Vincent, François, Paul und die anderen
Vincent, François, Paul... et les autres (1974), IT/FR Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.04.1975
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von Claude Sautet, mit Yves Montand und Michel Piccoli
Vincent, François, Paul und die anderen sind gute Freunde. Sie treffen sich regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus in der französischen Provinz. Man vertreibt sich die Zeit mit Plaudereien, feuchtfröhlichen Festen undausgelassenen Spielen. Am Sonntagabend fahren alle wieder zurück in die Stadt, in ihr Alltagsleben, wo es keineswegs harmonisch zugeht. Obwohl sie es nicht zugeben möchten, sind die Freunde, jeder auf seine Weise, in eine Krise geraten. Vincent, der Fabrikant, hat Probleme mit seinem Betrieb. Seine Frau Catherine, von der er getrennt lebt, will sich scheiden lassen. Zudem wird Vincent von seiner langjährigen Geliebten verlassen. François, der arrivierte Arzt, hat zwei nette Kinder und große Projekte im Sinn, aber seine Frau Marie sucht ihr Glück bei anderen Männern. Paul, der Schriftsteller, ist glücklich verheiratet mit Lucie. Aber der Roman, an dem er schreibt, wird wohl ewig unvollendet bleiben. Die endgültige Trennung von Catherine ist für Vincent ein schwerer Schlag. Unterstützt von seinem Angestellten und Freund Jean schafft es Vincent mit Mühe, seine verschuldete Firma zu verkaufen. Er spürt, dass er im Laufe der Jahre müde geworden ist. Ähnlich wie Jean, der seinen Traum von einer Boxerkarriere begraben muss, ist auch Vincent gezwungen, noch einmal von vorn zu beginnen. Das Leben geht weiter, vielleicht etwas langsamer und weniger turbulent als zuvor. Vincent, François, Paul und die anderen treffen sich immer noch regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus.
Cast & Crew
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Claude Sautet
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Yves Montand
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Michel Piccoli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) François
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Serge Reggiani
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Gérard Depardieu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Lavallee
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Stéphane Audran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catherine
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Marie Dubois
Regie
Schauspieler
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Umberto Orsini
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Ludmila Mikaël
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Antonella Lualdi
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Catherine Allégret
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Betty Beckers
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Yves Gabrielli
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Jean Capel
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Mohamed Galoul
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Catano
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Jacques Richard
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David Tonelli
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Ermanno Casanova
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) le patron du restaurant
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Nicolas Vogel
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Jean-Denis Robert
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Myriam Boyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laurence
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Lucienne Legrand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) la femme du malade
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Daniel Lecourtois
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Pierre Maguelon
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Maurice Auzel
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Jean-Loup Dabadie
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Claude Néron
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Claude Sautet
- Genre
- Drama
- Handlung
- Midlife Crisis, Männerfreundschaft, Zusammenhalt
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Kommentare (2) — Film: Vincent, François, Paul und die anderen
Kommentar schreibenhoffman587 2011/10/16 13:58:06
Kommentar löschenVincent, François, Paul... et les autres
Wenn sich die französische, schauspielerische Elite in einem Film versammelt, dann ist auf jeden Fall für jegliche Filmfans Freude angesagt, so traf es auch mich als ich erst kürzlich auf das Drama oder besser die Tragikkomödie "Vincent, François, Paul und die anderen" stieß von Claude Stautet aus dem Jahre aus dem Jahre 1974 nach dem Roman "La grande Marrade" von Claude Néron.
So bleibt am Ende noch eine Geschichte um Freundschaft, Männerkrisen und so natürlich die Probleme des Lebens, eine authentische Geschichte, eine Story, die gerade wegen ihrer Einfachheit an Interesse gewinnt: Drei Freunde, eben eine echte Männerclique. Vincent, Francios und Paul. Regelmäßige Zusammenkünfte in Pauls Landhaus. Hinter ihrer Fassade verbergen sie gegenseitig ihre schweren Probleme untereinander. So simpel dies auch klingen mag es ist in jedem Fall menschlich.
