Angel Heart

Angel Heart (1987), CA/GB/US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 03.09.1987

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7.0
Kritiker
21 Bewertungen
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7.5
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2387 Bewertungen
69 Kommentare
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von Alan Parker, mit Mickey Rourke und Robert De Niro

Der abgebrannte Privatdetektiv Harry Angel hat einen Auftrag: Für den mysteriösen Louis Cyphre soll er den Sänger Johnny Favorite finden. Ein teuflischer Auftrag, denn bei seinen Ermittlungen in Voodoo-Kreisen sterben alle, mit denen er in Kontakt tritt. Angel selbst gerät unter Mordverdacht. Als er versucht, den Job wieder loszuwerden, erhöht sein Auftraggeber zynisch sein Honorar. Die Spur zu Johnny Favorite wird immer blutiger und der Routinefall zum Horrortrip.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Angel Heart

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Wir steigen zusammen mit dem Hauptcharakter Harry Angel in den feurigen Aufzug, der uns direkt in die abgründigsten Kammern der eigenen Seele fährt. In einer Welt, in der es keine rettenden Fluchtmöglichkeiten mehr gibt und die Hölle sich in allem und jedem verankert hat, wird "Angel Heart" zum paralysierenden Grauen. Zwischen Unzucht, Triebhaftigkeit, Seelenhandel, Passion, Obsession und bitterer Selbstfindung, treffen wir auf eine der detailliertesten und teuflischsten Inszenierungen überhaupt. Parker will den Zuschauer zu keiner Zeit mit dumpfen Schockeffekten verschrecken, sondern setzt ihn dauerhaft in ein unbehagliches Gefühl, bei dem Angst, Neugierde und Anspannung verschmelzen und nicht nur einmal einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen. Gänsehaut ist mehr als nur garantiert. „Der Teufel steckt im Detail.“ Treffender war das Sprichwort selten, denn wie Parker hier in so gut wie jeder Szene die unzähligen Andeutungen, Symbole, Geheimnisse und Hinweise verstreut, ist nicht nur beeindruckend, sondern auch hochinteressant. "Angel Heart" ist hypnotisierendes, hochspannendes und infernalisches Psychokino, mit einem unvergesslichem Finale. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Le Samourai

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... und einer der besten Sexszenen ever! :)


SoulReaver

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Auch das! :)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

[...] Sensationell düsterer Genrefilm, der seinen Protagonisten Harry Angel durch eine alptraumhafte Spirale der Gewalt, des religiösen Fanatismus und der eigenen Identität schickt. "Angel Heart" ist allegorische Parabel auf des Menschens Trieb, seine Seele aus Gier einer höheren Macht zu verkaufen und sich damit zugrunde zu richten. Effektive Schockeinlagen, sieben, acht, neun Eimer saftiges Kunstblut, Okkultismus, ganz viel Symbolik und mittendrin ein diabolischer Robert De Niro in unerreichter Qualität. Ein Film der klassischen Sünden, von Inzest, Wollust sowie bestialischem Mord. Und natürlich eine Steilvorlage für eigene Gedanken und Interpretationen. Oder eben teuflisch gute Unterhaltung. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (67) — Film: Angel Heart


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Kasparle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hühner und Ventilatoren... Der Rest ist Beiwerk; )

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NadeemQ

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Bewertung7.5Sehenswert

ganz cooler film. nur schade dass de niro eine andere synchronstimme hat

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KonTaicho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Angel Heart" ist ein recht ironischer Titel für diesen Film, bewegt sich unser Protagonist doch permanent am diabolischen Abgrund entlang.
Aus einer Zeit, als Mickey Rourke noch als Sexsymbol vorzeigbar war, stammt dieser dürstere, verzwickte HokusPokus-Thriller.
Athmosphärisch und vom Stil her stark an "Chinatown" erinnernd, hat "Angel Heart" neben viel Blut, satanischer Hühnerschlachtung und Körperteiltransplantationen vor allem gegen Ende ein paar wunderbare Twists zu bieten, nebst der Tatsache, dass Mickey Rourke hier ne richtig coole Socke ist und Robert DeNiro wie immer teuflisch gut spielt.

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SithlordDK

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Besonders zum Ende hin erinnert mich Angel Heart von der ganzen Atmo her dezent an Jacob's Ladder.


