Wahre Lügen

Where the Truth Lies (2005), GB/CA/US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 02.02.2006

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6.4 Kritiker
10 Bewertungen
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von Atom Egoyan, mit Kevin Bacon und Colin Firth

In den 50er Jahren sind Vince Collins (Colin Firth) und Lanny Morris (Kevin Bacon) das heisseste Duo des Showgeschäfts. Sie sind die besonderen Lieblinge des Gangsterkönigs San Marco (Maury Chaykin), der Nachtclubs entlang der ganzen Ostküste besitzt. Als eines Tages die junge Maureen (Rachel Blanchard) in der Suite der beiden Stars tot aufgefunden wird, beginnt ihre glänzende Welt zu bröckeln. Obwohl ihnen nichts nachgewiesen werden kann, gehen sie von da an getrennte Wege. Fünfzehn Jahre später wird die junge Journalisten Karen O’Connor (Alison Lohman) auf den Fall angesetzt. Sie will herausfinden, was in der Nacht geschah, als Maureen starb.

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Kritiken (1) — Film: Wahre Lügen

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8.5Ausgezeichnet

Das ist höchst vergnüglich und handwerklich perfekt inszeniert. WHERE THE TRUTH LIES ist [...] ein virtuoses Spiel mit Einstellungen, Musik und Genrezitaten verschiedener Epochen.

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Kommentare (16) — Film: Wahre Lügen

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I_have_seen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wahre Lügen" legt Zeugnis ab über jene die sich Aufgrund einer hohen "Fallhöhe" im Showbusiness eine öffentliche und eine geheime Identität zugelegt haben und das die tiefen untiefen vermutlich aufgrund der kleinen Untiefen im verborgenen bleiben.

"Wahre Lügen" ist ein unscheinbarer und zudem schwerfällig in Fahrt kommender "Thriller" dessen zeitsprünge und zwanglosen Dialoge lange zu nichts zu führen scheinen; zudem bleiben die Hintergründe und die Dramatik recht lange unzugänglich ABER zum Ende hin ist man schon baff wie raffiniert und komplex sich hinter einer schnöden Unfall-Tragödie ein weitreichendes Geflecht aus geheimen Identitäten nach und nach aus dem verborgenen nach vorne tritt und vermeidlich nette Menschen demaskiert bzw. deren nette eindimensionalität aufbricht und deren gepflegt-gehegte Charakterstruktur weit in den Schatten stellt. Der etwas raue ist nicht rau. Der vermutete Streitschlichter ist hinter der Bühne garkein Schlichter und die junge zugeknöpfte ist garnicht so zugeknöpft, aber beruflich Erfolgreich sind sie alle drei; und wollen es bleiben.

Der Film räumt mächtig auf was die schöne Naivität des Scheins im Showgeschäft und des Luxus anbelangt. Am Ende ist alles eine Sache der gegenseitigen Absprache und Sex, Drogen, Gewalt bis hin zu heimtückschen Mord, Erpressung und Intrige verlaufen sich wieder als wäre nichts gewesen.

Vage schleicht sich der Gedanke ein: Die Heimlichtuerei ist nur zu verständlich und das Verbrechen wird kaum zu ahnden sein. Wem würde eine Aufklärung am Ende also noch nützen oder gar "wer wollt es überhaupt wissen wollen". Es schwant einem der Sinn: Vermutlich niemand. Man wurde -wie ich finde- erstklassig verführt. Somit ist der Film: Klasse gemacht.

Allein der sehr Bildverfremdende Einsatz der Filter ist mir nach-wie-vor als ein wenig störend in Erinnerung. Die "Schwammigkeit" vergangener Wahrheit sollte wohl damit wie eine gewisse Absicherung durch die Regie erfahren um diesen Eindruck beim Zuschauer zu gewährleisten. Nötig oder Unnötig, da mag ich mich nicht festlegen. Zunächsteinmal finde ich den Filter störend und womöglich ist es dadurch auch insgesamt zuviel "Zerstreuung" für den einen oder anderen um den Film bis zum Schluss aufmerksam zu verfolgen. Die Gradwanderung hinterlässt womöglich eine nachteilige Spur bei der allgemeinen Filmbewertung.

