Angel Heart

Angel Heart (1987), CA/GB/US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 03.09.1987


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7.3
Kritiker
22 Bewertungen
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7.5
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2821 Bewertungen
72 Kommentare
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von Alan Parker, mit Mickey Rourke und Robert De Niro

Der abgebrannte Privatdetektiv Harry Angel hat einen Auftrag: Für den mysteriösen Louis Cyphre soll er den Sänger Johnny Favorite finden. Ein teuflischer Auftrag, denn bei seinen Ermittlungen in Voodoo-Kreisen sterben alle, mit denen er in Kontakt tritt. Angel selbst gerät unter Mordverdacht. Als er versucht, den Job wieder loszuwerden, erhöht sein Auftraggeber zynisch sein Honorar. Die Spur zu Johnny Favorite wird immer blutiger und der Routinefall zum Horrortrip.


Cast & Crew


Kommentare (69) — Film: Angel Heart


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doenef

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Bewertung9.5Herausragend

Hervorragender und atmosphärisch dichter Okkult-Thriller, der als Detektivfilm beginnt und dabei durch den Schauplatz des Films anfangs
irgendwie an Filme à la "Chinatown" und "Nach eigenen Regeln"(Mullholland Drive) erinnert,
dann aber durch seine präsentierte Düsternis in eben einem Thriller über Voodoo gipfelt, wobei sich ausgerechnet der mysteriös wirkende Auftraggeber von Mickey Rourkes exzellent dargestellten Privatschnüffler letztlich als der personifizierte Teufel entpuppt,
der es sichtlich genießt, seinen engagierten Privatdetektiv [nach und nach] quasi zu sezieren, wofür Alan Parker eine brillante metaphorische Darstellung gefunden hat,
wie Louis Cyphre (Robert DeNiro) mit unästhetischen Fingern nach und nach die Schale eines Eis [in dem Fall wohl Harry Angel(?)] abpellt.
Interessant dürfte noch die phänomenal agierende Lisa Bonet die weibliche Hauptrolle darstellen, wegen deren Darstellung bzw. deren überaus(?/!) freizügigen Darstellung derselben sie erheblichen Ärger erntete,
was auch zur Folge hatte, dass Lisa Bonet quasi aus der Bill Cosby Show geflogen war, weil es für den amerikanischen Sender, der die [brave(!!!)] Bill Cosby Show produziert hatte, partout nicht vereinbar gewesen war,
dass die Darstellerin von Lisa Huxtable noch neben ihrem Engagement in der uramerikanischen und erfolgreichen, da allseits beliebten Familienserie in einer ziemlich fragwürdigen, da doch eher zwiespältigen Rolle aufgetreten war, bei der sogar Lisa Bonets Schambereich zu sehen war und ihr nackter Körper bzw. explizit(!) ihre nackten, aber auch erotischen(?), da schönen(!) Brüste [Eltern in den USA dürften wohl Amok gelaufen sein(?/!)] über und über mit Blut besudelt waren.

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Drax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alan Parkers "Angel Heart" ist eine Höllenfahrt die man nicht so schnell vergisst.
Der ganze Film ist eine kuriose und sehr spannende Mischung aus Film Noir, Mystery und Voodoo-Okkultismus.
Die Hauptrolle spielt dabei Mickey Rourke der eine seiner größten Leistungen zeigt und schlicht herausragend in der Rolle des Privatdetektiv Harry Angels ist.
Ebenfall sehr sehr stark ist Robert De Niro in der Rolle des diabolischen Louis Cyphre, wobei auch die anderen Darsteller zu überzeugen wissen.
Neben dieser großartigen Cast und einer intelligenten Stroy mit toller Symbolik ist es vor allem die düstere und fesselnde Atmosphäre die "Angel Heart" so außergewöhnlich macht.
Insbesondere die letzten 15-20 sind ein Strudel in die Hölle und erzeugen fast durchgehend eine Gänsehaut.