KonTaicho

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Den muss ich mir auch mal noch zu gemüte führen :3


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich war mir nicht sicher wegen dem Film aber nach erstmaligen schauen war ich positiv überrascht. Es handelt sich hier um eine richtig gute Story die top umgesetzt wurde. Mickey Rourke und Denise Huxtable....äh sorry Lisa Bonet waren überzeugend. Einzig Robert DeNiro fand ich ein wenig blass. Der Film ist auch so schön Noire und hat somit auch diese besonders düstere Atmosphäre. Na und das Ende war ja wohl richtig gut!!

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Baumkopf Holzfaust

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Lieber Freund! Lieber Freund! Die Ei-Szene von DeNiro ist sein absolutes Meisterwerk! Besseres hat er vorher und hinterher nie wieder gemacht, da kommt selbst die Spiegelszene aus Taxi Driver nicht heran.

https://www.youtube.com/watch?v=YQfiuHK_U84


Dady

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Ok ok sorry die hatte ich schon wieder vergessen...aber trotzdem fand ich DeNiro ich vielen anderen Filmen besser!


r3sortiane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wow, ist das wirklich Mickey Rourke?" ... "Und, und warte mal, der andere ist doch DeNiro!!"
Ein abgehalftert wirkender Schmalspurdetektiv, zwischen selbstkritischem Realismus und professioneller Coolness schwankend, übernimmt einen Fall, der eigentlich ein ganzes Ende zu groß für ihn ist. Der Auftraggeber, ein unheimlicher, merkwürdig skurriler Geldmann mit geschliffenen Fingernägeln, instruiert ihn mit lauter Rätseln und duldet keinen Widerspruch. Nach einem kurzen Vorgeplenkel baut der Film Spannung auf und bietet dem Zuschauer so einen gelungenen Zugang zur Story. Die düstere, morbide Atmosphäre ist das große Plus des Films. Rourke, aus heutiger Sicht kaum bis gar nicht mehr erkennbar, spielt seine Rolle ausgezeichnet und verhilft dem Zuschauer durch seine Unsicherheit und zeitweilige Hilflosigkeit, sich mit dem Ganzen zu identifizieren. Der Film wird langsam immer intensiver, steigert sich über die gefährlichen Ermittlungen des Detektivs, erste Mordfälle und heidnische, orgiastische Kulte bis hin zu satanischen Auswüchsen. Die Handlung war für mich lange Zeit nicht vorhersehbar und verblieb dadurch spannend. Auch Lisa Bonet macht in ihrer Rolle eine gute Figur ;-)
Ein spannender, progressiver Psychothriller mit stimmiger, düsterer, z.T. auch jazziger Musik. Erinnerte mich in Handlung, Atmosphäre und Schauspiel doch stark an "Jacob's Ladder". Kein absoluter Spitzenfilm aber dennoch sehr sehenswert.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker, düsterer Thriller mit brillanter Besetzung.

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totox

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Bewertung6.5Ganz gut

Die düstere Atmosphäre und die Schauspielleistungen besonders von Mickey Rourke und Robert de Niro ziehen einen in ihren Bann. Die Auflösung ist aber in meinen Augen ein bisschen zu absurd.

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sweetForgiveness

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Bewertung7.5Sehenswert

Die-Community-empfielt Teil 1:
Ganz schwer zu bewerten, wie ich finde.
Einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit gesehen habe. Warum? Weil ich selten so eine gute Inszenierung und einen handwerklich so guten Film gesehen habe. Weil die perfekt gesetzte Musik einem Gänsehaut verleit, weil die Mickey Rourke genial ist, weil der Film alles hat was ein guter Thriller brauch und ich nach dem Film meine Zimmertür doch nicht mehr geschlossen halten wollte.
Leider gibt es auch viele Dinge die mich stören. Vieles fällt zu sehr aus dem Rahmen und driftet in eine ganz andere Richtung, mir wär es lieber gewesen wenn sich der Film von Glauben und Aberglauben eher abgehalten hätte, daher hat mich die Story an manchen Stellen sogar etwas gelangweilt und ich denke ich werd mir den Film wohl in nächster Zeit nicht mehr ansehen. Leider war für mich die Handlung auch von Anfang an sehr offensichtlich und nicht wirklich überraschend, jedoch hält sie vor allem gegen Ende immer noch eine ziemlich intensive Spannung. Unglaublich wie der Film mich mitgezogen hat obwohl ich ihn eigentlich gar nicht so interessant fand. Trotzdem brilliant. Ich bin total hin und her gezogen.

