0″ schrieb, liefert einen fesselnden Film ab, leider hätte man die Charakterzeichnungen besser machen können.
Denzel Washington ist Frank Barnes, er ist schon lange in diesem Geschäft dabei und kennt die Züge in und auswendig. Eines Tages muss er mit dem Neuling Will arbeiten, und er hat nur schlechtes über ihn gehört. Als aber beide den Entschluss fassen, einen Geisterzug zu fangen, kommen die beiden sich näher. Denzel Washingon ist verlässlich wie immer und haucht seiner Figur Leben ein. Chris Pine spielt den jungen Will Colson, seine Familie ist überall und deswegen hat er schon fast in jeder Branche gearbeitet. Der junge Schaffner muss mit Frank arbeiten, und nach ersten Differenzen müssen die beiden zusammenarbeiten um ein Zug zu stoppen, der alleine fährt. Chris Pine kann in diesem Film viele Facetten zeigen und ist sehr überzeugend, gut das Denzel ihn vorgeschlagen hat, Will zu spielen. Rosario Dawson verkörpert Connie Hooper, sie leitet die Züge. Als einer ihrer Mitarbeiter Mist baut und ein Zug alleine losfährt mit einer hohen Geschwindigkeit, und sie versucht alles diesen Fehler auszubügeln. Rosario Dawson ist gut, Verzweiflung und Stärke wechseln sich bei ihr ab.
„Unstoppable“ ist ein toller Echtzeitfilm, der von seiner beklemmenden Atmosphäre lebt. Es dauert eine Weile bis der Film Fahrt aufnimmt, am Anfang konzentriert man sich zu sehr auf die Arbeit der beiden Hauptdarsteller und die Story entwickelt sich nur langsam. Die Arbeit der Zugbranche wurde gut dargestellt, sie haben es wirklich sehr schwer. Ich fands bisschen unlogisch wie diese Hebel sich von selbst bewegten, aber in der Realität muss es auch so passiert sein oder Tony Scott hat sich das ausgedacht. Das Krisenmanagment hat kläglich versagt, anstatt sich um die Menschen zu kümmern denkt der Boss nur an die Aktien. Ab der Mitte wird es dann richtig spannend und der Film beginnt, sich näher mit den beiden Figuren, das war gut aber bisschen mehr Tiefe hätte ich mir schon gewünscht. Die Live-Berichterstattung erhöhte die Spannung. Der Film ist sehr packend und die Vorgehensweise der zwei Protagonisten ist sehr klug, die Dialoge sind stark. Gegen Ende wird es immer spannender und das Ende war ja von Anfang an klar. Alles in allem ein toller Thriller mit viel Spannung von Tony Scott und mit guten Darstellern.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
patcharisma 2011/07/26 22:00:13
Kommentar löschenDie Geschichte des Krimi-freien Action/Katastrophen/Gedöns-Krachers (nicht Thriller!) "Unstoppable" ist in etwa so aufregend und überraschungsreich, wie wenn bildlich beispielsweise eine Eisenbahn von A nach B fährt. Und aha, der oberschlaue Zuschauer merkt alsbald: Um nichts anderes als das geht's ja hier tatsächlich! So kann man also den Herren Washington und Pine dabei 90 Minuten zusehen, wie sie das ausgebüchste Zug-Gefährt zu bremsen versuchen und dabei immer noch Zeit finden, über ihre unglücklichen Beziehungskisten voller Tiefenpsychologie zu parlieren. Viel Action wird da versprochen, doch keiner, der nicht Rangierleiter bei der DB (oder 'closer to my home', der SBB) ist, kann sie wirklich nachvollziehen. Aber wenigstens können die Amis einander so laut zurufen, dass sie immer den Höllenkrach, den diese Super-Tönner auf Voll-Speed verursachen, zu übertönen verstehen. Und weil wir ja in Amerika sind, fliegen natürlich immer paar Helikopter mit durch den Bildschirm des Geschehens (während im Hintergrund dieses typische bekannt-forciert-rasante "Air Force One"-Blabla-Geschwafel stattfindet). Diese sind aber nicht etwa irgendwelche Katastrophenhilfen, sondern natürlich alles rasende Reporter von FOX, CNN, ABC, CBS etc. um in die Stuben immer das neuste News-Flash (oder schnittiger ausgedrückt: die "Breaking News") frei Haus zu liefern. Ja man will eben heutzutage mit all diesen überteuerten Gebühren und der nötigen Portion gelebten Zeitgeist immerhin gut über alles informiert sein!
Als beste Besetzung aller hier Mitwirkenden müssen aber Denzel's zwei Film-Töchter erwähnt werden: Die arbeiten beide in ihren Oscar-verdächtigen Rollen als "Hooter's"-Kellnerinnen in dessen Haus-Uniformen - mit weissem T-Shirt, blass-goldigen Strümpfen und den berüchtigten orangen Po-Backen-Hot-Pants. Etwas angedeuteten Sex kurbelt eben die Umsätze an! Ja, jeder drittklassige Wirt kennt doch mittlerweile die Binsenweisheit, dass das Auge anscheinend immer mit-(fr)isst. Auch bei uns in Zürich hat "Hooter's" so eine Filiale aufgetan und das Konzept scheint tatsächlich aufgegangen zu sein: Denn so viel unsympathische Leute auf einen Haufen wie dort, sieht man wirklich nirgendwo sonst.