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Lori007101

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Bewertung6.0Ganz gut

Die grundlegende Story ist spannend und auch die Figurenzeichnung ist gelungen! Mickey Rourke und Lisa Bonet spielen gekonnt und mit einer Intensivität. Leider gibt es zwischen durch einige Flauten, was die Geschichte ein bisschen abbremst. Leider hat man auch Robert De Niro zu wenig eingespannt. Es wäre toll gewesen, wenn man mehr von seiner Rolle sehen durfte.

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xedos666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Ich weiß wer ich bin!!!" Dieser eindringliche Schrei des Privatdetetektivs Harold Angel (Mickey Rourke) drückt schon verdammt viel aus, worum es in diesem düsteren Filmepos geht. So manch einer weiß bis zum Schluss nicht, wer er wirklich ist und so manches grausige Geheimnis wird in diesem großartigen Film gelüftet. "Angel Heart" spielt in den USA der 50er Jahre, zu Beginn in New York, später in den Südstaaten. New York ist verregnet und düster und die Hitze in den Südstaaten wirkt auch nur bedrückend und Fieberträume hervorrufend. Selten wirkten Ventilatoren so bedrohlich, ebenso wie Aufzüge. Gerade der Südstaatenteil stürzt Mickey Rourke (der selten in seiner Karriere SO abgerissen, eindringlich und verloren großartig gespielt hat) von einer Düsternis in die nächste, Sex, Blues und Voodoo setzen den in New York begonnenen Rausch der Ereignisse nahtlos fort. Gerade bei diesem Film sollte man möglichst wenig über den Inhalt verraten, denn die Gefahr des spoilern ist groß. Aber so viel sei gesagt: Kein Film-Fan sollte diesen großartigen Mystery Thriller verpassen, so viel Atmosphäre, erschreckende Szenen, gute Darsteller (Robert de Niro ist schon beängstigend, wenn er sich nur ein gekochtes Ei pellt/ Lisa Bonet ist ein sexueller Vulkan) und spannende Story findet man selten. Und trotz allen Okkultismus'wirkt am Ende alles logisch. Wenn im großartigen Finale eine sensationelle Auflösung erfolgt ist. Die an manch einem beim ersten Schauen vielleicht vorbeigeht. Wahnsinn. Bizarrer, hitzetriefender, feuchter Wahnsinn!

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Daymare

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Bewertung7.5Sehenswert

Angels Abstieg in die Hölle ist ohne Frage mehr als sehenswert! Die dunkle Atmosphäre, die finsteren Bilder und der bedrohliche Sound sind dafür mehr als Grund genug!

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TheRambostar007

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Bewertung7.5Sehenswert

Wichtig ist, dass man sich für Angel Heart Zeit nimmt und man sich hier keine wissenschaftlich logische Auflösung erhofft. Auf das Genre des Okkult-Thriller sollte man sich einlassen können. Der Film ist lang, schafft es aber trotz einiger Längen den Zuschauer bei der Stange zu halten. Robert De Niro wirkt irgendwie etwas unterfordert und hat auch nicht besonders viel Screentime. Gnaz anders Mickey Rourke, welcher seine Sache wirklich gut macht. Anders als andere Filme dieses Genres wirkt Angel Heart nie wirklich absurd oder hanebüchen. Jedoch sollte man schon genau aufpassen um die Auflösung später zu verstehen. Einzig die gefärbten Augen am Ende haben mir persönlich nicht so gut gefallen, weil das Ende dadurch irgendwie an Subtiliät verlor.

Fazit: Spannender, teils verstörender Okkult-Thriller mit diabolischem Ende.

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein weiterer Klassiker.
Dunkel diabolisch und einfach nur böse.
Mit Robert de Niro als der Leibhaftige perfekt besetzt.

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zmpfl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fiebriger Alptraum mit passender Musik.