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Andy Dufresne

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Schäm dich wegen deiner Einfallslosigkeit...;)


nerdkiller

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Toller Film, macht echt Laune. :)


jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt Filme, die mir hier auf nahezu jedem Profil empfohlen werden, egal ob die Geschmacks-Übereinstimmung hoch oder niedrig ist. "Angel Heart" gehört dazu und nachdem ich ihn nun gesehen habe weiß ich sehr genau warum nahezu jeder ihm gute, oder sogar Höchstwertungen gibt.

Der Film ist unheimlich und undurchsichtig angelegt und genau das ist die Stärke. Die Atmosphäre pendelt irgendwo zwischen düsterer Detektivgeschichte und fiesem Psychothriller und teilweise entfaltet sich die immense Wirkung schon fast passiv, weil die Stilmittel übersichtlich und wohldosiert eingesetzt sind. In Zeiten des Dampfhammer-Horror wirklich angenehm!
Auf der anderen Seite sind da jedoch auch die bewusst verstörend gestalteten Flashback-Sequenzen, die erst am Ende rückwirkend ihren Sinn enthüllen und die Voodoo-Beschwörungen, die den Film immer wieder ins mystische und okulte abdriften lassen.

Klasse Atmosphäre, die durch großartiges Schauspiel übermittelt wird. So muss DeNiro!
Ihn so genial agierend zu sehen macht mich schon fast ein wenig melancholisch, denn wann war er, trotz seinem stetigen Film-Ouput, das letzte mal so faszinierend?
Wohl ungefähr 1995 in "Heat", ich kenne danach zwar nicht mehr alles, aber obwohl gute Filme dabei sind fehlt zunehmend die Wucht mit der DeNiro mich in seinen Filmen der 70er und 80er umhaut! Hier löst sein Charakter auf Anhieb eine ganze Bandbreite an Emotionen aus, primär Ekel und starke Antipathie (und das nicht nur aufgrund der Fingernägel).
Und Mickey Rourke! Nachdem ich ihn in letzter Zeit nur in seinen neueren Filmen als zerknatschten Chirurgie- bzw. Sonnenbank-Unfall gesehen habe, fiel es mir zunächst schwer zu erkennen wen ich da eigentlich vor mir habe! Aber Optik ist sekundär, egal wie er aussieht er spielt auch heute noch gut. In "Angel Heart" wird aus gut genial!

Genial, das trifft den Film im Ganzen, danke moviepilot-Freunde, dass ich durch euch diesen Film sehen durfte!

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JackoXL

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Da du auch auf meinem Profil darüber gestolpert sein solltest, sag ich mal stellvertretend "Bitte schön". ;)
Öfter anschauen, der wird immer besser. Ich liebe ihn. <3


jacker

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@Martin Nolan: ja schau ihn dir unbedingt an, hat mich echt in sich aufgesogen.
@JackoXL: Tatsächlich warst du sogar einer der ersten bei denen ich den Film hier entdeckt hatte (weil du auch einer der ersten in meiner Freundesliste warst)! Merci beaucoup.
Und öfter sehen werde ich den auf jeden Fall, die spontane Suche ergibt dieses Angebot:
http://www.zavvi.com/blu-ray/angel-heart/10046491.html
Ich denke da schlage ich zu ;)


Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte mir zwischendurch schon gedacht, hmm...was wäre denn, wenn...und so weiter...und habe die Auflösung des Films (wenn natürlich auch nicht bis ins kleinste Detail) dann schon nach etwas über der Hälfte rausbekommen. Der Film ist aber so gut gemacht, dass das dem Ganzen wahrlich keinen Abbruch tut. Denn auch wenn das Ende mich daher logischerweise nicht extrem überrascht hat, so ist es doch furchtbar konsequent umgesetzt und erschreckt immens. Auch wenn man sich denken kann, was passiert, lässt "Angel Heart" einem dann durch seine harte Kompromisslosigkeit nämlich trotzdem einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Intensive, atmosphärisch dichte Mischung aus Detektiv-Story und finsterem Okkult-Horror, durch die eindringlich brutalen Bilder entsetzlich fesselnd und mit einem starken Mickey Rourke in der Hauptrolle. Und Robert De Niro, hier nur sehr selten, in einer Mini-Rolle zu sehen, die dafür aber heftig im Gedächtnis bleibt, ist als wilder Scorsese-Manson-Verschnitt einfach teuflisch gut.

