Wahre Lügen
Where the Truth Lies (2005), GB/CA/US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 02.02.2006
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mit Kevin Bacon und Colin Firth
In den 50er Jahren sind Vince Collins (Colin Firth) und Lanny Morris (Kevin Bacon) das heisseste Duo des Showgeschäfts. Sie sind die besonderen Lieblinge des Gangsterkönigs San Marco (Maury Chaykin), der Nachtclubs entlang der ganzen Ostküste besitzt. Als eines Tages die junge Maureen (Rachel Blanchard) in der Suite der beiden Stars tot aufgefunden wird, beginnt ihre glänzende Welt zu bröckeln. Obwohl ihnen nichts nachgewiesen werden kann, gehen sie von da an getrennte Wege. Fünfzehn Jahre später wird die junge Journalisten Karen O’Connor (Alison Lohman) auf den Fall angesetzt. Sie will herausfinden, was in der Nacht geschah, als Maureen starb.
Cast & Crew
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Kevin Bacon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lanny Morris
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Colin Firth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rex Collins
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Alison Lohman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karen O'Connor
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Sonja Bennett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bonnie Trout
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Rachel Blanchard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maureen O'Flathery
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Kristin Adams
Schauspieler
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David Hayman
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Anna Silk
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Don McKellar
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Michael J. Reynolds
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Hillman
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Gabrielle Rose
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Publishing Executive
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Beau Starr
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Scaglia
-
David Hemblen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) NY Hotel Concierge
- Genre
- Mysterythriller
- Zeit
- 1950er Jahre, 1970er Jahre
- Handlung
- Affäre, Entertainer, Journalismus, Journalist, Leiche, One-Night-Stand, Orgie, Reporter, Roman, Sex
- Mitmachen
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Filmdetails Wahre Lügen
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Kritiken (1) — Film: Wahre Lügen
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Kommentar löschenDas ist höchst vergnüglich und handwerklich perfekt inszeniert. WHERE THE TRUTH LIES ist [...] ein virtuoses Spiel mit Einstellungen, Musik und Genrezitaten verschiedener Epochen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (14) — Film: Wahre Lügen
Kommentar schreibenpatcharisma 2011/10/01 22:47:30
Kommentar löschenMir hat das ungewöhnlich vielschichtige Krimi-Piece "Where The Truth Lies" einfach unglaublich viel Spass bereitet. Hochkomplex, wandlungsreich, dazu tief- und abgründig erzählt wie Patricia Highsmith, elegant geflochten wie Hitchcock und mit dieser herrlich schwerfälligen Spannung (und diesem typischen Slow-Flow) à la "Chinatown" oder "L.A. Confidental" inszeniert, kommt die verblüffende Mischung aus Recherche-Krimi, (Made-Up-)Bio-Pic, Dekaden-Zeitreise, Showbiz-Glamour, Mafia-Piece, notorischem Lügengebilde und (psychologischen und sexuellen) Abgründigkeiten daher, gewürzt mit den Zutaten (geheuchelter) Charity, Dekadenz, Suff, Perversion, Drogen und Wahnsinn. Keine Minute darf man sich hier ablenken lassen, jeder gesprochene Satz hat irgendeine versteckte Bedeutung, die einem später wieder in einem komplett neuen Licht begegnet. Wundervoll ist der immer wieder getränkte Symbolismus in Szenen, als z. B. die verkleidete Alice (aus dem Wunderland) in einer Kindervorführung eines ausrangierten Hospizes ausgerechnet Jefferson Airplane's "White Rabbit" singt, die im selben Kostüm später wieder in einer (Drogen-)Schlüsselszene auftaucht. Für Vegetarier ist die sarkastische Kritik am dekadenten Hummer-Fressen dazu eine Wohltat. Die unglaubliche Ausstattung (die 50's-TV-Show, die Kostüme und die Fashion oder die Interiors der Hotels, der Flugzeuge oder Colin's 70er Bungalow-Villa, inklusive blauem Pool und dem Lichtermeer von Los Angeles) und die geniale Kamera (die verwendeten 70er-Jahre-Milchfilter sind nur eines der grossartigen Details) lassen einem immer wieder erstaunen. Grossartige Soundtrackkunst von Mychael Danna ist drin, die immer zwischen Noir-mässigen Orchesterschwaden, modernem Jazz und psychodelischer 60's-Musik hin- und herswitcht. Das grossartige Schauspieler-Gespann aus Colin Firth, Kevin Bacon (herrlich schmierig!) und der so witzigen Alison Lohman ("Drag Me To Hell") sprechen ihre hervorragenden (Konflikt-)Dialoge voller Passion, die einem mit ihren gegenseitigen Gemeinheiten immer wieder mal nahe an die Schmerzgrenze bringen.
