strangelet
strangelet aus Landshut heißt Björn , ist 37 Jahre alt. Er hat sich Mon, 03 Sep 2007 17:52:35 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 897 Filme bewertet und legendäre 437 Kommentare geschrieben. Mehr
| Name | Björn |
|---|---|
| Alter | 37 |
| Stadt | Landshut |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | HAL 9000 oder Inspektor Clouseau oder der Möter aus Spaceballs |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Kevin Spacey, Russell Crowe, Johnny Depp, George Clooney, Josef Hader |
| Meine Lieblingsregisseure: | Tim Burton, Pedro Almodóvar, Wes Anderson |
Ich will nicht behaupten, dass mir das viele Eyecandy nicht gefallen hätte; das hat schon was. Und natürlich ist die Geschichte vom großen Gatsby auch ganz interessant - wäre ja seltsam, wenn es anders wäre bei so einem Klassiker. Aber es passt leider alles nicht so richtig zusammen. Der visuelle Stil erinnert an eine Comicverfilmung und nimmt allen nötigen Ernst aus dem Drama, und die "literarischen" Dialogszenen wirken zwischen den überfüllten Partybildern langweilig und deplaziert. Weniger wäre bei diesem Film manchmal mehr gewesen, und mehr wäre sicher auch mehr gewesen, aber so wie er ist, ist der Große Gatsby einfach ein bisschen unentschlossen.
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pischti Tue, 21 May 2013 12:33:44 -0000
Antwort löschenHabe jetzt schon viele Lobeshymnen gelesen aber auch einige Kommentare die Deinem sehr ähnlich waren. Wenn ich ehrlich bin habe ich die Befürchtung, dass meine Bewertung auch irgendwo bei 6,0 sein wird, weil mir das ganze möglicherweise eifnach zu banal und langatmig sein wird.
strangelet Tue, 21 May 2013 13:04:17 -0000
Antwort löschen"Banal und langatmig" würde ich jetzt ein bisschen grob finden, aber in der Tendenz... ja... :)
Ein Film, der sich oberflächlich um japanische Bestattungsrituale dreht und ansonsten wenig Drama produziert, sollte eigentlich für Nichtjapaner eher öde sein, müsste man meinen. Aber die Inszenierung ist hier derartig treffsicher, dass die Emotionen glasklar transportiert werden und tatsächlich alles ganz alleine tragen. Und wenn so ein ADHS-geplagter grober Klotz wie ich sowas sagt, dann will das schon was heißen.
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Wenn Hollywood so ein Remake macht, dann wird das im Ergebnis immer ein bisschen professioneller, angepasster und stromlinienförmiger als das Original, weil man auf den westlichen Mainstreamgeschmack zielen muss und dem Publikum nichts gar so Abseitiges vorführen darf. So ist das hier auch: Die koreanische Version von "My Sassy Girl" war objektiv etwas zu langatmig und viel zu durchgeknallt,…
Wenn Hollywood so ein Remake macht, dann wird das im Ergebnis immer ein bisschen professioneller, angepasster und stromlinienförmiger als das Original, weil man auf den westlichen Mainstreamgeschmack zielen muss und dem Publikum nichts gar so Abseitiges vorführen darf. So ist das hier auch: Die koreanische Version von "My Sassy Girl" war objektiv etwas zu langatmig und viel zu durchgeknallt, und beide Probleme werden souverän abgestellt. Es ist wie im Lehrbuch, und normalerweise funktioniert das ja auch ganz gut.
Nur, diesmal leider nicht: Die Story verliert nicht nur an Humor und Charme, sondern interessanterweise auch ihre Glaubwürdigkeit, denn während man das völlig überzeichnete Pärchen aus Seoul einfach als Bestandteil eines etwas surrealen Paralleluniversums akzeptieren kann, kauft man den beiden New Yorker Normalos das alles schon nicht mehr so richtig ab. Übrig bleibt dann nur noch eine durchschnittliche RomCom wie vom Fließband, massenkompatibel, aber ohne Erinnerungswert, die klassische Bestätigung aller schnellen Vorurteile über das US-Kino. Eben wie aus dem Lehrbuch.
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Das dürfte einer der besten von Hollywoods 9/11-Bewältigungsversuchen sein. Eine feine Story, glaubwürdige Figuren, und das Ganze ausgerechnet mit Adam Sandler, der sich offenbar eine Gaudi draus macht, nur in jedem zehnten Film zu zeigen, was er wirklich drauf hat, und zwischendrin sein einträgliches Dummbeutelimage zu pflegen.
Aber warum nicht. Soll ja angeblich immer besser sein, wenn man unterschätzt wird...
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Das ist genau der gleiche Blödsinn wie beim letzten mal: Ein Cast wie bei High School Musical, ein Plot wie ein vorhersehbarer Schweizer Käse und die Ideen sind, sofern überhaupt vorhanden, samt und sonders schlecht geklaut. Aus den Vorgängerfilmen. So phantasielos muss man sich erst mal sein trauen.
Aber hübsche Bilder...
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Ungefähr zu achtzig Prozent ist das der wildeste Unsinn, den man sich ausdenken kann. Dazwischen verstecken sich aber ein paar unheimlich charmante und witzige Szenen, und wenn man kurz vor Schluss gerade denkt, Scheiße, was ist denn jetzt plötzlich los, dann fügt sich auf einmal alles zusammen. Nett.
(Nur die deutsche Synchro hat so einen altbackenen Heinz-Erhardt-Charme, den man erst mal zu ignorieren lernen muss...)
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Männliche Stripper geben an sich nicht viel Drama her, denn im Gegensatz zu ihren Kolleginnen, die man ja wunderbar als arme, ausgebeutete Opfer inszenieren kann, geht's den Jungs halt viel zu gut: Verdienen Geld damit, heiß auszusehen, haben jede Nacht Sex (gerne auch gleich mit mehreren Frauen), und das Geld sprudelt auch nicht schlecht. Was machen solche Glückskinder, damit eine Story entsteht…
Männliche Stripper geben an sich nicht viel Drama her, denn im Gegensatz zu ihren Kolleginnen, die man ja wunderbar als arme, ausgebeutete Opfer inszenieren kann, geht's den Jungs halt viel zu gut: Verdienen Geld damit, heiß auszusehen, haben jede Nacht Sex (gerne auch gleich mit mehreren Frauen), und das Geld sprudelt auch nicht schlecht. Was machen solche Glückskinder, damit eine Story entsteht? Klar: Sie nehmen Drogen.
Das ist ziemlich billig, wenn man's genau nimmt, und passt daher zu einem Film der sowieso ein bisschen überflüssig wirkt, wenn man mal ehrlich ist. Aber Soderbergh ist andererseits eben doch einer, der weiß, was er tut, und daher kann man sich das alles immerhin ohne größere Gähnanfälle anschauen.
Sogar als heterosexueller Mann. Wahrscheinlich sogar als Lesbe. Und für alle anderen ist "Magic Mike" eh Pflichtprogramm.
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Einerseits ist das ja sicher ganz nett, nach all den Charakterstudien vom ersten Spiderman bis zum drölften Batman mal wieder einen Superheldenfilm zu sehen, der sich rein gar nicht ernst nimmt. Andererseits ist es aber nun so, dass man allein mit coolen Sprüchen auch keinen Film vollkriegt und daher den Rest notgedrungen mit Action auffüllen muss, wenn einem das vernachlässigbare Stilelement "Handlung" gerade nicht so ins Konzept passt.
Und daher besteht "Avengers" im Wesentlichen aus gleich zwei großen Showdowns und ein bisschen Zwischenspiel. Offenbar funktioniert das für viele Leute ganz gut. Aber nicht für mich, ich finde es ein bisschen ermüdend.
Ist ja nicht so, dass man nicht eh wüsste, wer am Schluss gewinnt.
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Es gibt ein paar Science-Fiction-Filme, die durch nie dagewesene Zukunftsvisionen bestechen, und dann gibt es den ganzen Rest, der im Wesentlichen alte Ideen recycelt. Oblivion ist ein Vertreter der zweiten Gattung, was ihn aber nicht unbedingt zu einem schlechten Film macht. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist die Story einigermaßen logisch konstruiert und relativ spannend, und die Optik macht natürlich enorm was her. Da kann man mal damit leben, dass es so viel Eklektizismus sonst fast nur bei "Futurama" gibt...
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Ich werde diesem Film irgendwann eine zweite Chance geben müssen, weil ich annehme, dass er auf einer großen Leinwand oder wenigstens mit einem 100-cm-Fernseher ein bisschen besser funktioniert. In der kleinen alten Röhrenkiste, die diesmal zur Verfügung stand, war die langsame Erzählweise von "Dame König As Spion" eher strapaziös...
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dmtjdc Fri, 12 Apr 2013 08:17:20 -0000
Antwort löschenDer Film war auch im Kino sehr, sehr anstrengend.
Eigenbrötler Fri, 12 Apr 2013 09:52:41 -0000
Antwort löschenDafü gibt es halt sehr viel Atmosphäre.
Ach ja, da kriegt man halt genau das, was man erwartet hat - Family Guy als Realfilm. Soll heißen: Wer hier die Story kritisiert oder die Klischeehaftigkeit oder wer das Ganze nicht lustig genug findet, der hat sich ganz einfach in der Kinotür geirrt.
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Gästebuch
Uli Kunkel Sun, 29 Jul 2012 20:05:20 -0000
vielen dank für's annehmen der anfrage.
ich wünsche dir einen angenehmen sommer & eine gute zeit bei den filmen und serien deiner wahl.
Uli Kunkel Sat, 28 Jul 2012 19:27:58 -0000
Hallöchen.
Bin über deinen vorzüglichen Kommentar zu "Mathilde" auf dein Profil gestolpert und fand hier noch einige mehr ähnlich trefflicher vor.
Lasse mal eine unverbindliche Anfrage da.
LG
pellekraut007 Thu, 29 Mar 2012 21:30:41 -0000
trefflich, lieber strangelet, ihr kommentar zu meinem social-network-komentar aber wer indien als lieblingsfilm hat, dem sende ich eine anfrage, es grunzt und grüßt das schwein!
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Es bereitet einen ja niemand anständig vor auf sowas. Wenn man vorher nur ungespoilerte Kritiken gelesen hat, dann erwartet man nach der ersten Viertelstunde des Films etwas Politisches, vielleicht eine Entlarvung der bösen Pharmaindustrie und ihrer menschenverachtenden Methoden, oder vielleicht auch einen Hauch Mystery oder Psychodrama. Und mit solchen Erwartungen sieht der Film zu dem Zeitpunkt sehr, sehr gut aus.
Aber dann kommt es plötzlich ganz anders, und wir sehen einen relativ normalen Krimi mit den üblichen Twists im Plot. Natürlich macht ein Soderbergh sowas trotz allem ganz routiniert und ordentlich, und seine Schauspieler haben's erwartungsgemäß auch alle drauf, aber so richtig lockt das den Hund dann doch nicht mehr hinterm Ofen vor.