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Baumkopf Holzfaust

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Ja. Die Ei-Szene ist De Niros Meisterstück. Ähnliches kam nicht vorher und nicht danach.


8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dass Alan Parker in vielen, ganz unterschiedlichen Genres zu Hause ist, hat er mehrfach bewiesen. Hier vereint er nun meisterlich einige zu einer spannenden Mischung von Film Noir, Voodoo, Jazz und Mystery. Er verwendet die bekannten Zutaten aus Mord als Schocker, Verfolgung, Prügelei und Sex. Dabei pflastern Leichen den Weg des Schnüfflers Harry Angel (unglaublich präsent Mickey Rouke). Der gibt buchstäblich mehrfach sein Letztes. Und als diabolischer Gegenspieler Louis Cyphre (Wortspiel: Luzifer!) Robert De Niro, der mysteriös, distinguiert die Fäden zieht. Die Story ist so gut gemacht, dass es der Spannung keinen Abbruch tut, auch wenn man schon mal unterwegs den Überblick verliert. Beim Finale ist man wieder dabei und reibt sich mehrmals erstaunt die Augen. Da weht ein Hauch von Satanismus durchs Bild. Es geht abwärts: in die Hölle. Und das so schnell, dass man den Schuss Selbsterkenntnis oder den Inzest erst beim wiederholten Schauen mitbekommt oder der schnelle Schnitt von parallelen blutdurchtränkten Szenen überfordert den Zuschauer. Da fallen dann auch unverhofft surreal anmutende Bilder auf und bis in kleine Nebenrollen besetzte Promis wie Charlotte Rampling oder Pruit Taylor Vince.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich hab um dich geweint und jetzt weinst du um mich"

Drittklassiger Privatschnüffler ist in den 50er Jahren in New York und dann in New Orleans auf der Suche nach einem verschollenen Sänger.
Beauftragt von Jemandem der offene Rechnungen hasst...

-"Und was ist wenn er unter der Erde ist?"
-"Dann muss ich mir einen Spaten kaufen".

Es ist eine flirrende, gefährliche Welt, in der Mickey Rourke ( mit einer seiner besten Leistungen überhaupt) als abgerissener, eher ängstlicher Privatdetektiv Harry Angel seinem Auftrag nachgeht.

Voodoo, Rasiermesser,Opium, abgeschnittene Hühnerfüße, rassistische Bullen, Totenmessen, Ratten, dunkle Keller, schwarze Messen,beißwütige Hunde, Hellseherei und Blut, sehr viel Blut kreuzen seinen Weg.
Und noch mehr Lügen.
Und noch mehr Leichen.

Und sein Auftraggeber ( Robert De Niro in einer kleinen, aber sehr,sehr feinen, sehr bedeutenden Rolle) ist unnachgiebig, koste es was es wolle.
Wer einen Vertrag mit ihm abgeschloßen hat MUSS ihn einhalten...

"Hier liegen mittlerweile zu viele Leichen rum.Sogar für eure Verhältnisse."

Fiebrig und äußerst spannend ist "Angel Heart" und er glänzt mit sehr guten Schauspielleistungen.
Charlotte Rampling edelt den Film mit ihrem melancholischem, ganz zurückgenommenem (kurzen) Auftritt und Lisa Bonet überrascht als sehr offen hemmungslose Voodoopriesterin (Sie verlor wegen diesem, sehr zeigefreudigem Auftritt damals (1987) für 2 Jahre ihre Rolle in der "Cosby Show"...).

Ein dunkler Film, eine grausige, spiralenartige Odyssee ist "Angel Heart".
Eine absolut hoffnungslose Dimension hat das Ganze.

Für mich einer der besten Psychothriller aller Zeiten.

"They say there's enough religion in the world to make men hate each other, but not enough to make them love. "

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rbets

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Keine Sorge Kasperle, mit dem Problem stehste nicht alleine da... hab auch 3 Anläufe gebraucht obwohl ich den 80er Stil an sich mag... es lohnt sich !


Andy Dufresne

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Aber sowas von! :)


uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

überraschend gutes ende..toller mikey

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Scipio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

War wirklich gut - ist sehr gut geblieben.

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mickey Rourke kann schauspielern? Lisa Bonet macht sich nackig? Beide zusammen sorgen für eine der verstörendsten und einfach verdammt besten Sexszenen in der Geschichte des Kinos? Robert de Niro isst ein hartgekochtes Ei, wie man es diabolischer nicht tun kann?
Wirklich verdammt guter Okkult-Thriller, der alles vereint, was das Genre zu bieten hat.