Mein persönliches Fazit wäre dennoch: Unbedingt ansehen!

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Kreaexo

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Bewertung7.5Sehenswert

"Nein, wir ficken nicht, Vince! Wir sind Kumpels, wir sind Freunde, wir sind Partner, wir sind ein Duo! Wir lieben uns Vince, aber wir beide FICKEN NICHT! Wir sind scheiß Stars. Wir können zusammen auf Reisen gehen." - Ist ja gut. - "Wir können zusammen rumhängen. Wir können zusammen leben. Aber wir können keine Schwuchteln sein. Das ist nicht komisch!"

Mit 'Wahre Lügen' melde ich mich nun als regelmäßiger Filmgucker und Kommentarschreiber zurück. Der letzte Film, den ich vor diesem gesehen habe war 'The Descendants' letzten Donnerstag. Für mich ist es schon eine extreme Seltenheit, dass ich knapp eine Woche ohne Film auskomme. Diese Zeitspanne ist seit langem auch die längste Abstinenz, an die ich mich zurückerinnern kann.

Um mein Comeback gebürtig zu feiern habe ich mir das 2005 erschienene Drama 'Wahre Lügen' von Atom Egoyan ausgesucht. Meiner Meinung nach stimmt die Kategorisierung von Moviepilot diesem Film dem Thriller-Genre zuzuordnen nicht ganz, da die dramatischen und menschlichen Momente überwiegen. Damit steh ich aber allein auf weiter Flur, da die DVD auch meint, dass das ein Thriller sei. Naja, ist auch nicht so wild. Dann ist es eben ein dramatischer Thriller.
Mit 'Where the Truth lies' (So der Originaltitel) hätte ich es besser, aber auch deutlich schlechter treffen können. Dieser Film ist gehobenes Mittelmaß und besitzt eine dichte und nostalgische Atmosphäre, die ein wenig an einen Noir-Film erinnert.

In den 50er Jahren sind Lanny Morris und Vince Colins das heißeste Duo des Showgeschäfts. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, wird eines Tages die junge Maureen in der Suite der beiden Stars tot aufgefunden. Man kann ihnen zwar nichts nachweisen, aber ab diesem Moment beginnt ihre glänzende Welt zu zerbröckeln, ihre Partnerschaft zerbricht.
Fünfzehn Jahre später wird eine junge Journalistin noch einmal auf den Fall aufmerksam. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf schreckliche Geheimnisse und wird gegen ihren Willen in den Fall hineingezogen.

So viel erstmal zur Grundstory. Das ist aber noch nicht alles, in diesem Werk geht es um so viel mehr. Vertrauen, Liebe, Verrat, Respekt, Ehrgeiz, Intrigen und Freundschaft sind nur wenige Dinge, die hier eine gehörige Rolle spielen. Zwar macht das den Film noch lange nicht außergewöhnlich. Es reicht aber, um ihn durchaus komplex, unterhaltsam und elegant zu gestalten. Die Komplexität kommt vor allem daher, da man nicht langsam in das Geschehen eingeführt, sondern praktisch hineingeschmissen wird. Deswegen fällt einem der Einstieg etwas schwer, dies vergeht aber mit de Zeit, als sich die eigentliche Handlung hinaus kristallisiert.

'Wahre Lügen' liefert einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen des ach so feinen Showbusiness. Mit all seinen Abgründen, allerdings auch mit luxuriöser Aufmachung. Das Setting ist hervorragend an die damalige Zeit angepasst und sprüht nur so voller Überfluss. Prachtvolle Suiten, prunkvolle Häuser und auch was das Essen und das Herankommen an Drogen angeht bleibt hier kein Wunsch offen. Nur kurz wird die Schattenseite des Glanzes gezeigt. Das macht aber nichts, da wie oben bereits geschrieben, im Showgeschäft selbst Licht und Schatten sehr nah beieinander liegen. So erfährt man recht schnell, dass irgendwas nicht stimmt und eine gewaltige Gewitterwolke aufzieht. Die Vorboten von dieser sind bereits recht verheerend, aber erst gegen Ende entfaltet der Film seine ganze Intensität und macht zudem etwas betroffen.