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loveissuicide

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Bewertung7.5Sehenswert

Auffrischung eines Films aus meiner Kindheit/Jugend. Die Erinnerungen, die ich an diesen Film hatte, waren recht positiv, und auch jetzt, zig Jahre danach, wurde ich nicht enttäuscht. Wenn man das Ende schon kennt, fällt der Aha-Effekt natürlich weg, aber der Film lebt nicht von diesem Twist allein. Sehr gute Atmosphäre, das Saxophon, die Ventilatoren, die Südstaatenhitze, der Jazz, alles sehr stimmig. Und es ist ein Jammer, was Rourke im Schönheitswahn aus sich gemacht hat.

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Kasparle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hühner und Ventilatoren... Der Rest ist Beiwerk; )

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NadeemQ

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Bewertung7.5Sehenswert

ganz cooler film. nur schade dass de niro eine andere synchronstimme hat

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KonTaicho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Angel Heart" ist ein recht ironischer Titel für diesen Film, bewegt sich unser Protagonist doch permanent am diabolischen Abgrund entlang.
Aus einer Zeit, als Mickey Rourke noch als Sexsymbol vorzeigbar war, stammt dieser dürstere, verzwickte HokusPokus-Thriller.
Athmosphärisch und vom Stil her stark an "Chinatown" erinnernd, hat "Angel Heart" neben viel Blut, satanischer Hühnerschlachtung und Körperteiltransplantationen vor allem gegen Ende ein paar wunderbare Twists zu bieten, nebst der Tatsache, dass Mickey Rourke hier ne richtig coole Socke ist und Robert DeNiro wie immer teuflisch gut spielt.

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SithlordDK

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Besonders zum Ende hin erinnert mich Angel Heart von der ganzen Atmo her dezent an Jacob's Ladder.


KonTaicho

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Den muss ich mir auch mal noch zu gemüte führen :3


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich war mir nicht sicher wegen dem Film aber nach erstmaligen schauen war ich positiv überrascht. Es handelt sich hier um eine richtig gute Story die top umgesetzt wurde. Mickey Rourke und Denise Huxtable....äh sorry Lisa Bonet waren überzeugend. Einzig Robert DeNiro fand ich ein wenig blass. Der Film ist auch so schön Noire und hat somit auch diese besonders düstere Atmosphäre. Na und das Ende war ja wohl richtig gut!!

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Baumkopf Holzfaust

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Lieber Freund! Lieber Freund! Die Ei-Szene von DeNiro ist sein absolutes Meisterwerk! Besseres hat er vorher und hinterher nie wieder gemacht, da kommt selbst die Spiegelszene aus Taxi Driver nicht heran.

https://www.youtube.com/watch?v=YQfiuHK_U84


Dady

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Ok ok sorry die hatte ich schon wieder vergessen...aber trotzdem fand ich DeNiro ich vielen anderen Filmen besser!


r3sortiane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wow, ist das wirklich Mickey Rourke?" ... "Und, und warte mal, der andere ist doch DeNiro!!"
Ein abgehalftert wirkender Schmalspurdetektiv, zwischen selbstkritischem Realismus und professioneller Coolness schwankend, übernimmt einen Fall, der eigentlich ein ganzes Ende zu groß für ihn ist. Der Auftraggeber, ein unheimlicher, merkwürdig skurriler Geldmann mit geschliffenen Fingernägeln, instruiert ihn mit lauter Rätseln und duldet keinen Widerspruch. Nach einem kurzen Vorgeplenkel baut der Film Spannung auf und bietet dem Zuschauer so einen gelungenen Zugang zur Story. Die düstere, morbide Atmosphäre ist das große Plus des Films. Rourke, aus heutiger Sicht kaum bis gar nicht mehr erkennbar, spielt seine Rolle ausgezeichnet und verhilft dem Zuschauer durch seine Unsicherheit und zeitweilige Hilflosigkeit, sich mit dem Ganzen zu identifizieren. Der Film wird langsam immer intensiver, steigert sich über die gefährlichen Ermittlungen des Detektivs, erste Mordfälle und heidnische, orgiastische Kulte bis hin zu satanischen Auswüchsen. Die Handlung war für mich lange Zeit nicht vorhersehbar und verblieb dadurch spannend. Auch Lisa Bonet macht in ihrer Rolle eine gute Figur ;-)
Ein spannender, progressiver Psychothriller mit stimmiger, düsterer, z.T. auch jazziger Musik. Erinnerte mich in Handlung, Atmosphäre und Schauspiel doch stark an "Jacob's Ladder". Kein absoluter Spitzenfilm aber dennoch sehr sehenswert.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker, düsterer Thriller mit brillanter Besetzung.

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totox

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Bewertung6.5Ganz gut

Die düstere Atmosphäre und die Schauspielleistungen besonders von Mickey Rourke und Robert de Niro ziehen einen in ihren Bann. Die Auflösung ist aber in meinen Augen ein bisschen zu absurd.

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sweetForgiveness

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Bewertung7.5Sehenswert

Die-Community-empfielt Teil 1:
Ganz schwer zu bewerten, wie ich finde.
Einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit gesehen habe. Warum? Weil ich selten so eine gute Inszenierung und einen handwerklich so guten Film gesehen habe. Weil die perfekt gesetzte Musik einem Gänsehaut verleit, weil die Mickey Rourke genial ist, weil der Film alles hat was ein guter Thriller brauch und ich nach dem Film meine Zimmertür doch nicht mehr geschlossen halten wollte.
Leider gibt es auch viele Dinge die mich stören. Vieles fällt zu sehr aus dem Rahmen und driftet in eine ganz andere Richtung, mir wär es lieber gewesen wenn sich der Film von Glauben und Aberglauben eher abgehalten hätte, daher hat mich die Story an manchen Stellen sogar etwas gelangweilt und ich denke ich werd mir den Film wohl in nächster Zeit nicht mehr ansehen. Leider war für mich die Handlung auch von Anfang an sehr offensichtlich und nicht wirklich überraschend, jedoch hält sie vor allem gegen Ende immer noch eine ziemlich intensive Spannung. Unglaublich wie der Film mich mitgezogen hat obwohl ich ihn eigentlich gar nicht so interessant fand. Trotzdem brilliant. Ich bin total hin und her gezogen.

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Andy Dufresne

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Schäm dich wegen deiner Einfallslosigkeit...;)


nerdkiller

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Toller Film, macht echt Laune. :)


jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt Filme, die mir hier auf nahezu jedem Profil empfohlen werden, egal ob die Geschmacks-Übereinstimmung hoch oder niedrig ist. "Angel Heart" gehört dazu und nachdem ich ihn nun gesehen habe weiß ich sehr genau warum nahezu jeder ihm gute, oder sogar Höchstwertungen gibt.

Der Film ist unheimlich und undurchsichtig angelegt und genau das ist die Stärke. Die Atmosphäre pendelt irgendwo zwischen düsterer Detektivgeschichte und fiesem Psychothriller und teilweise entfaltet sich die immense Wirkung schon fast passiv, weil die Stilmittel übersichtlich und wohldosiert eingesetzt sind. In Zeiten des Dampfhammer-Horror wirklich angenehm!
Auf der anderen Seite sind da jedoch auch die bewusst verstörend gestalteten Flashback-Sequenzen, die erst am Ende rückwirkend ihren Sinn enthüllen und die Voodoo-Beschwörungen, die den Film immer wieder ins mystische und okulte abdriften lassen.

Klasse Atmosphäre, die durch großartiges Schauspiel übermittelt wird. So muss DeNiro!
Ihn so genial agierend zu sehen macht mich schon fast ein wenig melancholisch, denn wann war er, trotz seinem stetigen Film-Ouput, das letzte mal so faszinierend?
Wohl ungefähr 1995 in "Heat", ich kenne danach zwar nicht mehr alles, aber obwohl gute Filme dabei sind fehlt zunehmend die Wucht mit der DeNiro mich in seinen Filmen der 70er und 80er umhaut! Hier löst sein Charakter auf Anhieb eine ganze Bandbreite an Emotionen aus, primär Ekel und starke Antipathie (und das nicht nur aufgrund der Fingernägel).
Und Mickey Rourke! Nachdem ich ihn in letzter Zeit nur in seinen neueren Filmen als zerknatschten Chirurgie- bzw. Sonnenbank-Unfall gesehen habe, fiel es mir zunächst schwer zu erkennen wen ich da eigentlich vor mir habe! Aber Optik ist sekundär, egal wie er aussieht er spielt auch heute noch gut. In "Angel Heart" wird aus gut genial!