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Le Samourai

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Hehe, joa ich glaube die Sexszene ist zu krass fürs Fernsehen..


rbets

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"Robert de Niro isst ein hartgekochtes Ei, wie man es diabolischer nicht tun kann?" hahaha, made my day !


Shnu

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Bewertung9.0Herausragend

Da es für mich immer schwieriger wurde gute Thriller zu finden, habe ich mich mal in die 80'iger Jahre gewagt und mich nach diesem Film gefragt, warum ich dies nicht schon viel früher mal versucht hatte. Der Film versteht es einen von der ersten Minute an in seine düstere Welt zu packen. Die schauspielerischen Leistungen sind grandios und das Ende war für mich total überraschend und einfach nur fantastisch. Im Nachhinein habe ich mich aber gefragt, warum mir die ganzen Andeutungen nicht schon vorher aufgefallen sind.

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JackoXL

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zum 25jährigen Jubiläum spendiere ich einem meiner Lieblingsfilme einen neuen Kommentar: "Angel Heart".
Es gibt Filme, die funtionieren beim ersten oder zweiten Mal anschauen unglaublich gut, verlieren danach jedoch ihre Wirkung. Schließlich weiß man, worauf es hinausläuft, der Überraschungseffekt ist nicht mehr da und man erkennt eventuelle Schwachpunkte, die von der anfänglichen Faszination überschattet wurden. Solche Filme gibt es, doch "Angel Heart" ist da komplett anders. Tatsächlich gewinnt er mit jeder Sichtung hinzu. Trotz des bekannten Ablaufs, der nicht mehr eintrettenden Überraschung. Es erschließen sich dafür immer mehr Details, die die Genialität der Geschichte, des Drehbuchs und Alan Parkers meisterhafter Inszenierung immer größer werden lassen. Der Film ist vollgestopft mit Symbolik und Metaphern, ist bis ins Kleinste nahezu perfekt konstruiert und durchdacht. Je öfter man ihn sieht, desto mehr entdeckt man in den einzelnen Szenen. Beim ersten Durchlauf ist dies absolut unmöglich, selbst beim zweiten oder dritten Mal lassen sich nicht alle Anspielungen von Parker erkennen. Wo andere Filme hier und da mal etwas einstreuen, das bei wiederholter Sichtung für einen Aha-Effekt sorgt, besteht bei "Angel Heart" jede Szenen fast nur aus solchen Aha-Momenten. Das ist so unglaublich brilliant konzipiert, der pure Wahnsinn.
Das soll jetzt aber um Himmels Willen nicht abschrecken: Auch beim ersten Mal ist "Angel Heart" bereits sensationell. Schon beim Vorspann, in dem nur eine düstere Gasse gezeigt wird, schleicht sich diese unheilvolle Stimmung ein, dank Trevor Jones' grauenvoll-wunderschönen Score, der einen über den ganzen Film begleitet und maßgeblich zu der fesselnden Stimmung beiträgt. "Angel Heart" ist wohl einer der atmosphärischsten Filme, die ich jemals gesehen habe. Von Anfang an, und doch steigert es sich kontinuierlich. Obwohl, oder gerade wohl weil der Film nie ein hohes Tempo fährt, schnürt sich die Stimmung gnadenlos zusammen. Harry Angel bei seinen Ermittlungen in der okkulten Szene von New Orleans zuzusehen, wie er immer weiter in einen Fall hineinschlittert, der so unscheinbar beginnt, mit jedem Tag mysteriöser und bedrohlicher wird, ist Spannung auf aller höchstem Niveau. Wie schon gesagt, Alan Parker schafft es durch seine auf den Punkt optimale Inszenierung, dass man als Zuschauer, wie Harry Angel, immmer tiefer in diesen Sumpf hineingezogen wird, bis zu letzt nicht sicher, was einem am Ende der Reise erwarten wird. Ohne jetzt zu viel zu verraten, dafür müsste man erschossen werden, das Finale setzt allem die Krone auf. Ich weiß noch wie heute, wie ich nach der ersten Sichtung, obwohl ich einen gewissen Verdacht schon gehegt hatte, fassungslos da saß. Auch wenn man schon zum Teil auf der richtigen Fährte sein mag, das Gesamte lässt sich wohl kaum vorhersehen. Ich musste mir den Film am nächsten Tag und einer Nacht voller Nachgrübeln gleich nochmal anschauen. Das war ein Erlebniss, dass mich in meinem Filmleben extrem stark geprägt hat.
Zu guter Letzt muss ich noch auf die Darsteller eingehen. "Angel Heart" ist wohl der Grund, weshalb ich Mickey Rourke bis heute verehre. Trotz seiner Eskapaden, seiner kosmetischen Greultaten, seiner vielen schlimmen Auftritte und seines oft verschwendenten Talents. Was aus dem Mann hätte werden können, stellt er hier eindrucksvoll unter Beweiß. Er hätte wirklich der nächste Marlon Brando sein können. Ein unglaubliches Charisma und darstellerisch hier auf Weltklasseniveau. Er war wohl nie besser.
Lisa Bonet, dem breiten Publikum sonst nur aus der "Cosby-Show" bekannt, ist die augenscheinliche Unschuld und Versuchung in Person. Diese Rolle hätte sie fast ihr Engagement in der Erfolgssitcom gekostet, die wohl um ihren sauberen Ruf gefürchtet hat.
Und dann natürlich Robert De Niro, einer der größten aller Zeiten, der in seinen wenigen Szenen eine Präsenz an den Tag legt, die einen den Atem anhalten lässt. Ich war noch nie so fasziniert davon, wenn jemand ein Ei isst (grandiose Szene, Paradebeispiel für die Wirkung bei mehrfacher Sichtung).
Ich halte "Angel Heart" für ein absolutes Meisterwerk, das ohne jeden Zweifel (inzwischen kann ich das definitiv behaupten) rein gar nichts über die Jahre eingebüßt hat und eigentlich nur noch besser wird. In praktisch jeder Hinsicht perfekt. Lieblingsfilm auf allen Ebenen.
"Dafür wirst du brennen, Angel!" Gänsehaut.