Das komplette Ensemble agiert routiniert und vermag es dem Plot die nötige Würze zu verleihen. Allen voran die beiden Hauptakteure Colin Firth (spielt Vince Collins) und Kevin Bacon (Lanny Morris).
Vince Collins ist der charmantere, gleichzeitig auch durchtriebenere Partner. Stille Wasser sind tief. Er vermag es durch sein Auftreten die Massen zu begeistern, scheut sich aber auch nicht davor Querulanten zusammenzuschlagen. Außerdem ist er psychisch etwas labil.
Lanny Morris ist der Weiberheld der beiden. Insgeheim umgibt ihn aber ein Geheimnis, welches er lieber mit ins Grab nehmen will, da es seinen Kollegen Vince betrifft.
Die berufliche Partnerschaft der beiden zerbricht während einer von Drogen- und Alkoholkonsum gekennzeichneten Nacht, als Vince einen schwerwiegenden Fehler begeht (siehe obiges Zitat).
Die beiden undurchsichtigen Charaktere werden bravourös von Firth und Bacon verkörpert. Es ist durchweg wunderbar, den beiden bei ihrem Wirken zuzuschauen. Das verschaffte mir zeitweise Gänsehaut.
Alison Lohman (die mich etwas an Emma Watson erinnert) verkörpert die aufstrebende Journalistin Karen O'Connor, die sich mit Hilfe von Vorspiegelung falscher Tatsachen Einsichten in das Leben der beiden Größen verschafft, die Kontrolle darüber mit der Zeit aber verliert. Trotzdem macht sie ihren Job und bleibt bei der Sache, bis sich gegen Ende erst die richtigen Abgründe auftun. Mir hat ihre Darstellung sehr zugesagt und kann es kaum erwarten, einen weiteren Film mit ihr zu sehen.

Angenehm zu schauen ist dieser Film aufgrund der authentischen Dialoge und den Voice-Overs, die hier zuhauf vorkommen. Meist sind es Kevin Bacon und Alison Lohman die das Geschehen näher erläutern, ab und an kommt aber auch Colin Firth an die Reihe und erleichtert dem Betrachter den Einstieg in die Handlung und teilt ihm Hintergrundinformationen mit.

Die FSK 16 ist durchaus angemessen. 'Wahre Lügen' geizt nicht mit Nacktheit und eine gehörige Portion Erotik wird obendrein geboten. Ob es nun bi- oder heterosexuelle Übergriffe/Handlungen sind ist egal. Hier kommt sowohl das eine, als auch das andere zum tragen. Sozusagen kann man den Film einen gewissen "softpornoartigen" Charakter nicht unterstellen. Wogegen ich allerdings nicht das Geringste hatte. War eine gelungene Abwechslung.