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
duffy 2011/07/26 22:12:01
Antwort löschenIch habe mit der Deutschen Bahn nichts am Hut, konnte aber trotzdem einiges mit den Actionsequenzen anfangen. ;)
patcharisma 2011/07/26 22:14:39
Antwort löschenDu hast auch mehr IQ als ich... ;-)
duffy 2011/07/26 22:18:59
Antwort löschenDAS glaube ich nicht. :D
Joe Gillis 2011/07/26 23:17:20
Antwort löschenIn Berlin hat ›Hooter's‹ ganz schnell wieder zugemacht – wir haben zwar keinen See, aber immerhin bleiben uns Chicken Wings in Hot Pants erspart... ;)
patcharisma 2011/07/26 23:20:50
Antwort löschenHaha, dann nehmen wir doch lieber den See! xD
Joe Gillis 2011/07/26 23:23:54
Antwort löschenAm besten alle ›Hooter‘s‹-Kunden und -Miezen reinwerfen. Mit einem Gewicht an den Füßen. (Verträgt sich allerdings wohl nicht mit den strengen Schweizer Umweltauflagen.)
patcharisma 2011/07/26 23:27:29
Antwort löschenMir tun diese Frauen dort drin echt leid, die für einen müden Dollar... blabla... ach lassen wir das politisch korrekte Geschwafel einfach...
Alle 9 Antworten zeigen
dustyOn3 2011/12/12 14:09:36
Antwort löschenDu hast so Recht patch!
patcharisma 2011/12/13 00:36:19
Antwort löschenThank you, Hauke! ;-)
Dr.Hasenbein 2011/07/15 02:09:28
Kommentar löschenTony Scott als Regisseur, Denzel Washington als Star,
und das Thema ein außer Kontrolle geratener Zug!
Da wird sich wohl jeder fragen,
"Hatten wir das nicht erst"???
Die Antwort ist JEIN!
Denn in Unstoppable gibt es keine Terroristen, Verbrecher oder Bösewichte!
Die Katastrophe wird einfach durch Menschliches versagen (oder eher blödheit) ausgelöst.
Und wie es nunmal so ist muß es in einem "Katastrophenfilm" ein paar Normalos geben die über sich hinaus wachsen und zu Helden werden.
Und genauso ist es auch hier.
Unstoppable nimmt sich Anfangs keine Zeit die Figuren großartig einzuführen.
Man lernt sie stattdessen wärend des Films (etwas) kennen.
Der ganze Film wirkt etwas kühl.
Aber das scheint in letzter Zeit ein Markenzeichen von Tony Scott zu sein.
Vielleicht will er bewirken dass der Film so etwas Realistischer rüber kommt.
Verstärkt wird das noch durch ständig eingestreute Nachrichten Bilder.
Dadurch dass es diesmal keine Bösen gibt wirkt der Film an manchen Stellen etwas langweilig.
Denn man glaubt irgendwann ständig das selbe zusehen.
Naja, zum schluß hin folgt der Film wieder altbekannten Hollywood Regeln und es wird wieder etwas spannender!
Insgesamt ganz gut,
Bleibt aber hinter seinen Möglichkeiten zurück!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KonTaicho 2011/07/13 20:41:37
Kommentar löschenein recht spannender film mit interessanter story, die allerdings doch sehr vorhersehbar ist und die zu wenig platz für die ausarbeitung der beiden protagonisten bietet. man kann ihn sich auf jedenfall anschauen
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
passy 2011/06/14 22:37:15
Kommentar löschenEindimensionale Charaktere; amerikanischer Heroismus, dass es trieft, Klischee-Kapitalismuskritik, aber vor allem eine so vorhersehbare Story, dass man sich die 80 Minuten in der Mitte des Filmes auch hätte sparen koennen.
Schauspielerisch kann keiner der Darsteller sein Potential ausschöpfen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Jomo 2011/07/17 20:39:44
Antwort löschenUnd wofür dann die 3,5 Punkte?
arues 2011/06/13 07:29:19
Kommentar löschenKurz werden die Figuren vorgestellt, dann geht's los! Durch ein Missgeschick, ist ein mit hoch gefährlichem Material beladener Zug plötzlich führerlos und stellt bald darauf eine erhebliche Bedrohung dar. Die zuvor vorgestellten Hauptprotagonisten, in Form von Chris Pine und dem zuletzt von Tony Scott anscheinend als Lieblingsakteur auserkorenen Denzel Washington, werden nicht ganz überraschend als einzige Rettung auserkoren. Es ist der klassische 08/15 Hollywood Plot, da braucht man nicht drum herum reden. Besondere Tiefe bietet der Film auch nicht. Was macht den Film also aus...
Tony Scott kommt direkt zum Punkt! Er macht gar nicht lange rum und will frühzeitig Spannung erzeugen. Keine allzu lange Einleitung, Charakter Vorstellung, oder sonstiges. Alles wird sehr schnell auf den Punkt gebracht. Und nachdem die Spannung einmal da ist, wird sie nicht mehr unterbrochen. Es gibt keine Auszeit! Selten habe ich einen Film gesehen, der dies über sechzig Minuten am Stück schafft, ohne Luft zu holen. Permanent wird die Spannung hoch gehalten, bis zum Ende, welches dann auch recht knapp ausfällt. Aber einen langen Ausklang braucht der Film auch gar nicht. Wozu auch!? Es ist der klassische Hollywood Action/Spannungs Movie ohne Schnörkel, ohne Schnick Schnack. Das was der Film sein möchte, schafft er und zwar mit Bravour!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten