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Heidi

Kinostart: 10.12.2015 | Deutschland, Schweiz (2015) | Heimatfilm | 111 Minuten | Ab 0

Heidi ist ein Heimatfilm aus dem Jahr 2015 von Alain Gsponer mit Anuk Steffen und Bruno Ganz.

In Alain Gsponers Kinderbuchverfilmung lernt das Waisenkind Heidi in den Bergen und in der Stadt, was Freiheit und Freundschaft bedeuten.

Aktueller Trailer zu Heidi

Komplette Handlung und Informationen zu Heidi

Handlung von Heidi
Heidi (Anuk Steffen) ist ein Waisenkind, das nach dem Tod seiner Eltern in den Schweizer Bergen beim Almöhi (Bruno Ganz) landet und dort entgegen aller Erwartungen erneut lernt, was es bedeutet eine Familie und ein Zuhause zu haben. Am Anfang ist der alte Mann zwar sehr verschlossen und abweisend, aber je mehr Zeit Heidi in der Holzhütte ihres Großvaters verbringt, desto wohler fühlen sich beide miteinander. Außerdem hat das Mädchen den Geissenpeter (Quirin Agrippi), mit dem sie die Schönheit der Natur genießen und die Ziegen hüten kann.

Dann allerdings entscheidet Heidis Tante Dete (Anna Schinz), dass Heidi nach Frankfurt kommen soll. Dort sucht der reiche Herr Sesemann (Maxim Mehmet) eine Spielkameradin für seine Tochter Klara (Isabelle Ottmann), die im Rollstuhl sitzt. Heidi wird dem Kindermädchen Frau Rottenmeier (Katharina Schüttler) unterstellt und soll nun zu allem Übel auch noch das Lesen und Schreiben erlernen. Zwar werden aus ihr und Klara tatsächlich Freundinnen, aber trotzdem sehnt sich Heidi nach der Freiheit der Alm und dem Almöhi.

Hintergrund & Infos zu Heidi
Der schweizerisch-deutsche Filmemacher Alain Gsponer verfilmte 2013 bereits ein anderes beliebtes Kinderbuch: Das kleine Gespenst von Otfried Preußler. Er konnte mit Kinderfilmen und Literatur-Umsetzungen also bereits Erfahrungen sammeln, bevor er sich dem Klassiker aus seiner Heimat widmete.

1880 und 1881 veröffentlichte die Schweizer Autorin Johanna Spyri ihre zwei Heidi-Romane: ‘Heidis Lehr- und Wanderjahre’ und ‘Heidi kann brauchen, was es gelernt hat’. Seit dem Erscheinen der Bücher entwickelte sich die Geschichte des Waisenmädchens zu einem Klassiker der deutschsprachigen Kinderbücher.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte des Waisenkindes Heidi, die eigentlich Adelheid heißt, bereits zahlreiche Male verfilmt wurde. Heidi aus dem Jahr 1952 von Luigi Comencini, Heidi von Werner Jacobs (1956) oder die 2001er Inszenierung Heidi von Markus Imboden sind nur einige Beispiele für Verfilmungen, die die Buchvorlage im deutschsprachigen Raum erlebte. Und auch im Ausland wird der Stoff immer wieder gern aufgegriffen, wie die Umsetzung Heidi des Amerikaners Michael Ray Rhodes oder die britische Verfilmung Heidi von Paul Marcus beweisen. In Deutschland erfreut sich außerdem die japanische Trickfilmserie Heidi großer Beliebtheit.

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 konnte Heidi sich gegen den ebenfalls nominierten Film Rico, Oskar und das Herzgebreche durchsetzen und wurde in der Kategorie Bester Kinderfilm mit einer LOLA ausgezeichnet. (ES)

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