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patcharisma

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mir hat das ungewöhnlich vielschichtige Krimi-Piece "Where The Truth Lies" einfach unglaublich viel Spass bereitet. Hochkomplex, wandlungsreich, dazu tief- und abgründig erzählt wie Patricia Highsmith, elegant geflochten wie Hitchcock und mit dieser herrlich schwerfälligen Spannung (und diesem typischen Slow-Flow) à la "Chinatown" oder "L.A. Confidental" inszeniert, kommt die verblüffende Mischung aus Recherche-Krimi, (Made-Up-)Bio-Pic, Dekaden-Zeitreise, Showbiz-Glamour, Mafia-Piece, notorischem Lügengebilde und (psychologischen und sexuellen) Abgründigkeiten daher, gewürzt mit den Zutaten (geheuchelter) Charity, Dekadenz, Suff, Perversion, Drogen und Wahnsinn. Keine Minute darf man sich hier ablenken lassen, jeder gesprochene Satz hat irgendeine versteckte Bedeutung, die einem später wieder in einem komplett neuen Licht begegnet. Wundervoll ist der immer wieder getränkte Symbolismus in Szenen, als z. B. die verkleidete Alice (aus dem Wunderland) in einer Kindervorführung eines ausrangierten Hospizes ausgerechnet Jefferson Airplane's "White Rabbit" singt, die im selben Kostüm später wieder in einer (Drogen-)Schlüsselszene auftaucht. Für Vegetarier ist die sarkastische Kritik am dekadenten Hummer-Fressen dazu eine Wohltat. Die unglaubliche Ausstattung (die 50's-TV-Show, die Kostüme und die Fashion oder die Interiors der Hotels, der Flugzeuge oder Colin's 70er Bungalow-Villa, inklusive blauem Pool und dem Lichtermeer von Los Angeles) und die geniale Kamera (die verwendeten 70er-Jahre-Milchfilter sind nur eines der grossartigen Details) lassen einem immer wieder erstaunen. Grossartige Soundtrackkunst von Mychael Danna ist drin, die immer zwischen Noir-mässigen Orchesterschwaden, modernem Jazz und psychodelischer 60's-Musik hin- und herswitcht. Das grossartige Schauspieler-Gespann aus Colin Firth, Kevin Bacon (herrlich schmierig!) und der so witzigen Alison Lohman ("Drag Me To Hell") sprechen ihre hervorragenden (Konflikt-)Dialoge voller Passion, die einem mit ihren gegenseitigen Gemeinheiten immer wieder mal nahe an die Schmerzgrenze bringen.

Fazit: "Wahre Lügen"ist ein genial berechnender und eiskalter Psychokrimi, der einem stetig wunderbar zu verwirren weiss oder sonstwie hinter's Licht führt, immer wieder eine neue Überraschung aus dem Köcher zaubert, mit dem atmosphärischen und authentischen Zeitkolorit einem toll in die vergangenen Jahrzehnte abtauchen lässt und mit einer komplexen Auflösung aufwartet. Wenn man das Neuzeit-Meisterwerk ein zweites Mal anschaut, fallen einem erst richtig die vielen versteckten Hints und gestreuten Details auf. So muss eben Kino sein!

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stalker

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Ok, muss ich nochmal gucken.


patcharisma

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Ja, dear Stalker, bitte nochmals probieren... ;-)


Clazzique

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Bewertung10.0Herausragend

... Absolut brisanter Film .. Top schauspieler ... gute dialoge ... fantastische geschichte !

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cruzha

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Bewertung4.5Uninteressant

Reichlich zäh gestalteter Krimi, der erst im letzten Drittel an Tempo gewinnt. Zuvor wird alles reichlich langatmig, quer durcheinander und ohne roten Faden erzählt. Nur für Krimifans mit einer Extraportion Geduld erträglich. Immerhin spielen Firth und Bacon auf sehenswertem Niveau.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Geschickt konstruiert, aber der letzte Kick fehlt diesem Film leider.

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kronenhummer

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Bewertung7.0Sehenswert

Langsam aufgebauter Thriller mit nur mäßig glaubhafter Story, die dennoch Schein und Sein der Prominenz ordentlich aufgreift und durchaus Überraschungen bietet. Insgesamt lebt der Film von der äußerst ansehnlichen Inszenierung rund um die enorm sehenswerte Alison Lohman. Durch die ständigen Rückblenden und Off-Stimmen besteht jedoch ständig die Gefahr der Überinszenierung, die den Film mitunter künstlich und konstruiert wirken lassen.

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ebennet7

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Bewertung2.5Ärgerlich

unausgegorene, verquaste Geschichte! unglaubwürdig, künstlich aufgeblasen und völlig überflüssig. Bin so enttäuscht, habe ihn extra wegen der Schauspieler ausgesucht, die sind auch gut, aber diese Geschichte kann man einfach nicht retten - sehr schade.