Fazit: "Wahre Lügen"ist ein genial berechnender und eiskalter Psychokrimi, der einem stetig wunderbar zu verwirren weiss oder sonstwie hinter's Licht führt, immer wieder eine neue Überraschung aus dem Köcher zaubert, mit dem atmosphärischen und authentischen Zeitkolorit einem toll in die vergangenen Jahrzehnte abtauchen lässt und mit einer komplexen Auflösung aufwartet. Wenn man das Neuzeit-Meisterwerk ein zweites Mal anschaut, fallen einem erst richtig die vielen versteckten Hints und gestreuten Details auf. So muss eben Kino sein!
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
stalker 2011/10/02 02:57:46
Antwort löschenOk, muss ich nochmal gucken.
patcharisma 2011/10/02 03:01:13
Antwort löschenJa, dear Stalker, bitte nochmals probieren... ;-)
Clazzique 2010/12/17 17:42:05
Kommentar löschen... Absolut brisanter Film .. Top schauspieler ... gute dialoge ... fantastische geschichte !
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cruzha 2010/10/25 15:10:13
Kommentar löschenReichlich zäh gestalteter Krimi, der erst im letzten Drittel an Tempo gewinnt. Zuvor wird alles reichlich langatmig, quer durcheinander und ohne roten Faden erzählt. Nur für Krimifans mit einer Extraportion Geduld erträglich. Immerhin spielen Firth und Bacon auf sehenswertem Niveau.
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Filmkenner77 2010/08/24 16:06:02
Kommentar löschenGeschickt konstruiert, aber der letzte Kick fehlt diesem Film leider.
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kronenhummer 2010/07/08 18:29:14
Kommentar löschenLangsam aufgebauter Thriller mit nur mäßig glaubhafter Story, die dennoch Schein und Sein der Prominenz ordentlich aufgreift und durchaus Überraschungen bietet. Insgesamt lebt der Film von der äußerst ansehnlichen Inszenierung rund um die enorm sehenswerte Alison Lohman. Durch die ständigen Rückblenden und Off-Stimmen besteht jedoch ständig die Gefahr der Überinszenierung, die den Film mitunter künstlich und konstruiert wirken lassen.
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ebennet7 2010/02/07 00:47:38
Kommentar löschenunausgegorene, verquaste Geschichte! unglaubwürdig, künstlich aufgeblasen und völlig überflüssig. Bin so enttäuscht, habe ihn extra wegen der Schauspieler ausgesucht, die sind auch gut, aber diese Geschichte kann man einfach nicht retten - sehr schade.
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Rocky22 2009/08/22 16:45:05
Kommentar löschenHier zu kann Ich nur sagen, das der Film anfänglich durch vor oder rückblenden und der verschiedenen eindrücke die man sammelt, in eine spannenden Plot gezogen wird.
Der mit heißer Erotik einen stiemungs- vollen Glanz Punkt setzen kann.
Leider reicht es zum Schluss nur zu einem soliden Thriller, dar er weder mit Überhaschungen oder Verwirrspiel der Karaktere glänzen kann. Da er sich Typischer Klischees bedient die man (zu) schnell durchschaut. Wobei, die Akteure mit einer guten Leistung durchweck überzeugen können. Allen voran Alison Lohman die prächtig in ihrer Rolle passt (Süß & Sexy). Und Kevin Bacon der mal wieder überzeugend denn Mistkerl spielt.