Dazu bekommt man noch den großen Cast der französischen Meisterklasse geliefert, mit deren größten Darstellern, da einmal ein famoser Yves Montand als Fabrikant Vincent, die Frau will die Scheidung. Er am Boden und auch die Geliebte will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Montand so wieder in echter Hochform, fühlt sich in seine Rolle wieder sehr einfühlsam herein und spielt mit besonderer Tiefe. Dann noch ein wie immer ausgezeichneter Michel Piccoli als Arzt Francios, hier ein Mann ohne wirkliche Frau, sie sucht ihr Glück bei Anderen. Auch Piccoli besticht in seiner Darstellung, besonders in einsamen und leisen Momenten, durch eine unglaubliche Ruhe beim spielen. Zuletzt noch bei den Männer-Trio Serge Reggiani als Paul, der Autor ohne Ideen, unvollendet sein Roman, weiß auch zu überzeugen. Aber Moment doch nicht ganz "zuletzt", denn da gäbe es auch noch einen jungen wie auch souverän spielenden Gerard Depardieu nicht als die Anderen, sonder nur als Boxer Jean, der von einer großen Karriere träumt, Depardieu schon in jungen Jahren wirklich erstklassig und überraschend schlank und trainiert, lag wohl an seiner Rolle, aber so läuft ihm das Dreiergespann nicht davon und sie spielen auf einem ebenbürtigen Niveau. Zusammengefasst ein Ensemble der Extraklasse, schmackhaft besetzt.
Sautets Regie einfach nur wieder hervorragend, wie immer zeigt er uns die menschlichen Krisen seiner Figuren, zeigt ihre doch innerliche Verletzlichkeit und die tragischen Aspekte ihres Lebens, das ist wohl die Menschlichkeit. Und das ist mitreißend und packend, zu sehen wie mehrere (völlig verschiedene Schicksale aufeinandertreffen und sie so mit ihren Problemen umgehen. Die Menschen im Mittelpunkt. Auch wenn hier vieles nicht bis zum Ende perfekt hin bearbeitet wird, so blieb für mich doch bis zum Schluss interessant und so auch auf eine bestimmte Weise nachdenklich. Sogar humorvoll bzw. ironisch angehaucht. Vielleicht sogar so tragisch wie ironisch. Und natürlich nie aufdringlich, sonder ruhig, aber nunmal dabei fesselnd.
Weiterhin noch eine sehr gute Kamera, die in ihren Bildern fast schon die Gefühle der betreffenden Personen offenlegt. Das sehr stimmig eingefangen und mit einer wunderbaren, freundschaftlichen, dichten Atmosphäre vergoldet.
Des weiteren noch recht insgesamt sehr gut gezeichnete Charaktere, mit viel Tiefsinn und Verständnis angereichert, glaubwürdig präsentiert und durchaus auch hintergründiger als es auf den ersten Blick scheint, wie man hier und da im späteren Verlauf erfahren mag. Perfekt natürlich auf die jeweiligen Schauspieler getragen, die dem Ganzen noch Sympathie und Stärke geben. Und auch die Dialoge kann man wohl mit dem Wort gut bzw. auch authentisch betiteln.
Unter Strich bleibt "Vincent, Paul und die anderen" ein mehr als menschliches Stück Filmkunst, ohne gigantische Melodramatik, sondern schlicht, doch wahrscheinlich gerade deswegen so herausragend.
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8martin 2009/05/05 13:50:22
Kommentar löschenDie Hauptdarsteller sind die Crème de la Crème des französischen Films der 70er Jahre.( Montand, Piccoli, Reggiani und der noch junge Depardieu u.a.) Und mit diesen grandiosen Typen konnte Sautet 1974 einen Film machen, der keinen Anfang und kein Ende hat, ohne Höhepunkt auskommt und nichts Spektakuläres zu bieten hat. Es ist nur eine Momentaufnahme der Gesellschaft. Hier gibt es Frustrationen, enttäuschten Hoffnungen, Zusammenbrüche und Eheprobleme. Man lebt in einem Freundeskreis und ist doch allein. Man trifft sich, redet miteinander, versucht sich einfach durchzuschlagen. Es ist weder ein farbenfrohes noch ein hoffnungsvolles Bild, das uns gezeigt wird. Aber so ist vielleicht das Leben eben.
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