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Rocky22

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Bewertung7.0Sehenswert

Hier zu kann Ich nur sagen, das der Film anfänglich durch vor oder rückblenden und der verschiedenen eindrücke die man sammelt, in eine spannenden Plot gezogen wird.
Der mit heißer Erotik einen stiemungs- vollen Glanz Punkt setzen kann.
Leider reicht es zum Schluss nur zu einem soliden Thriller, dar er weder mit Überhaschungen oder Verwirrspiel der Karaktere glänzen kann. Da er sich Typischer Klischees bedient die man (zu) schnell durchschaut. Wobei, die Akteure mit einer guten Leistung durchweck überzeugen können. Allen voran Alison Lohman die prächtig in ihrer Rolle passt (Süß & Sexy). Und Kevin Bacon der mal wieder überzeugend denn Mistkerl spielt.

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Sagitta

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Bewertung3.0Schwach

Bei diesem hier bin ich ungefähr nach der Hälfe desertiert. Das ging irgendwie gar nicht. Obwohl ich doch Kevin Bacon und Colin Firth sonst (fast) alles abkaufe. Aber dieser Film war einfach nicht meins --und ich könnte nicht mal sagen, wieso (vielleicht versuche ich's noch mal, nur um den Verriß abzurunden?)

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derblonde

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Bewertung5.0Geht so

Der Krimi zieht sich in die Länge wie Kaugummi. Ohne wirklich zu fesseln lassen die Protagonisten einen kalt. Lediglich Alison Lohman reizt mit ihren optischen Reizen, das reicht bei weitem nicht für einen sehenswerten Film.
Die Verlogenheit des Showbiz wird aber überraschenderweise glaubwürdig dargestellt.

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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine sehr komplexe und detaillierte Darstellung von zwei Charakteren: Vince(Collin Firth) und Lenny (Kevin Bacon). Beide stehen als berühmte Showstars auf der Bühne und blödeln zwischen unverschämten Publikumsbeschimpfungen und schlüpfrigen Anzüglichkeiten hin und her, zwischen schnulzigen Sentimentalitäten und kohlebringenden Wohltätigkeitsveranstaltungen. Beide sind skrupellos, unmoralisch, vergnügungssüchtig, jähzornig und gefährlich. Und in einer Art Hass-Liebe mit einander verbunden. Wer von beiden hat die Gelegenheitsnutte Maureen umgebracht? Eine überraschende Lösung wird am Ende geboten, obwohl dies ein allseits bekanntes englisches Bonmot beschreibt. Nicht nur die äußerst verschachtelte Story verblüfft, sondern auch die optischen Überblendungen sollen bewusst verwirren. Man kann diesen spannenden Film durchaus zweimal genießen, so gut gemacht ist er, vor allem der lyrische Schluss ist typisch Egoyan.

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Miss Sophie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr eleganter Film mit einigen Doppeldeutigkeiten und sehr dichter Atmosphäre. Das Thema "Schein und Sein" kennt man natürlich schon, aber hier wird es sehr ansprechend serviert. Bacon und Firth fand ich genial für die beiden Rollen, Alison Lohman wirkte für mich zu harmlos.
Ich bin nur zufällig über den Film im TV-Programm gestolpert, halte ihn aber für eine echte Empfehlung. Erotik-Szenen fand ich übrigens auch ganz geschmackvoll... ;-)

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Anfangs noch ziemlich langweilig, im Verlauf dann aber zunehmend fesselnd. Auf übermäßige dramaturgische Höhepunkte verzichtet der Film zwar weitestgehend, aber optisch wird einem (gewissermaßen) etwas geboten. Die authentische und dichte Atmosphäre entschädigt ebenfalls ein wenig für die fehlende Spannung. Die durchweg gute schauspielerische Leistung sei ebenfalls erwähnt. Hervoheben sollte man dabei den lässigen Kevin Bacon und eine Alison Lohman, die nicht nur schön anzuschauen ist.
Letztlich gelungen, auch wenn der Anfang ein wenig hakt.

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dAShEIKO

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Autentisch und spannend erzählt. Allein die deutsche Übersetzung des Filmtitels ist totaler Schwachsinn.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

So ein schöner Originaltitel... Gemächlich, aber elegant und sehenswert.

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patcharisma

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Habs auch geschaut und es erinnerte mich streckenweise in der Art an "L.A. Confidental"... ;-)


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