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Sagitta 2009/08/12 19:47:29
Kommentar löschenBei diesem hier bin ich ungefähr nach der Hälfe desertiert. Das ging irgendwie gar nicht. Obwohl ich doch Kevin Bacon und Colin Firth sonst (fast) alles abkaufe. Aber dieser Film war einfach nicht meins --und ich könnte nicht mal sagen, wieso (vielleicht versuche ich's noch mal, nur um den Verriß abzurunden?)
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derblonde 2009/07/09 12:56:18
Kommentar löschenDer Krimi zieht sich in die Länge wie Kaugummi. Ohne wirklich zu fesseln lassen die Protagonisten einen kalt. Lediglich Alison Lohman reizt mit ihren optischen Reizen, das reicht bei weitem nicht für einen sehenswerten Film.
Die Verlogenheit des Showbiz wird aber überraschenderweise glaubwürdig dargestellt.
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8martin 2009/07/08 12:58:31
Kommentar löschenEine sehr komplexe und detaillierte Darstellung von zwei Charakteren: Vince(Collin Firth) und Lenny (Kevin Bacon). Beide stehen als berühmte Showstars auf der Bühne und blödeln zwischen unverschämten Publikumsbeschimpfungen und schlüpfrigen Anzüglichkeiten hin und her, zwischen schnulzigen Sentimentalitäten und kohlebringenden Wohltätigkeitsveranstaltungen. Beide sind skrupellos, unmoralisch, vergnügungssüchtig, jähzornig und gefährlich. Und in einer Art Hass-Liebe mit einander verbunden. Wer von beiden hat die Gelegenheitsnutte Maureen umgebracht? Eine überraschende Lösung wird am Ende geboten, obwohl dies ein allseits bekanntes englisches Bonmot beschreibt. Nicht nur die äußerst verschachtelte Story verblüfft, sondern auch die optischen Überblendungen sollen bewusst verwirren. Man kann diesen spannenden Film durchaus zweimal genießen, so gut gemacht ist er, vor allem der lyrische Schluss ist typisch Egoyan.
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Miss Sophie 2009/07/07 23:16:23
Kommentar löschenSehr eleganter Film mit einigen Doppeldeutigkeiten und sehr dichter Atmosphäre. Das Thema "Schein und Sein" kennt man natürlich schon, aber hier wird es sehr ansprechend serviert. Bacon und Firth fand ich genial für die beiden Rollen, Alison Lohman wirkte für mich zu harmlos.
Ich bin nur zufällig über den Film im TV-Programm gestolpert, halte ihn aber für eine echte Empfehlung. Erotik-Szenen fand ich übrigens auch ganz geschmackvoll... ;-)
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RaZer 2009/07/07 19:41:30
Kommentar löschenAnfangs noch ziemlich langweilig, im Verlauf dann aber zunehmend fesselnd. Auf übermäßige dramaturgische Höhepunkte verzichtet der Film zwar weitestgehend, aber optisch wird einem (gewissermaßen) etwas geboten. Die authentische und dichte Atmosphäre entschädigt ebenfalls ein wenig für die fehlende Spannung. Die durchweg gute schauspielerische Leistung sei ebenfalls erwähnt. Hervoheben sollte man dabei den lässigen Kevin Bacon und eine Alison Lohman, die nicht nur schön anzuschauen ist.
Letztlich gelungen, auch wenn der Anfang ein wenig hakt.
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dAShEIKO 2007/08/01 18:00:02
Kommentar löschenAutentisch und spannend erzählt. Allein die deutsche Übersetzung des Filmtitels ist totaler Schwachsinn.
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Sonse 2007/03/09 09:12:29
Kommentar löschenSo ein schöner Originaltitel... Gemächlich, aber elegant und sehenswert.
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patcharisma 2011/10/02 00:05:31
Antwort löschenHabs auch geschaut und es erinnerte mich streckenweise in der Art an "L.A. Confidental"... ;-)