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cpt. chaos

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Hab ich zwar erst vor nicht allzu langer Zeit gesehen, aber wenn man deine Huldigung so liest, möchte man sich gleich die DVD wieder reinziehen!


JackoXL

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Zwingend. Wird wirklich immer besser, auf Details achten. Allein die Ei-Szene ist rückwirkend so sarkastisch wenn man weiß, wie das Ende aussieht. ;)


sam_ace_rothstein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Angel Heart ist einer dieser Filme bei denen man mitleidet und mitfiebert. Dies ist in erster Linie Mickey Rourke zu verdanken, der den heruntergekommen Privatdedektiv Harry Angel spielt, aber auch der guten, spannenden und undurchstigen Story rund um das aufspüren des Sängers Johnny Favourite.

Robert de Niro spielt in einer kleinen aber brillianten Rolle den Auftraggeber von Angel.

Die Inszenierung von Angel Heart ist erstklassig und als sich der Film dem Ende näherte dachte ich mehr als nur einmal "WTF".

Ein mehr als sehenswerter Psychothriller, aber nichts für schwache Nerven.

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U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film für Grufties

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Dafür wirst du brennen, Angel......in der Hölle"

Da das hier mein 666 Kommentar ist musste es einfach einen Film über den Teufel treffen. Somit habe ich mich für Alan Parkers Kultfilm "Angel Heart" entschieden.
"Angel Heart" ist einer dieser Thriller die innerhalb kürzester Zeit eine solche Spannung aufzubauen und den Zuschauer gefangen zu nehmen. Man kann das schwüle, bedrückende und unangenehme Klima förmlich an der eigenen Haut spüren. Die einzelen Sequenzen die oft okkultisch und surreal gestaltet sind sind einfach Atmosphäre pur. Auch der Genre Mix zwischen Neo Noir und Okkult Horror ist exzellent gelungen. Mickey Rourke ist als Privatdetektiv fantastisch, obwohl ich ihn beim ersten Mal sehen nicht erkannt habe. Dennoch ist es Robert DeNiro der für mich das absolute Highlight des Filmes ist. Zwar hat er gerade einmal vier Auftritte im Film aber dennoch schafft er es gerade in so kurzer Zeit mysteriös und unglaublich diabolisch rüberzukommen. Das Ende emfand ich als etwas vorhersehbar aber dennoch war es konsequent böse und gefiel mir trotzdem.
"Angel Heart" ist ein meisterhaft unangenehmer Hölletrip der fesselt und nicht mehr los lässt. Einer der besten Filme der 80er !

"Wie furchtbar ist Wissen wenn es dem Wissenden keinen Gewinn bringt ?"

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