Genial, das trifft den Film im Ganzen, danke moviepilot-Freunde, dass ich durch euch diesen Film sehen durfte!

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JackoXL

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Da du auch auf meinem Profil darüber gestolpert sein solltest, sag ich mal stellvertretend "Bitte schön". ;)
Öfter anschauen, der wird immer besser. Ich liebe ihn. <3


jacker

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@Martin Nolan: ja schau ihn dir unbedingt an, hat mich echt in sich aufgesogen.
@JackoXL: Tatsächlich warst du sogar einer der ersten bei denen ich den Film hier entdeckt hatte (weil du auch einer der ersten in meiner Freundesliste warst)! Merci beaucoup.
Und öfter sehen werde ich den auf jeden Fall, die spontane Suche ergibt dieses Angebot:
http://www.zavvi.com/blu-ray/angel-heart/10046491.html
Ich denke da schlage ich zu ;)


Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte mir zwischendurch schon gedacht, hmm...was wäre denn, wenn...und so weiter...und habe die Auflösung des Films (wenn natürlich auch nicht bis ins kleinste Detail) dann schon nach etwas über der Hälfte rausbekommen. Der Film ist aber so gut gemacht, dass das dem Ganzen wahrlich keinen Abbruch tut. Denn auch wenn das Ende mich daher logischerweise nicht extrem überrascht hat, so ist es doch furchtbar konsequent umgesetzt und erschreckt immens. Auch wenn man sich denken kann, was passiert, lässt "Angel Heart" einem dann durch seine harte Kompromisslosigkeit nämlich trotzdem einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Intensive, atmosphärisch dichte Mischung aus Detektiv-Story und finsterem Okkult-Horror, durch die eindringlich brutalen Bilder entsetzlich fesselnd und mit einem starken Mickey Rourke in der Hauptrolle. Und Robert De Niro, hier nur sehr selten, in einer Mini-Rolle zu sehen, die dafür aber heftig im Gedächtnis bleibt, ist als wilder Scorsese-Manson-Verschnitt einfach teuflisch gut.

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Baumkopf Holzfaust

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Ja. Die Ei-Szene ist De Niros Meisterstück. Ähnliches kam nicht vorher und nicht danach.


8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dass Alan Parker in vielen, ganz unterschiedlichen Genres zu Hause ist, hat er mehrfach bewiesen. Hier vereint er nun meisterlich einige zu einer spannenden Mischung von Film Noir, Voodoo, Jazz und Mystery. Er verwendet die bekannten Zutaten aus Mord als Schocker, Verfolgung, Prügelei und Sex. Dabei pflastern Leichen den Weg des Schnüfflers Harry Angel (unglaublich präsent Mickey Rouke). Der gibt buchstäblich mehrfach sein Letztes. Und als diabolischer Gegenspieler Louis Cyphre (Wortspiel: Luzifer!) Robert De Niro, der mysteriös, distinguiert die Fäden zieht. Die Story ist so gut gemacht, dass es der Spannung keinen Abbruch tut, auch wenn man schon mal unterwegs den Überblick verliert. Beim Finale ist man wieder dabei und reibt sich mehrmals erstaunt die Augen. Da weht ein Hauch von Satanismus durchs Bild. Es geht abwärts: in die Hölle. Und das so schnell, dass man den Schuss Selbsterkenntnis oder den Inzest erst beim wiederholten Schauen mitbekommt oder der schnelle Schnitt von parallelen blutdurchtränkten Szenen überfordert den Zuschauer. Da fallen dann auch unverhofft surreal anmutende Bilder auf und bis in kleine Nebenrollen besetzte Promis wie Charlotte Rampling oder Pruit Taylor Vince.

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